Zwangspause: WhatsApp will Spam-Usern zeitliche Sperre verpassen

WhatsApp hat dafür gesorgt, dass sich Millionen Menschen mit ihren Handys austauschen. Manche Nutzer treiben es dabei aber offenbar zu bunt. Die Macher des Messengers sorgen jetzt dafür, dass unkreative Vielschreiber und Spammer mit einer zeitlichen ... mehr... App, Logo, whatsapp Bildquelle: Whatsapp App, Logo, whatsapp App, Logo, whatsapp Whatsapp

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Ein sehr sinnvoller Schritt! An irgendwelchen standardisierten und millionenfach kopierten Weihnachts- oder Neujahrsgrüßen ist mir auch nicht besonders viel gelegen.
 
@M!REINHARD: Jo, wenn ich nicht namentlich in der Nachricht erwähnt werde (also "Hallo XY") kann ich auch auf die Grüße verzichten!
 
"Zu guter Letzt können auch alle Nutzer von WhatsApp ausgeschlossen werden, die sich bei ihrer Kommunikation besonders unkreativ zeigen. So soll auch das Versenden von identischen Nachrichten an zu viele Menschen zu einem temporären Bann führen können." Wie geht das mit einer verschlüsselten Nachricht, die WhatsApp ja eigentlich nicht lesen kann? -- Allgemein finde ich diesen Schritt nicht gut, verwende WhatsApp aber zum Glück nicht.
 
@dsTny: Der Hash-Wert der Nachrichten wird dann wohl identisch sein. Den Inhalt muss man nicht kennen, um hinreichend genau beurteilen zu können, dass dieser identisch ist.
 
@M!REINHARD: Das lässt aber theoretisch eine Rückverfolgung zu, zumal ja angeblich sowohl public als auch private keys zum Einsatz kommen, soweit ich weiß. Finde das etwas seltsam..
 
@dsTny: Ja aber nur bei den Textnachrichten, die du von Android zu Android schickst (nicht bei Gruppenchats).
Der Rest wird zur Zeit noch unverschlüsselt gesendet. WhatsApp will das aber noch ändern.

Und wenn du Medien verschickst, wird auch nur der Hashwert geprüft, dass siehst du am besten wenn du ein großes Video weiterleitest, denn dieses wird nicht erneut hochgeladen.
 
@dsTny: Die Lücke ist bei Software spätestens (und vollkommen unerheblich des Urhebers) das Endgerät.
 
@M!REINHARD: Nunja... bei einer vernünftigen asymmetrischen Verschlüsselung werden ausreichend Zufallsdaten mit gesendet um einen Hashwert vollkommen unbrauchbar zu machen.

Könnte mir viel ehr vorstellen, dass die App an den Endgeräten eine Art Spam-Filter (also außerhalb der Verschlüsselung) mitbringt. Ist ja auch nicht tragisch. Da die Apps laufend aktualisiert werden können auch die Spamfilter aktualisiert werden. Wenn ein User auffällig häufig Bockmist schreibt bräuchte die App nur an den Server zu senden "User XYZ hat Versenden von SPAM-Nachrichten-Grenze überschritten". gefolgt von Ban 1... das wird hinterlegt und wenn's wiederholt vorkommt kann sogar ein vollständiger Ausschluss erfolgen.

Auch die Sache mit "Nutzer nicht in Kontaktliste" deutet auf einen Spamfilter am Endgerät hin.
 
@dsTny: Sehr gute Frage^^

Ich will doch mal stark hoffen, dass die dafür einen Hashwert an die Nachrichten hängen. Alles andere wäre ja schon wieder skandalös.
 
@doubledown: skandalös hin und her... alles irgendwo aufgebauscht. Nehmen wir mal die "harken"-Sache: Selbst bei Threema gibt es vergleichbares seit jeher: Du siehst wann du die Nachricht versendet hast, sie auf dem Gerät des Gegenübers eingegangen ist sowie wann diese vom Endgerät als "betrachtet" markiert wurde. Nur sagt da niemand was zu.
 
@Stefan_der_held: Bei Threema kann man das "Gelesen" ausstellen, bei WhatsApp momentan nicht.. Ich glaube, vielen ging es genau um diese Option :)
 
@dsTny: Lol, schreib mal dem Support von WhatsApp. Das würde mich auch mal interessieren.
 
Dann werden aber viele Schüler/Jugendliche reihenweise gesperrt. Ich kenne Teeny "Pärchen", die nichts besseres zu tun haben, als sich den ganzen Tag nur Herzen zuzuschicken...
 
@LoD14:...wieso meldest du dich nicht mehr....was ist den los....??? Liebst du mich nicht mehr.... dann wenig später auf Facebook: Hilfe, ich bin bei WA gesperrt...
 
@LoD14: Früher hat man sich halt Papierschnipsel mit aufgemalten Herzchen zugeschoben. Bitte nicht immer pauschal die Jugend kritisieren. Vieles läuft heute genau so wie früher auch - nur auf einem anderen Medium. :)
 
@RebelSoldier: Is schon was anderes, ob man seinem sitznachbarn ein zettelchen zuschiebt, ober eine ganze bahnfahrt dem freund alle 10 sekunden herzechen schickt, wenn man sich dann 5 minuten später am zielbahnhof doch sieht.
 
@LoD14: Stimmt früher die Herzchen hat man sich "geschickt" obwohl man im selben Raum war. Heute macht man es wenn man auf dem Weg zur Person ist.
 
@LoD14: Stimmt. Ist doch toll, wenn man sich dank der heutigen, technischen Möglichkeiten schon vorab aufeinander freuen kann bzw. dies in der jugendlichen Naivität auch entsprechend kundtun kann.
 
@LoD14: Joip kann ich bestätigen...im Bus oider Bahn rein und sofort mit "Schatzi" texten. Andere interessieren sie oder ihn nicht! Ich hoffe das hat bald mal n Ende... fürchterlich is das!
 
Muß man dann zukünftig am Satzanfang schreiben:"WhatsApp, bitte Nachricht zustellen!"
 
Na das wird lustig, sobald die ersten gesperrt werden und die Beschwerden sich in den Foren breitmachen. Ist das auch kaum zu verhindern, wo Weihnachten und Neujahr vor der Tür stehen. Und die vorgeschlagene Lösung Broadcast ist schön und gut, aber glaubt WhatsApp tatsächlich, dass sich die Nutzer vorher informieren. - Man wird sehen -
Nicht falsch verstehen, ich brauche diese Funktion zwar nicht, aber finde sie als Idee gut. Nur die Umsetzung hört sich erst Mal nicht ausgereift an.
 
In WhatsApp habe ich ehrlich noch nie eine Spam erhalten. Leute die mich ständig wegen jedem Mist anschreiben, oder angeschrieben haben, habe und werde ich darauf hingewiesen haben, dass dies als nervend empfunden wird und sie es zukünftig unterlassen sollen. Damit dies aber klappt, ist Voraussetzung, dass meine Nummer nicht überall bekannt ist und nur Leute sie haben die auch wirklich persönlich kenne.

Freundliche, ehrliche und direkte Worte haben noch nie ihre Wirkung verfehlt. Da braucht es meiner Meinung nach kein Eingreifen von WhatsApps.
 
Geht meiner Ansicht nach einen Schritt zu weit.
 
Ich sehe doch jetzt schon wieder die ersten Kettenbriefe.
"SKANDAL BEI WHATSAPP!"
Whatsapp sperrt seine Nutzer aus, um dies zu verhindern schicke bitte diesen Text 1:1 an alle Leute die du kennst. Bevorzugt an Kontakte, die nicht in deinem Adressbuch gespeichert sind! ^^
 
@FatEric: Kopiere folgenden Text und sende diesen an all deine Kontakte und Nicht-Kontakte, wenn du mit den neuen Funktionen von WhatsApp nicht einverstanden bist:

Aufgrund der neuen Funktionen in WhatsApp widerspreche ich hiermit der der Möglichkeit meinen Account temporär bzw. permanent sperren zu können. Dies ist mein persönlicher Account, da hat WhatsApp nichts zu sperren.

Das Recht frei spamen zu dürfen und das sperren meines Accounts liegt ausschließlich bei mir . Eine Sperrung meines Accounts bedarf meiner schriftlichen Zustimmung.

- Ich freu mich schon auf diese oder ähnliche Kettenbriefe -
 
Wie schickt man eigentlich Nachrichten an Leute die man nicht in seinem Adressbuch hat? Ich kann doch niemandem eine Nachricht schreiben der nicht in meinem Adressbuch steht. Diese Leute werden doch garnicht in Whatsapp angezeigt.

Bei Gruppen kann ich es ja noch verstehen. Auch wenn das Whatsapp nichts anzugehen hat.
 
Besondere Vorsicht sollten WhatsApp-Nutzer auch bei der Gruppenerstellung walten lassen. Hier behalten sich die Macher vor, Nutzer zu sperren, die Gruppen mit zu vielen unbekannten Nutzern erstellen - also solchen, die sich nicht im Adressbuch des Gruppengründers wiederfinden.

Das verstehe ich nicht. Wenn ich eine Gruppe gründe, muss ich die Leute im Adressbuch haben. Sonst kann ich die doch gar nicht hinzufügen? Oder verstehe ich was falsch?
 
@schoeller: Wenn jetzt jemand aus deiner Gruppe jemanden einlädt den du nicht kennst, dann bekommt der auch deine Texte obwohl er nicht in deinem Adressbuch steht.
 
@wieselding: Wenn ich die Gruppe nicht eröffnet habe, kann ich auch niemanden einladen. Dies kann nur der Ersteller der Gruppe. Er ist quasi der Admin. Er kann neue Nutzer hinzufügen, alle anderen nicht. So ist es jedenfalls bei mir auf dem iPhone.
 
richtig so. spam braucht kein mensch!
 
"Ebenfalls kann man vom Messenger ausgeschlossen werden, wenn man von zu vielen Menschen in zu kurzer Zeit geblockt wurde." - ich sehe da Möglichkeiten zum Missbrauch.
Vom Ansatz her ja nicht falsch, Spam stört, aber das werden sie so kaum hinbekommen, ohne dass der ein oder andere unrechtmäßig gebannt wird.
 
Bin ich froh, WhatsApp wieder runtergeschmissen zu haben.
 
lol ok find ich ja schon ziemlich krass. whatsapp ist ja ein messenger und keine community mit moderatoren etc. einfach sowas festzulegen das man gesperrt werden kann für einen dienst den man sogar bezahlen muss würde mich echt davon wegtreiben wenn es mir mal passieren sollte. jeder kann ja jemanden blockieren also seh ich in der funktion keinen sinn.
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