Deutschland fällt bei Bandbreite zurück - und es wird nicht besser

Deutschland kann bereits jetzt nicht mehr mit der Entwicklung des Breitband-Ausbaus in einer ganzen Reihe von anderen Ländern mithalten und fällt im internationalen Ranking zurück. Die Situation wird sich durch die bisher angestrebte Strategie in ... mehr... Internet, IT, Erde Bildquelle: Flickr Internet, IT, Erde Internet, IT, Erde Flickr

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Der große Unterschied: in D denkt jeder nur ans eigene Geld, egal ob Anbieter oder Verbraucher, und da keiner von beiden mehr ausgeben will als absolut nötig, hat keiner von beiden ein Interesse daran, "schneller" zu werden.

Wäre toll, wenn auch in D wieder damit angefangen würde, auch nur *mittel*fristig zu planen (von langfristig schweigen wir mal lieber), statt nur im Heute und Jetzt zu leben.
 
@RalphS: Und wo anders wohl nicht?! Auch in Hongkong, Südkorea und Schweden will keiner mehr als nötig zahlen. Aber bspw bei der Bevölkerungszahl in Schweden ist es auch nicht schwer ein viel größeres prozentuales Wachstum zu erzielen. Immerhin macht hier eine einzige Leitung, wesentlich mehr aus, als in D!
 
@bigspid: hier in de hat man aber nicht das gefühl, dass großartig ausgebaut wird. vdsl, vectoring, g.fast. man erreicht höhere geschwindigkeiten, bei immer weniger leuten.
 
@bigspid: Der Unterschied in Schweden liegt eher darin, dass der ehemalige Staatskonzern dort auch in entlegenen Regionen ein Dorf nach dem anderen mit Glasfasern bestückt. Anschlussgebühr während des gemeinsamen Ausbaus: 200-300 Euro plus ein paar Stunden Mithelfen beim Kabel legen. Danach freie Wahl des Anbieters auf der Faser in deinem Haushalt.
 
@ckahle: Dazu sind die Deutschen aber nicht in der Lage: Selbstbeteiligung? Niemals. Lieber wird gejammert und gemeckert.
 
@iPeople: Sehr richtig, wie man an den Kommentaren hier sehen kann wollen viele zwar schnelles Internet, aber bezahlen sollen gefälligst die anderen.
 
@iPeople: Ich habe vor kurzem mal gerechnet. Dabei uns Glasfaser liegt, müssen nur Outdoor-DSLAMs errichtet werden. Einen großen Standort und pro Dorf je ein kleiner Kasten. Bei uns 4 Dörfern würde das ca 30'000 bis 35'000 Euro kosten. Das wäre mit den normalen 2 Jahres-Verträgen mit nur max 50 Haushalten bezahlt sein, ohne Selbstbeteiligung. Und die Haushalte findet man sicher, zumal 2 Gaststätten, 1 Friseur, 1 Groß-Lebensmittel-Firma und 1 größere Dachbaufirma ebenfalls vorhanden sind, die gerne schnelles Internet haben wollen würden.
Mit Selbstbeteiligung, bzw 50-100 Euro Anschlussgebühr braucht man nur ca 40 Haushalte. Das ist locker drin.
 
@DARK-THREAT: Dann schreibe das so auf und schicke es der Telekom. Ich gehe mal davon aus, dass Du wirklich alles dabei berücksichtigt hast.
 
@DARK-THREAT: Und die für den normalen Betrieb anfallenden Kosten (Strom, Wartung, Abschreibung der Technik usw.) hast du dabei schon berücksichtigt?
 
@iPeople: Nein, die Telekom ist das egal. Hier hin muss das geschickt werden: http://www.breitband.sachsen-anhalt.de/
Aber, man kann ja nachlesen, dass eine Förderung zb eines Ortes mit 450 Haushalten 111'000 Euro kosten soll (100k vom Land, 11k von der Telekom). Und nur dass sie Kupfer bis max 16 MBit/s bekommen konnten.

Ich kann da machen was ich will, seit der Fusionierung unserer Dörfer (war mal eine Gemeinde) zur Stadt, die mal gefördert wurde, bekommt man hier keine Förderung mehr.
 
@iPeople: Das ist Schwachsinn. Wir versuchen in meinem Heimatort seit Jahren für etwas zu sorgen. Das ist dank RWE erst jetzt möglich und ja, wir legen selber Hand an und zahlen aus eigener Tasche! Das sind hier dutzende Ortschaften, und ich weiß von Orten in Bayern, wos genauso läuft. Also bitte nicht_IMMER_VERALLGEMEINERN! Von der Telescheisse immer nur NJET, oder 1 Millionen Euro. RWE machts deutlich günstiger!
 
@LivingLegend: Meine "Verallgemeinerung" bezieht sich auf das Gemecker hier im Kommenmtarbereich. Hast Du gemeckert? Und andersrum, nur weil Du jetzt hier ein positives Beispiel bringst, ist meine Aussage noch lange nicht absolut falsch bze "Schwachsinn". Lies Dir einfach die Kommentare hier durch.
 
@DARK-THREAT: Der Telekom ist es egal, weil Deine Rechnung wahrscheinlich nicht aufgeht udn die Kosten evtl doch höher wären? Gar höher als das zu erwartende Einkommen? Und dass Ihr da keine Förderung mehr bekommt, ist Schuld der telekom?
 
@iPeople: Dazu muss man fairerweise sagen, dass die Deutschen auch einen der niedrigsten Reallöhne der EU haben. Der Wert ist rapide gesunken und sinkt m.W. noch immer weiter. Und abgesehen von den Gebühren für den Internetanschluss selbst, zahlt man ja hier schon exorbitante Gebühren für jeden Scheiß. Kabel 18€/mtl. Grundgebühr, GEZ 18€/mtl. Gebühr, oft noch zusätzliche Mietkosten für einen Zwangsrouter, den du nicht mal selbst wählen oder ersetzen darfst... und was hat das Internet in Deutschland zu bieten, was die hohen Bandbreiten wert wäre? Maxdome, Watchever, Prime Video - wo man wiederum nochmal Geld bezahlt, um dann enttäuscht zu werden, dass quasi alle interessanten Filme und Serien entweder gar nicht, nur lückenhaft, stark verspätet oder nur in SD-Qualität verfügbar sind, sodass ich eigentlich mindestens 1 Abo bei jedem Anbieter abschließen müsste, um eine halbwegs "zufriedenstellende" Online-Videothek zu haben? Um dann nach einem halben HD-Film gedrosselt zu werden? :P
 
@eN-t: Warum wirfst Du viele verschiedene Posten in einen Topf? Alles, was Du aufzählst, sind für mich keine lebensnotwendigen Angelegeheiten. Internet zur Informationsbeschaffung gut und schön. Aber doch bitte nicht darauf pochen, dass dort, wo es unrentabel ist, Breitband für das Streamen von Consumer-Müll bereitgestellt wird. Wer unbedingt DSL braucht... bitte schön, SKY-DSL ist verfügbar. Und Sorry 2.0, wer sich überall Accounts holt (Watchever, Maxdome, Prime usw usf), der hat offenbar keine Probleme mit seinem niedrigem Reallohn.

Mal ehrlich, Videostreaming als Begründung ist für mich absolut null Argument und schon gar nicht will ich dafür als Steuerzahler aufkommen.
 
@iPeople: Du verstehst mich falsch. Ich habe auf deinen Originalkommentar geantwortet. Die deutschen haben guten Grund, sich nicht am Breitbandausbau privat beteiligen zu wollen, weil halt trotz hoher Steuern und vieler Abgaben das Internet nichts bietet, das Breitband für die Masse so erforderlich machen würde, dass sie vom Rest ihres Geldes auch noch für den Ausbau aufkommen wollen. Es gibt natürlich viele jüngere/clevere Leute, die das sehr wohl tun würden, aber die Masse sieht keinen Mehrwert in 100 MBit und denkt auch nicht 10 oder 20 Jahre weiter, weshalb die Masse auch nicht bereit ist, dafür zu zahlen. Wenn es attraktive Internetangebote gäbe, die auch die Masse interessiert (in den USA ist Netflix z.B. ein Massenphänomen, aber was vergleichbares gibt es in Deutschland nicht; mal als Beispiel), dann wären vielleicht mehr bereit, auch selbst für den Ausbau zu zahlen.
 
@eN-t: Das liest sich jetzt aber schon völlig anders ;)
 
@nicknicknick: LACH. Geil! Absolut richtig!
 
@nicknicknick: Man kann nix bezahlen was nicht vorhanden ist. Übrigens zahle ich den vollen Preis für 16Mbit bekomme aber nur 2. ;) In anderen Ländern gehts ja auch laut Statistik, wo übrigens die Bevölkerungsdichte viel niedriger ist. Man also viel weniger pro Leitung verdient.

Aber du sagst ja man soll ja in die Stadt ziehen für schnelles Internet! Aber Moment mal ich wohne ja in einer Landeshauptstadt. Stimmt man soll ja in die Innenstadt ziehen, am besten so richtig mittig so voll in die Mitte, so richtig drinnen. Achso stimmt ja die Statistik bezieht ja auch diese Innenstädte mit ein.

In vielen Statistiken tauchen wir ja nicht einmal mehr mit auf. Echt arm für das größte Industrieland Europas.

Ich wüsste nicht wo wir heute wären wenn es mehr Leute wie dich gäbe. Die deutsche Bevölkerung muss ja nur in die Innenstadt ziehen. Oder selbst zahlen und am besten noch backern und buddeln. Vielleicht auch noch anschließen und selber warten und so weil ist ja zu teuer, aber ganz wichtig natürlich nur in Deutschland!
 
@daaaani: Zaubern können die in anderen Ländern auch nicht und der Ausbau kostet eben viel Geld. Es sind keine bösen Mächte, nicht die bösen Politiker und nicht einmal die Telekom kannst du dafür verantwortlich machen, schließlich bauen die anderen diese Gebiete auch nicht aus. Wenn es so lukrativ wäre, würden angesichts der derzeitigen Niedrigzinsen und Renditen doch die Investoren Schlange stehen. Es ist bei den in Deutschland zu erzielenden Preisen schlicht nicht wirtschaftlich, irgendwelche Randgebiete mit Glasfaser auszubauen. Also wer sonst soll euch helfen, wenn ihr es nicht selber tut?
 
@nicknicknick: Wer redet von Glasfaser oder bösen Mächten? Die Preise sind im Ausland in etwa gleich teils billiger. Insbesondere wenn man bedenkt dass deren Unterhalts und Lohnkosten höher sind bei niedriger Bevölkerungsdichte. Da scheinen die dort wahre wunder zu vollbringen.

Aber ich sehe schon du hast dich mit dem Thema beschäftigt, vor allen dingen mit den Ursachen in Deutschland. naja egal Deutschland bekommt es nicht hin der Rest der Welt schon.

edit. Ach übrigens in einer 20.000 Einwohner Stadt wo ich mal gewohnt habe hatte ich 30MB. Jetzt Landeshauptstadt ca 300000 Einwohner 2MB, und nein ich wohne nicht am Rand. Ich bin so zu sagen von der Stadtmitte halb so weit entfern wie vom Stadtrand.

Und die Statistik da oben sagt ja, dass diese Argumente eh hinfällig sind, da Deutschland im gesamten Durchschnitt abkackt also es gesamt gesehen zu langsam ist. Aber bestimmt werden die Leitungen hier auch mit Gold verlegt oder sowas.
 
@daaaani: Da bleibt nur nur die Frage, warum du da hingezogen bist, wenn du so eine schlechte Verbindung hast. Ist ja nicht so, dass man das nicht vorher checken könnte, genauso wie man vorher nach ÖPNV, Parkplatz, Einkaufsmöglichkeiten etc. guckt.
Ich bin auch schon ein paar mal umgezogen, hab auf dem platten Land, in ner mittleren Stadt und in 2 Großstädten gelebt. Überall hatte ich superschnelles Netz. Also wenn du der Meinung bist, deine Erfahrung sei verallgemeinerbar, dann liegst du falsch.
Die Statistik zeigt lediglich, dass Deutschland ein Flächenland ist und die dünn besiedelten Gebiete weniger gut versorgt werden. Und deine Behauptung zu den Preisen stimmt so nicht, in Österreich bekommt man beispielsweise deutlich weniger Leistung fürs gleiche Geld.
Anyway, erklär mir doch mal bitte, warum sich deiner Meinung nach kein unternehmen findet, das in den Netzausbau in Deutschland investieren will. Ich bin wirklich gespannt!
 
@nicknicknick: Weil ich damals aus einen Notfall heraus, schnell umsiedeln musste und für jede Wohnung zu checken was wirklich an kommt ist so einfach nicht möglich nur ob es einen Anschluss gibt.

Weiter unten habe ich mal einen Groben Hinweis gegeben wieso es in Deutschland so ist wie es ist. Das hat was mit der Historie hier im Lande zu tun. Wobei es auch um Geld geht, was aber nix mit den Bürgern zu tun hat. Sondern mit den Anbietern untereinander und der Politik.

Und das mit dem Flächenland kannst dir sparen, das sind alle Länder. Deutschland hat mit dir höchste Bevölkerungsdichte. Leitungen sind hier wesentlich rentabler wie in Schweden.

Und in Österreich sind auch die löhne und Lebenshaltungskosten andere, das solltest du mit berechnen. Du kannst nicht einfach den Euro Preis 1:1 auf uns übertragen. Bereinigt sind dort die Preise sogar Billiger.
 
@daaaani: Wenn es Kabel gibt dann gibt es auch schnelles Internet, das ist meine Faustregel. Das herauszufinden dauert wenige Sekunden ;)
Dein nebulöses hin und herspringen zwischen verschiedenen Erklärungen, die mir nicht im geringsten einen handfesten Grund nennen, warum kein Unternehmen Interesse daran hat, mit superschnellem Internet in Randgebieten Deutschlands Gewinne zu scheffeln, obwohl doch in Zeiten geringer Renditen und Zinsen beinahe jede Investition lohnenswert erscheint. Und wenn du wieder mit Politikern anfängst deutet das eher darauf hin, dass du Subventionen erwartest.
 
@nicknicknick: Das hat mit nebulös nix zu tun! Ich will hier einfach keine A4 Seiten schreiben um die Problematik zu erklären sondern dazu animieren sich mal etwas zu informieren und nicht immer alles nach zu blabbern.

Aber gegen Dummheit kommt man anscheinend nicht an die verbreitet sich schneller wie wissen. Wahrscheinlich Weils einfacher ist.

Stellst du dir nie die Frage wieso fast alle das Netz der Telekom benutzen? Und wieso diese ihr netz für andere öffnen muss? Wie gesagt irgendwo unten hab ich das mal angeschnitten.

Kurz gesagt die meisten neuen Anbieter sehen nicht ein, ein eigenes Netz aus dem Nix aus dem Boden zu stampfen, wo wenn man anfängt erstmal wenige erreicht, während ein Magenta farbener ein Komplettes vom Steuerzahler bezahltes bekommen hat (von Stadt und Land Menschen!). Und magenta will es aber nicht mit den eigenen Kosten ausbauen weil es das ja sowieso wieder für die anderen öffnen muss (Sprich für die Konkurenz). Und die wollen sich nicht an den Ausbau beteiligen weil es ja nicht ihr netz ist. Und dazwischen sitzt die Politik.

Da geht es um macht und Geld. Nur wenige bauen ein eigenes netz und das auch schon seit Jahrzehnten mittlerweile und sind immer noch nicht in ganz Deutschland verfügbar.

Das wüsste man wenn man sich damit wirklich beschäftigt. Das geht eben so lange bis neue Technologien das Alte netz überflüssig machen. Sprich jeder ein eigenes Aufbauen muss (Funktechnologien).
 
@daaaani: Schneller ALS. Wenn man schon anderen Menschen Dummheit unterstellen möchte, dann sollte man zumindest unfallfrei schreiben können. :D

Nein ich stelle mir die Frage nicht, da ich die Geschichte der Postreform kenne. Und auch wenn ich kein Freund von Privatisierung bin erinnere ich mich noch gut an die Zeiten, als man nur von der Telekom gemietete Telefone betreiben durfte und horrende Preise für längere Gespräche zahlen musste sowie an BTX und die ganzen anderen unausgegorenen Insellösungen. Wenn es keine Liberalisierung gegeben hätte, würden wir jetzt wohl immer noch mit ISDN rumkrebsen. Zum Glück ist das alles Geschichte!

Die Telekom hat vom Bund nicht nur ein (völlig veraltetes) Netz, sondern auch jede Menge nicht benötigte Mitarbeiter und vergammelte Immobilien bekommen. Die Telekom wurde ja privatisiert, um die Investitionen im zwei- bis dreistelligen Milliardenbereich finanzieren zu können, die nach der deutschen Einheit und durch den Investitionsrückstau im westdeutschen Netz notwendig waren. Unter anderem aus dieser Zeit hat sie auch heute noch knapp 40 Mrd. Euro Schulden. Dass die Telekom also nicht jedes Kaff sofort mit Glasfaser ausstatten will, ist einfach wirtschaftlich begründet. Gleiches gilt für die anderen Anbieter und genau das sage ich ja schon die ganze Zeit: Es ist schlicht und einfach nicht rentabel, in jedem Kaff Breitband zu legen! Also aufhören zu jammern und selber initiativ werden, nur so wird das was.
 
@nicknicknick: Ich unterstelle dir keine Dummheit sondern nur das du was dummes sagst. Das ist ein Unterschied. Ich halte mich auch nicht für dumm, und doch tuhe ich dumme Sachen. Nicht mal schreiben kann ich. ^^

Es hat mit unrentabel nix zu tun sondern nur das es unrentabler ist als...

Fahr mal in die Europäischen Unländer, da werden dir die Augen aufgehen. ;)

Das Problem hier in Deutschland erledigt sich im laufe der Zeit von selbst. Weil neue Netze das alte immer mehr ablösen und dann diese Pattsituation aufhört. Die Telekom hat ein Netz was sie nicht an die Konkurrenz vermieten muss und die Konkurrenz baut eins, weil sie sich nicht mehr einmieten kann. Freuen tuen sich die Kabelanbieter die ihr eigenes gemacht haben weil sie im Vorteil sind.

Oder der Plan der anderen Anbieter geht doch auf und Funktechnologien machen Kabelnetze überflüssig, was mit LTE ja nicht geklappt hat.
 
@daaaani: Du schriebst explizit "Dummheit", aber lassen wir das...

Unrentabler als WAS? Ich weiß nicht, inwieweit du das wirtschaftliche Geschehen verfolgst, aber derzeit sucht "das Kapital" händeringend nach Investitionsmöglichkeiten, selbst sehr niedrige Renditen sind dank der Niedrigzinsen akzeptabel. Wenn also eine Nachfrage (und Bereitschaft zum Zahlen angemessener Preise) vorhanden wäre, dann müsste sich sofort ein Unternehmen finden, das dort investiert. Da das nicht der Fall ist, muss es wohl an einem dieser Punkte haken.

Siehst du, jetzt bist du genau an dem Punkt angekommen, den ich hier die ganze Zeit vertrete. Auf mittlere Sicht wird es entweder eine Technologie geben, die den Netzausbau überflüssig macht, oder der Netzausbau kommt, sobald ausreichender Bedarf tatsächlich vorhanden ist.
EDIT: Das vor allem in den 1980ern gebaute Netz der Kabelanbieter ist übrigens wirklich ein Beispiel, wie man Steuergelder erst mit vollen Händen ausgibt und die Gewinne dann privaten Anbietern zuschanzt. Aber das ist ein anderes Thema.
 
@nicknicknick: Dann besorg dir mal Kredite, dann wirst du merken, dass Zinsen zwar niedriger sind aber die Leitzins Geschichte nicht wirklich am Verbraucher weiter gegeben wird. Die Banken machen fette gewinne.

Der Bedarf ist doch da, oder meinst du Diese entlegenen Regionen vergrößern sich Explosion artig?

Ja und ich schrieb Dummheit weil ich mich auf die Aussage bezog es wäre unrentabel würde soviel kosten. Was die Telekom Richtung Politik gesacht hatte um Fördergelder zu kassieren, die sie auch bekam und Trotzdem nicht ausbaute.

Wenn man das nach blabbert und es den Bürgern in die schuhe schiebt, dessen Aufgabe es nun mal nicht ist, ein Privates Unternehmen zu fördern, dann ist das für mich dumm. Wenn du daraus eine Generelle Dummheit liest dann tut mir das leid. Aber da sage ich immer, man muss sich ja nicht jeden schuh anziehen.

Aber es ist wohl Rentabler Steuergelder zu kassieren und den Vorstand Millionen in den Rachen zu werfen als wie mal für ein paar Tausend euro in einen Dorf ne Leitung zu Legen. Wo man ja mit Cloud und Entertain noch zusätzlich neben der Leitung verdienen Könnte.

Und wie gesagt in anderen Ländern klappt es ja auch!
 
@daaaani: Also ich hab hier jede Menge 0%-finanzierte Sachen (die ich mir auch so hätte leisten können, aber noch ist die Inflationsrate positiv), mein Dispo liegt irgendwo bei 8% (vor ein paar Jahren war er deutlich zweistellig) insofern weiß ich nicht, wovon du sprichst. Kredite sind unglaublich billig zu haben und die Zeiten der zweistelligen Renditen bei Banken sind auch vorbei. Bist du sicher, dass du wirklich weißt wovon du sprichst?

Nein, genau weil die Regionen nicht wachsen ist der Bedarf ja nicht ausreichend, um eine Luxusinfrastruktur privatwirtschaftlich tragfähig zu machen. Hast du ein Problem mit Logik oder dich nur falsch ausgedrückt?

Keine Ahnung von welchen Fördergeldern und nicht gehaltenen Vereinbarungen du sprichst, hört sich für mich ohne Belege eher nicht so glaubwürdig an. Oder hast du Quellen dafür, dass die Telekom Gelder eingestrichen und sich nicht an die zugrundeliegenden Vereinbarungen gehalten hat?

Im Gegensatz zu anderen plappere ich nicht unreflektiert irgendetwas nach. Wessen Aufgabe ist es denn, ein privates Unternehmen "zu fördern"? Etwa des Staates? Warum, damit noch mehr Gewinne auf Kosten des Steuerzahler gescheffelt werden? Ich halte das für eine sehr dumme Einstellung, zumindest wenn wir von Bereichen sprechen, in denen es nicht um Grund- sondern um Komfortbedürfnisse geht.

In anderen Ländern sind die Bürger vielleicht einfach bereit, mehr zu bezahlen. Jedenfalls hast du mir keinen anderen plausiblen Grund nennen können.
 
@nicknicknick: Vielleicht ist also in deinen Augen ein plausibler Grund. Was in Prinzip auch schon wieder Interessant ist, weil die Preise die unternehmen selber bestimmen. 5€ mehr würde keinen weh tuhen. Aber die Preise sind nicht der Grund, denn dann würden sie nämlich steigen und nicht sinken!

Im übrigen kannst du deine Behauptungen nicht belegen meine brauchst du nur zu Googeln. Wenn man schon beim beweisen sind. Da gibt es etliche Artikel wo sich Experten und Fachzeitschriften damit beschäftigen!
 
@daaaani: Aber davon rede ich doch die ganze Zeit! Sie erhöhen die Preise nicht obwohl sie es (theoretisch) könnten. Stell dir doch mal die Frage warum! Weißt du wie Preisfindung in einer Marktwirtschaft funktioniert? Angebot und Nachfrage. Das Angebot ist knapp (kein schnelles Internet bei dir) und du behauptest, die Nachfrage sei groß (u.a. re:24). Also müsste der Preis steigen, bis es wirtschaftlich ist, das Angebot auszuweiten. Da das nicht passiert stimmt eine dieser Prämissen nicht. Preisfrage an dich: Welche?

Nenn mir eine meiner Behauptungen, die du gerne belegt hättest und ich mach mich an die Arbeit. Im Gegenzug hätte ich gerne von dir einen Beleg zu deinen Behauptungen, der Einfachheit halber nur aus re:24
 
@nicknicknick: Ich bin selbständig und mache Preise für Dienstleistungen. Ich weis wie Preisbildung Funktioniert. Ich weis auch das viele es falsch machen. Habe in meiner Region meine Konkurrenten im Griff, weil ich Gewinnbringend Kalkuliere meine Mitbewerber nicht. Ich habe höhere Preise. Habe mehr Kunden. Mache mehr Umsatz. Habe mehr werbeausgaben und bekomme mehr Neukunden. Stehe bei Google an erster Stelle.

Wäre der Ausbau so unrentabel wären die Preise höher.

Eigentlich wollte ich mit meinen Kommentaren auf die Problematik aufmerksam machen. Und zu Eigeninitiative Ermuntern. Ich wollte nie auf ein ich habe Rechter wie du Geschichte hinaus.

Es wäre aber mal ein Guter Artikel für Winfuture wert.
 
@daaaani: Ja und warum sind die Preise nicht höher? Weil die Unternehmen keinen Gewinn machen wollen?
Meine Güte, einfacher kann ich es dir doch echt nicht mehr machen!

Mit der Rechthaberei hast du angefangen! Ich sehe es nur nicht ein wenn Leute wie du etwas behaupten, nichts davon belegen können geschweige denn auch nur die Grundregeln der Logik beherzigen, dann auch noch beleidigend werden aber dennoch meinen, sie wären im Recht!
 
@nicknicknick: Ich habe nie jemanden beleidigt. Wenn du dich beleidigt fühlst dann ist das deine Sache. Aber ich kann eine Aussage, (Die Bürger sind schult wenn in Deutschland nicht ausgebaut wird weil sie nicht zahlen wollen), als dumm bezeichnen, wenn ich der Meinung bin dass, sie das ist.

Wieso soll ich was belegen müssen und du nicht. Ich habe mit Argumenten auf einen Umstand hinweisen wollen, an dessen ende du dann meintest, beweise es doch.

Von was für einer Logik sprichst du? Der, dass du da oben meintest die Preise seien nicht höher weil die Unternehmen keine Gewinne machen wollen? Oder es deshalb so ist weil die Gewinne den Ausbau schon decken? Oder die Telekom schon höhere Preise hat, es also daran auch nicht liegen kann.

Als wenn Preise eine aus dem Kontext gerissener Logik folgen würden. Das bringen dumme Lehrer Kindern in der Schule bei. So nach dem Motto wenn die Nachfrage steigt dann auch der Preis. Der nächste sagt wenn die nachfrage steigt dann sinkt er, weil durch die Massenproduktion die Produktionskosten Sinken. Oder wegen der geringen Nachfrage ist der Preis so hoch um die Kosten zu decken. Oder weil es keiner kauft sinkt der Preis um es los zu werden. Die einen drücken den Preis um Konkurrenten aus zu schalten oder weiter in den Markt zu kommen oder mehr Kunden zu gewinnen, die anderen erhöhen ihn und machen ihn zum Marketing und Premium Instrument um mehr Kunden zu gewinnen.

Musst mir nix erklären womit ich mein täglich Brot verdiene.
 
@daaaani: Sorry aber du hast leider neben der Rechtschreibung und dem Schreiben inhaltlich konsistenter, verständlicher Sätze auch ernsthafte Probleme mit dem verstehenden Lesen. Von rhetorischen Fragen hast du anscheinend auch noch nie etwas gehört und mit der Logik stehst du ebenfalls auf Kriegsfuß. Du kannst oder willst einfach keinen Grund nennen, warum sich deiner Meinung nach kein Unternehmen findet, das diese Gebiete ausbauen will, während ich den tatsächlichen Grund logisch hergeleitet und klar benannt habe. Wenn du inhaltlich nichts weiter beizutragen hast solltest du dich mal fragen, wieviele Finger auf dich zurückdeuten wenn du andere als dumm bezeichnest.
 
@nicknicknick: Siehe re:20, Auf deine Frage bin ich bewusst eingegangen welches du nicht verstanden hast.

Und du bist ein wahrlich logischer Herleiter, dein Fazit, nicht zahlungswillige Bürger sind daran schult, dass Deutschland im WELTWEITEM vergleich ab fällt. Echt harte Schlussfolgerung. Aber du hast recht! Wenn man ganz klar darüber nachdenkt, dann muss das wohl die Ursache des Problems sein. Ich mein es ist doch Logisch. Und diese bezeichne ich als dumm. Und als Dummheit die weiter getragen wird. Übrigens hast du das aufgrund einer Annahme.

Aber von mir wegen behaupte weiter ich habe dich, oder andere als dumm bezeichnet. Aber stimmt schon ich hatte das Wörtchen "diese" noch hinschreiben sollen, dann wäre es nicht zu Missverständnissen gekommen.
 
@daaaani: Deine Aussagen in re:20 habe ich, soweit sie konkreter waren als "es geht um macht und geld" in re:21 entkräftet, aber das ist dir vermutlich nicht einmal aufgefallen :-D
Sorry aber die Aussage, dass es um Macht und Geld geht und die Telekom irgendwie schuld ist aber irgendwie auch die Konkurrenten ist einfach nur blabla! Aber man hat dir neben anderem wohl nicht mal das geringste Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge nahegebracht, von daher sollte ich dir daran keine Schuld (mit "d" am Ende!) geben.
Und wenn du meinst, dass die Behauptung, wer so argumentiere wie ich dumm sei nicht automatisch impliziert dass ich dumm sei dann bist du... Rate mal!
 
@ckahle: das ist in Deutschland leider nicht denkbar, da irgendwelche Ochsen die staatliche Telekom, die bis dahin komplett aus Steuergeldern finanziert wurde, nicht spalten wollten. Dies wäre (und ist) aber eigentlich wichtig gewesen, denn die Telekom sollte eigentlich nur ein Anbieter von vielen sein und die Leitungen müssten dem Staat gehören. Stattdessen herrscht hier ein Interessenskonflikt, den die Telekom - wie könnte es auch anders sein - auch ausnutzt.

Viel schlimmer finde ich aber den Umstand, dass bei immer höherem Volumen, welches >eigentlich< anfallen würde (in Zeiten von Video-On-Demand und Steam ja wohl kaum eine Überraschung), immer weniger Traffic pro Monat angeboten wird. Das ist auch der Grund warum weder 3G noch 4G eine Alternative sind oder - bei dem Inklusivevolumen - jemals sein werden und warum auch ISPs immer unbeliebter werden. Es ist eben nervig die ganze Zeit darauf zu achten, dass man ja unter X Gigabyte im Monat bleibt - vor allem wenn man selbst Kinder hat, die sich was aus dem Netz ziehen (können).

Statt also Blödsinn wie 400Mbit/s in einer Hand voll Städte anzubieten, sollten sich die Hampelmänner dort mal überlegen auch Dörfer mit mindestens 5Mbit Downstream (und vorzugsweise 1Mbit Upstream) zu versorgen. Leider wird es nicht getan werden, da es angeblich nicht wirtschaftlich sei. Genau hier müsste der Staat eigentlich eingreifen. Dafür müsste man aber die Telekom auftrennen, damit sie dann genau so viel (oder wenig) zu melden hat wie jeder andere normale ISP. Und das wird bei der starken Lobby ganz ganz sicher niemals passieren.
 
@divStar: Eben weil es ein Zuschussgeschäft für den Steuerzahler war, war der Schritt der Privatisierung genau das Richtige.
 
@iPeople: ahja und (Achtung Ironie) das Nichtversorgen von ländlichen Gebieten ist halt auch gut weil sie eben nicht wirtschaftlich sind - soll ja schließlich nicht jeder günstiges Internet bekommen. Schließlich kann man auf dem Land günstiger wohnen und muss nicht beim Transport / Anbindung und anderen Nachteilen bereits Probleme in Kauf nehmen *Kopfschüttel*.

Typisch: ich hätte von dir auch nichts anderes erwartet. Du scheinst ja ausschließlich nur an dich selbst zu denken.
 
@divStar: Andersrum wird nen Schuh draus: Diejenigen, welche auf Kosten anderer mit etwas Teurem versorgt werden wollen, sind die, die nur an sich denken.

Und sorry, es tut mir leid für diejenigen, die schon lange auf dem Land wohnen. Aber wer heute weit raus zieht, weils "schön ruhig" ist und die Grundstückspreise niedirg, der darf nicht verlangen, das ihm die Allgemeinheit mehr als nur das nötigste an Infrastruktur finanziert. Und nein, HighSpeed-Internet ist nicht norwendig, denn wenn es das wäre, würden diejenigen nicht so weit draußen wohnen. Ich habe extra mehr Geld bezahlt, um ein Grundstück in einer gut versorgten gegend zu kaufen. Wer sich das nicht leisten kann, der muss eben verzichten.

Und mit der Entlastung der Steuerzahler durch die Privatisierung von etwas, was die Privatwirtschaft viel besser kann, ist ALLEN Steuerzahlern geholfen, also nicht nur mir.

Übrigens, ich wäre dafür, einen Volksentscheid dazu durchzuführen. Kommt die Mehrheit zusammen für Steuer finanzierten Ausbau, dann ist das okay, wenn nicht, tja, Pech gehabt. DAS ist Demokratie.
 
@iPeople: Wieso wundert mich so ein Kommentar ausgerechnet von Dir nicht. ^^
Das Ziel einer Infrastruktur sollte es nicht sein möglichst viele Gewinne zu machen, sondern für die Allgemeinheit, und dabei für möglichst alle optimalst zur Verfügung zu stehen. Deshalb sollte sie in der Hand der Allgemeinheit bleiben, denn ein Privatunternehmen verfolgt logischerweise nicht dass selbe Ziel, sondern stattdessen möglichst hohen Gewinn.
Dass es - wie Du hier schreibst - "die Privatwirtschaft viel besser kann" sieht man ja an der oberen Statistik... ^^
 
@moribund: Weil Du mich in eine Schublade gesteckt hast ;)

Stimmt, wenns der Staat inne Hand hätte, hätten wir jetzt flächendeckend 2Mbit-Leitungen. Was hätten wir gewonnen? Sorry, aber warum wird ausgerechnet "Internet" als ein Grundbedürfnis angesehen? Da wäre ich eher dafür, dass Wohnraum vom Staat geschaffen wird, der bezahlbar ist und bleibt. Wer Internet als sooooo dringenst notwendig erachtet, soll sich Sky-DSL holen, fertig. Die Privatwirtschaft kann es besser als unserer Staat es je vermocht hat, das meinte ich. Würde die Bundespost noch dafür zuständig sein, stünden wir in der Statistik da oben auch nicht besser da.

Und gucke mal, von de 18 Mrd, die in Südkorea ins Netz investiert wurden, sind gerade mal 730 Mio vom Staat.
http://www.golem.de/1102/81611.html

Hier haben also die Telekommunikationskonzerne ausgebaut, und nicht der Staat selber.
 
@iPeople: das ist leider Blödsinn (ich glaube ich fange meine Posts zu oft damit an - aber manchmal verstehe ich Leute wie dich einfach nicht).
Seit wann wird Steuerzahlern überhaupt geholfen? Die zahlen für alles - auch für 500 Mio. teure Projektkatastrophen a la "Euro-Fighter". Da ist der Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur (was ein Wort) wohl noch das mit nützlichste, denn je mehr Leute - auch auf dem Land - schnelles Internet haben, desto wahrscheinlicher werden sie Online-Inhalte konsumieren und dafür zahlen.

Dieser Aspekt mag für die Telekom an sich uninteressant sein; für Deutschland als Staat wäre es aber durchaus interessant, denn nicht nur die Zufriedenheit würde steigen; der Staat besteuert ja nahe zu alles.

Und komm mir nicht mit Demokratie. In Sachen Infrastrukturausbau würde ich eher sagen "Das ist Lobbyarbeit" bzw. "Das ist Schmiergeld gut investiert". Mit Demokratie hat es rein gar nichts zu tun. "Andersherum wird ein Schuh drauß": weshalb sollte jemand in einem ländlichen Gebiet nicht ein Recht auf das qualitativ gleiche Internet haben wie jemand, der in der Stadt wohnt? Ist er etwa ein digitaler Mensch zweiter Klasse?

Ich wäre auch für einen Volksentscheid, befürchte aber, dass die Lander- und Bundesregierung(en) einfach Angst davor haben von dem Volk eins ausgewischt zu bekommen - Gründe gäbe es ja genug. Deswegen gibt es auch zu kaum einem Thema Volksentscheide.

Ich fordere ja nicht einmal, dass die Infrastruktur in die Öffentliche Hand zurückgeführt wird (was aus meiner Sicht absolut sinnvoll wäre); es würde ausreichen wenn man die Telekom aufspaltet und zwei Unternehmen darauf macht. Dann müsste man dem Infrastruktur-Unternehmen noch verbieten die Telekom zu bevorzugen - e voila: der Ausbau würde dann unabhängiger von statten gehen und jeder potentielle ISP könnte diesen mitfinanzieren (und würde dies vermutlich sogar).
So legt die Telekom aber so viele Steine in den Weg wie möglich, denn man muss gewährleisten, dass der Ausbau für andere ISPs ebenfalls nicht lukrativ bleibt.

Und was Sky-DSL angeht: in der Tat scheint dies - zumindest laut skydsl.eu - eine interessante Alternative zu sein. Kosten tut sie dennoch mehr und es ist fraglich welche Leistung man wirklich bekommt.
Edit: ah leider eben Erfahrungsberichte gefunden: Sky-DSL ist ziemlich mies und obwohl mit Flatrate geworben wird, wird wohl oft sogar nach 1GB bereits gedrosselt. Also ein Saustall.
 
@divStar: Aha, weil Sky-DSL etwas teurer ist, verlangen wir vom Steuerzahler also den Ausbau finanziert zu bekommen?

Sind Menschen in der Stadt 2. Klasse, weil sie andere Nachteile haben, die ein Landbewohner nicht hat?
Es ist nunmal so, die einen haben Vorteile auf dem Land, die anderen haben Vorteile in der Stadt.

Eine Aufspaltung der Telekom wäre sicherlich eine Überlegung wert, dennoch bliebe der Zweifel, ob dann flächendeckend ausgebaut würde.

Ein Volksentscheid, der unter anderem mit der Info einhergehen würde, dass ein Ausbau nur mit Steuermitteln und evtl Steuererhöhung zu bewerkstelligen wäre, würde sicherlich vom Volk mit "dagegen" entschieden werden. Warum soll das keine Demokratie sein?

Und das mit den Schmiergeldern kannst Du sicher belegen, oder?
 
@iPeople: das nennt sich heute "Lobbyarbeit" - was denkst du was die da hinter verschlossenen Türen machen? Oder wie glaubst du konnte die Telekom in der Form "privatisiert" werden (betrifft die Bahn, die ursprünglich aus Steuermitteln finanziert wurde, ebenso).

Im übrigen muss man das nicht belegen, denn Politiker sind grundsätzlich käuflich und lügen bis sich die Balken biegen. Außerdem werden sie definitiv von bestimmten "Unternehmen" "geschmiert" (bzw. wird dort "Lobbyarbeit" verrichtet) - man sieht es an Gesetzen wie dem Leistungsschutzrecht, das eigentlich keine Leistung schützt und nur von Hirntoten erdacht und umgesetzt werden konnte. Da haben die großen Verlage wie auch Politiker "brilliert" - welche Belege brauchst du noch?

Und Steuererhöhungen? Ich würde sagen, dass man einfach Steuermittel, die bereits Zuhauf vorhanden sind, eben für so einen Ausbau ausgibt - statt für den nächsten Staatstrojaner oder sonstige Überwachungsinstrumente.

Ach und wie gesagt: Sky-DSL hört sich hervorragend auf dem Papier an - selbst dann wenn man 400 Euro an Kosten für die Installation in Kauf nimmt. Die Erfahrungsberichte (von 2014) bescheinigen dem Unternehmen aber eine miserable Firmenpolitik, sodass es nicht wirklich als "Alternative" für Leute ohne DSL-Anschluss dienen kann.
 
@bigspid: Die obigen Zahlen machen das ganze Drama noch nicht einmal deutlich. InDeutschgland wird auf veraltete Technologien gesetzt (DSL, VDSL) und diese sogar noch ausgebaut. In den meisten anderen Ländern geht man schon lange dazu über Glasfaser bis in die Haushalte zu legen. Wenn man da sie Zahlen in internationalen Vergleich anguckt, dann bekommt man ein Bild davon, dass Deutschland mittelfristig höchstens noch mit Entwicklungsländern konkurrieren kann. Dabei ist Fläche und Bevölkerungszahl nicht ausschlaggebend. Beispiel Russland, die haben viel mehr Fläche und viel mehr Bevölkerung - und viel mehr Haushalte mit Glasfaser angeschlossen. Das FTTH Council untersucht regelmäßig die Entwicklung in den Ländern. Deutschland wird bei Glasfaser ein Rückstand von 10 Jahren bescheinigt und in 2014 wurde sogar die Aussicht für Deutschland weiter abgesenkt.
 
@Nunk-Junge: Oh ok, das war mir nicht klar. Wusste nicht, dass D so weit hinterher hinkt, was den Glasfaserausbau angeht.
 
@bigspid: http://www.ftthcouncil.eu/documents/Reports/2014/GraphsRankingFeb14.zip Die Grafiken sind zwar schon ein knappes Jahr alt (veröffentlicht Februar 14). Wenn Du Dich wunderst, warum Du Deutschland nicht findest: Sie haben die minimale Grenze nicht erreicht und liegen noch hinter Rumänien...
 
@bigspid: Woanders zumindest insoweit, daß da investiert wurde - und wird. Denke nicht, daß Südkorea das für lau gemacht hat, oder Schweden, oder Hongkong, oder alle anderen. Nein, die haben investiert, und nicht für heute oder morgen, sondern für die Zukunft.

Oder andersherum: Ja, ganz offensichtlich ist man anderswo durchaus gewillt, erstmal Geld AUSzugeben, in der HOFFNUNG (da es ja keine Garantie gibt), am Ende etwas davon zu haben.
 
@bigspid: Sorry das ich dir das so krass sagen muss, aber deine Aussage ist an Dummheit nicht zu übertreffen. Vielleicht nimmst du dir mal ne Karte zur Hand und Googelst dazu mal die Bevölkerungszahl von Schweden. Dann wirst du zwangläufig unbestreitbar feststellen, dass mit einer einzelnen Leitung viel weniger Bevölkerung angeschlossen werden kann die Leitungen wesentlich länger sein müssen und mit mehr aufwand verlegt werden müssen. Und zu guter Letzt bei der geringen Bevölkerungsdichte schlussendlich mehr Leitungen verlegt werden müssen um die verstreuten Menschen alle an zu schließen.

In Deutschland legst du eine Leitung und versorgst gleich einen größeren teil der Bevölkerung damit. Hier kann man mit wesentlich weniger Aufwand einen viel größeren Teil der Bevölkerung Anschließen. Was die in Schweden machen nennt man hier zu teuer und unwirtschaftlich. Und diese Meinung wird von Fortschritts Muffeln und Rückschritts Liebhabern auch noch vehement verteidigt. Klinkt diese Begründung all zu logisch wenn man nicht weiter darüber nachdenkt und sich nur innerhalb Deutschlands bewegt.
 
@daaaani: Da haben wir wohl nen Morgenmuffel :P

Neben der Leitungslänge gibt es noch eine Vielzahl an Faktoren, die bei der Dimensionierung einer Leitung berücksichtigt werden müssen. Würde der Glasfaserausbau in D mit den gleichen Leitungen realisiert werden, wie in Schweden, könnte nur ein Bruchteil tatsächlich Zugang dazu haben. Um alle gleich abzudecken, müssen die Leitungen viel größer dimensioniert werden und das kostet! (Vergleich Einwohnerzahl Schweden 9,6 Mio, gegen Deutschland 80,8 Mio). Was hier auch anzumerken ist, ist dass die Geschwindigkeit der Statistik sich auf die Anzahl der Anschlüsse bezieht und nicht auf die Einwohnerzahl! Wenn also halb Schweden kein Internet hätte, der Rest aber mit >100MBit/s unterwegs ist, hätten sie also auch eine bomben Statistik ;)

Aber egal wie mans dreht und wendet, in D ist der Ausbau dringend nötig. In einem Dorf etwa 45min von meinem Wohnort entfernt haben die Bewohner zB nur vodafone-Netz und auch darüber Internet (meist 2.000kBit/s Leitungen) und Telefon. Das ist echt armselig, vor allem für die Industrie dort!
 
@bigspid: Die dicke der Leitung spielt keine Rolle, die Tiefbau arbeiten sind das Teure. Wenn einmal gebuttelt ist sind die Extra Leitungen die rein sollen zu vernachlässigen!
 
@RalphS: Ich würde 50 Euro für einen 25 - 50 Mbit Zugang im Monat locker ausgeben. Aber ich wohne aAdW und bekomme von Gottes Gnaden...äääähhhh... Telekom Gnaden gerade mal 3400 Kbit und 1000 kBit upload. Aber nur wenn keiner telefoniert.....
 
@RedBullBF2: Ja, deswegen sagte ich ja auch "Anbieter und Verbraucher gleichermaßen".

Sowas nennt man dann auch Stillstand.
 
@RalphS: Und wo ist das Problem? Warum soll der Verbraucher mehr zahlen, als dieser benötigt? Sollte man in Zukunft schnellere Verbindungen brauchen, dann kann man da immer noch die schnellere Verbindung legen. Ist ja nicht so, dass es nur jetzt geht und in der Zukunft hat man das Verlegen dann verlernt.

Du kaufst dir doch auch kein Brot zu viel, wo du genau weißt, dass du es ehe nicht isst.
Oder kaufst dir nen Rechner mehr, wo du genau weißt, den brauchst du nicht. Oder lässt das Wasser laufen obwohl es den Wasserwerken helfen würde. Oder...
Warum also bei der Internetverbindung das tun?

Grüße

Forster
 
@Forster007: Die Analogie paßt nicht. Eher ist es ein Fall von "ich hab Wasserrohre in der Wand verlegt und die reichen mir", und dann bleiben die da drin, koste es, was es wolle.

Daß die aber natürlich irgendwann rosten, oder sich wegen ungünstiger Verlegung (Elektrostatik) -oder was auch immer- einfach auflösen, oder schlicht der Querschnitt irgendwann ungenügend wird (sei es wegen Ablagerungen oder weil plötzlich mehr Wasser als bisher benötigt wird)... das bleibt dabei außen vor.

Oder: Thema Straßen- und Schienenverkehr. Das ist vielleicht sogar anschaulicher, weil da ja letztlich genau dasselbe passiert (nur daß die Datenpakete halt "Auto" oder "Zug" heißen).

Klar kann man warten, bis alles zusammenbricht. Aber das wird man dann ganz bitter zu spüren bekommen.
 
@RalphS: Mit dem Auto ist kein Vergleich. Denn hier sind die Kosten auch anders. Außerdem geht die Straße nach und nach kaputt und nicht von jetzt auf gleich, sowie es bei den Leitungen der Fall wäre.

Die Wasserrohre können genauso lange benutzt werden, bis die Defekt sind. Aber das meinte ich nicht. Sondern ich meinte, den Wasserverbrauch an sich. Oder lässt du Wasser einfach so in den Abfluss laufen, weil du es kannst, aber nicht brauchst?
Das wäre das gleiche wie wenn meine Eltern sich eine 16000 Leitung holen. Für die reicht die jetzige, 2000 Leitung, vollkommen aus (Da liegt auch maximal 6000 an, aber die ist bei sämtlichen Anbietern teurer als die jetzige 2000 Leitung) Sie Telefonieren nicht darüber. Hören kein Radio darüber. Schauen kein Fernsehen darüber. Brauchen maximal die Leitung für reine Internetseiten und E-Mail. Und haben die Leitung für sich alleine. Warum sollten die nun eine teurere Verbindung nehmen? Wo sieh nicht mal annährend nen Vorteil haben?
Grüße

Forster
 
@Forster007: Ich glaub wir reden aneinander vorbei. Es geht um die Infrastruktur, ie die Straßen, Schienen, Leitungen und so weiter. Nicht darum, was (oder wer) diese benutzt.
 
@RalphS: Ok, aber du schriebst ganz am Anfang:

"denkt jeder nur ans eigene Geld, egal ob Anbieter oder Verbraucher, und da keiner von beiden mehr ausgeben will als absolut nötig, hat keiner von beiden ein Interesse daran, "schneller" zu werden."

Und hier noch mal meine Frage. Warum sollen meine Eltern (z.B.) ein Ausbau finanzieren, der für sie gar keinen Nutzen hat?
Ok, wenn die Straße ehe aufgerissen ist, dann kann man hier auch entsprechend die Leitung gleich mit machen oder zumindest ordentliche Leerrohre verlegen.
Aber einfach so die Straße aufzureißen, nur damit eine Bessere Infrastruktur für die Zukunft in den Straßen liegt, die aber gar nicht gebraucht wird,...

Grüße

Forster
 
@Forster007: Hallo Forster,

habe jetzt in aller Ruhe sämtliche deiner Beiträge durchgelesen und frage mich allen ernstes: In welcher Zeit lebst du (und wie alt bist du?)?? Will dich hier nicht beleidigen, aber etwas eingeschränkt ist dein Horizont offensichtlich schon... und im folgenden, will ich auch belegen, wieso!

Kommen wir zunächst mal zur weiter unten aufgeführten Aussage von dir, dass es durchaus Haushalte gibt, die sogar mit einer 1 MB Leitung oder ISDN auskommen. Ich weiß ganz ehrlich nicht, bei welchen Haushalten dies ausreichen sollte, es sei denn, sie sind über 50 und haben kein Interesse am Internet. Da geb ich dir recht, für die mag das Überdimmensioniert sein. Aber wie wir alle wissen, wird es in Zukunft ohne Internet nicht mehr gehen! Und wenn du evtl. mal auf Facebook oder anderen größeren (größer als google.de) gegangen bist und gegebenenfalls mal den Datenhunger dieser Seiten gemessen hast, wirst du sehen, wie bandbreitenhungrig diese Seiten sind. Das surfen auf solchen Seiten unter 4-5 Mbit wird schon eine Qual... und ich spreche in diesem Fall von nur EINER Person im Haushalt, die surft. Ich gehe jetzt noch nicht mal von Streamingseiten á la Youtube oder Prime aus, die, sollte man auf HD Inhalte zugreifen wollen, noch wesentlich mehr MBit benötigen. Von Familien mit Kindern, welche gleichzeitig im Internet surfen wollen noch ganz abzusehen!
Im Übrigen weiß ich wovon ich spreche, da ich jedesmal selbst erleben darf wie es ist mit 1,5 Mbit über die DTAG zu surfen, wenn ich den Haushalt meiner Mutter besuche. Ihr persönlich reichen die 1,5 MBit bisher zwar auch aus (Ü50, alleine wohnend), allerdings sobald eine zweite Person zu Gast ist und diese Surfen möchte, ist dies gleichzeitig nicht mehr möglich! Also solltest du das in Zukunft auch deinen Kindern zumuten wollen, dann hast du recht, dann solltest du wirklich nicht in den Straßenausbau investieren (ist ja auch Quatsch, hast ja keinen Nutzen von).

Aber holen wir mal etwas weiter aus, warum es durchaus vielleicht mal unsere Politiker oder auch "unsere Eltern" interessieren sollte. Schon Mal Lokalpolitik verfolgt und mitbekommen, warum in Deutschland große Landflucht (grade bei jüngerern Bürgern) besteht. Genau! Weil die Stadt wesentlich mehr Infrastruktur bietet! Und warum ist das wohl so.. auch richtig, weil auf dem Land größtenteils nur noch ältere Bevölkerung wohnt, die, um es mit deinem Worten zu sagen, keinen Nutzen vom Ausbau haben und nicht bereit sind, darin zu investieren. Die Konsequenz ist jedoch, dass große Firmen (welche ohne gewisse Bandbreiten einfach nicht mehr auskommen) anstatt im Umland von deutschen Städten zu investieren und dort Zweigstellen zu eröffnen, doch lieber ins günstigere Ausland abwandern... wo zum einen Mieten und Gehälter günstiger sind aber dennoch die Infrakstruktur besser ausgebaut ist. Bzw. man politisch dort erkannt hat, dass es für die Wirtschaft der Region, wie auch des Landes, durchaus förderlich ist, diese Firmen zu unterstützen (neue Arbeitsplätze, mehr Geld in der Bevölkerung). Das Ganze hat zur Folge, dass es bei deinen Kindern bzw. Enkelkindern durchaus möglich sein kann, dass diese entweder in große Ballungsgebiete (die sich immer weiter Aufblähen werden) in Deutschland ziehen, oder eben ins Ausland abwandern müssen, um noch ordentliche Arbeitsplätze zu finden.
Es ist richtig, heute wird das vielleicht dem einen oder anderen nicht viel Nutzen, aber um in die Zukunft zu investieren, sollte man heute (nein besser, man hätte schon viel früher wie in anderen Ländern) Geld in die Hand nehmen (müssen), um diesen Verlauf direkt zu unterbinden. Denn um nochmal auf meinen Anfang zurück zu kommen: Ohne Internet wird es in Zukunft (und auch heute schon) nicht mehr gehen!
Es mag für dich grade alles etwas weit hergeholt sein, aber ich weiß wovon ich spreche, da ich selbst in einer ländlichen Region groß geworden bin die zum Teil stark damit zu kämpfen hat, da grade ihre Jugend immer weiter abwandert, da es einfach extrem unattraktiv ist.

Aber kommen wir abschließend noch Mal zurück zur Frage: "Warum sollen meine Eltern (z.B.) ein Ausbau finanzieren, der für sie gar keinen Nutzen hat?"... Ich hoffe sie denken nicht auch so bei dir und haben vielleicht, wie es die meisten Eltern nunmal so tun, gewisse Rücklagen über die Jahre für ihre Kinder gesammelt... davon haben sie in erster Linie auch keinen Nutzen, aber sowas macht man nunmal als Eltern um die Zukunft ihrer Kinder zu sichern.
So far...

Mit freundlichen Grüßen

Olli1084
 
@olli1084: Übrigens, ich komme aus dem IT-Sektor. Kenne mich damit also aus!
Und dein Beitrag hat in keinster Weise meine Sicht geändert, warum Personen, die es nicht benötigen, unnütz Geld ausgeben sollen! Und ich sage dir auch warum: Warum sollte das Geld jetzt unnütz gezahlt werden, was später, wenn der Fall eintritt, dass man dann doch mehr Geschwindigkeit braucht, immer noch ausgegeben werden kann und da gleich auf die dortige beste Technik? Anstelle jetzt das Geld zu investieren, was in 10 oder 20 Jahren schon veraltet ist? Und das nur, weil es vielleicht Möglich ist, dass Kinder das benötigen? Wie schon gesagt, sollte dieser Fall eintreten, kann man diese Investition immer noch machen. Solange der Fall aber nicht eingetreten ist, kann man das Geld sparen und für die Kinder auf das Sparbuch tun. Da ist es besser angelegt!
Und wie schon gesagt, es gibt Haushalte, die brauchen nicht mal ISDN. Und diese Haushalte haben einen Altersdurchschnitt von 23 Jahren ohne Kinder.
Auch wenn du persönlich daran nicht glaubst, gibt es solche.
Ich will aber nicht sagen, dass jeder diesen Schritt nicht machen soll. Sondern jeder muss auf seine Situation schauen und dementsprechend handeln. Was anderes habe ich nicht gesagt und werde ich auch nicht sagen.

Und das ein Haushalt mit Kindern mit einer 2000 Leitung auskommt, zeigt meine Eltern. Dort lebt mein Bruder (15)! Selbst wenn ich zu besuch bin, geht es immer noch! Aber ich lege natürlich wenn ich da bin auch andere Prioritäten.

Ich sage es aber noch einmal: Jeder muss das tun, was für seine Situation das Beste ist. Und nicht einfach in irgendwas Investieren, nur weil es die Regierung oder manche in der Bevölkerung wollen.

Grüße

Forster
 
@Forster007: Weil es wirtschaftlicher ist das Geld in eine Zukunftsfähigere Infrastruktur aus zu geben als wie eine Billigere kurzlebigere. Aber wir leben in einer Zeit des Outsourcings und der Gewinnmaximierung und um das zu erreichen wird halt mit allerlei Tricks gearbeitet. Es wird versucht den Weg des Geringsten Widerstandes auf Kurze Sicht zu gehen. Es wird erst das gemacht was am leichtesten den meisten Gewinn ab wirft. Sowas ist so zu sagen gerade sehr inn. Das es aber mittel oder Langfristig sehr kurzfristig gedacht war und die Firmen dann auf erhebliche Probleme und größeren widerstand treffen, oder der Konkurrenz Tor und Tür öffnet (meist durch feindliche übernahmen), wird da meist ausgeblendet. Am ende interessiert es ja auch nicht wirklich jemanden, weil das dann schon wieder das Problem deren Nachfolger ist. Schließlich gab es durch den Kurzfristigen Rekordgewinn ja auch schöne Prämien.
 
@daaaani: Und was hat das nun mit den Privatmenschen zu tun und das die kein Geld in eine Bessere Leitung investieren wollen?
Wie schon gesagt, es lohnt nicht, jetzt aufzurüsten, wenn man die Geschwindigkeit in 10 Jahren erst benötigt. Da kann und wird vermutlich auch, die Leitung so fortgeschritten sein, dass dort schon eine neue Technik gebraucht wird und man dann, wenn man es wirklich braucht, auf das aktuelle umsteigen kann. Das ist günstiger, als in der Zeit, zweimal die Leitung umzubauen. Also ist auf Lange Sicht das Sparen, wenn man halt keine bessere Leitung zur Zeit braucht, die bessere Wahl.

Grüße
 
@Forster007: Hast recht in der Statistik sieht man ja wohin das führt. Und das mit dem brauchen finde ich auch geil. Weil es wird ja überall geschriehen "Wir brauchen keine Leitung es ist alles schnell genug, wir brauchen keinen Ausbau".

Informier dich mal was der Wirkliche Grund für stockenden Ausbau ist und Laber nicht alles nach.
 
@daaaani: Ich bin im IT-Sektor aktiv. Und du hast das Grundproblem nicht verstanden! Aber für dich noch einmal: Warum soll eine Familie oder eine Person was zahlen, was er nicht braucht? Warum soll er was zahlen, was später für das Gleiche Preis-Leistungsverhältnis auch noch zu machen ist? Und das mit sogar noch besserer Technik?
Vielleicht solltest du nicht einfach alles Nachquatschen, was die Nachrichtendienste sagen "Die Leitungen sin zu schwach für ALLE", sondern einfach mal die Birne einschalten.
Ich hoffe, wir sind nun mit unrespektvollen Umgang durch und können wieder Respektvoll miteinander diskutieren. Wenn du aber weiterhin diesen Ton an den Tag legst, werde ich nicht mehr antworten.

Grüße

Forster
 
@Forster007: Das Grundproblem ist, das Deutschland abgehängt wird. Und der Wettbewerb nicht wirklich Funktioniert. Wie auch wenn fast alle ein vom Steuerzahler bezahltes Netz nutzen und sich teilen müssen?

Nur weil du irgendwo arbeitest macht dich das ja nicht zum experten. Sieht man ja an der Ursachen Suche deinerseits.
 
@daaaani: Experte hin oder her. Bist du einer? Hmmm, denke darüber mal nach! Und was hatte ich vom Ton gesagt? Kannst wohl nicht anders als Beleidigen? Sehr Arm...
 
@Forster007: Ich habe niemanden beleidigt, mit deinem vorletzten Post habe ich aber das Gefühl du hattest das vor. Aber ich bekomme hier schon mit, dass man mit offenen Worten hier nicht gern gesehen wird. Nun sei es drum.

Und ich habe nie behauptet das ich ein Experte, noch habe ich behauptet ich würde mich auskenne weil ich irgendwo arbeite. Das habe ich weiter oben gemacht wo es um Preise geht von denen ich als Geschäftsführer Tatsächlich was verstehe.
 
@daaaani: Ich zitiere dich mal:

"Nur weil du irgendwo arbeitest macht dich das ja nicht zum experten. Sieht man ja an der Ursachen Suche deinerseits."

Das sehe ich als Beleidigung an. Wäre wie, wenn ich ohne dich zu kennen behaupte, du wärst ein misserabler Geschäftsführer!
Sei es drum.

Das Problem ist doch nicht das, dass Deutschland abgehängt wird. Wenn die Deutsche Bevölkerung diese Geschwindigkeiten nicht benötigt, ist es doch vollkommen egal, ob die anderen Länder eine 150MB Leitung haben. oder noch eine Schnellere.
Was aber Fakt ist, dass es für jemanden unsinnig ist in was zu investieren, wenn er es nicht braucht! Und ich sage es auch noch einmal, warum. Jetzt benötigt Person X nur eine Geschwindigkeit von 6000. Sein Leben ändert sich in den nächsten 10 Jahren nicht und er kommt mit dieser Geschwindigkeit gut zurecht. Nach den 10 Jahren ändert sich was und er benötigt nun eine Geschwindigkeit von 1GB pro Sekunde. Hätte er aber nun die Leitung vor 10 Jahren verlegen lassen um zu diesem Zeitpunkt eine Höchstgeschwindigkeit von 50000 zu bekommen und hätte zu diesem Zeitpunkt auch die 20000€ bezahlt, kann er nun für dieses Geld eine Leitung der neuen Generation verlegen lassen, mit dem er den 1GB schafft.
Wenn er Glück hatte, dann musste in dieser Zeit die Straße draußen erneuert werden und hätte da vielleicht auch schon Günstiger wegkommen können, als die 20000€ und in der Straße liegen dann ordentliche Rohre, wo das verlegen der Kabel um ein vielfaches einfacher ist und somit der Preis auch drastisch gesenkt werden konnte.
Nun, was ist besser, die gute Straße aufzurupfen, nur damit eine Internetverbindung verlegt wird, die man selber gar nicht braucht? Oder diese Zeit einfach abzuwarten und entweder zu Handeln, wenn man es dann wirklich braucht oder wo es am Wirtschaftlichsten ist?
Daher sind solche Personen, die warten nicht das Problem und machen es auch nach meiner Meinung nach richtig.
Es lässt ja auch niemand extra Wasser laufen, nur weil er es kann und man dadurch vielleicht besser als ein anderes Land wäre...
 
@Forster007: Ooohhhh mmmeeeiiinn goooooottttt, jetzt benötigt die Deutsche Bevölkerung diese Breitband Anbindung nicht.

Hier habe ich aufgehört zu lesen!!!!!!! Sorry aber das geht einfach nicht!!!!
 
@daaaani: Wenn du die Beiträge nicht durchliest, kann auch keine ordentliche Diskussion entstehen. Bitte lese daher den Text komplett durch und du wirst lesen, dass das gar nicht so gemeint war.
 
@Forster007: Weil du damit Recht hast habe ich den Post gelesen. Ich habe aber nix gelesen das du es nicht so meintest.

In etwas zu investieren was keiner benötigt ist dumm ist doch klar und macht doch keiner absichtlich. Du begehst aber viele Denkfehler. Menschen haben nicht alle das gleiche Bedürfnis. Es gibt immer welche die schneller und welche die weniger schnell brauchen. Man kann sich daher nicht den langsamen Orientieren.

Dann ist der Ausbau allgemein schlecht egal ob Private oder Industrielle Bedürfnisse. Auch machen viele den Denkfehler es gehe nur um Ländliche Gegenden. Denn auch die Städte und Landeshauptstädte sind schlecht ausgebaut. Unabhängig davon ob es ausgebaute gebiete gibt. Denn es geht ja um die nicht ausgebauten.

Dann sind diese Netzausbauten immer Langfristige Investitionen, man plant auf lange Sicht. Einfach weil es nicht um die Leitungen an sich geht sondern um die Tiefbauarbeiten. Das heißt man sorgt dafür, dass man die Straßen nicht so oft auf buddelt. Indem man für die Zukunft plant.

Und egal wie man es dreht und wendet dieser Ausbau findet so gut wie gar nicht statt. Und da geht es weniger um rentable Gebiete und weniger rentable Gebiete. Sondern ganz allgemein darum, dass er Flächendeckend nicht geschieht.

Wenn natürlich die hiesigen unternehmen pennen entsteht für Konkurrenz Unternehmen eine Lukrative Situation. Und teilweise fangen die ja schon mit eigenen Netzen an. Aber das geht alles nicht von heute auf morgen und dauert seine Zeit. Und bis dahin hängt uns der Rest der Welt ab. Was angesichts unserer Position innerhalb Europas ein Armutszeugnis ist.
 
@daaaani: Wenn du nun noch die Beiträge weiter oben in diesem Artikel von mir liest, wärest du zu dem Schluss gekommen. Ich zitiere mal die Stelle von mir:

"Ich will aber nicht sagen, dass jeder diesen Schritt nicht machen soll. Sondern jeder muss auf seine Situation schauen und dementsprechend handeln. Was anderes habe ich nicht gesagt und werde ich auch nicht sagen."

Ich will mit meinen Beiträgen nur sagen, dass es Familien gibt, die solch eine große Geschwindigkeit nicht brauchen. Warum sollten diese nun investieren? Und wie ich ja nun schon das öfteren sage, ist es ja keine wirkliche Investition, weil diese Teile Leitungen später auch noch verlegt werden können, wenn die Straße wirklich mal offen ist oder wenn man es dann benötigt.

Aber um dich mal von der Technik her zu schocken: An sich sind die alten Telefonkabel, die jetzt schon in sämtlichen Haushalten liegen, für eine Verbindung von ca. 100MB gut. Mit einer passenden Zwischenstation und Verstärkern, und entsprechenden Router, bräuchte man keine neuen Leitungen verlegen, solange die alten Kupferadern natürlich nicht schon vermodert sind.
Was also bedeutet, der Breitbandausbau müsste sich also eigentlich nur noch auf die Zwischenstationen und Knoten beziehen. Bei den Knoten gebe ich dir aber vollkommen recht. Hier muss von den Betreibern nachgerüstet werden für die Unternehmen. Aber die Unternehmen könnten ja auch Geld in diesen Ausbau stecken, wenn diese es benötigen. Warum sollen die Privatleute das für die Gewerblichen machen?
Daher meine Frage noch einmal, warum sollten Privatleute in was investieren, was die Privatleute nicht brauchen?
Ich sage es aber noch einmal: Wenn jemand solch eine starke Verbindung braucht, dann sollte er auch die Investition machen. Er kann aber nicht das von anderen verlangen.
 
@Forster007: Das kann generell von niemand anderen verlangt werden außer den Anbietern denn es ist ja deren Geschäft. Oder bezahlen die Leute die Fabriken von den Autobauern? Oder die Bäckereinen für die Bäcker? Das ist völliger Quatsch, man kann Förderungen für schwer zu erschließende Gebiete geben, aber es ist und bleibt nun einmal deren Geschäft.

Und dabei zu trennen wer schneller oder langsamer benötigt ist auch falsch. Weil es die Aufgabe der Anbieter ist deren Preise dahingehend an zu passen.

Man hat schlicht auf andere Strategien gesetzt und ist damit gescheitert. Es gab auch mal eine Zeit da hat man sich über die Beginnende Kabelnetz Betreiber und deren Netze regelrecht lustig gemacht. Heute sind ernst zu nehmende Konkurrenten geworden. Und die Telekom überlegt sogar den Kauf kleinerer.

Das alte Kupfernetz hätte Fragmentiert und verkauft gehört und zwar in jedem noch so kleinen Nest und gebiet und nicht auf Bundesebene. Dann hätte jedem ein paar Fragmente gehört und für dessen Ausbaue sorgen müssen! Und nicht wie heute wo es nur einen Gehört aber sich keiner dafür zuständig richtig aus zu bauen.

Mir braucht da auch keiner mit Rentabilität kommen, denn um es zu machen sind die Anbieter zuständig!

Aber da will man einen Weiß machen das Internet Geschäft wäre in Deutschland nicht rentabel. Oder das alles nur an irgendwelchen entlegenen unwirtschaftlichen Regionen liegt. Die dann natürlich die Statistik des ganzen Landes runter ziehen. Oder gar die Deutsche Bevölkerung den Ausbau nicht bezahlen will.

Der Telekom Konzern gehört zerschlagen. Damit er nicht wie ein Platzhirsch durch Lobbyarbeit Fortschritt und Ausbau verhindert und Konkurrenten nicht Blockiert!!!
 
@daaaani: dann reden wir aneinander vorbei. Ich habe mich immer auf die Aussage von Ralphs bezogen. Im ersten Post schrieb er nämlich, das die Privatleute schuld wären,weil die nicht mehr zahlen wollen. Und genau darauf habe ich mich bezogen.
 
Die Mehrheit der Politiker hat nicht begriffen dass es die Industrie mehr unterstützen würde das Internet praktisch flächendeckend schnell zu machen, als vieles der restlichen Lobbyarbeit. So nebenbei profitieren auch die Wähler... wir... Aber Dornröschen wird schon noch erwacehn, xx Milliarden aus Steuergeldern diversen Aktienunternehmen zum Infrastruktur Ausbau in den Rachen schieben und zum Ausgleich eine Internetsteuer, wie auch immer diese aussieht und heißt, einführen... Verrottete Politlandschaft...
 
@Antiheld: Was haben die politiker damit zu tun?
 
@iPeople: Es geht um Infrastruktur... Da wo es sich wirtschaftlich nicht lohnt diese auf ein sinnvolles Maß aus zu bauen, muss der Staat eingreifen. Hier ziert sich die Regierung noch weil sie vermutlich der Meinung sind dass die Telekom (Sammelbegriff) dafür zuständig ist... In wie weit das der Fall ist, kann ich nicht beurteilen.
 
@Antiheld: Man hat diese Infrastruktur aber in private Hände gegeben. Und ich als Steuerzahler bin nicht bereit, dafür aufzukommen, dass hinter jeden Baum inn der Walachei Breitbandinternet gelegt wird, auf Kosten des Steuerzahlers. Denn mit dem Ausbauen in unrentablen gebieten ist es nicht getan: Wartung und Unterhalt müssen auch bezahlt werden. Und es gibt nunmal Unterschiede, was das Leben auf Dorf oder in einer Stadt ausmacht, Breitbandinternet ist einer davon.
 
@iPeople: ... und genau hieran hängt es.
 
@RalphS: Nö, ich bin froh darüber. So arbeiten die Telekommunikaionsfirmen kostendeckend. Ein staatliches Netz, welches in jedes kleine Dorf gebaut wird, wäre unrentabel und würde dem Steuerzahler viel Geld kosten. Meine Steuerbelastung ist bereits hoch genug, da kann ich darauf verzichten, Häuslebauer auf dem Feld neben Bauprämie auch auch das Internet zu subventionieren.
 
@iPeople: Mh, es ging mir nicht so ums "froh darüber" oder "nicht froh darüber".

... Wobei, das stimmt vielleicht nicht ganz. Oder nein, noch ein bißchen anders: Ja, Du hast natürlich Recht mit dem, was Du schreibst. Das habe ich auch nicht in Abrede gestellt. Aber eben daran hängt es eben. Wenn "der mit der Entscheidungsgewalt" nicht will, oder nicht kann, dann passiert eben auch nichts. Und wenn der Entscheidungsträger so unscharf ist wie "die breite Masse", wird insgesamt betrachtet gar nichts passieren.

Mit anderen Worten, wie Du ja selber schreibst: wenn der gemeine Steuerzahler nicht will, gibt's kein flächendeckendes Internet. Und der gemeine Steuerzahler will das nicht, auch und unter anderem aus den von Dir genannten Gründen.

Die Frage ist nun, ob das *insgesamt* "gut" oder "schlecht" für uns ist. Immerhin hätte es ja auch einen Spinner geben können, der das für uns durchsetzt, ob wir als Steuerzahler das gewollt hätten oder nicht. Dann hätten wir jetzt mglw 'Breitbandinternet Überall' gehabt, hätten zur fraglichen Zeit garantiert gemault... und stünden jetzt aber anders da.
 
@RalphS: Ich wäre für einen Volksentscheid:

"Um den Ausbau des Breitbandinternet auch im entlegensten Teil unseres Landes voranzutreiben, wäre eine Eerhöhung der Mehrwertsteuer auf 21% nötig.

( ) Dafür
( ) Dagegen
"

Wetten, dass dieser Entscheid zugunsten "dagegen" ausfällt?
 
@iPeople: Sucker bet. Darauf geh ich nicht ein. *lach* Nix andres sag ich ja schon die ganze Zeit. :D
 
@Antiheld: Wo profitieren die Wähler? Wenn die Wähler diese Geschwindigkeiten gar nicht benötigen, warum würden diese dann profitieren? Und es benötigt nicht jeder Wähler eine 50 oder 16 Leitung. Für manche reicht eine 2 MB Leitung oder sogar noch eine 1 MB Leitung oder für wenige auch noch ISDN vollkommen aus.

Grüße

Forster
 
deutschland einfach nur lächerlich!
 
@mTw|krafti: Und warum? Grüße Forster
 
@Forster007: na weils bei uns einfach zu lange dauert mit dem dsl, bzw highspeed internet. und da hab ich ja noch glück das is in der innenstadt sogar dsl6000 habe und das im jahr 2015.... INNENSTADT?!?!?!?! und da gibts noch leute bei denen gibts garkein inet. also deswegen deutschland einfach lächerlich, was in sachen internet betrieben wird.

gruss krafti
 
@mTw|krafti: Das ist ein Grund! Grüße Forster
 
Der Vergleich ist oberflächlich. Diverse Punkte bleiben dabei unbetrachtet: Bevölkerungsdichte z.B. oder Aufwand, der betrieben werden muss im Verhältnis zu den erzielten Gewinnen aus dem Ausbau. Machen wir uns nichts vor, alle rennen weg von der Telekom zu billigen Konkurrenten, welche aber nicht ausbauen (das soll mal schön die Telekom machen), von ein paar Ausnahmen mal abgesehen. Was erwarten die Leute?
 
@iPeople: Diese billig Anbieter bezahlen aber die Telekom.
 
@shriker: Zu einem vom Staat festgelegten Preis.
 
@iPeople: der der Telekom das Netz geschenkt hat
 
@shriker: Inklusive überbordendem Personalpool, Schulden, unkündbaren Beamten, zerfallenen Immobilien. Desweiteren ist das Netz ja wohl weiterhin modernisiert und ausgebaut worden, oder glaubst Du ernsthaft, das Netz ist auf dem Stand von 1995? Aber das kann die Telekom nunmal nicht alleine und vor allem auf eigene Kosten, wenn ihnen die Kunden wegrennen. Das Geld anderer Anbieter für die "letzte Meile" deckt ja wohl kaum das Anbinden von Kleinsiehstenicht und Kleinkleckersdorf, sondern ist die Miete für den bestehenden Anschluss.
 
@iPeople: die telekom hat sich ja auch in den letzten jahren so mit ruhm bekleckert. lasst uns alle die telekom supporten, denn denen liegt wirklich etwas am wohl des kunden.
 
@iPeople: Bei uns is es das
 
@shriker: Bei uns nicht ... Somit sind wa quit. Offenbar lohnt es bei Euch nicht. Wie siehts denn mit den anderen Anbietern bei Euch aus?
 
@Mezo: Hast Du was zum Thema zu sagen?
 
@iPeople: man kann noch beim Witz LTE mitmachen.... nicht mal das Industriegebiet(ein paar Meter weiter) hats besser.
 
@shriker: LTE muss auch von der telekom kommen? Was ist mit Vodafone und O2/E-Plus?
 
@iPeople: LTE gibts von Vodafone und Telekom.
 
@shriker: Aber offenbar nicht in dem von Dir erwähntem Industiregebiet nicht. Oder was wolltest Du mit re:6 aussagen?
 
@iPeople: Das LTE ein Witz ist, und das Industriegebiet genau das gleiche Problem hat, entweer LTE oder langsames Kabel.
 
@shriker: Und was hat das mit dem Thema zu tun?
 
@iPeople: Ist nur die Antwort auf deine Frage.
 
@shriker: Ich habe nicht nach LTE gefragt.
 
@iPeople: Wie siehts denn mit den anderen Anbietern bei Euch aus? -> LTE Vodafone
 
@shriker: Ist aber eher eine (schlechte) Alternative zu DSL und darum gibg es auch nicht, es ging um Festnetzausbau. Denn wenn wir schon so rangehen, kannst Du auch Sky-DSL nennen und der Breitbandausbau wäre flächendeckend erledigt.
 
@iPeople: Hab ich nie gesagt. Ist aber die einzigste Alternative, Kabel gibts nix, in die Häuser gehen nur 2 Draht Kupferleitungen.
 
@shriker: Weils eben nicht lohnt.
 
@iPeople: Für die 3m von der Autobahn, wo es dickes Kabel lang führt, zu den Häuser zu bauen, liegt gerade mal zwischen 10 000-20 000. (Die Stadt hat das mal ausgerechnet)
 
@shriker: Zwischen 10.000 und 20.000 Euro ... Findest Du diese Spanne nicht auch etwas schwammig? Dann kann die Stadt das ja bestellen und bezahlen.
 
@iPeople: Die kommen ja nur mit Ausreden, nächstes Jahr gibts ne ne Förderung und bla bla... eig. seit 5 Jahren immer das gleiche, alle beschweren sich, nie passiert was.
 
@shriker: Tja, wo soll das Geld auch herkommen? Immer nur verlangen, klappt eben nicht.
 
@iPeople: Das ist nicht die Welt und würde sich bezahlen lassen, aber man wartet auf Zuschüsse, damit es 3€ billiger ist.
 
@shriker: 3 Euro sind 3 Euro .... Ich freue mich darüber, dass 3 Euro weniger Steuergelder verballert werden.
 
@iPeople: Es bleiben Steuergelder, obs nun vom Freistaat oder von der Stadt ist.
 
@shriker: Eben drum
 
@iPeople: Der Zuschuss kommt vom Freistaat.
 
@shriker: Und der saugt es sich aus den Fingern?
 
@iPeople: Deutschland ist ein Land, mit einer sehr hohen Bevölkerungsdichte (in Europa sogar ganz vorne dabei), man glaubt es kaum. Schweden, Irland und Lettland haben zum Beispiel nur einen Bruchteil der Bevölkerungsdichte.
Und die Telekom ist schon lange nicht mehr teuer. Auch das hat sich deutlich geändert. Du bekommst (sofern verfügbar) 50/10 Mbit/s via VDSL für 35€ 100/50 Mbit/s für 40€ und sogar 200/100 gibts in wenigen gebieten für 45€. Bei Kabel Deutschland sind die Preise ziemlich genau so hoch, eher teurer, hast einen Zwangsrouter und eine Drosselung (NEIN BEI DER TELEKOM GIBT ES KEINE DROSSEL!!!) Und vorallem, bei Kabel Deutschland ist der Upload absolut lächerlich und wenn du Pech hast und viele Leute nutzen die Leitung Sonntag abend, bleibt von der beworbenen Bandbreite kaum mehr was übrig. Bei VDSL hast du aber eine dedizierte Leitung, da tritt das Problem so nicht auf.
 
@FatEric: Mir brauchste das nicht sagen. Aber es scheint hier zum guten Ton zu gehören, Telekom-Bashing zu betreiben. Es ist aber nunmal so, dass die Telekom eben nciht allein für den Ausbau aufkommen kann und darf, vor allem, wenn sie sich dem Preisdiktat für die letzte Meile und dem Preiskampf am Markt stellen müssen.

Eben, je höher die Bevölkerungsdichte im Verhältniss zu den Anschlussen, desto niedriger der Durchschnitt, vor allem wenn man die Zersiedelung der Statdränder betrachtet, wo es eben kein schnelles Internet gibt, weil der Ausbau nicht lohnt.
 
@iPeople: Naja, deine Argumentation ist aber nicht ganz so glücklich. Die Telekom ist für die Leistung, die sie bietet echt nicht mehr teuer. Das war früher mal. Somit kann man kaum zur günstigeren Konkurrenz wechseln. Und was den Ausbau betrifft, sehe ich aber bei keinem Betreiber wirklich ernsthaftes Engagement. Es gibt überall nur Leuchtturmprojekte wie einige Glasfaserausbauten der Telekom. Und auch das Engagement der Kabelbetreiber ist eher gering. Das TV Kabel liegt halt schon im Boden und jetzt braucht man nur den Verteilerkasten aufrüsten, fertig. Dass mal wirklich komplett neue Kabel verlegt werden, sieht man seltenst. hier muss schlicht und einfach die Politik Regeln erlassen und Zwang ausüben!
 
@FatEric: Das ist nicht meine Argumentation sondern der Tenor hier, der immer kommt, wenn es darum geht.

Wenn die Politik Zwang ausübt, wird sich das in höheren Preisen widerspiegeln.
 
@iPeople: Man kann da ja Regelungen finden, dass der Internetzugang auf dem Land etwas teurer sein darf. M-Net macht das ja sogar schon so, wie ich von einem Freund erfahren habe. Und es ist nunmal so, dass einige dinge quersubventioniert werden müssen. In der Stadt bringt der Anschluss dem Betreiber mehr Geld, aufm Land halt weniger oder er muss etwas draufzahlen. Das könnte der Staat mit subventionen ggfs ausgleichen. Solche Modelle gibts wie Sand am Meer.
Ich befürchte aber, es liegt an der Regulierungswut in Deutschland. Bis man mal einen Graben ziehen darf, um ein Kabel zu verlegen, geschweige denn eine Straße aufreisen darf, müssen vermutlich 20 Formulare und Anträge ausgefüllt werden und jeder darf noch sein Veto einlegen. Da wird in anderen Ländern einfach gemacht.
 
@FatEric: Da wir weder in der Planungsabteilung der Telekom noch in der Genehmigungsabteilung des Staates arbeiten, können wir nur spekulieren. So ganz unrecht wirst Du nicht haben. Betreffs der Quersubventionierung bin ich aber skeptisch, da diese nicht erlaubt ist. Ich denke, es liegt auch daran, dass in D Baukosten sehr hoch sind. Deswegen setzt man sich auch meist zusammen, wenn eine Straße aufgerissen werden soll, und plant gleich alles, was da rein soll, also meistens, nicht immer ;) Was ich mich frage, ist: Was ist aus Powerline geworden? Strom gibts in jedem haushalt.
 
@FatEric: Ist nur irrelevant wie die Bevölkerungsdichte ist. Interesanter ist das Verhältnis Stadt- / Landbevölkerung oder wie der Antei ldavon in Ballungszentren wohnt. Oder glaubst du, dass es schwieriger in einem Land ist, dass zwar genauso groß ist wie Deutschland und nur 5% der Bevölkerung hat, aber dafür 80% der Leute in der größten Stadt wohnen?
 
@iPeople: Sorry. Hast du dir schon einmal die Jahreszahlen der Telekom angesehen ? Was passiert mit den Gewinnen ?

Die Telekom wartet doch nur auf die Gemeinden und Städte, damit die den Ausbau bezahlen.

Solange Deutschland in so einem miserablen Zustand ist, sollte die Telekom verpflichtet werden, dass sie die Gewinne sofort in Erneuerungen und den Ausbau stecken.

Die Telekom ist zur Zeit der teuerste Provider für den Kunden. Und viele haben sie schon einmal mit ihren dusseligen Drosselungsplänen verscheucht.
Jetzt kommt der Zwang zur IP Telefonie und die Zwangskündigung alter Verträge, falls man sich weigert.
 
@andi1983: Ich weiß nicht, was mit den Gewinnen passiert. Aber offensichtlich werden die nicht dazu genutzt, in unrentable Gegenden zu "investieren". Investierst Du Dein gesparrtes geld in Schen, die Du nicht möchtest?

Logisch, wenn Gemeinden und Städte etwas bestellen bzw in Auftrag geben, sollen diese das auch bezahlen.

Die Telekom ist gemessen am Leistungsumfang eben nicht der teuerste Provider. Die Drosselung kam gar nicht erst und was die Umstellung der Anschlüsse betrifft: Wozu an antiquierter Technik festhalten, deren Unterhalt Geld kostet? Woanders bekommst Du auch nur IP-Anschlüsse. ich selber habe einen und weiß nicht, was daran schlecht sein soll (und bitte keine Konstruktionen jetzt von wegen "Stromausfall im ganzen Land für 14 Tage und Oma Kasuppke bekommt einen Herzinfarkt und das vom Enkel ihr überlassene iPhone verfügt nur noch über einen leeren Akku, aber mit Wählscheibentelefon wäre Oma zu retten gewesen).
 
@iPeople: Nicht jeder kann in der Stadt wohnen. Und wenn ein Unternehmen auch einmal am Menschen und nicht nur an der Gewinnmaximierung interessiert wäre, dann wäre das auch kein Problem.
Immerhin könnten sie das leichter verdiente Geld der Städte einmalig in den Ausbau am Land nutzen. Die Anwohner am Land zahlen ja immerhin dann genauso ihre 40 Euro pro Monat ihr Leben lang.

Das wäre überhaupt kein Problem, wenn sich die Telekom auch einmal mit anderen absprechen würden. Da werden Straßen für Gas, Kanalarbeiten etc. aufgerissen und wieder geschlossen. Und dann kommt die große Idee, dass man ja gleich etwas für das schnellere DSL hätte tun können..

In unserer Gegen gibt es einen Golf-Platz der mitten in der Pampa liegt. Daneben haben einige "reichere" ihre Häuser gesetzt. Also nicht viel Einwohner. Hier ist die Telekom gleich gesprungen und hat eine Unterstation gebaut und das schnelle DSL war in der Pampa. Soviel zu unrentabel... Es kommt halt immer drauf an, wer zufällig an einem unrentablen Ort wohnt..

Und zu deinem IP Thema. Ja die Oma wäre dann zu retten gewesen. Denn ich kenne viele ältere Menschen die kein Handy/Smartphone haben.
Und ein älteres schnur- gebundenes Telefon funktioniert nun einmal bei Stromausfall.

Aber ich kenne deine Meinung. Ein Unternehmen hat nur aufs Geld zu schauen und nicht auf Menschen. Nur dein Spruch, wem es zu teuer ist, braucht es ja nicht nutzen, klappt halt bei diesem Thema nicht. Denn die Kunden wollen ja etwas schnelleres, bekommen es aber nicht.
 
@andi1983: Und? Wer nicht in der Stadt wohnen kann, hat eben Pech gehabt, das Leben ist kein Ponyhof mit Pippi Langstrumpf-Weltanschauung. Man kann eben nicht alles haben, schon gar nicht auf Kosten anderer.

Firmen, die nicht an Gewinn interessiert sind, gehen Pleite.

Dafür ist nicht die Telekom zuständig, sondern der Bauherr, der die Straße aufreißt ... ergo, der Staat.

Deine Story in allen Ehren, aber ohne Details ledilgich am Stammtisch zu gebrauchen.

Es funktioniert bei Stromausfall im haus, aber nicht bei flächendeckenden Stromausfall. Und komm mir jetzt nicht mit Notstromaggregaten, die laufen auch nicht ewig. Sorry, aber heutzutage kann man sich für Notfälle ein 19,99 Euro Handy mit Prepaid ins Haus legen, kostet nix und immer verfügbar.

Die Kunden wollen etwas schnelleres, ohne die Mehrkosten dafür zu berappen ... DAS klappt eben nicht. Ja, Unternehmen müssen sogar aufs Geld schauen, denn sonst gehen sie unter. Oder lebst Du auf Pump und findest das normal?
 
@iPeople: Und du wohnst zufällig in der Stadt.. Braucht man ja fast nicht raten, wenn man so was arrogantes lesen muss.

"Wer nicht in der Stadt wohnen kann, hat eben Pech gehabt"..

Du tust ja gerade so, als wären alle die am Land wohnen aus Zwang dort..
Die meisten die am Land wohnen leben dort, weil es sich am Land schöner lebt.

Komisch das es die Stadtbewohner am Wochenende aufs Land zieht und dort die Gasthäuser und alles bevölkern, wenn es in der Stadt doch so toll ist.

Und was heißt auf Kosten anderer. Wenn in der Stadt dank Hochhäuser etc. sich viele Anschlüsse auf einer kurzen Kabelstrecke befinden nimmt der Provider mit wenig Aufwand viel ein.

Warum sollte man das Geld also nicht investieren.

Und was du anscheinend ganz verdrängst. Auch ein mittleres Dorf am Land hat zahlreiche Anschlüsse. Bei ca. 40 Euro im Monat kommen da auch einige Tausend Euro im Monat zusammen. Also wäre sicherlich nach zig Jahren ein Ausbau kein Problem. Aber lieber jammern und auf Steuermitteln drängen.

Und nicht alle können in der Stadt wohnen. Oder willst du die Menschen und Fahrzeuge etc. irgendwann stapeln.
 
@andi1983: Ich habe den Ort für mein Grundstück bewusst so gewählt, dass dort Internet anliegt.

Ja siehste, und wer freiwillig aufs Land zieht, darf doch wohl nicht erwarten, dass ich als Steuerzahler dann für deren Entscheidung zahlen soll in Form von subventioniertem Ausbau. Also das war jetzt ein Eigentor.

Was hat Erholung mit der Wahl des Wohnortes zu tun? Sag bloß, Du fährst nie WE oder Urlaub irgendwo anders hin?

Und wenn der Provider keine Einnahmen zu erwarten hat, wird er keine Kabel in die Walachei verbuddeln, so what.

Weils offenbar nicht im Verhältnis zu den Einnahmen steht?

Ich würde sagen, Du stellst eine detailierte Kosten/Nutzen-Analyse auf und gründest einen Provider. Offenbar ist die Telekom (und alle anderen) nicht fähig.

Tja, sag ich doch, Pech gehabt. Können auch nicht alle auf dem Land wohnen, weil ihnen das nötige Kleingeld dazu fehlt, so what.
 
@andi1983: Ich bin wahrlich kein Telekomfan, aber wenn ich sowas lese, muss ich einfach was dazu schreiben!
Die Telekom ist nicht mehr so teuer, wie früher! http://www.telekom.de/privatkunden/zuhause/internet-und-fernsehen Das sind, wenn überhaupt wenige Euro.
Dafür bekommst du aber die Zugangsdaten und hast keinen Zwangsrouter! Es gibt KEINE Drossel bei der Telekom. Diese wurde nie eingeführt und es hat sie niemals gegeben. Was es aber gibt, ist eine Drossel bei fast allen Konkurrenten. Der Zwang zur IP Telefonie ist einfach der nächste logische Schritt. Oder wie glaubst du, bewerkstelltigt ein Kabelanbieter die Telefonie? Da gabs seit Anfang an nur IP Angebote. Und es bleibt der Upload bei den Kabelanbietern. Der ist mit maximal 6 Mbit/s total lächerlich für Poweruser. Da bietet die Telekom auch deutlich mehr. Also wenn ich die Wahl zwischen einem 50/10 VDSL Anschluss der Telekom und einem 100/6 Anschluss eines Kabelbetreibers hätte, ich würde den VDSL Anschluss nehmen.
 
@FatEric: Telekom, DSL6000, 35€/Monat, Berlin Pankow. Zu teuer.
 
@Mihpares: Und was ist alles im Paket drin, was es im Gasamtpaket bei einem anderen Anbieter billiger gibt?
 
@andi1983: 2,5 Mrd von den Gewinnen 2014 wurden schon mal in den Netzausbau hierzulande investiert... Und das obwohl 60% der Gewinne 2014 aus dem Ausland kamen. Und nu?

2013 lag der Gewinn bei 930 Millionen. Investiert wurde 2014 also mehr als der 2,5fache Gewinn von 2013.
 
@iPeople: Und die Telekom hat in den letzten Jahren Rekord-Gewinne eingefahren...
 
@Nunk-Junge: Und warum? Weil sie offenbar gut gewirtschaftet haben. Übrigens, siehe re:3
 
Naja solange wir deutsche Internet-Firmen kaputt und amerikanische stärken brauchen wir ja keine Datenzentren mehr.
 
Mit LTE wäre es ja ein guter Anfang gewesen, die Bevölkerung zu versorgen. Ich habe nichts gegen 5, 6, 7 MBit/s zu Spitzenzeiten... einzig und allein die Drossel auf 384 kbit/s nach max 30GB ist das Problem.
 
@DARK-THREAT: LTE ist völlig ungeeignet für die Grundversorgung. Als Funkmedium ist es notgedrungen ein geteiltes Medium, d.h. je mehr Geräte es nutzen, desto langsamer wird es für alle. Das wäre so, als wenn Du auf dem Kölner Ring Tempo 200 km/h erlaubst. Tagsüber würden trotzdem alle im Stau stehen....
 
@Nunk-Junge: Eine andere Alternative gibt es aber nicht in nicht versorgte Gegenden. Zumal "LTE Zuhause" usw als DSL-Ersatz beworben wird, mittlerweile zusammen mit Flatrates für das Festnetztelefon.
 
@DARK-THREAT: Finnland ist sehr ländlich und hat trotzdem überall Glasfaser... LTE kann max. bis 300 MBit. Vereinfacht gerechnet bekommen dann 300 Geräte die das gleichzeitg nutzen alle nur noch 1 Mbit. Das ist selbst für Videos schon zu knapp.
 
@DARK-THREAT: Nur, weil was beworben wurde, heißt es noch lange nicht, dass es auch anliegt. Deshalb steht meist auch "bis zu". Und wie Nunk-Junge schon sagte, es kommt zum einen drauf an, wie weit du vom Sendemast entfernt bist, dass reduziert nämlich auch noch mal die Geschwindigkeit und wie viele gerade mit Serven.
Wie sagte unser Professor, alles über 3g ist eigentlich Schmu von den Anbietern und nur noch reine Werbung....

Grüße

Forster
 
Alleine das "Rumgewurschtel" mit dem DSL-Müll anstatt der modernen Glasfaser zeigt ja schon, wie "von Vorgestern" die Entscheidungsträger sind - so wird das nichts!
Ich hab hier (zum Glück) seit 20 (!) Jahren Kabel, welches zur Zeit mit max. 250MBit daher kommt und bis (vorläufig) 400MBit ausgelegt ist.

EDIT: Eine Bekannte von mir hat kürzlich Glasfaser erhalten - 100MBit "symetrisch" UP/DOWN!!! - Alter Schwede!!!
 
wem wunderts bei den nasen in der regierung. hatten die nicht mal was "versprochen"??? na ja, versprechen kann man sich ja mal.
 
Das Internet ist für uns alle Neuland
 
Bei der Grafik bleiben aber halt auch Fragen offen. Ist das die tatsächliche Bandbreite, oder die maximale Bandbreite, die an einem Anschluss zur Verfügung steht. Ich selber hätte die Wahl zwischen 16/1 DSL (8Mbit kommen an) 200/100 Glasfaser (die dann fast 100% ankommen). Ein paar Häuser weiter gäbe es dann noch Kabel Deutschland mit 100/6. Und der deutsche ist ja eher knausrig bei solchen Sachen. Was fällt da jetzt unter diese Statistik? Mir ist klar, dass in vielen Gebieten weiter ausgebaut werden muss, aber es könnte auch andere Gründe haben, warum Deutschland hier soweit abgeschlagen ist.
 
@FatEric: Ich denke mal, dass das die max Bandbreite ist. Bei mir wird als max Bandbreite 50 MBit/s angegeben, da das über LTE möglich ist. So schönt man seine Zahlen und verar... alle anderen Bürger.
 
@DARK-THREAT: Na gut, aber LTE ist inzwischen ziemlich weit verbreitet und in nahezu jeder großen Stadt ist LTE verfügbar. LTE kann also (zurecht) nicht in diese Statistik fallen. Sonst würde da mehr als 8,7 Mbit rauskommen ^^
 
Solang wir die Neuland tussi haben, wirds auch net besser werden.
 
Ich hab' dank der Telekom ne 50k Leitung. Bin super Zufrieden
 
@exeleo: Von der Telekom wäre hier das Maximum 128 kbit/s ISDN.
 
@exeleo: Schön (Ironie). Ich würde gerne z.B. Waoo! in Dänemark haben. Der bietet bis 1 Gbps symmetrisch (!). Ähnliches gibt es auch schon in vielen anderen Ländern.
 
@exeleo: Wieso, er hat doch irgendwie Recht. ;) Ich habe hier VDSL 50 von 1&1 und bin auch voll zufrieden, was kümmert mich das Leid der anderen? :P Nein, etwas mehr ernsthaft, wenn ich mir hier die ganzen Kommentare so durchlese, läuft es wohl entweder auf eine allgemeine Kostensteigerung, auch bei 1&1, hinaus, oder das der Staat da irgendwie Steuergelder (vielleicht sogar Steuererhöhung oder irgendwelche Zwangsabgaben) reinbuttert. Solidarität, Nächstenliebe usw. hin und her, nur...
 
Und dann noch ne Traffic-Drossel :D
 
... ja, noch wer Fragen, warum ich die Piratenpartei wähle ?
Ich hab' genug von der Verarsche. Es ist eine Tatsache, dass SPD und CDU der Digitale Wandel am Arsch vorbei geht und lästig erscheint und von ihnen allenfalls als Weg erwogen wird, einen Überwachungsstaat zu etablieren und monopolistische Großkonzerne wie die Telekom zu fördern. Breitbandausbau ist auf einer Stufe mit Straßenbau und Brückenbau und Errichtung von Wasserversorgung; es ist die Infrastruktur unserer Gesellschaft. Diese zu errichten ist Staatsaufgabe. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass der Staat da ordentlich Geld in die Hand nehmen MUSS. Versperrt er sich dagegen, schadet er der Gesellschaft massiv. Ich will den Scheiß so einfach nicht mehr hinnehmen; kaum auszumalen, wo Deutschland endet, wenn diese Verrottungs-Politik unserer Zukunft aus bräsiger, asozialer Rückwärtsgewandheit heraus noch weitere 5 Jahre betrieben wird.
 
@dungeonlight: Ich will mir lieber gar nicht ausmalen, wo Deutschland hingeht, wenn die Piratenpartei was zu sagen hätte ... . Aber schön, wenn Du außer Internet keine anderen Sorgen hast. Dann scheint es Dir echt gut zu gehen ... Bravo.
 
Nihct objektiv. Durchaus geht auch der Deutsche Wert nach oben.
 
Hmmm, wundert mich überhaupt nicht. In Deutschland läuft vieles falsch auch wenn unsere "Mutti-Multikulti" das Alternativlos anders sieht. Oben werden die Milliarden verschoben und diffuse Kanäle geleitet (z.B. das Haus Europa bauen) und unten wird ständig erzählt das keine Kohle da ist.
Aber noch mal auf die Telebum zu kommen. Die denken wohl immer noch, das sie ein "Staatsbetrieb" sind und dementspechend verhalten sie sich auch, da muß man sich nicht wundern, wenn mun auf Platz 31 Landet. Aber das ist immer Typisch für ein "Bananenland" ... Kohle ist genug da nur keiner weiß so wirklich wo sie abbleibt. Lobbyverseuchung der Politiker und ihren Adepten in den Ministerien sei Dank. ^^

Fazit: Willst du Deutschland oben sehen, mußt du die Tabelle drehen. ;-)
 
Ich werde gezwungen über 200€ im Jahr an GEZ-Steuer zu zahlen.. Und unsere öffentlich rechtlichen Sender machen groß damit Werbung, das sie ja jetzt auch im Internet sind.. Nur blöd, das viele keinen Inet-Anschluss haben. Tolle Grundversorgung.. Würde man 100€ davon für den Netzausbau abzweigen, dann könnte man eben nur 40 verschiedene Tatort Serien Produzieren, denn sinnlosen dreck schaut sowieso niemand. Das Geld ist da, aber es muss nur sinnvoll eingesetzt werden..
 
Vergleiche mit anderen Ländern sollten hinsichtlich der Wirtschaftsleistung, verfügbarer Technologie, und Ausbaustand erfolgen, und da ist Deutschland auf den hinteren Rängen.
Wenn D deswegen bald an Wirtschaftskraft verlieren wird, ist das nicht weiter schlimm, wir drücken dann einfach noch mehr Menschen in den Niedriglohnsektor.

Zum Thema:
Deutsche Provider werden erst dann kräftig ausbauen wenn zwei Dinge geschehen (was leider nicht kommen wird):
1. Die Klausel dass Bandbreite bis zur Summe X schwanken darf, muss weg.

2. Wenn der Provider mehrmals unter ein bestimmtes Maß sinkt (empfohlen wären da 75% der verkauften Bandbreite), darf man entweder die Grundgebühr senken oder fristlos kündigen, egal ob 2, 5, oder 10-Jahresvertrag.

Bevor sowas nicht kommt werden wir weiter, und weiter zurückfallen, dazu noch das 2-Klassen-Netz.

Hurra
 
Wasser, Strom und Internet sollten die heutigen Grundbedürfnisse sein. Und somit sollte es auch wieder der Staat übernehmen. Die Privatwirtschaft teilt sich den Markt auf und baut auch nur die profitabelsten Gebiete schnell aus. Deutschland ist doch mehr oder weniger in der Hand von einigen wenigen großen TK-Unternehmen. Speziell bei Kabel ist der Markt konkurrenzlos. Es herrscht zu wenig Wettbewerb. Und wenn man sich anschaut welche Firmen Vodafone in den letzten Jahren gekauft hat (z.B. D2 Mannesman, Arcor, Kabel Deutschland), dann kommt mir das große Ko**en.
 
@Seth6699: Essen und trinken sowie Wohnen ist auch Grundbedürfniss. Achja, Musik wäre mir auch eins. Soll alles der Staat übernehmen? Hat schonmal nicht funktioniert, wir erinnern uns: ist 1989 auf den Müll gelandet und nannte sich DDR.
 
@iPeople: Wenn du dich (vielleicht) noch weiter zurückerinnertst, dann gehörte das Telefonnetz der Bundespost. Das Kabelnetz ebenfalls. Und das war nicht in der DDR. Aus diesem Grund lag überhaupt überall eine Kupferdoppelader. Aber schöner Bashversuch...unsuccessfully. Ist ja nicht das erste mal das du meine Comments zu bashen versuchst. Ich möchte lieber mit Leute diskutieren, die das Thema ernst nehmen.
 
@Seth6699: Und ernstnehmen bedeutet für Dich, dass man genau Deiner meinung ist? Aber Okay, nehmen wir Bundespost mit Kabelnetz und Telefonnetz. Auch diese Netze in der BRD wurden nach Privatisierung durchaus modernisiert und instandgesetzt, was die Bundespost nicht wirklich ernstgenommen hat.

Ich kann einfach nicht nachvollziehen, warum beim Internet so auf "Grundbedürfnis" und nach Vater Staat geschrien wird. Da gäbe es viel dringlichere Baustellen, wie z.B. Wohnraum und Nahrung.
 
@iPeople: Ich erwähne da nur mal die Netzneutralität. Bin schon gespannt wann die Provider ihre Spezialdienste anbieten werden, weil das Netz ja so "verstopft" ist und man "Überholspuren" braucht. Die Unternehmen wollen noch mehr Geld und erfinden sich einfach ein Premium-Internet.
 
@Seth6699: Hab ich nichts dagegen. Wer mehr zahlt, soll auch mehr Leistung bekommen.
 
@iPeople: Das ist doch der Witz...du bekommst nicht mehr. Du darfst für vorhandene Dienste extra bezahlen. Wenn dein Provider in Zukunft für Youtube, Vimeo etc. extra Gebühren möchte, denn sonst wird einfach deine Geschwindigkeit reduziert zu den Diensten, dann finde ich das nicht gut. Die Provider wollen ja eben durch keinen wirklichen Mehrwert zusätzliches Geld verdienen. Mehr möchte ich dazu auch nicht mehr sagen. Dazu gibt es genügend Infos z.B. bei netzpolitik.org . Das Thema ist ja nicht neu.
 
@Seth6699: Falsch, es geht dabei erstens um Priorisierung und Zweitens ging und geht es darum, geld von den Anbietern zu bekommen, dass deren Dienste Priorisiert werden. Das finde ich durchaus richtig, so ist gerade Videostreaming genau das, was das Netz am meisten belastet. Von Reduzierung der Geschwindigkeit zu diesen Diensten ohne Zahlung hat nie einer was gesagt.

Eben , das Thema ist nicht neu, verstanden hast Du es offenbar dennoch nicht.
 
@iPeople: OK, wenn du das sagst. Etwas weiter unten in dieser News hast du dem Mitglied daaaani das gleiche Argument gebracht, dass dein Gegenüber nichts versteht. Ich bitte dich nur darum, meine Kommentare nicht mehr zu kommentieren. Ich möchte lieber mit Leuten diskutieren, die Argumente bringen ich keine herablassende Bemerkungen.
 
@Seth6699: Du hast noch das (Festnetz-)Telefon vergessen. Das ist nicht wirklich selbstverständlich. Denn trotz TKG §47 haben wir wegen eines Providerwechsels (weg von der Telekom) seit dem 10.12.2014 kein Telefon mehr. In 2 Wochen soll dann endlich die Leitung gehen, ich sehe das allerdings noch etwas fragwürdig. Die Bundesnetzagentur ist ein Witz und für mich schon längst gestorben. Wir haben sie eingeschaltet, und bis auf eine Nummer nie mehr von ihr gehört. Auch hat sich daraufhin nichts getan. Bis wir dann schließlich unseren Rechtschutz nutzten und einen Anwalt eingeschaltet haben. So haben wir jetzt wenigstens einen Termin... hurra.. Ich sag euch: besorgt euch eine Rechtschutzversicherung! Es ist mit noch am besten investiertes Geld, denn es ist nur in einer perfekten Welt herausgeschmissenes Geld. Wir haben aber leider keine perfekte Welt.
 
@NewsLeser: Redest du von der Umstellung auf IP-Telefonie (NGN)?
 
@Seth6699: Nee, wechsel auf anderen Provider. Erst gab es einen Termin, der von der Telekom später nicht gehalten wurde. Da hieß es, der Termin ist irrtümlich genannt worden (Telefon wurde aber schon abgeschaltet). Dann war plötzlich die zur Mitnahme gewählte Rufnummer nicht mehr da, obwohl der neue Provider beim alten die Kündigung ausgesprochen hat, und nicht wir selbst. Und das waren nur die ganz groben Dinge... mit VoIP hat das noch nicht mal was zu tun (denke ich mal).
 
@NewsLeser: Das ist das übliche vorgehen. Hat was damit zu tun, dass es in Deutschland keinen wirklichen Wettbewerb gibt. Die Telekom hat sogar so ne große Macht durch Lobbys Arbeit, dass die Konkurrenz die hier Fuß fassen will, eben auch eine gewisse große haben muss um genug Lobbyarbeit betreiben zu können, um auch nur den hauch einer Chance zu habe, hier Fuß fassen zu können. Durch die historischen Ereignisse ist hier ne wirre Situation entstanden.
 
@daaaani: Ach deswegen die ganze Anbieter am Markt, weils keinen Wettbewerb gibt, was ne krasse Logik.
 
@iPeople: Oh du hast von Wirtschaft keine Ahnung wie ich sehe.
 
@daaaani: Offenbar mehr als Du, wie ich sehe.
 
@iPeople: Du meinst die vielen Tochterfirmen die am ende einer handvoll gehören. Und die sich wiederum zu 70 oder 80% ein Netz teilen? Das ist Wettbewerb?
 
@daaaani: Dann lass mal ne Grafik so einer Struktur rüberwachsen. 1und1 Tochterfirma der Telekom? Vodafone? OTELO? und wie se alle heißen. Und selbst wenn sich Tochterfirmen im Wettbewerb befinden, sind es immernoch separate Firmen, welche zueinander im Wettbewerb stehen. In Städten konkurrieren Kabelbetreiber mit Telekommunikationsfirmen, z.B.

Worauf Du jetzt hinaus willst, sind die geringe Anzahl der Netze und das die meisten sich lediglich bei der telekom einmieten. DAs hat weniger mit Lobbyarbeit der telekom zu tun, sondern damit, dass man eben nicht einfach die Erde aufbuddelt und neue netze legt, sonst wäre das schon längst geschehen.
 
@iPeople: Jetzt hast du es fast erfasst es gibt 2 Netze eines davon nicht Flächen deckend, huuuhh was für ein riesiger Konkurrenzkampf.

Und der Nächste abschnitt zeigt wieder das du es immer noch nicht kapierst oder wie ich vermute nicht möchtest. Es will keiner ein neues Netz aufbauen wenn der Konkurrent ja eins vom Steuerzahler bezahlt bekommt. Die wollen es dann mit nutzen. Ausbauen will es auch keiner weil es ja keinen wirklich gehört.
 
@daaaani: Der Wettbewerb bezieht sich auch nicht darauf, Netze zu betreiben. Und wie kommst Du auf 2 Netze?

Aha. Und warum baut dann keiner der Konkurrenten dort Netze, wo die Telekom nicht ausbaut und bestenfalls ISDN anbietet?

Und wer genau bekommt vom Steuerzahler sein Netz bezahlt? Und komm mir jetzt nicht mit der 20 Jahre alten Geschichte von der Privatisierung und dem der Telekom geschenktem Netz. Du schriebst "bezahlt bekommt", was auf "Gegenwart" schließen lässt.
 
@Seth6699: Stimmt so ja eben nicht... Grundbedürfnisse... Man baue sich ein nettes Eigenheim und hat... nichts. Man kann sich im Supermarkt Wasserflaschen und Batterien kaufen und einen Eimer fürs kleine Geschäft, aber das war es dann auch.
Hausanschlusskosten Strom, Gas und Wasser jeweils ca. 1000€, Telefon/Telekom 360€ - 600€(Quelle http://hausbaukosten.eu/hausanschluss-wasser-gas-telekom-strom-hausanschluss-kosten) KabelBW, da finde ich nur ein Formular zu, gefunden habe ich Preise von 400€ - 800€.
Kosten für einen Glasfaseranschluss der Telekom, und anderen Anbietern, konnte ich nicht rausfinden, da die Anbieter nur ein Formular für einen Kostenvoranschlag haben. In Foren findet man aber Preise von 1000 €.
Ich bin mir ziemlich sicher, bei fast Allen hier hätte es sich mit dem gewünschten Glasfaseranschluss ziemlich schnell erledigt, wenn dieser einmalig 1000€ + z.B. 60€ monatlich kosten würde. Internet=Grundbedürfnis=Kostenlos oder nur die Monatsgebühren, wird nicht funktionieren, bzw. die Telekom wäre sehr blöd, da die anderen Versorger den Anschluss ja auch nicht kostenlos machen.
 
@Lastwebpage: Ich glaube du verwechselt gerade etwas. Grundbedürfnis (in Sachen Infrastruktur) heißt nicht zugleich das es dies kostenlos gibt. Immerhin ist unsere Wirtschaftsform der Kapitalismus. Hier reden wir von Infrastuktur. Schau dir mal die Länder an, bei denen die Wasserversorgung privatisiert wurde. Die Kosten sind explodiert und nicht gesunken. Worüber regt man sich in D auf? Stromkosten, oder etwas nicht!?! Ich wette die Bürger hier wäre froh wenn die Stromversorgung wieder in staatlicher Hand wären. Die Leipziger Strombörse ist nicht reguliert und die Firmen verdienen sich ne goldene Nase. RWE, Vattenfall etc, haben sich Deutschland doch auch schön aufgeteilt. Läuft doch fast genau so im TK-Markt. (hier nur ein bsp ---> http://www.theeuropean.de/asit-biswas/7483-negative-folgen-der-wasserprivatisierung )
 
@Seth6699: Dann entschuldige ich mich. ;) Ich dachte du gehörst zu der Fraktion, für die das ganze wenig bis gar nichts kosten soll.
 
@Lastwebpage: Wenn keine oder nur beschissene Leitungen in der Straße liegen, dann kann du deine 2 500€ scheine zum Ars.... abwischen nehmen.

Als ob Hausbesitzer die eh schon alles selber zahlen den Internet Anschluss kostenlos haben wollen. Selten was dämlicheres gelesen. Es geht darum Infrastruktur aus zu bauen, netze zu verlegen. Und nicht um den Anschluss.
 
@daaaani: Und was wäre der Sinnd von nur "netze zu verlegen" ? Ohne Anschluss hätte genau wer was davon?
 
@daaaani: Dämlich? Dann lese dir die anderen Kommentare mal so durch, dort ist höchstens mal "von ein paar Mark mehr bezahlen ist okay" die Rede, wenn überhaupt. Ich bin mir ziemlich sicher, sobald auf einmal von 1000€ Anschlusskosten die Rede wäre, würden viele sagen "Och nöö, DSL,VDSL, LTE ist ja eigentlich doch ganz nett". Im Umkehrschluss, wenn viele nicht bereit sind die Anschlusskosten zu bezahlen, worüber wird dann hier überhaupt diskutiert?
 
@iPeople: Du kapierst nicht, dass der Anschluss nicht das Problem ist, sondern die fehlenden Netze! Dörfer jammern nicht weil ne Leitung vor haus in der Straße liegt sondern eben weil da keine liegt.

Hausbesitzer zahlen alle möglichen Dinge, Kläranlage, Dämmung, Wasser und Stromanschluss, Sogar Gehwege und Straßen Sanierungen. Die wissen das und sind das Gewohnt, da gibt es keinen der nicht bereit wäre den Anschluss nicht zu bezahlen wenn er Internet möchte.

Wer das behauptet Lügt und lebt nicht in der Realität und sieht das Problem nicht.

Kurz gesagt diese ganze Diskussion darüber ist Dummes Gelaber.
 
@Lastwebpage: Du redest am Problem am Thema vorbei! Was wäre wenn dann würde? Was soll das?

Und in meinem Kommentar schreibe ich ja, eben genau das Gegenteil. Es geht nicht um die Anschlusskosten den die würde Jeder Hausbesitzer Bezahlen punkt aus. Es geht eben darum um bei deinem Beispiel der Hausbesitzer zu bleiben, dass sie garnicht in der Lage sind die Anschlüsse überhaupt machen zu lassen weil schlicht keine Leitung in der Straße liegt bzw. im Dorf.

Und wenn ihr euch wirklich ernsthaft mit dem Thema beschäftigen würdet, dann wüsstest ihr dass es nicht an den Kosten liegt an denen sich kein Bürger beteiligen will.

Es liegt einfach daran, dass die Telekom ein Netz bekommen hat was ein jeder Steuerzahler schon bezahlt hat. Die Menschen haben schon dafür bezahlt, Stadt wie auch die auf dem Lande. Und die Telekom verwaltet das. Und die anderen Anbieter sagen jetzt: na moment mal wir sehen nicht ein dass wir ein netz bauen soll und Magente eins bekommt, dass wollen wir auch nutzen. Und magenta sagt na moment mal wenn wir aus bauen dann dürfen das die anderen auch nutzen also sollen sie sich an den Kosten beteiligen, weil die ja angeblich zu hoch sind. Und Unitiy oder Kabel juckts nich die bauen ihre eigenen Netze, sind aber halt nicht überall im Moment.

Und das liegt nicht an den Bürgen die nicht zahlen wollen. Oder das Märchen, dass es unrentabel ist, wer das glaubt ist einfach nur dumm. Magenta will einfach nicht für andere ausbauen und die anderen sehen nicht ein das Magenta ein netz vom Steuerzahler bekommt.

Oder was meint ihr wieso es so ist, dass andere Anbieter das Netz der Telekom überhaupt mieten dürfen oder wieso bei einem Vodafone Anschluss ein Telekom Techniker mit mischt????

Informiert euch bevor ihr irgendwas dumm nach blabbert!
 
@daaaani: Ich sehe schon, Du bist der absolute Experte und solltest schnellstens eine Bewerbung an die Telekom schicken, da Du offenbar in der Lage bist, das problem kostenneutral zu lösen. Ich weiß natürlich, dass die Hausbesitzer für die Kosten des Anschlusses aufkommen würden. Aber wer kommt für die Kosten für das Verlegen der Netze auf?
 
@iPeople: Ah Argumentativ sehr hohes Niveau.
 
@daaaani: Frage nicht beantwortet.
 
@iPeople: Weil sie noch nicht da war als ich antwortete du Witzbold. Lies dir noch einmal durch was ich geschrieben habe dann wüsstest du worin das Problem liegt.

Aber ich sehe schon du möchtest einfach sagen, Höh die wollen ja auch nicht bezahlen und damit hast du deinen Senf dazu gegeben und deine Meinung geäußert und für dich auch das Problem erfasst, was es nur in Deutschland zu geben scheint.
 
@daaaani:
Du hast die Frage immernoch nicht beantwortet.
 
@iPeople: Doch schon lange, ich habe schon lange beschrieben worin das Problem liegt. Gegenfrage wer Bezahlt Kabelnetze?
 
@daaaani: Die Kabelnetze werden von Kabelbetreiber bezahlt.

Und nein, Du hast die Frage nicht beantwortet. Du faselst ws von Hausbesitzern, die ihren Anschluss bezahlen wollen. Der Anschluss ist aber genau betrachtet nur ein teil des netzes, nämlich der Abgriff vom netz und die Zuleitung zum Haus. Die Netze selber werden dadurch nicht gebildet, die gilt es dann, separat aufzubauen. Und jetzt nochmal die Frage an dich: Wer soll diesen Aufbau der netze in unrentablen gegenden bezahlen?
 
@iPeople: Du brauchst mir nicht erklären was Anschlüsse sind. Und was sie mit Netzen zu tun haben. Ich habe mich ja hier eingeschaltet weil ihr die Anschlüsse ins Gespräch gebracht hattet und ich euch gesagt habe, dass sie mit der Problematik nix zu tun haben weil es um Netze geht.

Komisches verhalten du da gerade hast! o.O

Die Gegenden sollen unrentabel sein weil und wer hat das gesagt? Wer soll denn ausbauen mit welchem Netz? Wer will davon Profitieren, es mit nutzen aber nicht für den Ausbau zahlen? Wenn du das verstanden hast dann klärt sich deine Frage. Aber dafür müsste man sich damit ja beschäftigen und sich mal nicht im Greis bewegen.
 
@daaaani:

Ähm, ohne Netz keine Anschlüsse. Also wenn wir hier von Anschlüssen reden, schließt das ein vorhandenes Netz mit ein. Du hast Dich also aufgrund völlig sinnloser Haarspalterei eingeschaltet und drehst Dich jetzt im Kreis, weil Dir offenbar aufgefallen ist, dass Du Dich verhaspelt hast.

So, und jetzt nochmal: Wer soll die Netze bezahlen, wenn diejenigen, die sie ausbauen sollen, in diesen Gegenden keinen Gewinn zu erwarten haben?
 
@iPeople: Du machst dich gerade selber lächerlich und merkst es nicht einmal. Und Widersprichst der selber. Vermutlich denkst du, du bist in einer Vorteilhaften Position mit einer Lächerlichen Frage.
 
@daaaani: Halten wir fest, Du kannst diese Frage nicht beantworten. Na wie gut, dass ICH mich da jetzt lächerlich gemacht habe ;)
 
OK. Und wo sind die Nachteile dieser geringeren Bandbreite für Privatkunden für die Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands in der Welt? Gibt es irgendein (Weiter-)Bildungsangebot oder für den beruflichen Erfolg nötiges Kommunikationsangebot, was man, sagen wir über eine 2Mbit/s-Leitung wie die meine nicht zum bildungs- bzw. arbeitswilligen Bürger bekäme? Nein. Selbst Videotelefonie kann ich nutzen um Videokonferenzen meines Arbeitgebers beizuwohnen. Mich im Internet informieren, online einkaufen und Software und Bücher herunterladen, eMail usw. geht sowieso.

Also wozu braucht man eine breitere Anbindung? Um die eigenen Daten und die von Familie und Freunden schneller an einen Cloudanbieter verraten zu können, weil man von Datenschutz keinen Plan hat? Damit Hacker und Behörden mit ihren Trojanern schneller an die Daten von Rechnern der Internetnutzer kommen bzw. Hacker wirksamere DDOS-Angriffe starten können? Damit Seiten trotz nervender Werbung schnell angezeigt werden? Da gibt es AdBlocker und ohne die Werbung kann auch der Prozessor häufiger in den Stromsparmodus schalten und spart dem Nutzer daher Strom und damit Geld.

Also, an welcher Stelle ist eine höhere Bandbreite für mich als Privatkunden für meinen Bildungsstand, meine Arbeit oder meine Kommunikation notwendig? Wo ist sie ausschlaggebend für Konkurrenzfähigkeit Deutschlands? Meiner Meinung nach können wir im Privatkundenbereich problemlos die nächsten 10 Jahren mit 6Mbit/s-Leitungen auskommen. Damit geht alles was Privatleute für ihre persönliche Entwicklung und Bildung brauchen und Einkaufen im Internet, eMail, Chatten usw. sowieso.
 
@resilience: Da machst du hier ein Fass ohne Boden auf. Selbst für Facebook und sogar Onlinespiele wäre die Frage nach dem Wozu durchaus berechtigt. 6Mbit? Nun gut, das ist vielleicht etwas wenig, da man heute kaum noch einen Telefonanschluss bekommt, wo nicht VOIP über die selbe Leitung läuft, aber z.B. 16MB würde dafür reichen. Wenn man mal von den ganzen gesharten Linux CD mittels spezieller Software absieht, fallen da, meines Erachtens, höchstens folgende Sachen an. 1) Streamingdienste, 2) WLAN/LAN in einem Mehrfamilienhaushalt. Ein anderer Punkt ist zwar der, dass mit zunehmender Downloadrate auch das Angebot der Uploadrate steigt, welches für die berühmte Cloudanwendungen durchaus sinnvoll ist, allerdings wird sich darüber wesentlich weniger aufgeregt, als um den Glasfaserausbau. Für das "normale Internet" kommt natürlich auch noch hinzu, dass eine langsame Seite nicht unbedingt durch meinen schnelleren Anschluss auch schneller wird. ;)
Nein, über die zwingende Notwendigkeit, über alles was mit normaler Kupfertechnik möglich ist, bin ich mir auch nicht so sicher.
 
Und in der Schweiz könnte die Swisscom 100Fr. mehr pro Monat verlangen und die Kunden würden es Zahlen. Die Konkurenz ist viel zu schwach und wenn ich morgens die vielen Handy Junkies auf den Strassen anschaue die schon morgen früh Facebook checken müssen bin ich überzogen, die würden alles dafür bezahlen.
 
Naja, im Prinzip sagt die alleinige Angabe der durchschnittlichen Datenrate relativ wenig aus. Im Prinzip sollte es dazu Angaben zu den Geschwindigkeiten der langsamsten und der schnellsten Anschlüsse geben.
So dürfte es Südkorea deshalb an die Spitze geschafft haben weil da Gigabit-Anschlüsse in den Großstädten verfügbar sind, auf dem flachen Lande dürfte es was die Datenraten betrifft allerdings kaum besser aussehen als in Deutschland
 
@Winnie2: Aber der Durchschnitt ist da der schnitt aus langsamste und schnellste Verbindung und eben jener ist wesentlich besser als unserer. Also unser gesamtes Land ist langsamer.
 
... Ja das Neuland...
 
Wie sieht die Grafik nach der in Mode gekommenden Drosselung (LTE- Telekom & Vofafone, UMTS, DSL) aus. Witzpolitik von Bettnässern. PS. Bei LTE Telekom wird ab 10 GB auf 128 KB gedrosselt / Vodafone 15 GB.
 
Das mit den Niederlanden kann ich bestätigen. Da hat man in nen Bungalow mitten in der Pampa 25MB. Und man bekommt auch im Sommer Spekulatius. ^^ Auch sind die Mädchen dort natürlicher und sehr oft groß, schlang und lang haarig Blond. Wen es interessiert. ^^
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