Führerschein wird bei Jugendlichen vom Smartphone verdrängt

Bei Jugendlichen findet seit einigen Jahren ein grundlegender Wertewandel hinsichtlich dessen statt, welche Anschaffungen mit dem doch nicht gerade üppig vorhandenen Geld durchgeführt werden. Das Nachsehen haben dabei Fahrschulen und Autohändler. mehr... Auto, Autobahn, fahrt Bildquelle: nachhaltigmobil.de Auto, Autobahn, fahrt Auto, Autobahn, fahrt nachhaltigmobil.de

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Doch in Berlin gilt mittlerweile mehr denn je: Willst du pünktlich sein, oder geht auch BVG?
 
@mh0001: Na ein Glück, dass man den täglichen Stau auf der Stadtautobahn gut planen kann ;)
 
@mh0001: Naja komm, die BVG ist doch relativ zuverlässig und pünktlich wenn's nicht gerade der Bus sein muss der vielleicht verkehrsbedingt unschuldig Verspätung fängt, oder die U Bahn weil sich trotz 1 oder 2 Min. Verzögerung immer noch alle in die schon vollkommen überfüllte Bahn quetschen müssen, was für weitere Verzögerung sorgt, obwohl in 2 Min. schon die nächste kommt die dann völlig leer fährt. Dagegen ist die S Bahn hier ne Katastrophe. Wie oft ich die Ansage höre "S xy nach bla bla wird heute leider entfallen, wir bitten um Entschuldigung. Wo ich mir einfach nur noch denke, schiebt euch eure sch*** Entschuldigung sonst wo hin, bei der U Bahn gehts doch auch.
 
Ist dies nicht das Ziel der Regierung, den wirtschaftlich schwächeren die Möglichkeit zu nehmen, am Individualverkehr teil zu nehmen. Damit werden doch x-tausende Tonnen CO2 eingespart. Ergo retten die Smartphones doch unser Umweltziel und die Merkel steht bei der nächsten Klimakonferenz gut da.
 
@Kobold-HH: Die "wirtschaftlich Schwächeren" können individual Bus und Bahn nehmen. Autofahren ist kein Grundrecht.
 
@iPeople: Huhn und Ei vertauscht? Sich individuell durch den Raum zu bewegen ist jedermanns Recht. Und nur, weil sich Autofahrer so schön kontrollieren lassen, darf man sich an ihnen Schadlos tun? Was kommt morgen? Fahrradsteuer, Reitgebühren auf Pferde, Esel und andere Tragtiere? Du hast das Problem nicht mal kapiert.
 
@Kobold-HH: Welches Problem? Dass Du Verschwörungstheoretiker bist? Autofahren kostet nunmal Geld. Die Infrastruktur baut sich nicht von allein, die Umweltverschmutzung und die dadurch entstehenden Krankheiten kosten ebenfalls. Versicherungen sind kein Wohlfahrtsverein und Werkstätten tun ihren Job auch ungern kostenlos zur Verfügung stellen. Was bitte hat das mit "Ist dies nicht das Ziel der Regierung, den wirtschaftlich schwächeren die Möglichkeit zu nehmen, am Individualverkehr teil zu nehmen." zu tun? Wer sich den Unterhalt für ein Auto nicht leisten kann, der kann eben keines fahren. Es wird immer Sachen geben, die sich einige in der Gesellschaft nicht leisten können. Keinem wird das Recht verwehrt, Auto zu fahren. Aber was erwartest Du? Autos zum Nulltarif für alle? Es steht Dir frei, eine Autopatenschaft für eine wirtschaftslich schwache Familie zu übernehmen. Übrigens, zum Individualverkehr gehört auch das Fahrrad.
 
@iPeople: Ich sage ja, Du hast das Problem nicht verstanden :-)
 
@Kobold-HH: Ich habe DEIN Problem schon erkannt.
 
@iPeople: ich glaube dir gefällt es einfach nur ständig einer anderen Meinung zu sein als die anderen. Diskutieren ist mit dir in etwa so sinnvoll wie mit dem Kater nach dem Saufgelage vom Vorabend.
 
@Kobold-HH: was hat das mit der sache vom text zu tun?

die regierung nimmt niemanden die möglichkeit seinen lappen mit 18 zu machen. sie haben ja sogar eher noch den weg auf 17 jahre (begleitendes fahren) gemacht. die jugendlichen haben es selber in der hand, ob sie den lappen machen oder nicht. da kann die regierung nun wirklich nichts für...

Grüße

Forster
 
@Kobold-HH: Leider nicht wirklich... Wie dem Bericht zu entnehmen ist, ist es ja entweder das fehlende Geld oder die fehlende Notwendigkeit, aber eben nicht der CO2 Ausstoß. Des weiteren glaube ich nicht, dass sich viele Smartphone Besitzer irgendwelche Gedanken über den Strom; oder auch von mir aus Herkunft der Rohstoffe, Herstellung, Verschrottung usw; machen. Obwohl du es nicht so gemeint hast ;) aber sowas wie "individueller und eigenverantwortlicher Umweltschutz" findet, bei einem Großteil der Nutzer, weder bei Autos noch bei Smartphones statt.
 
@Kobold-HH: so siehts aus. die meisten kapieren aber diese simple komplexität nicht. alle gehen davon aus das die regierung nur unser bestes will und wir alle sind ja der staat :) lächerlich.
 
Ja, die Jugend von heute. Hauptsache jedes Jahr das neuste Smartphone, natürlich das Oberklasse Modell. Ein Führerschein ist aber eine Investition in die Zukunft. Von einem Smartphone kann man das nicht behaupten, nach zwei Jahren ist es veraltet oder zumindest out und uncool, sodass ein neues her muss.
 
@WaylonSmithers: Naja, wenn du in der Stadt lebst brauchst du schon fast kein Auto mehr. Führerschein da lass ich mit mir reden. Wobei auch der nicht benötigt wird, da

a) Vom Arbeitsamt gezahlt und
b) Von Arbeitgebern oft subventioniert in der Ausbildung
 
@Knerd: Kein Auto in der Stadt, das bezweifle ich, woebei es ja Leute gibt die nicht gern "rauskommen", auf die trifft das dann sicher zu. ___ Das mit dem Arbeitgeber und dem Führerschein bezahlen bezweifle ich auch mal, denn da nehme ich doch, wenn ich die Wahl habe zwischen zwei gleichwertigen Bewerbern lieber den, dem ich den Führerschein nicht bezahlen muss.
 
@fieserfisch: Ich wohne in der Stadt und komme sehr gut ohne Auto zurecht ;) Und ich bin recht viel draußen und gehe regelmäßig mit meiner Freundin essen o.ä.

In meiner Ausbildung habe ich mitbekommen, dass einige meiner Mitschüler den Führerschein subventioniert bekommen haben, daher die Aussage ;)
 
@Knerd: Mit rauskommen, meine ich mal aus der eigenen Stadt raus und nicht immer nur den gleichen Krempel sehen. Vor die Tür kann man natürlich auch ohne Auto. Ich hatte schon immer viele Freunde auch außerhalb meiner eigenen Stadt und ohne Auto hätte ich die sehr sehr selten gesehen und für mich ersetzt das Smartphone, anders als im Text geschrieben, bestimmt keinen echten Kontakt.

Das ist definitiv eine Ausnahme. In vielen Ausschreibungen siehst du, dass der Führerschein vorausgesetzt wird.
 
@Knerd: Es kommt immer auf die Stadt an und wo man dort wohnt. Im Ruhrgebiet ist es trotz einer der höchsten Bevölkerungsdichten oft vorteilhafter das Auto als den ÖPNV zu nehmen. Pendeln zwischen Vororten von Essen und Dortmund (Distanz ca. 50km). ÖPNV ca. 2h, Auto 30min - 1h.
 
@fieserfisch: Da komme ich mit der Bahn, überraschend, gut zurecht. Und schneller bin ich oft, auch noch :) Du hast allerdings recht, einige Schulfreunde vom Lande sind etwas schwerer zu erreichen.
 
@floerido: Absolut korrekt. Die Strecke Hildesheim Hannover ist zur Rushhour genau umgekehrt...
 
@Knerd: Es geht sicher alles irgendwie, jedoch ist es immer eine Frage der Einschränkungen die man hinnimmt. Bsp.: Habe in Ilmenau Studiert und hatte Freunde in Erfurt. Ich konnte kostenlos mit der Bahn fahren. Ich musste mich dann aber a.) an Abfahrtszeiten halten, b.) musste man bei schlechtem Wetter 10 Minuten bis zum Bahnhof laufen c.) musste ich spätestens 23.45 auf dem Bahnhof sein, weil da die letzte Bahn nach Ilmenau fuhr. Das ganze hab ich zweimal gemacht, danach hab ich das Auto genommen und schneller war ich obendrein noch. Bahn 60 Minuten+30 Minuten weg Haustür-Bahnhof-Freundehaustür, Auto 30 Minuten komplett (alles für eine Wegstrecke, Rückweg kommt dann noch mal dazu).
 
@fieserfisch: Das ist alles Situationsabhängig. Und wie gesagt, dass Auto ist nicht perse schneller. Von daher aht die Diskussion grade ein bisschen was von ich hab eine andere Meinung als du :D
 
@Knerd: Vermutlich potenzieren sich die Verzögerungen bei der Häufigkeit der Umstiege. Wenn man direkt an der S-Bahn/ Stadtbahnstation wohnt und das Ziel auch, dann kommt man sicherlich besser zurecht als wenn die Pendelstrecke Bus - Stadtbahn - Stadtbahn - Regionalzug - Stadtbahn - Bus ist. Mein Bruder pendelt zB. teilweise auch zur Uni. Mit dem ÖPNV, wenn im nächsten Jahr das Studenticket im VRR abgeschafft wird überlegt er schon ob es nicht sinnvoller ist mit dem Zweitwagen meiner Eltern zu fahren, da spart er innerhalb der Stadt gut eine Stunde pro Fahrt, weil die Anschlüsse und Abfahrtzeiten so doof sind.
Man kann also nicht einfach sagen in der Stadt kommt man ohne Probleme auch ohne Auto klar. Gerade im größten Städteverbund in Deutschland, dem Ruhrgebiet ist die Infrastruktur fürs Auto der des ÖPNV deutlich überlegen und es wird sich in Zukunft vermutlich nicht verbessern. Immer mehr Buslinien werden gestrichen oder der takt verschlechtert. Der Rhein-Ruhr-Express soll zwar den städtischen Verkehr entlasten, zeitgleich werden Regionalbahnen für die gleichen Strecken gestrichen, die kürzere Taktzeiten hätten. usw.
 
@fieserfisch: genau.
 
@fieserfisch: Das die meisten Bewohner in den Großstädten gerne auf das Auto verzichten, kann man auch an den Absatzzahlen und den Fahrzeugregistern erkennen. Ist jetzt keine völlig neue Entwicklung, schon seit über 5 Jahren haben die Autohersteller und Händler Absatzprobleme. In Großstädten kann man tatsächlich auch gut auf ein eigenes Auto verzichten, zumal man im innerstädtischen Verkehr sowieso oft besser mit Bus und Bahn vorwärts kommt. Brauch man mal einen Transporter oder einen Kleinwagen für den Einkauf geht das mittels Carsharing flexibler und günstiger ist es obendrein auch noch. Ist also immer die Frage, ob ein eigenes Auto Sinn macht, vor allem wenn man mal ein Blick auf die Parkplatzproblematik in Innenstädten schaut. Wenn man etwas außerhalb wohnt oder sehr weit pendelt, macht ein Auto natürlich nach wie vor Sinn.
 
@klarso: Ich hab ja auch nicht gesagt, dass es zwingend ein eigenes Auto sein muss. Carsharing geht ja auch, wobei mir das auch schon wieder zu unflexibel wäre, denn mit Sicherheit muss man, je nach Verfügbarkeit des Dienstes voranmelden und spätestens da wäre es bei mir schon wieder vorbei. ___ Um mal wieder zum Thema zurückzukommen, finde ich es erschreckend, dass Jugendliche lieber Geld in ein Handy investieren um zu chatten, anstatt in ihre Unabhängigkeit und dafür in Kauf nehmen die Leute nicht persönlich zu treffen. Irgendwie hab ich da den Film Wall-E vor Augen in dem alle nur noch den ganz Tag nen Screen vor Augen haben und der persönliche Kontakt komplett auf der Strecke bleibt. O.O Ich sehe meine Freunde lieber von Angesicht zu angesicht, anstatt Nachrichten von ihnen zu lesen und da leiste ich mir auch gern ein teures Auto.
 
@fieserfisch: Ein Handy brauchst du eben, z.B. um erreichbar zu sein, das gilt sowohl gegenüber Freunden als auch gegenüber dem Arbeitgeber und um unabhängig vom Festnetzaparat der Eltern zu sein. Mit einem Smartphone kann man dann auch den öffentlichen Verkehr über entsprechende Mobilitätsapps erst richtig nutzen. Das an einem Smartphone heute kaum mehr Wege vorbeiführen, scheint mir also offensichtlich zu sein, dass natürlich auch ein günstiges Smartphone sein kann, das man auch über Jahre nutzen kann, ist klar. Das heißt ja aber nicht, das man sich weniger trifft als früher, wird hier ja auch gar nicht so ausgesagt, es gibt viel mehr aber neue Kommunikationswege (siehe Messaging), die Jugendliche gerne nutzen möchten.
 
@klarso: Mittlerweile sind alte Autos auch schon neu genug um alle Notwendigkeiten zu besitzen, die ich von einem Auto erwarte. ABS, ESP, Airbag, Klima, Radio, CD und sinnvoller Benzinverbrauch. Einige Modelle sind auch sehr günstig zu warten. Meinen '92er Toyota Camry gebe ich bspw nicht so bald her, kostet mich nur rund 1200€ pro Jahr für alle Wartungsarbeiten (inkl. Öl, Reifen, Rostfleck entfernen, etc), was deutlich weniger ist als ein Neuwagen. Kein Wunder gehen die Absatzzahlen zurück.
 
@fieserfisch: Sehe ich ähnlich und das arbeitsamt zahlt auch nicht jedem 18 jährigen den Lappen, bei mir zb ich habe den Lappen erst mit 28 machen können da ich lange geringverdiener war und das Aamt zwar mit Sanktionen schnell war wenn ich keinen Job hatte aber einen Führerschein damit sich das mal ändert wollten die nicht zahlen.
 
@timeghost2012: Typisch Amt.
 
@WaylonSmithers: Ganz Ehrlich, die kosten, die ein Auto Benötigt: Sprit, Wartung, Reparaturen, Steuer, Versicherung etc. übersteigt ein neues Handy alle 2 Jahre um ein vielfaches, selbst wenn du dir einige Apps+Musik leistest...

Auch ein Führerschein kann später noch überflüssig werden durch Unfälle, Krankheiten etc.
 
@aleggo: Ein eigenes Auto wäre mir viel zu teuer.
 
@Knerd: Ach es geht doch nichts über ein Auto. Noch dazu mit gerne etwas mehr PS, damit auf der Landstraße mit 100 kmh dahincruisen, mal den ein oder anderen LKW überholen und ordentlich beschleunigen. Das sind doch gerade die kleinen dinge, die Spaß machen. Vor allem im Winter bei Schnee. Das ist für mich Freiheit. Mein gott bin ich froh nicht in der Stadt aufgewachsen zu sein. Ihr wisst ja gar nicht, wie das ist. Öffentliche Verkehrsmittel sind das letzte, was ich nutzen würde... Selbst in der Stadt bevorzuge ich, zu jeder Zeit selbst zu fahren.

Aber anderserseits ist das gar nicht so dumm, dass viele erst später fahren. Weniger 17 Jährige die den Verkehr gefährden aufgrund von Überschätzung und Unachtsamkeit und mehr Platz für die restlichen Autofahrer.

Aber grundsätzlich ist das in unserer Gegend (Ingolstadt) gerade mit Audi als größten Arbeitgeber auch eine völlig andere Sache in den Köpfen der Leute. Jedes zweite Auto ist hier gefühlt ein Audi. Alleine diese Präsenz und die Tatsache, dass Ingolstadt nicht besonders groß ist und das umlegende Gebiet voll mit kleineren Ortschaft ist, die alle relativ nahe beieinander sind sorgen dafür, das ein Auto einfach pflicht für jedermann ist. Ohne Führerschein ist man hier ein absoluter Niemand.
 
@Laggy: "Noch dazu mit gerne etwas mehr PS, damit auf der Landstraße mit 100 kmh dahincruisen, mal den ein oder anderen LKW überholen und ordentlich beschleunigen. Das sind doch gerade die kleinen dinge, die Spaß machen. Vor allem im Winter bei Schnee. Das ist für mich Freiheit." Für mich nicht :D
 
@Laggy: Das mag in deinen fall gut zutreffen, aber nicht wenn du bereits gefühlte Jahre im Stau verbracht hast, das ganze ist ohne zweifel immer Ortsabhängig.
 
@aleggo: Man braucht ja nicht unbedingt ein eigens Auto. Ich bin zb. dienstlich auch in unseren Firmenzweistellen unterwegs. Da fahre ich dann mit einem Pool-Firmenwagen.
Ohne Führerschein wäre das schlicht nicht möglich.
Außerdem, ist ein Führerschein ja irgendwie auch sowas wie "Loriots Jodeldiplom", da hat man etwas eigenes. ;-)
 
@WaylonSmithers: Das mit Firmen-/Pool-/WG-Wagen stimmt schon, aber "Ohne Führerschein wäre das schlicht nicht möglich." stimmt nicht ganz - Siehe Marco R. (BVB) :D
 
@aleggo: Zumindest hat er wohl einige Fahrstunden gehabt und dann nicht die Prüfung abgelegt.
 
@aleggo: ich sehe das gerade bei meinen lehrlingen. Die lassen sich schön von mama rumfahren, haben die neusten Handys und sind später arbeitslos weil ein Handwerker ohne Führerschein nutzlos ist....
 
@Hammerschaedel: Und dann zahlt das Amt ;)
 
@WaylonSmithers: Hab' 95 meinen Führerschein gemacht, bin seit über 15 Jahren nicht mehr gefahren (weil ich's nicht brauchte) und würde mich jetzt auch nicht mehr hinter ein Steuer setzen... soviel zu "Investition in die Zukunft". Wer in 'ner Großstadt wohnt, braucht kein Auto.
 
@tareon: Aber wehe, du musste die Großstadt mal verlassen und dann auch noch flexibel sein. Weil du zb. einen anderen Arbeitgeber hast etc.
Und nein, wer 15 Jahre nicht gefahren ist, sollte sich nicht wirklich einfach so hinters Steuer setzten. Hier ist zumindest wieder Übung oder eine Auffrischung nötig. Das kann bei einer Fahrschule sein oder auch mit einem guten Freund. Denn "fahren dürfen" darf du ja. Können ist eine ganz andere Sache.
 
@tareon: Schön, dass du, nur weil du nicht aus der Stadt raus musst, für alle anderen Städter beschlossen hast, kein Auto zu brauchen. Leute mit so einem engen Blickfeld sollten definitiv kein Auto fahren! __ Wahrscheinlich bist du auch einer von denen, die dann, wenn sie doch mal weiter weg müssen, Freunden mit einem Auto auf den Sack gehen, sie mögen sie mal wohin fahren...
 
@fieserfisch: Und andersrum wird auch Schuh draus. Nur weil du ein Auto brauchst um aus der Stadt zu kommen muss jeder eins haben. Merkste was? Enges Blickfeld blabla. Alle Kommentare hier sind eigene Situationen die für den einzelnen zutreffen aber nunmal nicht auf jeden. Akzeptiert einfach das nicht jeder ein Auto braucht. Deswegen ist die Jugend aber nicht pauschal dämlich.
 
Noch ein Zusatz. Vielleicht hat es auch damit etwas zutun, das Jugendliche von heute die "Verantwortung scheuen" und weniger Konsequent sind. Denn ein Führerschein bedeutet auch Arbeit und Lernen für die Prüfung. Da macht man doch lieber einen auf "lockeren Max" und verschiebt solche Dinge lieber auf später.
 
@WaylonSmithers: Lernen für die Prüfung? Ja und nein, würde ich sagen. Wenn du häufig bei deinen Eltern oder größeren Geschwistern mitgefahren bist, kennste die wichtigsten Verkehrsregeln und Schilder irgendwann automatisch. Viele Dinge kann man sich auch einfach durch logisch nachdenken noch herleiten. Das einzige, was man ggf. wirklich lernen müsste sind so Sachen mit Bremsweg, Anhängelast, etc.

Nachtrag: Für Schilder & Regeln gilt natürlich, dass ein gewisses Grundinteresse auch vorhanden sein muss, eigentlich logisch.
 
@RebelSoldier: Ja! Die Führerscheinprüfung scheint so einfach zu sein, wie eine Verwaltungsausbildung.

Nur 10 Verkehrsschilder die man auswendig können muß. Bei der Vewaltungssprache sind es auch nur die sog. "unbestimmten Rechtsbegriffe (kann, darf und soll)", sowie die "bestimmten Rechtsbegriffe (muß und ist)".

Und beim SAP-Schein HR (auch Personalwesen genannt) ist einem die Note zwei sicher. Das Lesen von Rechtsgrundlagen, wie beispielsweise JarbSchG, SchwbG (mittlerweile SGB IX), MuSchG usw. ist dann ugs. genauso einfach wie Fahrradfahren (bei euch eher Autofahren), da man dies auch nicht mehr verlernt .
 
@Mouse in Grey: Vielleicht wäre etwas mehr Ausbildung ja doch nicht schlecht gewesen. "Kann, darf und soll" sind keine unbestimmten Rechtsbegriffe, sondern weisen auf einen Ermessensspielraum, z.B. für die Verwaltung hin. Das hat aber erst mal nichts mit einem unbestimmten Rechtsbegriff zu tun. Dieser ist gegeben, wenn ein Gesetz (oder Verordnung, Satzung, ...) einen nicht näher bestimmten und ggf. auslegungsbedürftigen Begriff ohne weitere hinreichende Konkretisierung nutzt. Umgekehrt ist natürlich auch "muss" und "ist" kein bestimmter Rechtsbegriff, sondern schließt ausschließlich ein mögliches Ermessen aus, was, wenn dennoch ausgeübt, bei einem Verwaltungsakt diesen im Zweifelsfall nichtig werden lassen kann.
 
@LostSoul: Ist aber für die Auslegung von Rechtsgrundlagen unheimlich wichtig (vielleicht sogar Lebenswichtig (das Ausschließen von etwas (wäre dann nichtig), ist in der Verwaltungssprache meines Wissens, ein faktisches nicht Vorhanden sein und somit handelt es sich um einen bestimmten Rechtsbegriff in Ausübung)).

Was meine persönlich Ausbildung (neben dem erwähnten) angeht, habe ich nach dem Besuch der sog. "Handelsschule" nahezu komplette Buchführungskentnisse (also nahezu eine weitere kaufmännische Ausbildung) und die praktische Erfahrung in der Rechtsauslegung (Interessenvertretung im Bildungsbereich).

Wenn ich mich nicht ganz täusche, hast Du vermutlich auch im beruflichen Sinne einen Verwaltungs- bzw. Rechtshintergrund (hört sich verdächtig danach an)!

Danke für dein Mitgefühl und schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr.
 
@Mouse in Grey: Ja, der Unterschied ist wichtig - deswegen habe ich auch darauf hingewiesen, dass deine Ausführung falsch war. Und ja, ich bin quasi "aus dem Bereich"; um genau zu sein: Jurist, StB und WP (nach dem Studium in die Wirtschaftsprüfung und dort den "üblichen" Weg gegangen, über die weiteren Examen).
In diesem Sinne auch einen guten Rutsch.
 
@RebelSoldier: Du hast das Problem selbst genannt... "durch logisch nachdenken herleiten"...das kann doch heute kaum noch jemand...
 
@Draco2007: Entschuldige, wenn ich 15 Jahre nach meiner Verwaltungsaussbildung, die o.g. fünf Begriffe (einschl. Ihrer Bedeutung) noch hier erwähnen kann. Ist doch herleiten kein Problem.

Sonst hätte es wohl kaum für jeweils eine 2 in Lohnsteuerrecht, Arbeitsrecht und dem SAP-Schein "Personalwesen" gereicht.

Meine Freundin hat sich halt geärgert, weil ich jeweils am letzten Abend vor der Klausur 50 Seiten Gesetzestext auswendig lernen mußte (mir war es nämlich nicht egal, mit welcher Note ich abschließe).
 
@Mouse in Grey: Ich hab doch nicht dich im speziellen gemeint. Sondern die "Masse" ^^
 
@Draco2007: Ist in Ordnung (wer sonst schon fast beleidigt gewesen)!
 
@Draco2007: Najaaa.... dat is schon sehr verallgemeinert. Zu meinen Schulzeiten wurde auch schon über meine Generation geschimpft. Mein Opa hat früher über die Generation meines Vaters geschimpft usw. usf.

Problem ist eher: Die Negativbeispiele bleiben häufiger im Kopf hängen.
 
@RebelSoldier: Ich behaupte, dass man eine deutsche Theorieprüfung nicht so einfach besteht - jedenfalls nicht von zugucken als Beifahrer. Viele Dinge muss man auch ganz einfach lernen. Ob ich nun 5, 7 oder 10m hinter einem Bahnübergang parken darf, interessiert in der Wirklichkeit kaum eine Sau. Für die Prüfung ist das aber relevant. Auch muss man sich mit der Logik der Fragen auseinandersetzen. Oft sind mehrere Antworten richtig, das kann man leicht übersehen.
Einfaches Beispiel. Drei Fahrzeuge an der Kreuzung. Der hat Vorfahrt?
Antwort: "Der Rote, ich fahre als zweiter". Jetzt bloß nicht vergessen, auch "der Blaue fährt als letzter" ankreuzen. Ich mein in Wirklichkeit interessiert mich das ne Wurst - ich bin schon lange weg und weitergefahren. Von mir aus kann der da morgen noch stehen. Die Frage wäre so aber falsch.
 
@RebelSoldier: Nachtrag: Für Schilder & Regeln gilt natürlich, dass ein gewisses Grundinteresse auch vorhanden sein muss, eigentlich logisch.

Nur in der Schulungszeit von Nöten, ich wohne in einer Anlieger Strasse, gesperrt für den Durchgangsverkehr, jeder 5. Autofahrer ignoriert das Verkehrszeichen und wenn man die Leute drauf ansprichst werden Sie noch richtig frech und Aggressiv.
Klugscheissen dann mit Ihrem Fehlgeleiteten Rechtswissen usw. Also was intressieren uns Verkehrszeichen ?
 
@WaylonSmithers: Ein Führerschein ist für viele auch einfach eine unglaublich hohe Finanzlast. Wenn man, wie ich, in der Stadt lebt braucht man oft(!) schlichtweg kein Auto und in vielen Fällen kann man dann auch mal die Eltern oder Freunde fragen.
 
@WaylonSmithers: Ich geb dir vollkommen recht. Ich will nicht klingen als verteufele ich die Jugend, aber es gibt nichts vergänglicheres als IT, die Smartphones sind da noch schnelllebiger. Da investierie ich lieber in Mobilität und Unabhängigkeit (Führerschein) als in ein Spielzeug. Dann lieber ein günstiges Smartphone und ein bisschen Geld für den Führerschein beiseite gelegt. Ich wollte mit 18 bestimmt nicht mehr Muttie fragen, ob sie mich irgendow zu nem Kumpel fährt. Ein eigenes Auto muss ja nicht gleich sein, gibt genug Sharingdienste für Leute die ein Auto nicht immer brauchen oder keinen Spaß am Auto haben, aber wenigstens den Führerschein sollte man haben.
 
Kann ich für mich bestätigen. Ich arbeite in Hannover und wohne in Hildesheim. Wenn ich zur Arbeit mit dem Auto fahren würde, wäre ich ähnlich lange, wenn nicht sogar länger unterwegs als mit den Öffis. Von daher habe ich kein Auto und keinen Führerschein (den habe ich vor zwei Jahren abgebrochen, weil er mir zu teuer wurde).

Mit der üstra, SVHI und DB komme ich sehr gut ohne zurecht :)

EDIT: Den Führerschein habe ich abgebrochen, da mein Fahrlehrer meinte ich würde nicht rechts genug fahren und daher hab ich ihn nach ca. 500-600€ abgebrochen.
Siehe: http://winfuture.de/comments/thread/#2547760,2547764

Wenn ich von heutiger Sicht drauf schaue, hätte ich das Geld lieber in Technik investiert :)

EDIT: Ich muss mich korrigieren, ich hab mich etwas verschätzt :D Es waren ca. 500-600€ ;)
 
@Knerd: Jein. Ich sehe ein Auto auch nicht wirklich als Statussymbol auch wenn ich gerne Autofahre aber gerade wenn man ab und an Schichtarbeiten muss ist es einfach notwendig weil die Züge halt auch nicht die Ganze Nacht fahren. Außerdem komme ich etwas außerhalb der Stadt und da ist es auch ganz schön wenn man mit dem Auto fexibler sein kann. Deswegen suche ich gerade nach meinem ersten Auto aber auch erst mit 24 Jahren. Den Führerschein habe ich trotzdem schon seit ich 18 bin. ;)
 
@Dude-01: Gut, ich wohne und arbeite in relativ Städten mit vernünftig ausgebauten Öffis, daher passt das schon. Und Schichtarbeit hab ich nicht :P
 
@Knerd: Kauf mal zwei Kisten Wasser und alles nötige für die nächste Woche ein. Spätestens mit Familie musst du umdenken. Willst du nie eigenständig entscheiden können, wann und wo du hin willst? Hildesheim ist ja nun keine Großstadt und man kann ja trotzdem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit
 
@EffEll: Doch wir sind eine Großstadt (seit 2012 wieder) :D Ich hab einen Rewe direkt neben an und kann dann ohne weiteres den Einkaufswagen mitnehmen ;) Hab ich schon mehrfach gemacht :)

Und Familie ist nicht in Planung.
 
@Knerd: Ich habe ja gerade schon lesen können, dass du nicht freiwillig auf den Führerschein verzichtest ^^
http://winfuture.de/comments/thread/#2547747,2547750
 
@EffEll: Ich glaub ich hau das mal als Edit ran ^^
 
@Knerd: Erledigt ;-)
 
@EffEll: Ebenso :P
 
@Knerd: Ich weiß gar nicht, was du hier immer Minus kassierst (muss wohl irgendso ein Autofreak sein...). Ich z. B. besitze zwar den Lappen - worauf ich auch absolut nicht verzichten will, weil es flexibel macht - aber meine Karre habe ich aus ähnlichen Gründen wie du sie aufzählst, schon vor Jahren abgeschafft. E-Center ist um die Ecke (200 m), Bahnhof liegt direkt daneben, Großeinkäufe gibt's bei mir wegen Singlehaushalt auch nicht, und seit die Kiste weg ist, brauch ich wirklich nicht mehr aufs Geld zu gucken, das merkt man aber erst, wenn man 20 Jahre lang immer brav seine Kohle für die (meist) nur rumstehende Karre rausgehauen hat. ;) Wenn ich denn unbedingt mal was Größeres zu transportieren hab, wird halt kurz ein Freund angerufen, und ich hab bei Bedarf auch kurzfristig ein Auto zur Verfügung.
 
@DON666: Definitiv das selbe hier. Führerschein habe ich seit 35 Jahren, eigenes Auto seit 20 Jahren nicht mehr. Wozu auch. Das ist eine Geldvernichtungsmaschine ohnegleichen. Wenn ich wirklich ein Fahrzeug benötige (was recht selten vorkommt, da es hier einen gutes Angebot an Bussen und Bahnen gibt) dann nehme ich mir ein Carsharing Fahrzeug. Ich brauche wirklich keine Karre, welche überwiegend vor der Haustür rumsteht und konstant Geld kostet.
 
@DON666: Eben, nehmen wir mal Ikea als Beispiel:

Wenn ich mal was von Ikea und co. brauche, brauche ich eh Hilfe beim einladen. Da rufe ich meinen Cousin an, der arbeitet als Veranstaltungstechniker und hat dadurch Zugang zu einem LKW und einem VW-Bus, und fahre dann mit ihm hin und wir holen dass dann zsm. ab.

Mit Familie sieht das anders aus, meine Eltern hätten ohne Auto wirklich Probleme.
 
@Knerd: Alternativ kann man vor allem in den Großstädten auch super auf die stundenweise Mietwagen zurückgreifen. (Führerschein wäre halt trotzdem nett ^^)

Ich bin jetzt seit einem Jahr in HH und ich vermisse das Auto überhaupt nicht. Die Offis sind top und Mietwagen gibt es hier wie Sand am Meer. Wozu da noch ein eigenes Fahrzeug.
 
@Knerd: Da kannst du aber froh sein, dass dein Arbeitgeber keine entsprechende Flexibilität verlangt. Und was ist wenn du einestages mal nicht mehr dort arbeitest.
 
@WaylonSmithers: Mein neuer AG (2015) verlangt diese und hat damit kein Problem.
 
@Knerd: Wie kann es dir passieren, dass du nicht weit genug RRRRRRRRRechts fährst? :D (Kleiner Spaß ;) )
 
@notepad.exe: Ich weiß nicht wofür das Minus, ich fand den gut :D Kam von gut 30% meiner Freunde auch entgegen :D
 
@Knerd: Kann ich auch bestätigen, obwohl ich nicht zur "Smartphone Generation" (44) gehöre. Also ich komme in Düsseldorf auch sehr gut ohne aus (Im Gegensatz zu dir habe ich aber nie einen gemacht). Ich will nicht sagen, dass es für einen Führerschein keine Notwendigkeit, auch in der Stadt, gibt, aber wenn ich mir die Autofahrer so ansehe, ist das für viele scheinbar eher eine Mischung zwischen Bequemlichkeit und "Bus fahren? Andere Leute? Bitte nicht!".
 
@Lastwebpage: Wie er doch so schön schreibt, ist der Weg zum Arbeitsplatz genauso gut erreichbar, wie mit Auto.

Verstehe ich sehr gut! Habe lange in HH gelebt, und wohne jetzt 20 Jahre im Rhein-Main-Gebiet (Umland von Frankfurt/Main) und habe das Auto eher als hinderlich empfunden.
 
@Knerd: Bei 1000(!) € abgebrochen? Womit durftest du fahren? Mit einem Bentley?
 
@klein-m: Normaler VW Golf. Ich hab mich verschätzt :D Ich änder das mal eben :)
 
@Knerd: Na wem Geld nichts wert ist machts eben so.
Ich hätte bei dem Kostenstand lieber ne andere Fahrschule gesucht und den dort beendet.
Wohne aber auch in einem Ostdeutschen Provinznest und zur Arbeit ohne Auto zu kommen ist hier unmöglich. Öffentliche Verkehrsmittel existieren quasi nur damit die Kinder zur Schule und die Rentner zum Arzt kommen. Am Wochenende gibts zwar noch eine stündliche Bahnverbindung in die "Zivilisation" (Busse fahren so gut wie keine) aber zu meinem Arbeitsort fährt weder Bahn noch Bus. Dennoch tippen die meisten Jugendlichen hier auf ihren neuen teuren Smartphones rum. Naja das sind dann die zukünftigen Hartz 4 Empfänger weil sie sich keinen Führerschein + Auto leisten können. Ich hatte auch erst mit 24 das Geld dafür zusammen und da gab es noch keine Smartphones. Das Jobcenter ist hier leider immernoch der größte "Arbeitgeber" war auch lange dort "angestellt" und da wär mir ein Abbruch nach 600 Euro zu teuer gewesen.
 
@Pah-Geist!: Wenn das die günstigste Fahrschule war ;) Außerdem, die Arge bezahlt einen Führerschein, wenn du einen brauchst für deinen Job oder eine aktuelle Stelle. Ist zumindest bei uns so.

Geld ist mir was wert, genau deswegen habe ich abgebrochen. Ich hatte tatsächlich arge Probleme weit genug rechts zu fahren. Ich hatte oft mehr als eine Türlänge Platz zwischen Auto und Straßenrand.
 
Inzwischen sind die ÖV auch wesentlich besser ausgebaut als noch vor ein paar Jahren.
Dazu kommt, dass der Führerschein immer teurer wird, weil noch mit irgendwelchen sinnlosen Pflichtkursen noch mehr Geld aus der Tasche gezogen wird.
Der Führerschein ist schon lange nicht mehr auf das Lernen wie man fährt beschränkt.
 
@glurak15: Ich hab nach ca. 1000€ und ohne wirklichen Fortschritt abgebrochen.
 
@Knerd: Das lag dann aber bei dir. Hättest das Geld auch gleich direkt aus dem Fenster werfen können
 
@EffEll: Lag sicher an mir. Daher habe ich dann auch abgebrochen ;) Laut meinem Fahrlehrer konnte ich nicht rechtsgenug fahren. Wie meine Mutter so schön sagt, ich habe einen Knick in der Optik.
 
@Knerd: Möglicherweise bist du da auch selbst irgendwo schuld?
 
@KiryuKazuma: Hast du den Kommentar über dir gelesen? :) Also, jetzt wirds hart, re1>re1>re1? Da hab ich genau das eingeräumt ;)
 
Gut so... die ganzen Hohlköpfe die man heutzutage "Jugendliche" nennen muss, müssen sich nicht auch noch auf der Straße mit ihrer Karre brüsten...
 
@citrix no.4: Bei den meisten bin ich froh, dass die nicht auf der Strasse unterwegs sind...
 
@citrix no.4: Wenn man über die Jugend meckert, immer dran denken, welche Generation uns zu dem gemacht hat was wir sind :)
 
@Knerd: Ich werde nächstes Jahr 30 und bin froh, dass ich nicht zu den ganz alten gehöre, und auch nicht zu denen, die total missraten sind :)
 
@Knerd: Wieso du Minus bekommst ist mir schleierhaft. Kinder machen das, was ihnen anerzogen wird oder was sie sich abschauen. Seit Jahren überlassen die Eltern gerne das alles dem Kindergarten, Ganztags Schulen, Lern TV wie RTL oder eben dem Smartphone @ Internet. Das Grundproblem ist dabei einfach die Wirtschaftliche Lage. Früher reichte das Gehalt des Vaters aus, um die Familie durch zubringen und die Mutter konnte sich um die Kinder kümmern. Heute in vielen Berufen nicht mehr möglich wes wegen beide Elternteile arbeiten gehen müssen um einigermassen den Lebensstandard führen zu können, wie es die Eltern damals taten. Die Kindergärten und Schulen kann man heute auch getrost in die Tonne kloppen. Wenn ich so auf Erzieher oder Lehrer treffe, frage ich mich manchmal echt, wie die es geschafft haben ein Studium abzuschliessen.
 
@Akkon31/41: Sorry, aber das ist Bullshit. Es gibt genügend Beispiele, wo beide Elternteile berufstätig sind und trotzdem sind die Kids gut erzogen. Das Problem sind nicht die, die arbeiten gehen (müssen), sondern die, die ihre Kinder vernachlässigen ... denn auch mit Job kann man sich hervorragend um seine Kinder kümmern. Thema Schule und Kindergarten: Warum wehrt man sich immer dagegen, dass diese Einrichtungen an der Erziehung teilnehmen? Wenn die Kids sich dort aufhalten, hört deren "beobachten und nachmachen" nicht auf. Aber genau diese Institutionen ziehen sich aus der Affäre und verkommen zu reinen Verwahranstalten. Warum? Weil die Politik den Angestellten dieser Einrichtungen immer mehr die Macht entzieht, auf Kinder einzuwirken. Unter dem Deckmantel des Kinderschutzes und der sogenannten "antiautoritären Erziehung" wird den Kindern Freiräume gelassen, ohne dass Erzieher tätig werden können. Wie sollen kinder ihre Grenzen kennenlernen? Da können sich Eltern noch soviel Mühe geben, wenn die Kids merken, dass sie in der Schule oder in der KITA freidrehen dürfen, dann machen die das auch.

nachtrag: Auch in der Gesellschaft interessiert es keinen mehr, was andere Kinder tun. Erwachsene beobachten Kids beim Mist machen und schauen weg : "Sind ja nicht meine Kinder" ... Fazit: Diese Gesellschaft bekommt genau diese Kinder, die sie verdient.
 
Führerschein fürs Autofahren oder alle?
Wenn den nur im Artikel der Autoführerschein gemeint ist kann ich das Nachvollziehen, wobei die EU Reglementierung da auch mit Reingespielt hat (Führerschein Abstufung).
Was ich mich aber Frage, sind die Zweiräder (Mofa, Mokick, Motorrad) genauso betroffen?
Ich hatte mit 15 den Mofa Führerschein, mit 16 den 80´ger (glaube 1C), und mit 18 den 1A, erst mit 30 hab ich den 3ér gemacht (Berufswegen).
 
@Kribs: Mofs ist ja kein Führerschein, lediglich ne Prüfbescheinigung
 
@EffEll: Weiß ehrlich nicht wie es heute ist, 1982 wars noch der Mofa Führerschein inklusive TÜV Prüfung (NRW).
 
@Kribs: 95 machte man das in der Schule. Man bekam wie gesagt nur ne Prüfbescheinigung. Nen echten Führerschein gab's erst ab 50er
 
@Kribs: Als (auch) Motorradfahrer kann ich gerade nur mit meinem subjektiven Eindruck sagen: Die Zahl der jungen Motorradfahrer ist in den letzten Jahren deutlich rückläufig. Ob es an den Kosten oder an anderen Präferenzen liegt: Keine Ahnung. Und ich gehe nicht davon aus, dass es zwar ganz viele Leute mit Zweirad-Führerschein gibt, die ausschließlich mangels Motorrad nicht fahren.
 
@LostSoul: Einen Rückgang kann ich so nicht feststellen, wohl aber eine Verschiebung vom Allround Biker hin zum Saison Biker bis zum Schön-Wetter-Sontags-Biker (Grusel).
Wobei das eine rein Regionale Sicht ist (Eifel).
 
@LostSoul: Ergänzung.

Hätte ich jetzt nicht so geglaubt ,aber Motorisierte Zweiräder sind doch beliebter als ich Optimist je vermutetet hätte :

http://www.bikeundbusiness.de/markt/articles/442298/
 
Na ja - seit ich in einer Grossstadt lebe habe ich mein Auto auch abgeschafft.
Ich kann nahezu jeden Punkt mit den öffentlichen erreichen.
Das einzige was ich noch habe ist mein grosser Roller. Brauche ich dann mal einen PKw hole ich mir einen Mietwagen.
Da investiere ich lieber mehr in Wohnung und Lebensunterhalt.
Damals auf dem Land war das noch anders. Erst Mofa, dann K50, Auto und später noch Motorrad.
Wer da nicht mobil war, war einfach angeschissen.
 
@LastFrontier: Aber auch in ner Großstadt wie Berlin brauchst du um bestimmte Ziele zu erreichen vor allem abends manchmal über ne Stunde, wo du mit dem Auto in 20 Minuten locker da bist. Ganz einfach weil die Abfahrtszeiten der Linien teilweise miserabel oder gar nicht aufeinander abgestimmt sind. Gibt bestimmt Städte, wo das deutlich besser funktioniert, aber in Berlin geht mir das mittlerweile so auf den S*ck, abends manchmal bei 3x umsteigen jeweils 15 Minuten in der Kälte an der Haltestelle auf den Anschluss zu warten, dass ich dann doch häufig einfach das Auto nehme.
Neulich war mal wieder ganz großartig, da kommt der Bus nachts schon nur noch alle halbe Stunde und dann fallen gleich zwei hintereinander aus, laut Anzeigetafel über eine Stunde bis wieder einer kommt.
Oder du wohnst eher am Rand und kriegst morgens keinen Bus, der dich in die Stadt fährt, weil die Busse in der andern Richtung alle in der Innenstadt im Stau festhängen.
Und dann wundern sich die Grünen, dass die Leute trotz des ach so dichten ÖPNV-Netzes regelmäßig die Stadtautobahn verstopfen.
 
@mh0001: Für Berlin kann ich nicht sprechen. Ich bin hier in Bayerns zweitgrössten Stadt - Nürnberg. Und da funktioniert das ganz gut.
Schlechte Karten hast du nur zwischen 01:00 und 05.00 - da geht absolut gar nichts ausser Taxi.
Aber selbst da gibt es die Nightliner die dich von gewissen Lokalitäten auch zwischen den Zeiten nach Hause bringen.
Also ich vermisse da gar nichts und bin rund um die Uhr mobil. Da kann Deutschlands grösstes Dorf locker mit jeder Metropol-Region konkurrieren.
Nürnberg, Fürth, Erlangen - da zu versauern ist schlicht unmöglich.
Und alles auf provinzioneller Ebene....
 
Vielleicht sind diese "neuen" Jugendlichen auch nur vorausschauend!? Denn bald gibt es den Führerschein als App wie es den früher auf der Kirmes beim Schießstand gab ;-)
 
Also ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Irgendwie kommt mir das wie mit den Äpfeln und Birnen vor. Die erste "echte" Anschaffung ist schon seit langem das Handy und dieses wurde nun durch Smartphones ersetzt. Ich denke die wenigsten Jugendlichen leisten sich wirklich jedes Jahr ein neues Top-Modell für 600€ oder mehr. Durch den rapiden Preisverfall kommt uns das nur so vor.
Der Führerschein verliert dazu auch noch an Bedeutung. Alle großen Arbeitgeber sind doch in der Nähe von Großstädten angesiedelt und die haben Öffentlichen Nahverkehr (ÖNV). Die Zunahme der Autos in den Großstädten führt zudem dazu, dass die Straßen morgens überfüllt sind und der ÖNV oftmals schneller ist.
Und auch wenn man sich den Führerschein leisten kann, kann man sich noch lange kein Auto leisten. So wars auch bei mir. Führerschein parallel zum Abi gemacht, aber während dem Studium kaum Fahrpraxis, weil der Ausweis eh als Fahrkarte für den ÖNV galt und Auto war im Unterhalt zu teuer. Ergo andere Prioritäten gesetzt. Wenn man erstmal einen festen (d.h. nach der Probezeit und auf min. 2 Jahre befristet) halbwegs gut bezahlten Job hat, dann kann das Auto überhaupt erst wieder wichtig werden.
 
@ElDaRoN: Die KMU sind i.d.R. nicht im Stadtzentrum anzutreffen. Und da arbeitet immer noch die Mehrheit aller Arbeitnehmer.
Aber ein absehbarer Weg. Gibt nicht aktuell nicht mehr Erstsemester als frische Azubis? Als Student ein eigenes Auto ist Luxus. Als Azubi ein eigenes Auto teilweise notwendig. Also sinkt die Zahl derjenigen Jugendlichen, die einen Führerschein brauchen. Was Geld kostet und nicht gebraucht wird, wird erstmal zurückgestellt. simple & plain...
 
@Chosen_One: Von Stadtzentrum ist auch nirgends die Rede, sondern vom Stadtgebiet. Und der ÖNV bedient dieses meist komplett. Durch die Ausdehnung der Städte werden auch viele ehemalige Dörfer eingemeidet und nach und nach an den Stadtverkehr angeschlossen.
Ich habe jetzt keine Statistik zur Hand, würde aber sagen, dass die Kleinbetriebe sich 50:50 auf Städte zu Land verteilen (hier würde ich sogar eher auf Land gehen) und bei den Mittelständen tippe ich auf ein Verhältnis von 70:30. Wohlgemerkt: Stadt umfasst auch die Randgebiete bzw. direkt erreichbaren Vororte.
Die meisten Arbeitnehmer arbeiten also letztendlich in Ballungszentren. Ausnahmen wie Lager von Amazon oder große verarbeitende Fabriken sind vielleicht nicht im eigentlichen Stadtgebiet, aber aufgrund der (Beschäftigungs-) Größe meist mit ÖNV angeschlossen (wenn vlt. auch nur zu Stoßzeiten).
Alles eine Frage der Definition bzw. eine Von-Fall-zu-Fall-Entscheidung.
 
@Chosen_One: Schau dir mal das Streckengebiet vom GVH an ;) Alleine da bist du ausgesprochen gut abgedeckt: http://www.efa.de/gvh/linieninfo-2015.html
 
Kenne ich von mir, habe damals den Führerschein gemacht und bis heute nie benutzt.^^ So kommt man immerhin aus der Probezeit. :D
 
@Shadow27374: Nützt Dir bei der Versicherung herzlich wenig ;)
 
@iPeople: Ist ja auch wieder ein ganz anderes Thema. Probezeit != Versicherung.
 
@Shadow27374: Wenn Dir der Zusammenhang nicht klar ist, tut es mir leid. Du kannst 50 jahre nen Fürherschein haben, aber wenn Du nie ein Auto auf deinen Namen hattest oder gar gefahren bist, dann hast Du zwar hervorragend die probezeit überstanden, steigst aber dann immernoch als Anfänger ein mit horrender Schadensfreiheitsklasse. Also dass ich das jetzt erklären musste, ist traurig.
 
@iPeople: Mir war dieses "Problem" bewusst, jedoch hat es immer noch nichts mit meinem Post zu tun! Ich habe lediglich behauptet, damit aus der Probezeit zu sein, nicht dass man dadurch weitere Vorzüge bekäme. Echt traurig, dass ich Dir das erklären musste.
 
@Shadow27374: ich denke eben weiter als von 12 bis Mittag.
 
@iPeople: Schon mal daran gedacht, dass ich nie eine Versicherung benötigen werde wenn ich so weiter mache? Scheinbar nicht...
 
@Shadow27374: Sag niemals nie :D
 
Nanu... ich habe sogar 2 Autos - ein Alltagsauto und eines nur für den Sommer. Ein Smartphone habe ich aber auch. Ein gutes und günstiges Windows Phone. Das Eine schließt das andere also nicht unbedingt aus ;-)
 
@WieAusErSieht: sieht bei mir exakt genau so aus. ;-) Aber wir sind vermutlich auch nicht mehr das, was als "Jugend von heute" gilt. ;-)
 
Während meiner Ausbildung konnte man es sich leisten (Hotel Mama vorrausgesetzt), ein Auto zu fahren. Damals (vor 20 Jahren) gab es noch vernüftiges Lehrgeld und Autofahren war nicht so teuer wie heute. Und um ehrlich zu sein: Das Thema Auto von heute steht mir nur noch über. Vor 20 Jahren hat das noch Spass gemacht. Heute wird man für dieses Luxus richtig gemolken. Steuern hier, Abgaben da. Demnächst noch PKW Maut die auch zwangsläufig für die Deutschen kommen wird. Überall nur noch Parkgebühren. Die Autohersteller geben dazu den Rest, die Kisten so zu bauen, dass man selber kaum noch was machen kann und für jeden Furz in eine VERTRAGSwerkstatt muss. Einmal kaputte Glühbirne (Wert 2 Euro) wechseln für 100 Euro. Und die Kosten für einen Führerschein sind ja mitlerweile auch exorbitant. Das geht doch mitlerweile ab 1800 Euro los wenn man alles im ersten Anlauf schafft. 1994 kostete der Führerschein nur 1500 DM.
 
@Akkon31/41: Autofahren kostet nunmal Geld, so what.
 
Ohha diese Jugend von heute (nein, ich bin noch nicht mal 25 ;) ) so ein Führerschein ist verdammt praktisch, auch wenn ich selbst kein eigenes Auto habe und an während meines Studiums in der Großstadt kein Auto brauche - in der Heimat sieht das anders aus und wenn man mal Weg möchte ... Erst vor ein paar Wochen an einem WE mal wieder eine längere Strecke: ~ 1250 km Autobahn + ein bissel auf anderen Straßen. Dazu 2 Mitfahrer (beide ähnlich alt wie ich, aber ohne Führerschein) und somit noch günstiger als mitm Flieger und miter Bahn - für alle 3 von uns.
 
Ein Grund dafür ist mit sicherheit das "MAMMA" Taxi warum soll man auch einen Führerschein machen wenn man sein persönliches Taxi hat das einen überrall hinfährt.
 
dumme steuern reduzieren nunmal die möglichkeit sich ein uto zu leisten.
und dummer steuern haben wir ja genug und deutschland.
ökosteuer die das benzin teuer machen ohne echten mehrwert für die natur. scheiss ökofaschisten.
mineralölsteuer die das benzin teuer machen ohne mehrwert für den einzelnen.
kfz-steuer und tüv ist auch ne dumme steuer und abgabe.
ein auto kostet auch ne anmeldung bei der zulassungsstelle was ebenfalls mit einer steuer gleichzusetzen ist weil man wieder für eine "leistung" bezahlen muss um sich die erlaubnis zu holen sich das auto offiziell anzumelden damit man damit fahren darf :) weil der gütige staat das so befiehlt.
dann haben wir noch etliche andere steuern die unser portmonaie leern wie ein dieb auf raubzug.

STEUERN SIND RAUB DER EIGENEN BEVÖLKERUNG
 
@QUAD4: Genau, Infrastruktur zum Autofahren wächst aus dem Nix. KFZ-Steuer sind 100 Euro/Jahr. Versicherung 24 Euro im Monat. Das Ummelden kostet einmalig 47 Euro. Also wer sich das nicht leisten kann, dem ist auch ein schnöder Ölwechsel zu teuer und der Unterhalt eines Autos allgemein. Ökosteuer fließt auch in die Rentenversicherung , deren Beiträge damals sonst exorbitant gestiegen wären, und dem Verteidigungsetat. Sei froh, dass man Autofahrer so gut abzocken kann, sonst wäre einiges für ALLE teurer. Übrigens, spätestens, wenn Dir einer ins Auto kracht und abhaut, während Du es gerade noch schaffst, Dir sein Kennzeichen zu merken, wirst Du die Vorzüge der KFZ-Registrierung zu schätzen wissen.
 
@iPeople: ich bin aber nicht froh als autofahrer abgezockt zu werden. du vieleicht magst es wenn man dich verarscht und begklaut. ich finde sowas scheisse und asozial.
ökosteuer soll aber nicht in die rentenversicherung fließen. dafür zahlt man schon die entsprechenden beiträge aus dem brutolohn wo alles schon abgezogen wird gegen den willen der menschen.
aber hier sieht man wie zum einen der staat inkompetent ist mit dem geld der menschen zu wirtschaft und zum anderen wie kriminell er ist und andauernd die menschen belügt. aber du magst es auch belogen zu werden.
der staat gibt nichmal ein 1% der steuern für straßenbau aus. im gegenzug nimmt er den menschen über 75% steuern weg.
also labbere nicht von infrastruktur usw.
abgesehn ist der deutsche staat mit über 2billionen verschuldet, hier sieht man wieder wie inkonpetent er ist mit dem eingenommen zu wirtschaften.
als dank das man dich über steuern beklaut, verschuldet man dich auch noch. dann heisst es wir leben über unsere verhältnisse und müssen den gürtel enger schnallen.
warum spülst du nicht dein gehirn die toilette runter wenn du das ding eh nicht benutzt oder haste das schon längst wenn du dich darüber freust das man die verarscht?!
 
@QUAD4: Ich würde gerne mi Dir darüber diskutieren, aber auf dieses Niveau komme ich einfach nicht runter. Gibts da nen Trick?
 
@iPeople: du hast doch gar kein niveau wenn du es auch noch gut findest verarscht zu beklaut zu werden und das auch noch anderen rätst.
 
Ich glaube ein Grund wird auch die Verfügbarkeit von günstigen Gebrauchtwagen sein. Wegen der Umweltprämie und der Händlergarantie ist der Markt kaum noch vorhanden. Als ich den Führerschein machte gab es einige akzeptable Gebrauchte für knapp 1000€. Mittlerweile muss man für die Günstigen schon 3000-4000€ hinlegen.
 
Also ein Führerschein hat doch nichts damit zu tun, ob man dann ein eigenes Auto kauft, oder nicht.

Da sollten Jugendliche und Eltern schon ein wenig weiterdenken.

Die meisten Berufe setzen einen Führerschein voraus.

Da helfen die besten Zensuren nichts, wenn dann jemand wegen eines fehlenden Führerscheins die Stelle nicht bekommt.
 
Hab meine Fleppen vor 2 jahren gemacht (jetzt 28) und bin in den 2 Jahren gerade 4x mit dem Stattauto (Car Sharing) gefahren. Komme in der Stadt überall bequem mit dem Bus hin.

Dazu kommt aber auch das ich selbst fahren absolut nicht leiden kann und mich daher davor drücke wos geht. Gemütlich mit Kopfhörern im Bus sitzen ist einfach angenehmer als selber fahren.

Führerschein ist aber imho dennoch wichtig, man weiß nie ob man den im Berufsleben nicht mal braucht.
 
Es ist hier nun schon einiges geschrieben worden. Und es werden hier viele verschiedene Meinungen dargelegt :-)
Meine Wenigkeit ist nun knapp über 50, der Führerschein wurde mit 18 gemacht und ich bin durchschnittlich 25-35TKM jährlich mit Auto und Motorrad unterwegs. Ich bin leidenschaftlicher Autofahrer. Motorradreisen sind für mich ein MUSS :-)
Ich weiss nur, würde ich heute den selben Führerschein wieder machen müssen, das wäre richtig teuer - Sauteuer, wenn ich die gleichen Bedingungen ansetzen täte. Ob ich mir unter diesen finanziellen Anstrengungen eine Fahrerlaubnis leisten wollte, kann ich nicht wirklich mit ja beantworten.
Ich wohne ländlich, gleich am Bahnhof der Münchner S-Bahn im Aussenbereich. Der AG liegt ebenfalls gleich am Bahnhof, ich müsste nur einmal umsteigen. Soweit so gut ...
Der Regionalverkehr ist, wenn ich denn den mal brauche, bisher stets unpünktlich gewesen. Ich rede da nicht von wenigen Minuten. Ich beklage Verzögerungen von mehr als 15 Minuten oder gar mehr (Rekord liegt bei 130 Minuten ohne Angabe von Gründen), was mir die "dienstliche Kundschaft" auch spüren lies. Ich war halt nicht in der Lage, meine Termine pünktlich war zu nehmen.
Ich habe dann beschlossen, dem ÖPNV den Rücken zu kehren, weil mir Pünktlichkeit sehr wichtig ist. Mit dem KFZ/KRAD schaffe/schaffte ich das bisher ohne Probleme. Und heutzutage, wo ich meine Arbeit auch von zu Hause erledigen kann, bleibe ich im "Katastrophenfall" eben einfach daheim.
Das mal so in aller Kürze meine Einstellung zur Nutzung von KFZ/ÖPNV.
Der Individualverkehr mit dem KFZ wird jedes Jahr mehr. Das ist einfach ein Fakt, der im Raum steht. Gleichzeitig kann ich aber auch beobachten, wie vermehrt Verkehrsteilnehmer sich unsicherer im Verkehr verhalten, weil aus den vielen Gründen hier in den Kommentaren, das eigene Auto einfach auch mehr aus dem Fokus gerückt ist. Ob ich darüber glücklich bin, bezweifle ich sehr. Da kommt eben zusammen, dass wenig Fahrpraxis und dichterer Verkehr, das Fahren an sich für mich weniger entspannt über die Bühne bringen lässt, als noch vor zehn oder zwanzig Jahren.
Ich bin neugierig, was da noch auf "uns" zukommen wird. Es bleibt auf alle Fälle spannend.
 
@Heia: Als permanent Stauverwöhnter Düsseldorfer in deinem Alter geb ich dir da in allen Punkten Recht. Leider bin ich Beruflich auf diverse Fahrzeuge angewiesen in ganz Deutschland und es ist wirklich kein Hobby mehr wie noch vor 20 oder 30 Jahren. Die Strassenverkehr Infrastruktur ist einfach nicht mit dem Bedarf mitgewachsen, schlimmer noch ich sehe kaum Besserungen. Ein Beispiel, die Leverkusener Brücke der A1, jeden tag eine riesen Katastrophe und das wohl noch viele Jahre. Der gesamte Kölner Autobahnring, einer der wichtigsten Verkehrsschlagadern Deutschlands, wird erst jetzt jeweils komplett 3 Spurig ausgebaut (A1). Defintiv 30 Jahre zu spät ! Oder Europas größter Parkplatz die A3 zwischen Oberhausen und Köln. Jahrzehnte später wachen da ein paar Politiker aus ihrem Dornröschen Schlaf auf und fangen jetzt an auszubauen, Milliarden Stau Stunden und CO2 tonnen zu spät. Ganz im gegensatz zum werbeslogan von BMW aus freude am Fahren, wohl eher ein leid, sich da täglich durchquetschen zu müssen. Ich bedanke mich hiermit bei der Deutschen Verkehrspolitik für 30 Jahre Dauerstau in NRW. Da kann man sehr gut verstehen das einem das Handy wichtiger ist als ein Auto oder der Führerschein. Wenn die Jugend heute lieber Bus und Bahn fährt und sich anstatt eines Stehzeugs ( von Fahrzeug kann man in NRW kaum noch reden ) ein geiles Smatphone kauft, dann ist das nur Verständlich und richtig so.
 
Abschrecken werden wohl weniger die Kosten des Führerscheins, sondern das perverse Kosten-Nutzen-Verhältnis von Autos.
 
Ich habe meinen Führerschein damals auch nur gemacht, weil meine Eltern anfingen Druck zu machen als ich mich mit 19 Jahren immer noch nicht für das Thema interessierte, mir den Führerschein auch nicht schenken lassen wollte und alle über 18 Jahre alten Teenager im Bekanntenkreis schon mit ihren Autos durch die Gegend fuhren. Ich habe dann auch keinen einzigen Pfennig für meinen Führerschein bezahlt, obwohl ich das Geld auch selber gehabt hätte und ausserhalb der Theorie- und Praxisstunden habe ich keine einzige Minute für meinen Führerschein gelernt. Zu meiner theoretischen Prüfung bin ich damals ohne jede Vorbereitung aus dem Urlaub angereist, habe sie abgelegt und war bei der Ergebnisverkündung vermutlich schon wieder in meinem Urlaubsdomizil oder zumindest mit der Bahn auf dem mehrstündigen Weg dorthin. Das ich sie bestanden hatte, hat mir der Fahrlehrer Wochen später bei der nächsten Sonderfahrt mitgeteilt. Ich habe mich immer für die Technik in den Autos interessiert, aber nie für das Fahren oder Besitzen eines Autos. Mehrere Milliarden Leute auf der Welt fahren täglich mit Autos durch die Gegend. Mit einem Auto fahren zu können ist also sicher keine besondere Fähigkeit auf deren Erwerb man besonders stolz sein könnte, wenn das offenbar nahezu jeder lernen kann und ich die Führerscheinprüfungen ohne dafür zu lernen im Vorbeigehen ablegen kann.

Ein Alltagsauto habe ich dann auch bis heute nicht. Nur ein Wohnmobil, mit dem ich auch nur fahre, wenn es mit dem ganzen Sportkrempel in den Berg- oder Wassersporturlaub geht und ich wohne durchaus im ländlichen Bereich. Der nächte Nachbar ist über einen Kilometer entfernt, die nächste Ortschaft gleich mehrere Kilometer. Man kann trotzdem mit eigener Muskelkraft dort hingelangen. Das dauert zwar etwas länger als mit dem Auto, ist aber dafür viel interessanter und gesünder.

Ich fahre generell nicht gerne Auto. Fast alle anderen Fortbewegungsarten haben entscheidende Vorteile im Vergleich mit dem Autofahren. Laufen, Fahrradfahren, Inlineskaten und Skateboarden steigern die Kondition und Koordinationsfähigkeit, beim Fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kann ich immerhin noch am Notebook arbeiten statt die ganze Zeit auf die Strasse starren zu müssen. Nirgendwo ausser beim Autofahren muss ich u.U. über Stunden ausschliesslich derart niedere Tätigkeiten wie einem grauen Asphaltband nachfahren und gelegentlich mal ein Schild interpretieren nachgehen. Selber Autofahren verschwendet daher sinnlos meine Lebenszeit. Deshalb vermeide ich es wo ich kann.

Ein Telefon habe ich aus ähnlichen Gründen nicht. Da verschwenden dann nämlich andere Leute meine Lebenszeit mit Anrufen à la "Wo bist Du und was machst Du gerade?" und das kann ich auch nicht brauchen. Da ich viel Progammiere wäre ein Telefon Gift für die Fehlerfreiheit bzw. Fehlerarmut meines Codes, da mich jeder Anruf von meiner aktuellen Arbeit ablenkt und so Fehler begünstigt. Mein letztes Mobiltelefon habe ich daher Ende der 90er Jahre abgeschafft und DAS war nach mehreren Jahren mit Mobiltelefon der pure Luxus, weil ich endlich nicht mehr für jeden Bekannten dem irgendein Elektrogerät, sein Auto oder irgendwas an seiner Haustechnik kaputtgegangen war als sofort verfügbarer, persönlicher "Servicetechniker" erreichbar war. Ich hatte endlich wieder Zeit für eigene Bastelprojekte.

Ich frage mich bis heute, wie Menschen eine elektronische Hundeleine, wie sie ein Mobiltelefon darstellt, zu einem Statussymbol erklären können? Hat denen niemand erklärt was Luxus wirklich ist? Unerreichbarkeit bedeutet Freiheit (Die Freiheit tun und lassen zu können was man möchte, ohne dass man dabei durch andere Menschen gestört werden kann.) und diese Freiheit ist Luxus. Ein "SmartPhone" ist daher kein Luxusgegenstand oder Statussymbol. Es ist ein Zeichen der Sklaverei.

Das lässt sich ganz einfach belegen: Die Fälle wo Freunde bei mir von ihrer Partnerin per Handy nach Hause "zurückgepfiffen" wurden, weil sie es sich erlaubt haben bei mir in der Werkstatt 15 Minuten länger mit mir an ihrem Rechner oder ihrem Auto herumzubasteln als es ihnen erlaubt war, sind Legion. Das würde ich mir von meiner Partnerin auch nach über 16 gemeinsamen Jahren kein einziges Mal gefallen lassen. Ich betrachte meine Partnerin nämlich als erwachsenen, eigenständigen Menschen der sehr wohl in der Lage ist selber zu bestimmen was er mit seiner Zeit anfängt und der wohl seine Gründe haben wird, wenn er irgendwo länger als verabredet bleibt. Da muss ich diesem Menschen nicht zusätzlich Stress bereiten, indem ich hinter ihm hertelefoniere als wäre er ein unmündiges Kind auf Abwegen, dass von Vater oder Mutter zurückgepfiffen werden muss. Genau diesen Respekt erwarte ich auch von meiner Partnerin.

Fazit: Das Auto wird von einem noch anspruchsloseren Allerwelts-Statussymbol verdrängt, dass sich Kinder von ihrem Taschengeld kaufen und sogar schon Zweijährige bedienen können, wenn man YouTube-Videos glaubt. Traurig, aber wohl leider wahr.
 
@resilience: Wo die zwei (-) herkommen weiss ich nicht. Auch wenn wir beide sehr unterschiedlicher Auffassung zum Thema sind, habe ich Dir ein (+) gegeben.
Nur einen von Dir erwähnten Punkt möchte ich nicht so stehen lassen. Das Erlangen der Fahrerlaubnis mag für Dich "nebenbei" möglich gewesen sein. Bedenke jedoch, dass die dazugehörigen Regeln und Ausführungen erlernt werden wollen. Nicht alle Menschen sind in der Lage, einfach so nebenbei zu "Lernen". Das artet durchaus in harter Arbeit aus. Das kann ich beim Thema Bogensport bestätigen. Bogensport ist für mich der Grund, warum ein KFZ sein MUSS.
Ansonsten möchte ich hier noch einen guten Rutsch ins 2015 wünschen :-)
 
@Heia: Wünsche gut ins neue Jahr gerutscht zu sein. ;-)

Ich kann sowohl meinen Compoundbogen als auch meinen noch halbwegs kompakten (Jagt-)Recurvebogen in drei Teile zerlegen und dann in einer Tasche nicht grösser als ein Tennistasche transportieren. Da Bögen vom Gesetz als Sportgeräte und nicht als Waffen behandelt werden, ist es auch kein Problem die so zerlegt auf dem Fahrrad oder in öffentlichen Verkehrsmitteln mit zum Trainingsgelände zu nehmen. Eine Notwendigkeit für ein Auto sehe ich da also zunächst einmal nicht. Es kommt natürlich darauf an, wo das Trainingsgelände liegt und was für Wege dort hinführen.

Mehrere Windsurfboards, Gabelbäume, Masten, Segelrollen und noch diverses Kleinmaterial um für jeden Wind gerüstet zu sein bekomme ich allerdings in keine von mir danach noch tragbare Tasche und da kommt dann mein Wohnmobil ins Spiel. Ohne Führerschein hätte ich mich bei der Wahl meines Hobbys da wohl eher auf das Wellensurfen oder heute vermutlich auf das Kiten verlegt. Da braucht man weniger sperriges und schweres Gerümpel. Bogenschiessen betreibe ich nebenbei auch im Urlaub. Wenn der Wind zum Surfen nicht reicht, ist das Wetter meistens perfekt zum Bogenschiessen und im Sand der Dünenlandschaft treffen die Pfeile auch nicht auf irgendwelche Steine und bleiben daher länger heile als im heimischen Wald. :-)

Dann noch viel Freude an Deinem schönen Hobby und allzeit gute Fahrt.
 
Naja Generation PISA eben, denken bis zur nächsten Ecke. In Bildung wird wohl noch weniger investiert. Ich habe von meinen Gehalt mir ein Fernstudium finanziert. Die Jugend setzt einfach falsche priotäten. Hauptsache die Kohle für sinnlosen Schrott auswerfen-

Bei mir ist der Füherschein Voraussetzung für den Job.
 
Ich musste meinen Führerschein für einen Monat abgeben, und war gezwungen Bus,Tram und Bahn zu nutzen. Ich bin einfach nur froh, dass ich wieder meinen Führerschein habe. Was da für kaputte menschen unterwegs sind, ist echt schlimm (Frankfurt). dann dieses gedränge, kein sitzplatz, eklige luft, unangenehmen menschen konnte man nicht meiden. ich hatte auch ständig das gefühl, irgendwelche viren und bakterien ausgesetzt zu sein. hatte ständig das gefühl mich desinfizieren zu müssen.

die strecke die ich in 15 min. mit dem auto gefahren bin, dauerte mit bus und bahn, 1 stunde.

was mich aber am meisten genervt hat, war, dass die menschen ständig mit ihren smartphones rumfummeln. wie kann man denn ab dem frühen morgen um 7 uhr schon wie ein bekloppter mit dem ding rumfuchteln und chatten. so eine kaputte gesellschaft.

diese smartphone sucht erschafft eine degenrierte jugend.

nein danke.
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