Cloud-Geschäft: Amazon dominiert, Microsoft wächst am schnellsten

Das Geschäft mit Online-gestützten Rechnern bzw. Speichern ist mittlerweile 16 Milliarden Dollar schwer. Dominiert wird es von jenem Unternehmen, das diese Art des Computing (mit)erfunden hat, nämlich Amazon. Der Versandhändler hat immer noch eine ... mehr... Cloud, Wolke, Wolken, Himmel Bildquelle: Honeyhouse Films / Flickr Cloud, Wolke, Wolken, Himmel Cloud, Wolke, Wolken, Himmel Honeyhouse Films / Flickr

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Eins ist sicher. Dank Patriot Act ist der klare Gewinner hier die NSA :)
 
@-adrian-: Und das ist auch gut so.
 
@-adrian-: Meine Fresse....Gleich der erste Kommentar wieder...... Blablabla. Cloud ist die Zukunft! Gewöhnt euch dran!
 
@Sequoia77: Heisst nicht dass es okay ist wenn die Zukunft nicht in Europa gehostet wird und die USA der Meinung sind auch MS Server in Europa duerfen frei zuegaenglich gemacht werden. Aber hey.. wir koennen uns auch einfach dran gewoehnen uns der Weltpolizei zu unterstellen :) Wirtschaftsspionage wird dort drueben schon keener betreiben, oder :)
 
@-adrian-: Denkt denn hier keiner an die Netzauslastung!!!111
Wenn die Server beispielsweise in Deutschland oder UK gehostet werden, dann müssen die Überwachungsdaten nochmal umständlich weitergeleitet werden.
 
@Sequoia77: Skynet ist die Zukunft! :P
 
@crmsnrzl:Und wie will Google das erreichen?
 
Ich muss öfters Bewerbungsgespräche mit neuen Job-Werbern bei uns in der Firma führen. Eine meiner ersten Fragen ist inzwischen ob er Firmendaten auf einen Cloud-Anbieter kopieren würde. Sagt die Person Ja, dann breche ich das Gespräch meistens ab. Leute die heutzutage immernoch Firmendaten auf Dritt-Server packen, die haben in der IT nichts verloren.
 
@Sam Fisher: Wir binden unsere Kunden Via VPN an unsere SAP Landschaften sowie File/mail Server an. Muss ich allen dort jetzt eine Kuendigung zukommen lassen?
 
@-adrian-: Wenn ihr dann SAP loswerdet? JA! :p
 
@Sam Fisher: Lass Dich mal von HR schulen wie man solche Gespräche führt. Wer wegen einer singulären Aussage solch ein Gespräch abbricht sollte solche Gespräche nicht führen dürfen.
 
@JoePhi: Das ist eine Grundsatz-Frage wie jemand zu Datenschutz steht. Wenn jemand kein Problem damit hat ein Firmeninternes Dokument mal schnell zu Dropbox hoch zu schieben, den will ich nicht als Mitarbeiter haben.
 
@Sam Fisher: Wenn bei dir Cloud = Dropbox ist, hast du ehrlich gesagt keine Ahnung was das Wort "Cloud" bedeutet.
 
@Vietz: naja, er hat in sofern Recht als das Firmendaten nix auf nem unverschlüsselten Cloud server zu suchen haben.
 
@Aerith: Ja das schon. Aber neben SaaS gibt es noch PaaS oder IaaS. Was spricht bei IaaS dagegen alles mit Truecrypt zu verschlüsseln?

Und das alles ist Cloud und nicht nur Dropbox.
 
@Aerith: Ja, aber bei seiner Definition "Dropbox = Cloud" ist die Frage an den Bewerber einfach nur absoluter Dumfug...

GRADE für Firmen ist die Cloud (wie schon angesprochen mit PaaS oder IaaS) eine gute und wichtige Möglichkeit große Datenverarbeitung nicht mehr selbst verwalten zu müssen.
 
@Draco2007: Noja, er sorgt sich um Metadaten und access profiles.
Siehe weiter unten.
 
@Aerith: Was bei IaaS und PaaS inwiefern ein Problem darstellt?

Und Cloud heißt auch nicht automatisch Public-Cloud...
 
@Sam Fisher: ich brech auch ab, und zwar vom glauben.
 
@Sam Fisher: Epic fail.

Informiere dich mal bitte über Cloud services, vor allem über vollverschlüsselte bei denen eine "no knowledge policy" vorliegt wie z.B.: Tresorit.
 
@Aerith: Dir ist schon klar das Verschlüsselung nichts bringt, wenn du keinen offenen Client hast oder? Im Fall von Tresorit, kannst du nicht den Quellcode einsehen. Die Verschlüsseln zwar Clientseitig, aber du weißt nicht mit welchem Schlüssel ...
 
@Sam Fisher: Letztenendes ist dank Multi GPU super rigs alles knackbar, selbst wenn Partei X deinen Schlüssel nicht hat. Wenn NSA wirklich etwas haben will dann kriegen die es auch.

Würdest du mich in dem Einstellungsgespräch fragen würde ich dir sagen das ich Firmendaten nur auf vom Chef genehmigten Servern speichen würde. Von mir selbst aus würde ich nur lokale "offline Backups" für den Ernstfall anfertigen.
 
@Aerith: Das ist absoluter Blödsinn, du hast anscheinend keine Ahnung wie AES funktioniert. Du verwechselbst Bruce-Force auf MD5 mit dem Knacken richtiger Crypto. Lies dich bitte mal in Post-quantum cryptography ein, bevor du hier so einen Blödsinn schreibst ...
 
@Sam Fisher: Interessant. Danke für den Input!

Wenn ichs also richtig verstanden habe ist der AES-256+ key selbst nicht bruteforcebar sondern höchstens das user-password welches benutzt wurde um den Key zu generieren. Generiert man den Key also direkt ohne relativ kurzes user PW, kann die Datei nicht mehr geknackt werden, sollte man den Key verlieren.
 
@Aerith: Man verwendet AES nicht mit einem Passwort so wie man es vielleicht bei einem ZIP ARchive macht. AES ist sicher, wenn du ein Keyfile (8 oder 16k) plus eine Passphrase verwendest. Man verwendet bei so etwas ja nicht normale Passwörter.
 
@Sam Fisher: Warum dann eigentlich die Sorge bzgl Cloud sicherheit? Daten lokal aufm Firmenrechner verschlüsseln und dann den verschlüsselten Kram in die Wolke füttern. Dürfte doch dann eig nix passieren.
 
@Aerith: Doch, und genau das ist der Knackpunkt. Ich hätte kein Problem damit wenn man einen AES Container irgend wo hochschiebt, gäbe es da nicht so ne Kleinigkeit namens "Metadaten". Auch wenn ein Cloud-Provider die Daten nicht lesen kann, hat er trotzdem die Info Wann, Von Wo aus, Wer, ... die Datei Herunter/heraufläd. Stell dir vor du hast ne Firma in Deutschland und bist bei einem Kunden in der Türkei, alleine durch dein Cloud-Access-Profil könnte man da neue Projekte, Synergien schnell erkennen wenn man die Analysiert. Man darf auf die Kraft von Metadaten nicht vergessen. Kleine Lektüre dazu: Der ehemalige NSA/CIA Chef: We kill people based on Metadata: http://www.nybooks.com/blogs/nyrblog/2014/may/10/we-kill-people-based-metadata/
 
@Sam Fisher: Du musst ja ziemliche top secret Arbeit machen wenn du dich um so etwas sorgst. Selbst wenn dein Cloud Anbieter diese Daten langfristig speichert, müsste die Konkurrenz den ja erstmal hacken / bestechen um an die Daten zu kommen.
 
@Sam Fisher: Ist dir eigentlich klar, was Cloud-Computing alles bedeuten kann?
Storage auf EXTERNEN Servern, die nicht dir gehören ist nur ein absolut minimaler Bruchteil davon.

Die Bandbreite reicht von public Servern (wie Dropbox) oder managed Servern (Server gehören dem Anbieter, stehen aber nur dir zur Vergügung, teilweise sogar mit physikalisch getrennten Bereichen) bis hin zur private Cloud auf eigenen Servern im eigenen Datenzentrum ist ALLES möglich. (Auch hybride Ansätze für kritische und weniger kritische Daten)

Und für kleine Firmen ist nunmal eine Private Cloud nicht immer die beste Lösung, weil teuer und aufwändig, aber da gibt es etwas, dass sich NDA nennt, dann sind da auch problemlos Varianten ohne eine private Cloud möglich.

Ein gutes hat deine Einstellung allerdings, den Bewerbern entgeht die Chance in einer so rückständigen Firma zu arbeiten.
 
@all: Warum denke nur ich z.B. an Patente, die absolut in keine fremden Hände gehören, sondern in einen "Tresor". Unsere Krankendaten sind dank der neuen Gesundheitskarte und Office 365 schon in der Cloud. Daß das keinen juckt, finde ich schon schlimm genug. Aber daß man das, was Sam Fisher sagt, unreflektierend in einem solchen Forum nach NSA, Snapchat, Frappenning abminust, erschreckt mich zutiefst.
 
@Candlebox: Patente? Ähm Patente sind doch ohnehin jederzeit einsehbar...
Bei Patenten geht es darum eine "Erfindung" zu schützen, damit niemand anderes sie ohne weiteres benutzen darf. Es geht aber NICHT um die Geheimhaltung, ganz im Gegenteil...

Patente sind keine Betriebsgeheimnisse...sowas wie das Coca Cola Rezept...aber solche Dinge würde ich nichtmal digitalisieren, sofern möglich...
Aber diese Daten haben nicht viel mit Cloud Computing zu tun....

Und das Problem an Sam Fishers Aussage ist die Gleichsetzung von "Public Cloud Storage" mit "Cloud Computing" was nur ein kleiner Teilbereich ist....
 
@Draco2007: Patente müssen aber erstmal entwickelt werden, oder? Ab in die Cloud?

Ich würde genauso wie Sam Fisher handeln.
Cloud assoziere ich mit Zugriff in Abhängigkeit von Drittanbietern über das Internet an meine Daten.
Gewisse Daten haben im Internet für mich einfach nichts verloren. Von der freiwilligen Abhängigkeit des Anwenders ganz zu schweigen. Es scheint vergessen zu sein, wieviele Firmen z.B. damals auf Rapidshare Ihre wichtigen Daten gespeichert hatten. Danach kam Snapchat, iCloud Truecrypt macht plötzlich zu etc. Vergessen?
Freiwilliger Kontrollverlust, mit Zugewinn von Bequemlichkeit, meiner Meinung nach.

Wenn uns die freiwillig hochgeladenen Daten erstmal um die Ohren gehauen werden, könnte es zu spät sein.
Und wenn wir die Unfreiwillig hochgeladenen Daten, z.B unsere Krankendaten, um die Ohren gehauen bekommen und keine Behandlung bekommen weil wir Sportmuffel, Raucher, Trinker, Extremsportler sind/waren, wirds spannend.
 
@Candlebox: Cloud != Internet.....

Cloud Computing ist ein RIESIGER Bereich und ihr beide beschränkt euch auf einen Bruchteil davon, der zugegeben kein sicherer Ort für Firmendaten ist...

Aber Cloud Computing umfasst doch viel mehr..

Ich selbst arbeite in eine Firma die SaaS und PaaS anbietet und das sowohl als "public" Cloud (unser Datenzentrum in Deutschland), managed Cloud oder private Cloud anbietet. Und dabei geht es in erster Linie NICHT um einfache "Lagerung" der Daten, sondern mit den Daten soll etwas passieren.
Es soll ein Mehrwert für die Firma geschaffen werden...

Die Firmen, die mit uns zusammen arbeiten sichern sich mit einem NDA ab oder betreiben eben direkt ein eigenes Datenzentrum oder kaufen "Platz" bei uns im Datenzentrum. (Wir verwalten die Server, Besitzrecht liegt aber nicht bei uns)

Da wird nicht einfach wie bei Dropbox irgendwas hochgeladen ohne zu wissen wo es genau hin geht...

Übrigens sind Patente erst Patente wenn sie angemeldet wurden, solange das nicht passiert ist würde ich sowas als Betriebsgeheimnisse bezeichnen...und was damit passieren sollte habe ich bereits gesagt...

Und ob jemand Raucher, Trinker oder Extremsportler ist kann man auch ohne Krankendaten problemlos rausfinden. Und wieso ein Arzt dir die Behandlung deswegen versagen sollte (der ja an deine Krankendaten sowieso rankommt) ist mir echt fraglich...
 
@Draco2007: Cloud immer Internet. Ohne Internet, keine Daten, oder? Was ich durchs Internet jage, "kann" möglicherweise auch von unberechtigten eingesehen werden. Das Restrisiko kann minimierbar bis hin zu als undenkbar deklariert werden. Aber es ist eben nicht komplett auszuschliessen, oder?

Vor Snowden war war weit mehr undenkbar und seitdem sind fast 2 Jahre vergangen.

Ich mag auch da auch nicht streiten, muß jeder selber wissen, mich bestürzt das unreflektierte Minus-Klickverhalten.

Zukünftig könnte es durch das neue Gesetz sein, daß Du aufgrund deiner nächsten Urlaubsbilder vom FKK-Strand, hochgeladen in die Cloud, Besuch von der Polizei bekommst ;-)

Waaaas, verschlüsselt? -> Terrorverdacht. KiPo-Verdacht. Es könnte spannend werden. Gab ja schon Fälle in der MS-Cloud. ;-)

Was Dir heute noch, bezüglich Krankendaten fraglich erscheint, wirst Du in 10 Jahren sehen. Krankenkassen haben heute schon ein traumhaftes Datennetzwerk, welches nur noch nicht angwandt wird.
 
@Candlebox: Nein Cloud heißt NICHT zwingend Internet....

Ein EIGENES Datenzentrum ist NICHT das Internet....
Deine Kundendaten verlassen NIEMALS dein Firmengrundstück und ein Zugriff von außen wäre gar nicht oder nur per VPN möglich....
Und trotzdem bezeichnet man sowas als Cloud...(private in dem Fall)

Wir haben zum Beispiel in unserem Datenzentrum einige Server eines Kunden stehen. Die sind eingezäunt (physischer Zugriff) und der restliche Zugriff ist NUR über eine speziell verlegte gesicherte Leitung möglich. Auch DAS ist eine Cloud (Managed in dem Fall)

Und selbst ohne solche gesicherten Leitungen wäre ein Zugriff nur per VPN problemlos machbar und damit wäre es NICHT einfach so im Internet auch wenn es über die gleichen Leitungen geht...

Und jetzt schweifst du extrem ab....ursprünglich ging es darum FIRMENDATEN in die Cloud zu laden....und nicht Urlaubsbilder...
 
@Draco2007: Dann redest Du aber von einer Serverinfrastruktur und nicht von Cloud, wenn ich ohne Internet auf meine Daten komme?
 
@Candlebox: Cloud heißt eben nicht nur Online Storage....

Cloud Computing ist viel mehr....und dazu gehören nunmal auch PRIVATE Cloud Anwendungen und die müssen nicht zwingend von außen verfügbar sein.

Cloud ist eigentlich nur ein fancy Begriff für "verteilte Systeme". Das können aber sowohl einige Rechner innerhalb einer Firma one Netzzugang sein, als auch ein ganzes Netzwerk von Datenzentren....

Und deshalb unterscheidet man ja zwischen private und public Cloud, mit diversen Zwischenlösungen...
 
"Amazon dominiert" Echt ? Wusste gar nicht das Amazon Software/Hardware entwickelt und vertreibt für SDDC. Hab ich was verpasst ? :)
 
@marcol1979: Schonmal von Amazon S3 gehört? Wenn es um IaaS geht, kommt man da um Amazon kaum rum.
 
Also ich kann da echt nur eine private Cloud empfehlen - man kann mich für paranoid halten, jedoch will ich nicht, dass Amazon, Google oder die NSA & CO. meine Daten alle durchstöbern. Hatte mich mal umgeschaut und bin dann auf den ionas-Server von der Firma ionas OHG in Mainz gestoßen. Sah anfangs etwas "skuriel" aus, jedoch hat mich der kleine Server voll überzeugt in sachen performance und Funktionsumfang! Wer bock hat, kann sich den ja auch mal anschauen auf der homepage von ionas ohg in mainz hocken die glaube ich...

Greeetz, Aaron
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