Microsoft führt großangelegte Lizenz-Prüfung in Deutschland durch

Der Software-Konzern Microsoft führt derzeit eine großangelegte Prüfung der Lizenzen bei deutschen Nutzern durch. Eine fünfstellige Zahl von Kunden wurde aufgefordert, darzulegen, wie bei ihnen Microsoft-Produkte zum Einsatz kommen. mehr... Microsoft, Lizenz, Lizenzen, Produktschlüssel, Key, Schlüssel, lizenzschlüssel, Productkey Bildquelle: lelong.com.my Microsoft, Lizenz, Lizenzen, Produktschlüssel, Key, Schlüssel, lizenzschlüssel, Productkey Microsoft, Lizenz, Lizenzen, Produktschlüssel, Key, Schlüssel, lizenzschlüssel, Productkey PicPhotos

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Wer soll einen dazu zwingen, diesen Fragebogen ausfüllen zu müssen? MS ist doch keine Behörde mit richterlicher Entscheidungsgewalt.
 
@tripe_down: Es ist halt wie im Supermarkt, wenn der Verdacht des Diebstahlst besteht.
Die dürfen normal auch nicht durchsuchen. Wenn du wirklich nicht geklaut hast, sagst du halt "Ja" und es geht schneller als wenn die Polizei kommt. Bei "Nein" wird halt die Polizei gerufen wegen dem Verdacht des Diebstahles.
So macht es MS auch. Wird halt eine Anzeige erstellt mit dem Verdacht auf Diebstahl oder Betrug.
 
@Vietz: Wenn MS keine Handfesten Belege hat, kommt da Niemand. Sonst wird das nämlich ein Schuss nach hinten.
 
@LastFrontier: Dann Füll halt den Beleg aus. MS hat das gute Recht, zu wissen ob du seine Produkte richtig aktiviert hast und vor allem die richtigen Produkte nutzt.
Wenn du es nicht machst, zwingt dich MS halt.
Ist bei uns mit IBM auch so...
 
@Vietz: Sie haben einen Dreck.
MS hat es einfach nicht im Griff dass ihre Software illegal verbreitet wird.
Registrierung und Aktivierung sind ein Mist da sie problemlos auszuhebeln sind.
Das zeigt auch dass es für jedes MS-OS eine Raubkopie gibt die sich anstandslos Updates über die MS-Server zieht. Ganz ohne Registrierung, Aktivierung oder Key. Und das über Jahre hinweg.

Zudem: die gewerblichen Kunden die ich kenne achten sehr wohl darauf wieviele Lizenzen tatsächlich vorhanden sind.
 
@LastFrontier: Schlechter oder knackbarer Kopierschutz bedeutet nicht das der Lizenzgeber keine Rechte hat.
 
@LastFrontier: Nein du hast ehrlich gesagt ein Dreck in der Hinsicht.
Er ist das Produkt von MS und du hast nur das Nutzungsrecht.
Und es ist ihr gutes Recht das zu überprüfen.
Schmeiß den Zettel halt weg. MS gewinnt am Schluss auch wenn es vor Gericht geht.
Ist genau so bei Adobe, IBM, VMWare,...

Ps. Und wenn es dir nicht passt nutz halt Linux. Aber kein Red Hat die machen das nämlich auch.
 
@LastFrontier: laut dem Text geht es hierbei aber primär nicht darum illegale Software zu finden, sondern nur zu checken ob die Firmen weiterhin compliant mit den legalen Lizenzen sind.
wird ja eben doch oft genug nachlässiges Lizenzmgmt betrieben: Kauf ich halt CALs für 50 Arbeitsplätze und über die Jahre kommen dann halt immer mehr dazu und eigentlich hätte man mal nachkaufen müssen.
 
@LastFrontier: Dann kennst du nicht viele gewerbliche Kunden. Sorry, aber ich musste gerade schmunzeln. Im Groben achten auch unsere Kunden darauf, aber wirklich durchzählen und brav sofort nach kaufen tun nur die wenigsten.

Wir reden hier auch nicht von Einzelplatz Lizenzen, die man bei Media Markt erworben hat. Hier kann Microsoft in der Tat nicht sehr viel Wind machen. Wollen die auch gar nicht, da die Überprüfung teurer ist, als man an Geld wieder rein holt.

Wir reden hier von Open License oder dem Enterprise Agreement. Da schließt du sehr wohl ein Vertrag mit Microsoft ab, die solche Kontrollen erlauben. Ansonsten darfst du dein Unternehmen gar nicht erst mit den günstigen Lizenzen ausstatten.
 
@Vietz: lol..die sollen ankommen..hier in china (hong kong)...schmeiss ich die raus und gut is...ms ist eh nach apple und sap das größte abzock unternehmen der weltgeschichte...

was sich amerikaner rausnehmen zeigt ihr grundsätzliches problem mit: freiheit, demokratie und rechtstaatlichkeit.

[und nein ich benutze ms produkte rechtmässig...aber aktiviere sie mit crack...was erlaubt ist, wenn man die lizenzen besitzt...da ich so die ms spionage (die zahl dir zur aktivierung benutzt wird beinhaltet auch daten des computers, die ms nix angehen)umgehe]

das deutsche gesetze sich nicht am verbraucher sondern an firmen orientieren, zeigt klar das die konzerne bestechungen der regierungen begehen und das geld vor menschen steht.
 
@LastFrontier: oh doch. da kommt jemand. und zwar ein unabhängiger prüfer. und wenn ms damit droht den VL-Key für server, clients und office zu sperren, füllen die firmen diesen zettel oft schneller aus als man glaub.
 
@VivaColonia: Und den unabhängigen Prüfer muss ich nicht rein lassen und wen wenn Microsoft meint was sperren zu müssen, stellen die Firmen schneller auf andere Officelösungen um, als man glaubt.
 
@M4dr1cks: Informier dich bitte mal lieber über die sogenannten SAM überprüfungen von MS.. hatten wir auch erst gerade. Natürlich können die das machen, ist ein ganz normaler Vorgang.
 
@M4dr1cks: Selbstverständlich kannst Du, wenn solch ein Prüfer vor der Firmentüre steht, jederzeit dein Hausrecht ausüben und den Mann vor der Tür stehen lassen. Du mußt ihn weder ins Gebäude noch in Dein Netzwerk lassen. Der wird das aber an Microsoft berichten, Microsoft unterstellt dann, womöglich zurecht, daß Du diesbezüglich etwas zu verbergen hast und schickt dann aber das Finanzamt (die Nutzung nichtlizensierter= nichtbzeahlter Software könnte nämlich auch Steuerhinterziehung bedeuten). Und das Finanzamt MUSST Du dann reinlassen, nötigenfalls kommen die mit der Polizei. Wenn ich nichts zu verbergen habe, würde ich mit solch einem Prüfer zusammenarbeiten, und wenn ich etwas zu verbergen habe, würde ich schnellstens die fehlenden Lizenzen nachkaufen.
 
@VivaColonia: Musste auch schonmal mit so einem zusammenarbeiten. War nervig, mühsam, aber nicht uninteressant. Immerhin war aber alles ok. :)
 
@departure: Natürlich kannst du den Prüfer wegschicken, und MS schickt dann dein Enterprise Agreement wegen Mitwirkungspflichtverletzung in die Wüste. :) Wie du ja schon sagst.
 
@departure: Ich habe gegenüber dem Finanzamt, oder anderen Behörden nichts zu verbergen. Diese genießen hoheitliche Rechte, welche M$ nunmal nicht hat und den Behörden weise ich gern nach, dass alles rechtens abläuft.
 
@M4dr1cks: Beim Finanzamt steht aber übrigens das fiskalische Interesse weitaus höher als jeder hoheitliche Recht- und Ordnungsgedanke, immerhin will das Finanzamt nur unser Bestes, nämlich unser Geld. Und macht dann dabei, so ganz nebenbei, die Arbeit von Microsoft noch mit, weil Du Microsoft diese Prüfung in Deiner Firma verwehrt hast. Aber wenn's aus Deiner Sicht unbedingt so sein soll, dann meinetwegen.

Ich persönlich würde denen zumindest den Fragebogen ausfüllen, wenn die danach der Meinung sind, daß in meiner Firma vielleicht irgendein Microsoft-Produkt unterlizensiert ist, werden die es mir schon mitteilen, dann kann ich entweder das Gegenteil beweisen oder die Lics nachkaufen.

Warum bist Du denn in dieser Angelegenheit so widerborstig? Falls Du irgendwas gegen Microsoft hast, dann verwende halt keine Software von denen, dann wirst Du auch nie in die Situation kommen, daß die irgendwas bei Dir prüfen wollen.

Im Fall von wirksam abgeschlossenen Volumenlizenzverträgen hat der Kunde einer Vor-Ort-Prüfung auf jeden Fall zugestimmt, Microsoft hat hier auf jeden Fall das Recht, vor Ort zu prüfen.

Läßt man die dann vor der Türe stehen, ist das in jedem Fall ein Vertragsverstoß. Zur Lizenzsperre ist es dann nur ein kurzer (und durchaus rechtmäßiger) Schritt.
 
@departure: Diese Praxis von Microsoft mag ich nunmal nicht. Sonst habe ich nichts gegen die. Naja, irgendwie wollen die den Verlust bei Windows 10 kompensieren. Wenn sie meinen auf die Art - ich weiß nicht. Wären meine Games nicht alle für Windows, dann hätte lange ich schon lange nur Linux.
SteamOS ist imo für mich keine Alternative.
 
@M4dr1cks: Hhmmm, verstehe. Allerdings müßtest Du Dich dann ebenso konsequent über die regelmäßigen und völlig üblichen Lizenz-Audits von Adobe, VMware, Cisco und vielen weiteren beschweren.
 
@Vietz: MS kommt nicht mit der Polizei sondern mit dem Zoll die dürfen Firmen bei verdachte von Lizenzbetrug durchsuchen. Das ganze ist aber nichts neues. MS verschickt jedes diese Prüfungsberief meist gibt man eine Lizenzen an und das wars. Wenn man an gibt man hat nur 5 Windows Lizenzen bei 150 Computer Arbeitsplätzen wird MS wohl stärker nach forschen. Naja sollte eigentlich jede IT-Abteilung kennen das ganze.
 
@Fugu3102: Deswegen wundert mich, dass das jetzt so aufgeblasen wird.
Bei uns kommt auch alle paar Jahre einer von IBM vorbei und überprüft die Lizenzen.
 
@Vietz: Von Adobe kommt ebenfalls regelmäßig einer und VMware prüft auch in größeren Abständen. Aber man kann wegen allem ein Fass auf machen.

Die Meisten hier in den Kommentaren (so meine Vermutung), haben jetzt bloß Angst, dass MS bei ihnen zuhause klingelt. ;)
 
@crmsnrzl: das wird auch der Fall sein, nach der Argumentation nach zu urteilen, als Firma wirst du sicherlich keinen Prüfer nach Hause schicken, das könnte sehr schnell ganz böse ausgehen
 
@Fugu3102: "Wenn man an gibt man hat nur 5 Windows Lizenzen bei 150 Computer Arbeitsplätzen wird MS wohl stärker nach forschen. "
Und darin besteht ja die Frechheit von M$.
Weil man eventuell tatsächlich nur 5 Lizensen braucht, bekommt man von denen gleich was unterstellt.
 
@Vietz: Stimmt es ist wie im Supermarkt. Ich sag da immer: "Nein aufmachen ist nicht, aber ich warte hier gerne auf die Polizei". In den meisten Fällen sind die dann zwar verärgert, aber lassen dich gehen. (Hinweis: kann aber auch sein, dass man Hausverbot bekommt)
Lass doch nicht jeden dahergelaufenen in meine Tasche schauen. :-)
 
@wischi: hm..dann kommt das wohl ziemlich oft vor bei dir, das du ins Büro "gebeten" wirst ?
Ich wundere mich grade nur ein klein wenig, das ich sowas seit Jahren nicht erlebt habe. Wirke wohl nicht verdächtig genug. Sonderlich scharf drauf bin ich allerdings sowieso nicht *g
 
@wischi: Die Schiene würde ich sicherlich auch fahren, außer wenn ich's sehr eilig habe. Allerdings habe ich das weder bei mir selber je erlebt noch habe ich überhaupt in einem Supermarkt gesehen, dass tatsächlich jmd gefilzt wurde/werden sollte.
 
@scar1: Ich hatte einmal das Erlebnis, als die Pieper losgingen. Blöd war, ich hatte mein Laptop und ein ungeschirmtes Netzwerkkabel bei. Das dieses öfter mal den Pieper auslöst, war mir bekannt. Da kam aber auch schnell ein Security und meinte, ob er mal in meine Tasche schauen könnte. Hab ich das Fach mit dem Laptop aufgemacht und er war zufrieden. Nur blöd, wenn ich wirklich was klauen hätte wollen, dann hatte ich da noch so andere Fächer und hätte dort was rein tun können.

Grüße

Forster
 
@wischi: Klingt so als musst du dir regelmäßig neue Läden suchen.

Ich bin mir nur gerade unsicher ob ich dir nahelegen sollte, deine Fertigkeiten dringend zu verbessern oder dich "berufsmäßig" neu zu orientieren.
 
@crmsnrzl: Wobei mich aufregt, das die 20 Damen vorher mit ihren Taschen nicht gefragt wurden, mir als Kerl mit meinem MiniRucksack wird aber direkt Diebstahl unterstellt, dabei besteh ich jeden Schwiegermuttertest.
 
@wischi: So sieht es aus. Nur die Polizei hat das Recht deine Personalien festzustellen und gegebenen Falls zu durchsuchen. Einem Freund von mir ist das jetzt auch schon parmal passiert, dass ein Kaufhausdedektiv meinte er hätte was geklaut. Ich kapier nicht, warum ausgerechnet mein Freund in deren Raster fällt. Der ist immer gepflegt und gescheit angezogen. Naja, bei ihm sind die jedenfalls gerade an der richtigen Adresse, weil er Jura studiert.....
 
@Vietz: und darf mann dann gerichtlich gegen Microsoft wegen Verleumdung vorgehen? üble nachrede, rufschädigung? wenn es sich um unternehmen handelt, die sie da zur mitarbeit zwingen... außerdem wie siehts mit verdienstausfall aus? immerhin kann ich in dem moment nicht produktiv sein wenn ich den mist von denen beantworten solll...
 
@Rikibu: Wüsste jetzt nicht wo das üble Nachrede oder Verleumdung ist? Gehen Sie damit öffentlich? Nein. Und wenn du es öffentlich machst, bist du selbst schuld.
Verdienstausfall wird es wohl nicht geben. Weil deine Firma einen Vertrag mit MS eingeht und durch den Vertrag gezwungen wirst.
 
@Vietz: Klar kann M$ wegen Verleumdung verklagt werden. Man muss es halt beweisen können und üble Nachrede ist auch ein Grund.
 
@M4dr1cks: Wo ist das bitte üble Nachrede oder Verleumdung? Sie sagen es keinem Dritten sondern nur dir. Sie machen auch keine Webseite wo die Firmen stehen.
 
@Vietz: Du hast weiter oben was von Zoll geschrieben. Wenn die einfach durch eine Lüge den Zolle einschalten, kann ich sie verklagen.
 
@M4dr1cks: Woher wollen Sie wissen ob es eine Lüge ist? Wenn du den Zettel nicht ausfüllst, kommst du deine Vertragsauflagen nicht nach und machst dich noch zeitgleich verdächtig.
Sie können den Verdacht beim Zoll äußern und die ermitteln dann.
 
@Vietz: So ein Quatsch. So lange alles bezahlt ist muss ich gar nichts. Schicken die einem den Zoll, dann kann ich die verklagen. Ist immer noch so in De, dass man nicht seine Unschuld beweisen muss, sondern dass einem die Schuld nachgewiesen werden muss. Zettel nicht ausgefüllt? - Ganz schlimme Sache oO
 
@M4dr1cks: Und woher will Microsoft wissen, dass du nur das Nutzt wofür du bezahlst?
Und wie gesagt es steht noch immer in dem Vertrag deiner Firma und MS.
Also bist du in der Beweis Pflicht...
 
@Vietz: Denen gegenüber ist man gar nichts Pflichtig.
 
@M4dr1cks: Ich gebs auf.
Ich hoffe MS verklagt euch wegen Vertragsbruch,Betrug und Diebstahl.
Dann wird's teuer und du hast Teilschuld weil du der Anfrage von MS nicht nach kamst.
 
@Vietz: So lange alles bezahlt ist können die gar nichts. Wegen falscher Beschuldigung kann man Gegenklage einreichen.
 
@M4dr1cks: Hast du deine Rechtsverständnis beim RTL-Mittagsprogramm gelernt? Langsam ist es peinlich und ich hab das Gefühl du hast von der Materie keine Ahnung.

An dieser Aussage "Klar kann M$ wegen Verleumdung verklagt werden. Man muss es halt beweisen können und üble Nachrede ist auch ein Grund." erkennt man schon das du nicht mal den Unterschied zwischen den beiden Begriffen kennst.

Kannst jetzt weiter schreiben, werde aber nicht mehr antworten. Vielleicht hat ja wer anders die Ausdauer.
 
@Vietz: In Verträgen können viele Klauseln stehen. Ob die dann rechtlich einwandfrei sind, ist so eine Sache. M$ kann viel reinschreiben. Wenn die Klauseln nicht nach EU-Recht oder deutschem Recht einwandfrei sind, sind die Klauseln nichtig. Ich kenne das StGB und BGB vielleicht besser als du :)
 
@M4dr1cks: Du kapierst den entscheidenden Punkt scheinbar nicht: Wenn eine Firma einen VL-Key hat, hat sie auch einen VL-Vertrag unterzeichnet, in welchem sie u.a. dazu verpflichtet werden, solche Dinge auszufüllen bzw. MS das Recht hat, dies zu kontrollieren. Wird das nicht gemacht ist es Vertragsbruch der Firma!
 
@M4dr1cks: Da musst du erstmal drauf klagen. Und solang die Klausel nicht zu benachteiligend ist (etwa keine Ankündigungsfrist, mehrmalige Prüfungen im Jahr oder ähnliches) wirst du damit kaum Erfolg haben. Denn das berechtigte Interesse eines Lizenzgebers daran das seine Produkte den Lizenzbedingungen entsprechend eingesetzt werden, wirst du hinnehmen müssen und das wird wohl auch kein Gericht einem Lizenzgeber streitig machen.
 
@M4dr1cks: solltest dann mal ins HGB schauen...
 
@M4dr1cks: Schreib doch bitte weiter ist sehr unterhaltsam :D
 
@M4dr1cks: Wo hast du denn dein Rechtsverständnis her?

Wenn ich zur Polizei gehe und dort sage "Ich vermute dass M4dr1cks ein Mörder ist und ich habe diese und diese Indizien, die dafür sprechen" kannst du mich doch nicht wegen Verleumdung oder übler Nachrede verklagen? So ein Schwachsinn.

Die Polizei würde dann eigene Ermittlungen anstellen und wenn sich die Indizien als wahr herausstellen, dann wird ein richterlicher Beschluss für eine Hausdurchsuchung erwirkt...
Und SELBST WENN sich dann rausstellt, dass du unschuldig bist, bin ich noch lange nicht der Verleumdung schuldig, denn ich habe nichts weiter als einen VERDACHT geäußert und DAS ist wiederrum sogar meine Pflicht...

Auf den Fall hier übertragen, stellt MS eine Vermutung auf, beispielweise anhand von Geschäftszahlen oder Geschäftsberichten und vergleicht dies mit der Anzahl der Aktivierungen. Wenn es dort Unstimmigkeiten gibt, schickt MS einen Gutachter los (wie im Vertrag bereits festgelegt), wird dieser abgewiesen, ist dies ein weites Indiz....

Und DANN geht MS nunmal sinnvollerweise zum Zoll und sagt "Wir VERMUTEN, dass in der Firma A aufgrund dieser und dieser Indizien gegen die Lizenzvereinbarung verstoßen wurde".
Und DANN obliegt es dem Zoll, ob es dieser VERMUTUNG nachgeht oder nicht. Das hat mit Verleumdung NICHTS zu tun....

Verleumdung wäre es, wenn ich mich öffentlich hinstellen würde und sagen würde "M4dr1cks ist ein Vergewaltiger und Mörder", das ist aber ein GEWALTIGER Unterschied....

Wo kommen wir denn hin, wenn niemand mehr das Maul aufmachen dürfte, wenn er meint ein Verbrechen gesehen zu haben, weil er wegen Verleumdung belangt werden könnte....
 
@Draco2007: Erstens ist die Polizei/Staatsanwaltschaft erst mal verpflichtet jeder Anzeige nachzugehen. Zweitens kann ich dich natürlich zur Rechenschaft ziehen.
Drittens, ja man ist verpflichtet bei Kenntnis einer Straftat, oder glaubhaft versicherten Straftat, die Ordnungsbehörden zu einzuschalten.
Einfach Dinge über Leute in die Welt zu setzen ist jedenfalls strafbar. Wo kämen wir hin, wenn da jeder, weil ihm etwas spanisch vorkommt, ungestraft einen anderen anschwärzen dürfte.
Dies stellt ja schließlich einen Angriff auf das Rechtsgut Ehre dar.
Indizien sind keine Beweise.
Weil ich einen Wisch von M$ nicht ausfülle, ist das noch lange kein BEWEIS, dass ich keine gültigen Lizensen habe.

Eins von den Dingen greift immer.
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§ 187 StGB
Verleumdung

Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

§ 186
Üble Nachrede

Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
------------------------
 
@M4dr1cks: Unglaublich wirklich....

Aber du willst es nicht anders....

§ 187 StGB
Verleumdung

"Wer wider besseres Wissen..." Schon in den ersten 4 Worten ist deine Theorie widerlegt....Microsoft WEISS es nicht besser....Microsoft stellt eine VERMUTUNG auf anhand von Indizien. Es liegt gar nicht im Aufgabenbereich von MS Beweise zu sammeln, sonder DAS ist Aufgabe des Zolls, sofern der Anfangsverdacht bedeutend genug ist.

Und mit dem Indiz "Anzahl Aktivierungen" > "Geschätze Anzahl Arbeitsplätze" und der Abweisung des Gutachters ist meiner Meinung nach der Anfangsverdacht groß genug, dass die entsprechende Firma genauer geprüft werden MUSS, selbst wenn nichts gefunden wird. OHNE dass MS hier wegen Verleumdung belangt werden kann, denn NOCHMAL sie behaupten nicht, dass du gegen die Lizenzvereinbarung verstoßen hast, sondern sie VERMUTEN es und BITTEN um eine genauere Prüfung....

§ 186
Üble Nachrede

"Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet,..."
Das Wort, welches dir hier das Genick bricht ist das Wort TATSACHE....und nochmal....MS stellt keine TATSACHE in dem Raum, sie sagen nicht "Firma A HAT die Lizenzvereinbarung gebrochen" sondern sie sagen "Wir haben einen begründeten Verdacht, dass Firma A möglicherweise gegen die Lizenzvereinbarung verstoßen haben KÖNNTE"...
Das eine ist die Behauptung einer TATSACHE das andere die Äußerung einer VERMUTUNG.

Und auch das nochmal....begründete VERMUTUNGEN zu einem Verbrechen MÜSSEN in einem Rechtsstaat IMMER äußerbar sein ohne die Befürchtung von Strafen. Es obliegt DANN der Exekutive, bzw der Judikative zu entscheiden, ob der Verdacht ausreichend ist um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen oder eben nicht.
 
@Vietz: Weil jemand nicht auf einen Brief antwortet gleich "eine Anzeige mit dem Verdacht auf Diebstahl oder Betrug". Selten so gelacht, danke! Bei Geschäftskunden kann es zu Vertragsstrafen kommen. Viel mehr wird auch nicht passieren ohne einen echten Verdacht mit echten Hinweisen.
 
@Sprachtot47: Sehe ich auch so wie du, aber hier wissen es anscheinend alle besser. Vielleicht habe ich mich auch nicht verständlich ausgedrückt.
 
@Vietz: Aus eigener Erfahrung im Supermarkt: Nein danke sagen, und das wars auch schon. Dann wird weiter kassiert.
 
@Vietz: Blödsinn. Es handelt sich dabei um eine einfache und freiwillige Umfrage. Wenn Du nicht daran teil nimmst, passiert dir GAR NICHTS! Es werden maximal beim nächsten mal noch mehr Leute angeschrieben, damit sie die Anzahl an Antworten bekommen, die sie brauchen/wollen.
 
@tripe_down: Dann steht der Wirtschaftsprüfer vor der Tür und überprüft den ausgefüllten Fragebogen...
 
@tripe_down: in den Enterprise Verträgen, die die Firmen vorher unterzeichnet haben, stehen solche Klauseln drin. Und da muss jede Firma jedes Jahr ihre "true up" Meldung machen, d.h. an Microsoft melden, wie viele Lizenzen von was im Einsatz sind.

Die Nachrichtenüberschrift ist halt nur mal wieder als "clickbait" formuliert. Es geht um Überprüfungen von Enterprise-Kunden. Sonst nichts.

Von allen anderen hat Microsoft nämlich weder Adressen, noch hätten sie dort ein Recht zu einer solchen Überprüfung.
 
@tripe_down: kannste aussitzen, bis der Staatsanwamlt kommt
 
@tripe_down: Das hat glaube ich jetzt nicht genau damit zu tun, aber wir haben vor einem jahr mal eine Komplette neu Inventarisierung gemacht über unsere MS Lizenzen, weil die vorgegebene Software 0 funktioniert hat. Mein Cheff meinte auch das müssen wir machen.
 
So ein Quatsch - wer füllt denn diese Fragebogen aus? Schmeiss ich in die Tonne und gut ist.
MS geht es einen feuchten Dreck an was in meiner Firma abgeht.
Sie wie oben beschrieben: illegale Keys sperren und dann kommen die Leute von alleine. Oder auch nicht.
 
@LastFrontier: Kommt halt drauf an was im Vertrag steht. Wenn da regelmäßiger Software-Audit drin steht hast genau 2 Möglichkeiten: Spuren oder anfechten. Bei letzterem wirds wohl vor Gericht landen, und falls die Anfechtung erfolglos ist hast einen Schaden weil du auf den Kosten sitzen bleibst. Und eventuell musst auch noch nachzahlen, falls die Lizenzen nach erfolgtem Audit nicht stimmen. Dazu kommt eventuell noch Vertragsbruch und Strafzahlung deswegen.
 
@LastFrontier: Natürlich geht es sie was an, wenn du ihre Produkte nutzt. "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht", oder?

Ich hab das auch erst vor paar Wochen durchgemacht. Ist ein ziemlicher Akt.
Dort wird geprüft...
Client Betriebssysteme, Server Betriebssysteme + Client Zugriffslizenzen, SQL Server + Zugriffslizenzen, Exchange Server, etc.

Deine Firma hat sich für diese Produkte entschieden und muss sie auch dementsprechend lizenzieren. Wo ist da das Problem?
 
@b.marco: Er meint halt, dass wenn er die Lizensen gekauft hat und alles okay ist, es M$ einen Dreck angeht, was in seiner Firmal abläuft. Das kann ich gut verstehen. M$ ist keine Behörde fertig aus. Die können mal gar nichts.
 
@M4dr1cks: Microsoft gehört natürlich nicht zur Exekutive und darf daher nicht direkt überall einfallen. Aber sie dürfen natürlich den Rechtsweg geschreiten. Das heißt sie dürfen z.B. den Zoll einschalten. Bei Enterprise-Lizenzen steht oft in den Verträgen, dass sie Lizenzen kontrollieren dürfen und dann geht es auch ohne Zoll. Machen übrigens andere Firmen ganz genauso: IBM, Oracle, Redhat, SAP, ...
 
@Nunk-Junge: Können ja wollen, wie sie wollen. Was da gerade abläuft ist nichts anderes, als so ein par unwissende Mittelständler abzuzocken. Ich möchte mal sehen, was die machen, Daimler, BMW oder BASF denen was husten. Da machen die gar nichts.
 
@M4dr1cks: täusch dich nicht... diese grossen Firmen haben Mitarbeiter, die nur für die Lizenzierung von Software zuständig sind. Dort wirst du so gut wie keine Probleme finden. Daher wird auch hauptsächlich der Mittelstand angegangen, weil hier doch der eine oder andere SQL Server oder Exchange Server im Einsatz ist, jedoch viele EDV Abteilungen davon keine Ahnung haben und z.B. die Client Zugriffe einfach un-lizenziert lassen, was rechtlich gesehen, falsch ist. Ausserdem hab ich auch schon in der Praxis des Öfteren gesehen, dass Firmen sich für wenig Geld eine MSDN Lizenz kaufen und sämtliche Server daraus installieren. Diese darf man jedoch nur zu Entwicklungszwecken installieren.
 
@M4dr1cks: Abzocken? Große Firmen bekommen die Lizenzen wesentlich günstiger, als der Endkunde bei Media Markt. Und Microsoft hat ein Vertrag mit Daimler, BMW, BASF und fast allen Firmen über 50 Mitarbeitern geschlossen, in dem SAM Audits zugesichert werden. Wer alles richtig lizenziert hat, zahlt nichts. Eventuell kommt sogar raus, das man viel zu hoch lizenziert ist, dann sparst du zukünftig sogar Geld. Wie du da auf Abzocken kommst, ist mir schleierhaft.

Ob du es glaubst oder nicht, viele Firmen überziehen die Lizenzen noch nicht mal mit Absicht. Die sind dann froh wenn eine von Microsoft zertifizierte IT Firma um die Ecke kommt und in dem Lizenz-Dschungel (das ist es teilweise wirklich) von Microsoft hilft wieder Ordnung rein zu bringen. Ist umgerechnet günstiger, als wenn man da selbst herum irrt und sich von einem Vertriebler beraten lässt, der dir nur Dinge verkaufen möchte, die du gar nicht brauchst.
 
@b.marco: War vor kurzem bei Audi in NSU Betriebsbesichtigung, ist mir an einem Maschinenrechner folgendes aufgefallen "Sie sind möglicherweise Opfer einer Softwarefälschung" :D Den einen oder anderen Schlingel haben die bestimmt auch.

Wenn es so wie bei uns manchmal Läuft "Neuer Mitarbeiter XY braucht JETZT ein Rechner mit Software A, B und C". Mann muss wissen das wir im Normalfall nicht zuviel auf Vorrat da haben :) Also 30 Tage Testversion drauf und Lizenz nach bestellen. Und ruck zuck ists vergessen :/
 
@MuttisJohnny: :) kommt anscheinend immer drauf an, wer da so alles in der EDV Abteilung sitzt. Gute Programmierer und gute Systemadministratoren müssen nicht zwangsläufig auch gute Lizenzierer sein :)

Meiner Meinung nach sollte jeder Betrieb über 50 Mitarbeiter so eine Stelle haben. Es geht ja nicht nur um die Lizenzen, sondern auch um Zertifikate (z.B. Webseiten). So jemandem könnte man dann auch die Telefonie und ihre Verwaltung anvertrauen. Ich mach das jetzt alles nebenbei und ich wäre noch so froh, wenn ich dieses leidige Thema abgeben könnte :)
 
@b.marco: wir haben das im Zuge des Audit gemacht, sind eine kleine EDV mit 4 Leuten (1 Azubi) und haben uns das alles in unser DMS eingetragen (nach wie vor Excel Tabellen) - und alles andere außer Codes weggeschmissen und ordentlich abgeheftet.

So funktioniert es seither eigentlich ganz gut. Und Software gibt nur wenn die Genehmigung eben für eine Neuanschaffung raus ist. + Haben wir natürlich den Bonus das unser Azubi alles abtippen bzw. auslesen musste ;D
 
@M4dr1cks: Ich kenne es gerade bei großen Firmen im Umfeld Banken, Maschinenbau, Flugzeugbau, dass es häufiger Audits von Software-Firmen gibt. Im Mittelstand ist mir das bisher nur eher selten untergekommen.
 
@Nunk-Junge: okay
 
@M4dr1cks: Um die Lizenzen zu kaufen unterschreibst du Verträge. In Verträgen stehen Dinge mit Buchstaben drauf drin.
 
@iammaac: Ach nee. Was du nicht sagst :)
 
Ich habs schon mal erlebt als in einer Firma wo ich gerade als Externer im Einsatz war MS mit 4-5 Anwälten im Gepäck ohne Vorankündigung aufgetaucht ist um die Lizensierung Ihrer Software zu prüfen - die machen das wirklich wie eine Art Überfallkommando und der Kollege der für die Lizenzverwaltung zuständig war kam ganz schön ins schwitzen. Gefunden haben Sie letztendlich nix was zu beanstanden gewesen wäre. Ursache für die ganze Aktion war die Rache eines entlassenen Mitarbeiters. Naja das hat dann dem eine Anzeige wegen falscher Beschuldigung zzgl. Schadenersatz & Gerichtskosten eingebracht. Es kann übrigens schon sein das sich MS bei gewissen Lizensierungsmodellen vor allem im Enterprise Bereich mit tausenden Arbeitsplatzen beim Vertragsabschluß die Überprüfung des Bestandes vorbehält. Einen kleinen Handwerker / Gewerbetreibenden mit 4-5 Arbeitsplätzen wird sowas selten betreffen - dafür ist der Aufwand zu groß.
 
@ENTSTRUBBLER: Das ist richtig was du da schreibst - nur da muss eben eine Anzeige und ein richterlicher Beschluss da sein. Aber so mir nix dir nix kommt niemand zu mir rein.
dass bei einer gewissen Grössenordnung die Lizenzmodelle und deren Überprüfung anders geregelt sind ist auch klar.
Und wie du schreibst: mit falschen oder illegalen Lizenzen wird eher im unteren bis mittleren gewerblichen Berich gearbeitet. Oft auch aus Unwissenheit.
 
@LastFrontier: Hast du schon mal aufrichtig die AGBs gelesen? :-) Die dürfen das sehr wohl ohne richterlichen Beschluss.
 
@Slo0p: Erzwingen dürfen die gar nichts. Sie können sich auf den Vertrag berufen und wenn du ihnen den Eintritt dennoch verwehrst kann das Kündigungen oder Klagen auf Vertragsbruch zur Folge haben. Eintritt in deine Geschäftsräume erzwingen darf aber niemand aufgrund von Verträgen oder AGB.
 
@ENTSTRUBBLER: Ohne Vorankündigung machen die Lizenzgeber das eher selten. Die meisten Klauseln lauten ungefähr so: "Der Softwarehersteller darf Ihre Nutzung der Programme prüfen („Audit“), vorausgesetzt, der Softwarehersteller kündigt die Prüfung 45 Tage im Voraus schriftlich an.". Dazu natürlich noch Mitwirkungspflicht, Nachzahlungspflicht, das der Lizenzgeber keine Kosten erstattet die durch Prüfung entsteht, und außerordentliches Kündigungsrecht seitens des Lizenzgebers, falls nicht Nachgezahlt wird.
 
@ENTSTRUBBLER: ohne Vorankündigung ist das bei MS ÄUSSERST selten und man kann es normal aucha ufschieben oder aussitzen indem man selbst eine Firma für einen lizenzaudit beauftragt.
 
"OEM-Ausgaben der Produkte" .... verhält es sich denn bei Firmen da anders als bei Privatpersonen? Dachte MS ist das mit den OEM ein Dorn im Auge, aber muss sich der EU beugen.
 
@tomsan: wir haben bei Windows fast außschließlich OEM LIzenzen (mehrer 100 (7 Pro)) und sind ohne Problem durchs SAM Audit gekommen, daher kein Thema.
 
@Conos: OK, danke für Info. Habe hier in der Firma auch fröhlich mit günstigen Lizenzen nachgekauft... egal, aber eh kein Brief bekommen. Können aber gern vorbeikommen. Gibt Pott Kaffee und Kekse ;)
 
Warum würde man im Unternehmen schwarzkopierte MS-Software einsetzen? Wenn man echt an Lizenzen sparen will, installiert man sich halt Linux & OpenOffice. Abgesehen davon, dass Lizenzen in Unternehmen ohnehin nicht die Hauptkosten sind.
 
@Kirill: Bei vielen ist es nachlässigkeit oder Unwissenheit. Wenn du einen Volumenlizenzkey hast für 100 Plätze, deine Firma im laufe der Jahre aber auf 150 Plätze anwächst und du vergisst zusätzliche Lizenzen zu kaufen, dann hast eben 50 zu wenig. Beim Betriebssystem wird das wohl nicht allzuoft vorkommen, wohl aber bei Datenbanken, da kann man nämlich schnell die übersicht verlieren, gerade wenn zwischen Entwicklungs-, Produktions- und Testumgebungslizenz unterschieden wird, wie z.B. bei Oracle (wenn einem die Full-Use-Lizenz zu teuer ist).
 
@Minty_Insurrect: Klingt sinnvoll, danke.
 
@Kirill: War mal bei einem Versicherungsbüro angestellt, da gab es 10 Rechner mit Windows XP. Keines davon war lizensiert. Das hat man sich einfach gespart.
 
@Kirill: Ich habe einen Freund mit einer Firma und der hat komplett auf OpenOffice umgestellt. Am Anfang haben die Mitarbeiter zwar gemeckert, aber schließlich kamen sie dann doch damit zurecht. Ist halt eine Gewohnheitssache.
 
@M4dr1cks: Das ist es immer. Das Gemecker beim Umstieg von Office 2003 auf 2007 war auch nichts Anderes.
 
@Kirill: So ist das meistens, wenn in einer Firma was neu ist. Stimmt schon.
 
@M4dr1cks: Ich bin auch gerade in eine 60 Mann Firma gewechselt, die arbeiten alle komplett mit Libre oder Open Office. Meckern hab ich die letzten 4 Monate noch keinen gehört. Ich komme auch ganz gut klar, zumindest besser als mit den neuen Office Versionen :>
 
@M4dr1cks: Ist immer die Frage, Firmen die viel mit anderen Firmen Dokumente austauschen (Anwälte, etc.), sind in der Regel darauf angewiesen, das gleiche Produkt einzusetzen, wie der Mandant/Kunde.

Eine Firma, die Office nur Firmen Intern verwendet (bzw. die Dokumente nur ausgedruckt oder als PDF das Haus verlassen), können sehr gut auf OpenOffice / LibreOffice umstellen. Bei anderen ist das eher nicht möglich.
 
@Stefan1200: Auf der anderen Seite ist es in den Zeiten, wo die Festplatten echt groß sind, auch kein Problem, sich bei Inkompatiblitäten paralell eine zweite Officelösung zu installieren.
 
@M4dr1cks: Möchtest du die Anwender in die Benutzung von einem zweiten Office Programm schulen? LibreOffice / OpenOffice ist nun nicht gerade vergleichbar in der Bedienung von Office 2007/2010/2013. Du glaubst gar nicht, wie schwer Veränderungen zu vermitteln sind, ich bekomme das ständig mit (bin im 1rd und 2nd Level tätig).

Und Firmen bekommen Office Lizenzen sehr günstig, die zahlen bei 200+ Lizenzen ja nur ein Bruchteil pro Lizenz von dem, was ein Endanwender bei Media Markt für eine Einzelplatzlizenz zahlt. Und ein Produkt kann keine alternative Ersetzen: Outlook / Exchange. Dafür hast du dann eh schon eine Office Lizenz, dann kannst du auch gleich Word/Excel/Powerpoint nutzen.
 
@Stefan1200: Mag sein. Die Leute einmal auf Schulung zu schicken, mag kurzfristig teurer sein, aber irgendwie muss man diese alten Zöpfe mal loswerden. Mir fällt es nicht schwer, mich an neue Softwarelösungen zu gewöhnen, aber ich darf da nicht von mir ausgehen. Du hast trotzdem mit allem Recht was du sagst.
Irgendwo sind die Firman ja auch selbst schuld, wenn sie den M$-Kram einsetzen.
Ich seh in diesen Kram jedenfalls rausgeschmissenes Geld, auch wenn ich persönlich M$-Office besser finde. Viele hier denken, dass ich der Ultra-M$-Hater bin, weil ich deren Praktiken nicht mag. Die erinnern mich irgendwie so an die Mafia mit ihren Schutzgeldmethoden. Das ist alles was mich stört.
Das können die anderen sehen wie sie wollen.
Auch ich habe ein Recht auf meine Meinung und diese kund zu tun.
 
@M4dr1cks: Naja, ich setze zuhause auch nur LibreOffice ein. Ich tausche aber auch zu 99,9% nie Office Dokumente mit anderen Personen aus. Aus meiner Wohnung gehen Dokumente in der Regel nur als PDF oder gedruckt auf Papier. Und an der Stelle ist OpenOffice/LibreOffice ja auch vollkommen ausreichend, selbst für den anspruchsvolleren Bedarf (inzwischen). Aber Outlook, Exchange und ActiveSync sind in Firmen inzwischen zu wichtig geworden. Und die komplexe Rechtestruktur von Exchange, die vielfältigen Möglichkeiten der Mail, Termin und Kontakteverwaltung und Freigaben aller Daten kannst du mit einem Thunderbird und Co einfach nicht abdecken, nicht mal ansatzweise. Sonst wären vermutlich schon einige Unternehmen gewechselt.
 
@Kirill: Geht da auch weniger im die Windows PC Lizenen, sondern um z.B. Client Access Lizenz die fast jedes Gerät benötigt wenn es auf einen Windows server zugreft (im Unternehmsnetzwerk quasi jedes). Oder auch Exchange CALs. Die werden gerne mal vergessen bzw. sind nicht genügend vorhanden weil teuer :).
 
1. Woher haben die die Kundendaten?
2. Woher wollen die wissen ob und wieviele Softwareversionen wirklich im Einsatz sind?
3. Auf welcher Rechtsbasis geht MS an wieviele Arbeitsplätze und PCs ich im Einsatz habe?

Zu 1. DAS würde mich sehr interessieren. Das können nur Direktkäufer oder Lizenznehmer sein die irgendwie direkt bei MS gekauft haben.

Zu 2. DAS wissen die nicht genau und versuchen nachträglich Kohle zu machen!

Zu 3. DAS würde mich sehr interessieren. Denn derartige Interna gehen MS erstmal nix an!
Lizenzen hin oder her!
 
@sandvik: 1. Vertrag
2. Revision/Software-Audit
3. Vertrag.
 
@sandvik: Weiss man wirklich sicher inwieweit MS das nachvollziehen kann - inwieweit die aktuellen MS Produkte "Nach Hause telefonieren" - offiziell würden die das nie zugeben aber technisch gesehen ist das sicher kein Problem
 
@ENTSTRUBBLER: Ist hier aber nicht der Fall... Die, die dich bzgl. der Lizenzen anschreiben sind komplett unwissend. Der konnte weder einsehen, wie viele Office 365 Lizenzen ich habe, noch wann und wo ich meine MSDN gekauft habe. Die Prüfen einfach nach, was du ihnen schickst. Wenn du sagst, dass du keine Lizenzen hast, weil du Linux nutzt, dann muss er dir das so glauben. Wenn dann aber Ungereimtheiten auftreten, dann fragt er so lange nach, bis du dich verzettelst und dann kann es vermutlich schon passieren, dass sie rechtliche Schritte einleiten.

Wege um heraus zu finden, ob man lügt gibt es viele.
1. übers Handelsregister erfährt man wie viele Mitarbeiter eine Firma in etwa hat.
2. kauft man einen SQL Server oder einen Exchange Server nicht beim Mediamarkt, sondern bei einem Distributor, der wiederum ein Partner von Microsoft ist.
3. wenn man gefragt wird, sagt man relativ einfach, dass man einen Windows Server im Einsatz hat, dass man dafür aber auch User Lizenzen benötigt wird dann vermutlich für viele erst im Gespräch klar.
 
@sandvik: 1. vertrag
2. wissen sie nicht aber wenn überproportional Aktivierungen mit deinem vl gemacht werden ist das auffällig (z.B. du hast nur 100 Lizenzen aber 500 Aktivierungen im jahr)
3. vertrag
 
@sandvik: Hier geht es wohl überwiegend um Großabnehmer mit Rahmenverträgen und Enterprise-Lizenzen. Die werden hier nicht zu dir kommen, weil du bei Amazon mal ne Windows-CD gekauft hast.
 
@H4ndy: Seh ich auch so... steht ja auch oben im Text, dass es hauptsächlich den Mittelstand betrifft.
 
Alos ich habe immer nur Orginal Lizenzen bei mir. Sonst muß an auf Freeware oder Linux zurückgreifen
 
@Pfau_thomas: So denkt nicht jeder;)
 
@Pfau_thomas: Naja oft werden auch OEM Lizenzen auf Rechnern benutzt wo sie nicht benutzt werden dürften... Oder auf Servern... Das sind auch "Original Lizenzen"... Aber hier ist es meißt die Unwissenheit der Menschen. Oder es wird mal hier nen Visio gekauft und auf zwei Plätzen installiert... und solche Geschichten.
 
@hempelchen: Hm... Die Installation auf zwei Plätzen ist eigentlich nicht das Problem, sondern wenn beide Plätze gleichzeitig nutzen.
 
@M4dr1cks: DAS ist eine Sache ob es eine Arbeitsplatzgebundene Lizens ist oder nicht! Denn die Lizenzen welche an mehreren Plätzen genutzt werden dürfen sind in der Regel um einiges teurer!
 
@hempelchen: Klar, kann das so sein.
 
@hempelchen: Selbstverständlich gibt es auch Windows-Server-Lics hochoffiziell als OEM. Keine Serverbetreiber ist gezwungen, Volumenlizenzverträge abzuschließen.
 
@departure: Ja, aber bei OEM hat du wesentlich mehr Einschränkungen. Das wird insbesondere bei Downgrade Rechten oder Virtualisierung spannend. Aber da bin ich nicht gut genug drin, ich bin kein Lizenzexperte. :)
 
@Stefan1200: Beides kein grundsätzliches Problem, mein W2K8R2 Enterprise (OEM!) läuft als Hypervisor, darin 4 virt. Maschinen, ebenfalls mit W2K8R2 Enterorise OEM. Und auch das Downgraderecht ist nicht beschränkt, ich hätte mit derselben Lic. auch 4 x W2K3R2 installieren dürfen (mal als Beispiel). Recht hast Du bei Client-OEM. Da gibt's zwar auch Downgraderechte (sh. hier: http://www.microsoft.com/oem/de/licensing/sblicensing/pages/downgrade_rights.aspx#fbid=eBlJASLlQ68), aber Virtualisierung ist damit nicht möglich. Clientvirtualisierung ist noch nichtmal mit VL-Pro möglich, dazu braucht es entweder einen SA-Vertrag mit Microsoft (mit der Software aus diesen Verträgen geht ALLES), oder VDA (Mietmodell speziell für die Clientvirtualisierung). Beim Client hast Du also recht, Downgrade nur beschränkt möglich (nur max. 2 Versionen nach "unten") und Virtualisierung gar nicht, beim Server sehe ich aber keine diesbezüglichen Einschränkungen beim Einsatz von OEM (obwohl die Aktivierung bei vielen Neuinstallationen nervig werden kann, weil's keine MAK gibt, das ist dann wie bei Client-OEM: ab dem vierten mal nur noch per Telefon).
 
Was soll das ganze bringen ? Wenn jemand illegale Produkte einsetzt, dann wird er wohl nicht so dumm sein, dass er diese im Fragebogen angibt.

Und wenn ein Unternehmen 100 Lizenzen gekauft hat, dann wird es sicherlich auch nicht im Fragebogen angeben, dass es zur Zeit 150 Rechner betreibt.
 
@andi1983: Natürlich, man kann den Fragebogen falsch ausfüllen. Dann nimmt Microsoft bei Zweifel das vertraglich zugesicherte Recht eines SAM Audits in Anspruch und dann wird gezählt...
 
@Stefan1200: Wenn es um das geht, dann kann Microsoft gleich in jedes Unternehmen laufen und selbst zählen und jeden unter Verdacht stellen.

Dann müsste jetzt jedes Unternehmen in Verdacht geraten, das im Fragebogen angibt, dass die Rechnerzahl und die Anzahl der Lizenzen übereinstimmt.
 
Leute, es geht gar nicht um den kleinen Raubkopierer (da gibt es andere Wege) sondern um eine Prüfung im Rahmen von Enterprise ( Volumen) Lizenzen; diese Prüfung sind in den Volumenverträgen ausdrücklich vorgesehen. Und wie oben schon mehrfach gesagt worden ist, geht es gar nicht darum, Bösewichtern die Ohren lang zu ziehen, sondern dem Lizenzmanagement (zu dem sich die Kunden verpflichtet haben) auf eine solide Basis zu stellen, so dass (im beiderseitigen Interesse) die richtige Zahl an Lizenzen bezahlt werden.
Einerseits ist es ja nur gerecht, dass kommerzielle Software, die genutzt wird, entsprechend bezahlt wird (Volumenlizenzen sind idR eh stark ermäßigt), anderseits braucht der Kunde auch nicht mehr bezahlen als er einsetzt.
 
Wer mit Microsoft einen Lizenzvertrag abschliesst der ihn zwingt die teure Arbeitskraft seiner Leute für so einen Humbug wie eine betriebsinterne Lizenz-Überprüfung zu verschwenden ist selber Schuld.

In dem Zusammenhang würde mich dann auch interessieren, ob in den vielzitierten, aber scheinbar nie öffentlich präsentierten Kostenrechnungen, die beim Vergleich von Microsoft- und Linux-Lösungen angeblich zugunsten von Microsoft sprechen sollen, auch solche sinnlosen Kosten bei denen ein Unternehmen gezwungen ist eigene Mitarbeiter zu bezahlen um Microsofts Arbeit zu erledigen, mit aufgenommen sind.

Ich würde als Geschäftsführer solche Verträge erst gar nicht abschliessen, bei denen ich gezwungen bin auf Zuruf von Microsoft meine Mitarbeiter von produktiven Arbeiten für die Firma abzuziehen und diese dann Windows oder Office-Installationen zählen zu lassen.
 
@resilience: stimme dir zu...ms macht es sich einfach und ist dabei auch noch überteuert in ihren produkten...die prüfungen finden nur statt da sie erwarten mehr abzocken zu können...
ich habe übrings in meinem vertrag festgelegt das ms für kosten aufkommen muß, wenn sie unrechtmässig eine prüfung durchführen...wobei prüfung ja nicht die richtige bezeichnung ist...sondern vortäuschen von straftaten.

ich persönlich habe schon 2x solche prüfer weggeschickt und ihnen gesagt...verklag mich doch...aber die kosten müßen sie dann am ende tragen...[wobei ich ms software nicht über ms server aktiviere...sondern cracks benutze...was bei 87 plätzen noch einfach zu händeln ist]
(aber hier in china ist das eh anders als in deutschland...wo gesetze gegen die verbraucher herschen..ttip wird das noch verschlimmern)
 
@anon_anonymous: Klar, Microsoft schließt wegen 87 Plätzen einen eigenen , angepassten Vertrag mit dir ab :-) Träum weiter.
 
@resilience: Das ist im eigenen Interesse der Firma. Wenn dich mal ein (Ex)-Mitarbeiter anschwärzt und richtig liegt, dann ist das sicherlich teurer als eine Prüfung im Jahr.
 
@resilience: Ein Unternehmen, das seine Lizenzen sauber verwaltet kann den Fragebogen ohne Zeitaufwand ausfüllen - Wie oben erwähnt, geht es hierbei um Groß Kunden. Unternehmen die Ihre Lizenzen händisch zählen (können) dürften da schonmal rausfallen.
 
Mal ne Frage... Könnte Microsoft die Lizenzen einfach an einen MS account koppeln und in Echtzeit überprüfen? Bei Problemen kann MS dann auch gleich mit dem Betroffenen in Kontakt treten.
 
Willkommen in der Microsoft-Zukunft. Die wollen ihren Untergang wohl noch mehr beschleunigen.
 
@Jas0nK: So ein Quatsch. Hättest Du mal nur einen Teil der Postings hier zum News-Thema gelesen, wäre Dir klar geworden, daß das ein alter Hut ist und es diese Lic.-Audits schon gibt, seit Microsoft Lics an Firmen verkauft, also schon seit mehr als 20 Jahren. Neu ist hier nur, daß Microsoft das momentan anscheinend etwas intensiver betreibt.
 
@Jas0nK: Grandioser Kommentar. Aber ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass das ein völlig normales Vorgehen ist. Wenn du das schon problematisch findest, solltest du mal Oracle, Adobe und Konsorten kennenlernen. DAS ist dann spaßig.
 
@Jas0nK: Wenn du glaubst, dass das die Zukunft ist, lebst du sehr weit in der Vergangenheit.
In IT-Maßstäben ist das bereits seit Äonen die Gegenwart...
 
Diese Scheiß Registrierungen udnfreischaltungen machen doch nur Probleme !!!
Immer wenn ich an meinem PC etwas auswechsel bzw etwas mal defekt ist und getauscht werden muss steh ich da wie ein Verbrecher da meine gekaufte Sofftware sich nicht freischalten lässt und ich werde dann jedesmal ausgefragt warum ich das gekaufte Betriebssystem erneut auf einen PC installierte !!!
Hallo Hallo an Microsoft !!!!!
Ich nutze nur was ich gekauft habe und bin es leid ständig als Verbrecher eingestuft zu werden.
 
das ist doch ne frechheit - 100 mitarbeiter ist doch nicht gleichbedeutend mit 100 windows lizenzen ? wenn 20 davon am mac arbeiten ? oder ein außendienstler 1 festen pc und ein notebook hat, das braucht dann 2 lizenzen... das ist doch haltlos was die treiben!
 
@lazsniper2: Was genau empfindest du als haltlos daran überprüfen zu wollen ob ausreichend Lizenzen vorhanden sind? Du glaubst nicht wirklich das MS für die 20 Macs im Betrieb 20 vorhandene Windows Lizenzen verlangt? Sie verlangen höchstens 20 CALs, falls die 20 Macs auf die Windows-Server zugreifen.

Darüber ob eine pro-Nutzer oder pro-Geräte Lizenz bei Software mehr Sinn macht, kann man geteilter Meinung sein, besonders wenn es um etwas wie ein Betriebssystem geht, ohne das die Hardware nicht läuft. Wenn ein Hersteller der Meinung ist das eine Lizenz pro Gerät angemessen ist, dann ist das so. Muss man sich eben einen anderen suchen, wenns einem nicht passt. Aber an Verträge sollte man sich schon halten, auch wenn es ein Lizenzvertrag ist. Oder eben verhandeln, bzw. klagen wenn es einem das Risiko wert ist.
 
@Minty_Insurrect: vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt, so meinte ich das nicht. ich wollte sagen 100 mitarbeiter entsprechen nicht immer 100 lizenzen. mehr nicht ;)
 
@lazsniper2: Das wird sich dann ja problemlos nachvollziehen lassen. Noch mal: MS will ihren Kunden ja nichts böses, sondern nur das, was ihnen zusteht (und sich der Großkunde zu verpflichtet hat).
 
@lazsniper2:
So ist es, wenn ein Außendienstler 1 stand-PC und ein Notebook hat (beide dienstlich!), muß er 2 Lizenzen von der Firma haben!
Wenn einer der zwei Rechner privat ist, hat er sich gefälligst eine Lizenz zu kaufen.
 
Moin,

MS kommt wedersofort mit dem "Executer" noch Millionen Anwälten. Das sind Märchenstunden und Bashing. Im Rahmen der Nutzung der Sofware unterschreibe ich einen Vertrag in dem ich zustimme das MS bis 1 Jahr nach Ende des Vertrages die konforme Nutzung überprüft. Und das via SAM. Ich erhalte im Vorfeld die Möglichekit die Dateien mit dem Kaufnachweis und der Anzahl der Arbeitsplätze auszufüllen. Und ich kann auch anrufen udn umfangreich gratis Unterstüzung seitens MS nutzen. Erst wenn ich mich mehrfach weigere kann MS Rechtsmittel einlegen. Nur der Form halber: Das steht alles im Vertrag den ich VOR der Nutzung unterschreibe. Wem es nicht passt der soll open software nutzen.
Im beruflichen Umfeld wurde ich mehrfach in der Hinsicht geprüft. Mit korrekter Buchhaltung und Doku null Problem.
 
Wir haben seit Ende letzten Jahres zwei Rechner, die von Microsoft wohl im Rahmen der Überprüfung als "illegal" klassifiziert wurden. Interessanterweise zwei Rechner, bei denen ich die Rechtmässigkeit der Lizenzen problemlos nachweisen könnte. Was mir die Arbeit insofern nicht wert ist, als es Relikte mit XP sind, die ohnehin kurz vor dem Austausch stehen. Aber mein Vertrauen in die Methoden von Microsoft ist aufgrund dieser Fehleinschätzung gewaltig gesunken. Ich kann nachvollziehen, dass sich die Firma gegen Raubkopien wehrt. Aber bitte richtig ...
 
Wusste ich gar nicht, dass diese oben genannten Unternehmer_n zu Firmen vorbeikommen und die Lizenzen abchecken.

Aber wenn man doch ein Vertrag (beispielsweise) mit Microsoft abschließt als große Firma, bekommt man doch in der Regel einen Key, der entweder "bis zu XYZ Endgeräten" oder "unendlich Endgeräten" aktivierbar ist oder sehe ich das falsch?

Was genau muss denn da überprüft werden? Hat man die XYZ Lizenzen aktiviert, ist es vorbei - oder auch nicht?

Belehrt mich.
 
Gekaufte Lizenzen per Fragebogen abfragen...???
Und dann diese Lizenschlüssel per Ebay verkaufen... Nein, solch einen Fragebogen werde ich niemals ausfüllen, genauso, wie ich diverse Pirshing- Emails ungelesen entsorge.
 
@AWolf: Du mußt doch in dem Fragebogen keine Keys eintragen, wie kommst Du denn auf so'n Unsinn? Da werden Mengengerüste abgefragt und danach auf Plausibilität analysiert. plausibel=keine Prüfung, nicht plausibel=Prüfung. Wobei sich dann erst bei der wirklichen Vor-Ort-Prüfung herausstellt, ob das erste Analyseergebnis "nicht plausibel" (aus dem Fragebogen) wirklich richtig war.
 
@departure: Ich gehe davon aus das Du noch keinen SAM seitens MS mitgemacht hast?
Es gibt selbstverständlich Listen die man ausfüllt mit OS und Offices keys. Diese Listen bekommt man von MS zum SAM dazu. Dann wird in Bezug auf Größe, Anzahl der PCs etc. vorgeprüft. Wenn es passt bekommt man di eInfo :alles OK.
 
@departure: Das stimmt so nicht. Es gibt deployment sheets udn man trägt dort keys ein. Das ist also kein Unsinn. Und ja diesen Vorgang habe ich persönlich mehrfach im gewerblichen EDV Bereich vorlegen müssen.
 
Microsoft hat übrigens mittlerweile dementiert. Die ganze Meldung ist eine Ente!

Es geht um die üblichen Prüfungen mehrerer hundert Firmen übers Jahr verteilt, wie es jedes Jahr gemacht wird. Nirgendwo ist von 15.000 Firmen die Rede!

Also mal wieder nur FUD und Microsoft Bashing. :-(
 
Heute wird meist KSM Cracks verwendet. Da denkt der emulierte BIOS des PC dass es um legale OEM Version handelt.
 
Hoffentlich gibt es bald einen Termin für die Apple-Keynote.

Das ist jetzt ein emotionales Post und unsachlich, aber mir ist einfach der Kragen geplatzt. Ich kann verstehen, dass Microsoft sich um falsche Lizenzen kümmert, ist einleuchtend und da kann niemand was gegen haben.

NUR: Meine Erfahrungen mit Microsoft seit dem Herbst letzten Jahres haben mir gezeigt, dass ihr Hauptaugenmerk offensichtlich auf genau dem liegt, was in diesem Artikel beschrieben wird. Ihre Aufmerksamkeit liegt nicht darauf, gute Hard- und Software zu produzieren.

Ich hatte nach der MS Keynote letztes Jahr mich entschlossen, von Android zurück zu Microsoft zu wechseln. Das SP3 schien ein gutes Gerät zu sein, das vieles richtig zu machen schien. Ich kaufte mir nach der Bestellung des SP3 direkt nach der Keynote ein Lumia 930 als Ersatz für mein in die Jahre gekommenes Nexus 4 und im August wurde dann auch das SP3 ausgeliefert.
Dann merkte ich, dass die so hochtrabend vorgetragene Integration des Stylus (etwa für das Kommentieren von PDFs) überhaupt nicht so funktioniert, wie angepriesen. Das Zusammenspiel des SP3 zum Beispiel mit Acrobat Standard 11 lässt ein komfortables Bearbeiten von PDFs mit dem Stylus nicht zu.

Dann traten Hardware-Probleme auf: Bei dem mitgelieferten Typecover war die rechte Touchpadtaste defekt. Eingeschickt, Wochen gewartet, neue Tastatur in Empfang genommen. Die funktionierte dann.

Seit ein paar Stunden funktioniert nun das Ladegerät für mein SP3 nicht mehr. Werde ich dann morgen dem Support melden, mein SP3 fällt dann wieder aus. Für ein (laut MS-Eigenwerbung) Profi-Gerät eine Zumutung.

Die angepriesene Kopplung des SP3 mit meinem Lumia (das SP 3 hat ja aus unerfindlichen Gründen keinen SIM Kartenslot) funktioniert etwa nur in 50 Prozent aller Fälle. Wenn ich morgens auf dem Weg zur Arbeit bin, kann ich regelmäßig einen Neustart beider Geräte vornehmen, damit ich eine Internetverbindung habe. Ein Witz!

Letzte Woche wollte ich mir die englischsprachige Ausgabe von Charlie Hebdo im MS Store kaufen. Ging nicht. Nicht einmal die App ließ sich installieren. Auf meinem Android Nexus 10, das ich immer noch habe: Kein Problem. App installiert, englischsprachige Ausgabe wird angezeigt. Der MS Support schickte mir dann Links auf Anleitungen, um Sprachen unter Windows 8.1 zu installieren und umzustellen. Macht man das, kann man zwar die App installieren, kaufen kann man aber nur die französische Ausgabe.

Seit dem letzten Firmware-Update im Januar läuft mein Miracast-Adapter (Netgear PTV 3000) nicht mehr mit dem SP3. Deswegen kann ich weder Musik noch Filme auf meinem Fernseher zuhause übertragen. Leute mit dem Microsoft Miracast-Adapter haben das gleiche Problem. Es gibt Frickel-Anleitungen vom MS-Support, wie man Treiber nachinstallieren kann, manchmal funktioniert es dann irgendwie. HALLO?

Ich könnten hier noch ellenlang Beispiele nennen, warum ich schlicht und ergreifend keine Lust mehr habe, mich mit dieser Firma noch länger herumzuärgern, aber der Akku meines SP3 ist bald leer und, wie gesagt, aufladen kann ich ihn jetzt nicht mehr.

Ich werde mit dem Verkauf des SP3 und des Lumia 930 vielleicht noch bis zum Verkaufsstart des (gerüchteweise) angekündigten Apple iPad Pro warten. Vielleicht kann ja eine Firma wie Apple im Gegensatz zu Microsoft durchdachte Hard- und Software verkaufen und nicht nur großspurige Versprechungen und Ankündigungen machen. Microsoft scheint ja sein Hauptgeschäft in der Verfolgung von Lizenzvergehen zu suchen. Viel Erfolg dabei!

Wie gesagt, das war ein sehr emotionales Post, aber irgendwann ist Schluss. Und bei mir ist jetzt mein Geduldsfaden gerissen. Es wird schon seinen Grund haben, warum ALLE Leute im wissenschaftlichen Bereich, die ich kenne oder gesehen habe, Apple-Computer benutzen. ALLE!
Bisher dachte ich, dass sie das neue moderne Microsoft nicht kennen. Ich war wirklich dumm. Offensichtlich wissen diese Leute, was sie tun. Sie möchten mit ihren Geräten arbeiten und es scheint, dass Apple in der Lage ist, entsprechende Hard- und Software herzustellen. Microsoft kann es nicht.
 
So, jetzt haben sich meine Nerven ein wenig beruhigen können und die Welt sieht wieder ein wenig sonniger aus ;-)

1. Das Austauschen des defekten Netzteils ging sehr schnell: Montag dem Support gemeldet und Mittwoch war es schon in meinen Händen. Das war ein exzellenter Service vom Microsoft-Support. Flink, schnell, problemlos. Danke dafür!

2. Ich war Montag Abend tatsächlich mal im Apple-Store und hatte mir ein paar Geräte angesehen. Zum Beispiel das iPad Air 2. War davon ehrlich gesagt nicht begeistert, zum Beispiel fand ich die Spiegelungen im Display nicht besser als auf meinem Surface. Beim Preis (mit Cover, Versicherung, etc.) kam ich dann recht schnell zu dem Schluss, dass ich mit Apple wohl doch nicht warm werden würde ;-)

Was jetzt jedoch bleibt ist ein gewisses Maß an Unzufriedenheit in Bezug auf Apps:
- siehe Charlie Hebdo. Was im Android/Google Play-Store völlig problemlos läuft, sollte doch auch im Microsoft Store funktionieren, oder? Kann ja wohl nicht sein, dass man als Windows-Benutzer nicht die englischsprachige Ausgabe eines Magazins kaufen kann...
- siehe Beispielsweise die Kindle-App:
Wenn ich auf dem Surface-Pro 3 Notizen in Kindle-Büchern mache, werden sie mit meinem
Account synchronisiert. Auf der Kindle-App auf Android-Geräten kann ich sie sehen, auf
meinem Lumia 930 jedoch nicht. Zudem ist auch noch das Benutzerinterface auf Englisch.
Es dürfte doch ein leichtes für Microsoft sein, eine Firma von der Größe von Amazon zu
kontaktieren und sie auf ihr Windows Store-Katastrophenprodukt inzuweisen...

Ich werde jetzt erst einmal dem Windows-Ökosystem treu bleiben. Bin mal gespannt, wie sich die Sache in den kommenden Monaten entwickeln wird!
 
@application: Ich denke mal, ich kann mein Ipad air 2 in 5 Jahre noch ohne Probleme nutzen, wird das bei deinem Surface, das wesentlich teurer war auch noch so sein ?
 
@Horstnotfound: du vergleichst hier Äpfel mit Birnen, ich bin Student und hab das Surface Pro 3 in mittlerer Ausführung. Inkl. dem Type Cover hab ich ca 1350 bezahlt und habe dafür ein Tablett und ein Notebook, natürlich ist es als Tablett zum in der Hand halten ungeeignet aber durch die stufenlose Halterung kann ich es so auf den Tisch legen wie ich will und hab dann beide Hände frei. In der S-Bahn hatte ich noch nie das Bedürfnis für 10 min ein Tablett in die Hand zu nehmen da reicht mein Handy. Ich hab mir das MacBook Pro 13 Zoll und das Surface Pro 3 angeschaut und musste nicht lange überlegen. Alleine die Stifteingabe gefällt mehr mega gut. Es gibt eine App für 10€ mit der kann man alle PDFs öffnen, auch super aus der Cloud heraus und bearbeiten, unterstreichen, durchstreichen, kopieren, ausschneiden alles möglich und in der Uni schreib ich einfach auf dem Surface mit der Tastatur und sobald Grafiken oder Tabellen kommen mach ich mir Note auf und zeichne mit meinem Stift, ich hab zur Uni keinen anderen Stift oder Papier mehr dabei und hab immer alles dabei. Auch die meiste Fachliteratur hab ich als ebook bzw. PDF und somit immer dabei. Du vergleicht also ein Tablett mit einem Ultrabook... wie gesagt Äpfel mit Birnen
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