Polizei glaubt an Insider-Job: Mt. Gox Bitcoin war Betrug, kein Raub

Es gibt Neuigkeiten im Falle der durch den noch immer unaufgeklärten Verlust von rund 370 Millionen US-Dollar insolvent-gegangenen Bitcoin-Börse Mt. Gox. Den zuständigen Ermittlungsbehörden zufolge handelte es sich um einen Insider-Job. mehr... Bitcoin, Bitcoin-Börse, Mt. Gox Bildquelle: Mt. Gox Bitcoin, Bitcoin-Börse, Mt. Gox Bitcoin, Bitcoin-Börse, Mt. Gox Mt. Gox

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Hmm, ob da jemand auf Verjährung gesetzt hatte und in 10 Jahren oder so von einer kleinen tropischen Insel aus auf die versteckten Bitcoin Konten zugreifen wollte? Ob's der Chef selbst war und nur kooperativ ist, um die Ermittlungen (ab)lenken zu können? Stoff aus dem Filme gemacht werden! Und besser als Twilight alle mal. :]
 
@nixdagibts: Am Ende wars der Gärtner! Er hat quasi "gehackt".
 
@dognose: lol
 
Ich hab bis jetzt noch nicht verstanden was es mit diesen Bitcoins auf sich hat und warum das überhaupt jemand verwendet. Für mich ist das wieder nur eine Blase, die irgendwann platzen wird und dann sind die Leute ihr Geld los.
 
@Lofi007: Ach, das Geld ist ja nicht wirklich weg - es hat halt nur jemand anders ;-)
 
Das Zeug verschwand, als der Kurs ein Allzeithoch hatte (>1000$/Bitcoin). Die werden wohl kaum zum derzeitigen Wechselkurs wieder auftauchen.
 
Hallo WinFuture macht mal eure Hausaufgaben:

"sondern aufgrund von Betrug im Bitcoin-Protokoll"

Das Bitcoin-Protokoll ist nicht kompromittiert worden, wenn das so wäre, würde es keine Bitcoin mehr geben!!!!!!!
 
[quote]
http://the-japan-news.com/news/article/0001825662
Laut der japanischen Presse sollen Ermittlungen der Polizei von Tokio ergeben haben, dass der ehemals größte Handelsplatz für die digitale Währung Bitcoin wahrscheinlich von Insidern leergeräumt worden sei, und nicht von Hackern. Mt. Gox vermittelte noch im August 2013 insgesamt 60 % des weltweiten Bitcoin-Handelsvolumens. Anfang 2014 erklärte der Betreiber Mark Karpeles, das Opfer eines Hacks geworden zu sein und dass die Gelder der Kunden von Unbekannt gestohlen worden wären. Am 28. Februar 2014 meldete das Unternehmen bei einem japanischen Bezirksgericht Insolvenz an. Karpeles schüttelte Wochen später noch überraschend 200.000 Bitcoins aus dem Ärmel, die er angeblich in alten Konten gefunden haben will. Das besänftigt aber nicht die Kunden; vor allem da immer noch hunderttausende Bitcoins fehlen und sich in der Vergangenheit bereits mehrere Betreiber von Bitcoin-Börsen als Betrüger herausgestellt hatten.

Der für den Betrieb von Mt. Gox verantwortliche Karpeles ist ausgerechnet ein Gründungsmitglied der Bitcoin-Stiftung.

Die Sichtung der der Geschäftsaktivitäten durch japanische Ermittler hätte ergeben, dass zwei Konten bei Mt. Gox immer höhere Guthaben anhäuften ohne dass reguläre Transaktionen dahintersteckten. Gelder von Kunden seien so abgeschöpft und die Beute gegen Dollars und andere reguläre Währungen verhökert worden.

http://www.theguardian.com/technology/2014/may/29/bitcoin-bots-bought-millions-in-the-last-days-of-mt-gox
Die britische Zeitung Guardian berichtete bereits im Mai 2014, dass Ende 2013 bei Mt. Gox zwei sogenannte “Bots”, also Computerprogramme mit Administratorfähigkeiten, die atemberaubende Zahl von 650.000 Bitcoins gekauft haben sollen, ohne wirklich echtes Geld ausgegeben zu haben. Dies entspräche einem Vermögen von mehreren hundert Millionen Dollars. Ein anonymer Bericht erklärte, dass vieles auf eine Urheberschaft von Insidern bei Mt. Gox hinweise. Auf diese Weise hätten die Bots den Bitcoin-Kurs mit Hilfe von manipulativen Luftbuchungen auf über 1000$ getrieben, was einen Run von Investoren auslöste. Die ständige Propaganda tat ihr Übriges und verkündete ständig, dass der Kurs noch in fünfstellige oder sechsstellige Regionen gehen werde.

Der Wissenschaftler Adi Shamir analysierte die Masse an anonymisierten, bisher stattgefundenen Transaktionen und kam zu interessanten Ergebnissen: Alle großen Transaktionen stammen von einer einzigen Mega-Transaktion ab. Durch weitere Zersplitterung und Verschachtelung sollte womöglich verschleiert werden, dass es sich um Fake-Trading einer einzelnen Person oder einer kleinen Gruppe handelte. Nach hunderten Zwischenkonten wurden die Geldströme wieder zu dem Ursprungsbetrag zusammengefügt. Es ergab sich folgende Besitzstruktur:

Eine einzige Person besaß im Jahr 2012 zwischen 200.000 und 400.000 Bitcoin, eine weitere Person besaß zwischen 100.000 und 200.000, fünf Personen besaßen zwischen 50.000 und 100.000.

97% aller Bitcoin-Besitzer hatten weniger als 10 Transaktionen, während gerade einmal 75 Besitzer mit 5000 Transaktionen in Verbindung gebracht werden. Man geht von hunderttausenden Pseudo-Konten aus, die eine Kursmanipulation verschleiern können.
[/quote]

bitcoin war von anfang an auf betrug aus. jeder der was anderes meint hat keine ahnung.
 
Das war von Anfang an klar. Auf Reddit r/bitcoin tauchten sogar kurz nach dem Vorfall Protokolle auf nach denen Accounts mit etlichen Bitcoins mit MtGox in der Verbindung gebracht wurden.
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