OneDrive: Razzia bei deutschem Nutzer nach zweifelhaftem Upload

Nutzer von Microsofts Cloud-Speicherdienst OneDrive und auch anderer entsprechender Angebote sollten vorsichtig sein, welche Inhalte sie auf ihre Accounts hochladen. Denn wenn sich vermeintlich illegaler Content darunter befindet, kann dies durchaus ... mehr... Cloud, Wolke, Wolken, Himmel Bildquelle: Paul Vallejo / Flickr Cloud, Wolke, Wolken, Himmel Cloud, Wolke, Wolken, Himmel Paul Vallejo / Flickr

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Ich habe natürlich null tolleranz für Kinderpornos, allerdings kann es natürlich immer wieder passieren das wenn man irgend wo so ein 500 Bilder .zip herunterläd, dass eines davon verwerflich ist. Mir tut der Richter leid, der das Beurteilen muss, denn kann man nachweisen, dass es bei einem von 500 Bildern absicht war?
 
@Sam Fisher: Vorallem wie will man das auf einem Bild festmachen ob die Person nun 17 oder 18 ist? Und ich behaupte in Zeiten von Smartphones, Snapchat und Co. wird auch gerne mal behauptet das man nun ü18 ist auch wenn man vielleicht u18 ist. Deshalb ist man aber weder Pädophil noch ein Kinderschänder. Ich will nicht mit dem Richter tauschen.
 
@picasso22: Da haben Behörden sicher Instrumente dafür. Z.B könnte das Bild mit einer Datenbank abgeglichen werden?!
 
@Edelasos: Hhmmm, wenn ich mir die IT in so manch kleinem Kleinstadt-Amtsgericht ansehe, dann haben die außer Windows XP rein gar nichts, schon gar keine hochmoderne Datenbank, mit der so ein Fall abgeglichen werden könnte. Andererseits müßte das ja eigentlich schon vorher passieren, das Gericht ist ja nicht die Ermittlungsbehörde. Vielleicht hat die Kripo ja so eine zentrale DB, oder sie können sogar auf internationale Datenbanken zugreifen (Interpol).
 
@departure: Für solche dinge gibt es spezialisierte Einrichtungen und Abteilungen die auch zugfriffe auf Ausländische behörden haben.
 
@Edelasos: Na klar die Behörden haben einen Bestand an freizügigeren Bildern von allen Personen oder was? :D
 
@T!tr0: Nö ich denke das die Behörden nur biometrische Daten der vermissten Kinder haben (Abstände zwischen Nase Augen zu einander und weitere Merkmale) und dann mit einer Bilderkennungssoftware die Bilder abgleichen.
 
@X2-3800: Zudem kann man in Vielen Ländern nicht von einem korrekten Geburtsdatum ausgehen. Hier mag das anders sein, aber wenn man sich mal in Afrika umsieht werden Geburtsurkunden teilweise erst Jahre später ausgestellt. Und wer hätte es gedacht, es interessiert dort niemanden. Solche Daten dürfen also auf keinen Fall alleine zur Beurteilung herangezogen werden.
 
@T!tr0: Gesichtserkennungssoftware, Biometrische Sspezialsystem usw. Es gibt auch in Deutschland Polizeiabteilungen, welche über extrem moderne Infrastrukturen verfügen. Auch haben diese Stellen zugriff auf z.B. Interpool oder andere Stellen.
 
@picasso22: Wieso 17 oder 18? Meines Wissen nach liegt Kinderpornografie laut deutschem Gesetz bei Kindern unter 14 Jahren vor. Nicht, dass ich es nicht verwerflich finden würde, wenn sich wesentlich ältere Frauen oder Männer entsprechende Bilder von 16 oder 17 jährigen anschauen. Aber das eine ist die Moral und das andere eben die deutsche Gesetzgebung.
 
@ijones: "§ 184c StGB
Verbreitung, Erwerb und Besitz jugendpornographischer Schriften
(1) Wer pornographische Schriften (§ 11 Abs. 3), die sexuelle Handlungen von, an oder vor Personen von vierzehn bis achtzehn Jahren zum Gegenstand haben (jugendpornographische Schriften),
1. verbreitet,
2. öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht oder
3. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Nummer 1 oder Nummer 2 zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."

Und ich denke in den USA sind die Kriterien für Kinderpornos nochmal anders definiert. Kenne da die Gesetze nicht aber soweit ich weiss ist es da auch mit 17 Kinderpornographie.
 
@picasso22: Bei den Bildern geht es nicht darum ob die betreffende Person 17 oder 18 ist.
Mehr so 10, 12 oder 14.
 
@picasso22: Ich denke dass, wenn man nicht sicher sein kann ob die Person auf dem Bild 17 oder 18 ist, die Behörden im Zweifel für den Angeklagten entscheiden (oder vielmehr: Ich hoffe es).
 
@Sam Fisher: Ich verwende das Ondrive erst gar nicht und wenn ich aus irgendwelchen Gründen gezwungen wäre es zu nutzen, dann kämen die Daten nur verschlüsselt drauf. Ich gehe davon aus das der Mann mehrere ganze Webseiten abgespeichert hat und dabei dieses Bild mit untergekommen ist, ich glaube nicht das das Absicht war.
 
@X2-3800: Du kannst es ja verschlüsselt verwenden.
 
@Sam Fisher: Richtig. Und dieses eine Bild muss nicht mal verwerflich sein. Dass kann auch ein Fehlalarm des automatisierten Suchalgorithmus sein.
 
@Gordon Stens: Wenn es nicht verschlüsselt ist, und davon ist auszugehen sonst nützen die Suchalgorithmen nix, wurde das Bild nach dem Alarm längst gesichtet. Irgendjemand muss also zumindest der Meinung gewesen sein, dass es verwerfliches Material ist.
Der kann sich natürlich auch irren.

Aber allein weil ein Suchalgorithmus einen Treffer gelandet hat, sind die nicht zu Hausdurchsuchung ausgerückt.
 
Interessant wäre, wie sowas analysiert wird. Per Hashwert der Datei? Wird dann bei "Alerts" nochmal von der menschlichen Seite ein Blick drauf geworfen?
 
@citrix no.4: Zuerst vermutlich von einer Erkennungssoftware (Gesichtserkennung?!) und falls danach vielleicht noch von einem speziell geschulten Mitarbeiter? Und falls es kein falscher Alarm ist, so geht die Meldung weiter?! Ob dies nun Positiv oder Negativ ist, kann man nie sagen, ärgerlich ist es natürlich, wenn es jemanden Unschuldiges trifft, auch stellt sich eben die Frage, wie solche Dinge genau überprüft werden. Jedoch steht in den AGBs von Skydrive das Pornografische Inhalte nicht erlaubt sind.
 
@citrix no.4: Mit einem Hashwert kann ich mir nicht recht vorstellen, da es zu ineffektiv wäre. Grund: Der Hashwert taugt nur, um herauszufinden, dass ein Bild A mit Bild B sehr wahrscheinlich übereinstimmt. Über den Inhalt sagt dieser nur dann etwas aus, wenn das andere Bild bereits inhaltlich analysiert wurde.
Ich könnte mir vorstellen, dass ein Bild analysiert wird und etwas "grober" klassifiziert wird und dann ein Hashwert gebildet wird.

Dass bei einer Warnung ein Mensch noch einmal das kontrolliert, würde ich erwarten. Es wäre schon ein Skandal, wenn alles automatisiert abläuft.
 
@Blackspeed: mmh wieso? Wenn du doch einen Hashwert zu bereits identifizierten Bildern in einer Datenbank speicherst und dann systematisch die Verzeichnisse der User durchforstest (z.B. explizit Bilddateien) und von diesen dann einen Hashwert bildest, dann könnte man ja Abgleiche fahren, sofern die Datei nicht nachträglich bearbeitet wurde und dem "Original" Pornobild entspricht.
 
@citrix no.4: Ich könnte mir vorstellen, dass es eher seltener vorkommt, dass 100% das gleiche Bild auf mehreren Nutzerverzeichnissen gespeichert ist. Trotzdem kommt das sicherlich auch vor - und gerade wegen der großen Nutzermenge - wären das zu viele zu verwaltende Hashwerte.
 
@citrix no.4: es wäre dann aber auch sehr einfach, das Bild (z.B. durch Formatänderung) aus dem Schussfeld zu nehmen, denn da ändert ja der Hashwert ...
 
@citrix no.4: Die haben Bilder auf dem Index und da schlägt der Scanner an. Das funktioniert so ähnlich wie die Rückwerts Bildersuche bei Google. Du lädst das Bild hoch oder gibst den Link eines Bildes an und er sacht dir nach Millisekunden wo das Bild noch überall im Netz ist.

Das erfasst natürlich nicht alle Bilder und betrifft auch nur illegale Bilder die im Netz zugänglich sind. Also bei Privataufnahmen kann der gar nicht anschlagen. Und wenn doch würde ich mir mal darüber nachdenken wo ich überall private Bilder hin poste.

Das wiederum zeugt auch davon, dass dieses von hier gesprochene Bild kein harmloses, bzw. Missverständnis sein kann.
 
@citrix no.4: siehe dazu z.B. de.wikipedia.org/wiki/PhotoDNA Die Erkennungsrate davon ist extrem hoch, die Fehlerkennungsrate aber minimal. Wenn das System anschlägt, schaut aber nochmal jemand von MS drüber. Andere Anbieter wie z.B. Twitter, Facebook und Google verwenden es mittlerweile auch.
 
@Lastwebpage: Ah danke für den Link. Schau ich mir mal an.
 
@citrix no.4: Ja, das geht per Hashwert. Wird neues Material sichergestellt, dann wird das gehasht und in eine entsprechende Datenbank eingepflegt. Wurde mal auf Heise oder Golem auch in Bezug auf Microsoft erläutert.

Am Ende muss natürlich noch ein Mensch drüber schauen, da ja Hashes nicht eindeutig sind. So könnte also auch ein absolut harmloses Bild einen Alarm auslösen, was natürlich in nicht für das verwendete System spricht.
 
Wie war das jetzt mit Cloudservern, die in den USA stehen (also physikalisch/räumlich), und solchen außerhalb der USA? Ich dachte, Microsoft streitet gerade aktiv mit dem amerikanischen Staat darum, daß sie Inhalte, die physikalisch eben außerhalb der USA gelagert sind, nicht preisgeben müssen?

Oder ist das hier etwas anderes, weil's ja scheinbar die Selbstkontrolle seitens Microsoft (in Verbindung mit deren AGB) betrifft, und auf diesem "Umweg" die Behörden (in dem Fall die deutschen Behörden) auf eigene Faust unterrichtet werden MUSSTEN?

Vom Thema her finde ich aber ansich gut, daß eine Kontrolle auf KiPo stattfindet, da kann mir auch keiner mit "Privatsphäre" oder "geht keinen was an" kommen. KiPo gehört verfolgt und bestraft, egal auf welchem Weg.

Anscheinend muß aber das System verbessert werden, damit keine "false positives" entstehen und keine Unschuldigen "erwischt" werden.
 
@departure: Da muss ich doch entschieden widersprechen, wenngleich meine Einstellung zu KiPo keine andere ist. Ein Eindringen in meine private Unterlagen ohne ausreichende Indizien und Beweise für eine Untersuchung, ist absolut inakzeptabel.
 
@knirps: Naja, dann müßte Microsoft (und vermutlich jeder andere Private-Cloud-Anbieter) sämtliche Automatismen, mit denen nach sowas gesucht wird, abstellen/abschaffen. Aber wir wissen ja noch nicht einmal, auf welchem (technischen) Wege dies überhaupt geschieht. Die Angelegenheit ist anscheinend recht schwierig zu beurteilen, ich bin da ziemlich unsicher, was ich davon halten soll.
 
@departure: Darum muss dieser Weg unbedingt offen gelegt werden meiner Ansicht nach, um das man hier in DE von einem legalen Angebot sprechen kann.
 
@departure: das System PhotoDNA wurde zumindest schon grob beschrieben, auch die Infos zu der auch im Artikel genannten NGO sind im Netz zu finden.
 
@departure: Gemieteter Cloudspeicher mit oder ohne Entgeldzahlungen ist nicht deine Privatsphäre! Ist schon Technisch unmöglich zu realisieren.
 
@daaaani: Hab' ich ja auch nicht behauptet, ich meinte ja extra, daß z. B. auch im Falle von KiPo keiner daher kommen kann und sich auf Privatsphäre berufen kann.
 
@departure: Es spielt keine Rolle um was es sich handelt! Ein General verdacht/oder Vermutung auch von Kipo kann das Recht auf Privatsphäre nicht brechen, denn dann ist es ja keins! Und man bräuchte sich ja nur auf Kipos berufen und man könnte immer das Recht auf Privatsphäre verletzen. So wie es sich Totalitäre Systeme zu nutzen machen.

Nein, erst bei begründeten Verdacht ist mit Richterlicher Erlaubnis das eindringen in die Privatsphäre gestattet.
 
@knirps: Wie soll dann sonst überprüft werden das keine Illegalen Bilder auf Skydrive/Google usw landen?
 
@Edelasos: Gar nicht, wenn es keine Indizien gibt.
 
@knirps: Zum Glück regeln die AGBs diese sache.
 
@knirps: Wenn die Bilder öffentlich zugänglich gemacht werden (oder auch nur an einzelne Personen verbreitet wird), muss der Hoster aber aktiv werden, da er sich sonst mit strafbar macht.
 
@departure: In deiner Privatsphäre hat ohne ausreichenden verdacht keiner was zu suchen ohne wenn und aber!
 
Ohne das ich Partei für die Person ergreifen möchhte... Pornografie im Netz ist nun wirklich keine Seltenheit. Da muss man schon angst haben das zwischen all der legalen Pornografie irgendwo mieser Scheiß dabei ist und du wirst deines Lebens nicht mehr glücklich.
 
@knirps: Wobei legal ja auch immer eine sehr relative Sache ist. Wenn man so schaut was in anderen Ländern so alles illegal ist sollte man schon ganz sicher sein wo sich die Server der Firma befinden. Wobei das ja im Falle von MS anscheinend auch vollkommen egal ist, da sie sich an hiesige Gesetze offensichtlich nicht halten müssen.
Allein schon so Wort wie "Anscheinskinderpornographie" können einem echt den Magen umdrehen. Ich glaube es war in Australien wo erwachsene Frauen mit sehr kleinen Brüsten deswegen als KiPo eingestuft wurden. Die sind ja eh Pioniere der Paranoia.
 
@Johnny Cache: Welches Gesetz hat Microsoft den laut dir Verletzt?
 
@Edelasos: Das war eine Anspielung auf die Tatsache daß auch Server in der EU den Behörden der USA unterstehen, was schon mal gar nicht sein darf. Und mit dürfen meine ich natürlich nicht die juristische Vergewaltigung des Begriffes.
 
@Johnny Cache: Deswegen wenden sie sich ja auch an die hiesige Staatsanwaltschaft und die entscheidet dann.
 
Hab schon erlebt dass in einem Porno-Ordner (ohne Altersangabe der Akteure) ganz alte Frauen dabei sind (ich habs mir natürlich nicht angeschaut ;-)). Ich frage mich was passiert wenn es anders herum wäre und die Schauspieler extrem jung ausgesehen hätten. Da gäbe es wohl ne kostenlose Hausdurchsuchung mit gratis Festplatten-Entsorgungs-Service ;-)
 
@BigSword: Wenn du diese Bilder veröffentlichst dann ja. Sollte der Besitzer der Datei die du bezogen hast überwacht wurden sein, weil man halt schon auf ihn aufmerksam wurde, dann musst du ja nur glaubhaft erklären, dass du keine Ahnung davon hattest. Sollte ja nun kein Problem sein wenn du den Link nicht gerade von mylittlekid.com etc. geladen hast.

Ansonsten gilt schon der Erwerb und Besitz von Kipos ist verboten. Also schnell löschen und gut ist.
 
@daaaani: nicht schnell löschen, sondern shreddern.
 
Wieder ein Beispiel, dass Cloudlösungen absolut nicht vertrauenswürdig sind..
 
@ConiKost: Cloudlösungen von Microsoft sind nicht vertrauenswürdig. Oder kannst du mir einen anderen Cloudanbieter nennen, der derart seine Kunden überwacht? Nein.
 
@Jas0nK: Eigentlich jeder Cloudanbieter, aber ich nehme an, dass Du die AGBs keines anderen gelesen hast.
 
@Jas0nK: Siehe oben, das selbe System wird auch von z.B. Google und Facebook verwendet, siehe z.B. http://petapixel.com/2014/08/08/photodna-lets-google-facebook-others-hunt-down-child-pornography-without-looking-at-your-photos/
 
@Jas0nK: Doch. Mindestens Google.
 
Daten unverschlüsselt in die Cloud zu laden ist grob fahrlässig.
 
@DOSv2.0: Unsinn, da Verallgemeinerung.
 
@DOSv2.0: Dann handle ich extrem Fahrlässig. Ich habe 15000 Fotos auf Onedrive. Unverschlüsselt. :'(
 
@Edelasos: 12.000 Fotos und ca. 100 Stunden Musik, nicht nur unverschlüsselt, sondern auch unkomprimiert (RAW und FLAC)
 
Was geht Microsoft an was die Leute in der Cloud an privaten legalen oder illegalen Daten speichern? Warum analysieren die das überhaupt?
 
@Lofi007: Keine ahnung. Weil es ihre Harddrives sind?
 
@-adrian-: Du hättest deinen Kommentar besser bei "Keine Ahnung" beenden sollen.
 
@Jas0nK: Kann gut sein, dass irgendwer Microsoft in Zukunft mal dafür haftbar machen will... Ist ja bei Google auch nichts anderes... Die News-Suche findet Artikel-Schnipsel von spanischen Online-Zeitungen und die wollen gleich mal Kohle dafür abkassieren. Ich sehe, solange es sich dabei um automatisierte Prüfung solcher Dinge handelt auch okay. Bei gewissen Dingen (Terrorismus, Kinderpornografie, organisiertes Verbrechen usw.) sehe ich solche Checks durchaus ein. Die Grenze zwischen unmoralischen Verbrechen an denen andere zu Schaden kommen wie ebendiese oder eher weniger problematischen Dingen wie Filesharing sollte jedoch noch klar da bleiben.
 
@paul1508: Achso der Zweck rechtfertigt die Mittel?
 
@daaaani: Nicht jeder Zweck jedes Mittel. Aber der Zweck ist doch ein edler und die dafür verwendeten Mittel eher frustfrei. Warum also nicht?
 
@paul1508: Warum nicht? Für mich gilt hier "wehret den Anfängen" - wobei das Vorgehen bereits seit längerem gängige Praxis ist. Jetzt hat es einen erwischt, evtl. noch nicht mal schuldig, bei dem massiv in die Privatspähre eingedrungen wurde, sowohl digital durch die Prüfung als auch bei ihm in der Wohnung. Wer kann mir sagen wie viele das morgen oder übermorgen sein werden und aus welchen anderen Gründen, die Politik und Wirtschaft noch finden mögen? Der "Terrorismus" Grund in Deinem ersten Posting ist ein gutes Beispiel, denn dieser Gummibegriff wird durch die Politik gesteuert. Was ist ein Terrorist? Ab wann ist man verdächtig? Vor allem sollten sich einige in Erinnerung rufen, was ein Verhältnismäßigkeitsgrundsatz ist. Wie viele Tote durch Terrorismus im eigenen Land hatten wir seit 2001 dem Jahr in dem der Wahnsinn weltweit Kreise gezogen hat? Nehmen zum Zweck der Gegenüberstellung einmal die Verkehrstoten ist der Aufwasch mit dem Terrorismus schon fast lächerlich.

Ob der Zweck in diesem Fall nun ein edler ist oder nur der typisch amerikanischen Prüderie entspringt, stell ich jetzt einfach mal frei in den Raum. Das lässt sich ohne nähere Fallkenntnis kaum beurteilen.
 
@paul1508: Weil dann dieser Zweck als Vorwand, bei jedem, für jedes Mittel missbraucht werden wird und keiner mehr Fragen stellt. Denn es ist ja ein Edler!
 
@turageo: Die niedrige Anzahl der Toten durch Terrorismus im Vergleich zu Autounfällen als Argument dafür zu verwenden nicht automatisiert nach kinderpornografischen oder terroristischen Anzeichen zu suchen ist aber auch ein bisschen makaber. Vielleicht haben wir ja nur so wenige Terroranschläge weil bei uns die Polizei/die Geheimdienste einigermaßen gut vernetzt sind. Jeder Tote der sich durch so nen Pipifax vermeiden lässt war es wert. Immer diese Leute mit ihrer Angst ihr Gesicht vor der Öffentlichkeit zu verlieren. Nur weil ein Bot automatisiert nach Bildern sucht heißt es nicht, dass sich ein Beamte deine Urlaubsfotos durchstöbert. Bevor wir hier über die zulässige Verletzung der Privatsphäre sprechen müssen wir mal unterscheiden was Privatsphäre ist und was nicht. Solange da kein Mensch auf meine Daten Zugriff hat sehe ich meine Privatsphäre nämlich nicht verletzt. Manch andere wie es aussieht schon.
 
@Jas0nK: Sorry. Konnte ja nicht wissen dass euch die Terms and Conditions nicht genug sind als "was geht Microsoft an was die Leute in der[ihrer] Cloud [...]speichern"
 
@-adrian-: Da andere auch oft Analogien verwende, versuche ich das mal: Wenn ich etwas in ein Schliessfach/Postfach/Lagerraum stelle, dann hat das kein Schwein anzusehen. Basta ;-)
 
@Lofi007: Weil Clouds Schließfächer sind ?
 
@Lofi007: Weil man Illegalen Daten keine Plattform bieten will? Oder würdest du es jemandem erlauben Kinderpornos auf deinem Server zu speichern?
 
@Edelasos: Immer wieder das gleiche Argument. Wenn sie das Gesetz umgehen wollen, kommen sie mit der Pedo-Keule. Ich kann's schon nicht mehr hören.
 
@Lofi007: Es gab schon genügend fragwürdige Urteile die Filehoster dazu verdonnert haben aktiv zu überprüfen was auf ihre Server geladen wird und nicht nur auf Zuruf der Rechteinhaber zu reagieren.
 
@Johnny Cache: Es handelt sich um PRIVATE Daten. Nichts, das öffentlich ist oder geshared wird.
 
@Lofi007: Für viele macht dies leider keinen Unterschied. Sie glauben, dass alles, was ins "Neuland" geladen wird, öffentlich und für jeden lesbar ist. Und wie man an dem Artikel auch anschaulich sehen kann, stimmt dies sogar. Die "eigene" Cloud gehört dem Nutzer nicht allein. Da schauen Behörden, und Firmenadmins genauso hinein, wie der nette Hacker von Nebenan! Dies sollte man jedem bewusst machen, der in einer Cloud Daten ablegen möchte. PRIVATE Daten haben im Netz NICHTS zu suchen!!!
 
@Lofi007: Du kannst Ordner oder einzelne Dateien, die auf einem Cluoddrive liegen, sehr wohl mit wenigen Mausklicks teilen, also sooo klar ist die Grenze da nicht zu ziehen.
 
@Lofi007: Weißt du denn, ob das Bild nur in einem Ordner lag, auf den es keinen externen Zugriff gab?
Also das Bild nicht öffentlich zugreifbar war oder auch nur für eine andere Person zugreifbar war?

Praktisch jeder Cloud-Anbieter hat die Möglichkeit die Inhalte, die du in deiner persönlichen Cloud hast, sofort mit anderen zu teilen. Und wenn dabei illegale Inhalte geteilt werden, macht sich der Anbieter nunmal haftbar.

Das haben die OneClick-Hoster schon zur Genüge erlebt...
 
@Draco2007: Das was der Typ im Artikel hat, ist irrelevant. Fakt ist, dass Microsoft aktiv privaten Content durchstöbert: http://www.itworld.com/article/2724178/cloud-computing/microsoft-monitors-skydrive-contents-and-will-cancel-your-accounts.html
 
@Lofi007: Tja Cloud heißt eigentlich Wörtlich übersetzt: Verarsch dich selber und schieße dir in das eigene Bein!
 
@Menschenhasser: Dein Wörterbuch ist Mist!
 
Mit dieser Aktion ist bewiesen, dass MS alle Daten in der Cloud scannt und verarbeitet. Seriös ist das nicht gerade. Unter solchen Vorraussetzungen wollen die Firmen werben, die ihr Windows mit Cloud nutzen?
 
@Akkon31/41: Das macht jeder Cloud-Anbieter, weil sie sich absichern wollen.
 
@HeadCrash: Und genau deswegen lehne ich Cloud-Dienste grundsätzlich ab.
 
@Zeus35: Na, das muss jeder halten, wie er es für richtig hält. Aber man kann es den Cloud-Anbietern nicht vorwerfen. Denn wenn ich auf irgendwelchen Umwegen für Daten verantwortlich gemacht werden könnte, die andere - in dem Fall Kunden - auf meinen Servern ablegen, würde ich genauso handeln. Da müsste schon eine andere Rechtssprechung herrschen.

Allerdings muss man bedenken, dass so etwas auch für Emailprovider - und zwar jegliche - gilt. Auch dort wird automatisiert gescannt.
 
@Akkon31/41: Und steht auch klar in den AGB.
 
Ihr solltet euch nicht darüber aufregen was da auf der Cloud gespeichert wird.
Sondern darüber dass MS einfach so mir nichts dir nichts die Daten fremder Leute durchsucht.

Das ist der eigentliche Skandal und gehört verfolgt.
 
@LastFrontier: Es sind ja keine fremden Leute. Es sind Microsoft Kunden die einen Microsoft Dienst nutzen.

Man sollte sich darüber aufregen, dass es tatsächlich Leute gibt die denken, was sie da hoch laden wäre Privat.
 
@daaaani: Und womöglich auch noch dafür bezahlen!
 
@Edelasos: Sry ich verstehe beide Versionen deines Kommentars nicht.
 
@daaaani: Sorry der erste war eine Falschüberlegung. :P
 
@Edelasos: passiert ^^
 
@daaaani: Kannst du mir mal sagen warum MS das Recht hat meine Daten auf der Cloud zu durchsuchen?
Nicht mal Gerichte dürfen dies ohne Gerichtsbeschluss.

Immerhin bietet MS das ja auch gewerblich an.
 
@LastFrontier: Plöde Frage! Du gibst ihnen das Recht indem du der AGB zustimmst und ihnen somit das Recht einräumst. Das wäre so als wenn du Gerichten eine Vollmacht schickst.

Wenn du was dagegen hast nutze Ihren dienst nicht!
Aber dem einwilligen und sich dann darüber empören empfinde ich als ein wenig krank.
 
@daaaani: So einfach ist das nun wieder auch nicht. Sitzt der Nutzer von OneDrive gelten die deutschen Datenschutzbestimmungen bzw. die der EU.

MS vorgehen ist insbesondere verwunderlich, da sie sich ja gerade gegen die Bereitstellung von Daten ausserhalb der USA für die US-Behörden wehren.

Sicher hast du recht dass die Cloud generell mit Vorsicht zu geniessen ist.
Nur sind solche Aktionen erst recht ein Grund auf jegliche Fremdcloud zu verzichten.
 
@LastFrontier: Doch das ist so einfach! Beide Seiten gehen einen Vertrag ein und der Verstößt auch nicht gegen EU recht oder dem Datenschutz. Datenschutz heißt ja nicht, dass du überall und bei jedem das Recht auf Privatsphäre hast, unabhängig davon was vertraglich geregelt wird.

Du bekommst ein Nutzungsrecht dieses Onlinespeichers gegen eine Vergütung an Microsoft mit den Vertraglichen Vereinbarungen. Und an diese hast du dich auch zu halten, sofern sie gegen keine Geltenden Gesetze verstoßen. Und im Falle von Microsoft tuhen sie das auch nicht.

Das was du mit den US Behörden ansprichst ist ja ein völlig anderer Fall. Da will ja eine US Behörde Daten eines Users beschlagnahmen, für dem der Durchsuchungsbefehl nicht rechtkräftig ist. Und womit Microsoft Datenschutzrechtliche verbrechen begeht in den jeweiligen Ländern begeht.

Sprich es gibt keine Gültige Legitimation. Aber in dem hier vorliegendem Fall gibst du ihnen ja die Legitimation.
 
@LastFrontier: Jeder Polizist darf dich nach Sachen durchsuchen. Überprüfen ob du eine Waffe bei dir trägst, dich von einen Hund abschnüffeln lassen oder deinen Alkoholpegel überprüfen usw. Solche Kontrollen bedrängen mich definitiv mehr als ein automatisierter Check beim Hochladen meiner Dateien ob das Bild in einer bekannten kinderpornografischen Datenbank auftaucht.
 
@paul1508: Nicht so wirklich. Pusten kannst du verweigern (kann halt nur sein dass du dann mit auf die Wache darfst). Durchsuchen auch nur mit begründetem Verdacht.
 
@paul1508: Auch hier gibt es Einschränkungen, wovon eine die ist, die Bautz bereits erwähnt hat. Eine andere ist, dass Du Polizeibeamte durchaus wegen Willkür belangen kannst - wenn man einen entsprechenden Rechtsschutz oder dicken Geldbeutel hat. Aber wenn man zum Zwecke des Arguments schon Wirtschaftsunternehmen mit Exekutivbeamten gleichstellt, stimmt irgendwas mit der Rechtsauffassung hierzulande so überhaupt nicht mehr. Kommt hinzu, dass eine Personenkontrolle schon rechtlich etwas ganz anderes ist als eine Hausdurchsuchung, aber ich will ja niemandem seine Argumente zerreden. :-)
 
@LastFrontier: Das macht jede Firma! Auch Google, Apple, Adobe. Auch steht in den AGBs, das es Verboten ist.
 
Ist nicht das erste mal dass das bei Microsoft passiert. Es wurden bereits Usern der OneDrive-Account gelöscht weil die ihre PRIVATEN Urlaubsfotos (inkl. Bikinibildern natürlich) dort abgelegt haben... Ich weiß nicht wie MS es immer so derbe verkacken kann. Google Drive und Dropbox scannen die Inhalte der User nicht. Deshalb, dieses ganze Microsoft-Cloud-Zeug kann man nur mit der Kneifzange anfassen.
 
@Jas0nK: Na, das Google nicht scannt, halte ich da aber für ein Gerücht. Das liest sich ja schon auf der Google Seite ganz anders:

>Google entfernt Malware, Pornografie, Bilder, die sexuellen Kindesmissbrauch darstellen, sowie urheberrechtlich und markenrechtlich geschützte Inhalte nach Hinweisen Dritter oder wenn unser System diese Art von Inhalt auf unseren Servern entdeckt.<

Gerade der letzte Teil des Satzes lässt doch da einen ganz anderen Schluss zu.
 
@DK2000: und wo sollen bei der Cloud die Hinweise Dritter herkommen? Da muss ja ein Dritter erst mal rein schauen können, bevor er sich beschwert... Natürlich wird der ganze Mist gescannt und überwacht. Is ja einfacher als einen Bundestrojaner einzuschleusen, wenn man den Kram auf den eigenen Servern liegen hat und nach Belieben scannen kann. Ob nun Google, MS, NSA oder sonst wer...
 
@Kenny: Leute die Filesharing über ihre Dropbox/Drive/OneDrive betreiben und die Links zu urheberrechtlich geschützten Dateien in Foren posten. Rechteverwertungsgesellschaften haben Ermittler die in Filesharing-Börsen nach den links suchen und diese bei den Cloud/One-Click-Hostern (Rapidshare, Share-online, Uploaded) melden.
 
@Jas0nK: die usa (us firmen) sind durch den patriots act dazu verpflichtet. das sie sich "öffendlich" dagegen stellen, heist nicht das sie es nicht machen :)
 
@Jas0nK: Wer glaub Google und Dropbox scannen nicht beim Upload ob da Schund hochgeladen wird. Der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Der Hoster ist für alles verantwortlich was sich auf seinem Server befindet. Deswegen steht ja in den AGBs drin was drauf darf und was nicht. Natürlich kann so ein Scanner mal einen Fehlalarm machen.
 
Bei der iCloud wäre das nicht passiert. Da wären die Bilder schon vorher bei Pastebin aufgetaucht :-)
 
wenn ich meine sachen jemanden gebe kann ich nicht davon ausgehen das er nicht auch rein guckt. somit war das ganze eh schon vorher klar. ich bin sowas von nicht grade überrascht :)

...langweilig, nächstes thema bitte....
 
Solche Aktionen führen nicht wirklich zu größerem Vertrauen in Cloud-Dienste. Daten, die in der Cloud automatisch gescannt werden??? Da behalte ich meine Daten lieber zu Hause auf dem NAS.
 
Ich finde das super!^^
Nicht weil ich womöglich zu diesen fanatischen, KiPo-Jägern gehöre, das tue ich nämlich nicht (weil in Deutschland zu diesem Thema keine vernünftige Diskussion mehr möglich ist), sondern weil ich das hämische Lachen genieße, dass mir heraus rutscht, wenn ich wieder mal sehe dass ein armer Idiot in die Cloud-Falle getappt ist. XD
So sollte es ruhig mal etliche Zehntausende gehen.
 
@Zeus35: jo...hast selber als "jäger" zum vergleichen terrabyte weise den kram ;)

ich kenn solche idoten wie dich...nennt sich in deutschland: carechild münster. labern gegen cp...und sind als org selbst vorbestraft/belastet wegen besizes.
 
@anon_anonymous: Du hast mich nicht verstanden, ich lehne diese fanatische KiPo-Hetzjagd ab, vor allem krieg ich einen Hals wenn ich sehe wie der Mob reagiert wenn mal wieder jemand beschuldigt wird.

Übrigens ist dein Post nicht einfach zu lesen.^^
 
@Zeus35: nuja...ich schreibe fast nur noch deutsch...ich lebe in hong kong und rede mehr chinesisch :) sorry.
 
@Zeus35: Sehe ich auch so. Keiner traut sich doch irgendwo normal zu antworten. Erst muss ein Satz her, dass man gegen KiPo ist, und dann kommt das, was man eigentlich sagen wollte. Wie in der DDR, da konnte man auch nicht oft genug von sich geben, wie toll man den Sozialismus findet.
 
sowas zeigt, das cloud in keiner weise sicher ist...und sowieso: was geht einer privaten organisation...anderer leutz accounts an?

sowas ist leider nur in den usa möglich..da man sich seit 9/11 vom rechtsstaat, demokratie und natürlich von freihet verabschiedet hat.

wer sowas von us firmen nutzt, muß immer wissen: DIE USA SPIONIEREN DICH AUS!!! ob man illigfales macht oder nicht.

leider kann man us firmen und den usa selbst NICHT mehr vertrauen!
 
@anon_anonymous: Lustig sowas von jemand der in Hong Kong lebt zu lesen.
 
interessant dürfte sein, wie der filter wirkliche kipo bilder von privaten fotos mit kindern, die ggf. auch al nackisch sein könnten, weil beim baden zu hause aufgenommen, unterscheiden will...
 
@Rikibu: Ist das in dem Polizeistaat nicht mittlerweile egal?
 
@Rikibu: es gibt software (auch für privat) für sowas: http://www.perkeo.net/
 
@Rikibu: der Filter macht keine Bilderkennung, sondern scannt anhand einer Liste von bekannten Fotos und deren Hashwerten. Wenn da ein Treffer erzielt wird, dann ist das auch eines der Bilder, die auf der Liste stehen.
 
@der_ingo: folglich sollte man alle bilder neu komprimieren, ein neues dateiformat verpassen, um den hash zu ändern? oder basiert der hash auf pixelbasierten inhalten?
 
@Rikibu: Es wird sicher nicht nur nach Hashwerten gescannt. Das Problem dabei ist, dass allein durch die Veränderung eines einzigen Pixels, ein vollkommen neuer Hashwert entsteht. Ebenso bei Komprimierung oder anderen Dateiformaten.
 
@Rikibu: ganz richtig lag ich da nicht, die eigentliche Routine besteht wohl tatsächlich auch noch aus einer Bilderkennung, die dann einen Hash berechnet und diesen mit der Liste vergleicht. Das Verfahren dürfte somit unabhängig vom Dateiformat sein und soll auch Farbänderungen ignorieren können.
 
@Rikibu: das is dem wilden Volksmob und der Staatsanwaltschaft egal... der Mann wird sofort gelyncht....
 
@Rikibu: Nackbilder sind bei Onedrive allerdings generell untersagt.
 
Die Sache an sich ist nicht neu. Dass die Daten automatisiert gescannt werden, steht in den AGB. Übrigens bei Apple, Google und Dropbox wird das nicht anders aussehen.

Neu ist höchstens, dass man ein einzelnes Bild an die StA in Deutschland weiter meldet und diese dann aktiv wird und jemandem deswegen die Bude umkrempelt, die Technik mitnimmt und möglicherweise die Existenz vernichtet. Wegen eines (!) einzigen Bildes!

Der Skandal ist also nicht, dass der Anbieter die Daten scannt - das ist lange bekannt. Google benutzt dafür m.W. übrigens die selbe Software wie Microsoft. Das Projekt nennt sich PhotoDNA und ist schon einige Jahre im Einsatz.
 
@der_ingo: Falls der Scan jetzt wirklich keinen Fehlalarm gegeben hat. Dann ist für mich die Frage. Ab wann fängt den für dich ein Verbrechen an? Man kann jetzt sagen 1 Bild ist nicht viel. Jeder ist für seine Daten selbst verantwortlich.
 
@FreddyS: ich lad keine Pornobilder aus dem Netz (wirklich nicht *g*), aber ich könnte mir vorstellen, dass es schwierig ist, eindeutig zu beurteilen, ob eine Person auf einem Foto nun 17 oder 18 ist. Zudem es auch noch "Anscheinspornografie" gibt, d.h. eine Person, die zwar 18 ist aber wie 14 aussieht, kann genauso zum Problem werden.

Das Verbrechen ist für mich in der Hauptsache die Herstellung solchen Materials sowie dann der Tausch/Verkauf in nennenswertem bzw. sogar gewerblichem Umfang.
 
@der_ingo: So ganz stimmt deine Aussage wohl nicht, denn wo eins ist, könnten weitere, bloß (absichtlich) (noch) nicht hochgeladene, sein ?
Es kann nicht sein, das dieses eine, beanstandete, quasi nur versehentlich mit markiert wurde vorm hochladen, da in Wahrheit noch so einiges mehr an (selbstproduziertem?) KiPo auf der Platte liegt ?
Denn der finale Beweis, das es da wirklich nur dieses eine gibt, der steht schließlich noch aus, davon, das die Auswertung der beschlagn. Hardware schon durch ist, hab ich jedenfalls nichts mitgekriegt bisher.
 
@DerTigga: nö und wenn man im Lawblog etwas mitliest, dann wird man feststellen, dass das auch Monate dauern wird, bis sowas durch ist.

Ich stell mir grad mit Grausen vor, die würden bei mir die Technik einsammeln. Alle Server, externen HDDs (teilweise verschlüsselt), alle (Test-)Notebooks (ebenfalls teilweise verschlüsselt), PCs und wasweißichnichtalles.
Die Urlaubsfotos der letzten 15 Jahre? Weg! Die legale Musiksammlung? Weg! Alle persönlichen Dokumente? Weg! Und dann darf man hoffen, das alles irgendwann vielleicht sogar unbeschädigt wieder zu bekommen.

Ich glaube, es wird mal wieder Zeit für ein Backup, welches außerhalb des eigenen Hauses gelagert wird.
 
So verlässlich sind eben Cloud-Speicher, die von Fremden gehostet werden und genau deswegen nutze ich so etwas nicht. Ich würde lieber meinen eigenen Server entsprechend umfunktionieren.
 
@divStar: Yep, mach' das mal. Die NSA hat eine Backdoor zu/in fast allen Routern/Switchen. Und schon dringen Sie, von Dir völlig unbemerkt, in Deine private NAS-Cloud ein.
 
@departure: dafür müsste es Gründe geben und wenn dann tatsächlich jemand eindringen will, wird ihn kaum einer davon abhalten. Es geht aber um mehr oder weniger automatisierte und pauschale Überwachung - und der kann man sich durchaus entziehen - wenngleich es den Geheimdiensten, aber auch Idioten wie Cameron (UK) nicht schmeckt.
 
il n'est pas charlie? wie kann ein bild zum hinrichten oder festnehmen führen. diese welt ist krank, wirklich, man kann auch übertreiben. wenn ich ein bild auf dem rechner habe ist doch etwas anderes als wenn ich etwas getan habe. wenn ich ein bild vom 9/11 oder von paris habe bin ich ein terrorist? was soll das? menschen sind einfache tiere, daran kann man nichts ändern, leider, sie denken nicht mal wie eine ameise. es kann doch alles auch zufällig passieren, wie oben dargestellt wurde. eine 500bilder.zip datei kann alles mögliche beinhalten.
 
@taxishop: "wie kann ein bild zum hinrichten oder festnehmen führen"

1. Erstmal steht gar nix im Blog von Festnahme, man hat Lediglich die Hardware sichergerstellt.
Oder soll man dem Verdächtigen erstmal Zeit geben die Beweise zu vernichten?

2. Ist der Besitz von Bildern von Paris illegal? Der Besitz von Kinderpornographie ist es.

3. "Zufall". Wenn die Polizei mich mit einer Bombe oder Koffern voll Koks im Kofferaum erwischt, sollen die mich auch weiterfahren lassen, könnte ja Zufall sein? Das Zeug kann mir ja jeder in den Kofferaum gelegt haben. Am Besten sagt der Zollbeamte an der Grenze noch "Das Koks müssen sie hier lassen , aber ansonsten wünsch ich hinen eine gute Fahrt."
Bei den 500 Bildern kann der Zufall auch darin bestehen, das eines der illegalen Bildchen in den falschen Ordner gelangt ist. Bis solche Dinge geklärt sind, muss sichergestellt werden, dass die Person nicht flieht oder Beweise vernichtet.

4. Schön, dass du Mordschläge/Massaker zum Zwecke der Selbsjustiz wegen Beleidigung von einzelnen Verblendeten und Untersuchung durch Polizeikräfte wegen Verdacht auf Kinderpornographie über einen Kamm scherst.
 
Wen Interressiert denn das " Deutsche Gesetzt " letztlich hat hier ein Nutzer etwas bei einem US-Unternehmen gespeichert und damit gild dann natür für den Standort des Speicher das US-Recht.
Zweifelt das villeicht noch irgen jemand an ?
Es reicht doch schon aus auf diesem Planeten geboren zu sein damt die Amis glauben Sie können machen was Sie wollen.
Also was lernen wir daraus?
Meidet alle US-Unternehmen auch jehne die " angeblich " Eigenständig sind !!!!!!!!!
 
Na, dann wartet mal ab wenn das Freihandelsabkommen zu stande kommt .....
 
Die drehen doch völlig am Rad......
 
Vielleicht sieht wenigstens mal wieder der letzte, dass man Cloud Dienste meiden sollte.

Nicht wegen illegalen Inhalten etc., sondern weil es einfach zeigt, dass jede einzelne Datei durchgescannt wird.
 
Ich bin bisher davon ausgegangen, dass eine Durchsuchung nichts bringen würde, weil die cleveren Nutzer problematische Files "im Netz" ausgelagern würden und man auf dem lokalen PC nichts findet und auf häuslichen Datenträgern nichts findet.
Ich sollte doch mal nachdenken, ob ich dieses OneDrive nutzen oder besser vermeiden sollte.
 
Und Natürlich sind alle die Jungen Polizisten Doof und wissen natürlich nicht was der User alles kann, und bei der Hausdurchsuchung sind natürlich alles nur Polizisten dabei wo nix über PC wissen und keine Spezialisten, wo genau wissen wo die User alles verstecken können, Plus Hunde wo auf solch geräte verstecke anspringe, und alles nur Dorf Polizisten über 60 untersuchen den Fall. ^^
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