Sogar immer mehr Schüler wollen Informatik als Pflichtfach

Die Einführung von Informatik als Pflichtfach wird seit Jahren immer wieder gefordert. Die fehlende Umsetzung dürfte lediglich am Unwillen in den zuständigen Stellen der Politik und Verwaltung liegen. Mit Widerstand seitens der Schüler braucht ... mehr... Universität, Ausbildung, Vorlesung Bildquelle: native-energie.de Informatik, Schule, Studium Informatik, Schule, Studium

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Die Schüler wollen kein Informatik, sondern in Facebook.
99% der Schüler kann sich doch null unter dem Begriff Informatik vorstellen...
 
@Vietz: 99% aller dahingelaberten Statistiken sind Blödsinn.
Denke schon das der Großteil der Schüler sich mehr unter Informatik vorstellt als Facebook. Zudem weiß ich ja nicht wie es an deiner Schule war aber bei uns war das Netz schon soweit abgeschottet das man nicht einfach mal kurz aufs Internet zugreifen konnte.
 
@hezekiah: Geh mal in die Berufsschule oder Uni/FH in das erste Jahr/Semester.
Dort sind immer mehr, die sich denken ich kann Chrome installieren und Facebook aufrufen. Ich bin Informatiker.
Bis es dann mal mit Mathe los geht und die sind weg...
 
@Vietz:
Bevor ich zur Schule ging konnte ich mir auch unter diversen physikalischen Sachen nichts vorstellen. Dafür ist die Schule ja da - für die Vermittlung von Wissen damit wir eventuell mal was damit anfangen können.
Und Idioten gibt es überall, auch in den Studiengängen. Etwas mehr Vorbildung an der Schule könnte dafür sorgen das es zumindest an der Universität weniger von diesen Fällen gibt.
 
@hezekiah: Gut möglich.
Ich würde aber dann kein Informatik als Pflicht machen, sonder eher eine "modernes Medienverständnis" Fach.
Wie es unten auch schon vorgeschlagen worden ist.

Dann bleiben mir vll. Zitate wie "Wie oft kann man so eine CD installieren" erspart.
 
@Vietz: Was ist dieses "CD" ?
 
@erso: Das gabs mal früher, vor dem USB Stick :)
 
Witz komm raus. Es gibt keine ausbildeten Lehrer, um es flächendeckend als Pflichtfach einzuführen. Dann müssen es Leute ohne Ahnung und Spaß an der Sache machen und machen damit die Informatik für die Schüler uninteressant und das Fach kaputt. Momentan sieht es sogar fast danach aus, dass das Fach ausstirbt an Lehrermangel. Da hat die Politik vor Jahren/Jahrzehnten gepennt und es versäumt, für Nachwuchs an Informatiklehrern zu sorgen.
 
@LoD14: An Berufsschulen gibt es auch "Lehrer" die keine studierten Lehrer sind sondern aus dem Handwerksbereich (z.B.Meister, Ings.) usw, kommen. Müsste doch bei informatik auch machbar sein. Dann eben kein Lehrer im klassischen Sinn sondern ein pädogogisch geschulter / geeigneter Ing., Informatiker usw. Was spräche dagegen?
 
@Kiebitz: spätestens bei der Bezahlung hat kaum einer mehr Bock ;) Ist leider so. Kenne 2 so Seiteneinsteiger. Die verdienen in der Schule weniger als die Hälfte als in ihren früheren Jobs in der IT. Aber es sind Mütter die jetzt Teilzeit in Schule sind und sich ihren Kindern widmen wollen. Mal im ernst: Grade Informatiker und Ingenieure verdienen so viel Schotter, da geht doch keiner, der nicht zufällig ne Passion für Kinder hat, in die Schule.
 
@LoD14: Aber genau DA liegt doch der Hase begraben. Das gilt ja nicht nur für den Informatik-Lehrer/Professor, wobei für diesem vermutlich verschärft.

Aber wie kann ein Bildungssystem davon ausgehen die Schüler/Studenten bestmöglich auszubilden, wenn wir praktisch nur den Bodensatz der "Fachkräfte" aus den jeweiligen Gebieten bekommen? Also die, die in der freien Wirtschaft keinen Erfolg hatten. (Ja blenden wir mal die 0.0001% aus, die eine Passion für Kinder bzw. generell die Ausbildung haben)

Müsste es nicht viel eher so sein, dass Schulen/Universitäten eben deutlich mehr bezahlen müssten als die gleiche Person in der freien Wirtschaft verdienen könnte, damit wir die Elite aus diesen Fachbereichen nutzen um die nächste Generation auszubilden?

Jaja ich weiß, viel ich bin manchmal viel zu idealistisch ^^
 
@Draco2007: Das stimmt so nicht. Guck dir mal die NC auf die Lehramtsstudiengänge an. Da können dümmere Schnitzel Info oder ne Ingenieurswissenschaft studieren, als Lehramt. Warum? Recht simpel. Lehrer ist ein sehr begehrter Frauenjob. Lehrerin werden, Verbeamtung abwarten, Kinder kriegen. Klingt jetzt vielleicht hart und frauenfeindlich, aber ist nunmal leider so. Für eine Frau, die Familie will, ist Lehrerin DER Beruf. Das System Schule bevorzugt eh brave Mädchen. Die haben ja im Schnitt bessere Noten als Jungs. Also blockieren Frauen das Lehramt. Frauen bewerten brave Mädchen auch noch besser in der Schule. Sprich, das System hält sich von selbst am laufen...

Im Lehramt hast du deswegen von den Abi-Noten her absolute top Leute sitzen! Über Kompetenz sagt das zwar wenig aus, aber ist leider so.

Ein Witz ist zum Beispiel, dass an vielen Unis der NC für Grundschullehramt höher ist, als für Gymnasium. Weil es halt ein Top Frauenjob ist. Grad in den Nachrichten. 88% Frauen. Halbtags, Beamtin, und wenn man mal keinen Bock hat, darf man 3 Tage ohne Attest fehlen. Mal abgesehen davon, dass dadurch der durchschnitts Gymnasiallehrer dümmer ist als ein Grundschullehrer :D
 
@LoD14: Naja Noten allein machen noch keinen guten Wasauchimmer (Informatiker z.B.)

Und der höhere NC führt ja nicht dazu, dass die Spitzenkräfte aus diesen Bereichen automatisch dorthin tendieren. Sondern viel eher dorthin, wo das Geld liegt. Und das liegt nunmal NICHT in der Schule oder in der Uni.

Der NC legt ja nichts weiter als das untere Limit fest, das ist aber nicht das Problem.
Aber ja, an der angesprochenen Problematik müsste sich natürlich (durch einen Bewerbungsprozess wie auch in der freien Wirtschaft) etwas ändern.

Grundsätzlich finde ich es aber durchaus sinnvoll die "besseren" Leute in die Grundschule zu schicken als ins Gymnasium. In der Grundschule sollten die Grundlagen so gut wie möglich gelegt werden und im Gymnasium erwarte ich eigentlich schon den Ansatz von Selbstständigkeit bei den Schülern.
Ich meine in den skandinavischen Ländern wird das bereits erfolgreich so praktiziert.
 
@LoD14 (re:1): Nun ich! Du schreibst "...Die verdienen in der Schule weniger als die Hälfte als in ihren früheren Jobs in der IT..."?!Hmmm! Ich erinnere mich an zahlreiche Kommentare hier bei verschiedenen News auf Winfuture dass im IT-Bereich doch ach so schlecht bezahlt wird. Was denn nun?
 
Ich bin ehrlich gesagt gegen Informatik als Pflichtfach. Es ist einfach nicht jedermanns sache. Viele sind davon begeistert und fasziniert so wie ich, aber es gibt auch Leute die damit rein gar nichts anfangen können. Warum sollte man es diesen Menschen aufzwängen?
 
@Sam Fisher: Ganz einfach, das wichtigste abdecken (Virenschutz, Umgang mit Spam, Illegales im Internet, usw.) Da kann nicht wissen sehr schnell sehr gefährlich werden. Diese Basics muss in der heutigen Welt einfach jeder kennen. Braucht aber natürlich kein eigenes Fach dafür...
 
@humpix: Das nennt sich Medienkompetenz und kann gerne zum Pflichtfach gemacht werden. Hat aber kaum etwas mit Informatik zu tun, nach der gefordert wird.
 
@humpix: sowas wäre ja wirklich wünschenswert. In der Realität steht dann Zahlen vom 6er ins 3er System umrechnen, Binärzahlen addieren und solch ein Käse auf dem Stundenplan... Denn sie wussten nicht, was sie sich selbst eingebrockt hatten
 
@palim: Eben leg denen mal diese Erklärung des Begriffes Informatik hin "Wissenschaft von der systematischen Verarbeitung von Informationen, bes. der automatischen Verarbeitung mithilfe von Computern; im angelsächsischen Raum als Computer Science bezeichnet. Die Informatik untersucht grundsätzliche Verfahrensweisen für die Verarbeitung von Informationen sowie allg. Methoden der Anwendung solcher Verfahrensweisen in den verschiedensten Bereichen." und viele werden schreiend davon laufen. :D Wie sagte unser Prof. in der ersten Vorlesung so treffend "Informatik hat so viel mit Computern zu tun Astronomie Teleskopen". Das man trotzdem mit Computern zu tun hat liegt daran das es eben ein gutes Werkzeug ist!
 
@humpix: Ich gebe davidsung hier Recht. Das ist keine Informatik. Informatik ist zum großen Teil mehr oder weniger Mathe. Und weil wohl sehr viele -vielleicht die meisten- Schüler Informatik so interpretieren wie Du es dargestellt hast ist auch die Zustimmung so hoch. Nun erzähl den aber mal da ist viel Mathe bei und plumps! das Interesse sinkt rapide. Zumal das dann noch viel Theorie ist und nur wenig spielen / hantieren mit Hardware wie Handy, Tablet usw.

Das könnte übrigens vielleicht auch erklären warum der Zustimmungsgrad bei "geringeren" (Hauptschule) Schulformen höher ist als bei "höheren" (Gymnasium). Da Letzte vielleicht den besseren Blick dafür haben was Informatik wirklich ist.
 
@Kiebitz: Es ist ja nicht so das es keinen Informatikunterricht gibt an dem sich die Schüler bei dieser Umfrage orientieren könnten. Dort wird auch nicht mit Tablets oder Computern gespielt (zumindest nicht wenns nach dem Stundenplan geht - was die meist überforderten Lehrer zulassen ist eine ganz andere Geschichte).
Bei uns haben wir mit WinNiki, Basic, Prolog und Pascal Programme geschrieben und ein wenig mathematische Theorie gemacht (Grundlagen der Rekursion).
 
@hezekiah: Programme schreiben ist halt auch nur eine sehr geringe Schnittmenge des Ganzen. Wie es bereits angedeutet wurde, landet man bei Informatik gerne mal in der digitalen Signalverarbeitung und binärer Logik. Bei manchen Profs wirst du im Fach Informatik Computer nur auf Bildern sehen ;)
 
@Sam Fisher: Öhm, dann sollte das gleiche für Mathe, English, Physik, Sport, Chemie und Biologie gelten... vielleicht auch Geschichte, Deutsch, Politik & Wirtschaft sowie Kunst.
 
@Sam Fisher: Bevor man Jahrelang irgendwelche Texte und Gedichte nach allen möglichen Regeln Interpretiert und ohne Ende Analysiert wären andere Dinge sehr viel sinnvoller. Mit diesen ganzen Laberfächern bei denen es nur um den Nasenfaktor geht können auch viele nichts anfangen.

Es sollen auch Dinge die nicht eindeutig Lösbar sind aus dem Lehrplan gestrichen werden.
 
@Sam Fisher: Und ich bin ehrlich gesagt gegen Lesen oder Rechnen als Pflichtfach.
Es ist einfach nicht Jedermanns Sache. Viele sind davon begeistert und fasziniert so wie ich, aber es gibt auch Leute die damit rein gar nichts anfangen können. Warum sollte man es diesen Menschen aufzwängen?
(Außer vielleicht weil ein gewisser Bildungsstand in bestimmten Bereichen heutzutage Pflicht ist um im Leben weiterzukommen.)
 
Kann mir jemand sagen warum Informatik als Pflichtfach so wichtig ist? Kinder, die sich dafür interessieren werden es als Wahlpflichtfach belegen. Andere die nur hineinschnuppern möchten, können das Wahlpflichtfach einfach abwählen. All das kann doch nicht funktionieren, wenn es als Pflichtfach durchgeboxt wird?!

Und was wird dann da beigebracht? Eine Sprache, die gerade "In" ist? Theoretische Informatik? Irgendwas mit Microsoft?
 
@gola: von allem etwas :)
Theoretische Informatik,
Netzwerkarchitektur,
Programmierung basierend auf einer abstrakten Sprache um die Strukturen zu lernen und nicht einfach nur die Vokabeln,
Automatentheorie.
Quasi das was man auch im Studium lernt, nur halt weniger davon wie es bei den anderen Fächern auch üblich ist.

Wenn man einfach nur ein wenig Benutzerschulung machen will (wie bediene ich Applikation XY) braucht man kein Hauptfach über 5-6 Jahre.
 
@hezekiah: Waaa "Automatentheorie" ... und ich bekomm direkt wieder ne Gänsehaut. Ein Glück liegt der Spaß hinter mir :D.
 
Und wie wichtig Informatik genau ist, sieht man wunderbar an dem zusammengepressten Vorschaubild innerhalb der News ;)
 
Informatik als Pflichtfach ist Käse. Brauchen vermutlich über 90% der industrialisierten Bevölkerung nie wieder. Wirtschaftsinformatik wäre da schon eher das Richtige. Vermittelt IT-Grundlagen (richtiger/bewusster Umgang mit dem Internet inkl. Datenschutz und Schutz vor Angriffen, Passwort-Management), dazu eine Art Erste-Hilfe-Kasten für Probleme mit dem PC bzw. Programme, richtiger Umgang mit Office-Anwendungen, Projektmanagement-Grundlagen (DIE sind im Arbeitsleben wichtig!!) und wenn dann am Ende des Jahres noch Zeit ist, dürfen die mal zur persönlichen Orientierung in die Programmierung schnuppern.
Das Ganze dann also einjähriges Pflichtfach in der 5. oder 6. und nochmal in der 9., quasi als Nachschlag bzw. Erinnerung, und der Drops ist gelutscht. Wenn man es dann noch nicht drin hat, dann ist man ein hoffnungsloser Fall und gehört "bestraft" bzw. tritt zurecht in die Fallen der modernen Zeit.
 
@ElDaRoN: Gleiche gilt vermutlich in ähnlichem Maße auch für Geografie, Geschichte, Sportunterricht, Kunst und Musikunterricht und so weiter und so fort. Ja, nette Grundlagen hier und da aber wirklich "brauchen" tun die auch die wenigsten.
Wer an Geo, Geschichte, Sport, Kunst und Musik interessiert ist kann diese Interessen ja in seiner Freizeit forcieren ;)
 
@ElDaRoN: Genau das wäre wirklich wichtig. Ich habe mich mal recht heftig mit unserem damaligen Personalchef angelegt weil wir IT'ler in den Bewerbungsgesprächen mit drin sitzen wollten, da die überwältigende Mehrheit der neu eingestellten nicht den geringsten Schimmer von ihrem Beruf hatten, welcher als Werkzeug eben einen PC voraussetzt.
Ich wage jetzt mal zu behaupten daß bestenfalls 30% der Mitarbeiter im Innendienst bei uns überhaupt die grundlegendsten Dinge verstanden haben. Und wenn man dann Calls bekommt wo man von einem aufgebrachten User angebrüllt wird daß alle seine Briefe weg seien weil er versucht sie in Excel zu öffnen, dann verliert man schon den Glauben an die Menschheit. Besonders wenn man bedenkt daß die eigentlich genau dafür bezahlt werden!

Kein verünftiger Mensch käme auf den Gedanken daß jeder ein Auto bauen können sollte und das in der Schule lernen muß. Stattdessen muß man die Nutzung davon lernen und sogar mit einer theoretischen und praktischen Prüfung nachweisen.
Warum sind die Leute nicht in der Lage dieses sinnvolle Konzept auf andere Bereiche zu übertragen?
 
Wenn in diesen News von Informatik geredet wird, dann ist meist nur Programmierung oder Softwareentwicklung gemeint. Ich bezweifle sehr stark, dass die Schüler gezieltes Interesse an der Berechenbarkeitstheorie haben. Die Politik denkt bestimmt auch Informatiker seien allein Hacker und App-Entwickler.
 
gedichte interpretieren und so ein quatch muss raus , das hilft dir bei kein zukunftsjob.
 
@hamad138: Texte interpretieren zu können die nicht so einfach zu verstehen sind, hilft immer. Hilft einfach auch generell dabei eine Sprache zu verstehen und zu nutzen. -hier bitte einen kommentar einfügen der sich in dem zusammenhang über deine rechtschreibfehler lustig macht- ;)
 
@hamad138: Also dass du dich da grade selbst voll ins Fettnäpfchen gesetzt hast, muss ich dir nicht erklären oder?

Ja du wirst in deinem späteren Leben vermutlich nie wieder ein Gedicht interpretieren müssen, ABER du hast den Sinn dahinter nicht verstanden. Wie e-foolution schon richtig angemerkt hat, geht es lediglich darum einen "unverständlichen" Text interpretieren zu können. Und DAS wird dir höchstwahrscheinlich sehr oft im Berufsleben passieren. Zumindest sobald du mit Kunden zu tun hast, denn die wissen auch oft nicht genau was sie wollen und wie sie es verständlich ausdrücken sollen. Also wäre es von Vorteil, wenn du es richtig interpretieren kannst und zwischen den Zeilen lesen kannst.

Und das lernt man (unter anderem) durch das interpretieren von Gedichten...
 
5 Jahre Informatik (also RICHTIGE, nicht "wie benutze ich Office") als Pflichtfach für alle? Ein bis drei Jahre würde ich ja auch noch begrüßen, aber in den früheren Schuljahren von Sek1 können die Mehrzahl der lieben Kleinen ja kaum Mathe, was soll das denn für einen Sinn machen?
 
Was heißt "sogar"? Die Alternative wäre nicht Kürzung des Stundenplans sondern Erhöhung von Mathematik oder Physik usw. und das wäre noch deutlich unattraktiver.
Bei der Argumentation gehe ich davon aus, dass Grundwissen in Mathematik schon gelehrt wurde sonst hätte der Informatikunterricht gar keinen Sinn.
Allerdings ist der Informatikunterricht fast immer irgendwelche Grundtechniken - wie man einen PC-Knopf anstellt, "Wie kopiert man Files von einem Ordner zu einem anderen?" ("natürlich" mit Maus im Explorer, nicht etwa z. B. mit "copy mein neues dokument.docx D:\..." wie man das eigentlich richtig lernt) bis als höchste Anforderung "wie mache ich in Word Wörter fett oder unterstrichen?".

Ein anderer Grund, sich Informatikunterrucht zu wünschen ist, dass die Schüler sich meist was völlig unsinniges unter Informatikunterricht vorstellen: "Wie optimiert man seine Erfolge in einem Ballerspiel? Wie ist der Cheat um den Extra-Pervers-Modus nebst dem großen Kettensägenmassaker anzuschalten?" oder "Facebook und Chaträume im BRAVO-Niveau vollzumüllen bei Absegnung des Lehrers".
 
@Grendel12: Ähm ALLE Beispiele du hier bringst haben NICHTS mit Informatik zu tun.

"Wie kopiere ich Files?" und "Wie arbeite ich mit Word?" ist doch nichts weiter als ein erweiterter "Medienkompetenz"-Unterricht.

Reine Informatik wäre eigentlich nicht viel mehr als (angewandte) Mathematik und angewandte Informatik würde in einer Schule eher in Richtung Programmierunterricht laufen.
Beides halte ich für die Schule für absolut überflüssig. Ein echter Medienkompetenz-Unterricht wäre aber schon längst überfällig.
Dann aber auch "Was passiert mit meinen Daten die ich bei Facebook poste?" und vielleicht sogar in Grundzügen "Wie funktioniert das Internet?" (also nicht wirklich aus technischer Sicht)
 
@Draco2007: Richtig. Alle Beispiele haben nichts mit Informatik zu tun - aber das glauben irrigerweise eben die meisten Schüler.
Wie WORD funktioniert sollte man doch wohl im Deutschunterricht lernen (statt unzeitgemäße Gedichte auswendig zu lernen) oder am eigenen PC im Selbststudium (statt Ballerspiele).

Was Informatik wirklich ausmachen sollte, hatte etwa "herzekiah" weiter oben schon aufgezählt.

Unterricht in Medienkompetenz und auch sicher Unterrichtung über Aspekte zur Datensicherung, Gefährdungen aus dem Internet usw. wäre sinnvoll - aber das dann als zusätzlicher Wahlunterricht. Grundsätzlich ist der klassische Unterricht, insbesondere Mathematik wichtiger, auch, weil sie die Voraussetzung zum Informatikverständnis ist.
Behandlung von Assikram wie Facebook sollte in einer lehrenden Schule allerdings vermieden werden.
 
@Grendel12: Dann brauchen wir doch einen Informatik-Unterricht. In dem die Schüler darin unterrichtet werden was Informatik ist und was nicht :p
 
Wir haben uns damals in der Oberstufe auch gedacht, besser ein bisschen an der CBM herumspielen, als was Lernen zu müssen. Der Kurs hat sich dann schnell geleert, als es ernster wurde...
 
Ich fände es nicht schlecht, wenn man erfahrenen Leuten in der Industrie anbieten würde, Schüler neben dem Job zu unterrichten und dafür entlohnt zu werden. Da werden sich sicher Leute finden.

Oder man erlaubt mehr AGs, denn die waren bei uns oft nicht von Lehrern geleitet.
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