iTunes: So 'warnt' Apple Nutzer, die zu oft Bezahl-Apps zurückgeben

Vor kurzem hat Apple seine Bedingungen zur Rückgabe von Apps und sonstigen Inhalten an EU-Richtlinien angepasst, seither bekommen Nutzer eine 14-tägige Frist, um fälschlicherweise Gekauftes ohne Angabe von Gründen zurückgeben zu können. ... mehr... Apple, Apps, App Store, Appstore Bildquelle: Apple Apple, Apps, App Store, Appstore Apple, Apps, App Store, Appstore Apple

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Dachte eigentlich mein Englisch wäre nicht schlecht, aber der Satzbau der "Apple-Warnung" verwirrt mich, kann das jemand in sinniges Deutsch wandeln?
 
@treyy: Wieso ? Passt doch ?
 
@treyy: Ich nehme zur Kenntnis, dass ich nicht mehr berechtigt bin, diesen Kauf zu stornieren, wenn ich diese App innerhalb von 14 Tagen nach Antippen des Kaufen-Buttons herunterlade.
 
@treyy: Wenn du die App "bezahlst" (also auf "Buy" klickst) und die App auch tatsächlich herunterladest, dann kannst du sie auch nicht mehr zurückgeben. Wenn du auf Buy drückst, aber keinen Download durchführst, dann kannst du diesen "Kauf" auch noch stornieren.
 
@witek: Welchen Sinn würde es haben, eine App zu kaufen, diese aber nicht zu Downloaden?
 
@BartVCD: Denke, dass damit ein"Fehl-Klick" gemeint ist. Man verdrückt sich, will die App aber eigentlich gar nicht und kann sie dennoch zurückgeben. So interpretiere ich das jedenfalls.
 
@witek: Ist mir persönlich zwar noch nie passiert, aber so ergibt es Sinn, danke.
 
@witek:
Muss man das nicht eh zig mal bestätigen? Ich meine ich habe keine Erfahrungen mit Apple, aber von Android kenne ich es, dass man den Kauf zig mal bestätigen muss, die App auch automatisch herunter geladen wird, man aber trotzdem sie noch zurückgeben kann, wenn sie einem nicht gefällt. Apple streicht das nun komplett für einige die zu oft in die Falle von Programmierern tappen?
 
@Freudian: Nein, du wirst im Grunde nur einmal um das Passwort für die Apple-ID gebeten und dieses wird dann für einen gewissen Zeitraum "gespeichert" (ich glaube, es sind 15 Minuten, in denen du das Passwort nicht erneut eingeben musst). Wenn du nun also eine kostenlose App lädst und dann aus Unachtsamkeit bei einer kostenpflichtigen App auf "Kaufen" drückst, musst du das nicht nochmal separat bestätigen. Allerdings sind dazu auch wieder zwei Klicks nötig (einmal auf den "Button" mit dem Preis und anschließend auf den "Kaufen"-Button). Man muss sich nicht besonders dämlich anstellen, dass das versehentlich passieren kann, aber wenn man etwas mehr Sorgfalt übt, kann man es eigentlich auch vermeiden.
 
@adrianghc: @witek: Danke! Das wars letztendlich, das kaufen und laden, was mich verwirrt hatte.
 
@treyy:
Mach dir nichts draus. Ich verstehe es auch nicht. Liegt aber nicht an den Englischkenntnissen, sondern eher an Apple-Logik.
 
Windows und Windows Phone bieten hier die beste Möglichkeit. In den APIs gibts Shareware-Möglichkeiten, sodass man Features beschränken kann, wenn es im Testmode läuft. Dann gibts im Store bei der App die Möglichkeit zu Testen oder zu kaufen. Fast immer sind es nur Tagesbeschränkungen von 14 oder 30 Tage oder die Testversion ist mit Werbung als Freeversion gebaut (Auch ein Grund für weniger Apps im Store, keine Pro und Freeunterteilung nötig) und der Humbug mit Rückgabe hat sich erledigt.
 
@Knarzi81: Ja - schade nur dass es niemand nutzt :)
 
@-adrian-: Niemand stimmt nicht. Zumeist sind es die 0815-Portierungen von Entwicklern, die nur schnell auf alle Systeme wollen, sich aber nicht mal ein bisschen mit dem System befassen.
 
@Knarzi81 & sibbl: Ich glaub der -adrian- wollte nur mal wieder eine Spitze gegen Windows Phone an sich loswerden, indem er behauptet, das ganze System (also WP) würde "niemand" nutzen (gähn)...
 
@DON666: Sorry ich nutze es selbst auf 2 Geraeten
 
@-adrian-: Na denn... Hab ich nüscht gesagt! ;)
 
@-adrian-: kenne viele, die es nutzen. Habe es auch in meinen eigenen Apps eingebaut gehabt. Problem sind meines Erachtens eher die Nutzer, die lieber ein "kostenlos" sehen und dann von In-App-Bezahlungen überrascht werden möchten, als einen Preis und einen "testen"-Button für die Testphase. Die perfekte Lösung liegt sicherlich irgendwo dazwischen.
 
Womit dann Apple wieder gegen die EU-Richtlinie verstossen wird und der Tanz in ein paar Monaten von vorne losgehen wird. *sarkastischerBeifall*

Apple hat die Möglichkeit Nutzer vom Kauf von Apps generell auszuschliessen falls da "Mißbrauch" vorliegt (was immer dieser Mißbrauch genau sein soll), nicht aber ihnen ihr Recht absprechen. Das Rückgaberecht lässt schicht sich so nicht umgehen oder aushebeln. Es ist albern dass Apple das trotzdem versucht.
Aber das ist auch eine gute Nachricht, in Apples Rechtsabteilung werden bald ein paar qualifizierte Leute gesucht werden für ein paar Stellen die da frei werden :)
 
@e-foolution: Ich zitiere mal aus dem Artikel: "Diese Apple-Vorgehensweise ist übrigens EU-rechtlich gedeckt, da die entsprechenden Bestimmungen es den Unternehmen erlauben, bei Missbrauch diese Rückgabe-Möglichkeit widerrufen zu können."

Sollte dies also im Artikel nicht grundfalsch dargestellt sein (kann ich allerdings nicht beurteilen, da ich kein EU-Rechtsexperte bin), scheint die Vorgehensweise rechtlich absolut in Ordnung zu sein.
 
@e-foolution: §356 Absatz 5 BGB ist die Umsetzung der EU-Richtlinie in nationales Recht. Apple hat sehr wohl das Recht, ein Widerrufsrecht auszuschließen, wenn der Kunde dem explizit zustimmt (was mit der gezeigten Box ausreichend sein sollte).

http://dejure.org/gesetze/BGB/356.html
 
@Klaus-Bärbel: macht Nintendo im eShop übrigens genauso. Nur da ist das von vorneherein bei JEDEM Kauf so, dass eine Box auftaucht, die sagt (frei aus dem Gedächtnis heraus zitiert): "Ich bestätige, dass ich mit dem Klick auf Kaufen meinen Anspruch auf ein 14-tägiges Widerrufsrecht verliere." Bis zu dem Zeitpunkt findet auch kein Kauf statt. Find's zwar schade, dass Nintendo das von vorneherein macht und es somit echt abschreckend ist (gerade bei Spielen, die kosten ja gerne mal ~60€ und ein Fehlkauf wäre schon blöd), aber das ist eben ein Grund mehr, zu den deutlich günstigeren, besseren (da in mein Eigentum übergehenden), wiederverkäuflichen Spiele-Discs zu greifen ^^
 
Apps kaufen, Backup sichern, Apps zurückgeben und Geld zurückerstatten lassen. Die Backup wieder herstellen lassen. Apps vorhanden. Anleitung hatte ich im Board vor 2 Jahren gelesen. Für die Geizhälse.
Selbst versucht habe ich noch nicht. Ich jammere ja nicht rum wenn man bezahlen muss. 0,99-2,99€ pro Apps tut nicht weh. Man kann ja vorher irgendwo apk-Files downloaden und ausprobieren lassen.
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