Ubisoft reaktiviert zuvor gesperrte durch Betrug erlangte Keys

Im Fall der mit Hilfe gestohlener Kreditkartendaten erworbenen und weiterverkauften Produktschlüssel gibt es eine Wende: Der französische Publisher Ubisoft, dessen Spiele von diesem Betrug betroffen waren, hat bekannt gegeben, dass man Keys, die ... mehr... Ubisoft, Assassin's Creed, Assassin's Creed Unity Bildquelle: Ubisoft Ubisoft, Assassin's Creed, Assassin's Creed Unity Ubisoft, Assassin's Creed, Assassin's Creed Unity Ubisoft

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Ich frage mich aber, warum man sich Keys aus dubiosen Quellen kauft. Klar, 30€ für ein Spiel, das sonst 60€ kostet sind gut, aber warum wartet man nich dann auf den unvermeidlichen Rabatt und kauft es sich aus offizieller Quelle für 30€?
 
@Kirill: Vielleicht, weil dann der Urlaub/Weihnachten/Whatever schon längst wieder vorbei ist, man aber gerade JETZT Zeit zum Spielen gehabt hätte? Sind ja nicht alles Schüler, die Zeit ohne Ende zum Zocken haben... Ich kaufe meine Games allerdings trotzdem immer auf den offiziellen Plattformen, das sollte jetzt lediglich eine mögliche Erklärung sein.
 
@DON666: Klar, wenn man das Spiel JETZT will und offizielle Platformen nutzt, legt man halt Geld drauf.
 
@Kirill: Gibts da denn nen Recht drauf, weniger oder kaum was bezahlen zu müssen, als offiziell vorgesehen ?
 
@Kirill: Weil weder Kinguin noch Fast2Play dubiose Quellen sind.
 
@Kirill / @Mitsch79: ich klink mich hier einfach mal ein und behaupte, dass auch G2A keine dubiose Quelle ist. Jegliche Keys, welche ich bisher dort bezogen habe, haben tadellos gefunzt egal welche Plattform, ob Steam, Blizz, Origin oder UPlay.

Ich sage aber auch gleichzeitig, dass alle meine Keys NICHT von Markethändler sind sondern direkt von G2A (also teils auch wiederum entsprechend einige Euronen teurer).
 
@Winleser: Gerade G2A finde ich dubious, da es nur eine Vermittlungsseite ist und jeder dort Keys verkaufen kann. Kinguin, G2Play und Co. sind recht große Händler und beziehen überwiegend Graumimporte aus Asien und Russland.
 
@H4ndy: nun ja... aber du sagst es ja eigentlich schon selbst. "Kinguin, G2Play und Co. sind recht große Händler und ***beziehen überwiegend Graumimporte aus Asien und Russland.*** " .. Also für mich persönlich (v.a. durch deinen letzter Satzteil) macht es wiederum Kinguin und G2Play nicht wesentlich vertrauenserweckender.
 
@Winleser: Man muss aber dazu sagen das sie anschreiben aus welchen Land der Key kommt (EU, US oder RU Version!) und zweitens sieht man auch ob der Händler G2A oder ein reseller ist...

Ich sehe eher die Problematik das niemand eine klare Ansage machen kann, was zB bei G2A wichtig ist da die verdammt viel Werbung in der E-Sports und Gaming streaming Szene haben...
 
@H4ndy: Was ist daran so Dubios? Ich verkaufe dort selber sehr erfolgreich. Alles Legal, alles Spiele die ich in Steam Deals gekauft habe und dort weiterverkaufe. Natürlich gibt es schwarze Schafe, das macht die Seite aber nicht Dubios. Diese findest du nämlich überall auch auf "seriösen" Seiten.
 
@Mitsch79: Beide überprüfen ihre Quellen unzureichend, lassen somit schon mal Keys aus illegalen Quellen rein und sind somit dubios.
 
@Mitsch79: Das sind aber alles nur Plattformen mit mehr oder weniger unbekannten Sellern, sodass Kinguin selber im Grunde gar nicht die Quelle ist und somit weder seriös und unseriös sein kann.
 
@Kirill: Oh man. Klar, jetzt wo du es sagst. Marktwirtschaft ist einzig nur für Unternehmen gedacht, für den Kunden/Konsumenten gibt es keine Marktwirtschaft. Er muss immer nur den Maximalpreis zahlen, am besten weltweit. Gut das du uns alle sachdienlich darauf hingewiesen hast.
 
@RobCole: Hast du meinen Post überhaupt gelesen?
 
@Kirill: du seine antwort auf deinen post verstanden?
 
@Joeffm: Ja. Er labert davon, dass der Kunde immer den Maximalpreis zahlen muss, wohl in Andeutung an "Wenn man nur offizielle Quellen benutzt" und das ist nun mal Bullshit. Schau dir mal meinen Steamaccount an und rate, wie viel davon ich zwar auf Steam aber nicht für den Maximalpreis gekauft habe. Um's kurz zu sagen, 2% wenn's hochkommt, und knapp 70% auf Steam nicht für den Maximalpreis.
 
@Kirill: "und kauft es sich aus offizieller Quelle für 30€" => aber dann kostet es bei alternativen Händlern 15€. Und dubios war die Quelle ja nun nicht. Die Händler sind nun alles andere neu & kein. Und wurden auch nicht auffällig. Bis jetzt diese Problematik. Aber Mitschuld hat ja Ubi tatsächlich! Immerhin haben sie ja munter und wohl in grossem Stil an die geklauten KK verkauft..... auch die müssen sich an die eigene Nase fassen.
 
@tomsan: Bei Steamrabatten sind die alternativen Quellen oft genug auch nicht billiger. Das "bisher" allerdings ist schlichtweg falsch, es gab bisher lediglich keine solchen Aktionen im großen Stil.
 
@Kirill: Oh, die Steamrabatte machen meiner KK keine Angst mehr. Die sind auch nicht mehr dass was sie mal waren, dank Humble Bundle, deren Clone, Steam Keys bei amazon.com, etc...... tatsächlich habe ich beim letzten Christmas Sale nix gefunden, das dort zum "best price" käme und nicht wann anders günstiger. Nur so am Rande

... aber warum sollte ich denn auf einen Steam Sale hoffen, wo das Spiel nun mit Glück für 30,- Euro zu haben ist.... was ich gerade beim einem bekannten Key-Händler im Angebot sehe?

Das "bisher" stimmt ist schlichtweg NICHT falsch. ;)
Habe doch nie behauptet das sei nun das allererste Mal, das jemals 1 key abgelehnt/gesperrt wurde. Kann ja gut sein, das 99% alles Keys gehen und bei 1% Fehler ist. Hatte ich auch schon bei Key-Händler. Den kontaktiert, neuen bekommen. Alles OK. Fand ich nicht schlimm.

Ist halt immer ein Tick kalkuliertes Risiko.
Aber die grossen Buden sind halt so kundenfreundlich, dass es bei Sperrrung auch Ersatz gibt. Auch die möchten ihre Kunden behalten.
 
@tomsan: Definiere "bekannt". Das ist nicht das erste Mal, dass auf den besagten Handelsplätzen Keys fragwürdiger Herkunft auftauchen. Die besagten Plätze genieren sich nicht mal!
 
@Kirill: Klar sollten die ihre Plattform sauber halten. Aber verhält sich hier ja auch nicht anders als bei Ebay, oder? (OK, kann natürlich sein, dass Du Ebay auch nicht schätz und für dubios hälst. Mag nun sein).
 
@tomsan: Spätestens wenn der besagte Anbieter einen russischen Key verkauft, ist der Sachverhalt klar. Die erklären zwar, dass und wie man ein VPN nutzen muss, aber damit verstößt man gegen die Steam-Nutzungsbedingungen. Ein Anbieter, der einen dazu verleitet, gegen die Nutzungsbedingungen zu verstoßen, ist nicht seriös.
 
@Kirill: Aus dt Sicht. Und wenn Du in Dt. auch gerade lebst. Ist ja nun ein Internationaler Shop .... oder irre ich mich? Analog Ebay: können doch auch nichts dafür, wenn Du da aus China was bestellst, aber der Zoll bemängelt ein fehlendes CE Zeichen oder ähnliches. (also ich lasse auch die Finger von RU keys. Aber auch bei Ebay würde ich nicht bei jedem alles blind kaufen. Gleiche Geschichte). VPN musste ich bei Steam leider auch schon einsetzen.... bei manchen ungeschnittenen Spielen leider nicht anders möglich. Aber auch das ja nun kein "Plattform-problem".
 
@tomsan: Seriös: "Dieser Key ist nur in GUS-Ländern nutzbar". Unseriös: "Benutz ein VPN". Wie soll das von der deutschen Sicht abhängen?
 
@tomsan: Nein nicht Ubi hat hier schuld sondern EA mit seiner Origin Rotze. Ubi gibt die Keys zum verkauf an Origin. Dort wurde mit gestohlenen KK bezahlt. Das bei Origin nicht irgendein Alarm losgeht wenn jemand hunderte oder sogar tausende Keys auf einmal kauft ist einfach ein unding.
 
@picasso22: OK, dann halt die. ;)
 
Die Leute, welche von ihren Verkäufern schon das Geld zurück erhalten haben, freuen sich also doppelt.
 
UBISoft macht diese ganze Sache nicht ohne Hintergedanken, denn Spieler die ihre Keys gesperrt bekommen haben sind sauer, das ist klar. Jetzt macht UBISoft einen auf Kulant und gibt diese Keys wieder frei. Damit freut sich der Kunde und ist zufrieden. Wie jeder weiß kommen zufriedene Kunden auch wieder zurück und kaufen erneut (vielleicht dieses Mal nicht mehr den Resellern, sondern direkt bei UBISoft). Klar hätte UBISoft das nicht tun müssen, aber die rechnen halt auch und wie bei vielen Sachen ist die Zufriedenheit und dazu die ganze Mundpropaganda eh das wichtigste.
Somit steht UBISoft wieder gut da, die Kunden bleiben und das Geschäft läuft.
Bitte nicht falsch verstehen, ich finde es Klasse das UBISoft jetzt doch eingelenkt hat und die Spieler die eigentlich im guten Gewissen die Keys gekauft haben damit nicht bestraft das die Keys / Accounts gesperrt bleiben. Meine Meinung.
 
@Sirius5: nuja..gut oder schlecht gibt es in der branche nicht...für den endkunden ist es immer eine art betrugsgeschäft...da ich diese drm scheiße für zutiefst abartig und unseriös erachte...und sogar als spionage bezeichne...da sich der publisher in mein leben einmischen will...und wer weiss schon was die alles an daten sammeln (grade bei online spielen), denn der computer liegt ja faktisch offen für sie da.
 
@Sirius5: KEIN Händler ist Kulant, aus Spaß an der Freude. Kulanz hat nur EINEN Zweck: Kundenbindung! Kulanz = ich muss nicht, aber ich mache es freiwillig. Und warum? Weil ich meinen Kunden behalten will, auch für die Zukunft. Kulanz kostet die Händler IMMER Geld... das heißt Verluste! Niemand hat etwas zum Verschenken... außer er hat dadurch etwas: Kunden kommen wieder = Kundenbindung!
 
Und wieder einmal haben die Kriminellen gewonnen. Wenn es sich um ein nicht-digitales Gut gehandelt haette, das ich aus einer dubiosen Quelle kaufe, und es sich nachher herausstellt, dass es jemand anderem gehoert, wuerde sich keiner auch nur die Frage stellen, ob es zurueckzugeben ist oder nicht... Aber Ubisoft laesst sich durch die Beschwerden solchen Nutzer kleinkriegen, mit denen sie (weil geklaute Ware) nicht einmal ein Vertragsverhaeltnis haben. Welche Motivation haben diese Nutzer denn nun noch, per Kaeuferschutz von den Betruegen das Geld zurueck zu holen?
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