Office 2016: Desktop- & Touch-Versionen sollen 2015 starten

Microsoft hat heute offiziell bekanntgegeben, dass man die finale Ausgabe von Office 2016 noch in diesem Jahr veröffentlichen wird. Die generelle Verfügbarkeit der neuen Version von Microsofts Büropaket soll ab der zweiten Jahreshälfte gewährleistet ... mehr... Office, Office 2016, Microsoft Office 2016 Bildquelle: Microsoft Office, Office 2016, Microsoft Office 2016 Office, Office 2016, Microsoft Office 2016 Microsoft

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Sind das jetzt Micro-Ribbons oder warum ist auf denen praktsich nichts mehr drauf? Eine Ähnlichkeit mit O2013 kann ich da nicht wirklich erkennen, vielmehr sieht das wie die ganz alten Toolbars aus den 90ern aus. Zumindest sind sie so übersichtlich ausgestattet.
Ich weiß ja daß weniger mehr ist, aber ist das jetzt nicht etwas zu viel? ;)
 
@Johnny Cache: Das ist Touch.
 
@daaaani: Dann hat mich die Bildunterschrift verwirrt, denn da stand PC. Ich vergesse immer wieder daß Tablets inzwischen auch als PCs deklariert werden.
 
@Johnny Cache: Ja Touch für PC und Smartphone. Und wenn Windows x86 darauf läuft sind es eben auch PCs (Tablet PCs).
 
@Johnny Cache: Touch heißt ja nicht zwangsläufig Tablet.
 
Es ist ja ungemein erfreulich, dass die Bedienung mit Maus und Tastatur noch im Vordergrund stehen wird. Unausdenklich, dass ich meine Dissertation vor Kinect tanzen müsste...
 
@elbosso: Worte können nicht beschreiben wie gern ich das sehen würde. XD
 
@Johnny Cache: Sorry, aber vor dem Release von Office 2019 werde ich fertig sein ;)
 
@Johnny Cache: Hm, das käme auf´s Thema an...
 
@elbosso: Ich finde es viel eher unglaublich, dass jemand der eine wichtige, mehrseitige Arbeit wie eine Dissertation schreiben möchte, sich ausgerechnet für MS Office entscheidet. Fast alle Kommilitonen, die mit mir zusammen ihr Studium abgeschlossen und ihre Diplomarbeit mit Microsoft Word geschrieben haben, gaben danach zu Protokoll, dass sie MS Word nie wieder für so etwas verwenden würden.

Da war von ständigen Formatierungsfehlern bei Änderungen in der Arbeit bis hin zu an Seiten geankerten Grafiken, die sich einfach auf andere Seiten verschoben die Rede. Teilweise waren auch mal DOC-Dateien vom einen auf den anderen Tag nicht mehr von Word lesbar und die Kollegen mussten sich mit DOC-Datei-Wiederherstellungstools abmühen, wenn sie mal wieder kein aktuelles Backup hatten und nicht ein paar Tage nacharbeiten wollten.

Als einige glaubten sie hätten das Theater hinter sich und müssten ihre Arbeiten "nur noch drucken lassen", stellte sich heraus, dass die MS-Word-Installation in der Druckerei das Layout ebenfalls veränderte, so dass z.B. plötzlich fast leere Seiten mitten im Dokument auftauchten. Erst mit Nacharbeiten am Layout auf der Word-Installation des Diplomanden und dem sofortigen Drucken des korrigierten Dokuments in ein PDF-Dokument konnte die Diplomarbeit dann im zweiten Versuch in der Druckerei aus dem PDF gedruckt werden.

Ich habe meine Diplomarbeit hingegen in LaTeX geschrieben und habe mir über die Formatierung eigentlich nie wirklich Gedanken gemacht. Die Formatierung/sinnvolle Verteilung von Text, Formeln, Grafiken, Tabellen und Zeichnungen (mit TikZ) läuft da vollkommen automatisch. Wo die Kommilitonen nach Änderungen im Dokument unter MS Word wohl zig Male durch ihr ganzes Dokument blätterten und auf jeder Seite auf falsch platzierte Grafiken und Formeln achten mussten, habe ich lediglich vor der Abgabe einmal das direkt erzeugte PDF durchgeblättert und alles war so wie es sollte und es gab auch in der Druckerei kein Problem. LaTeX formatiert alles automatisch richtig und so, dass es professionell aussieht. Da braucht man keine Grafiken und Formeln mit der Maus umherschieben und sich darüber ärgern, wenn die sich nach Änderungen im Dokument kurz danach wieder verschoben haben.

Angesichts der Tatsache, dass man teilweise schon keine 5-10 Jahre alten Word-Dokumente mit einer aktuellen Word-Version mehr fehlerfrei, d.h. ohne Nachbearbeiten um das alte Layout oder die alte Funktionalität wiederherzustellen öffnen und ohne Layoutveränderungen drucken kann, möchte ich mal bezweifeln, dass die ehemaligen Kommilitonen ihre Diplomarbeit heute noch im ursprünglichen Layout ohne Fehler in einer aktuellen MS-Word-Version öffnen können.

Meine über 15 Jahre alten Word-Dokumente (damals habe ich noch produktiv mit Word gearbeitet, weil mir als unerfahrenem Schüler Jahre vorher eben MS Word einfach als Standard untergeschoben wurde und gar keine Alternativen dazu genannt wurden) kann ich mit Word 2013 heute nicht einmal mehr ohne weiteres Öffnen. Mit einigen Nacharbeiten im Setup von Word 2013 geht das dann zwar, aber dann ist die Formatierung/sind einige Makros nicht mehr so fehlerfrei wie auf meiner Uralt-Word-Version von damals. Ich habe aus der Zeit bestimmt über tausend Word-Dokumente. Die kann ich unmöglich alle jedes Mal überarbeiten wenn ale 3-4 Jahre mal wieder eine neue Word-Version herauskommt, die mal wieder Formatierungen und Makros bei mit einer alten Version erzeugten Dokumenten zerstört.

Auf einer aktuellen Version von LaTeX kann ich hingegen um die 30 Jahre alte TEX-Dokumente aus dem wissenschaftlichen Archiv der Hochschule in aktuelle PDFs umwandeln und direkt ohne Fehler in der Formatierung betrachten und drucken. Da ist keinerlei Nachbearbeitung nötig und da die TEX-Dokumente reine Textdateien sind, werden die auch in 50 Jahren noch mit einem dann existierenden ASCII-Editor lesbar sein. Das klappt mit einer in 50 Jahren aktuellen Word-Version gewiss nicht (falls es dann Microsoft überhaupt noch gibt und die noch ein Office-Paket produzieren).

Ich kann daher nicht empfehlen eine wissenschaftliche Arbeit in MS Word zu schreiben. Schon das ganze Maus-Herumgebastel um Formeln, Abbildungen, Zeichnungen und andere Objekte in Word zu erstellen und ins Dokument einzufügen und die ebenso umständlich mit der Maus zusammenzuklickende Formatierung des Dokuments lenkt extrem von der eigentlichen Arbeit ab und kostet eine Menge Zeit.

Frage mal bei Verlagen nach, was die mit MS-Word-Dokumenten ihrer Autoren vor dem Buchdruck machen. Die werden, auch wenn das oft richtig Arbeit macht, mit Programmpaketen wie Adobe InDesign/Illustrator oder eben LaTeX neu erstellt und dabei neu layoutet und erst danach als Bücher gedruckt, weil bei Word schon der Blocksatz von Text unprofessionell aussieht.

Viele Hochschulen stellen den Studenten mittlerweile sogar die sehr teuren InDesign bzw. Illustrator-Lizenzen zur Verfügung, weil die Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter bei der Kontrolle von Abschlussarbeiten keine Zeit mehr damit verschwenden möchten, eine auf dem Rechner des Studenten zwar brauchbare, sich aber auf den MS-Office-Installationen der Hochschul-Mitarbeiter dann selbst zerstörende Formatierung fixen zu müssen. Darüber haben sich meine Professoren schon aufgeregt als ich meinen Abschluss machte und mir dann ihr Leid geklagt, wenn sie sahen, dass ich meine Arbeit tatsächlich nicht mit Word geschrieben hatte. An den Problemen hat sich leider bis heute nicht viel verändert. MS Word taugt imho bestenfalls für Briefe oder andere Dokumente mit lediglich ein paar Seiten, die man noch schnell auf Formatierungsfehler überprüfen kann. Bei wissenschaftlichen Dokumenten mit Grafiken, Formeln und Fliesstext auf teilweise hunderten von Seiten hat man bei MS Word schnell mehr mit der Formatierung und dem Ausmerzen von Fehlern in derselben zu tun, als mit der eigentlichen Arbeit.

Das müsste sich in akademischen Kreisen aber allmählich mal herumgesprochen haben.
 
@resilience: OMG, so viel text der so viel Dummes aus sagt. Allein schon die Aussage doc Dateien waren von ein auf dem anderen Tag nicht mehr lesbar, sacht ja schon alles. Oder Drucken und Layout. Oder Backup und so ein kram. All das was du aussagst lässt nur auf die Unfähigkeit der Leute schließen. Weil sie entweder etwas nicht richtig Formatieren können. Den Drucker oder Druckoptionen nicht richtig einstellen können. Oder im Falle von nicht zu öffnenden Dokumenten wohl nicht mal ihren Computer bedienen können.

Und mal so nebenbei, alle Daten oder Dateien an denen man über einen längeren Zeitraum arbeitet, bei jeden System, erstellt man in regelmäßigen abständen Kopien!

Wenn das unsere Elite sein soll, na dann gute Nacht!
 
@daaaani: Da habe ich andere Erfahrungen gemacht, und zwar solche, die jenen von resilience entsprechen bzw. ihnen beipflichten. In den letzten Jahren sind mehrere Abschlussarbeiten durch meine Finger gegangen, meine eigene (130 Seiten plus Anhang) sowie jene von Kommilitonen und guten Freunden. Es waren natürlich auch Beispiele komplett manueller Formatierung darunter, die wahlweise Unkenntnis von oder Abneigung gegen Funktionen wie Tabulatoren und Formatvorlagen bezeugten. Die meisten Arbeiten waren aber durchaus "fortgeschritten" angelegt, was die Nutzung diverser Automatikfunktionen (z.B. für Zitate/Literaturverzeichnis und Inhaltsverzeichnis) einschloss.

Benutzt wurde in der Mehrzahl Open Office oder Libre Office. Ein Schreiber griff auf LaTeX zurück und in zwei Fällen war MS Office das Mittel der Wahl (darunter nur einmal bei einem Formatierungs"anfänger").

Insgesamt produzierten die MS Office - Dokumente die meisten Komplikationen (bei Formatierung und Darstellung sowie v.a. bei der finalen PDF-Erstellung), während Open und Libre Office weitgehend störungsfrei ans Werk gingen. Die LaTeX-Arbeit lag mir nur in PDF-Form vor, ließ sich aber nach meinen Anmerkungen offensichtlich problemlos bearbeiten.

Hauptprobleme bei MS Office waren von der Automatik bei Textänderungen auf falsche Seiten verschobene Fußnoten, Abstürze bei zu vielen eingebundenen Grafiken (=> Vorteil DTP-Programme wie InDesign, die Bilder nur verknüpfen) und eine fehlerhafte PDF-Erstellung. Ebenfalls problematisch war offensichtlich die Dateikompatibilität, wenn mehrere Rechner mit unterschiedlichen Office-Versionen zum Einsatz kamen (z.B. Laptop und Desktop), was wohl leider in der Natur der Sache (kostenpflichtiges Update) liegt.

Bei Open/Libre Office konnten hingegen alle Nutzer stets auf die aktuelle Version und ein vollkommen offenes Format zurückgreifen. Außerdem schienen die benutzten Module der Suite (z.B. Formeleditor Graph) gut miteinander zu funktionieren. Nachteilig war allerdings, dass die Formatierung der Arbeit durch Übersichtsverlust mit steigendem Umfang immer mehr Kontrollarbeit verursachte ("Wie habe ich diese Seite jetzt gleich nochmal formatiert? War ich überall konsequent und habe die korrekte Vorlage benutzt?") und die Standard-Rechtschreibprüfung nur mittelmäßige Ergebnisse lieferte. Da war schon damals MS Office besser unterwegs.
 
@DerStudti: Zwei Anmerkungen zu Deinem Text: Mit Bildern hatte ich bei Word direkt keine Probleme (ich erstelle Bücher, wo ich Partituren einfüge). Indirekt schon. Mein Problem mit Word ist, dass oft alle Bilder verschwunden waren, wenn ich die Docx-Datei ein halbes Jahr später wieder öffnete. Eine nachträgliche Bearbeitung der Datei war so nur mit erheblichem Aufwand möglich. Das ist mir leider bei sehr, sehr vielen Dateien passiert.

Das andere, was Du ansprichst, ist die Rechtschreibprüfung. Word findet seit mehreren Versionen offensichtliche Fehler nicht (stattdessenn, vielleichte, Bort, Rothebohnen, Rindergehaktes), was hingegen jeder Browser schafft. OpenOffice (LibreOffice ist zwar besser aber leider zu verbuggt) mit dem LanguageTool ist in der Rechtschreib- wie auch der Grammatikprüfung (z. B. Erkennung von umgangssprachlichen Ausdrücken) deutlich besser.

Bei OpenOffice lassen sich mit dem Navigator Kommentare oder Bilder direkt anspringen. Sehr hilfreich, finde ich. Ich arbeite derzeit noch mit Word (seit Version 97), aber ich denke, besonders in Hinblick auf die schlechte Rechtschreibprüfung bei Word (seit mindestens fünf Jahren wird da nicht nachgebessert), dass ich zu OpenOffice wechsele.
 
@DerStudti: Ich habe schon diverse Arbeiten in Word für die Uni geschrieben und niemals Formatierungsprobleme gehabt, wenn man sich konsequent an die Formatvorlagen hält die man erstellt hat. Dein Bericht zeugt nur davon, dass sich die Leute nicht ordentlich mit der Software beschäftigen
 
@daaaani: Und wenn du das Fußvolk bist seh ich da ebensfalls schwarz.
ALLE Doktoranten, Master- und Bacheloranten die ich kenne, kennen Leute die einem so Stories erzählen können. Das Mit den Druckerein kenne ich ebenfalls. Und die Leute die dort arbeiten, haben wohl mehr Ahnung vom drucken wie du. Aber schlau daher reden, das die Leute alle unfähig sind ihren Job zu machen, das ist ja schnell getan.
Und übrigends hatte auch ich schon solche Probleme, das Dateien von heut auf morgen nicht mer funktioniert haben.
Dafür nutzt man Latex und basta. Ist etwas aufwändiger am Anfang, aber einmal eingearbeitet, nie wieder was anderes.
 
@J3rzy: Dummes daher Geschwafel. Ich kannte jemand der kannte jemand der kannte jemand bei dem war das so.

Wenn sich Dateien nicht mehr öffnen lassen dann hast du andere Probleme. Entweder weil du deinen Rechner einfach aus schaltest, womöglich noch im Speicher Vorgang. Oder weil deine Platte oder RAM in Arsch ist. Oder weil du irgend etwas drauf hast was Daten manipuliert.

Und was soll es bei Druckereinen für Probleme Geben? Die haben vorgaben in Bezug auf Formatierung und Format. Und wenn man sich daran hält dann klappt das auch.

Und da brauchst du mir auch nicht daher kommen und mir erzählen "die würden mehr Ahnung vom Drucken haben als ich". Als wenn ich was anders behauptet hätte. Mit einen Verkorksten Dokument haben auch die ihre Probleme das ist Richtig. Passiert wenn man es nicht kann.

Und Doktoren, Bachelor, Master sind keine Allround Genies. Die haben halt nur in Ihren gebiet ein Bachelor, Master oder Doktor Titel. Das macht sie aber nicht automatisch zu Leuten die mit Technik oder Computer oder eben Word umgehen können. Gibt genug mit diesen Titel die mit Word kein Problem haben. Das macht Word nicht zu dem Perfektem Programm. Und die anderen Programme wie Latex auch nicht schlechter.

Aber das was hier genannt wird sind eindeutig Fehler in der Bedienung oder anderer Natur (Hardwaredefekte). Und lassen eindeutig mangelndes Wissen in Bezug auf Computer schließen.

@DerStudti Und wenn ich schon Lese Fortgeschritten und Inhaltsverzeichnis/Literaturverzeichnis. Entschuldige mal aber es gibt den Dau der weiß gar nix und kann nix. Und dann gibt's den Anfänger der weiß wie man Inhaltverzeichnisse usw. anlegt. Einfach Weils Basics sind gerade wenn man Lange Arbeiten schreiben will.

Und dir ist schon klar dass, wenn du eine gewisses Dateiformat/Version nimmst, dir Office automatisch sagt, dass diese dann mit älteren Versionen nicht mehr genutzt werden kann?! Abgesehen davon dass du Office auch mit Open Dokument Formaten nutzen kannst.

Und überhaupt. Was ist denn das für ein Schwachfug ein Dokument in einer Bestimmten Version mit Unterschiedlichen Office Versionen zu Öffnen und/oder zu bearbeiten. Oder gar mit unterschiedlichen Programmen in wiederum unterschiedlichen Versionen. Was ist denn das für ein Durcheinander? Die verschiedenen Programme wurde nie dafür gemacht untereinander Kompatibel zu sein. Das ist ja so als wenn ihr euch untereinander die Schuhe tauscht. Genau dafür wurde doch das PDF Format entwickelt.

Es gibt Standards und Vorgaben und da hält man sich dran. Wenn es heißt PDF/X-3 dann nimmt man nicht PDF/X-1a. Und wenn es heißt docx 2010 dann nimmt man nicht 2007. Übrigens kann man in all den Programmen (Office, OpenOffice, Adobe Produkten) beim Speichern die jeweiligen Formate auswählen.

Wenn meine Druckerei ein Gewisses Illustrator Format möchte dann Bekommt sie das auch. Genauso sieht das mit PDF aus oder anderen Formaten.

Wenn man natürlich Planlos an die Sache rangeht, sich einen Dreck um solche Sachen schert, dann steht man hinterher natürlich vor den genannten Problemen. Was wiederum nicht die Schult des jeweiligen Programms ist.
 
@daaaani: Was die unterschiedliche Definition von "Anfänger" und "Fortgeschrittenem Nutzer" angeht, so halte ich eine Diskussion hierüber für müßig, weil sich nur die Bezeichnungen unterscheiden und wir letzten Endes inhaltlich von denselben Nutzerkategorien reden...plakativ gesprochen auf der einen Seite von jenen, denen ohne Rücksicht auf Format-Kuddelmuddel nur das optische Endergebnis wichtig ist und auf der anderen Seite von jenen, welche die (wichtigsten) zugehörigen Programmfunktionen kennen und nutzen.

Darüber hinaus kann ich nur den Kopf schütteln, wenn Du mir mangelnde Kompetenz unterstellst, nur weil ich darüber berichte, welches Leid mir andere Nutzer beim Erstellen von Arbeiten geklagt haben, in deren Korrektur ich eingebunden war. Natürlich haben diese Nutzer sich offensichtlich so verhalten, dass am Ende Fehler herauskamen.

Nur stellt sich die Frage, ob die Schuld tatsächlich immer beim Nutzer zu suchen war oder ob es am Ende vielleicht auch der Softwarehersteller an Hinweisen, korrekten Funktionen und an Dateikompatibilität hat mangeln lassen. Gerade bei einem kostenpflichtigen Programm wie MS Office, das die drei bösesten Fehler im "Test" verursachte (verschobene Fußnoten, falsch gedruckte Diagramme und reproduzierbare Abstürze beim Erstellen der PDFs), darf meiner Meinung nach der Nutzer beispielsweise erwarten, dass er auf Kompatibilitätsprobleme zwischen Versionen hingewiesen wird, statt dass die Datei kommentarlos geöffnet wird, aber dann in einem wichtigen Punkt eine Fehlformatierung enthält. Wir reden hier übrigens von Office 2007 und 2010, die sich gemäß Microsoft'scher Nomenklatur dasselbe Format teilen. Für den Ottonormalnutzer ist es weder ersichtlich noch logisch, dass hier durch verschiedene Programme Probleme entstehen können. Es geht hier um Endanwender, die sich ein halbes Jahr (oder mehr) täglich mit einer nervenzehrenden Arbeit herumschlagen. Sie sind in dieser Phase Intensivnutzer, aber nicht zwingend Experten im Umgang mit der Software. Nicht sie müssen die Grenzen des Programms kennen, sondern das Programm muss entweder auch DAUs verkraften oder ihnen unmissverständlich sagen, wenn sie ihre Arbeit riskieren.

Übrigens wundere ich mich, dass Du als offensichtlich in der Drucklegung erfahrener Nutzer so sorglos von Standards und Vorgaben schreibst, dabei aber die zig Gelegenheiten für Inkompatibilitäten außer Acht lässt. Nicht in die PDF einbettbare oder nur fehlerhaft vektorisierbare Schriftarten begegnen zumindest mir regelmäßig...aber man muss sich eben damit herumärgern, wenn der Kunde sie haben will. Da kann man sich noch so sehr an Standards halten...es nützt wenig, wenn es Softwarehersteller oder der Schriftdesigner nicht getan hat. Und das ist nur ein Ärgernis von vielen...
 
@daaaani: Sorry, das stimmt. Da gabs auch mal in der c't einen recht ausführlichen Artikel dazu.
 
@resilience: Ich habe seinerzeit meine Diplomarbeit mit Lotus-Amipro geschrieben. Aber nur, weil ich unter Zeitdruck mich nicht in Word hineindenken wollte. Jetzt würde ich natürlich nur Word benutzen, was sonst.
Den Sinn für Latex ist mir unklar: komplizierte eigene Befehlssprache für die man einen eigenen Lehrgang braucht und man sieht nicht einmal ohne weiteres, wie die Seite aussieht.
MS-Word ist seit einigen Jahren Standard und wird in Hochschulen als Standard angesehen. Dokumente (Arbeiten) sind in pdf oder docx abzugeben.

Auch jede Sekretärin benutzt heute Word und ggf. andere MS-Office-Programme für ihre Dokumente.

>"Meine über 15 Jahre alten Word-Dokumente ... kann ich mit Word 2013 heute nicht einmal mehr ohne weiteres Öffnen." Nur wenn man schon vor 15 Jahren Word nicht beherrschte und schon damals Fehler gemacht hat. Ich kann alle Dokumente nebst Formatierungen öffnen, die ich vor einigen Jahren mit Word97 erstellt hatte.

Der Formelgenerator von Word ist übrigens genial und einfach. Bis jetzt habe ich bei keiner Formel Schwierigkeiten gehabt und das mit komplexen Formeln. Allerdings muss man sich mit dem Programm beschäftigen und nicht alles aus Prinzip ablehnen, was mit MS zu tun hat. Für stundenlanges Gebastel mit Latex hat ein normaler Mensch keine Zeit.

Übrigens würde Word sofort mit einer roten Wellenlinie aufmerken, wenn man sinnfreie Phantasiewörter wie etwa "imho" mitten in einem Dokument benutzen würde.
 
@Grendel12: Versuche einmal eine naturwissenschaftliche Vorlesung mit vielen Formeln/Gleichungen, Tabellen und Graphen, die der Prof in Windeseile an die Tafel bringt, mit einer normalen Notebooktastatur in Echtzeit mitzuschreiben. Dann siehst Du den Sinn von LaTeX.
Du kannst in LaTeX alles einfach im 10-Finger-System in die Tastatur hacken und das auf jedem System in jedem ASCII-Texteditor den Du darauf finden kannst. Selbst in ein performancetechnisch eher schwachbrüstiges SmartPhone, das mit dem Formeleditor von Word schon überfordert wäre, funktioniert das superschnell und flüssig. Zumindest sofern Du eine vernünftige Tastatur dafür findest, denn Displaytastaturen mit drei Unterebenen eigenen sich wohl bestenfalls für das 2-Finger-Tippen mit Autoergänzung zu Chatzwecken. Die Displaytastatur mit Autoergänzung bringt einen bei mathematischen Ausdrücken aber eher an den Rand eines Nervenzusammenbruchs als zu einem schönen PDF-Dokument. ;-)

Über das Layout brauchst Du Dir fast gar keine Gedanken zu machen, das schiebt LaTeX präziser und professioneller hin, als Du das in der Eile mit dem Mausersatz des Notebooks auf Word in der Vorlesung könntest.

Wenn Du in der Vorlesung anfängst im MS Formeleditor eine kompliziertere mathematische Gleichung zusammenzuklicken, hängst Du nach der ersten Gleichung 3 Minuten hinter dem Prof zurück, nach der dritten etwa 10 Minuten und den Rest kriegst Du gar nicht mehr mitgeschrieben, weil der Prof die Tafel inzwischen gewischt hat und neu beschreibt. Das war zuerst der Hauptgrund, wieso ich schon lange vor der Diplomarbeit von StarOffice (wobei ich sagen muss, dass der Formeleditor in StarOffice im Vergleich zu dem in Word durch seine Kommandozeile schon verdammt gut und schnell ist - weshalb ich u.a. damals auch von Word(pro) zu StarOffice gewechselt war - aber man muss die Formel halt immer noch im Dokument einfügen bzw. platzieren und das kostet einfach zu viele Mausklicks und damit Zeit, die ich beim Mitschreiben nicht hatte, wenn ich noch irgendetwas von der Vorlesung mitbekommen wollte) zu LaTeX gewechselt bin: Ich wollte einfach auf dem Rechner schneller (und lesbarer als von Hand ;-) ) mathematische Ausdrücke eingeben können als ich sie unter Zeitdruck mit dem Stift auf Papier krakeln konnte.

>>MS-Word ist seit einigen Jahren Standard und wird in Hochschulen als Standard angesehen. Dokumente (Arbeiten) sind in pdf oder docx abzugeben.<<

Naja, vielleicht in der Hochschulverwaltung. Bei vielen Naturwissenschaftlern und insbesondere Mathematikern brauchst Du mit Word an der Hochschule bei Abschluss- oder gar Doktorarbeiten aber gar nicht erst ankommen. Bei denen ist LaTeX Standard und nur damit erzeugte PostScript-Dateien bzw. heutzutage eher PDFs mit Hyperlinks im PDF werden von Fachkollegen akzeptiert.

>>Auch jede Sekretärin benutzt heute Word und ggf. andere MS-Office-Programme für ihre Dokumente.<<

Hast Du eine normale Sekretärin mal eine hundertseitige wissenschaftliche Dokumentation mit Abbildungen, Formeln und Literaturverweisen schreiben sehen? Die verfassen eher Listen, Formulare und Briefe.

Einen Brief mit einer überschaubaren Menge an Seiten ist auch auf Word kein Problem, da man sich da nicht darauf verlassen können muss, dass das Layout mit Text, Formeln, Abbildungen und Tabellen bis zur hundersten Seite perfekt bleibt, wenn man vorne etwas im Fliesstext ändert. Man kontrolliert die Hand voll Seiten halt einfach nach einer nötigen Änderung auf Formatprobleme und fertig.

Die Dokumente sehen dann nur nicht so professionell gesetzt aus wie mit LaTeX oder InDesign erstellte. Aber wenn man sie einmal ohne grössere Layoutfehler ins PDF-Format gewandelt und gedruckt bekommen hat, braucht man den Brief ja auch nicht mehr zu ändern und wenn er sich in einigen Jahren in Word nicht mehr mit intakter Formatierung öffnen lässt, interessiert es niemanden, da ja das PDF im Archiv noch existiert.

>>Nur wenn man schon vor 15 Jahren Word nicht beherrschte und schon damals Fehler gemacht hat. Ich kann alle Dokumente nebst Formatierungen öffnen, die ich vor einigen Jahren mit Word97 erstellt hatte.<<

Das sieht mir nicht zwingend nach einem Bedienerfehler aus:

http://www.pctipp.ch/tipps-tricks/kummerkasten/office/artikel/word-oeffnet-alte-dateien-nicht-59156/
http://support.microsoft.com/kb/922849/de

Da ich meine Dokumente aus den 90er Jahren ja letztendlich nach dem Konfigurieren bzw. dem Ändern von Sicherheitsrichtlinien in Word 2013 öffnen konnte und dann nur noch Teile der Formatierung und einige Makros in meinen Dokumenten kaputt waren, gehe ich von keinem Bedienerfehler, sondern von einer problematischen Voreinstellung und Fehlern der Importfilter in Word 2013 bzgl. des Anzeigens alter Dokumente aus.
Ich habe übrigens die alten Dokumente auch explizit mit den entsprechenden Importfiltern für meine alten Word-Dokumente unter Word 2013 zu öffnen versucht. Gleiches Ergebnis. In meiner alten Word-Version funktionieren die Dokumente hingegen bis heute tadellos.

Im übrigen sollte es aber auch eigentlich nicht möglich sein in Word Formatierungen zu erzeugen, die eine Dokumentendatei ernsthaft beschädigen, selbst wenn man absoluter Anfänger ist. Denn man bearbeitet die Datei ja nur mit den Funktionen die Word bietet und ändert da drin keine Daten direkt, so dass Word keine vom Bediener eingeschleppte falsche Syntax Probleme bereiten sollte. Word schreibt ja die Datei und nicht der Nutzer.

>>Der Formelgenerator von Word ist übrigens genial und einfach. Bis jetzt habe ich bei keiner Formel Schwierigkeiten gehabt und das mit komplexen Formeln. Allerdings muss man sich mit dem Programm beschäftigen und nicht alles aus Prinzip ablehnen, was mit MS zu tun hat. Für stundenlanges Gebastel mit Latex hat ein normaler Mensch keine Zeit.<<

Mit LaTeX muss man sich auch lediglich einige Tage intensiv beschäftigen und dann klappt das Eintippen von Formeln mit der Tastatur wesentlich schneller als mit den zeitraubenden Maus-Tastatur-Wechseln beim Word Formeleditor. Ich habe einige Jahre lang mit Word bzw. dem Word-Formeleditor meine Hausaufgaben erledigt, weil ich zu der Zeit noch kein Notebook hatte und es auf die Geschwindigkeit beim Eingeben von Formeln zu Hause nicht ankam.

Einige Zeit später habe ich wegen der lästigen Instabilitäten des MS-Word-DOC-Dateiformats zuerst auf Lotus Wordpro und dann auf StarOffice gewechselt und in dessen Formeleditor nach kurzer Anlernzeit nur noch die Textzeile benutzt. Eine Formel hatte man damit recht schnell geschrieben, aber dann kam das Mausgehampel bis man die Formel an der richtigen Stelle im Dokument hatte. Das ist beim Mitschreiben von Vorlesungen mit LaTeX noch einmal besser: Die Maus verstaubt, das Layout ist erstmal egal, man ist ständig mit maximaler Schreibgeschwindigkeit auf der Tastatur unterwegs und das Script liegt nach wenigen eingefügten Formatierungsbefehlen 5 Minuten nach der Vorlesung als PDF mit automatisch generiertem und hyperverlinkten Inhalts-, Abbildungs-, Tabellen- und Formelverzeichnis vor. Das Ganze aus Word bekannte Gesuche und Geklicke in Menüs, Abreisslisten, Rollfeldern etc. nach Icons, Sonderzeichen, griechischen Buchstaben etc. im Textverarbeitungsprogramm oder Formeleditor fällt komplett weg, genauso wie die ganze zeitraubende manuelle Platzierung von Formeln und Text in Word.

>>Übrigens würde Word sofort mit einer roten Wellenlinie aufmerken, wenn man sinnfreie Phantasiewörter wie etwa "imho" mitten in einem Dokument benutzen würde.<<

Wenn es sich nur mit einer Wellenlinie beschwert geht es ja noch. Anders sieht die Sache aus, wenn es mir automatisch Zeichen im Text ersetzt, also etwa Abkürzungen aus Großbuchstaben nach dem ersten Buchstaben klein schreibt, obwohl ich auch bei dem folgenden Buchstaben Shift beim Tippen gedrückt hielt. So etwas brauche ich wie den Finger zwischen Hammer und Amboss und daher werden solche Automatiken in Office-Paketen bei mir nach dem ersten lästigen Auftreten direkt abgeschaltet.

Ansonsten sind LaTeX-Quellcodedateien aber simple Textdateien. Man kann sie also wohl mit jeder Rechtschreibkorrektursoftware der Welt kontrollieren. Zur Not kann man sie auch in Word öffenen und dort auf Rechtschreibfehler überprüfen lassen. Mein bevorzugter CLI-Texteditor kann das inzwischen auch irgendwie, wenn ich ihm die passenden Bibliotheken zur Verfügung stellen würde. Aber das ist für mich eher die uninteressanteste von den tausenden Funktionen die er mitbringt. Ich habe schon in Word, Wordpro und Writer nie eine Rechtschreibkorrektur benutzt und meine Texte haben bisher trotzdem die meisten Leute lesen können, daher ist das wohl unnötig.

In einer Zeit in der es solche Hilfsmittel gibt, kann ohnehin jeder auch komplizierteste Worte weitgehend fehlerfrei schreiben, wenn er Wert darauf legt. Rechtschreibung ist also kein erster Anhaltspunkt für einen intellektuell überragenden Geist mehr, sondern nur noch für einen seiner Korrektursoftware hörigen Geist. ;-)
 
@resilience: Sorry, du hast ja recht was alle diejenigen auch wissen die sich damit auseinandergesetzt haben.
Nur hier auf WF geht es nicht um Sinnhaftigkeit / Praxistauglichkeit von Microsoftproduckten.
Es geht auch nicht um Qualität sondern rein um Quantität wobei keiner die Masse an Möglichkeiten in seinen Leben ausschöpfen wird, geschweige denn sie Sinnvoll umsetzen kann.
Schon gar nicht geht es um Logische-Produktive-Anwendungen, vielmehr um Bunte-Blinkende-Dingsdas die wie ein Flipperautomat Ergebnisoffen den Spieltrieb frönen.
Auch wenn ich deine Ausführung genossen habe, solltest du vieleicht diese Perlen einen Dankbaren Publikum zu Verfügung stellen zum Beispiel dem Studentenwerk.
 
@resilience: Ich mache sicher nicht die identische Diskussion (Thema Word gegen Latex, insbesondere Formelgenerator) von etwa 4 Wochen.

Standard ist Word. Fast jede Sekretärin benutzt das, gelegentlich OpenOffice, aber nicht irgendwelche exotischen Programme.

Aber nochmal: In der Vorlesung nimmt man einen Schreibblock und ein Schreibgerät. Schönschreiben passiert dann zu Hause. Übrigens kann man mit dem Formelgenerator auch schnell arbeiten, ganz im Gegenteil von Latex, wo man gerade bei Formeln nicht sieht, wie das Ergebnis wird.
 
@resilience: Stell dir vor, Word hat Tastenkombination für den Formeleditor, damit man die Maus nicht benutzen braucht... Dafür googelt man halt nach und beherrscht das Ganze nach 1 min. Es ist sowieso komplett logisch aufgebaut, aus Divisionen werden automatisch Brüche zb., das kann man nicht mehr vereinfachen oder schneller machen, trotzdem muss man nicht wochenlang eine dumme Syntax lernen…
 
@theBlizz: Außerdem kann die Formeleditor sogar die Ergebnisse berechnen, algebraische Ausdrücke umformen (etwa unbestimmte Integrale) und wenn man will auch Funktionen mit 1 oder 2 unabhängigen Variablen grafisch darstellen.
Man kann natürlich erfolglos versuchen, ein Integral oder eine Determinante mit Latex auszurechnen um dann einzusehen, dass der Formelgenerator Word weit überlegen ist.
 
>>Standard ist Word. Fast jede Sekretärin benutzt das, gelegentlich OpenOffice, aber nicht irgendwelche exotischen Programme.<<

Exotische Programme? LaTeX gibt es seit Anfang der 80er Jahre und es läuft auf Windows, Linux, MacOS und einigen weiteren Betriebssystemen, wie z.B. Solaris. Da ist MS Office weit exotischer: Das läuft nicht auf jedem verbreiteten OS, man hat bei jeder Offline-Installation auf einem Rechner der wichtige Dokumente enthält und daher nicht ans Internet darf ein Aktivierungproblem und es deaktiviert sich in einigen Versionen mittlerweile sogar von selbst, wenn man keine "Miete" dafür zahlt. Im Vergleich zu einer LaTeX-Installation hat man mit MS Office selbst auf Windows einen Haufen Schwierigkeiten mehr.
Übrigens kann ich auf Windows ein LaTeX-Dokument auch ganz ohne LaTeX-Installation im Notepad oder sogar in Word schreiben falls vorhanden. Dazu braucht es also zunächst gar kein "exotisches Programm". Ohne MS Office Installation auf Windows ein Word-Dokument inklusive allen Formatierungen zu verfassen kannst Du ja mal versuchen. Da siehst Du dann direkt, wie exotisch MS Word ist.

MS Word ist zudem ein Standard, der mit jeder neuen Word-Version schon mit dem korrekten Anzeigen und Bearbeiten der Dokumente der Vorgängerversion Probleme hat und bei dem eine zuverlässige, formatstabile Archivierung von weiterhin editierbaren Dokumenten daher schon nach 4-5 Jahren zum Problem wird, es sei denn, man installiert auf einem neuen Rechner immer alle alten MS-Office-Versionen nach, die man schon einmal benutzt hat, um alte Dokumente mit denen zu öffnen. Aber bei solchen MS-Office-Parallelinstallationen treten dann noch ganz andere Probleme auf und besonders alte MS-Office-Versionen funktionieren auf einem aktuellen Windows auch nicht unbedingt so zuverlässig wie auf der Windows-Version für die sie mal gedacht waren. Soll ich dann für jede Generation meiner alten Word-Dokumente eine eigene virtuelle Maschine mit altem Betriebssystem und dazugehöriger alter Word-Version aufsetzen, oder wie denkt sich Microsoft das? Bei LaTeX kann ich mit einer aktuellen Distribution des LaTeX-Pakets 30 Jahre alte TEX-Dateien mal eben setzen und in ein PDF-Dokument drucken lassen. Die Formatierung ist danach genau so, wie der Autor sich das vor 30 Jahren gedacht hatte, das Schriftbild sogar vermutlich weit besser als der Autor es damals beim Originalausdruck für möglich gehalten hätte.

LaTeX ist übrigens im Hochschul-Bereich durchaus häufiger der Standard. Nicht nur bei Naturwissenschaftlern. Viele Sekretärinnen an Hochschulen verschicken z.B. über ein Script LaTeX-generierte Serienbriefe im jeweiligen "Corporate Design" der Hochschule an Studenten.

Im übrigen sagt "Standard" nichts über die Effizienz, Funktionalität und Leistungsfähigkeit einer Software bzw. eines technischen Erzeugnisses aus, sondern lediglich, dass sie bzw. es für die Anforderungen der meisten Menschen ausreicht.

Die "Golf-Klasse" ist bei Autoverleihern der Standard und bringt einen normalerweise von Punkt A nach Punkt B. Trotzdem gibt es Leute, die z.B. in Island erheblich mehr Geld auf den Tisch legen um sich einen riesigen Geländewagen auszuleihen, weil sie damit dort eben auch an Orte kommen, bei denen der normale Tourist schon auf dem Weg dorthin mit seinem Standard-Leihwagen an der ersten Bodenwelle aufsetzt und nicht mehr weiter kommt.

Bei Videorekordern wurde gar das schon damals technisch vorsintflutliche VHS-System zum Standard, dabei gab es zu der Zeit mit Video2000 und Betamax zwei technisch weit überlegene Systeme (Zeitlupe, Vorspul- und Standbild weitgehend ohne Störstreifen dank dynamisch anpassbarer Kopflage, was VHS mit seinen statischen Köpfen erst Jahre später mit der aufkommenden Bildspeicher-Digitaltechnik halbwegs hinbekam) auf dem Markt. Das VHS-System war halt billiger zu produzieren, versprach daher grösseren Gewinn und die Masse der Konsumenten kaufte damals ihren ersten videorekorder und lebte danach mit den Darstellungsfehlern des VHS-Systems, weil sie keine Ahnung hatte, dass es besser ging und die Werbung und Testredakteure ihnen erzählten, sie hätten mit den VHS-Geräten Spitzenprodukte gekauft.

"Der Standard" ist eben immer nur ein Standard. Irgendetwas, dass die Masse benutzt, weil Besseres für sie zu teuer, nicht zu bedienen oder ihnen schlichtweg gar nicht bekannt ist. Mir war LaTeX z.B. den grössten Teil der 90er Jahre lang einfach nicht bekannt. Alle Welt hatte mir als Schüler eingetrichtert: "Mit Word kannst Du was Textverarbeitung angeht alles machen was nur möglich ist. Etwas Besseres gibt es nicht und deswegen benutzen das ja auch alle die es sich leisten können! Alle die behaupten sie hätten eine bessere Office-Anwendung für weniger Geld gefunden, sind einfach nur neidisch, weil sie sich MS Word privat nicht leisten können."

Es hat damals noch einige Jahre gedauert bis ich kapiert habe, dass die Masse der Leute eben keine längeren wissenschaftlichen Dokumente mit Formeln, Bildern und Abbildungen verfasst und die den ganzen Frust den ich mit Word dabei hatte daher gar nicht nachvollziehen konnten. Die wussten gar nicht, was es an Arbeit bedeutete, wenn sich durch einen einzigen veränderten Satz im Fliesstext auf den folgenden 60+ Seiten des Dokuments die Formatierung samt Formeln und Abbildungen komplett zerlegt und danach sogar an Seiten geankerte Grafiken auf anderen Seiten über den dort befindlichen Grafiken liegen und man danach auf über 60+ Seiten alles wieder neu sortieren und postionieren muss.

Nachdem ich erkannt hatte, dass Werkzeuge mit denen die Masse der Leute arbeitet eben nur "Standard" aber oft weit entfernt vom Optimum sind, habe ich zugesehen, dass ich das absolut beste und kompromissloseste verfügbare Werkzeug für meine Zwecke finde um damit zu arbeiten und trotz einigen beruflichen Ausflügen zu InDesign, Illustrator und Co. ist bei mir LaTeX seit bald 15 Jahren das Werkzeug der Wahl, mit dem ich durchaus auch typische MS-Word-Aufgaben erledige, wie Briefe schreiben oder "mal eben" Cover für Backup-DVD-Hüllen erstellen.

Ich kann mich bei LaTeX einfach darauf verlassen, dass an meinen Dokumenten nichts unerwartet kaputtgeht, wohingegen ich bei MS Word schon bei mir selbst in den 90ern (als ich noch mit Word produktiv arbeitete) und bei Bekannten bis heute häufiger den Fall hatte, dass ich in Dokumente und selbst in deren ältere Backups eine Änderung einfach nicht mehr eintragen konnte, ohne das die Formatierung des ganzen Dokumentes instabil wurde und ich den ganzen Text hätte exportieren und das Dokument in einer neuen Word-Datei mit allen Formeln und Abbildungen hätte neu formatieren müssen um wieder zu einem halbwegs stabilen Zustand zu gelangen. Sowas ist mir nach MS Word schon mit meinem alten StarOffice Writer nie mehr passiert und in LaTeX erst recht nicht.

Bei grossen Dokumenten mit u.U. hunderten von Seiten formatiert man nicht mal eben am Abend vor der Abgabe einer Arbeit einen Grossteil dieser Seiten mit Abbildungen, Tabellen und Formeln neu, nur weil man noch eine Kleinigkeit ändern wollte und das die Formatierung im ganzen Dokument zerstörte. So etwas ist daher der GAU schlechthin. Daher empfehle ich LaTeX für solche Dokumente, weil man auch mit den Dateiformaten von InDesign und Illustrator schon mal Integritätsprobleme haben kann und diese Programme, so teuer sie auch sind, durchaus auch mal abstürzen.
Die LaTeX-Quellcode-Dateien gehen hingegen nicht einfach mal so kaputt und da der LaTeX-Compiler an denen nichts verändert, wäre es sogar egal, wenn dieser mal bei der Arbeit abstürzen würde (was ich noch nicht erlebt habe) oder mitten im Kompilierungsvorgang der Stom ausfällt (was bei mir schon vorgekommen ist). Das Dokument bleibt heil und man kann es nach einem Restart des Rechners bzw. des Compilers problemlos neu in ein PDF-Dokument setzen lassen.

>>In der Vorlesung nimmt man einen Schreibblock und ein Schreibgerät. Schönschreiben passiert dann zu Hause.<<

Du willst also etwas, dass Du z.B. in 8 Stunden Vorlesung kontinuierlich unter Zeitdruck auf das Papier geschrieben und gezeichnet hast, zu Hause dann noch einmal in Schönschrift abschreiben bzw. in den Rechner übertragen? Das würde ich als sehr ambitioniert bezeichnen und zwar schon aus Zeitgründen:

Wenn 8 Stunden für die Schönschriftfassung direkt in der Vorlesung nicht ausreichten, brauchst Du zu Hause für die saubere Abschrift sicher länger als 8 Stunden. Meine Anreise zur Hochschule dauerte damals fast eine Stunde für einen Weg. Macht fast zwei Stunden am Tag nur für den Transfer zur Hochschule und zurück und zu Fuss und im Bus hätte ich kaum in Schönschrift schreiben können, um diese Zeit zu nutzen. Mit drei Malzeiten und etwas Körperpflege bist Du da locker bei über 20 Stunden verplanter Zeit pro Tag. Wann willst Du da noch schlafen oder den Stoff für den nächten Tag vorbereiten?

>>Übrigens kann man mit dem Formelgenerator auch schnell arbeiten, ganz im Gegenteil von Latex, wo man gerade bei Formeln nicht sieht, wie das Ergebnis wird.<<

Ich habe nie einen Studenten getroffen, der eine etwas kompliziertere Gleichung mit verschachtelten Brüchen mit einem Notebook im Formeleditor unter Word in der Geschwindigkeit eingegeben bekommen hätte in der sie der Prof an die Tafel schreibt. Im Gegenteil: Die meisten Studenten halten das offenbar sogar für so unmöglich in einer technischen Vorlesung mit Word schnell genug mitzuschreiben, dass sie es gar nicht erst versuchen und jene, die es versuchen sehen schnell ein, dass das nicht funktionieren wird.
 
@theBlizz: Ich benutze bei der kompletten Erstellung eines Dokuments mit LaTeX kein einziges Mal die Maus und da ist es egal, ob ich Text, Tabellen, Aufzählungen oder Formeln eingebe, etwas mit dem LaTeX-Paket TikZ zeichne, Bilder in das Dokument einbinde oder automatische Inhalts-, Tabellen-, Formel-, Literatur- oder Abbildungsverzeichnisse erstelle. Die Maus bleibt unbenutzt. Es gibt da keine Menüs auf die ich klicken müsste.

Im übrigen "klaut" der Microsoft Formeleditor bei LaTeX seine Syntax, so dass Du die doch lernen musst, wenn Du eine Formel wirklich eintippen willst. Dummerweise hat Microsoft aber den wirklichen Vorteil von LaTeX offenbar nicht erkannt und vieles geht daher trotzdem nicht ohne das zeitraubende Herumklicken in Menüs.

Die komplette Texteingabe von Gleichungen, mathematischen Symbolen und griechischen Buchstaben im MS Formeleditor ist fast 1:1 aus LaTeX übernommen ausser das man auf eckige und geschweifte Klammern weitgehend verzichtet und dafür die Leertaste viel stärker strapaziert als in LaTeX und bei Microsoft die LaTeX-Befehle nach Betätigung der Leertaste jedesmal sofort aus der Anzeige verschwinden, weil Microsoft daraus direkt grafische Formelzeichen generiert. Trotzdem ist der ganze Eingabeprozess viel umständlicher als bei LaTeX und weiterhin nicht ohne Maus hinzubekommen, was man z.B. schon beim Durchnummerieren/Referenzieren von Gleichungen merkt, da man dafür erst eine zweizellige Tabellenzeile einfügen muss, diese dann noch mit der Maus manipulieren/neu aufteilen muss, die Formel da hinein verschieben und die ganze Sache noch mit zig Mausklicks durch verschiedene Menüs referenzierbar machen muss. In einem LaTeX-Dokument entscheide ich mit einem einzigen * ob eine Gleichung nummeriert/referenziert wird oder nicht. Setze ich das *, wird die Nummerierung unterdrückt, lasse ich es weg wird die Gleichung nummeriert. Kein stundenlanges Gefrickel mit Tabellenzellen und Copy und Paste was bei lediglich 30 zu nummerierenden Gleichungen im Dokument schon ordentlich Zeit kostet und auch kein separates Aufnehmen jeder einzelnen Gleichung mit diversen Klicks durch die Menüs in die Referenz um eine durchgängige Nummerierung zu erreichen. LaTeX macht das alles von einem einzigen * abhängig und wenn ich den nachträglich bei allen 200 Gleichungen im ganzen Dokument setzen muss, weil ich die alle nun doch nicht nummeriert haben möchte, dann geht das mit einem einfachen Search and Replace von "equation" zu "equation*" binnen der wenigen Sekunden die ich brauche das einzutippen und "Eingabe" zu drücken.

Wenn Du im MS Formeleditor einen Doppelpfeil mit \Leftrightarrow oder eine Wurzel mit \sqrt eintippst, dann ist das genau dieselbe Syntax wie in LaTeX. Die musst Du in Word also auch lernen, wenn Du dort Formeln mit der Tastatur eingeben möchtest. Allerdings erlangst Du damit lange nicht dieselbe Effizienz beim Bearbeiten grosser Dokumente mit massenweise Gleichungen, Text, Tabellen, Bildern etc. wie in LaTeX, weil Dich Microsoft mit seiner grafischen Oberfläche immer wieder zu endlosen Scroll-Klick-und-Auswahl-Arien durch das Dokument und die Menüs von Word zwingt, um Aufgaben zu bewältigen, die in LaTeX mit einem kurzen Befehl, einem Search & Replace im Formatierungscode oder sogar lediglich einem einzigen zusätzlichen Zeichen erledigt sind.

Microsoft Word verfolgt schlichtweg den falschen Ansatz um effizient in der Bearbeitung von aufwendigeren Dokumenten zu sein. Es versucht den Nutzer von jedweder Markup-Language fernzuhalten und muss daher alle Funktionen zur Kontrolle des Dokumenten-Layouts über Menüs zur Verfügung stellen. Für Leute die gerne immer wieder in Menüs nach Funktionen suchen und ellenlange ComputerBild-Klickanleitungen auswendig lernen um eine einzige Einstellung im 8. Kartenreiter des 5. Untermenüs zu finden und zu ändern mag das eine tolle Beschäftigungtherapie sein. Aber die brauchen dann auch bald einen ganzen Tag lang, wenn sie plötzlich einmal 50 solcher Einstellungen hintereinander finden und umstellen müssen.

Bei LaTeX hingegen stehen alle Einstellungen zum Dokument im Klartext im Dokument selbst und der Nutzer kann sie dort einfach finden und manipulieren. Das Manipulieren klappt sogar mit automatisierten Text-Such- und Indexierungstools, Regular Expressions und selbstverständlich mit jedem Ascii-Editor auf jedem Betriebssystem, so das er fertig formatierte LaTeX-Dokumente sogar auf Systemen erzeugen kann, auf denen kein LaTeX-Compiler installiert ist (Schon mal versucht auf einem System ohne Word oder Wordpad ein Word-Dokument mit Formatierung zu erstellen? Tja, bei LaTeX klappt so etwas. Ich habe schon über hundertseitige LaTeX-Dokumentationen in den Commandline-Editoren auf anderen Kontinenten befindlicher Server per Remote-SSH-Verbindung bearbeitet. Die kann man dann per eMail direkt aus der Kommandozeile des Servers an den Admin des Servers vor Ort schicken und der kann die an einem Rechner mit LaTeX-Compiler perfekt formatiert in ein PDF drucken und hat dann eine übersichtliche, aktuelle Dokumentation. ;-) ). Danach kann er das erstellte Dokument jederzeit auf einem System mit LaTeX-Compiler in ein PDF mit allen Formatierungs- und Hyperreferenzierungsschikanen übersetzen lassen.

Fazit: MS Word ist in Sachen Textverarbeitung eben nur der Standard den fast jeder nutzt und nicht gerade die alles überragende Referenzanwendung als die es viele Nutzer ansehen.
 
@Grendel12: Ein Formeleditor sollte Formeln zuallererst einmal effizient editieren können, denn beim Mitschreiben in einer Vorlesung brauche ich nichts ausrechnen, sondern ich muss Gleichungen schnell eingeben können.

Ich habe vor einiger Zeit mal zum Spass ein Paket in LaTeX installiert mit dem ich wie in einer Tabellenkalkulation Zellen in Tabellen beim Kompilieren des LaTeX-Dokuments berechnen lassen kann. Schon das brauchte ich nie wirklich. Sehr wahrscheinlich gibt es da auch noch Pakete mit denen man irgendwelche anderen mathematischen Operationen in LaTeX-Dokumenten durchführen kann, aber die brauche ich dann erst recht nicht.

Zum Lösen von mathematischen Problemen gibt es so feine Programmpakete wie Mathematica, MatLab, Maple oder das von mir häufiger verwendete GNU Octave. Deren Text-Output kann man notfalls durch Scripte sogar so verändern, dass er gleich LaTeX-taugliche Strukturen produziert, die man nur noch als Plain-Text ins LaTeX-Dokument kopieren muss und dann setzen lassen kann. Das hätte auch den Vorteil, dass die Ergebnisse nach Jahren noch funktionsfähig und richtig formatiert im Dokument stehen, während man bei Word da mit der nächsten oder übernächsten Version möglicherweise wieder Verluste zu beklagen hätte.

Da Microsoft schon die Syntax zur Eingabe von Formeln in Textform weitgehend von LaTeX "geklaut" hat, würde es mich auch nicht weiter wundern, wenn sie sich für diese mathematischen Funktionen GNU Octave oder ähnliche schon existente Software ein bisschen angepasst und implementiert hätten.
 
@resilience: Hast du schon bemerkt, dass stets deine aggressive Latex-Werbung in deinen Beiträgen im Umfang einzelnen Doktorarbeiten hier im Laufe der Zeit immer hellgrauer in Richtung Weiß wird? Warum wohl?

Grundsätzlich beschäftigt sich das Thema hier mit MS-Office. Daher ist deine Werbung für andere Programme so verfehlt wie ein Reklameplakat von Mazda im Mercedes-Autohaus.

Sicher gibt es bei Winfuture irgendwelche Nutzungsbedingungen, die sich mit
anhaltenden Spambeiträgen, wie u. a. über themenfremden und seitenlangen Beiträgen einzutragen so wie hier zu untersagen.

Den ganzen Quatsch lese ich nicht denn dafür habe ich keine Zeit.
 
@resilience: >"Ein Formeleditor sollte Formeln zuallererst einmal effizient editieren können, denn beim Mitschreiben in einer Vorlesung brauche ich nichts ausrechnen, sondern ich muss Gleichungen schnell eingeben können."

Wieder nur Latex-Werbung mit verbrämten Quatsch:

Um effizient zu schreiben, nehme ich gar kein Computer (auch kein MS-Office) sondern ein Blatt und ein Stift, so wie jeder normale Mensch und auch ein Student.
Nachzufragen ist, ob man in einer Vorlesung überhaupt ein PC mitbringen darf. In meiner Studienzeit war das nicht möglich sondern damals würde der Student mit dem PC aus dem Hörsaal rausgeflogen.
 
@Grendel12: >>Hast du schon bemerkt, dass stets deine aggressive Latex-Werbung in deinen Beiträgen im Umfang einzelnen Doktorarbeiten hier im Laufe der Zeit immer hellgrauer in Richtung Weiß wird? Warum wohl?<<

Kann ich nicht bestätigen. Liegt wohl daran, dass mein Browser sich weder aus Scripten noch aus Stylesheets etwas macht. Da wird nichts hellgrau. Es wird alles schwarz auf weiss in der Schiftart Times New Roman angezeigt, wie von mir voreingestellt. Bis auf die Titelzeile eines Kommentars. Die ist in dunkelblauer Schrift auf weissem Hintergrund gehalten.

>>Grundsätzlich beschäftigt sich das Thema hier mit MS-Office. Daher ist deine Werbung für andere Programme so verfehlt wie ein Reklameplakat von Mazda im Mercedes-Autohaus.<<

Von agressiver LaTeX-Werbung kann ich in meinen Kommentaren auch nichts entdecken (Werbung für LaTeX hätte auch keinen Zweck, da die nötige Software ja im Gegensatz zu MS Word nichts kostet und ich somit keinen Vorteil davon habe, wenn aufgrund meiner "Werbung" mehr Leute LaTeX verwenden würden.). Mehrheitlich zähle ich in meinen Kommentaren seit oft mehr als 20 Jahren in Word bestehende Fehler auf (deren Workarounds man auch bei Microsoft in der Knowledgebase problemlos nachlesen kann falls jemand mir nicht glaubt), weil mir die im Artikel in Aussicht gestellte neue Oberfläche für MS Office 2016 mit denselben uralten Fehler unter der Oberfläche nicht so recht gefallen möchte, und verweise auf StarOffice/OpenOffice, Indesign, Illustrator, LaTeX und Co., die das nach "DerStudti"s, "Kribs" und meiner bescheidenen Meinung hier im Thread besser machen.

Danach bin ich lediglich auf Deine Kommentare eingegangen und da Du schriebst "Der Sinn für Latex ist mir unklar.", habe ich zwangsläufig auch weitere Vorteile erklärt, die ich in LaTeX gegenüber MS Word sehe.

>>Sicher gibt es bei Winfuture irgendwelche Nutzungsbedingungen, die sich mit
anhaltenden Spambeiträgen, wie u. a. über themenfremden und seitenlangen Beiträgen einzutragen so wie hier zu untersagen.<<

Als Spam in einem Diskussionsforum werden normalerweise diverse nahezu gleiche Postings bezeichnet, die auf keine Argumente des Artikels oder anderer Kommentatoren eingehen und keine neuen Erklärungen oder Fallbeispiele bringen, sondern stattdessen immer nur dasselbe berichten und einfach nur aus zigmal ins Forum kopierten, gleichen Textbausteinen bestehen. Alles Punkte, die auf meine Beiträge nicht zutreffen, denn wie ich zuvor schon bemerkte, bin ich schon recht genau auf Deine Kommentare eingegangen und habe eben nicht dieselbe Pauschalantwort immer wieder gepostet.

Die Frage ist für mich allerdings, wieso Du nun versuchst meine Anworten auf Deine Kommentare plötzlich als im Forum nicht zulässigen und sogar themenfremden Spam auszulegen? Das sieht ein bisschen nach dem Motto: "Was man nicht mit Argumenten widerlegen kann, bezeichnet man als unzulässig und lässt es von der Forenmoderation löschen." aus. Ich habe im Übrigen gerade mal 6 Einträge in diesem Thread geposted, Du eher das Doppelte davon. Von der Menge der Postings her kommst Du dem Spammen also deutlich näher als ich.

Übrigens ist es mir auch ziemlich egal ob Kommentare von mir schlecht bewertet oder gar gelöscht werden. Für mich ist Kommentieren/Diskutieren im Internet nur Training für das Diskutieren im realen Leben und in meinem eigenen Diskussionsforum im Internet. Je mehr Kommentare von mir im Internet nachträglich gelöscht werden, desto weniger Bekannte von mir sind auf meine Argumente vorbereitet, wenn ich mit ihnen über so ein Thema im realen Leben diskutiere. D.h. ich kann die Diskussion nur gewinnen, da ich beinahe jedes Argument von denen schon aus Diskussionen in Foren kenne, sie aber meine Argumente nicht vorraussehen können, da sie diese aufgrund eifrig löschender Forenadmins im Internet nicht finden konnten.

Genau genommen kann man aber bei jeder derartigen Diskussion ohnehin nur gewinnen: Entweder man behauptet sich mit seinen Argumenten in der aktuellen Diskussion, oder man lernt durch eine verlorene Diskussion neue Argumente kennen mit denen man seine Erfahrung und sein Wissen vergrössert und je nach Wissenstand seine Meinung demensprechend anpasst um sich dann in Zukunft behaupten zu können.

>>Den ganzen Quatsch lese ich nicht denn dafür habe ich keine Zeit.<<

Das steht Dir natürlich frei. Ich habe ja auch nichts dagegen, dass Du lieber mit Word arbeitest. Stört man sich nicht an der längeren Arbeitszeit und der letztendlich schlechteren Qualität des Text- und Formelsatzes, geht ja fast alles auch irgendwie mit Word. Man hat dann eben nur das Risiko, dass sich ein grösseres Dokument mal kurz vor dem Abgabetermin verabschiedet und man dann möglicherweise trotz Backup nicht mehr genug Zeit hat es wieder zu richten. Das wünsche ich niemandem der eine Abschlussarbeit schreibt.

Ich habe auch nie versucht Leute in meinem Bekanntenkreis, die gelegentlich mal einen Brief mit Word schreiben, dazu zu überreden mit LaTeX zu arbeiten. In meinem Bekanntenkreis bin ich viel mehr davon angetan, wenn ein Word-Nutzer nach einer Diskussion über das Thema etwas in der Richtung sagt wie: "Ja, in den von Dir genannten Punkten mögen OpenOffice, InDesign, Illustrator und LaTeX MS Word überlegen sein, aber ich habe mich halt an das Arbeiten mit Word gewöhnt und auf der Arbeit gibt es ohnehin nichts anderes auf den Rechnern und daher macht es für mich keinen Sinn irgendetwas anderes zu benutzen."
Denn Bekannte, die sich dann einfach mal kurzentschlossen entscheiden die von mir genannten Programme kennenzulernen, missbrauchen mich dabei gerne als ihren Privatlehrer. Da habe ich dann nur Arbeit damit und das möchte ich eigentlich gar nicht. Insofern ist es schon gut, wenn alle Welt MS Office benutzt. Wenn ich dann nämlich mal wirklich keine Zeit oder Lust habe einem entfernteren Bekannten mit seinen Problemen in MS Office zu helfen, kann ich ohne zu lügen sagen: "Ich habe keine Ahnung wie das geht, denn ich benutze MS Office schon seit über 10 Jahren nicht mehr produktiv.", und ich hätte damit nicht einmal gelogen.

Es reicht mir also, wenn ich einem überzeugten MS Word Nutzer die Fehler seiner Software hieb und stichfest nachweisen und ihm zeigen kann, dass selbst kostenlose Software wie z.B. der OpenOffice Writer und LaTeX stabiler und effizienter funktionieren als MS Word. Es sind nämlich nicht die LaTeX-Nutzer (die haben häufig, wie ich, schon längere Zeit mit MS Office gearbeitet und tun es oft parallel immer noch, weil man sich das in einigen Firmen und Berufen eben nicht aussuchen kann), sondern die MS-Office-Nutzer die oft behaupten, es mache überhaupt keinen Sinn irgendetwas anders zu erlernen, weil MS Word schon rein funktionell das Maß aller Dinge im Office-Bereich wäre. Ich lerne, wenn ich von einer für meinen Anwendungszweck vorteilhafteren Software als LaTeX höre, sofort diese komplette Software professionell zu bedienen und wenn ich dazu eine komplett andere Syntax als die in LateX lernen muss, dann lerne ich das eben notgedrungen um die Stärken und Schwächen dieser Software austesten zu können. Etwas Unbekanntes auszuprobieren und dabei Fortschritte zu machen macht immer mehr Spass als eingetretene Pfade zu gehen, selbst wenn ich dann irgendwann einen Punkt finde, der mich zu LaTeX zurückkehren lässt und ich einen Grossteil des neu erworbenen Wissens dann nicht mehr brauche.

Ich überprüfe mit solchen Diskussionen wie dieser hier eigentlich einfach nur von Zeit zu Zeit meine Argumente gegen die Software die nicht mehr nutze. Könnte ja sein, dass irgendwann mal jemand daherkommt und sagt: "Deine Argumente sind überholt, Microsoft hat die ganzen Probleme beseitigt. Die Dokumente entwickeln nicht mehr unvermittelt irgendwelche Fehler und sind auch nicht mehr aus heiterem Himmel einfach nicht mehr lesbar und auch Deine 20 Jahre alten Dokumente kannst Du heute ohne Layoutfehler drucken." Das würde mich freuen, weil ich in meinem Bekanntenkreis dann nicht mehr so häufig Probleme der Leute mit MS-Office-Dokumenten beheben müsste. Zu MS Office zurückwechseln würde ich allerdings alleine deswegen nicht mehr. Da müssten erst auch Punkte wie z.B. die Langzeitarchivierbarkeit MIT intaktem Layout wirklich sicher geregelt sein und das Ziel sehe ich bei allen derzeit verfügbaren Office-Paketen trotz offener Dokumentenformate noch nicht so wirklich erreicht.
 
@Grendel12: >>Um effizient zu schreiben, nehme ich gar kein Computer (auch kein MS-Office) sondern ein Blatt und ein Stift, so wie jeder normale Mensch und auch ein Student.<<

Ich bin beim Tippen weit schneller und auch weit leserlicher als beim Schnellschreiben von Hand. Ausserdem brauchte ich so im Studium nie eine Mitschrift aus der Hand geben, wenn mich Kommilitonen um die Mitschrift einer von ihnen versäumten Vorlesung baten. Die konnte ich denen dank LaTeX sogar schon damals ganz ohne Mail-Anhang einfach als LaTeX-ASCII-Quelltext per eMail zusenden und die konnten sich daraus zu Hause ein wohlformatiertes PostScript-Dokument kompilieren. Damals hatten die meisten Studenten noch langsame und nach Zeit berechnete Internetanbindungen zu Hause. Da war ein LaTeX-Quelltext von ein paar KB lieber gesehen als Word-Dokument-Mailanhänge mit einigen MB Grösse.

>>Nachzufragen ist, ob man in einer Vorlesung überhaupt ein PC mitbringen darf. In meiner Studienzeit war das nicht möglich sondern damals würde der Student mit dem PC aus dem Hörsaal rausgeflogen.<<

Schon als ich am Anfang meines Studiums noch der einzigste Student mit Notebook im Hörsaal war, war das kein Problem. Die Professoren waren damals sogar sehr dran interessiert zu sehen, wie ich es schaffte Formeln und Zeichnungen so schnell einzutippen, dass ich nicht mal dafür ein Schmierblatt neben dem PC brauchte.

Einzig bei Praktikumsausarbeitungen musste ich versprechen, dass ich den anderen Praktikumsgruppen, die den Versuch später machten, nicht einfach meine Ausarbeitung als Datei kopiere, so dass die nur noch ihre Messwerte eintragen, etwas das Layout ändern, ausdrucken und den Bericht hätten abgeben können.
Dieses "Abkommen" zwischen den Prüfern und mir war im Prinzip auch Nonsense, denn es gab durchaus auch mal Theater mit Praktikumsgruppen, die eine handschriftliche Ausarbeitung einer anderen Gruppe zuerst kopiert und dann Wort für Wort abgeschrieben und abgegeben haben. Das fanden die Prüfer dann auch nicht so lustig, aber im Grunde war das ja auch nichts anderes, als wenn ich meine computergeschriebene Ausarbeitung weitergegeben und jemand die geringfügig verändert eingereicht hätte. Mich darauf hinzuweisen, dass ich wieder handschriftliche Ausarbeitungen anfertigen müsste, wenn ich meine Dokumente weitergebe, war also nichts weiter als eine sinnlose Drohgebärde.

Bei dem was ich heute so mitkriege, würden die meisten Professoren am liebsten einige Leute mit SmartPhones vor die Tür setzen, die meinen mit Headset noch aus dem Hörsaal während der Vorlesung telefonieren zu müssen. Da muss es wohl schon Fälle gegeben haben, wo Studenten wegen des schlechten Empfangs im Stahlbetonbau eines Hörsaales aufgestanden und durch den Hörsaal gelaufen sind um eine Stelle mit besserem Empfang zu finden. Dagegen ist alles was ich mit Notebooks in Hörsäälen damals erlebt habe kaum erwähnenswert.

Einzig das Drängeln der Studenten mit energiehungrigen Gamer-Notebooks, um direkt beim Aufschliessen des Hörsaals als erste die begehrten Plätze in der Nähe einer Steckdose zu erwischen, war schon zum Ende meines Studiums hin ein echter Hammer. Das die den aufschliessenden Professor oder Mitarbeiter der Hochschule nicht komplett über den Haufen gerannt haben, war fast schon alles. Wie die schulkinder der ersten Grundschulklasse morgens beim Einsteigen in den Schulbus. Da war ich damals fein raus: Mein Business-Notebook lief da schon 5 Stunden und ich hatte noch einen ebensolchen Ersatzakku zum Wechseln dabei. Um Steckdosen balgen brauchte ich mich also glücklicherweise nicht. Keine Ahnung, wie schlimm das mit der Steckdosenknappheit in Hörsäälen heute ist.
 
@Grendel12: >"Anders sieht die Sache aus, wenn es mir automatisch Zeichen im Text ersetzt, also etwa Abkürzungen aus Großbuchstaben nach dem ersten Buchstaben "
Das ist doch nun ganz einfach und leicht zu finden: Register "Datei", Menü "Dokumentenprüfung", Schaltfläche "Autokorrektur-Optionen", dann Option "Jeden Satz mit Großbuchstaben beginnen" deaktivieren.
 
Ja, genau solche langen ComputerBild-Klickanleitungen wie >>Das ist doch nun ganz einfach und leicht zu finden: Register "Datei", Menü "Dokumentenprüfung", Schaltfläche "Autokorrektur-Optionen", dann Option "Jeden Satz mit Großbuchstaben beginnen" deaktivieren.<< meinte ich in meiner Antwort an @theBlizz. ;-)

So etwas erledigt man in LaTeX meistens mit einem Befehl, den man im Bruchteil der Zeit getippt hat, die es dauert mit der Maus in Word durch diverse Untermenüs zu navigieren.

Im vorliegenden Fall braucht man in LaTeX nicht einmal das, denn solche Automatiken, die gegen den Nutzerwillen den Text manipulieren wenn man sie auszuschalten vergisst, gibt es bei LaTeX nicht, wenn man sie nicht vorher selbst aktiviert hat.

Ich hatte schon in den 90er Jahren, als ich noch produktiv mit Word gearbeitet habe, mehrere DIN-A4-Seiten an Dokumentation, welche Einstellungen ich in Word ändern musste um damit halbwegs arbeiten zu können (damit Word trotz verschiedener Versionen auf allen meinen Rechner gleich eingestellt war hatte ich diesen Aufschrieb erstellt). Das ging bis zu langen Registry-Pfaden an deren Ende etwas umgestellt werden musste, damit Word mich nicht mehr mit einem bestimmten Verhalten nervte. Das muss ich heute wirklich nicht mehr haben. Ich sehe es immer wenn meine Bekannten Schwierigkeiten mit Word haben und mich dann fragen wie sie das wohl behoben bekommen, wie lästig es oft ist Word ein unerwünschtes Verhalten abzugewöhnen.
 
@resilience: klassischer Bedienfehler.
 
Hoffentlich gibt es dann auch bald wieder neue Office-Builds. Nichts Neues seit November.
 
Lohnt sich da, die für mich anstehende Abonnementverlängerung von Office 365 im März?
Oder bekommt man dann eine neue Version (Office365-version 2016?) gratis, wenn man schon die Office 365 benutzt und bezahlt hat?
 
@Grendel12: neue version, wenn es eine gut funktionierende version gibt: geld verdienen...
darfst selbst nachdenken.

ausserdem missfält mir dieser metro scheiß (also die gui ansich)
 
@anon_anonymous: > "ausserdem missfält mir dieser metro scheiß" Das wollte ich eigentlich nicht wissen.
 
@Grendel12: http://products.office.com/de-DE/microsoft-office-for-home-and-school-faq
 
@Grendel12: solange du das Abo hast, gibt es auch die Updates/Neue Versionen.
Englische US 365 Hilfeseite (Auf der deutschen finde ich das nicht) "Office 365 customers with an active subscription always get the newest versions of the Office applications when they are available. When we release a new version of Office, you will be notified that you have the option to update your software to the latest version."
 
@Lastwebpage: Danke für die Information ;-).
 
@Grendel12: Der Vorteil von Office 365 war doch der, dass du immer die neuste Version hast. ;)
 
@daaaani: Schon, aber es ist die Version 2013, nur mit anderem Bezahlsystem und Installation per Internet.
Deshalb meine Frage, ob es auch für Office 2016 eine solche Office365-Version geben wird.
 
@Grendel12: Genau deswegen gibt es ja keine Versionsangabe im Namen. Das Produkt "Office 365" bezieht sich eben nicht auf eine bestimmte Office-Version die man irgendwann extra "upgraden" müsste, da man als Kunde immer Zugriff auf die neueste Version hat.
 
@Grendel12: 2013 wird zu 2016 ;)
 
@daaaani: Das würde bedeuten, dass Office 365 im Laufe der Zeit sich optisch und funktional zu Office 2016 wandelt. Genial!
 
@Grendel12: Wenn für Office eine neue Programmversion bereit steht, steht dir als Abonnent auch diese neue Programmversion (Office 2016) zur Verfügung. Ist das gleiche wie bei den Adobe-Abos.
Zitate:
"Mit einem laufenden Office 365 Home-Abo müssen Sie sich keine Gedanken um Updates machen – Office ist stets auf dem neuesten Stand." und
"Kunden mit einem laufenden Abonnement erhalten die neuesten Versionen, sobald diese auf den Markt kommen." (das stand bei der Mac-Version, wird aber für PC genauso gelten).
Quelle:
https://products.office.com/de-ch/office-365-home?legRedir=true&CorrelationId=ff39bf22-b0b6-455b-991e-0ffe2c436b2b
 
ich weiss gar nicht warum alle so jubeln?

für mich reicht office 2010 vollkommen...die touch optimierung kann ja toll sein...aber welcher geistig normale beutzt auf einem pc touchscreen?

anstatt was neues raus zu bringen sollten sie die bestehenden versione optimieren (zB gui api das man die bescheuerten ribbons entfernen kann usw.

aber leider gehts ums geld der leute und nebenher nur ums "verbessern"...
denn bissel an der gui "rumfummeln" ist nix neues...im höchsten fall ein update...denn die kernprogramme/funktionen werden sich nicht geändert haben.

ms ist seit dem weggang von billy boy...ein abzock untenehmen ala apple geworden bzw deren abziehbild.
 
@anon_anonymous: Also ich hätte gern ein Office Touch für mein Surface 3. Muss ich jetzt einen Psychiater aufsuchen?
 
@mlodin84: Er meinte meinte mit PC das was man bisher immer als PC verstanden hat und natürlich keine Tablets. Daß diese für Touch ausgelegt sind ist ja nichts neues, aber bei einem normalen Desktop ist das Display ja für gewöhnlich außer Reichweite als daß man es überhaupt so bedienen könnte.
Und nein, du mußt nicht zum Psychater. Die Chancen auf wären zu gering. ;)
 
@Johnny Cache: Ein Notebook ist unter umständen auch ein PC. Ändert aber nichts dran das ihr beide immer von Desktop Rechnern redet. Der Formfaktor hat aber mit der Geräteklasse nix zu tun.

Und zum Office, da hängt ihr noch in vergangenen alten Denkmustern fest. Klar wird überwiegend am Desktop mit Office gearbeitet, und die Touch varianten sind ja nicht für Komplexe Sachen gedacht, daher auch das abgespeckte Menü. Aber anstatt meiner Geschäftspartnerin diverse zahlen und Statistiken oder Szenarien z.B. mit Excel an nen Monitor langweilig irgendwo in einem Büro zu zeigen, macht man das heute sehr oft bei einer Tasse Kaffee, im Sommer sogar im Freien.
 
@daaaani: Wahrscheinlich werde ich einfach zu alt für diesen Scheiß.
Ja, das wird es wohl sein...
 
@anon_anonymous: Ich warte schon sehnsüchtig auf ide neue Version, einfach nur weil die wieder besser aussieht als die alte ;)

Und quasi kostenlos bei office 365. Welchen Grund hätte ich wohl NICHT das Upgrade zu machen?
 
Office Touch oder Office für Windows 10 klingt für mich eher wie das alte gute Works mit Touch. Hoffe das man die Desktopvariante nicht vernachlässigt. Das neue Datenmodell für Excel macht Hoffnung auf besserer Integration von BI aber wenn man sich die aktuellen Pläne ansieht, befürchte ich, dass Access langsam unter die Räder kommt.
 
Habe mir kürzlich die Preview-Versionen von Word und Excel aufs Tablet geladen. Und man muss neidlos anerkennen, dass sie die bisher wohl besten Programme ihrer Art auf Android-Tablets sind. Aber falls MS sie nur mit Abo anbietet, sind sie für mich uninteressant.
 
sieht ja nach noch nach weniger bedienbar aus was man von 2013 schon kennt. Bleibe bei 2010. Da finde ich wenigstens die Menüs die man braucht und muss nicht Tastekombinationen wissen um gewisse Menüs zu öffnen!!!
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