Facebook stellt Suche nach Vermissten nun unter seine Obhut

Wenn bei Facebook Suchmeldungen nach Vermissten gepostet werden, zeigt sich die Community meist sehr hilfsbereit und teilt die entsprechenden Postings möglichst breit. Nun nehmen sich die Betreiber des Social Networks selbst solcher Fälle an ... mehr... Facebook, Vermisstenmeldung, Amber Alerts Bildquelle: Facebook Facebook, Vermisstenmeldung, Amber Alerts Facebook, Vermisstenmeldung, Amber Alerts Facebook

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Gute Sache für einen guten Zweck, Daumen hoch
 
(Ausnahmsweise mal) Daumen hoch für FB :)
 
Toll. Eine automatische Mitteilung an alle Pädophile des betroffenen Gebiets, wo sie gerade ein Opfer finden können. Das würde ich dann doch lieber lassen.

Und mal so nebenbei: Wie kann man einfach so ein Kind verlieren? Gibt es da nicht so etwas wie eine Aufsichtspflicht?
 
@resilience: es kann doch alles mögliche sein? Wenn ein Kind entführt wurde ist es auch vermisst.
Außerdem kann man sein Kind nicht immer unter Aufsicht haben.
 
@resilience: Man kann auch in wirklich allem was schlechtes finden.
 
@resilience: Du scheinst keine Kinder zu haben, sonst hättest du noch vor Drücken des Abschicken Knopf deinen Rechner vom Strom genommen.
 
Zwar mal für eine gute Sache, aber troztdem erschreckend. Man sollte fb, google und Co. dazu zwingen jährlich ihre Datenbanken zu löschen.
 
@Purple1991: Es ist erschreckend, dass Facebook eine Funktion zur Veröffentlichung von Vermisstenmeldungen bereitstellt (bereitstellen will?), die Nutzern im vermuteten Aufenthaltsgebiet der vermissten Person angezeigt werden und auch wieder aus der Anzeige herausgenommen werden können? Analog fändest Du es dann sicher auch erschreckend, wenn eine Hilfsorganisation in einem Gebiet "Vermisst"-Zettel an Laternenpfähle kleben und diese nach einiger Zeit wieder einsammeln würde? (nebenbei, auch jene Zettel könnten jenseits der Kontrolle der Hilfsorganisation weiterverteilt werden, z.B. könnte jemand Kopien davon anfertigen und diese selbst an einem Ort seiner Wahl verteilen).

Man mag die Reichweite von Facebook oder die Informationsmenge in ihren Datenbanken füchten, oder auch einfach die Tatsache dass im Netz veröffentliche Information von denen, die sie sehen können, kopiert und weiterverbreitet werden kann, worüber der ursprüngliche Herausgeber dann keine Kontrolle mehr hat. Aber prinzipiell ist eine Vermisstenmeldung nur dann sinnvoll, wenn sie auch hinreichend Reichweite hat (eine Vermisstenmeldung, die niemand liest, kann man sich gleich sparen), und die gezielte Verteilung der Meldung dort, wo sie am erfolgversprechendsten ist, ist ebenfalls nicht verkehrt (wenn jemand im Großraum Miami gesucht wird, wird man wohl kaum "Vermisst-Zettel" in New York aushängen). Insofern ist diese neue Funktion von Facebook in meinen Augen jetzt nicht sooo erschreckend ;)
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