Reaktion auf den Sony-Hack? - Nordkorea über Stunden offline

Die Internet-Anbindung Nordkoreas war aktuell über Stunden hinweg komplett verloren. Die Ursache soll ein Angriff sein, für den es sogar schon Bekenner gibt. Hintergrund ist wohl der kürzlich erfolgte Hack des Entertainment-Konzerns Sony Pictures. mehr... Hacker, Anonymous, Nordkorea, Serang Akun Bildquelle: Anonymous Serang Akun Hacker, Anonymous, Nordkorea, Serang Akun Hacker, Anonymous, Nordkorea, Serang Akun Anonymous Serang Akun

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Da versucht doch schon wieder jemand seine Finanzielle Haut durch einen Krieg zu retten.
 
@BadMax: Ich fand es sehr interessant, wie ich Obama vor 1-2 Tagen im TV quasi sagen hörte, dass man Nordkorea "deswegen" nun platt machen will (also aus dem Gedächtnis in etwa: "man werde es nicht dulden, dass US Unternehmen so von Terroristen erpresst werden"). Das hab ich da zumindest rausgehört. Interessant deshalb, weil man sich eigentlich grade im Krieg mit Russland befindet (so gut wie)... vlt pissen sie morgen noch China ordentlich an's Bein um sich endgültig den letzten Sargnagel selbst reinzuhämmern.
 
@monte: Welche Nachrichten hast du denn geschaut? Die Action News auf RTL2? Seit wann befindet sich die USA mit Russland im Krieg?
 
@Manny75: USA und Russen giggeln sich doch gerne... aber Krieg ist übertrieben da stimme ich dir voll zu.
 
@Mangoral: Krieg fuehrt man heute nicht mehr mit Panzern sondern wirtschaftlich. Macht mehr sinn und verbraucht weniger Personal
 
@-adrian-: Jaein, teilweise möchte ich dir zustimmen anderseits auch nicht. Die erste Stufe eines Krieges beginnt auf der wirtschaftlichen / diplomatischen Ebene, die zweite ist digital, die dritte ist physisch. Laut dieser Definition müsste die USA mit 70% der Welt im Krieg sein... und vorallem vor den Russen hat gerade keiner Angst.. wenn die so weiter machen steht denen ein Bürgerkrieg bevor...
 
@-adrian-: das ist ein gewaltiger Irrtum.
Du kannst zwar Wirtschafts- und Finanzsysteme ruinieren, wenn du ein Land aber niederzwingen willst brauchts immer noch konventionelle Truppen.
Gerade Afghanistan, Nordkorea, Iran, Irak führen deutlich vor Augen dass es mit dem Digitalen Krieg nicht weit her ist.
Alleine Nordkorea hat 1 Million Soldaten unter Waffen - wie willst du die denn digital erschlagen wenn dir die Kugeln um die Ohren fliegen?
Wir erinnern uns: die deutsche Wehrmacht hat in kürzester Zeit ganz Europa und halb Russland überrannt - ganz ohne Satelliten, Internet, Smartphones, Breitband etc.
 
@LastFrontier: Wie das ausgegangen ist, ist dir aber auch klar, oder?
 
@MartinaS: Der Ausgang ist hier irrelevant. Es geht um die Sache schlechthin. Zwar wurden auch im letzten Weltkrieg Technologien erstmalig im grossen Stil eingesetzt (z.B. die Austattung der auch kleinsten Verbände mit Funk die eine nahezu zeitlose Koordination der Streitkräfte auch auf unterster Ebene ermöglichte), jedoch hat im laufe der letzten Jahrzehnte eine immer weiter fortschreitende Technik auch böse Falletüren geöffnet.
Wenn du z.B. den US-Streitkräften ihre Satelliten und GPS egnimmst (zerstörst), dann haben die ein ganz gewaltiges Problem. Keine Rakete, Marschflugkörper, Drohne etc. findet dann noch ihr Ziel.

Auch Nordkorea mit den Chinesen wurde nur durch taktisches Geschick und einem verwegenen Schachzug aufgehalten. Die Nordkoreaner und Chinesen haben die Amerikaner nämlich regelrecht überrannt. Und zwar so gnadenlos undeffektiv dass die US-Regierung den nochmaligen Einsatz von Atomwaffen erwägten. Und das obwohl die Ausrüstung der Asiaten mehr als desolat war.

Was ich damit eigentlich sagen will: wir verlassen uns auf und nutzen schon grob fahrlässig unsere Technelogien so selbstverständlich, dass wir keinen Plan B mehr haben wenn diese versagt, ausfällt oder eingeschränkt wird. Wir Technokraten werden dann Handlungsunfähig.
 
@Mangoral: Serbien, Irak, Libyen, Syrien... alles Krieg gegen Rußland und China. Die bunten Revolutionen gegen dem Westen (v. a. USA) unangenehme Regierungen. Der Iran ist aus dem Schußfeld im Moment. Den brauchen die USA derzeit um das irakische Volk zusammenzuschießen und das Kampf gegen ISIS zu nennen.
 
@LastFrontier: Wenn du z.B. den US-Streitkräften ihre Satelliten und GPS egnimmst (zerstörst), dann haben die ein ganz gewaltiges Problem. Keine Rakete, Marschflugkörper, Drohne etc. findet dann noch ihr Ziel.

Woher hast Du denn diese nicht richtige Information? Die Dinger finden ihr Ziel. Auch ohne GPS gedöns und das Zentimeter genau. Ich sag nur: "Kreiselkompass, Topografie, Geschwindigkeit, Magnetfeld und so weiter". Dazu braucht es nicht viel. GPS ist eine schöne Beitat, aber mehr auch nicht. Oder wie glaubst Du hat die V2 ihr Ziel gefunden? So sind große Waffen heute noch aufgebaut. Das nennt man redundanten Aufbau ;)
 
@SpiritOfMatrix: Die V2 hat mehr oder weniger zufällig irgendwo grob in der Richtung eingeschlagen und konnte keinesfalls Punktziele treffen. Die meisten V2 verfehlten ihr Ziel und hatten mehr psychologische Wirkung.
Am Magnetfeld orientiert sich kein Waffensystem. Dafür gibt es zu viele Anomalien.
Auch in der modernen Kriegsführung ist man immer noch darauf angewiesen Ziele vom Boden aus zu markieren oder via Video-Fernübertragung zu überwachen.
Sicher kann man all diese Systeme auch ohne HighTech ins Ziel bekommen. Allerdings fungieren sie dann mehr als Flächenwaffen mit entsprechenden Kollateralschäden oder eben "unwichtigen" Schäden und der Waffenaufwand wird höher.

Dass was die US-Militärs während des Golfkrieges im TV gezeigt haben, hat die Leute glauben lassen es wäre alles so einfach und ein "sauberer" Krieg. Dabei hat man nicht erwähnt dass diese Aufnahmen von den Leuten gemacht wurden die diese Waffen auch steuerten.
Denn ein Marschflugkörper kann sicherlich nicht seinen eigenen Einschlag DANACH filmen.
 
@LastFrontier: Du unterschätzt das Militär, die haben nicht nur einen Plan B, sondern einen Plan C, D, E, F etc. und das schon seit den Zeiten von Sun Zi, auch wenn Schlachten seitdem um einiges dynamischer geworden sind(Stichwort Funk). Vor Christus und laaange danach musste man noch alles durchplanen und für jede Eventualität vorsorgen, so kamen Legenden um "Genies" wie Zhuge Liang, Nobunaga, Mark Anton, Hannibal Barca, Napoleon etc. auf.

Amüsant: Plan B nennen Soldaten auch das Kampfmesser in ihren Stiefeln.
 
@LastFrontier: Mir schon klar das die V2 nicht Punkt genau war. Es sollte nur "während den Anfänge" aufzeigen. Mit zwei Handys in 20 cm Abstand und einen Fixpunkt kann man rein theoretisch jeden Punkt der Erden ansteuern. Was meinst Du was da das Militär zu Verfügung hat? Mit ein/zwei Drohnen/Überwachungsflugzeugen, sagen wir mal in so nicht offiziellen 30 bis 35km Höhe, ist kein GPS/Satellit mehr nötig. Dann zu deinen nicht funktionierenden Magnetfeldern. Jede größere Gebirgskette hat ihr eigene spezifische Magnetfeldresonanz. Das lang schon.

@MartinaS: Schon mal was von HARP gehört? Nach Plan "B" ist das dann wohl "D" öhm "C"(Harb's nicht so mit dem ABD). ;)
 
@monte: Krieg mit Russland nein... Aber ja ich habe aus seine Rede auch ähnliches herausgehört... ich denke eher, dass die USA Nordkorea vom Netz genommen hat und die irgendeinen Weg gefunden haben wieder online zu kommen...
 
@monte: Nein, eher weniger... Obama wird, als US Präsident, die Geschichte von Korea ganz genau kennen. Mehr als allerhöchstens Wirtschaftssanktionen ist da nicht möglich.
 
@monte: "man werde es nicht dulden, dass US Unternehmen so von Terroristen erpresst werden" Wäre aber auch ein komische Aussage, denn Sony ist ja nun mal kein US Unternehmen.
 
@fieserfisch: :D - naja. Gab wohl auch mal Zeiten in denen man sich mehr Mühe gab um Vorwände zu schaffen, militärisch aktiv zu werden.
 
@monte: Ja, brilliante Vorwände wie "Die haben unsere Prinzessin entführt".
 
@monte: Als Friedensnobelpreisträger kann man halt schonmal mit Krieg drohen... .
 
Kurze Techdemo der NSA :D Wahnsinn was die für Power haben :)
 
@psyabit: Die NSA kann da nichts abschalten. Nordkorea ist über China angebunden.
 
@LastFrontier: Irgendwie bezweifle ich das es für die NSA einen toten Fleck gibt.
 
@psyabit: Die haben mehr tote Flecken als ihnen lieb ist.
Krim und Ostukraine blieb der NSA und auch CIA verschlossen. Auch gegen die Taliban hat kein HighTech genutzt. Bin Laden wurde nur durch einen Zufall aufgeklärt. Der Vormarsch der IS ging denen auch durch die Lappen. Genauso wie die chemischen und biologischen Waffen im Irak-Krieg die definitiv nicht vorhanden waren.
Und zu guter letzt: die Angriffsziele für die US-Luftschläge im 2. Golfkrieg kamen nicht von den Amerikanern, sondern vom deutschen BND. Die Gefechtsaufklärung unmittelbar vor der Offensive wurde durch Grossbritannien geleistet.
Und die gesamte Angriffstaktik und Vorgehensweise hat man aus Rommels Plänen entnommen. Der sollte nämlich ursprünglich über Ägypten, Syrien die Ölfelder im Irak für das Deutsche Reich sichern.
 
@psyabit: 10.000 Hacker mit einem millionen Budget < Ein Chinese an der richtigen Stelle mit einer Kettensäge.
 
@psyabit: Kein Kunststück, wenn die Software auf Rechnern und Routern von amerikanischen Konzernen produziert wird und man sich daher überall Zugang verschaffen kann. Das ändert China mit seinem eigenen Linux aber wohl nun nach und nach. Eigene Router bauen die Chinesen auch. Da werden sich die Amis wohl bald mehr Mühe geben müssen, wenn sie den Chinesen ins Handwerk pfuschen wollen.

Das gute an der Sache ist, dass die Regierung von Nordkorea auf diese Weise wohl schnell lernen wird, dass wichtige Daten und wichtige IT-Infrastruktur des Landes keine Verbindung zum Internet haben und man auch offline niemals Updates von amerikanischen Herstellern einspielen darf (siehe der Fall Stuxnet). Daher lacht sich die Regierung Nordkoreas beim nächsten "digitalen" Angriff nur noch über die Amis kaputt, wenn sie das nicht jetzt schon getan haben. Wen interessiert schon, wenn das Internet mal nicht verfügbar ist?
 
Frage: hat Nord-Korea überhaupt ein Internet?

Soweit ich das anderswo gelesene verstanden habe, gibt es dort für eine Exklusive Privilegierte Gruppe ein Intranet, also kein "Öffentliches" oder "allgemein zugängliches" Netz?
Die Offiziellen Netzseiten "sollen" über Ausländische Server zur Verfügung stehen?

Wie könnte bei einen solchen Szenario der obige Artikel Wirklichkeit werden?
 
@Kribs: die priviligierte wie du sie nennst, haben zugang zum internet. Und der rest des landes, wenn sie denn auf etwas aehnliches zugreifen koennen, greifen aufs intranet zu. Zumindest hab ich dies so verstanden.

Bisher hab ich aberwohl erlesen das korea nur ca 1024 ip adressen hat. Die landeseigene seite von N-korea wird zudem in japan gehostet.
 
@MBUS: Warum eigentlich in Japan und nicht China? :D
 
Vielleicht waren es ja einige Cybersöldner beauftragt von....
 
@spackolatius: Sprech es nicht aus
 
Dass Xbox Live mehr Kapazität als NK hat halte ich nichtmal für unwahrscheinlich.
 
... und ihr alle habt heute morgen keine anderen Sorgen? zu viel Weihnachtsurlaub?
 
@222222: nö, welche sorgen soll man denn zu weihnachten haben außer das sich min 2 atom mächte sich gängeln^^
 
@hellboy666: sehr schön gesehen. ;)
 
Mehrere Stunden ohne Porn...ich würde durchdrehen.
 
Ich glaube ich weiß wer es war, bin mir zwar nicht ganz sicher , aber ich glaube es zu wissen wer es war, wart nur das gibt Konsequenzen!
 
Nordkorea als "Rache" für 9 1/2 Stunden aus dem Netz kicken kommt mir dann doch ein bisschen zu harmlos vor, als das man da die Behörden der USA hinter vermuten könnte. Ich glaube wenn die wirklich wollten würde so eine Aktion anders aussehen.
 
@Memfis: waren das nicht mehr 9 Stunden und 11 Minuten? Ahrg, jetzt hagelt es minus(...wenn nicht draußen, dann halt hier...).

Ich liebe Sarkasmus.
 
Anonymous, Nordkorea irgendwelche Organisationen und was haben die Illuminaten damit zu tun?
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