Streit um Spotify-Bezahlung: Letztlich haben alle Seiten Recht

Immer wieder ist in den letzten Monaten der Streit zwischen Musikern und der Streaming-Plattform Spotify um die Bezahlung aufgeflammt. Die Künstler bekommen aus ihrer Sicht zu wenig, Spotify zahlt wiederum aus eigener Perspektive so viel man kann. ... mehr... Musik, Sound, equalizer Bildquelle: Polysonic Musik, Sound, equalizer Musik, Sound, equalizer Polysonic

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Tja - 10€ sind halt nicht gerade viel, wenn man bedenkt, was man da geboten bekommt. Würde ich also Musiker gar nicht erst mit machen. Nicht zu dem Preis.
 
@PranKe01: Das klingt nicht nach viel, aber ich kann mich nicht mehr daran erinnern wann ich das letzte mal 120€ im Jahr für Musik ausgegeben habe. Dieses Jahrtausend war das sicher nicht.
Darüber hinaus standen die Chancen dieses Geld zu bekommen deutlich schlechter als heute. Klar, damals war das verglichen mit heute ein großer Batzen Geld den man da auf einen Schlag bekommen hat, aber die Wahrscheinlichkeit daß ich etwas gekauft habe war verschwindend klein.
Heute bekommt man zwar deutlich weniger pro Titel, aber lieber ein wenig von etwas als alles von nichts.
 
@PranKe01: Naja, wenn man betrachtet, wer laut dem Artikel die meiste Kohle einsackt, darf man sich schon fragen, wo am meisten Geld eingespart werden kann... 10€ ist absolute Schmerzgrenze, mehr ist dann nur den Fehlern der Majorlabels geschuldet, die den Hals nicht voll bekommen und nicht gewillt sind, kosten einzusparen. Ich bin nicht die Sorte Mensch, die Musik kaufen will, sondern ich möchte sie Mieten. Das Geschäftsmodell von Spotify ist genau das, worauf ich schon ewig gewartet habe. Dass 10€ auch eindeutig zu viel sind, zeigt Netflix eindrucksvoll, die trotz großer Konkurrenz und imensen Produktionskosten für ihre Serien extreme Gewinne einfahren und dabei deutlich günstiger sind. Sehr viel günstiger.
 
@FatEric: Da vergleichst Du aber Äpfel mit Birnen. Die Musikindustrie und die Filmindustrie funktioniert schon etwas anders. Gerade bei Serien ist und bleibt das Hauptgeschäft die TV Sender, die echt nicht wenig bezahlen pro Folge. Diese refinanzieren das Ganze durch Werbung und Co. Netflix ist eine Zusatzsparte. In der Musik bricht der Primär Vertriebsweg immer mehr ein. Und dieser ist CDs und Co. Und Einsparmaßnahmen sind immer so eine Sache. Tontechniker arbeiten nicht für nen Appel und nen Ei... bzw. die wenigen die es tun... die will man nicht. Denn entsprechend ist auch die Arbeit. Produzenten und Co. wollen auch Gewinn X und drunter machen die nichts. Einsparen können die Labels da nicht viel. Ebenso im Marketing. Die Branche gibt die Preise vor und da heißt es friss oder stirb. 5 Minuten Werbezeit zur PrimeTime alleine in Deutschland... da könnten die 100 Minuten daraus machen, so viele wollen ihre Werbung da platzieren. Entsprechend hoch sind die Preise und entsprechend wenig Verhandlungsspielraum gibt es dort. Das selbe gilt auch für Werbung in Printmedien oder Plakaten usw. Es sind immer mehr Interessenten da, als es Platz gibt. Und ohne all dies, würde gar nichts verkauft werden!
 
@Scaver: Der vergleich ist so schlecht nicht. für Musik gibt es Radio, CD und Streaming. Für Filme/Serien gibt es TV, DVD und Streaming. Streaming reduziert jetzt CD und DVD verkäufe. Radio und TV bleiben da relativ gleich.
Das Problem ist nur, es gibt viel zu viel Musik und zu viele Musiker die alle Millionäre werden wollen. Das funktioniert einfach nicht. Bei Spotify gibts ca. 30 Millionen Songs. Beim Videostreaming sind meistens nur rund 10000 Titel verfügbar.
Das ist aber nicht mein Problem. Ich zahle für dinge, die ich mir anschaue oder anhöre und nicht für die Künstler, deren Musik ich nicht höre. Und wird ein Künstler halt nicht gehört, bekommt er halt auch nichts. Fertig! Wird eine Serie aber nicht geschaut, wird sie abgesetzt! Die Schauspieler beschweren sich dann auch nicht, dass sie kein Geld mehr bekommen.
 
@PranKe01: Was viele nicht verstehen, ist, dass die Wahl mittlerweile entweder Streamingeinnahmen oder gar nix ist. Wer auf reine Verkäufe setzt, wird untergehen. Nur weil man nicht bei Spotify und Co. ist, bedeutet das nicht, dass die Leute nun in die Läden laufen werden um die CDs zu kaufen. Das ist wie mit Piraterie. Nur weil Leute sich etwas illegal 4free holen, bedeutet das nicht, dass dies verlorene Einnahmen sind. Wenn man die illegale Methode wegnimmt, bedeutet es nicht, dass diese Leute plötzlich Geld ausgeben werden.
 
@Wuusah: Das ist absolut korrekt. Ich sehe es nicht ein, ein Album mit 10 Songs für 15€ zu kaufen, dass ich vielleicht nur ein paar mal durchhöre. Dass die CD dann in meinem Regal verstaubt, ist eigentlich für mich (ich weiß, das sehen andere anders) eher Platzverschwendung. Auch die Kaufpreise von MP3s sind einfach nur lächerlich hoch. Ich höre gerne Querfeldein Musik, und müsste ich für jeden Song 99 Cent zahlen, da kämen im Jahr mehrere tausend € bei raus. Warum auch 99 Cent für einen Song bezahlen, den man 2-3 mal anhört? Für Songs im Radio zahle ich ja auch keine 99 Cent für jeden Song, den ich das erste mal höre. Spotify ist wie Radio, nur bestimme ich die Songs.
Spotify hat es aber geschafft, dass ich statt 1-2 CDs die ich im Jahre kaufe, 120€ hinblättere und das sogar gerne. Denn auch die Einfachheit des Dienstes ist grandios. Playlisten am PC zusammenstellen und ohne weiteres zutun sind alle Geräte sofort synchronisiert. Und dass es die Ärtze, Die Toten Hosen nicht bei Spotify gibt, ist deren Entscheidung. Kaufen werde ich mir deren Musik nicht! Mieten ja, kaufen nein. Pech gehabt!
 
@FatEric: Nicht zu vergessen, dass wir alle schon an vielen anderen Stellen Geld für Inhalte bezahlen: Gaststätten, Diskotheken, im Supermarkt für Markenprodukte und über die ÖR Rundfunkgebühr (Jetzt Haushaltsabgabe), von der auch unzählige Künstler Geld bekommen. Von Kulturfördergeldern aus dem Steuertopf will ich erst gar nicht anfangen. Wen wir da bezahlen wissen wir nichteinmal, auf jeden Fall zahlen wir ein Leben lang für -zig Künstler, deren Werke wir nichtmal sehen/hören.
 
@PranKe01: So ein Blödsinn! Ich möchte nicht wissen wie viele neue "Kunden" mit den Streamingdiensten hinzugewonnen wurden. Das Geld versackt im gierigen System, wenn also angeblich so wenig beim Künstler ankommt, dann sollen die sich doch bitte an ihr Label wenden. Desweiteren entzieht sich mir die Logik, wonach künstlerisches Schaffen automatisch mit "zu wenig" auf der Habenseite verknüpft wird. Zu viel gibt's ja anscheinend nicht. Außerdem: Musik ist nicht wie eine materielle Ressource endlich verfügbar sondern ist unter den gegebenen Umständen beliebig oft reproduzierbar. 30 oder 40 Jahre alte Songs werfen noch heute Gewinne ab; allerdings nur gute Musik. Wenn man über diesen Umstand nachdenkt wird das Gemecker der Musikindustrie nur noch absurder.
 
@Smek: Zumal auch in analogen Zeiten der Interpret (ich vermeide bewusst den Begriff Künstler) am wenigsten vom Kuchen abbekommen hat.
 
@PranKe01: Ohne Streaming würde ich niemals so viel Geld für Musik ausgeben - schon gar nicht, wenn ich für die 120€ im Jahr nur 120 Lieder hören dürfte. Ich bin jetzt seit über 10 Jahren Streamingkunde (bis vor ca. 2 Jahren noch bei Napster für 14,99€ im Monat) - somit habe ich schon fast 1500€ bezahlt. Ich bezweifle, dass ein durchschnittlicher Bürger für herkömmliche Musik auf Datenträgern im gleichen Zeitraum mehr ausgegeben hat. Also eigentlich eine Win-Win-Situation für alle - haben aber scheinbar noch immer nicht alle verstanden.
 
@PranKe01: Was soll das heißen? "was man da geboten bekommt". bei Netflix oder Amazon prime bekomme ich ein riesen Angebot an Filmen, Serien und Dokumentationen. Und das für weniger Geld im Monat. Warum tut sich die Musikindustrie bei dem überschaubaren Aufwand so schwer mit der Filmindustrie mitzuhalten, wenn diese bei weniger Geld profitabler ist? Ich meine für ein Studioalbum ist definitiv weniger Aufwand, Logistik etc. notwendig.

In der Musikindustrie läuft definitiv was falsch. Dazu kommt noch die falsch Erwatungshaltung der zig millionen 0815 "Musiker" die mal eben schnell irgend nen Rotz aufnehmen und dann millionen dafür erwarten.
 
solange die labels nicht ihre kalkulation offenlegen kann man das getrost vergessen denn wo haben diese für das streaming (was ja letzendlich ein "addon" zu einer normalen albumproduktion ist) bei einem anbieter wie spotify folgende kosten:

- aufnahmekosten für das album?

- werbung für das album?

- unterhaltung der streaming infrastruktur (geht auf spotify)

die labels zwacken meiner meinung nach hier zuviel geld ein und könnten mehr an die künstler auszahlen wenn sie wollten.

sollten die preise für streaming anziehen (z.b. 20euro pro monat) dann wird das wiederum weniger interessant für kunden.. sollten 10 euro mehr an die labels ausgezahlt werden, dann würde hiervon wohl auch nur 2 euro maximal mehr an die künstler fliessen.
 
@Balu2004: Lese nochmal den Artikel!
 
@Balu2004: Was glaubst Du, wie Ernst & Young dazu kam, dass die Labels lediglich 5% Gewinn verbuchen und der Rest wieder ausgegeben wird? Denkst Du, die Labels haben ihnen einfach gesagt "wir haben nur 5% Gewinn", und Ernst & Young hat das dann einfach so übernommen, ohne weitere Information? Ich denke wir können davon ausgehen, dass die Labels den Wirtschaftsprüfern hier durchaus Zahlen geliefert haben, wo das Geld hinfließt.
 
@Balu2004: Sehe ich exakt auch so. Die Major Labels sind einfach zu groß und überhaupt nicht daran interessiert, Kosten einzusparen. Ich habe es oben schon geschrieben. Netflix schafft es mit sehr teuren Produktionen, größerem Datenaufkommen (und damit kosten) und dennoch günstigeren Monatsmieten extreme Gewinne einzufahren. Der Grund, sie sind ihr eigenes "Majorlabel" und unnütze Kosten senken den Profit.
 
@FatEric: Mir fehlt hier die beachtung eines wichtigen Postens.
Hier steht, das der Gewinn des Labels am Ende bei 5% liegt.
Aber da sind bereits alle GEhälter mit eingeflossen. Auch die der Obrigkeiten.
Und da fließen nicht unerhebliche Gelder rein. Das drückt den Gewinn ja noch zusätzlich.
Ich kann mich nicht vorstellen, das die Obrigkeiten sich mit einem kleinen Gehlat zufrieden geben.
 
@ravn83: Das ist meiner Meinung nach immer DER Punkt überhaupt. Die Firmen bleiben doch alle möglichst bei minimalem Gewinn und das erreicht man sehr einfach (^^) indem man sich selbst als Boss immer soviel Gehalt bezahlt, wie man eben Gewinn erwirtschaftet hat. Besonders vorteilhaft ist dann, dass man sagen kann, man müsse wieder x-Tausend Leute entlassen, da die Gehälter z.B. über 70% der Ausgaben ausmachen, sodass man hier einsparen müsse (dass diese x-Tausend Leute aber wohl nur wenige Prozent von diesen 70% ausmachen (die Gagen der Führungsetage dahingegen wohl weit über 90%) spielt ja keine Rolle -.-).
 
@Balu2004: Leider wird dir/uns eine solche Aufschlüsselung nur sehr geringfügig helfen.

Der Grund dafür ist das, wie bei vielen "großen" Unternehmen üblich, "Unternehmenteile" als Selbständige Unternehmen Firmieren, die als Externe Kosten in die Bilanz einfließen (z.B. Sony-Label -Studio, Sony-Label -CD pressen).
Da werden Holdingtöchter als kosten aufgeführt, die aber mit am Gesamtgewinn/Umsatz der Holdinggesellschaft beteiligt sind.

Was auch in D. legal umgesetzt wird, "Outsourcing" ehemalige Unternehmensbestanteile (z.B. IT) die in eigenständige Gesellschaften ausgegliedert werden.
 
Macht sich der Künstler frei vom Label dann kommt plötzlich nen riesen Batzen mehr rüber ;)
Einziges Problem ist, dass er sich dann selbst um die Produktion kümmern muss...
Bekanntheit kann man auch übers Netz steigern und wer gut Musik macht, der braucht auch nicht viel Werbung.
 
@bLu3t0oth: Erkläre uns doch bitte wie jemand Bekanntheit erreichen kann ohne Werbung? Soll er auf YouTube sein Video veröffentlichen und hoffen, dass jemand per Zufall darauf klickt? Selbst wenn, muss das Ganze noch vermarktet werden und denkst du ernsthaft, dass ein Musiker auch das nötige Wissen und Verbindungen dazu hat?

Wenn es so einfach wäre, dann würden viele sich von den Labels lossagen. Denkt doch nicht immer, dass alle anderen Dumm sind und ihr die Weisheit gepachtet habt. Die Künstler sind mit guten Grund bei den Labels, weil es ihnen etwas bringt, zumindest meistens mehr als wenn sie es nicht wären.
 
@Ruderix2007: Natürlich bieten die Labels einen großen Nutzen für die Musiker, aber das Verhältnis ist dennoch absurd.
 
@Wuusah: Da ich nicht weiss, wie viel die Labels wirklich verdienen, halte ich mich mit urteilen etwas zurück. Sollten es wirklich nur im einstelligen Prozent-Bereich liegen, dann ist es in der Tat viel weniger als bisher immer suggeriert wurde.

Ich denke aber, dass es sich für den Künstler finanziell auszahlt bei einem Label zu sein. Von einer Million 5% zubekommen ist immer noch mehr, als von 10000 90%.
 
@Ruderix2007: Der GEWINN ist laut Artikel so niedrig. Gehälter werden vorher abgezogen. Wenn da Manager im mehrstelligen Millionenbereich verdienen, dann drückt das den Gewinn nach unten.
 
@Ruderix2007: Bekanntheit erreichen soll schwer sein?
Wem willst du das weiß machen?
Leute wie Jay Jay, die Studentin von "kleiner Hai" und was weiß ich nicht noch alles an Eintagsfliegen, die jeder kennt, beweisen das Gegenteil.
Hast du was drauf und veröffentlichst es bei FB und Youtube, dann bist du auch rasend schnell bekannt.

Nur wenn man nur mit der 100sten Popauflage von irgendeinem 80er/90er Titel kommt, dann braucht man sich auch nicht wundern, wenn da keiner Wirbel drum macht und es weiter verbreitet.

Wie gesagt, die Schwierigkeit liegt hauptsächlich in der Produktion an sich.. hat man erstmal was in der Hand was gut ist, bekommt man das immer verkauft.
 
@bLu3t0oth: Mhh sorry aber ich kenne keine von dir erwähnten Personen. Eventuell schon mal kurz gesehen, oder gehört, aber die Namen sagen mir nichts.

Ich will sicherlich nicht in Frage stellen, dass es über Plattformen nicht möglich ist, aber einfach ist nicht, von den Millionen die es versuchen schaffen es nur die weinigsten und noch weniger kann man ernst nehmen.

Schreibe mir nur 3 bekannte Namen auf, die seriös und nachhaltigen Erfolge erreicht haben über solche Plattformen, ohne Unterstützung durch Dritte!
 
sind die dumm oder so was? dass die labels ihre angestellten tontechniker und so bezahlen müssen ist doch nochrm, das darf nicht als verlust gesehen werden! hier wird also der gewinn (überschuss nach ausgaben) der major labels verglichen mit spotifys einnahmen, von denen man das alles noch nicht abgezogen hat... die obigen aufschlüsselungen sind an dieser stelle weder transparent noch vergleichbar!
 
Also ich wäre auch bereit, 20€ für Spotify Premium zu zahlen, damit die Künstler mehr Geld von dem Kuchen abbekommen. Ich hab weit über 600 Original CD´s und durch Spotify spare ich sehr viel Geld. ...
Danke Spotify für den tollen Dienst.
 
Eigentlich sollte es für so einen Dienst ja kein Problem sein, dass man das ganze monatlich abrechnet und gezielt betrachtet.

Also für alle Lieder die man im Sortiment hat, erstellt man eine anklick-Rate. Und von den Einnahmen
gibt man die 63% an die Künstler. Und diese 63 % verteilt man dann auf die einzelnen Lieder.

Dann dürfte doch keiner mehr Jammern.

Wenn ein Lied eines unbekannten Künstlers nie angeklickt wird, dann sollte er mit so einer Auswertung auch einsehen können wieso er nichts bekommt.

Aber so wie ich das ganze sehe, stellen da völlig unbekannte Künstler Musik rein und fordern einfach einen Teil vom Kuchen.
 
Ich denke aber auch mal, dass diese Aufstellung zu einfach ist und die Zahlen nicht unbedingt zu verallgemeinern sind. Es gibt die ganz großen, U2, Metallica, Genesis usw., die etwas weniger großen, die aber immer noch große Einnahmen haben, diese Künstler die nach höchstens 1 bis 2 Alben wieder in der Versenkung verschwinden und mit ein paar Titeln, für eine bestimmte Zeit, häufig im Radio zu hören sind (btw, was macht eigentlich Lena Meyer-Landrut?); und dann eben noch eine große Zahl an Künstlern, die durchaus ihre Liebhaber haben, die aber eher ein Geheimtip sind und von ihrer Musik mehr schlecht als recht leben können, wenn sie es denn überhaupt "hauptberuflich" machen können.
Ich denke auch hier gibt es eventuell ein "Verteilungsproblem", im Grund genommen sorgen Spotify&Co ja auch dafür, dass bestimmte Musikrichtungen allgemein favorisiert werden, nach dem Motto "Das verkauft sich, also mehr davon" und das eben dadurch einige aus dem Raster fallen, wo es dann evtl. sehr schlecht aussieht, was das Geld betrifft.
 
Um Weihnachten rum, konnte man 3 Monate Spotify für nur 0.99 Euro bekommen.

Habe dort auch direkt zu geschlagen, weil günstiger kommt man nicht an Musik, also Werbefrei und auch dann direkt den Abonnement gekündigt, das 9.99 Euro für einen "wenig Verdiener" doch recht viel ist.

Aber ich find das schon lächerlich, das die Musik am jammern sind. Sollen Sie doch Ihre Musik selber vertreiben. Dann können Sie ja mal gucken, wie viel die dann bekommen :D
 
"Lediglich 5 Prozent ihres Anteils können die Labels demnach als Gewinn verbuchen...."

Ooooch, die armen armen Produzenten. Das Leben is so ungerecht. Mickrige 5% Gewinn......

----> Ehm, ja klar. Wer´s glaubt .... Totaler Schwachsinn. Gewinn ist das, was übrig bleibt, nachdem das Geld regulär verteilt wurde. Wetten, dass dahinter auch üppige Gehälter für einzelne Personen stecken ? Es hat sich also nicht viel geändert im Streaming-Zeitalter.
 
Ich hab Spotify Premium seit etwa einem Jahr und habe damit schon 120€ in Spotify gesteckt. Und das als Student! (Studententarif gibts bei uns nicht)
Davor habe ich hauptsächlich Internetradio gehört und ab und zu mal ein Album gekauft.
Trotzdem habe ich in diesem Jahr mehr für Musik bezahlt als in meinem ganzen Leben. Konzerte schließe ich mal aus, da ich diese trotz Spotify nicht seltener besuche.
Irgendwas stimmt bei der Rechnung nicht, oder hat man vor Spotify tatsächlich im Durchschnitt mehr als 120€ im Jahr für Musik ausgegeben?
Klar gibt es Leute die sehr viel für Musik ausgeben, aber 120€ im Durchschnitt? Niemals!
 
Ich sag's gerne auch hier einmal wieder, Musik ist zum hören da. Ich zahle mittlerweile gerne meine 10 € bei Spotify. Aber: Musiker sollen durch Konzerte und sonstiges ihr Geld verdienen. Musik so hören, das ist nur Werbung für die. Musikstreaming hat mittlerweile viele Leute erobert die sich sonst die Musik aus dem Netz gezogen haben. Streaming vereinfacht viel und ich behaupte auch, das sind für viele Mehreinnahmen, die sonst wo anders ihre Musik her bekommen haben.
Der Preis ist ok, das kann jeder der gerne Musik hört dafür zahlen. Wer kauft sich heute für EINEN EURO noch einen Song?!?!
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