Apple unterliegt im Streit um Garantie-Klauseln vor Gericht

Der Computer-Konzern Apple muss bei den Klauseln für seine Herstellergarantie deutlich nachbessern. Die bisherigen Regelungen sind unzureichend und entsprechen nicht den gesetzlichen Anforderungen in Deutschland, so das Ergebnis eines ... mehr... Apple, Imac, Apple iMac Bildquelle: Apple Apple, Imac, Apple iMac Apple, Imac, Apple iMac Apple

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Wenn jetzt z.B. einer der Knöpfe nicht mehr funktioniert nach einem Jahr, ist das jetzt ein Garantiefall nach dem ersten Jahr? Bisher muss man die Reparatur dann bezahlen.
 
@moniduse: Ist kein Garantiefall, da Apple ohne Garantieerweiterung ja nur ein Jahr Garantie gewährt. Neuerdings verhält sich Apple allerdings innerhalb der zweijährigen Gewährleistung da etwas kulanter mit den Knöpfen, vorausgesetzt du hast das Gerät bei denen erworben. D.h. sie berufen sich da nicht auf die Beweislastumkehr.
 
@Sonix2001: Macht auch nur bei Mängeln sinn, wo es nicht klar ist ob sie schon von Anfang an da waren oder Teil eines Falschen Produktionsprozesses sind. Die Gewährleistung regelt, dass ein Gerät frei von Mängeln ist und mindestens 2 Jahre seinen Dienst tut. Bei schnellem Verschleiß ist es wohl klar wo der Fehler liegt und wer die Verantwortung trägt und sich somit nicht Gesetzlichen mindest Anforderungen erfüllt!

Da kann von Kulanz keine Rede sein und es ist somit nicht etwas Positives, sondern eher was Negatives wenn etwas so teures Qualitativ so minderwertig ist das es mindest Anforderungen nicht genügt.
 
@daaaani: siehe weitere Kommentare unten. Unterschied Gewährleistung und freiwillige Garantie sowie Beweislastumkehr nach 6 Monaten.

Sprich: nach 6 Monaten ist die gesetzliche Gewährleistung - die im übrigen den Verkäufer, nicht den Hersteller in die Verpflichtung nimmt, so gut wie nichts wert und ab diesem Zeitpunkt ist man mit einer Garantie - nochmals: freiwillige Leistung - gut beraten. Und es ist nun einmal so: Wenn Apple - ohne Verlängerung durch "Apple Care" - eine 1jährige freiwillige Garantie gibt, dann ist der Austausch eines defekten Knopfes ab dem 366. Tag reine Kulanz.
 
@SteffenB: Wenn der Hersteller verkauft wird er zum Händler! Wurde das Phone woanders gekauft als beim Hersteller z.B. beim Provider ist eben er der Händler! Ich kenne mich mit der Gewährleistung sehr gut aus, allein schon aus Unternehmerischer Sicht. Bei diesen 6 Monaten gibt es sehr viele wenn und abers und man muss sich da jeden Fall genau anschauen. Es reicht nicht zu sagen jetzt sind 6 Monate um jetzt bist du dran. Es gilt für Mängel die beim Erwerb bereits da waren. Es gilt nicht für Produktion Mängel die Später erst offensichtlich werden. Es geht um offensichtliche Mängel die erst nach 6 Monaten gemeldet werden und deren Vorhandensein beim Erwerb fraglich sind. Wird ein Mangel innerhalb der ersten 6 Monate ersichtlich und du hast dafür zeugen, dann gilt die 6 Monate grenze ebenfalls nicht auch wenn du es erst nach 11 Monaten bemängelst.

Es heißt nicht umsonst 2 Jahre Gewährleistung und nicht 6 Monate.
 
@daaaani: du reitest jetzt sehr auf Ausnahmen rum, mit denen Du selbstverständlich absolut recht hast. In der Praxis sind allerdings Produktionsmängel (zum Glück) nicht die Regel. Es gibt viele weitere Ausnahmen, die man aus Vereinfachungsgründen nicht alle aufzählen kann, oder (Stichwort: „mit der Art der Sache unvereinbar“ oder „mit Art des Mangels unvereinbar“).

Zeugen für einen Sachmangel, mit dem man nach mehr als 6 Monaten beim Verkäufer aufschlägt - nun ja, dann kann sich jeder Verkäufer seinen Teil denken.

Aber lass uns nicht Haare spalten. Es ging ja um einen Knopf - der natürlich 2 Jahre halten sollte - wo m.E. die Gewährleistung nicht greift (Beweislastumkehr, von Zeugen war nicht die Rede, von fehlerhafter Produktion auch nicht), sondern die Garantie und die war abgelaufen und damit eine Kulanzsituation.
 
@SteffenB: Ich will ja auch keine Haare spalten. Die Gewährleistung ist eines der Gesetze was am besten Ausformuliert ist. Um sowohl den Händler vor unberechtigten Ansprüchen zu schützen ( 6 Monate ) sowohl als auch den/die Käufer/in vor unberechtigten Reparationszahlungen zu schützen.

Der Knopf fällt in die Gewährleistung da er innerhalb eines Jahres defekt war! Das Gerät sollte Technisch mindestens 2 Jahre seinen Dienst tun! Und er fällt nicht in die 6 Monatsfrist weil es eben ein Produktionsmangel ist/war!

Die 6 Monate soll den Händler vor unberechtigten Ansprüchen schützen, z.B abgeplatzte Kante, Riss im Display die wohl nach 6 Monaten nicht schon beim Erwerb da gewesen sein können.

Die 2 Jahre sollen die Käufer/innen schützen, damit ein Produkt nicht vielleicht absichtlich minderwertig gebaut wird/wurde! Es hat einfach 2 Jahre zu Funktionieren ohne wenn und aber!

Und damit wird eigentlich so gut wie alles abgedeckt. Und Gutachter kommen so gut wie nie zum Einsatz und auch nur dann wenn der Händler berechtigte Zweifel hat.

Eine freiwillige Hersteller Garantie ist ja nicht schlimm, macht aber nur Sinn wenn sie weiter geht als die Gesetzliche Gewährleistung ( 3 Jahre ) etc. Aber in der Praxis regelt sie viel weniger mit viel mehr Ausschlüssen. Und Händler benutzen sie um von berechtigten Ansprüchen seitens der Gewährleistung ab zu lenken. Und kassieren in der Regel für etwas Geld, wofür sie selber aufkommen müssten.

Die Garantie ist ne richtige CashCow!!!
 
@daaaani: stimmt alles, was Du sagst. Und natürlich macht eine Garantie nur sind, wenn sie die Gewährleistungspflicht sinnvoll erweitert. Und darum ging es im Urteil doch auch...Allerdings denke ich, dass eine Garantie von einem Jahr - wie von vielen Geräteherstellern im IT-Bereich gewährt (ich meine die Zeitdauer, nicht den Inhalt) - durchaus auch Sinn macht, nicht nur wenn sie von der Zeitdauer länger ist als die gesetzliche Gewährleistungspflicht. Nur: Dann muss sie diese eben ergänzen und erweitern.

Ansonsten hast du vollkommen Recht. Ich denke ebenfalls, das mit Garantieverlängerungen und Co einiges an Geld verdient wird.
 
@SteffenB: Ich bekomme immer ein Riesen Hals wenn ich in Elektronik märkten, mit bekomme wie alte Leutchen oder Menschen die davon nix verstehen mit solchen Betrügerischen Geschichten abgezockt werden. Hab mich da schon bei einigen Beratern unbeliebt gemacht, so Offensiv wie ich manchmal bin. xD

Die Garantie ist ja nix schlechtes, ganz nützlich wenn der Händler nicht erreichbar ist (Pleite, Ausland). Garantie geht nämlich auch über Ländergrenzen Hinweg. Ist ja in der Regel nicht umsonst in mehreren sprachen geschrieben. Wunderbar falls man was im Urlaub kauft. :)
 
@daaaani: "[...] eher was Negatives wenn etwas so teures Qualitativ so minderwertig ist das es mindest Anforderungen nicht genügt."

Was genau genügt denn angeblich nicht welchen Mindestanforderungen?

Wenn die Beschreibung zu den Garantiebestimmungen Mängel aufweist, heißt das doch wohl noch lange nicht, dass dementsprechend auch die Produkte mangelhaft sind!
 
@KoA: Bitte noch einmal lesen auf was ich mich bezog! ;)
 
@moniduse: Es ist ein Gewährleistung so wohl wie auch ein Garantiefall. Auf das eine hast du Anspruch das andere ist Freiwillig (edit: um Verwirrungen zu vermeiden, wurde dir die Garantie erklärt, zugesagt, Garantieschein, dann hast du auch ein Gesetzlichen Anspruch drauf). Die Garantie geht dir ja nicht verloren nur weil du es mit der Gewährleistung versuchst, diese Option bleibt dir ja nach wie vor.

Wichtig ist nur einer MUSS dafür gerade stehen also lass dich nicht abspeisen!!! Tritt selbstbewusst auf und empöre dich darüber wie es sein kann, dass die knöpfe schon nicht mehr Funktionieren.
 
Einen abgefressen Apfel wäre sowieso das allerletzte was ich mir je Kaufen würde. Da würde ich lieber wieder Briefe schreiben oder Rauchzeichen geben. Was glauben die eigentlich wer die sind, hier ihre eigenen Regeln aufstellen zu können. Möchte nicht wissen wie viele Verbraucher um wie viel Geld mit derartigen Machenschaften schon betrogen wurden.
Aber andererseits: Selbst schuld wenn immer noch Leute auf die ganzen Werbetricks reinfallen und sowas kaufen.
 
@Trabant: Genau, jeder Apple-Kunde ist auf Werbetricks reingefallen und es ist absolut unmöglich, dass ein iPhone oder iPad für viele das für ihre Bedürfnisse beste Gerät ist ;)
 
@Trabant: Ganz genau. Volle Zustimmung. Und jetzt, wo wir doch unter uns sind: Tod den Amerikaner, nicht?
 
Bevor die Hater rausgekrochen kommen, die Reparaturabwicklung bei Apple funktioniert vorbildlich - hatte schon mehrmals mit denen zu tun und es gab nicht einmal ein Problem... meine Erfahrungen mit anderen Herstellern spare ich mir jetzt, ansonsten wird das eh nur als Unwahrheit abgetan...
 
@devilsown: du hattest mehrmals mit denen zu tun? mehrmals? das spricht natuerlich fuer die qualitaet von apple :) nein, quatsch. hab nen ipad, das lueppt und lueppt und lueppt...
 
@Trabant: Aha... sehr interessant... naja, nicht wirklich, aber ich tu mal so...
 
@Trabant: man muss es sich eben leisten können, gibt ja auch genug Leute die sich nicht Eigentum kaufen weil mieten eben so super ist und man kann ja dauernd umziehen, das geht bei Eigentum natürlich nicht...
Dein Name ist Programm.
 
@Trabant: Du solltest dir mal die Garantiebedingungen anderer Hersteller (auch renommierte) durchlesen. Du wirst Bauklötze staunen.
 
Ich finde es ja schon traurig, dass Apple keine 3 Jahre Garantie von Haus aus mitliefert, wie andere Hersteller teilweise..
 
@ConiKost: dafür ist Apples Gewinnmarge nicht groß genug ;)
 
@Wuusah: Gewinnmarge nicht groß genug ???
Das war wohl Ironie deinerseits.

Ich persönlich habe nichts gegen Apple, auch wenn ich keine Geräte von denen habe.
Aber Apple steht nicht über dem Gesetz und muß sich an die Gesetze des jeweiligen Landes halten.
Und wenn sie es nicht verstehen wollen, muss man denen halt so oft auf die Finger kloppen, bis es wirkt.
 
@Brassel: Wieso? Garantie ist absolut Freiwillig. Apple kann sagen, wir gegen gar keine GArantie.. nur Gewährleistung ist entscheidend.
 
@ConiKost: Ich habe doch gar nichts anderes behauptet.

In dem Artikel geht es doch auch darum, daß Apple eine Garantie dem Kunden gibt, diese Garantie aber zu Ungunsten des Käufers auslegt.
Genau in diesem Fall, verstösst Apple gegen geltendes Recht.
Wenn ein Hersteller eine Garantie auf sein Produkt gibt, darf er nicht so ohne weiteres dies und das ausschließen. Das wäre Irreführend dem Kunden gegenüber und genau darum geht es.

Das wäre genauso, als wenn Du ein Auto kaufst und der Hersteller gibt dir 3 Jahre Garantie. In den Klauseln mit den Einschränkungen steht dann allerdings, daß der Motorlüfter davon ausgenommen ist weil der Hersteller weiß, das dieser mangelhaft konstruiert wurde und deshalb häufig innerhalb der Garantie kaputt geht.
 
@Brassel: Kann ich nur nicht nachvollziehen. Weil Garantie doch schon immer eine freiwillige Leistung war, wofür es eigentlich gesetzlich keine Vorschrift hab. Sprich, welchen Umfang eine Garantie auch hat, obligt dem Hersteller. Ich verstehe es daher nicht.
 
@Wuusah: An der du beteiligt wirst?! Wie kann eine nachteiligere Regelung in Bezug auf andere Hersteller für den Kunden (dich) auch noch was Positiveres sein? So verdreht muss man erstmal sein! o.O
 
@daaaani: kennst du Witze? Spaß und so. Ich weiß, ist ein fremdes Konzept für den typischen Deutschen, aber man sollte zumindest schonmal davon gehört haben ;)
 
@Wuusah: Doof nur wenn man den Witz nicht versteht. Ist ja nicht so als das man deinen Text nicht so oder so auslegen könnte. ;)
 
@daaaani: Witze in Textform rüberzubringen ist nicht immer leicht. Smileys machen die aber schon recht deutlich.
 
@Wuusah: Nö die Doppel "Deutigkeit" (erfundenes Wort) macht dieser Smiley eben nicht weg. Vielleicht ist das ja der Witz ? xD
 
@ConiKost: Drei Jahre Garantie von Haus aus? Wo gibts denn sowas und wie passt das mit der allseits bekannten geplanten Obsoleszenz zusammen?
 
@gutenmorgen1: Wie wärs mit Lenovo und Dell..
 
@ConiKost: Gilt das für jedes Gerät von denen?
 
@gutenmorgen1: Nein. Nicht jedes Gerät ist Standard mit 3-Jahren.
 
@ConiKost: ich kann mich irren, aber sowohl bei Dell als auch Lenovo gibt es doch nur ein Jahr - wie auch bei Apple - und darüber hinaus diverse kostenpflichtige Angebote, die die Garantie auf bis zu 5 Jahre erweitern. Aber ich lass mich gern vom Gegenteil überzeugen.
 
@SteffenB: Nein. Es werden auch Geräte mit 3-Jahren inkl. angeboten. Mein altes ThinkPad X230 und X200 hat z.B. 3-Jahre dabei gehabt und wurde auf 5 Jahre (ala AppleCare) erweitert.
 
@ConiKost: aber nur für manche Geräte, oder? Nicht generell.

OK, seh schon. hast schon drauf geantwortet.

Ich würde mir wünschen, dass Apple dies zumindest bei den Topmodellen auch so macht. Allerdings nimmt Apple ja generell bei solchen Dingen keine Unterscheidung vor. Macht das ganze System einfach: ein Jahr Garantie, Erweiterung gegen Geld, egal welches Gerät. Schön wär es trotzdem.
 
@ConiKost: Ja, finde ich auch schwach. Wobei ich das nicht nur auf Apple beziehe, gibt auch noch einige andere Hersteller die nur 1 Jahr Garantie geben. 2 Jahre sollte meiner Meinung nach schon der Standard sein.
 
Hier wird meines Erachtens einiges vermischt: Es gilt zwischen Gewährleistung und Garantie zu unterscheiden.

Gewährleistung: Es gilt in Deutschland eine 2jährige Gewährleistungspflicht. Diese bezieht sich auf Sach- oder Rechtsmängel ZUM ZEITPUNKT DES KAUFES. Für die ersten 6 Monate gilt die gesetzliche Vermutung zu Lasten des Verkäufers, dass der Mangel auch schon zum Zeitpunkt des Kaufes bestanden hat. Nach 6 Monaten tritt eine Beweislastumkehr ein, dass heißt, ab diesem Zeitpunkt müsst IHR beweisen, dass der Mangel schon zum Zeitpunkt des Kaufes vorgelegen hat (zu, Beispiel mittels Gutachten). Eigentlich kann man die Gewährleistung ab dem 7. Monat "in der Pfeife rauchen".

Garantie: Eine Garantie muss nicht gegeben werden. das ist eine FREIWILLIGE Leistung.

Im Artikel werden beide Sachverhalte - Gewährleistung und Garantie - vermischt.

Eigentlich geht es darum, dass die Bedingungen der FREIWILLIGEN 1jährigen GARANTIE und von Apple Care. Theoretisch muss kein Unternehmen eine Garantie auf seine Produkte geben, sondern nur die Bedingungen der gesetzlichen Gewährleistungspflicht erfüllen.
 
@SteffenB: Richtig, aber dann wäre der Artikel ja nicht mehr reißerisch skandalös gewesen. In diesem Zusammenhang gilt das dann auch nur für Geräte die direkt über die Webseite oder einen Apple Store verkauft wurden/werden, was aber in keinster Weise Erwähnung gefunden hat im Artikel. Vielen Dank also für diesen wunderbaren Bildzeitungs-Artikel. Gehört Winfuture zu Springer?
 
@djatcan: ich glaube, der Inhalt ist einfach nur schlecht übernommen worden. ;-) Außerdem kennt das mit der Gewährleistung kaum jemand. Erstaunlicherweise denken fast alle Leute, sie hätten eine 2jährige Garantie. Das wollen wir winfuture mal zugute halten.
 
"Die bisherige Garantie blieb schlicht hinter den gesetzlichen Gewährleistungsregeln zurück. "

Garantie != Gewährleistung! Selbst wenn Apple KEINE Garantie gibt (Es gibt keinen Garantie zwang - auch nicht in Deutschland) bleibt die gesetzliche Gewährleistung unangetastet 2 Jahre (Gewährleistung muss aber der Händler geben, nicht der Hersteller).

"Nach diesen haftet ein Verkäufer zwei Jahre lang für Produktmängel" - Vorsicht auch hier: Nach 6 Monaten gibt es den "Gefahrenübergang". Ab hier muss der Kunde nun nachweisen, dass ein Mangel, der sich während der Rest-Gewährleistungsfrist zeigt, schon beim Kauf vorhanden war, was in den meisten Fällen unmöglich sein dürfte...

Ich frage mich gegen "was" Apple mit einer Garantieeinschränkung verstossen kann, wenn es keine gesetzliche Vorschrift für eine Garantie gibt? Garantie ist IMMER eine Freiwillige Leistung des Herstellers, die Zusätzlich zur 2-jährigen Gewährleistung angeboten werden kann.
 
@dognose: Deine Frage wird im Artikel beantwortet. Die Erklärung der Garantie ist freiwillig also ob der Hersteller eine anbietet oder nicht. Gibt er die Garantie dann besteht auch ein Gesetzlicher Anspruch darauf und eben dieser darf den Kunden nicht benachteiligen und MUSS klar definiert sein!

Es ist eben in den meisten Fällen nicht unmöglich und von der Sache her klar. Entweder es besteht ein Mangel von Anfang dann kannst du ihn beim Händler bemängeln, ansonsten kehrt sich die Beweislast nach 6 Monaten um. Hast du Zeugen verfällt die 6 Monats Klausel. Oder es ist versuchter Betrug. Da man davon Ausgeht das Mängel die von Anfang an da waren sich in den Seltensten fällen erst später Zeigen. Oder es war von Anfang an ein Produktions Fehler und der Händler konnte die 2 Jahre reibungslosen Betrieb nicht gewähren und wobei auch hier die 6 Monate nicht zum tragen kommen.

Händler ist wer mit Wahre handelt. Im Applestore gekauftes ist Apple der Händler.
 
Seit ich die Truppe bewußt mitbekomme fahren die nach dem Motto: Wir entscheiden was für die User gut ist.
Scheffeln Geld ohne Ende und knausern bei Produktmängeln rum. Dann noch die legale Steuerhinterziehung....

Ein Unternehmen mit hohen echten Ansprüchen, also nicht die die in der Empfangshalle an der Wand hängen, machen so etwas nicht. Apple gehört dazu jedenfalls nicht.
 
Tjo - wer China-Müll vertickt, wird sich hüten, mehr als 1 Jahr Garantie zu geben ;-)
 
@Zonediver: Kleiner Tipp schau mal auf sämtlichen Elektrischen Geräten nach wo sie denn eigentlich her kommen ;)
 
@Zonediver: was meinst du denn wieviel die Technik kosten würde wenn dies in anderen Ländern produziert werden würde? In der Geiz-ist-gei-Gesellschaft geht es nicht mehr anders. Aber "China-Müll" ist immer so schnell geschrien. Hochwertig sind die Geräte trotz alledem. Auch von anderen Herstellern. "China-Müll" gibt es zwar auch, nicht aber in dieser Preiskategorie.
 
@Stefan_der_held: Immer dieser unsinnige Spruch GeizIstGeil. Das der Preis immer weiter nach unten geht ist doch der gewünschte Effekt der Marktwirtschaft. Das liegt gar nicht mal am Kunden. Die aber müssen auch schauen wie sie am besten über die Runden kommen. Es wird keine Gesellschaft geben die Billig links liegen lässt und nur Teuer kauft. Das geht nur wenn es nur noch Teuer gibt.
 
@Stefan_der_held: Vielleicht will der Hersteller auch nur seine Gewinnmarge erhöhen. ;)
 
"Der Konzern wollte beispielsweise nicht für Material- und Herstellungsfehler aufkommen, wenn der Schaden durch eine "nicht vom Hersteller beschriebene zulässige oder beabsichtigte Nutzung" verursacht wird." - ähm... und was ist daran nicht zu verstehen?

Ich meine... wenn ein Gerät defekt ist und der Defekt auf einen nicht ordnungsgemäßen Umgang mit der Technik her rührt.. wieso soll dann der Hersteller dafür Haften?

Bin ja kein Jurist aber ich muss sagen, dass diese ganze Sache doch recht aufgezogen wirkt.
 
@Stefan_der_held: Der Satz da alleine klingt in Ordnung, aber du hast den Rest dazu vergessen. Machst du das öfter so um Apple in günstigeres Licht zu rücken?
 
@mulatte: wieso sollte ich da jemanden in ein besseres Licht rücken wollen? das gleiche hätte ich durchaus über andere Hersteller auch sagen können - und eben ging es hier um Apple. Bin zwar ua. Apple-User aber ich bin kein alles-heilig-sprechender-Apple-Fanboy.
 
@Stefan_der_held: Dann definiere mal "nicht Ordnungsgemässer Umgang".

-von innen verschmutzte Displays bei iMac 27"
-platzende Elkos bei iMac 21" (weiss)
-platzende Elkos bei nvidia Grafikkarten MacPro 1
-sterbende Grafikkarten in MBP (nVidia)
-fehlerhafte HDD in iMac 27"
-Case-Abbrüche MB white
-kaum ein Superdrive überlebt die ersten zwei Jahre
-Netzteile PPC G4
-Abgerissen Scharniere bei MBA der 1. Generation
-Akkus sind normalerweise überhaupt nicht in der Garantie (auch nicht bei ACPP)
und nicht zu vergessen das grosse PPC G5 sterben (die lausigste Kiste die Apple je gebaut hat).

Alles wegen Produktionsfehler oder minderwertiges Material.

Wäre alles nicht so tragisch wenn Apple nicht so unverschämte Ersatzteilpreise hätte.
Das Pro steht bei Apple für Professionell !!
Bei den Preisen ja. Aber sonst ist das mittlerweile ein profesionelles Trauerspiel.
 
@LastFrontier: ich versuche mich mal daran soweit es meine Reparaturerfahrungen bei anderen Herstellern (freie NB-Werkstatt) das zulassen:

Verschmutzte Displays (bspw. Staubeinschluss im Panel oder bei Frontverglasten hinter der Scheibe): Solange das Gehäuse/Panel unbeschädigt ist => Garantiefall
platzende Elkos => sofern keine Flüssigkeitsspuren oder sonst eine äußere Gewalteinwirkung erkennbar ist => Garantiefall
sterbende Grafikkarten => wie Elkos
Gehäusebrüche => bislang nur Fujitsu sehr kulant und das meiste über Garantie abwickelbar
ODD (wie man es nun nennen möchte) => selbstredend wie Elkos

Möchte das nicht unbedingt weiter ausführen zur später Stunde.

Es ist immer wichtig:
A: keine Gewalteinwirkung/unsachgemäßer Umgang
B: Garantiezeit ist noch aktuell (bitte NIEMALS verwechseln mit "Gewährleistung"!!!)
C: keine Verschleißelemente (Notebooks bspw. typisch der Akku, dieser hat nur 6 Monate Gewährleistung)

dann wird NAHEZU jeder genannte Fall über die Garantie abgewickelt.

Und ich möchte hier mal kurz anmelden, dass Apple durchaus sehr kulant sein kann. Wurden doch vor nicht allzulanger Zeit (keine genauen Infos gerade parat) bei zig Books - ob nun noch Garantie vorhanden oder nicht - das Logigboard gewechselt.

Alle obengenannten Angaben sind natürlich ohne Gewähr ;-)
 
@Stefan_der_held: Meine Angaben sind mit Gewähr und betreffen ausschliesslich Apple-Geräte.
Alles ohne Gewalteinwirkung, keine Wasserschäden oder sonstige Eskapaden.
Innerhalb der garantie (1 jahr) sowieso kein Diskussionsthema.

Die oben aufgeführten Schäden sind aber massenschäden die von Apple im zuge von Reparaturerweiterungsprogrammen an bis zu 4 Jahre alten Geräten ausgeführt wurden und werden. Und da habe ich längst noch nicht alle aufgeführt.

Für alle MacBook Pro des Jahrganges 2013 zeichnet sich erneut ein Fehler in der GPU ab. Auch hier fallen wieder Rechner reihenweise aus. Entsprechend hagelt es auch shitstorm bei Apple.

Hier mal eine kleine Übersicht an aktuellen Reaparatur-Austauschprogrammen.
http://www.apple.com/de/support/exchange_repair/
 
@LastFrontier: Ok. Das ist definitiv ein No-Go. Da stimme ich dir voll und ganz zu.
 
@Stefan_der_held: Na ja - wenn Apple mal reagiert dann aber auch richtig. Also vom Service her ist das dann absolut problemlos und geht auch ratzfatz.
Man muss das halt dann über einen zertifizierten Techniker machen lassen.
Ein nichtzertifizierter Techniker kommt erst gar nicht an die Teile ran.
Für den Austausch der Teile bekommt der Techniker/Betrieb dann eine Reparaturpauschale.
 
@LastFrontier: Nunja... "ran" kommst du an die Teile schon. Nur uninteressant/brachial teuer. Die Kosten müssen auch wieder rein - also wird eine Reparatur so dermaßen teuer, dass der Kunde diese meist nicht möchte. Ich kann nicht mehr mitzählen wieviele Geräte (ob Apple oder andere Hersteller) bei uns schon in liebevoller Kleinarbeit mangels Ersatzteilversandfreudige Hersteller repariert wurden soweit dies noch irgendwie ging...
 
@Stefan_der_held: Original-Apple Ersatzteile gibt es auf dem freien Markt nicht. Bestenfalls in Erstausrüster-Qualität.
Aber das sind auch nicht gerade schnäppchen und du musst da direkt über China importieren.
Ist aber auch nicht einfach da was seriöses und zuverlässiges zu finden. Bei dem Service bei dem ich damals (2010) war hat das gut 3 Monate gedauert um da was aufzumachen. Klappt mittlerweile aber bestens.
Da siehst du aber erst mal was Apple tatsächlich "einsteckt".
 
Hallo,

ich habe am 30.01.2015 einen iMac 21,5" - ME087DA gekauft!
Am letztem Freitag lies sich das Gerät nicht mehr einschalten - Strom war vorhanden.
Nun habe ich das Geräte zum Fachhändler gebracht - auf der Fahrt zum Fachhändler habe ich das Gerät nicht genug gesichert gehabt.
Dabei wurde auch noch die Glasscheibe und das Gehäuse (Kratzer) beschädigt.
Nun hat Apple die Garantie abgelehnt.
Ich soll nun 1.000 EUR für die Reparatur bezahlen - bezahlt habe ich für das Neugerät 1.470 EUR.
Lt. Apple handelt es sich hier um einen Software-Fehler - was ich überhaupt nicht glaube.
Nun sagte ich zu Apple, dass sie den Software-Fehler auf den Garantiefall beheben sollen und die Glasscheibe und Gehäuse nicht reparieren.
Dies lehnte Apple ab - was eine gewaltige schweinerei ist!!!

Wer kann mir in dieser Sache weiterhelfen?

Wäre dankbar wenn man gegen diese hochnäsige Firma etwas unternehmen könnte.

Wenn das Gerät nicht defekt gewesen wäre, müsste ich es auch nicht transportieren.

Danke schon im Voraus für eure Hilfe.

Gruß
HW
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