Facebook ist wohl für 4,5 Millionen Arbeitsplätze verantwortlich

Das Social Network Facebook ist nicht nur das mit Abstand größte Social Network der Welt, sondern auch ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Weltweit sollen mehrere Millionen Arbeitsplätze direkt und indirekt von der Online-Plattform ... mehr... Facebook, Design, Timeline, chronik Bildquelle: Facebook Facebook, Windows 8.1, facebook app, Facebook für Windows 8.1 Facebook, Windows 8.1, facebook app, Facebook für Windows 8.1 LiveSide.net

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Potentiell also auch 4,5 Millionen Arbeitslose, sobald Facebook die Kurve kratzt.
 
@citrix no.4: wohl kaum. Wer die Facebook-Seite einer Firma in Deutschland verwaltet, kann dann immer noch auf Twitter oder Google+ oder andere Produkte umsteigen.
 
@sibbl: Genau, aber nur wenn diesen Job nicht schon jemand anderes macht. Bei uns in der Firma gibts Professionals für jede Plattform.
 
@citrix no.4: bei so vielen Millionen denke ich dass viele darunter sind, die nicht nur auf Facebook spezialisiert sind.
 
@citrix no.4: Das bezweifle ich. Die Lücke die Facebook hinterließe würde nicht lang leer bleiben.
 
@citrix no.4: Viele der Beschäftigen arbeiten laut Artikel beispielsweise als Marketingspezialisten. Da die wenigstens Firmen ihr Marketingbudget ständig massiv ändern, ist davon auszugehen, dass die Anzahl an Mitarbeitern früher für andere Marketingzweige verantwortlich waren. Sollte Facebook jetzt ausfallen, dann würden diese wohl auch umverteilt und nicht zwangsläufig rausgeworfen werden.
 
@elbosso: Naja, genauso wie "extra" für Facebook "Spezialisten" eingestellt wurden, werden Sie dann wohl auch extra entlassen.

Man nehme mal nur die deutsche Automobil-Industrie. Die haben beinahe für jedes "Brand" eine eigene Facebook Page hinter der ein ganzes Team steckt. Jeder Star oder sonstiger C-Promi hat eine Page. (Und glaubt nur nicht, dass Eminem, Lindsey Stirling oder Prinz Markus von Anhalt ihre Seiten SELBST mit Inhalt füllen)

Angefangen bei plumpen Status-Posts bishin zu App Entwicklung, weil man für 2 Monate ein spezielles Event plant und Facebook als (weitverbreiteten) Kommunikationskanal verwendet.

Klar darf man es nicht ÜBER schätzen - aber eben auch nicht unterschätzen. An Facebooks Rockzipfel hängt mittlerweile eine ganze Industrie.
 
@dognose: Tut mir leid, wenn sich jemand selbst von der Existenz eines anderen Unternehmens FREIWILLIG so abhängig macht, dass er seinen Job verliert, weil er nichts anderes kann als Facebook-Profile zu verwalten, dann ist das nichts weiter als eigene Dummheit. (Vermutlich in Kombination mit Gier, denn für die aktuell angesagtesten "Spezialisten" wird natürlich auch am meisten bezahlt)
 
Deiner Ansicht nach sollten kluge Personen also lieber keinen Job annehmen als einen, der wegbrechen könnte, sollte der Bedarf an der Tätigkeit wegbrechen? ("Wir haben eine Stelle offen in dem Team, das unsere Marketingaktivitäten über Facebook durchführt" - "Und gäbe es da noch andere Aufgaben für mich?" - "Nein, für alles andere haben wir bereits Personal, wir benötigen jemand für unsere Facebook-Aktivitäten" - "Sorry, so dumm bin ich nicht, dann würden Sie mich ja nicht mehr benötigen, falls Sie irgendwann Ihre Facebook-Aktivitäten verringern oder gar einstellen sollten. Da bleibe ich lieber arbeitslos und suche weiter nach einem anderen Job").

Auch anwendbar auf viele andere Aufgabengebiete ("Wir suchen einen Hausmeister für Gebäude X" - "was, wenn das Gebäude abbrennen sollte, benötigen Sie für andere Gebäude auch noch Hausmeister?" - "in dem Fall würden wir Sie dann nicht mehr benötigen, unser Bedarf an Hausmeistern für andere Gebäude ist bereits gedeckt, wir brauchen einen für X" - "Sorry, ich bin doch nicht blöd, und so gierig bin ich auch nicht, dass ich einen Job bei ihnen annehmen würde, bei dem Sie mich nur so lange benötigen, solange die Aufgabe auch fortbesteht".
 
@FenFire: Äh das hast du falsch verstanden....

Wenn ich mich darauf spezialisiere nur Gebäude der Firma X zu reinigen und damit auch absolut keine anderen Gebäude von anderen Firmen reinigen kann, DANN begebe ich mich in eine Abhängigkeit von Firma X und bin an dessen Existenz gekoppelt. Verschwindet Firma X von der Bildfläche, kann ich nicht einfach bei Firma Y anheuern und weiterarbeiten. DAS ist das Problem.

Und damit ich auch nicht gemeint, dass ich als Gebäudereiniger Allrounder AUCH Gebäude der Firma X reinige, das ist durchaus klug, aber ich darf mich davon nicht abhängig machen.

Nochmal anders: Sich als Marketing-Mensch mit Facebook zu beschäftigen ist durchaus sinnvoll und nötig. Sich aber so auf Facebook zu spezialiseren, dass man nichts anderes mehr kann, bringt einfach ein unkalkulierbares Risiko mit sich, da ich nicht nur meinen aktuellen Job an Facebook hänge, sondern meine ganze Existenz. Verschwindet Facebook, muss ich erstmal mit viel Zeit und/oder Geld umschulen...
 
@Draco2007: Nun ja, dieses Missverständnis geht daraus hervor, dass Du so auf [re:1] von dognose geantwortet hattest... und er spricht dort von den von Aufgabenfeldern, nicht davon dass die Leute, die die entsprechenden Tätigkeiten durchführen, nichts anderes könnten. Ich hatte Deine Antwort natürlich im Kontext dessen interpretiert, worauf Du geantwortet hattest ;)

Ich denke wir können davon ausgehen, dass die Leute, die Facebook-Aktivitäten für einen Arbeitgeber planen/betreuen/durchführen, zwar möglicherweise hierfür spezialisiert sind (das ergäbe sich schon aufgrund ihrer Erfahrungen, wenn sie den Job eine Weile machen), aber durchaus auch für andere Tätigkeiten qualifiziert sind (schon wenn sie eine Ausbildung z.B. im Bereich BWL/Marketing gemacht haben, war diese wohl kaum ausschliesslich auf Social Media / Online-Aktivitäten fixiert) - gegebenenfalls halt nicht als Spezialisten und mit einer gewissen Einarbeitung (aber das ist in vielen Jobs ja so).
 
@elbosso: Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass Marketingunternehmen bei Wegfall von Budgets bzw. Aufgabenfeldern auch dynamisch ihre Beschäftigtenzahl anpassen... eine Freundin ist in der Marketingbranche tätig, und so aus ihren Erzählungen kommt mir die Branche ziemlich wie ein Haifischbecken vor (wobei das nur mein persönlicher Eindruck von dem ist, wie sie wiederum ihren persönlichen Eindruck vermittelt ;)).
 
@FenFire: Naja das Geld dann wird halt woanders ausgegeben (de nach dem wo es "wirkt"). Ich arbeite in der Online-Marketing-Branche
 
@wertzuiop123: Hmm... vielleicht macht es auch einen Unterschied, ob jemand in einer Agentur arbeitet oder intern bei dem Marketing für seine Produkte durchführenden Unternehmen? (sie arbeitet in einer Agentur, primär Marketing im Online-Bereich. wie gesagt, mein Eindruck mag verfälscht sein, durch mein mangelndes Verständnis/fehlende Kenntnis der Branche, oder auch eingefärbt durch das, was sie so erlebt bzw. erzählt, was ja auch nicht repräsentativ sein muss)
 
@FenFire: Das ist 100% ein Unterschied. Viele Hotelkunden verwalten Facebook selbst bzw. meist die Sekretärin; seltener ein extra Angestellter nur für Social-Kanäle. In einer Agentur, wie bei uns auch, wird das Geld dann eh umgeschichtet
 
Das ist ne Milchmädchenrechnung. Da wird immer nur berechnet, was bei der Digitalisierung an Arbeitsplätzen geschaffen wurde, aber nie, was weggefallen ist. Man schaue sich doch mal einen typischen Autobauer an. In Kaiserslautern bei Opel waren mal mehr als 50.000 Mann beschäftigt, bei geringerem Output. Heuzutage sinds noch 3700 wenn ich mich nicht irre. In Behörden ähnlich.
Was im Artikel fehlt, es ging um die Digitalisierung der Gesellschaft, und ob dadurch Arbeitsplätze weggefallen sind. Zumindest Facebook behauptet da das Gegenteil für sich, was auch stimmen mag. Mit wem Facebook jetzt in Konkurrenz getreten sein könnte, wüsste ich auch nicht.
 
@LivingLegend: die Sinnhaftigkeit sollte aus folgendem Ausschnitt schon hervorgehen: "in einer Studie, die von Facebook selbst in Auftrag gegeben wurde"
 
@LivingLegend: Lieber eine Milchmädchenrechnung als ein Äpfel-Birnen-Vergleich. Welche Jobs fallen denn durch ein soziales Netzwerk, zu dem es vorher nichts vergleichbares gab, weg?
 
@LivingLegend: Und auch die Heizer in den Dampfloks sind weggefallen, eine bodenlose Frechheit! Wir sollten wieder ausschlißelich Dampfloks einsetzen.
 
@ger_brian: Ich finde Sogar wir sollten wieder auf Sänftenträger umsteigen, das schafft sogar Arbeitsplätze.
 
@crmsnrzl: 4 Arbeitsplätze pro Person, die transportiert wird. Ein Traum für die Vollbeschäftigung!
 
Traurige Sache!
 
@AhnungslosER: Warum ist es traurig, dass es Arbeitsplätze gibt, die es ohne ein großes soziales Netzwerk teilweise eventuell nicht gäbe?
 
Schön das eine von facebook finanzierte Studie postiv ausfällt, haben die ihr Geld doch gut angelegt. Villeicht hätten die auch mal untersuchen sollen wieviel Wirtschaftsleistung verloren geht, weil einige Hirnis 5-10mal pro Stunde ihr Profil abchecken müssen.
 
@Butterbrot: Und daran ist natürlich FB und Mark Zuckerberg schuld, schon klar.
 
@iPeople: Wenn es das Facebook-Profil ist... naja... ja... :D
 
@Digisven: Und ich sage nein. Jeder ist für sich selber verantwortlich.
 
@iPeople: schon klar, man muss sich sein Facebook-Profil nicht anschauen. Aber wenn´s schon mal da ist... wieso nicht? :D - Aber ja, ich weiß wie du das meinst... ;o
 
@Butterbrot: ...aber... aber... das ist wichtig, sonst verpasst man noch etwas. Man muss doch wissen was seine 1000 "Freunde" gerade so essen, denken, treiben...
 
Sehe ich das Richtig, dass hier "wirtschaftlichen Aktivitäten" mit dem Medium "Facebook" pro Land sowie das Durchschnittseinkommen in jenem Land gegengerechnet wird und dies dann jeweils direkt als Arbeitsplatz zählt?

Wurden diese "wirtschaftlichen Aktivitäten" als Einnahmen / Ausgaben zusammengezählt oder gegengerechnet? Beziehen sich diese "wirtschaftlichen Aktivitäten" überhaupt auf finanzielle Werte?
Wie verhält sich dies mit Unternehmen, die auf der Basis "Facebook" Umsatz in einem anderen Land erwirtschaften?
Über wieviel 1000 reelle Arbeitsplätze sprechen wir hier überhaupt?
Sicher wertet diese Studie nicht den Hauptanteil der Facebookbesucher (r)aus - Bots, die Daten sammeln.

Naja... nicht um sonst steigt laut einer Studie die Anzahl sinnloser Studien stetig.
 
@erso: Dabei hätte man ja noch viel weiter gehen können denn die 4,5 Millionen Arbeitnehmer, für die alleine Facebook verantwortlich ist, würden ohne Facebook ja nicht existieren. Dadurch dass sie aber exisiteren brauchen sie Dinge (z.B. Klopapier), die produziert werden müssen. Also allerhand weitere Arbeitsplätze, die alleine wegen Facebook exisiteren.
 
@monte: Du meinst die 4,5 Millionen Arbeitnehmer wären sonst einfach gar nicht da? Also nie gezeugt worden? Oder schon tot?
Sehr gewagte Annahme...
 
@Draco2007: Die Realität spielt keine Rolle, wir backen uns hier Statistiken.
 
Sind die Arbeitsplätze von Geheimdiensten mitberechnet?
 
"einer Studie, die von Facebook selbst in Auftrag gegeben wurde"

Witz komm raus, du bist umzingelt.
Wenn jemand bei mir eine Studie in Auftrag gibt und mir dafür Geld gibt schmiere ich dem natürlich Honig ums Maul.
 
Und wie viel Arbeitsplätze wurden durch Facebook schon verloren? [Abt. "Chef liest mit" und so]
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