Spartan-Browser in Windows 10: 'Hitzige' Debatten um Engine-Wahl

Seit Beginn der Berichte zum neuen Microsoft-Browser Spartan, der gemeinsam mit Windows 10 kommen soll, steht vor allem eine Frage im Vordergrund: Warum setzt Microsoft auf die eigene Trident-Rendering-Engine und nicht etwa WebKit oder ... mehr... Windows 10, Spartan, Spartan Browser, Spartaner, 300 Bildquelle: Warner Bros. Windows 10, Spartan, Spartan Browser, Spartaner, 300 Windows 10, Spartan, Spartan Browser, Spartaner, 300 Warner Bros.

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Alles klar...

aber meines Wissens nimmt man nicht den Browser der jetzt wirklich am besten ist, sondern den von dem man am wenigsten schlechtes gehört hat...

=> Okay... die Leute die wirklich wissen was sie tun sind da gradliniger, aber das sind ja bekannterweise die wenigsten.

Ich bin gespannt was kommt... allerdings werden wohl wenige FF oder Chrome User sich so schnell von ihren geliebten Browser trennen.

=> Ohne vernünftigen Adblocker (was das Internet heutzutage überhaut erst nutzbar macht) ist auch für mich der Browser nur sekundär interessant.
 
@baeri: Nicht wenige FF-User haben sich auch recht schnell Richtung Chrome getrennt...
 
@Knarzi81: der Hauptanteil der Chrome User besteht trotzdem aus EX-IElern... <- was ich auch voll verstehen kann...

Wobei der IE seit der Version 9 mehr als nur Steil bergauf ging... mit echten Add-ons wäre er für mich unschlagbar...
 
@baeri: schau Dir die Entwicklungskurve an und Du wirst sehen, dass Du unrecht hast - oder dich undeutlich ausdrückst. Der IE Abstieg kam erst dann deutlich, als der Firefox auftrat. Chrome hatte einen Boom und der Firefox zeitgleich den massivsten Rückgang; besonders als die Funktionen und das Look-and-Feel kopiert wurden. Chrome hat einen bedeutenden Anteil der Nutzer aus dem FF-Bereich. Während Chrome und erstaunlicherweise der IE massiv wieder Marktanteile gewinnen verliert der FF Monat für Monat. Je nachdem wen man als Quelle nimmt zwischen 2 und 9 % die letzten 6 Monate. Soviel zur privaten Nutzung. In Firmen ist immer noch der IE unangefochten vorn, einfach weil FF und Chrome bis heute keine Benutzer/Gruppenrichtlinien gebacken bekommen. Nach den 75% des IE kommt der Firefox in Firmen, für den es wenigsten eine Business-Developer-Line mit einer Update-Garantie von 12 Monaten gibt. Für Chrome gibt es in dieser Form nichts, weswegen viele Firmen ihn nicht supporten / erlauben.
 
@TurboV6: http://gs.statcounter.com/#desktop-browser-ww-yearly-2008-2015

Wenn ich mir die Entwicklungskurve anschaue, hat er aber Recht.

IE hat 30 Prozentpunkte abgegeben und Fx nur 13, also kommen ca. 70% Nutzer vom IE.
 
@OttONormalUser: keine Ahnung, wie Du auf die Werte kommst (ich sehe bei Deinem Link andere Werte); Aber aktuelle Anteile sagen nicht wirklich was aus, woher die Nutzer kommen. Du musst die Anteile im Zusammenhang mit Releases anschauen, und ob die Nutzer davor wirklich andere Browser aktiv genutzt haben. Durch Android sind viele Nutzer Chrome gewohnt und wollen daher ebenfalls den Chrome Zuhause. Sind sie dann abgänger, weil sie (auf Android) dazu gezwungen werden? Ich finde die Thesen sehr gewagt und nicht wirklich aussagekräftig. Was Du da hast sind übrigend World Wide Information; EU und Deutschland sieht da nochmal ganz anders aus. Bedenke auch, dass der IE an Windows gebunden ist.
 
@TurboV6: Steht doch da wie ich auf die Zahlen komme, kann man auch ablesen aus dem Diagramm.

IE -30,14PP
Fx -12,54PP
Chrome +41,29PP
In % umgrechnet kommen also ca. 70% vom IE wenn man die 2PP nicht berücksichtigt, die vom Rest kommen.

Das Diagramm ist auch gefiltert nach Desktop, was interessiert mich da Android?
Warum die User gewechselt haben steht doch gar nicht zur Debatte, sondern von wo sie gekommen sind im Laufe der Zeit, und da der IE und der Fx die einzigen sind, die massiv verloren haben, kommen laut dem Diagramm 70% vom IE und 30% vom Fx.

Ja, Weltweite Statistik, was denn sonst?
Wenns dich interessiert, kannst du aber gerne dort umschalten, das Ergebnis, dass die meisten Chrome-Nutzer vom IE kommen, nimmt sich nicht viel.
 
@OttONormalUser: Turbo V6, IT-Consultant, Startup-Gründer und Weinbergbesitzer - nennen wir ihn der Einfachheit halber mal "Den Geltungssüchtigen" - hat ganz eigene Methoden, Dinge so zu interpretieren, dass sie seine Ansichten stützen.
 
@baeri: Die Aussage ist falsch.
 
@baeri: Sorry, aber das ist Stumpfsinn. Der IE hat am Firefox verloren und der Firefox an Chrome.
Der IE konnte in Sachen Sicherheit seinen Ruf in sofern wieder herstellen, das er aufgeschlossen hat zu den anderen. Der per se sichereren Browser gibt es derzeit nicht.
Defizite hat der IE nach wie vor in seiner Erweiterbarkeit.
 
@knirps: Wundert mich mit Chrome nicht. Man wird im Internet auch zugebomt mit Werbung über Chrome. Auf meinen Eltern ihren Laptop war Chrome drauf. Als ich fragte warum ist der drauf sagten sie keine Ahnung. Sie benutzen Firefox.
Mit ein paar unwissenden klicks ist der Browser sofort auf dem Rechner. Eine echte Falle für Laien.
 
@Smilleey: Die Entscheidung wer was nutzt liegt immer noch bei jedem selbst. Denn welchen Browser sie starten, das blaue E oder das bunte runde Ding geht vom Benutzer selber aus.
 
@baeri: Naja, zumindest für mich ist die aktuelle Browserauswahl die Wahl des geringsten Übels. Allerdings glaube ich nicht, dass Spartan daran etwas ändert. Ich würde mir generell mehr Big-Player in diesem Markt wünschen.
 
@web189: Das Problem an vielen Big-Playern wäre, dass dann keiner mehr wirklich BIG ist und man eine kleingestückelte Weblandschaft hätte. ^^
 
@baeri: Adblock gibt es auch für IE jetzt schon. Wobei man sagen muss, dass der Ramverbrauch und die Stabilität von einem Adblocker schon ziemlich beeinflusst werden: https://blog.mozilla.org/nnethercote/2014/05/14/adblock-pluss-effect-on-firefoxs-memory-usage/
 
@kelox: kenn ich schon... aber das ist keine "echte Add-On" sondern ein Systemtool...

ich mags, das ich bei Chrome den Adblocker beenden kann, Personalisieren kann und schnell beeinflussen kann... <- auch mal was nachtragen oder sogar eine nicht Ad ausblenden...
 
@baeri: Das ist der Vorteil an Chromes Adblocker. Stoert mich bei den Tracking protection lists dass ich zb nen Graphic nicht einfach mit rechtsklick zur TPL hinzufuegen kann. Dachte die personalisierte Liste waere dafuer gut, aber die analysiert ja nur Seiten auf denen man sich umtreibt nach gleichen "diensten"
 
@baeri: UND? Mein Adblocker, CPU Auslastung 0%, Ramauslastung 40 MB, ist das viel? Keine Ahnung... Aber das entscheidende Problem mit diesen "Systemtools", also Systemweit arbeitende standalone Ad Blockern, dürfte für viele wohl eher sein, dass diese nicht kostenlos sind (Meiner kostet 15€/Jahr, 40€/"Lebenslang").
 
@kelox: Oder auch www.Quero.at . TPL hinzu fügen,nicht die Toolbar.
 
@baeri: Bei den Browsern bin ich ziemlich emotionslos. Momentan nutze ich seit einigen Monaten den Chrome (Desktop) und den IE (Surface). Davor war es FF auf dem Desktop und davor Opera und IE. Ehrlich gesagt sind mir alle recht, die Unterschiede sind inzwischen sehr gering. Spartan werde ich definitiv ausprobieren, wenn er es schafft eine Woche auf meinem System zu bleiben, bleibt er direkt mehrere Monate oder Jahre. Das fällt mir irgendwann einfach nicht mehr auf.
 
@baeri: Ich lebe wunderbar ohne Adblocker. Seiten die soviele Adds haben, dass sie unbenutzbar werden, benutze ich einfach nicht. Sind ja unbenutzbar ...
Für alle anderen - sollen sie doch Werbung machen irgendwie wollen die sich ja auch finanzieren. Oder arbeitet ihr für lau?
 
@crmsnrzl: An sich finde ich deine Ansicht vernünftig. Das Problem ist nur, dass Werbung in 99% aller Fälle nicht auf den Servern des Seitenbetreibers liegt. Solange gesichtslose Werbenetzwerke mit Servern in Werweißwo unkontrollierbar Inhalte durchs Internet ballern, auf die der Seitenbetreiber selbst keinen Einfluss hat, benutze ich einen Adblocker.

Nichts gegen einen eingebundenen JPEG-Banner. Aber die aktuelle Vorgehensweise ist intransparent, inperformant und ein Sicherheitsrisiko. Davon abgesehen hält die armen Webseitenbetreiber auch nichts ab, auf ein anderes Finanzierungsmodell umzustellen. Für hochwertige Inhalte zahle ich gern einige Euro. Nur leider sind die wenigsten Webinhalte wirklich Geld wert - und das Wissen auch deren Produzenten (und setzen daher weiter auf Werbung).
 
@web189:
Zu den alternativen Finanzierungsmodellen:
Wenn du für hochwertige Inhalte gern bereit bist zu zahlen, ok, aber die Mehrheit ist das nicht.
Schau es dir doch in den anderen Artikeln an, viele sind nichtmal bereit für Filme zu zahlen. Und dann sollen sie für "beliebige" Webseiten blechen? Das bekommst du nie in deren Köpfe.
Wie soll das mit den Gebühren laufen?
Pauschale monatliche Abgabe für Internet generell? Bitte nicht, dann finazier ich auch noch die Seiten mit, von deren Existenz ich lieber nie etwas erfahren hätte.
Monatspass für Seiten oder Seitengruppen? Das treibt einen doch in den Wahnsinn, wenn man dauernd aufgefordert wird zu blechen.
Steinbezogene Abos? Super, hat man dann 40 Abos am laufen nur für die häufig benutzten Seiten.

Versteh mich nicht falsch, wenn jemand eine Idee für ein besseres System hat bin ich ganz Ohr. Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass irgendein System, welches den User zuhause aktiv zur Kasse bittet, funktionieren kann.
Klar für manche Seiten schon, aber für mindestens 95% nicht. Und wenn es auch bloß um 5% davon eventuell schade wäre, so sehe ich das nicht als Alternative.

Was den Wert angeht, so kann man sicherlich streiten, wie hoch dieser wirklich ist, aber ich vertrete Ansicht, dass sämtliche Inhalten die ich nutze einen Wert haben. Schon allein der Umstand, dass ich sie nutze misst ihnen einen Wert und damit auch einen Geldwert bei. (Außnahme: Wenn es per se unbezahlbar ist, aber darum geht es dir nicht, nehme ich an.^^ )
Die Frage lautet nicht, ob es wirklich Geld wert ist, sondern ob man bereit ist dafür zu bezahlen und damit wären wir wieder bei Punkt 1.

Übrigens Adblocker halte ich allerdings im Bezug auf "Kindersicherung" dennoch für wichtig. Auch finde ich es ok, wenn man der Adblocker erstmal seinen Job tut, wenn man zu ersten mal auf eine Seite geht und nocht nicht weiß, was einen erwartet.
Aber sind wir ehrlich, die Wenigsten schalten den Adblocker beim 2. Besuch der Seite ab.
 
@crmsnrzl: Ersteinmal danke für deine sachliche Antwort. Die Problematik ist sicherlich nicht einfach allgemeingültig zu beantworten, daher gehe ich nur von mir aus. Zunächst mal denke ich, dass nicht jede Webseite profitabel arbeiten muss.

Ich habe den Beginn des Internets miterlebt und es gibt und gab immer Seiten, die aus einer Leidenschaft heraus als Hobby befüllt wurden. Dazu zählen hauptsächlich Blogs oder Nachrichten-Seiten, die keinen eigenen investigativen Journalismus betreiben. Aber gut, ich nehme an, dass wir eher über große Portale reden.

Dort wird die Sache sicherlich schwieriger, wobei ich auch dort differenzieren würde. Viele Webpräsenzen werden begleitend zu einem Printprodukt betrieben und finanzieren sich über dieses. Einige Portale veröffentlichen speziell gekennzeichnete "sponsored Tests", in denen sie die Produkte von Herstellern testen, die eben für diesen Test bezahlt haben. Solange soetwas gekennzeichnet ist, habe ich damit kein Problem.

Dann gibt es noch die wirklich hochwertigen Inhalte, deren Erstellung zwangsläufig mit Kosten verbunden ist. Dabei handelt es sich um fachliche Informationen und Expertenwissen - die dortige Zielgruppe ist aber meist auch zum Zahlen bereit.
Eine Weitere Möglichkeit ist die Finanzierung über Spenden, die allerdings nur dann funktioniert, wenn der eigene Wert von der Allgemeinheit geschätzt wird. Wikipedia wäre wohl das populärste Beispiel, aber es gibt auch viele kleinere Projekte.

Grundsätzliche empfinde ich Werbung auch nicht schlimm, allerdings ist die Art und Weise das Problem. Eine Seite mit unbestreitbar hochwertigen Inhalten findet normalerweise problemlos einen Sponsor, der dann Banner (oder meinetwegen auch Popups) bereitstellt.

Werbenetzwerke akzeptieren hingegen quasi jeden, weshalb es die favorisierte Methode von eher minderwertigen Portalen ist. Darüber hinaus finde ich die Vorgehensweise dahinter ehrlich gesagt unseriös.

Wenn jemand wirklich täglich mehrere Stunden (täglich) in Recherche und Präsentation steckt, dann sollte es nicht schwierig sein, einen Sponsor für sein Projekt zu finden. Das klappt bei Software, Büchern und Computerspielen - warum also nicht bei Webseiten? Selbst als Zocker findet man relativ einfach einen Geldgeber, sofern man gut genug ist.

Das stellt natürlich nur meine Meinung dar und sicherlich wird sich der Eine oder Andere davon angegriffen fühlen. Ich denke jedoch, dass man auch mal etwas aus Leidenschaft und Freude tun kann, ohne dafür einen Gegenwert zu verlangen. So zumindest halte ich es als nebenberuflicher Autor und Hauptberuflicher Softwareentwickler.
 
@web189: Einigen wir uns darauf, dass wir die Erfolgsaussichten diverse Modelle recht unterschiedliche bewerten.^^
Das nicht jede Website unbedingt rentabel sein muss ist mir klar.

Bei der Variante mit Spenden kann ich aber aus eigener Erfahrung ein Beispiel beisteuern.
Ich habe selbst eine kleine Website auf der ich einen Dienst kostenlos zur Verfügung stelle. Kostet mich momentan 80€ im Jahr fürs Hosting, was mir recht am A...llerwertesten vorbeigeht. Das sind nichtmal 2 Schachteln Zigaretten im Monat. Ansonsten ist das ein reines Freizeitprojekt.
Ich habe immerhin ein paar hundert regelmäßige Nutzer.
Regelmäßig heißt in dem Falle mindestens wöchentlich.
Es gibt einen Spendenbutton auf der Website und im Tool mit entsprechendem Hinweis.

Von den Spenden letztes Jahr habe ich mir eine Dose Kekse gekauft.

Mit einem Werbebanner im Tool könnte ich zumindest etwas mehr von den 80€ decken. Das ist allerdings nicht mein Ziel, weshalb es auch keine Werbebanner gibt.
 
@crmsnrzl: Ich weiß nicht, warum du auf fast jedem Beitrag ein Minus bekommst. die Spendermentalität grad bei kleineren Angeboten hält sich zumindest hier in Dt. in Grenzen, Wenn man groß oder gut genug ist, dass Leute spenden, dann findet man idR. auch schneller alternativen einen Geldgeber. Aber was ist mit Startups oder privaten Foren? Meine Erfahrungen decken sich da (leider) mit deinen... Klar kann man das auch aus der eigenen Lust und Laune heraus machen und die paar Euros fressen - muss man aber nicht, solange man Mehrwert für andere bietet. Und wenn das nicht der Fall wäre, wären diese Leute nicht auf diesen Seiten. Nicht jede Seite mit Bannern ist schlecht. Mich nervt eigentlich auch nur die, wo a) Ton kommt und b) das Banner quer über die ganze Seite geht, dass man den Inhalt kaum noch sieht, sprich aufdringelich ist. Gegen ein Banner am Rand oder Kopf ist denke ich nix einzuwenden.
Die Art und Weise der Einbindung bzw. die Netzwerksicherheit kann ich nciht beurteilen. Denke es gibt mit Sicherheit schwarze Schafe, aber genauso seriöse Anbieter ... muss man halt genau vorher angucken. ;-)
 
@crmsnrzl: Finde ich ist eine sehr gute Einstellung! Bei mir in der Familie benutzt nur mein Dad einen Adblocker, nachdem ich ihm den installiert hab. Das hat aber auch nur den Hintergrund, das sein Geschäftsnotebook relativ langsam ist und die Werbung das arbeiten damit teilweise unmöglich macht...zumindest aber stark verzögert! (Seiten wie eBay-Shop, Serveranbieter, diverse Kundenportale usw.)
 
@crmsnrzl: Ich lebe wunderbar mit Adblock. Seiten mit vielen Ads kann ich damit trotzdem nutzen und werde nicht mit Werbefürzen zugemüllt. Beim Radio und Fernsehen (wobei ich letzteres seit Jahren nicht mehr nutze) schalte ich auch um, wenn Werbung kommt.
 
@dodnet: Die Frage dazu habe ich bereits gestellt.
Abeitest du für lau?
 
@crmsnrzl: Nein. Aber solange es genug - sorry - "Dumme" gibt, die sich die Werbung anschauen, kann ich und die Webseiten scheinbar auch gut damit leben :-P
 
@dodnet: Wieso gehst du dann arbeiten? Dafür gibt's auch genugen andere Dumme.

Edit: Ich wollte dir natürlich nicht unterstellen zu arbeiten.
Sollte dies also nicht der Fall sein, entschuldige ich mich für diese Bemerkung.
 
@crmsnrzl: Meine Firma lebt zum Glück nicht von Werbung ;)
 
@crmsnrzl: Ich habe nichts gegen Werbung, nur leider... Eine Werbung=1€ für den Seitenanbieter? Nein, 50 Werbung a 2 Cent. Okay, für besonders aufdringliche Werbung gibt es auch mal 3 Cent. Es findet keine zielführende, im Sinne von Kunde interessiert sich für ein Produkt oder kauft es vielleicht sogar, statt, sondern die allgemeine "Werbedauerberieselung" nimmt nach wie vor zu. Diese Berieselung findet höchstens mal dann nicht statt, wenn z.B. hier auf WF ein eigentlich interessantes Video zu sehen wäre, ich es aber vorher abbreche, weil mich die 20 Sekunden über ein Damenhygieneartikel jetzt nicht unbedingt so prickelnd interessieren.
Werbung im Internet erinnert mich eher an einen immer übervollen Briefkasten, der auf dem Weg zum Altpapiercontainer geleert wird und wo die einzige Alternative die wäre, sich einen größeren Briefkasten anzuschaffen. So kann das, weder auf Seiten des Werbeanbieters noch auf Seiten des Webseitenbetreibers funktionieren.
 
@Lastwebpage: Zielführende Werbung? Da müsste man ja deine Interessen tracken und auswerten. Das will doch wieder auch keiner.
 
@crmsnrzl: Mit "Ziel" meinte ich hier eher, Nutzer liest die Werbung, klickt sie an und kauft ein Produkt vielleicht sogar, also dem eigentlich Ziel von Internetwerbung. Im jetzigen Internet habe ich eher das Gefühl, man befindet sich vor einer Plakatwand, die in 10*10 cm große Werbeflächen aufgeteilt ist, da interessiert die einzelne Werbung dann auch kaum noch jemanden. Also nicht "Viel hilft viel" sondern eher "Weniger ist mehr".
 
@Lastwebpage: Im meinem Fall würde ich behaupten, "Viel hilft nichts und weniger auch nicht". Die paar mal, die ich leztes Jahr vielleicht auf ein Ad geklickt habe, waren versehen auf Grund von Zuckungen oder mangelhafter Visuomotorik.

Gutes Beispiel ist Winfuture. Wenn immer das Thema auf Werbung fällt, fang ich an rumzuscrollen und zu schauen, was für Werbung eigentlich angezeigt wird.

@Winfuture: Das ist kein Ruf nach mehr oder auffälligerer Werbung!
 
@baeri: Und hier kommt der Gag: IE hat seit Version 9 (oder sogar 8) einen eingebauten Adblocker, man muss nur die Filterliste(n) auswählen.
 
@Bautz: Darum geht es mir nicht...

Wie man Ads blockt ist mir bewusst... aber z.B. bei Youtube oder Twitch ist es zwar schön Ads nicht sehen zu müssen, manchmal muss man aber den Adblocker "deaktivieren" ... und genau das wird beim IE kompliziert...
 
@baeri: Ok, stimmt. Das einfache Deaktivieren fehlt.
 
@baeri: Den Tracking-Schutz kann man im IE11 ganz einfach pro Website deaktivieren: einfach auf das "Durchfahrt verboten" Icon in der Adressleise klicken. Geht sogar auf Windows RT Tablet.
 
@baeri: das Symbol zum deaktivieren (für eine seite) ist in der adressleiste zu finden, wie viel einfacher möchtest du das denn noch?
 
@baeri: Gecko, oder Webkit...? Ich meine, die Mozilla Foundation bekommt ja wenigstens schonmal einen Kuchen...:)

Bei der Wahl des Browsers sind für das Gros der Anwender wohl nur zwei Dinge wichtig: modisches Disign und vielleicht so eine Art Benutzeridiologie?
Der derzeit beste Brwoser (für PCs) ist auf jeden Fall der Firefox. Er ist nicht der schnellste, aber der sicherste und man muß nach seinem Gebrauch auch keine halbe Festplatte an Cachedateien löschen.

Ich finde den Ansatz Micrsofts etwas Neues zu wagen erstmal richtig. Der wichtigste und größte Schritt wäre getan, wenn man den neuen Brwoser vom eigendlichen Betriebssystem entkoppeln würde.
 
@Z3: Man kann den IE nicht vom Betriebssystem entkoppeln...

=> er ist absolut notwendig für einige Anwendung (Zahl der Anwendungen z.B. HTML5 Apps eher steigend)...

genauso ist bei Chromium oder Android ne eigene Engine vorhanden (die vermutlich von Chrome abstammt).

bei den i Geräten weiß ichs nicht, aber ich geh mal davon aus, das es da auch eine Hintergrund Engine gibt...
 
@baeri: Der IE ist seit Vista vom System unabhängig. Man kann ihn auch "deinstallieren", wobei er hier nur deaktiviert wird. Die Renderings-Engine für Apps oder die System-Hilfe ist separat.
 
@tiadimundo: und eben genau die Engine ist vom IE... wenn du recht hast (was ich nicht anzweifle) eben 2x im System ^^

=> oder der IE kommt gleich ohne Engine und nutzt die vom System...

... es sind weit aus mehr Apps als z.B. die System-Hilfe...
Ein Beispiel ist, das Outlook die Engine nutzt (stand 2010)
 
@tiadimundo: Nein...Der IE 9 setzte nicht mehr auf NT auf und war nurnoch für Vista und Windows 7 verfügbar. Bis heute ist der Internetexplorer fest im System implementiert.
 
@Z3: es ist richtig was er schreibt, das was "fest" im System ist, ist die Rendering engine, nicht der ie als browser.
 
@baeri: Den IE kann man nicht entkoppeln...ganz klar. Aber den neuen Browser?

Was HTML5 angeht, hat sich in früheren Zeiten Micrsoft immer verschlossen. Das ist nun auch anders. Youtube ist für WP eine klassische HTML5 Anwendung geworden.

Die Engine von Chrom stammt vom KDE Projekt "Webkit" ab.
Opera und Safari setzen ebenfalls auf Webkit auf.

Viel Erfahrung mit HTML5 hat eben Mozialla weil deren eigenes OS für mobile Geräte komplett auf HTML5 setzt. Vielleicht gibts da ja mal eine Kooperation? Wer weiß..
 
@Z3: sollte der "neue" Browser, systemunabhängig laufen, werden die eben noch ne "extra" Engine ins System packen...
=> es läuft nicht ohne...

Ich bin im übrigen Chrome User... mich stört der IE nicht... da ich einiges mit HTML mache, habe ich auch den FF und den Safari...
 
@baeri: Es sei denn, Micrsoft wäre daran interessiert einen Brwoser zu entwickeln, der auch auf anderen Systemen läuft. Ich finde die Entwicklung jedenfalls spannend.

Stören tut mich der IE auch nicht, weil ich ihn nicht benutze.
Chrome...ja....mein Ding ist das nicht.

Wäre Bill Gates seiner Zeit angemssen bestraft worden, hätte ich vielleicht heute noch Netscape auf dem Computer.
 
@Z3: jaja... und wäre INTEL angemessen bestraft worden hätten wir alle nen ATLON72000...

Warum bestraft eigentlich niemand Apple und Google? ...
es man Pusht eben seine Produkte mit aller Gewalt, ansonsten hat man am Markt keine Chance...
 
@baeri: Unlauteres Verhalten ist das eine, aber Bill Gates ist ein Verbrecher. Micrsoft war kurz davor als Unternehmen zerschlagen zu werden. Der Anteil Micrsofts an Inovationen der unser heutiges Leben und Arbeiten mit und in der Computerwelt ausmacht, ist praktisch 0. Nichteinmal Office ist eine eigene Micrsoftentwicklung. Es ging immer nur um den Status Quo und um Monopolisierung, um Abhängigkeiten. Das ist Politik und keine konstruktive Entwicklung. Gates hat seinen "Dschihad" verloren und selbst Herr Balmer hat in seinem Abgang große Fehler zugegeben. Jetzt hat Micrsoft einen kaltblütigen Verbrecher und einen Trottel weniger und das tut dem Unternehmen merklich gut.
 
Die Entscheidung gegen einen Blink-Fork wird aber nicht wirklich gut erklärt, oder?
 
@nicknicknick: "aus einem einzigen Grund: Google"

das ist sogar sehr gut erklärt und vollkommen verständlich...
 
@baeri: Ich schrieb "Blink-Fork", nicht "Blink". Und dafür taugt die Erklärung eben nicht.
 
@baeri: Der Antwort werden 2 Absätze gewidmet. Im ersten Absatz ist auf die Beziehung zwischen MS und Googel hingedeutet und auf den "Browserkampf" zwischen Apple und Google. Und der zweite Absatz:
"Denn aus strategischen Gründen macht Google mit Blink nun das, was Apple mit WebKit macht, nämlich was man will bzw. ausschließlich das, was einem selbst nutzt. Deshalb macht man im Fall von Blink nicht unbedingt das, was für die Engine an sich am besten ist, sondern eben was diesbezüglich gut für Google ist. "
 
@bigspid: Und inwiefern spricht das gegen einen Fork, bei dem MS ebenfalls volle Kontrolle über die Engine hätte?
 
@nicknicknick: Vermutlich der Stand, den MS dann hinreichend verändern müsste. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich bei der Analyse ergeben hat, dass es einfacher ist Trident umzubauen, als sich in Blink einzuarbeiten um dann entsprechende Änderungen vorzunehmen. Natürlich darf man immer anzweifeln, in wie weit die Entwickler hier voreingenommen sind von verschiedenen Engines ;)
 
@nicknicknick: insofern das Google eine "egoistische" Lösung anbietet
=> also auf die Google Dienste ausgelegte Engine...

... Zwar hat Google einen großen "Einfluss" im Internet -> somit ist es wohl eine LOGISCHE Wahl auf Google zu setzen...
Aber es verfolgt nicht das Ziel von Microsoft...
=> das bedeutet nicht, das ich glaube, das Microsoft ein selbstloser Samariter ist.
 
@baeri: Was du schreibst ist vollkommen sinnlos, MS selbst hat Blink ja als beste Lösung identifiziert. So "egoistisch" kann es also nicht programmiert sein. Wenn man Blink jetzt forken würde, könnte man also die beste Lösung nutzen UND volle Kontrolle behalten, da Google ja nichts mehr mit der weiteren Entwicklung zu tun hätte.
 
@bigspid: Das klingt einleuchtend, aber doch ein wenig bitter für den größten Softwarekonzern der Welt.
 
@nicknicknick: MS hat nicht Blink als die beste Lösung indentifiziert, sondern als die Bessere gegenüber Webkit. Besser weil zukunftssicherer als Webkit.
Da man aber bei Google nur darauf vertrauen kann, dass Google mit Blink tut, was für Google am Besten ist und nicht für Blink und deren Nutzer. Und außerdem weil MS und Google dicke Freunde sind, müsse man einen eigenen Fork machen. Das wiederum wäre weniger gut.
Mit Apple gemeinsam an Webkit arbeiten, wäre eine andere Option, aber auch dem steht das freundschaftliche Verhältnis von MS und Apple im Weg.
Letztlich is es doch besser, seine eigenen Engine zu benutzen.
(siehe Quelle)

TLDR: Blink>eigener Trident-Fork>eigner Blink-Fork
Blink scheidet aus weil "Google"
 
@nicknicknick: Ein Fork macht eigentlich nur dann wirklich Sinn, wenn man versucht, auch in Zukunft weiterhin viele Dinge von der Basis zu übernehmen. Es gäbe, bis auf die Ausgangssituation, überhaupt keinen Vorteil eines Blink-Forks ggü. einer eigenen Lösung, wenn sich der Fork dann komplett eigenständig weiterentwickelt.

Insofern finde ich die Frage, ob sich MS in gewisser Weise von Google abhängig machen will oder nicht, durchaus berechtigt. Denn mit dem Fork hätten sie sonst "nur" die Initiale Version bekommen, in die sie sich einarbeiten müssten etc. Und bei dem vielen bösen Blut zwischen MS und Google, kann ich mir nicht vorstellen, dass es lange eine gute Zusammenarbeit gegeben hätte.
 
@HeadCrash: Eine qualitativ hochwertige Basis, die man mit den technisch und im mobilen Bereich auch marktanteilsmäßig dominanten Browsern teilt wäre doch schon ein gewaltiger Pluspunkt, selbst wenn man sich dann in Teilen wieder auseinander bewegt.
Mit deinem zweiten Absatz hast du natürlich Recht, ich kann nicht einschätzen ob die MS-Entwickler dazu in der Lage sind und das Verhältnis zu Google könnte auch besser sein.
 
@nicknicknick: Ich kann es nicht wirklich bewerten, da ich mich nur wirklich mit Rendering Engines beschäftigt habe. Aber nur weil es die im mobilen Bereich am weitesten verbreitete ist, muss sie nicht die beste sein. Die Verbreitung kommt ja zwangsläufig durch die automatische Nutzung der Plattform.

Und ich finde ein bisschen Auswahl bei den Engines nicht grundsätzlich schlecht. Wer weiß, vielleicht ist dieser "Neustart" von Trident der notwendige Schritt den MS brauchte, um bei zukünftigen Entwicklungen ähnlich schnell in der Umsetzung zu sein wie die Konkurrenz.
 
@HeadCrash: Ich auch nicht, ich sehe nur wie Chrome auf allen von mir genutzten Plattform performt. Ganz krass ist der Vergleich mit Firefox unter Android. Die Verbreitung ist ja im Gegensatz zu der Nutzung von IE unter WP oder von Safari/WebKit unter iOS auf den meisten Plattformen eben nicht durch Zwang entstanden, insofern wird das sicher schon durch Qualität begründet sein.
Wenn MS wirklich einen Neustart hinlegt und das nicht wieder nur ein Marketinggag ist wie sie es in der Vergangenheit leider schon öfter gemacht haben, bin ich absolut einverstanden.
 
@nicknicknick: Das mit der Verbreitung war auch nur auf die mobilen Plattformen bezogen. Auf dem Desktop hat man ja die Wahl, auf Smartphones und Tablets gibt es oft keine Alternative oder die meisten machen sich nicht die Mühe, auf einen anderen Browser zu wechseln.

Warten wir's ab. Ich hab selbst aktuell mit dem IE keine echten Probleme und Chrome ist bei mir gedanklich immer noch zu sehr vom "nach Hause telefonieren" belastet. Das kann sich zwar mittlerweile geändert haben, aber da ich tatsächlich keine Not zum Wechsel habe, nutz ich einfach den IE.
 
"Der Redmonder Konzern soll dabei über Monate WebKit und Blink analysiert haben. Und man kam zum Schluss: Blink wäre die bessere Wahl und die Google-Entwicklung werde das auch auf absehbare Zukunft bleiben. " Interessant das solche Infos nach aussen dringen.
Wenn es um Browser geht gilt es immer abzuwägen zwischen Features, Standard und "Nachhaltigkeit". Ich bin froh das MS auf einer eigenen Schiene fährt. Allerdings hätte ich mir auch gut vorstellen können das sie mit einem Fork von Blink auch sehr gut zurechtgekommen wären. Dann hätte es zumindest eine Verwandschaft zwischen den grössten Browser gegeben was sicherlich auch was tolles gewesen wäre.

Na ich bin auf den neuen Browser gespannt.
 
@hundefutter: Das waren dann vielleicht doch die alten ideologischen Gründe. Not-invented-here-Syndrom lässt grüßen.
 
@hundefutter: Ich kann MS es nicht verübeln, dass die Google nicht trauen. Google macht ja keinen Hehl draus, MS ausbremsen zu wollen.
 
@Kirill: Aber wenn sie sogar selbst Blink als technisch beste Variante identifiziert haben, warum forken sie es dann nicht einfach (so wie es Google mit WebKit getan hat) und machen sich damit unabhängig?!
 
@nicknicknick: Die Rede war von besser als Webkit, nicht besser als Trident.
 
@hexenkind: Nein, dem WF-Text zufolge ist Trident dabei einbezogen. Lies den Anfang des darauffolgenden Absatzes.
 
@nicknicknick: Ich lese nur, dass Blink besser sein soll, als WebKit.
 
@Kirill: "Demnach gab es bei Microsoft intern lange Zeit eine heftige Debatte, ob man Trident fallenlassen soll [...] man kam zum Schluss: Blink wäre die bessere Wahl und die Google-Entwicklung werde das auch auf absehbare Zukunft bleiben. Microsoft hat sich aber dennoch entschieden, bei Trident zu bleiben und zwar laut Thurrott aus einem einzigen Grund: Google."
Was ist daran missverständlich?
 
@nicknicknick: Vielleicht solltest du die [...] mal weglassen und den ganzen Teil posten und lesen. Der Teil den du weg lässt kann man auch so interpretieren, dass Blink besser ist als WebKit: "Der Redmonder Konzern soll dabei über Monate WebKit und Blink analysiert haben. Und man kam zum Schluss: Blink wäre die bessere Wahl ..."
 
@Spacerat: Nein, kann man nicht denn: "Microsoft hat sich aber dennoch entschieden, bei Trident zu bleiben und zwar laut Thurrott aus einem einzigen Grund: Google." lässt keinen anderen Schluss zu, als das Blink aus rein technischer Sicht die bessere Wahl gewesen wäre. Schließlich sprach NUR EIN GRUND namens "Google" aus Sicht von MS dagegen.
 
@nicknicknick: Schreib mal deine [...] aus.
 
@Kirill: Ändert nichts. Ich hab sie ja gerade herausgekürzt um für euch die Kernaussage leichter verständlich zu machen :)
Laut Thurrott gab es nur einen Grund, und zwar kein technischer, der gegen Blink sprach was im Umkehrschluss bedeutet, dass es auch nur einen Grund gab der für Trident sprach.
 
@nicknicknick: Im Post von Paul Thurrot steht eindeutig, das Blink besser ist als WebKit: "First, I was told that my assumption that the IE team hotly debated dumping Trident and adopting WebKit was accurate. In fact, Microsoft allegedly spent several months investigating both WebKit and Blink. Here’s what they found.

Blink is the better choice. It’s technically superior to WebKit, and will be for the foreseeable future."

Das Trident schlechter ist als Blink steht nicht im Artikel. Das Blink besser sein mag, will ich gar nicht bewerten, aber für Microsoft wurde es von vorne herein ausgeschlossen weil es von Google ist.
 
@Spacerat: Mag sein, ich habe mich ja auch nur auf die Aussage im WF-Artikel bezogen und daraus ging etwas anderes hervor.
 
@nicknicknick: Du hast genau den Teil rausgekürzt, der gegen deine Aussage läuft.
 
@Kirill: Nein, ich habe den Teil rausgekürzt der für diese Aussage des WF-Artikels irrelevant war. Denn der Vergleich zwischen Webkit und Blink hat ja nichts mit der Aussage zu tun, dass es nur einen (nicht-technischen) Grund für die letztendliche Entscheidung für Trident gab. Dass (falls es denn stimmt) der Artikel die Originalaussage selbst entstellt hat kannst du ja nicht mir anlasten.
 
@nicknicknick: Der Unterschied zu einer eigenen Engine und einer stark veränderten und angepasster Webkit Engine ist jetzt welcher genau?
 
@Lastwebpage: Du meinst den Unterschied zwischen Trident und Blink/WebKit? Frag doch bei MS nach, die haben Blink als besser bezeichnet.
 
@nicknicknick: Blink=Von Google stark veränderte und verbesserte Webkit Engine von Google, möglicherweise oder sehr wahrscheinlich auf das sonstige Angebot von Google ausgerichtet. (Google Docs, Youtube, Google Suche usw.) Trident=HTML Engine von Microsoft und, bis auf "Ersatzbrowser" wie z.B. Maxthome oder Avantbrowser, ist der IE der einzige Browser der diese verwendet. Abgesehen von irgendwelcher Verwendung Windowsanwendungen (auch welche die nicht von MS sind) oder z.B. dem Windows-Appstore.
Für den Anwender, und auch den Webentwickler, ergeben sich also, bei möglichen Eigenarten, zwischen Blink und Tritend eigentlich keine Unterschiede.
 
@nicknicknick: Besser als WebKit.
 
Gott sei Dank bleiben sie bei Trident. Noch eine "Gui für Chrome" brauchen wir nicht. Reicht schon, dass Opera zu einem Chrome-Klon verkommt. Außerdem, wenn MS mit ihrem Borwser wieder Marktanteile erobern will, dann müssen mehr mehr bieten als die Konkurrenz oder wenigstens etwas anderes.
 
@crmsnrzl: Zu einem schlechten Chrome-Klon. Nutze immer noch Opera 12 als Zweit-Browser neben dem IE.
 
@Bautz: Opera war früher der Browser meiner Wahl. Aber seit den Reboot mit Webkit bietet er nichts mehr von dem, was mich ihn einst der Konkurrenz hat vorziehen lassen.
und ewig auf Opera 12 rumhängen kann man leider auch nicht, immer mehr Seiten bereiten dort Probleme. Leider.
 
@crmsnrzl: genau so sieht es bei opera aus, das dürfte auch der abfall des eh schon geringen marktanteils auch begründen. Das wardie größte Fehlentscheidung...
 
@crmsnrzl: Was genau meinst du mit "mehr bieten"? Aufgrund der eingeschränkten Nutzbarkeit des IEs ist eher zu Chrome bzw. dessen Klonen (z.B. Opera) und Firefox in keinster Weise konkurrenzfähig. Wenn MS hier mal nachbessern würde und der IE plattformübergreifend nutzbar werden würde, dann würde auch ich dem IE mal eine ernsthafte Chance geben.
 
@seaman: Eingeschränkte Nutzbarkeit? Der IE hat eine eingeschränkte Addon-Funktionalität, das wars. Ich wüsste nichts, was die Konkurenz ihm grundsätzlich an Funktionalität sonst noch voraus haben sollte. Außer ein besseres Image.

Den IE plattformübergreifend zu machen, finde ich zwar gut, aber mal ehrlich: Wie viele OSX-, iOS-, Android-, ChromeOS-, Ubuntu-Linux-, whatever-Nutzer würden den überhaupt mal testen? Schon bloß weil er von MS stammt. Und der IE hat ja traditionell einfach schlecht zu sein.

Wenn man nur das bietet was die anderen auch bieten, kommt der IE auch nicht zu mehr Nutzern. Man muss also besser sein als die Konkurrenz, oder ein Alleinstellungsmerkmal haben, welches die Leute wieder anlockt. Und so sehr ich die Cortana-Unetrstützung begrüße, glaube ich nicht, dass es eine nennenswerte Zahl von Nutzer überzeugt.
 
@seaman: der ie liefert mir ootb
trackingschutzlisten
smartscreen filter
schnelles browsen
flash
mehr brauch ich nicht und diesen plugin Hickhack bei den alternativen um diese Funktionen zu haben tu ich mir nicht an. Für mich bietet der ie mehr als die konkurrenz
 
Hört mir mit WebKit auf, das ist inzwischen das, was der IE6 in den 90ern war. Webseiten werden nicht mehr gegen Webstandards geschrieben, sondern gegen WebKit und die anderen Browser dürfen schauen, wo sie bleiben. Google hat, im Mobilbereich, selber zugegeben, es so zu machen. So viel zum Thema WebKit und Standards.
 
@Kirill: Ganz so extrem würde ich es nicht ausdrücken. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal ernsthafte Darstellungsprobleme im Internet hatte (egal mit welchem Browser). Alles in Allem hat sich die Situation schon deutlich verbessert.
 
@web189: doch ich hatte sogar soweit Probleme das einige Seiten nicht mal im Browser angezeigt wurden.
 
@web189: Desktop oder mobil?
 
@Kirill: Desktop :-) Mobil bin ich nur selten im Netz unterwegs.
 
@web189: Ich schon. Das Stetement von Google, das ich dazugezogen habe, bezog sich auch auf die Mobilseiten. Es ist richtig, dass auf dem Desktop die Lage recht angenehm ist, im Mobilbereich hingegen ist das ein verdammtes Problem.
 
@Kirill: Ah - ok. dann will ich nichts gesagt haben! Da kann ich nicht mitreden :P
 
@web189: Und weißt du woran das liegt, dass du kaum Darstellungsprobleme hast? Das so arme Webentwickler (wie ich es auch ab und an bin) für jeden Browser unterschiedliche Lösungen programmieren müssen. Wirklich toll. Und nein, Chrome setzt wirklich nicht auf Standards - FF ist da viel besser!
 
@SpiDe1500: Ich bin zwar auch ab und an als Webdesigner /-Entwickler hobbymäßig tätig, aber was so die aktuellen Standards angeht um ehrlich zu sein nicht ganz auf der Höhe. Die vom W3C festgelegten Standards müssten doch alle Browser interpretieren, oder?

Warum dann nicht einfach ausschließlich diese festgelegten und verabschiedeten Standards nehmen, anstatt auf Engine-spezifische Lösungen zurückgreifen?
 
@RebelSoldier: So wäre es klasse, alle Browser nutzen nur Standards. Aber die Firmen versuchen die Standards weiterzuentwickeln und ergänzen ihre Browser um diese neuen Funktionen (mit Präfixen). Um diese neuen Funktionen Richtung Standard zu bringen müssen mehrere unabhängige verbreitetet Implementation dazu existieren. Die Webentwickler nutzen nun viele dieser spezifischen Browserfunktionen um ihre Webseite zu erstellen. Selbst wenn die Funktion dann zum Standard wird, stellen viele Seiten das nicht um. Sprich die Seite läuft nur gut auf bestimmten Browsern / Engines. Das war beim IE6 so (wobei MS die Standards nicht so im Fokus hatte) und ist nun im mobilen Bereich bei Webkit so.
 
@Kirill: das ist die Taktik von Google. Über Jahre hetzerisch die Leute gegen die Konkurrenz aufzuscheuchen und dann selbst "be evil" sein.
 
@TurboV6: Leider geht das auf.
 
Wie wird der denn angekündigt? "Wir hätten den besten Browser raus bringen können, haben uns dann aber für einen eigenen entschieden!" Ich glaube ich bleibe bei Chrome :D (allein wegen AdBlock)
 
@wolle_berlin: AdBlock (Plus) wird auch schon seit dem IE8 angeboten.
 
@TurboV6:
Wenn man einfach blocken will, stimmt, ist aber nicht ganz so praktisch:

[re:1]baeri am 20.01.15 um 10:06 Uhr
kenn ich schon... aber das ist keine "echte Add-On" sondern ein Systemtool...

ich mags, das ich bei Chrome den Adblocker beenden kann, Personalisieren kann und schnell beeinflussen kann... <- auch mal was nachtragen oder sogar eine nicht Ad ausblenden...
 
@wolle_berlin: Immer schön über die Beschnüffelung Meckern aber Google die Surfinfos in den Hals werfen.Iron und FF bieten auch Adblocker
 
@wolle_berlin: du kannst im IE auch einfach die entsprechenden Listen als Tracking Protection Lists einbinden und hast dann fast die gleichen Features wie mit Adblock. Nur ohne extra Plugin.
 
@wolle_berlin: AdBlock kann der IE ohne Plugins.
 
Schade, das Microsoft die Chance verpassen lässt, evtl. einen opensource Browser zu liefern.
 
@knirps: Und was wäre jetzt der unschlagbare Vorteil am Open Source Browser? Das man Kellerkinder glücklich macht?
 
@Knarzi81: Das, wie zum Beispiel bei Chrome, ein offenes Entwicklerteam gibt und jeder Vorschläge und eigene Lösungen einreichen kann.
Zumal das Vertrauen in einem offenem Produkt einfach höher ist.
 
Solange ich keinen anderer Browser außer FX so anpassen kann (aussehen, Funktionen, Addons) wie ich möchte solange wird es FX bleiben. Ich will meine Tabs da wo ich will und meine Favoriten und den Verlauf links in der Seitenleiste und zwar genauso wie beim FX.
Das ist mir wichtiger als das eine Seite 50ms schneller aufgebaut ist.

Kann nicht behaupten das FX (Cyberfox) langsam ist wie viele immer behaupten.
IE9 ist zwar gut (Geschwindigkeit, Darstellung) aber da fehlen mir 30 Addons und die Bedienung ist genauso übel wie bei Chrome.
 
@Paradise: Wie die Nutzerzahlen von IE und Chrome zeigen, zumindest diejenigen die ich so kenne verwenden auf Chrome auch keine richtigen Addons, wenn man vielleicht mal von Flash usw. absieht, schwimmst du hier aber gegen den Trend. ;)
Ich bin diese rummfummelei in den Programmen, sei es jetzt Browser, aber auch z.B. Messenger oder Mediaplayer, schon seit einiger Zeit leid. Ich passe mein Benutzerverhalten lieber den Gegebenheiten an, zumindest wenn ich das kann und das Gesamtkonzept halbwegs stimmt, und das kann ich an einigen Stellen im jetzigen IE 11 leider nicht, weswegen ich überwiegend Chrome verwende.
 
@Lastwebpage: Was musst Du den fummeln? Den FX hab ich vor Ewigkeiten eingerichtet und schleppe das Profil schon ewig von Rechner zu Rechner.
 
@Paradise: genau sowas ist gemeint
 
@0711: Einmal einrichten bzw. den Bedürfnissen anpassen muss man aber jedes Programm.
 
@Paradise: und genau das macht nur eine überschaubare anzahl an leuten und suchen sich das Produkt was ootb am ehesten dem entspricht was sie erwarten
das mitschleppen von irgendwas überfordert obendrein dann auch noch viele
 
@0711: Da gibts aber so einiges was man sichern bzw. auf einen neuen PC rüber ziehen muss. Und ohne vorheriges Backup von vielen Programmen und ohne AppData Ordner wird das aber nix wenn man seine Sachen behalten will.
 
@Paradise: wenn die dinge schon im Standard dem entsprechen was man will muss man da insbesondere "appdata" auch nicht umziehen
 
@0711: Das Prog muss in meinem Fall erst noch erfunden werden :-)
 
@Paradise: Die Engine hat mit der Oberfläche nichts zu tun.
 
@Matti-Koopa: Eben. Und ich hab lieber das GUI mit dem ich am besten arbeiten kann als eine Engine die 50ms schneller ist.
 
Auch Spartan wird der beste Browser werden, um einen richtigen Browser (Chrome) runterzuladen. Ich bin beileibe kein Google-Freund in der Hinsicht, dass Google in letzter Zeit viel gegen MS hatet und z. B. keine Apps für Win 8 anbietet, aber ihre eigenen Apps unter Android sind unerreicht.
 
Das ist gut so - denn wenn jeder Browser auf WebKit setzt dann hat man nur eine Implementierung und die ganzen HTML-Webstandards sind ad-absurdum.
Im Endeffekt entwickelt man nur mehr wieder nach Browserimplementierung wie zu IE6-Zeiten. Das ist nicht die Zukunft!
 
Warum aber sollten sie die Trident-Engine "forken"? Soll es eine Parallelentwicklung zweier Versionen geben?

Ich persönlich würde mich nicht wundern wenn Microsoft die neue Engine sogar als Open-Source-Projekt veröffentlicht. Mit .NET, ASP.NET und dem Compiler haben sie es schon gemacht.
 
@tiadimundo: Ja, soll. Die Legacy-Engine soll die Firmenkunden und dumme Webmaster zufriedenstellen, der Fork soll zukunftssicher sein durch ständige Weiterentwicklung.
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