Streaming radiert in Norwegen Musik-Piraterie praktisch aus

Es gibt zahlreiche Experten, die Streaming als wichtigste "Waffe" im Kampf gegen Piraterie sehen und ihnen gibt eine aktuelle Studie aus Norwegen uneingeschränkt Recht. Und wie: Denn seit dem Siegeszug einfach zu nutzender und auch werbefinanzierter ... mehr... Musik, Spotify, Musik-Streaming Musik, Spotify, Musik-Streaming Musik, Spotify, Musik-Streaming

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Vollkommen korrekt, ein großer Vorteil von "mal kurz runterladen" ist die schnelle Verfügbarkeit.. Da zahle ich auch lieber meine 9,99€ im Monat und muss mich nicht mit Premium ACCs oder CD's rumschlagen und habe meine Musik sofort auf allen Geräten zu meiner Verfügung...
 
@Mangoral: Mit Spotify (o.Ä.) hast du auch deine Musik auf allen Geräten.
Und wenn du deinen Spotify Acc. über die Telekom hast, wird unterwegs nichtmal dein Datenvolumen fürs Streaming belastet.
(Andere Mobilfunk-Anbieter haben glaub ich auch ähnliche Angebote mit anderen Streaminganbietern)
Einziger Kritikpunkt wäre, dass du an deinen Acc gebunden bist.
 
@chriiis: Und genau so ist es eben NICHT. Spotify und viele andere Anbieter setzen immer die passende Software vorraus. Mein Auto hat ein sehr gutes Hifi-System. Der einzige Weg für Spotify wäre via Bluetooth, wenn man nicht ständig mit Kabeln rumwurschteln will. Das ist alles zu unkomfortabel, bzw. im Bluetooth fall viel zu langsam.
Und wenn ich das Handy via Kabel (3.5 Klinke o.ä.) anschließe, muss ich auf dem Handy rumdatschen um Lieder zu wechseln und kann nicht den iDrive Controller + eingebauten Screen verwenden.

Also muss ich meine Mp3s... via Amazon kaufen. Die kann ich auf nen Stick kopieren, in den USB-Port vom iDrive stecken und bei Bedarf sogar auf die interne HDD kopieren. Dann kann ich sogar da Musik hören, wo ich kein Netzempfang habe :-)

Will heißen: Ein "Mp3-File" ist die überall verfügbare Resource. Alle Streaming Dienste hängen vom Empfang, dem Datenvolumen, der Verfügbarkeit und nicht zuletzt dem Gerät ab.
 
@dognose:
1. Dein Auto hat ein Hifi System ohne Spotify. Es gibt aber solche mit, das ist (aus eigener Erfahrung) sehr komfortabel.

2. Keine Ahnung was Du für ein Problem mit BT hast. Per A2DP wandert die Musik in den Autoradio. Eine Halterung fürs Handy (mit Stromversorgung) dazu und die Musik läuft. Erst heute wieder in einem moderneren Golf (Mietwagen) wunderbar geklappt.

3. Jep, Klinke ist nervig. Daher: iPhone, da geht die Musik UND die Stromzuführung über den Lightning Port. D.h. Handy in die Halterung und kabelgebunden Musik. No Problem.

4. Mp3s kaufen und das File physisch handhaben ist mir viel zu mühsam. Ich schätze die synchrone Datenhaltung von Streamingdiensten: Playlists einmal einrichten, überall genau so drauf zugreifen. Wie "Exchange / ActiveSync" für Musik.

5. Offline kann man auch wunderbar bei Streamingservices hören, wenn man sich die Playlists/Alben per "Offline" Funktion im WLAN heruntergeladen hat.

6. Wenn ein Mp3 aber nicht manuell herumkopiert wurde, ist es eben NICHT überall verfügbar. Mit Streamingservices kann man auch Sachen hören, die man vorher nicht kopiert/gehandhabt/heruntergeladen/bezahlt hat.
 
@Thunderbyte:

1.) Ich kauf mir bestimmt nicht wegen Spotify ein neues Auto :-)

2.) kp wie das bei anderen Herstellern ist, aber bei BMW klingt die Musik-Übertragung via Bluetooth, als würde jemand einen Flummi mit 200 km/h ein einen Bleckeimer werfen... (Aber auch deswegen kauf ich mir kein neues Auto :P )

3.) Und ich kauf mir auch kein neues Handy :-)

4.) Ich höre nur am PC oder im Auto Musik - daher muss ich nicht viel Synchron halten - Die Auto-Sticks sind quasi immer eine Selektion der "latest Hits" meines PCs.

5.) WENN - haste nicht gemacht, stehste da ;)

6.) Klar, kopieren muss man es - aber WENN kopiert unterliegt es keinerlei Beschränkung mehr, im Gegensatz zum Streaming.
 
@dognose:

1.) Verständlich.

2.) Ich hab nicht mal BT, kann also nicht sagen wie es klingt, ich schließ mein Handy über ein Klinkekabel an eine Adapterkasette an. Im Auto geht es mir vor allem darum, dass überhaupt die Musik kommt, die ich hören will. Zu Hause tu ich meinen Ohren dann was Gutes.

3.) Verständlich, gibt allerdings auch Adapter von MicroUSB auf USB (kein Kabel) vielleicht wäre das ja eine Option.

4.) Dafür hab ich die Playlists bei Spotify, einmal auf Offline verfügbar geklickt und alles was ich am PC reinschieb, wird gespeichert.

5.) Wenn du die Musik nicht auf einen USB-Stick geschoben hast, hast du das gleiche Problem. Beim Handy/Spotify hast du immer hin noch die Wahl dein Datenvolumen zu nutzen.

6.) Welche Beschränkungen meinst du?

7.) Mir wär der Stress im Falle eines Erwischtwerdens die ganze Sache nicht wert.

Für mich ist Streaming eine Win-Win-Situation und ich möchte es nicht mehr missen.

@Bautz: Was du mit der Qualität meinst, kann ich nicht nachvollziehen, 320kbps ist meines Wissen mehr als CD-Qualität. Dafür braucht man natürlich Premium, aber das braucht man für mobile Endgeräte ohnehin.
 
@pbe: 6) Sobald dein Abo abläuft hast du keinen Zugriff auf die Musik, weil sie nicht dir gehört, sondern du lediglich das Recht hast, die Musik zu hören. 7) Er hat ja geschrieben, er kaufe seine Musik bei Amazon, da gibt's nichts was illegal ist.
 
@dognose: Dazu kommt: Die Qualität von Spotify ist eine Beleidigung für meine Harman-Cardon-Anlage. Selbst Amazon-MP3s sind da schon grenzwertig.
 
@Mangoral: Und wenn du nicht mehr die "Mietgebühr" zahlst, bleibt dein Gerät stumm. Das kann dir bei gekauften MP3s und CDs nicht passieren ... Von fairer Bezahlung der Musiker sind die Streaming-Anbieter ebenfalls meilenweit weg. Umsätze sind durch Streaming auch nicht signifikant gestiegen, trotz fast keiner Raubkopiererei mehr ... im Gegenteil, siehe der "Schönheitsfehler" im Artikel. Dazu fällt mir nur ein: Kannibalisierung
 
@karacho: Was verstehst du denn unter fairer Bezahlung? Ein Zugriff bringt dem Rechteinhaber (Stand 2013) 0,6 bis 0,84 Cent. Youtube videos bringen es schon teilweise auf 100 millionen von Klicks. Eine millionen Streams bringen dir als Rechteinhaber fast 10.000 Euro.

Besonders die Musikindustrie kommt mir hier extrem gierig vor. Schau dir den Aufwand an den man betreiben muss um einen Film zu machen. Netflix verlangt für ihre ganzen Film- und Serienangebot weniger als Spotify und war schon früh rentabel. Spotify hat ziemlich lang Verluste eingefahren.

Hier sind wohl die Rechteinhaber zu gierig und manche Musiker realitätsfern.

Um als unbekannter Musiker Geld zu verdienen muss man dann eben entweder sehr gut sein, oder sich den Aufwand machen und sich bezahlte Gigs (notfalls in kleinen Bars) besorgen. Dieses Wunschdenken, dass man mit moderner Technik zuhause sitzt, paar Songs einspielt, abmischt und dann damit Millionen macht wäre ja sonst auch zu schön um wahr zu sein.

Andere Leute müssen ja auch 8 stunden arbeiten gehen.
 
@Ripdeluxe: War es nicht schon immer so, dass Musiker vom Verkauf ihrer Alben nicht leben konnten, sondern erst durch Konzerte einen Großteil ihres Geldes gemacht haben? Selbst wenn also Streaming nun nicht so viel geben würde, wie früher der Verkauf der Musik, dann schadet man kaum dem Künstler selbst, sondern nur den Bürokraten, die sich den Großteil der Einnahmen einsacken.
 
@Wuusah: vollkommen korrekt, und diese Bürokraten sind es auch, die diese Mär von schlechter Bezahlung verbreiten. Zumindest gibts von mir jetzt 120€ im Jahr. Früher waren es 0€!
 
@karacho: Trotzdem bleibt es günstiger, vor allem wenn man immer mal was anderes hören möchte. Bei meinem Hörverhalten in den letzten Monaten hätte ich ohne Streaming-Abo mir jeden Monat theoretisch jeweils 4-5 Alben kaufen müssen zu je 7-9€. Dann besitze ich sie zwar dauerhaft, aber im Jahr wären das dann bis zu 540€ Ausgaben, was sehr viel mehr ist als das Spotify-Abo. Und die Hälfte davon brauch ich gar nich regelmäßig wieder zu hören.
Ich fahr da einfach zweigleisig. Spotify-Abo und wenn 2-3x im Jahr ein Album erscheint, wovon ich wirklich komplett überzeugt bin, kaufe ich mir das zusätzlich auf CD und besitze es dadurch dauerhaft.
 
@karacho: Und wenn du nicht mehr die "neuen CDs" zahlst, bleibt neue Musik aus. Das kann dir bei gemieteter Musik nicht passieren... Was die Meinung zu fairer Bezahlung angeht, hat die Musikindustrie ganze Arbeit geleistet. Ich bin sogar der Meinung, 10€ sind deutlich zu viel! Ja, es gibt ein paar Musiker, die davon nicht gut leben können, da sollte man sich aber überlegen, woran das liegt. Da gibts immer wieder Beispiele von "Künstlern" die behaupten, nur 200€ und weniger von Spotify zu bekommen. Ja gut, wenn sich keine Sau die Musik anhört, wird halt nichts bezahlt. Ein Maler, der geschmacklose Bilder malt, verkauft halt auch keine Bilder. Das Problem ist, es gibt viel zu viele Musiker aber jeder will Millionär sein. Das funktioniert einfach nicht! Es gibt aber halt auch das andere Extrem. Cro hat weit über 50 Millionen Abrufe bei Spotify. Das sind ca 250000€ nur von Spotify. Es gibt aber noch YouTube, iTunes, Amazon, Deezer, Google Musik, die klassische CD, Gema etc etc. Und jetzt?
 
@Mangoral: Wenns das auch noch für Serien und Filme gäbe, ware auch der Piraterie-Markt warscheinlich deutlich uninteressanter.
 
@Hans Meiser: Das Paradoxe ist ja, dass viele Leute heutzutage nichtmal wenig Geld für One-Click-Hoster ausgeben... Es fehlt einfach ein vergleichbares offizielles Angebot. Entweder wird man finanziell gemolken - oder man wartet 2 Jahre lang auf Inhalte.
 
@Hans Meiser: Netflix (und andere) ist hier auf einem guten Weg, aber noch lange nicht da wo die Musik heute ist.
 
@Hans Meiser @Dognose: Ich stimme dir voll zu, das Problem ist nicht der Dienstleister (diese gibt es schon.. Amazon Netflix usw.) Sondern, dass jeder sogut wie jeder der ein Heimkinosystem hat oder eine große Glotze (mich einschlossen) lieber einen Kinofilm auf dem heimischen Sofa ohne nervende Kiddies, Quietscher oder Lehnentreter anschaut... Dies will die Filmindustrie nicht begreifen...
 
@Mangoral: ich sehe das anders: den hier 9,99...da 9,99...wofür...eigendlich nix...bzw man bezahlt etwas mehrfach (ja man zahlt ja auch für festplatten sticks, telefonspeicher etc extra gema und ähnlich gebühren), bedeutet das diese dienste ungerechter weise geld verlangen, für eine leistung die man schonmal bezahlt hat.

das urheberecht worauf sich diese industrie stützt...ist undemokratisch und gegen den markt gerichtet, da es einige wenige begünstigt und den verbraucher benachteiligt.

ich habe seit 1992 keine musik cd, und film dvd gekauft...ebend aus diesem grund...aber ich habe alle musik und filme die mir gefallen...ich leihe sie mir von freunden oder vidothek...und kopiere oder wandele sie um...ich sehe nicht ein mehrfach für die selbe sache zu zahlen.
 
@anon_anonymous: Wenn du dir einen Film mehrfach aus einer Videothek ausleihst, zahlst du doch auch 2 mal? Was ist der Unterschied zwischen Videothek und Streamingplattform? Du zahlst was du hörst / siehst und jedes mal... ob du nun eine Flatrate abschließt oder nicht ist deine Sache ^^ .... So sehe ich dass
 
@Mangoral: Stimme dir zu. Ich glaube der Unterschied liegt darin, dass man einen Film 1-3mal schaut und den Musik-Track unzählige Male hört (die schnelllebigen Kids, die jede Woche was Neues brauchen mal ausgenommen)
 
@wertzuiop123: Dafür wäre der Preis auch wesentlich geringer.... 0,1 cent ;)
 
Naja, der Umsatz mag vielleicht kaum gestiegen sein, aber bei den Kosten könnte man sehr viel einsparen. Alleine schon der Vertrieb der CD fällt weg. Das Risiko von Überproduktion fällt weg. Bei den Majorlabels könnten so auch mal überflüssige Jobs wegfallen. etc etc.
 
@FatEric: Da siehst du was ganz falsch. Die Produktionskosten im Bereich der Musikindustrie anteilig an den Gesamtkosten der Wertschöpfungskette belaufen sich auch vllt. 2-3%, eher weniger. Eine CD kostet für einen hießigen Musikvertrieb ... keine Ahnung... 7 Cent? Überproduktion ist also KEIN Faktor.
 
@SpiDe1500: jo geldgeilheit der produzenten...wie zB dieser "deutschland sucht den superstar" produzenten...geldgeil ist der bis auf die knochen...der würde sogar seine kinder für geld verkaufen...von seiner frau will ich erst gar nicht anfangen.
 
OMG, jemand hat erkannt, dass die Leute das schauen wollen, was sie auch sehen wollen und nicht nur irgendwelchen Wirrwarr, der werbeverseucht über den Äther daherkommt. Welch logische Konsequenz es doch ist ein Angebot zu schaffen, das dieser Nachfrage nachkommt. Hat eh nur Jahre gedauert ...
 
Könnte vielleicht auch schlicht an der Jahreszahl liegen, oder?
2009? Wenn man da bei einem Streaminganbieter nicht gerade nach Britney Spears, U2, Metallica oder anderen Top-Interpreten gesucht hat, war es das meistens. Und ich kenne Norwegen jetzt zwar nicht, aber diejenigen die von 2009 bis 2014 eine oder mehrere Abmahnungen bekommen haben oder auf eMule&Co die Musik die sie gerne hätten nicht mehr finden, würde ich jetzt auch nicht gerade als fröhlichen Streamingkunden bezeichnen, eher gezwungenermaßen. Es mögen zwar durchaus mittlerweile mehr Leute Streamingdienste nutzen, die Zahlen würde ich aber auch nicht überbewerten.
 
leider ist streaming auf dem deutschen markt keine alternative zu ogg oder mp3...da die beschrenkungen der provider (datevolumen bzw speed) recht dürftig sind.

leider ist deutschland was internet angeht echt ein 3.welt land!

ich war schon in einem dorf..ca 100km von hong kong weg..aber inet funtionierte bestens mit über 100mbit und das aufm land..was in deutschland nicht mal isdn tempo richtig funktioniert!
 
Ich bin (und bleibe) "Oldschool". Ich kaufe die CD - konvertiere selbst ohne Wasserzeichen in ein handliches Format und spiele es dort ab, wo, wann und wie lange ICH es will. Niemand wird ein Nutzungsverhalten von mir auswerten. Niemand wird mir den Dienst abdrehen, wenn ich mal nicht bezahle. Niemand wird mir den Dienst abklemmen, wenn ich mal ins Ausland fahre, wo die Musiklizenzen nicht freigegeben sind. Musik als CD zu Hause zu haben, bedeutet die uneingeschränkte Freiheit! - Egal ob optische Datenträger das 100. mal für tot erklärt wurden.
 
Was ein quatsch. Logisch das streaming besser läuft als noch 2009. zu der zeit gab es ja quasi keine smartphones. da rannte jeder mit einem ipod rum und wer hatte schon lust 1€ pro titel zu zahlen ala itunes etc. Ich persönlich setze immer noch lieber auf ne wolle 128 gb karte und m3u files. Das größte problem ist das die angebotenen apps der Streaming platformen einfach unter aller sau sind. Bei spotify zB lassen sich lediglich an die 10.000 songs offline speichern. Das mag der masse reichen aber ist dennoch bescheuert wenn dann dauerhaft files gelöscht werden und zufällig andere lokal gespeichert werden. Bei mir war nie eine playlist komplett. Solange sich da nicht etwas tut werde ich weiter poweramp mit mit fertigen playlisten bevorzugen. Ganz davon abgesehn bringt es eh nichts streaming zu nutzen wenn man kein erweiterbaren speicher hat für offline speicherung und dauerhaft auf echtes streamen angewiesen ist. Die mobielfunkbetreiber streuben sich ja darum solche dienste vom normalen datenverbrauch auszuschließen. wenn sie es doch tun sind es tarife wie bei t mobile zu preisen wo man sich den künstler schon fast live nach hause holen könnte.
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