Sony will seine Smartphones wieder "länger leben lassen"

Der japanische Elektronikkonzern Sony will offenbar die Schlagzahl bei der Einführung von neuen Flaggschiff-Smartphones reduzieren. Aufgrund mehrerer Medienberichte wird nun spekuliert, dass das Sony Xperia Z4 nicht nur später erscheint als gedacht, ... mehr... Smartphone, Android, Sony, Ifa, Xperia, IFA 2014, Flaggschiff, Xperia Z3, Xperia Z3 Compact Bildquelle: Sony Smartphone, Android, Sony, Ifa, Xperia, IFA 2014, Flaggschiff, Xperia Z3, Xperia Z3 Compact Smartphone, Android, Sony, Ifa, Xperia, IFA 2014, Flaggschiff, Xperia Z3, Xperia Z3 Compact Sony

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Wenn es damals das Z2 mit meinem Vertrag gegeben hätte, hätte ich heute ein Sony und kein iPhone. Ich find die Sony Geräte wirklich klasse, schlichtes Design, das Android ist nicht überladen, die Displays Top! Selbst das billigst xPeria J, was ich mal hatte, war eigentlich sehr gut. Ich fänd es gut, wenn Sony es schaffen würde, die Z Geräte als regelmäßig erscheinendes Oberklassehandy etablieren zu können und vor allem regelmäßig Updates für die Geräte bereitstellen würde.
 
@LoD14: Das Xperia Ray meiner Schwester war die letzt Gurke... Speicher praktisch schon beim Kauf voll und alles war ar..lahm und gab nur Probleme mit dem Android - echt zum abgewöhnen.
 
@bLu3t0oth: dafür war der vorteil bei sony immer, dass sony so nahm am original android os, dass man ohne großen aufwand die geräte roote konnte und eine große SD karte als internen speicher einhängen konnte. mein xperia J hatte 32GB speicher, den ich auch für apps nutzen konnte ;)
 
Nun, unter "länger leben lassen" verstehe ich auch so Dinge wie wechselbarer Akku, leichte "Reparierbarkeit" und schneller & langer Support (einschließlich Updates) für jedes Gerät. Zumindest in Sachen wechselbarer Akku könnte Sony da noch einiges machen.
 
@BloodEX: Wechselbarer Akku wie z.B. bei den Samsung-Teilen? Nein danke! Das Gehäuse soll möglichst keine Ecken und Kanten haben, in denen sich Staub und Dreck aller Art ansammeln kann.
Die Hersteller könnten von mir aus gerne einen Schraubenzieher in die Verpackung legen, damit man den Akku damit tauschen kann (wenn er denn mal kaputt gehen sollte).
 
@gutenmorgen1: Was nutzt es einem, wenn sich Staub und Dreck kaum ansammelt, wenn das Glas beim (kleinsten?) Sturz kaputt geht und wegen des ganzen Klebers nicht mehr gewechselt werden kann? Gut, Reparaturen kann man noch in einer Werkstatt machen lassen, aber, um mal einen anderen Hersteller von mobilen Geräten zu nennen, Microsoft hat im Falle des Surface Pro 3 das Ganze so versaut, dass selbst iFixit das Gerät nicht öffnen konnte, ohne einen Bruch des vorderen Displays zu riskieren, was eine Reparatur nahezu unmöglich macht.
Ich bin der Meinung, dass ein wechselbarer Akku mit einer leichten Reparierbarkeit in einem bestimmten Punkt einhergeht: eine Reparatur ist dann einfach, wenn sich die Hülle ohne Probleme entfernen und sich das beschädigte Teil einfach austauschen lässt und wenn dies gegeben ist, lässt sich ebenfalls "mal eben" auch ein wechselbarer Akku einbauen. Ob man es nun selber "mal eben" unterwegs macht oder einem Profi überlässt, wäre noch mal ein Thema für sich, aber an und für sich empfinde ich es als ein MUSS, dass sich der Akku (spätestens nach mehreren Jahren Laufzeit) wechseln lässt, da sonst das KOMPLETTE Gerät bei defektem oder zu schwach gewordenem Akku praktisch nutzlos wird.
Zudem: zumindest ich für meinen Teil brauche nicht zwingend eine IP-Zertifizierung, da ich mit solchen Geräten weder tauchen/baden gehe, noch in der Wüste umher irre. Ebenfalls ins Klo stürzt es bei mir nicht.
 
@gutenmorgen1: Also mein S5Active von Samsung hat nicht nur nen Akku, den ich wechseln kann, es ist auch Stoßfest, Staubdicht und Wasserdicht. Wenn man sich nur ein wenig Mühe gibt, denn geht da schon was. Einzige Manko: Ausmisten ist hier Pflicht, bei der Software.
 
@BloodEX: Sony gibt 2 Jahre Garantie auf die eingebauten Akkus...außer HTC gibt es keinen anderen Hersteller der sowas macht. Darüber hinaus ist die Ausfallrate anders wie bei bei gewissen Herstellern mit dem Namensbeginn "S...." extrem niedrig.
Früher war ich auch seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr skeptisch eingebauten Akkus gegenüber. Das erste Xperia Z war das erste nach dem iPhone was ich hatte mit eingebautem Akku und hat mich sofort überzeugt.
 
@McClane: 2 Jahre sind meiner Meinung nach für einen Akku nicht genug; 3 - 5 Jahre sollten es da schon sein, samt möglichst günstigem bis kostenfreien Wechsel selbst ohne Funktionsfehler innerhalb dieser Zeit. Rein meine Meinung.
Ich persönlich fühle mich trotzdem besser, wenn es die Möglichkeit gibt, den Akku zu wechseln. Vor allem dort, wo man bei einem leeren Akku möglichst schnell wieder einen vollen Akku braucht, weil man nicht an irgendwelche Kabel (z.B. zur Powerbank in der Tasche) gebunden sein möchte oder müsste, ist ein wechselbarer Akku doch sehr von Vorteil.
 
@BloodEX: Die meisten Telefone werden mit Vertrag verkauft und alle 2 Jahre gibt es normalerweise immer ein neues Telefon bei Verträgen. Für den größten Teil der Bevölkerung reichen also 2 Jahre.
 
@ipman: Von mir aus könnte es auch jeder Monat sein, was aber am Prinzip nichts ändern würde.
 
@BloodEX: Die Realität sieht leider anders aus. Mein altes Handy mit wechselbarem Akku und SD-Karte etc pp funktionierte wunderbar - sogar mit dem ersten Akku, ein Wechsel war nicht nötig - nur leider gab es keine Updates und Custom ROMs mehr weswegen nach drei Jahren Laufzeit einige Programme nicht mehr laufen wollten respektive das update verweigerten. Hinzu kommt dass immer mehr Programme immer größer wurden was den recht spärlichen freien Platz - neben dem OS - im internen Speicher immer weiter in Beschlag nahm. Da bringt mir auch eine SD-Karte nichts wenn unter Android keine programme dort installiert werden können. Verschieben hilft auch nicht denn z.B. etliche original Google-Programme kann man garnicht verschieben. So hat sich mein wunderbar funktionierendes Handy trotz ehemals Oberklasse-CPU (Snapdragon) durch die Entwicklung in der Branche ersetzen lassen müssen, nach nichtmal vier Jahren. Glaub mir, der Akku war mein geringstes Problem - und den konnte ich wechseln. Es mag gerade im Aussendienst und für poweruser nützlich sein einen Reserveakku einsetzen zu können aber in der Praxis ist für mich der größte Vorteil eines wechselbaren Akkus dass man durch Entnahme einen hardreset durchführen kann falls sich das System aufhängt. Hinzu kommt dass man im Zubehörhandel zum Großteil mit Akkus zweifelhafter Qualität bombardiert wird. Überall steht "original" drauf, aber selbst neu sind viele schlechter als der eigentlich alte Akku.
 
@Stamfy: Natürlich, deswegen sollte auch die Dauer der Updates etwas verbessert werden, auch, wenn dies nicht immer so sonderlich gut machbar ist, da sich die Smartphones besonders in der Anfangszeit doch relativ schnell entwickelt habe. Es ist eben ein Zusammenspiel von vielen Faktoren, der da wichtig ist: z.B: ist ein Reifenwechsel bei einem Auto auch nicht nötig, wenn dieses ohnehin alle 2 Jahre gewechselt werden WÜRDE. Ich will damit nur sagen, dass es wohl immer einen Punkt gibt, an dem eine möglichst lange Nutzung scheitert, was im Falle der Smartphones (oder Handys allgemein) in der Regel bei den meisten Nutzern kaum noch der Akku ist.
Dennoch finde ich, dass man die Geschichte mit den Akkus nicht vernachlässigen sollte: ferner könnte man sogar so weit gehen und sagen, dass das, was die Updates verhindert, ausgewechselt werden können sollte, ganz gleich, ob es nun der Anbieter/Hersteller ist, oder die vergleichsweise schwach gewordene Hardware, auch, wenn dies auf absehbare Zeit noch Zukunftsmusik bleiben wird. Der Akku wäre diesbezüglich allerdings schon mal ein guter Anfang, finde ich.
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