Googles Suche nach dem Partner für das selbstfahrende Auto

Seit der ersten öffentlichen Präsentation von Googles selbstfahrendem Auto Ende Mai war nicht mehr viel von dem neuen Projekt zu hören. Jetzt hat der verantwortliche Manager bei Google, Chris Urmson, dem Wall Street Journal ein Interview gegeben und ... mehr... Google, Selbstfahrendes Auto, Google X Bildquelle: Google Google, Selbstfahrendes Auto, Google X Google, Selbstfahrendes Auto, Google X Google

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Hoffentlich kommt da bald was auf den Markt, schließlich ist das wohl eine der besten Erfindungen seit Jahrzehnten. Auch wenn es wahrscheinlich auch noch Jahrzehnte dauern wird bis sowas bei uns dann auch tatsächlich auf die Straßen darf.
 
@Johnny Cache: Und dann noch Jahrzehnte, bis die aktuelle Generation ausgestorben ist und so etwas auch tatsächlich akzeptiert und angenommen wird.

Ich fänds jedenfalls super. Erstens dürfte es deutlich schneller gehen (wenn keine echten Menschen mehr im Straßenverkehr sind) und zweitens deutlich entspannter (auch weil keine echten Menschen mehr unterwegs sind :p).
 
@Draco2007: auch Parken wird entspanter ich denke hier gerne an die Parkhäuser von IRobot, da fährt das Auto selbstständig zum Parkhaus und erhängt sich (Sinngemäß)
 
Gut so, im Automobil-Sektor tat sich in den letzten Jahren leider sehr wenig.
 
@!Mani!: Findest du? Also wenn ich meine Autos vergleiche, vorher Audi 80 Bj 1989, Danach Audi A4 Bj 1997 und jetzt mein Audi A6 Bj 2012, muss ich sagen das sich da sehr viel getan hat. Sowohl in der Sicherheitstechnik, Motortechnik, Kompforttechnik als auch in der Mediatechnik. Z.B. brauche ich zum Ölstand messen gar nicht mehr aussteigen, einfach auf dem Display Ölstand anzeigen auswählen und gut ist. Im Gegenzug sind eigene Reperaturen dadurch leider immer schwieriger geworden oder überhaupt die Fehlereinschätzung ohne Diagnosesoftware. Hat halt alles zwei Medailienseiten.

Sicher, sie haben alle noch vier Räder und ein Lenkrad, aber da kann ich nur das selbe sagen wie bei Windows, es kommt nicht nur auf die Oberfläche an.
 
@Tomarr: Aber das sind alles nur relativ geringfügige Detailverbesserungen, wenn auch in sehr großer Menge. Großartige Veränderungen wie z.B. ein Elektroantrieb, welchen man gerade auch in diesem Fall sehr gut gebrauchen könnte, gab es wirklich nur sehr wenige.
 
@Johnny Cache: Naja, aber du kannst dir nicht nur den Antrieb raus picken, sagen aha das meiste ist noch Verbrennungsmotor also hat sich nichts getan.

Den Elektromotoren stehe ich eh sehr skeptisch gegenüber. Gerade auch wegen der Akkuentsorgung usw. Das A und O ist es noch lange nicht. Da habe ich schon von besseren Erfindungen zumindest gehört. Ein Brasilianer soll z.B. einen Motor entwickelt haben der nur mit Wasser läuft, sprich Gartenschlauch ran und los.

Problem ist nur das solche Erfindungen natürlich schnell in der Schublade eines Ölmultis verschwinden.

Und wenn du das Gefühl hast das Erdgas- Wasserstoff und Elektroantriebe eher halbherzig auf den Markt kommen und weiter entwickelt werden dann mag das daran liegen das die mit der Kohle, sprich die Ölmultis gar kein Interesse am Durchbruch dieser Technologien haben. Es kümmert in wirklichkeit keine Sau.

Aber andersrum gesehen, als Harison den Motor entwickelte war der bestimmt noch nicht so ausgereift und stark wie unsee heutigen, Ich schätze mal da kommt noch einiges.
 
@Tomarr: Daß Akkus ein Problem sind ist eine klare Sache, allerdings ist der Markt noch sehr jung, selbst wenn Firmen wie Tesla bewiesen haben daß man selbst mit aktueller Technik tatsächlich schon brauchbare Autos bauen kann. Richtig rund wird es wohl erst gegen wenn Akkus lediglich zur Pufferung verwendet werden und der Rest z.B. von einer Wasserstoff-Brennstoffzelle befeuert wird.
Daß von großen Firmen sowas gar nicht gewollt ist kann man an so sonderbaren Konstruktionen wie dem BMW i3 erkennen, welcher aus welchen Gründen auch immer für seinen dringend benötigten Range Extender gerade mal einen 9l-Tank spendiert bekommen hat, was so ziemlich genau gar nichts bringt. Niemand kann mir erzählen daß es sie umgebracht hätte da einen kleinen 40l-Tank zu verbauen um das Fahrzeug wirklich alltagstauglich zu machen.

Aber das alles könnte sich auf einen Schlag ändert wenn sich nur ein Hersteller dazu aufrafft und mal alle Entwicklung aus der Schublade läßt. Dann hätte dieser einen gewaltigen Vorsprung und der ganze Rest wäre im Zugzwang. Warum das nicht geschieht werde ich wohl nie verstehen. Es ist fast so als ob sie die Marktführerschaft fürchteten.
 
@Johnny Cache: ICh glaube es geht hier, wie so oft, um Patentangst. Es gibt ja schon sehr viele Alternativen. Wasserstoffbrennstoffzelle hast du ja schon genannt. Wurde aber meines erachtens wieder eingestampft, zumindest habe ich lange nichts mehr davon gehört.

Ich bringe da mal den Wassermotor aus Brasilien ein, ich schätze mal das Patent ist so schnell aufgekauft worden und wurde in eine Schublade versteckt das es kaum einer gemerkt hat.

Nikola Tesla, wo du die gleichnamige Firma erwähnt hast, der hat schon zu seiner Zeit eine Methode zur freien Energiegewinnung erfunden die wirklich alle unsere Probleme lösen würde. Das dumme ist nur sein Patentantrag ist so ungenau das niemand das Teil nachbauen kann und von der Energielobby wahrscheinlich auch unterdrückt werden würde weil keiner dann ncoh mit Strom Geld verdienen würde.

Aber selbst wenn wir bei Verbrennungsmotoren bleiben würden gibt es umweltfreundliche Ansätze. Ich habe vor ca. 3-4 Jahren einen Bericht gesehen in dem jemand eine Alge gezeigt hat, die er gezüchtet hat, die nur Sonne braucht, Wasser logischerweise und jede Menge CO2, mit anderen Worten das wären wir dann auch los, um daraus in kürzester Zeit echtes Öl zu produzieren. Ich glaube innerhalb eines Monats sind die Algen dann verwertbares Rohöl. Wenn sich diese Alge durchsetzen würde wären wir schon ein paar Schritte weiter weil dann die normalen Verbrennungsmotoren schon Umweltneutral benutzt werden könnten.

Aber, wie bei allem, Irgendjemand sieht darin eine Gefahr für sein Einkommen also wird es wohl nichts werden.
 
Ich glaube nicht dass sich die grossen Autokonzerne hier das Heft aus der Hand nehmen lassen und da eine Partnerschaft mit Google suchen, sondern da "selbst" was auf die Beine stellen.
 
@LastFrontier: Das mögen sie wollen. Aber ich glaube nicht, dass sie dazu in der Lage sind.

Meiner Erfahrung nach ist alles was auch nur entfernt mit IT zu tun hat bei den großen Autokonzernen ein riesiger Haufen Mist.
Und damit meine ich nicht (nur) die Erfahrungen mit den diversen Softwaresystemen in einem Auto, sondern viel eher die internen Prozesse und Vorgehensweisen innerhalb der Konzerne was Software (-entwicklung) angeht.

Google hingegen hat in den letzten Jahren auf dem Feld der autonomen Fahrzeuge massiv geforscht und ich glaube nicht, dass sie das gewonnene Wissen einfach so hergeben.

Mal schauen, könnte interessant werden. Am Ende baut Google einfach selbst ein Auto ^^
 
@Draco2007: bin deiner Meinung. Google verfügt über ein unglaubliches Wissen und eine unglaubliche IT-Infrastruktur, auf die die KI (künstliche Intelligenz) aufbaut. Und ich denke, wer sich jetzt (vergleichsweise günstig) mit Google zusammenschliesst, der dürfte später einmal stark davon profitieren.

Den selbstfahrenden Autos gehört mMn die Zukunft. Wenn ich mir mal vorstelle am Feierabend im Auto zu sitzen und Fern zu sehen, während das Auto mich heim fährt... klingt schon verlockend ^^
 
@Draco2007: Selber bauen vielleicht nicht, aber es könnte durchaus sein daß sie von einem bestehenden Hersteller eine Fertigung eines Auslaufmodells übernehmen und deren Fahrzeuge entsprechend modifiziert produzieren.
Es muß ja noch nicht mal was super tolles sein, aber ein kleiner, sparsamer Wagen der von alleine Fahren kann wäre das perfekte Pendlerauto. ;)
 
@Draco2007: Dann glaubst du leider falsch. Recherchiere mal etwas über selbst fahrende Autos. Google ist hier keinesfalls Spitzenreiter. BMW, Audi und Volkswagen besitzen bereits ihre eigenen Autos - und das bereits in zweiter Generation. (Volvo startet dieses Jahr ein Pilot Projekt mit 100 selbst fahrenden Autos im Stadtgebiet)

Während Google sich immer noch Radar-Massten aufs Dach schraubt, haben BMW und Volkswagen es bereits geschafft, die Technik unsichtbar in die Fahrzeuge zu integrieren.

Beispiel BMW:
http://fotos.autozeitung.de/938x704/images/bildergalerie/2014/01/CES-2014-BMW-selbstfahrende-Autos-hochautomatisiertes-Fahren-01.jpg

Deutsche Autohersteller wollen bis 2020 Serienreife Fahrzeuge zur Verfügung haben.

m.M.n. sieht Google, dass sie auf diesem Gebiet den "Platzhirschen" unterlegen sind und versuchen sich deshalb irgendwo einzukaufen um später auch ein Stück vom Kuchen zu haben.
 
@LastFrontier: Ich will es mal so sagen, ein BMW, Audi oder Mercedes mit mehreren 100 PS, oder typische US Autos, die ab 5 Liter Hubraum anfangen, sind nicht gerade die Zielgruppe von so etwas.
Sicher, es gibt Kleinwagen, auch mit Elektro und Hyprid, aber ich habe so das Gefühl, die laufen nach dem Motto "Wir müssen sowas anbieten, irgendein Kunde fragt vielleicht mal nach sowas.", viel mehr aber auch nicht.
 
@Lastwebpage: Bei intelligenten Autos und Verkehrsleitsystemen braucht es solche Boliden nicht mehr da die Geschwindigkeit der Fahrzeuge an den Gesamtverkehrsfluss angepasst wird.
Es geht ja nicht nur um das entspannte fahren sondern auch um ökologie.
Denn den erhofften Zeitvorteil den sich Schnellfahrer wünschen, gibt es nicht und liegt selbst auf Langstrecken nur im Minutenbereich.
Haben Tests ja schon alles belegt.
 
@LastFrontier: Naja, wenn alle Fahrzeuge in der Kolonne 200 Fahren würden und nicht das lustige "Brems - Beschleunigungs"-Spiel nötig wäre, weil sich niemand an das Rechtsfahrgebot hält, dürfte die Zeitersparnis doch deutlicher sein.
 
@Draco2007: Es fahren nicht alle 200, weil es schon gar nicht alle können.

Ein intelligentes System würde zudem die Abstände der "200er" erst mal rigoros vergrössern.
das Modell Freie Fahrt für Freie Bürger hat sich dann erledigt.
 
@LastFrontier: Ich glaube da weniger sondern guck von Zeit zu Zeit mal was auf dem Patentsektor in der Richtung passiert. Und da ist schon seit Jahren sehr extrem erkennbar das Firmen wie Google oder Apple sich nahezu jede Lösung haben patentieren lassen. Das bedeutet dann wie im Artikel erwähnt nicht automatisch das diese Firmen Fahrzeuge bauen wollen, aber inwieweit dann Softwarelösungen ohne sie oder ohne Lizenzgebühren möglich sein werden wird noch extrem spannend.
 
@aliasname: Die Entwicklung wird sicherlich spannend. Nur sehe ich auf der anderen Seite, dass Google da momentan nur ein riesen Tamtam macht.
Denn in Sachen selbstfahrende Autos sind Autohersteller wesentlich weiter wie Google.
 
@LastFrontier: logisch über 700.000 Meilen ist ja nun auch eher ein Witz. Allerdings glaub ich manchmal das deren Software leider nur ähnlich intensiv getestet wird, was auch nicht wirklich google spezifisch ist sondern ein grundsätzliches Problem darstellt.
 
Viel besser wäre, wenn sie erst einmal eine Umfrage in der Bevölkerung machen, ob die Mehrheit überhaupt selbstfahrende Fahrzeuge haben möchte.

Aber das ist wieder die typische Demokratie. Ein Großkonzern wirft es auf den Markt und die Bevölkerung muss es akzeptieren, ob sie es wollen oder nicht.
Dafür sorgen schon die Politiker, die dann meistens noch im Aufsichtsrat der Konzerne als Nebentätigkeit sitzen.
Dann kommt das Gesetz halt von ganz oben, dass keiner mehr selbst fahren darf.

Ich kenne zur Zeit niemanden, dem es gefallen würde, wenn das Auto selbst fährt.

Wo bleibt dann der Fahrspaß. Dann kann man gleich Bus und Bahn fahren.

Was darf der Mensch in Zukunft dann überhaupt noch machen. So wie es aussieht, wird jeder dann selbstständig vom System gesteuert. Wer davon abweicht wird bestraft.

Wir sind nach und nach auf dem Weg das wir alle untergebene dicke Zombies werden, weil keiner mehr nur einen Handschlag selbst erledigen darf, weil es ja zu gefährlich ist..
 
@andi1983: Nur weil du niemanden zu kennen scheinst den sowas interessiert bedeutet noch lange nicht daß dafür sogar ein sehr großes Interesse besteht. Allein schon mal sehr viele Pendler die jeden Tag Stunden sinnlos auf der Straße verbraten wären sicher dankbar wenn sie die Zeit sinnvoller und vor allem deutlich stressfreier verbringen könnten.
Oder da wären viele ältere oder behinderte Leute die überaus glücklich wären wenn sie sich durch ein solches System zumindest einen Teil ihrer Selbstständigkeit bewahren könnten.
Und dann wären da natürlich viele Firmen für die es ein gewaltiger Fortschritt wäre wenn ihre Fahrzeuge Waren ohne jeden Fahrer und damit vor allem ohne Zwangspausen von A nach B bringen könnten.
Oder wie wäre es mit einem Taxidienst der im Prinzip wie Uber nur ohne Fahrer funktioniert?
Oder wäre es nicht toll wenn man z.B. einen Transporter für einen Umzug bestellen könnte obwohl man dieses Fahrzeug selber nicht fahren darf oder man es sich einfach nicht zutraut? Da sind sogar völlig neue Fahrzeugklassen wie z.B. sowas wie ein VW Caddy mit einer Ladebordwand, mit der man dann auch alleine größere Gegenstände wie eine Waschmaschine ohne großen Aufwand verfrachten könnte.

Aber wahrscheinlich hast du recht und es gibt keine sinnvolle Anwendung für solche Fahrzeuge und niemand möchte sowas haben...
 
@Johnny Cache: Oh ja da hast du natürlich recht. Noch mehr Arbeitslose schaffen.

Wie konnte ich das nur vergessen. Das wiegt natürlich mehr auf, wie Menschen die noch selbst ein Fahrzeug steuern wollen.

Und wie gesagt. Für alle deine Aufzählungen gibt es heute schon alle Möglichkeiten.
Bus, Bahn, Spedition, Paketdienst usw.

Es mag sein, dass es für einige eine Hilfe ist. Aber muss man deshalb den großen Prozentsatz gängeln.
 
@andi1983: Und in wiefern wirst du oder irgendjemand anderes gegängelt wenn ich mit einem selbstfahrenden Auto unterwegs wäre? Das möchte sich mir immer noch nicht wirklich erschließen.

Was die Arbeitsplätze angeht hast du vollkommen recht daß allein bei uns durch sowas locker mehrere hunderttausende wegfallen werden. Und das ist auch gut so, denn es ist schließlich völlig stupide und vor allem unnötige Arbeit.
Das Problem ist vielmehr daß hier krampfhaft an einem veralteten gesellschaftlichen Konzept festgehalten wird, welches aber schon seit vielen Jahren nicht mehr funktioniert. Schon jetzt hat rund jeder achte keinen Arbeitsplatz und wenn man es drauf anläge dürfte es sicher möglich sein im nächsten Jahrzehnt auf mindestens jeden dritten zu kommen. Und das wäre in vielen Fällen schon allein mit Hilfe von kompetenten Mitarbeitern und nicht erst durch mehr Technik möglich.

Letztendlich brauchen wir eine Gesellschaft wie in Star Trek, in der Arbeit optional ist, aber bis es soweit ist müssen wir erst noch den einen oder anderen Krieg oder Bürgerkrieg hinter uns bringen... und diese sind wohl leider nicht optional. Aber hey, Wiederaufbau schafft natürlich auch Arbeitsplätze.
 
@Johnny Cache: Ja ich denke auch, der Weg hin zur "arbeitslosen" Gesellschaft ist noch ein weiter (und vielleicht auch ein blutiger), aber dennoch ein schöner Gedanke.
 
@Johnny Cache: Gegängelt wird man deswegen, weil es dann keine Option mehr geben würde, dass jemand selbst fahren könnte, da sonst die autonomen Fahrzeuge sozusagen durcheinanderkommen würden.

Also wird man dazu gezwungen.

Und glaubst du wirklich das eine Gesellschaft mit "optionaler" Arbeit funktionieren würde ?
Woher würden Leute die dann nicht mehr arbeiten möchten ihre Lebensmittel, Häuser usw. bekommen ?

Wieso sollten dann andere Menschen arbeiten, wenn es andere nicht machen, und ggf. das gleiche bekommen.

Wir sind halt nicht bei Star Trek, sondern im richtigen Leben.

Und mir war schon klar, dass man hier auf einer Computer Technik Seite solche Reaktionen bekommt.
Weil hier finden es natürlich alle toll, wenn der Computer das ganze Leben übernimmt.

Wieso spielen dann überhaupt noch welche Rennspiele, bzw. andere Spiele ? Dann müsste es ja auch toll sein, wenn der PC das Spiel alleine per Makro durchspielt und diejenigen nur noch zusehen.
 
@andi1983: Natürlich wird es die Option geben selber zu fahren, allein schon weil es niemals die Möglichkeit geben wird auf einen Schlag alle Fahrzeuge zu tauschen. Beide Systeme werden nebeneinander existieren, wobei es aber gut möglich ist, daß das unserere System mehr kosten wird, was dann vermutlich die manuell gesteuert sein werden.

Dir ist hoffentlich schon klar daß auch heute schon Leute die nicht arbeiten nicht verhungern müssen und entsprechend versorgt werden. Allerdings ist es heute noch nicht zur Normalität geworgen, was sich aber sicher bald ändern wird.
Das Problem ist ja auch nicht daß viele Leute nicht arbeiten wollen, sondern daß selbst die die es wollen keine Arbeit finden, was noch nicht mal schlimm wäre, wenn andere oft auch produktive Aktivitäten finanzierbar wären. Außer rumsitzen ist heute kaum irgendwas möglich.
Natürlich sollten Leute die sich einbringen auch entsprechend kompensiert werden, aber für nicht wenige Leute wäre die Arbeit an sich schon eine sehr wichtige Sache die man so oder so erledigen möchte. Wenn du jemals arbeitslos gewesen wärst würdest du das sicher verstehen.

Du scheinst offensichtlich zwischen Zwang und Vergnügen nicht unterscheiden zu können, was mir ehrlich leid tut. Ich werde sicher nicht aufhören zu spielen, ganz einfach weil es mir Spaß macht Leute an anderen Computern zum Fluchen zu bringen. Die Gewißheit daß ein Mensch einen Anfall bekommt ist viel lohnender als einfach nur eine KI zu besiegen.
Im Gegensatz dazu ist in sehr vielen, wenn auch nicht allen, Fällen ein Job einzig und allein für die Finanzierung da und nicht zum Vergnügen. Dazu gehört vor allem auch der Weg zur Arbeit und als jemand der schon mal mehrere Jahre lang jeden Tag selbst im Idealfall mindestens 4,5h unterwegs war kann ich dir versichern daß man mit selbstfahrenden Autos diese Zeit nicht nur reduzieren, sondern vor allem auch sinnvoller nutzen könnte. Da wäre es wohl jedem scheißegal ob du weniger "Spaß" auf der Straße hättest...
 
@Johnny Cache: Wer 4,5 Stunden Wegezeit zur Arbeit in Kauf nimmt, sollte einfach den Job wechseln, oder sich ein Zimmer in der Nähe nehmen.

Weil wer so vom auch so tollen und umweltfreundlichen selbstfahrenden Auto spricht, kann auch hier sofort anfangen und benötigt es gar nicht.

Ich bleibe dabei, und hoffe das es genauso floppt wie die Spionage Brille Google Glass.
 
@andi1983: Fahrspass? Sorry wenn es dir darum geht, dann fahr auf eine Rennstrecke und fahr da.

Fakt ist, dass der Faktor Mensch im Straßenverkehr sowohl Risikofaktor Nummer 1 ist, als auch der Hauptgrund dafür, dass es nur "langsam" voran geht.

KI-Systeme die miteinander kommunizieren sind das perfekte Mittel um Unfälle zwischen diesen Fahrzeugen praktisch vollständig zu vermeiden.
Auf den Autobahnen könnten sich solche Fahrzeuge zu Kolonnen zusammenschließen mit nur wenigen Zentimetern Abstand zwischen den Fahrzeugen, was den Spritverbrauch MASSIV senkt.
Wenn der Fahrer nicht mehr entscheidet "Oh heute fahre ich mal 100 auf dem Mittelstreifen", sondern die KI das Ziel hat so schnell und sicher wie möglich zu fahren und das für ALLE gilt, können die KIs praktisch ALLE Spuren mit 200 befahren und wenn eine KI bremsen muss, weil sie eine Abfahrt nehmen muss oder ein technisches Problem bemerkt, werden alle umliegenden KIs informiert.

ICH kann mir persönlich nichts besseres vorstellen, als die vollständige Verbannung des Menschen aus dem Straßenverkehr.
Spass kannst du dann auf Rennstrecken haben. Und wenn es so viele Menschen gibt, die Spass am Fahren haben, wird es auch mehr Rennstrecken geben, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind.

Aber ICH will nur schnell von A nach B kommen. (Ja auch mir macht fahren Spass, aber das ist bei mir nur Nebensache)
Und nur weil der Verkehr von KIs geregelt wird, werden wir noch keine untergebenen dicken Zombies. Oder nimmst du beim Fahren ab?
 
@Draco2007: Man könnte die Autos auch direkt kuppeln und nur jedes dritte Auto liefert Traktion, spart noch mehr. Um das ganze spursicherer zu machen, setzen wir das Ganze auf eine Vorrichtung, die Lenken vollkommen überflüssig macht. Diese nennen wir dann "Schienen". Ups, gibts schon, nennt sich Zug.

Deine Visionen in allen Ehren. In der Theorie sieht das gut aus. Aber eh das praktikabel wird, werden noch sehr viele Jahre ins Land gehen und vor allem, es werden massive Investitionen in die Infrastruktur von Nöten sein. Wer soll das alles bezahlen? Und wird es Möglichkeiten geben, einzugreifen oder ist man auf Gedeih und Verderb der Technik ausgeliefert? 200 km/h mit wenigen Zentimetern abstand erfordert eine absolut 200%ig zuverlässige Datenübertragung. Diese kann nie und nimmer gewährleistet werden. Was passiert dann? Bremsen dann alle Autos im Land, wenn der Datenstatus des Systems für Bruchteile von Sekunden unklar ist? Oder krachen die im geringen Abstand fahrenden Gondeln gar zusammen, wenn es beim Traffic ein Delay gibt?
Und welches System wird Ton angebend sein? Wird es einen Standard geben, der sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigt? Es stellen sich soviele Fragen dabei, auf die eine Antwort zu finden äußerst schwierig sein wird. Allein der Haftungsaspekt bei Unfällen (und sag nicht, die wird es nicht geben, das wäre absolut blauäugig).
 
@topsi.kret: Ein Zug hat ein Problem, nennt sich Bahnhof....
Alle Leute die am Zug "teilnehmen" müssen an einem Bahnhof aus und einsteigen.

Ja der Vergleich passt, aber der Vorteil des KI-Auto-Zugs ist, dass jedes Teil des Zugs ein anderes Ziel haben kann und auch autonom fahren kann und diese Zusammenschlüsse immer nur temporär stattfinden.
Das heißt ich komme mit meinem KI-Auto immer noch von Tür zu Tür ohne Anhalten oder Umsteigen, aber dank KI deutlich schneller, sicherer (als normales Auto) und energiesparender.

Und ich habe nicht gesagt, dass ich für alle Probleme eine Lösung habe, oder gar in den nächsten 1-2 Jahren sehe.
Was ich hier dargestellt habe ist eine Utopie (meinerseits) als Kontrast zu der komplett ablehnenden Haltung von andi1983. So wie es sein KÖNNTE.

Und ja die Punkte die du ansprichst sind bisher ungelöste Probleme.
Leider kommt vorher noch ein Problem, was meiner Meinung nach, noch schwerwiegender ist.
Was ist mit der Zeit dazwischen? Also zwischen heute (nur Menschen) und irgendwann (nur KI). Nur KI ist verhältnismäßig einfach, weil man sehr gute Annahmen treffen kann (und ja definierte Standards an die sich alle zu halten haben gehören dazu). ABER Menschen sind unberechenbar...
Also braucht es deutlich "bessere" KI-Systeme für einen hybriden Verkehr (Menschen UND KI) als in einem reinen KI-Betrieb.

Und DAS wird vermutlich noch Jahrzehnte dauern, wie unser gecachter Johnny in o1 schon festgestellt hat. Trotzdem hoffe ich, dass ich meine Utopie noch sehen darf (auch wenn ich nicht dran glaube ^^)
 
@Draco2007: Soso also muss man Fahrspaß gleich mit einer Rennstrecke vergleichen..

Das Unfallargument zählt nicht wirklich. Wenn du dich mal informieren würdest, dann liegen Unfälle im Straßenverkehr ganz weit hinten in der Liste.

Wie konnte nur der Mensch bis jetzt überleben.. Fragen über Fragen.

Ob Autos selbst fahren, oder nicht, das ändert nichts an der Verkehrsfülle.
Eine Lösung wäre nur, wenn mehr Menschen (gerade ältere) auf Bus und Bahn umsteigen würden. Und diese Lösung haben wir heute schon. Da brauchen wir keine selbstfahrenden Autos. Die können sich auch nur hintereinanderreihen.
 
@andi1983: Na, hat da heute wieder einer ohne sein Alumützchen geschlafen?
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