Stratfor-Hack: Journalist & Anonymous-Kontakt zu 5 Jahren verurteilt

Der Journalist und Aktivist Barrett Brown ist in den USA zu einer empfindlichen Haftstrafe verurteilt worden. Auch wenn die strittigsten Klagepunkte letztlich sogar fallen gelassen wurden, könnte das Urteil zu einem echten Problem für die ... mehr... überwachung, Wikileaks, Spionage, stratfor Bildquelle: Wikileaks überwachung, Wikileaks, Spionage, stratfor überwachung, Wikileaks, Spionage, stratfor Wikileaks

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Hmm das ist natürlich doof, sich dann solche Patzer (vorletzter Absatz) zu erlauben.
Hätte alles gut werden können :(
 
Ich finde dieses Urteil Falsch und Unverantwortlich, da es den Journalismus und dessen Freiheiten als ganzes in Frage stellt.
Ich gestehen mir aber selbst auch ein, das dieser Man nicht zu unrecht vor Gericht stand und zumindest eine Bewährungsstrafe verdient hätte, das er das Journalistisch zulässige weit überschritten hat.
Hierbei beziehe ich mich ausschließlich auf Daten die Personengebunden sind und Personen direkt schaden könnten, das hätte er im Vorfeld, bevor er den Link dazu veröffentlichte, negieren müssen.
Journalismus ist kein Freibrief, was ich auch schon hier ausgedrückt habe, neben den Journalistischen Freiheiten geht direkt eine immense Verantwortung einher, deren Missachtung wie in diesen Fall bestraft gehört.
Das was dieses Gericht aber mit dem Urteil umsetzt ist schlicht Rache an einen Unbequemen "Unruhestifter" der die Justiz der USA im gesamten öffentlich an den Pranger stellt!
 
@Kribs: Man kann gut über das amerikanische Rechtssystem streiten, aber letztlich ist er über das (nach dortigem Usus strafbare) aktive Verschleiern und Behinderung der Ermittlungen gestolpert (das Schweigerecht bzw dass man nicht verpflichtet ist sich selbst zu belasten gilt gerade bei Sachmitteln wie Rechnern nicht!). Er wurde nicht für die reine journalistische Tätigkeit wie das (Re-) Posten des Links bestraft.
 
@rallef: Da hast du mich falsch verstanden, es ist meine Meinung, das er für das Posten des links bestraft gehört (Bewährungsstrafe), da er damit Persönliche Personengebundene Daten mit veröffentlicht hat.
Er gehört nicht bestraft das er "versucht hat" seine Quellen / Informanten zu schützen.
 
@Kribs: Ich habe Dich schon richtig verstanden (und wünschte das wäre so wie Du schreibst), allerdings war das Gericht genau gegenteiliger Meinung.

Übrigens geht aus der Meldung nicht hervor, ob er die hinter dem Link liegenden Daten selbst in die Welt gesetzt hat oder nur bereits "offentliche vorhandene" Daten verlinkt hat.
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