Joe Belfiore: "Wir haben Office für Windows Phone nicht vergessen"

Microsoft hat unter der Führung von Satya Nadella seine Strategie in Sachen Office grundlegend geändert: Statt einer Exklusivität für die hauseigenen Systeme setzt man seit dem vergangenen Jahr auf möglichst breite (mobile) Verfügbarkeit. ... mehr... Ipad, Office, Office for iPad, Office für iPad Bildquelle: Microsoft Ipad, Office, Apple Ipad, Office for iPad, Office für iPad, Office iPad Ipad, Office, Apple Ipad, Office for iPad, Office für iPad, Office iPad Microsoft

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Ich freue mich darauf.
 
WP hat doch eh office drauf? ö_ö bin verwirrt!
 
@freakedenough: Es geht um neue Funktionen für Office / ein großes Update für die WP Version von Office.
 
@Unglaublich: okay, wusste nicht, dass die aúf iOS/Android mehr können. danke
 
@freakedenough: Kein Problem. Mir ist nichts von Nachteilen aufgefallen. Ich bin vollkommen zufrieden mit dem Office für WP.
 
@freakedenough: Office ist auf WP seit über zwei Jahren so gut wie gar nicht aktualisiert worden und ist gegenüber den iOS/Android-Versionen ins Hintertreffen geraten. War langfristig wohl doch nicht so eine tolle Idee, Office direkt ins Betriebssystem einzubauen und nicht als App.
 
@adrianghc: In welchem punkten ist es denn im Hintertreffen?

Die integrierten Apps fand ich übrigens allesamt besser ;)
 
@0711: Versuch auf WP etwas rückgängig zu machen. ;)
 
@freakedenough: Nö, die "können" nicht unbedingt "mehr", sondern sind, wie's auch oben im Newstext steht, insbesondere touch-optimiert. Das ist derzeit wohl der hauptsächliche Unterschied.
 
@freakedenough: Wir können ja mal einen direkten Vergleich betrachten: https://twitter.com/tomwarren/status/530375741201199104

Dass die iOS-Version besser als auf dem hauseigenen Betriebssystem funktioniert, empfinde ich schon persönlich als sehr enttäuschend.
 
Schön wäre noch, wenn es einen Visio Viewer noch geben würde, dann könnte man sich mobil wirklich seine gesamte Arbeit angucken.
 
Bin ja schon sehr gespannt, wann die Vorschauversion von WP10 für die Entwickler kommt :D
 
Das Problem ist dass sie es erst mal aus dem System heraus ziehen muessen wie all die anderen anwendungen. Dann stinkt es sicher das erste halbe Jahr bis es halbwegs okay laeuft
 
Alleine die Tatsache das so ein Satz von Belfiore notwendig ist, ist schon peinlich.
 
@Universe: Eins muss man Ihm zugute halten. Von allen 8er Windowsspielarten ist das WP was er gepusht hat eingeschlagen, im Gegensatz zu denen vom Sinofsky denn die sind halt eher stumpf aufgeschlagen.
 
@Universe: Nachdem sich die WP-Community über die mangelnden Updates zu Office aufregt (meiner Meinung nach zu Recht), dann ist es gut, dass überhaupt mal eine Aussage von Microsoft kommt.
 
@Spacerat: Natürlich absolut zu recht, da bin ich ganz bei dir. Deshalb find ichs ja so peinlich. Das man das eigene Produkt MIT dem eigenen Produkt (Office) so vernachlässigt das sich erst wieder beschwert werden muss. Ich mag WP wirklich gerne - aber das nervt gewaltig wenn selbst MS da so manches schleifen lässt.
 
@Universe: Meine Vermutung ist, dass die APIs von WP8 es schwierig machen eine vernünftige Office Variante zu erstellen und Microsoft mit Windows 10 ein gutes Office für Windows & WP liefern wird. Der Aufwand das Office extra für die alte Version zu entwickeln wird zu hoch sein. Was ich dabei nur nicht verstehe, ist warum Microsoft das nicht offen und ehrlich kommentiert.
 
@Spacerat: Aber ganz genau DAS ist es doch was so nervt. Ich weiß gar nicht wie oft ich das seit WP 7 (2010!) von Microsoft oder Entwicklern schon gehört habe. "Geht nicht, zu aufwendig; APIs nicht da, nicht der volle funktionsumfang möglich" bla bla bla. Es ist immer das selbe. Irgendwas geht immer nicht was auf anderen Systemen locker drin ist. Ich bin da einfach etwas gefrustet. Wenn ich auf andere Apps länger warten muss - OK. Aber wenn ich ein WINDOWS PHONE kaufe erwarte ich das sämtliche MS Software dort auf dem allerneusten Stand ist. Und zwar zeitgleich oder früher als bei anderen Systemen. Hilft alles nix, dafür wird das nächste Office für WP wieder gut ....und wenn eine YouTube App kommt geb ich einen aus :P
 
Es ist ziemlich leicht plötzlich auf "breite (mobile) Verfügbarkeit" auch auf anderen Plattformen zu setzen, wenn die Alternative dazu ist, dass alle Nutzer die ihre Dokumente auch auf einem iOS- oder Android-Tablet/-SmartPhone bearbeiten möchten die Wahl ihres Office-Pakets überdenken, weil MS Office dort nicht läuft. Mobile Plattformen zu unterstützen war bei Microsoft eine Entscheidung aus jener Not heraus, in Zukunft Nutzer des Office-Pakets an andere und höchstwahrscheinlich kostenlose Office-Pakete zu verlieren und diese Kunden danach nie wiederzusehen.

Wenn nämlich genug Nutzer von MS Office sich auf ihrem Mobilgerät notgedrungen auf ein anderes Office-Paket umgewöhnen müssen, rüsten die möglicherweise auch ihren PC in Zukunft mit dem Officepaket ihres Mobilgeräts aus, damit sie alles einheitlich haben. Das zieht dann wohlmöglich andere Nutzer in ihrer Umgebung mit, weil man mit MS Office Dokumente eines anderen Office-Pakets nicht bearbeiten, abspeichern und danach fehlerfrei auf dem alternativen Office-Paket lesen kann. Daher kann Microsoft mit seinem Office-Paket einpacken, wenn sich zu viele auf ihren Mobilgeräten an ein anderes und zudem noch kostenloses Office-Paket gewöhnen.

Weil die Gefahr besteht, wird einem MS Office auf Mobilgeräten ja inzwischen sogar kostenlos nachgeworfen, nur damit man sich bloss nicht genötigt sieht mal ein anderes Office-Paket zu testen.

Ich frage mich bloss, was die Chinesen mit MS Office noch anfangen sollen, dass sich Joe Belfiore ausgerechnet da so ins Zeug legt um "gute Nachrichten" zu verbreiten. In China gibt es doch in Zukunft eine "staatliche" Linux-Distribution mit Office-Paket mit der alle Behörden und wegen der Vorlagen- und Dokumenten-Konvertierungsprobleme von MS Office zu OpenOffice/LibreOffice dann wohl bald auch alle dort ansässigen Firmensitze arbeiten werden.

Wenn Privatleute und Firmen in China zukünftig ihre Steuererklärungen und sonstigen behördliche Vorgänge nur noch mit von den Behörden zur Verfügung gestellten Formularen für OpenOffice/LibreOffice erledigen können und diese Vorlagen sonst erst mühsam auf MS Office transferieren müssten, werden die in Zukunft wohl gleich OpenOffice/LibreOffice verwenden. In China könnte also für Microsofts Office-Paket ein riesiger Markt wegbrechen und dann wollen wir mal sehen, wie lange Firmen aus anderen Ländern, die Firmensitze in China unterhalten oder dort Geschäfte tätigen, noch mit MS Office arbeiten werden. Bis jetzt sieht es nicht so aus als wenn MS genug chinesischen Politikern "gut zureden" könnte, wie MS es ja mit Bravour in anderen Ländern tut, damit die ihre Pläne auf Opern-Source-Software zu wechseln noch einmal überdenken. Anders als die deutsche Regierung finden es die Chinesen eben nicht in Ordnung, dass amerikanische Behörden und Softwarekonzerne bei ihnen durch Closed-Source-Software, in der man die Hintertüren nicht selber entdecken und stopfen kann, einfach so bei ihnen herumspionieren können.

Glücklicherweise verfasse ich wichtige Dokumente schon seit bald 15 Jahren nicht mehr mit Office-Paketen. Insofern trifft es mich nicht, wenn da in Zukunft irgendeines vom Markt verschwindet. Um meine Schriftstücke und Präsentationen anzusehen und zu bearbeiten brauche ich schon lange kein Office-Paket mehr.
 
@resilience: dann scheinst Du keinen besonders wichtigen Job / in einem wichtigen Unternehmen zu haben, denn alle Großunternehmen verwenden stand Heute Office als Paket. Mir fällt als wichtiges Großunternehmen der deutschen Wirtschaft nur Porsche ein, die wirklich noch aktiv Office-Dokumente vermeiden (und ich kenne zahlreiche Mitarbeiter, die deswegen täglich genervt sind - besonders Personaler, die nun mal oft MSOffice-Dokumente erhalten).
 
@TurboV6: >>dann scheinst Du keinen besonders wichtigen Job / in einem wichtigen Unternehmen zu haben, denn alle Großunternehmen verwenden stand Heute Office als Paket.<<

Solange ich als Angestellter in einem Unternehmen gearbeitet habe, hat mir nie jemand vorgeschrieben mit welchem Office-Paket ich zu arbeiten habe. Ich wurde eher gefragt, welche Software ich benötige um meine Arbeit zu erledigen und konnte dann frei wählen.

Bei meinem letzten Job vor meiner Selbstständigkeit hat mich mein Chef sogar eher belächelt, weil ich in der Firma der Einzige in diesem Job war, der keine Schreibkraft wollte und der zudem seinen Schreibkram häufig ausserhalb der Dienstzeiten, also zu Hause oder auf dem Weg zur Arbeit erledigte.

Bei mir ging es damals häufig um die Dokumentation meines aktuellen Projektes und da ich schon als Student, des schnelleren Mitschreibens auf dem Notebook in Vorlesungen wegen, alles in LaTeX-Markup-Language geschrieben hatte statt in Word/OpenOffice, fand ich es wenig kurzweilig einer Sekretärin die notwendigen Änderungen zu erklären und ihr dann tatenlos bei diesem ineffizienten WYSIWYG-Word-Bediengefrickel mit der Maus durch zig Pull-Down-Menüs, Rollfelder, Rechtsklickmenüs, Untermenüs, Kartenreiter und was nicht noch alles zuzusehen, von dem ich mich schon vor Jahren verabschiedet hatte, weil es zu viel Zeit kostete und der Prof in der Vorlesung immer schon eine Tafelseite weiter war, wenn ich in Word noch ein Formel der vorherigen Tafelseite zusammenklickte.

Meine Projektberichte konnte ich damals auf dem Weg zur Arbeit im Zug viel schneller selbst erledigen und hatte auf der Arbeit dann mehr Zeit für meine eigentliche Arbeit. Mein Chef war mit den Berichten bzw. der Dokumentation des jeweiligen Projektes im latexgenerierten PDF-Format mit Hyperlinks zur Navigation im Dokument hochzufrieden. Daher brauchte ich damals weder eine Sekretärin, noch MS Office.

Fazit: Solange Dir jemand vorschreibt mit welcher Software Du Deine Arbeit zu erledigen hast, bist Du weiter davon entfernt "wichtig" zu sein als ich es in meiner Zeit als Angestellter war. Heute bin ich selbstständiger Unternehmer und kann für Büroarbeiten erst recht jede Software benutzen die ich benutzen möchte. "Ganz wichtig" zu sein überlasse ich gerne anderen Leuten, denn die Geschichte hat gezeigt, das es nie eine Person oder einen Konzern auf Erden gab, die bzw. der für den Rest der Menschheit unentbehrlich gewesen wäre.

>>Mir fällt als wichtiges Großunternehmen der deutschen Wirtschaft nur Porsche ein, die wirklich noch aktiv Office-Dokumente vermeiden (und ich kenne zahlreiche Mitarbeiter, die deswegen täglich genervt sind - besonders Personaler, die nun mal oft MSOffice-Dokumente erhalten).<<

Auch wenn ich nicht weiß, was Porsche an Software für Office-Aufgaben verwendet, würde es zu Porsches Philosophie durchaus passen auch was solche Entscheidungen angeht nicht mit dem Mainstream zu gehen. Die Entscheider dort denken halt noch selbstständig nach und übernehmen nicht einfach bequem die Lösungen der breiten Masse der Konzerne in der Hoffnung nie falsch liegen zu können, solange sie nur den Entscheidungen der Masse folgen. Porsche würde nicht die Autos bauen die sie bauen, wenn sie alles so machen würden, wie alle anderen Unternehmen.

Was die Personaler bei Porsche angeht, so würde ich an deren Stelle alle Bewerbungen die in Form von Office-Dokumenten eintreffen direkt löschen. Office-Dokumente zu versenden ist meiner Meinung nach ohnehin unhöflich, weil man dem Empfänger zumutet sich die Formatierung mühsam wieder zurechtschieben zu müssen, wenn sie sich beim Öffnen auf seiner Word-Version anders darstellt als ursprünglich beabsichtigt und so etwas ist noch dazu unprofessionell, weil man eben nicht sicher sein kann, dass der Empfänger die eigene Bewerbung in bester Qualität betrachten kann.

Aus dem Grund der sicheren Reproduzierbarkeit des Layouts sind viele Hochschulen mittlerweile dazu übergegangen ihren Absolventen Programmpakete wie z.B. LaTeX oder Adobe InDesign für ihre Projekt- und Abschlussarbeiten vorzuschreiben. Es ist einfach nicht zumutbar, wenn ein Professor eine über hundert Seiten lange Bachelor- oder gar Masterarbeit korrekturlesen soll und sich bei der Anzeige des Word-Dokuments auf dem Professorenrechner die Formatierung im ganzen Dokument verschiebt, weil der Autorenrechner einen anderen System- und MS-Word-Setup als der Professorenrechner aufweist.

Ich denke daher, dass die Personaler bei Porsche den Bewerbern einfach zur Auflage machen sollten Online-Bewerbungen als PDF-Dokumente einzureichen. Mit MS-Word- oder OpenOffice-Dokumenten bräuchte mir als Personaler jedenfalls niemand zu kommen.

Und was das "genervt sein" über Office-Pakete angeht, so habe ich genug Leute im Bekanntenkreis, die täglich wegen dem Office-Paket mit dem sie auf der Arbeit oder auch privat arbeiten müssen genervt sind. Das betrifft gleichwohl MS-Office- als auch OpenOffice/LibreOffice-Nutzer und zeigt eigentlich nur, das WYSIWY(M)G-Office-Pakete einfach nicht das Wahre sind, wenn es um effizienten, korrekten, formatstabilen und reproduzierbaren Textsatz geht.
 
Ich würde es viel besser finden wenn es exklusiv wäre. Das würde windows Phone ein kleines feines i tüpfel verleihen
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