13-Jähriger baut Braille-Drucker aus Lego und startet nun Firma

Das Silicon Valley ist berühmt für seine Erfinder, die mit ihren Entwicklungen erfolgreiche Firmen gründen. Diesen Weg will nun auch der 13-jährige Shubham Banerjee gehen, der mit Lego die Grundlage für eine neue Generation von Braille-Druckern ... mehr... Drucker, Braille, Braigo Bildquelle: Braigo Labs Drucker, Braille, Braigo Drucker, Braille, Braigo Braigo Labs

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Erstaunliche Geschichte. Ich hoffe für ihn und die blinden Menschen, denen er helfen will, dass es klappt!
 
@Chiron84: Fragt sich nur, ob Blinde sich auch selbst so einen Drucker aus Lego-Steinen zusammenbasteln können. Wird bestimmt ein 100-seitiges Handbuch in Blindenschrift dann zum Lego-Baukasten beigelegt. :D
 
@Trashy: nein, wie im Text schon steht, sollen Blinde sich den Drucker aus Stöcken und Steinen selbst zusammenbauen...
 
@Trashy: ohne Worte... Es geht hier nicht um den Legokasten, sondern um die Technik dahinter...!
 
@Trashy: Warum sollen die den Drucker denn unbedingt selbst bauen (können)? Denn der Junge meinte ja "... "Ich dachte, dass dieser Preis doch nicht sein kann. Ich war mir sicher, dass es einen einfacheren Weg gibt...", gemeint ein Preis von ca 2000 Dollar und einem hohen Gewicht. Davon dass Blinde den Drucker selbst bauen sollen steht da nichts!
 
@Trashy: davon, das der inzwischen deutlich verbesserte Prototyp immernoch in größten Teilen aus Lego besteht, steht im Newstext aber irgendwie nichts ? Denn nur der wäre (erstmal) die Basis für die weitere "Produktion" ? Ansonsten und grundsätzlich gesehen glaub ich einfach mal, das er bzw. seine Firma bzw. seine mitarbeitenden Ingenieure denn doch so schlau sind, das nicht als Bausatz zu verkaufen..
 
Sehr sehr coole Sache!!!
 
Bei solchen Geschichten frag ich mich immer wie viel selbst von dem Kind kam und was die Eltern dazu beigetragen haben (und was die für Berufe haben). Wenn der 13 Jährige wirklich Nächte lang durch gemacht hat, dann sollte sich das Jugendamt die Familie mal anschauen ;-).
 
@markox: der vater arbeitet bei intel (deshalb auch der bezug zu intel ;) ) der wird schon eine große portion dazu beigetragen haben
 
@markox: Hast du in deiner Jugend nicht auch dir manche Nacht mit deinem Hobby um die Ohren geschlagen? :) Er hat im Prinzip genau das gemacht was Kinder mit Lego Mindstorm machen sollen laut der Werbung :D
 
@hezekiah: Im ersten Jahr meiner "Jugend" bestimmt noch nicht. Da durfte ich vielleicht mal bei einer Feier länger auf bleiben, aber ganze Nächte durch machen ist für einen 13 jährigen schon etwas übertrieben.
 
@markox: Nun ja, ist ja zu Hause. Wenn ich in meinem Zimmer tatsächlich "durchmachen" wollte dann hätten meine Eltern da auch nichts dran ändern können. Die schauen ja nicht stündlich nachts vorbei ob ich immer noch schlafe.

In dem Fall allerdings kann ich mir vorstellen das sie seinen Tatendrang einfach nicht bremsen wollten (das ist für den positiven Fall :D - für den negativen Fall haben sie ihr Kind mit ihren hohen Erwartungen noch weiter unter Druck gesetzt. Dieses Mal vielleicht mit einem positiven Ende aber in vielen Familien geht das nicht so schön aus wie in dieser Geschichte).
 
@markox: wenn der Sprössling seine Zeit mit sowas "verplempert" könnten viele Eltern doch nur froh sein. :) Sofern die Schule nicht drunter leidet...
 
@markox: Zumindest 35.000 $ haben die Eltern dazu beigetragen.
 
Diese sogenannten Hilfsmittel sind nicht so teuer weil sie super ausgeklügelte Technik enthalten, sondern weil sie den Namen Hilfsmittel tragen. Daher finde ich sein Vorhaben super, weiter so kleiner! :)
 
Genialer Typ. Hoffentlich passt jmd. auf ihn auf, wenn nun die ganzen Zahlen auf Ihn zukommen.
 
@Purple1991: Und die Patentstreitigkeiten mit den Patentgeiern!
 
@Kiebitz: Die wird Intel sich schon schnell unter den Nagel reissen, dann passen die drauf auf.
 
> Hier soll nun auf Grundlage seiner Lego-Bastelei ein Braille-Drucker entwickelt werden, der um die 350 Dollar kostet und auch deutlich leichter ist, als die derzeit verfügbaren Systeme, die gern einmal mehr als zehn Kilogramm auf die Waage bringen.

Das Gewicht ist allein nicht das Problem. Sollche Drucker sind vor allem auch ziemlich laut. Man benötigt für die aktuellen Modelle eine sog. Schallschutzhaube, damit die Lautstärke noch akzeptabel ist. Ohne Schallschutzhaube währe man nicht mehr in der Lage, sich im selben Raum zu unterhalten.

Die Technik in so einem Brailledrucker ist denk ich mal schon teurer als bei einem normalen Laser- oder Tintenstrahldrucker. In so einem Druckwerk sind eine Menge anzahl an Hämmerchen enthalten, die je nach Länge der Seiten auch irgendwann gekühlt werden müssen. Je nach Anzahl der Hämmerchen sind die Brailledrucker in der Lage, auch Grafiken abzubilden.

Einige wenige Infos auch unter http://de.wikipedia.org/wiki/Brailledrucker

Ich bin gespannt, ob er den Preis und vor allem aber die Qualität halten kann. Die Nachfrage für Brailledrucker sinkt immer stehtig und die Teile wird er höchstwarscheinlich nur mit einem Mengenrabatt günstiger erhalten. Die Hilfsmittel sind ja nicht nur teuer, weil sie Hilfsmittel sind, sondern auch weil es keine Massenware ist und daher die Herstellung dementsprechend teurer ist.
 
Hier ein Beispiel, wie laut ein Brailledrucker ist:
http://www.savasonline.de/punktschriftdrucker.mp3
 
da wird er den kommerziellen braille anbietern aber ganz schön in die suppe spucken
 
Die Inder habens halt drauf.
 
@Gordon Stens: Die sind ja auch im Indernet. ;-)
 
nun sag noch einer mir Lego spielen wäre langweilig !!!!
Daumen hoch
 
Natürlich Daumen hoch für die Leistung.

Aber ganz ehrlich. Wenn wieder eine Firma dahintersteht, die ja damit auch ihren Gewinn abgreifen möchte, dann kostet das ganze auch schnell wieder etwas mehr.

Und wenn er nicht die Partner hätte die das unterstützen, würde er auch schnell merken, wieso die gewöhnlichen Drucker 2000 Dollar kosten.
 
@andi1983: Richtig - das klingt toll, aber er brauchte nun mal auch nur Materialkosten in Form eines Legobaukastens. In Zukunft möchten aber zusätzlich auch die genannten "Ingenieure und anderen Mitarbeiter" bezahlt werden. Dann kommen noch die Entwicklungskosten und am Ende möchte er selbst ja auch noch ein Plus verzeichnen. Und ratz-fatz sind wir dann, auf Grund der vermutlich recht geringen Absatzzahlen, leider wieder bei 2000€ und mehr.
 
@5pl3nd1d: Gut die Entwicklungskosten sind ja seine Freizeit. Alles andere meinte ich damit.

Aber so kann halt unser Leben nicht finanziert werden, wenn jeder nur noch alles in der Freizeit erarbeitet.

Und wenn es z.B. Intel finanziert/sponsort, dann tun sie das auch nicht umsonst.
Dann werden die Kosten halt wieder auf Prozessoren und Hardware umgelegt und diese werden teurer.

Dann sind zwar die Drucker für Blinde günstiger, aber die Prozessoren für die Allgemeinheit teurer. Noch dazu machen solche "kostenlosen" Wohnzimmer-Basteleien Firmen kaputt die Arbeitsplätze anbieten.
Weil jetzt stehen halt die normalen Firmen, die den Drucker für 2000 Dollar anbieten als Buhmann da.

Aber es sagt keiner, dass diese Firma den Erwachsenen Ingenieuren ihren Lohn zahlt
und auch einen Drucker nicht aus Legos anbietet.
 
@andi1983:

"Gut die Entwicklungskosten sind ja seine Freizeit."

Aber auch hier muss weiter entwickelt werden. Die wollen ja vermutlich nicht weiterhin Drucker aus Lego bauen. Also muss mMn nahezu alles neu durchdacht werden. Von der Elektronik, über die Innereien (Einzugswalzen,...), bis hin zum Gehäuse. Oder setzt auf Teile, die es schon gibt, was aber dann wieder andere Kosten hervorruft.

Wie dem auch sei, der Grundgedanke ist sehr löblich, aber die Umsetzung klingt - zumindest in dem Artikel - sehr blauäugig.
 
Er hats geschafft, mit Lego Löcher in Papier zu machen :D

Großartige Leistung. Whooooho!!!! :klatschen:
 
hatte erst 13-Jährige gelesen. war schon verwundert das ne kleine frau sowas schafft mit barbies und puppen.... troll
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