„Apple’s Broken Promises“ - BBC verärgert Apple mit neuer Doku

Der britische Sender BBC hat sich auf die Suche nach Veränderungen für die Arbeiter in den Apple-Zulieferfabriken in China gemacht. Dabei ist die nun frisch veröffentlichte Dokumentation "Apple's Broken Promises" entstanden. mehr... Produktion, Foxconn, Arbeiter Bildquelle: Chinaworker Produktion, Foxconn, Arbeiter Produktion, Foxconn, Arbeiter Chinaworker

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Kostet ein Smartphone zwischen 70 und 100 Euro, kann ich (auch wenn ich es nicht gutheisse) nachvollziehen, dass die Bedingungen für Arbeiter schlecht sind. Kostet ein Iphone aber (ohne Vertrag) zwischen 800 und 1200 Euro, verstehe ich es nicht. Wer den Reingewinn bei Apple sieht, erkennt auch, dass da noch viel Luft ist.
 
@frilalo: Ein iPhone für 1200€? Welches soll das denn sein? Im Store von Apple ist das teuerste iPhone mit 999€ beziffert (das günstigste, aktuelle Modell auch nicht 800, sondern aufgerundet 700€).

Man muss ja Apple nicht mögen, aber wenn man schon was anführt sollte das auch den Tatsachen entsprechen.
 
@RebelSoldier: Er hat doch Recht, bei VÖ hat das iPhone 1200€ gekostet, es fällt halt schnell im Preis, bei einigen Wucher Geschäften kostet es noch soviel, Ansonsten ist es für 1000€ zu bekommen, aber die 200€ machen es auch nicht mehr....
Das hat nichts damit zu tun ob man Apple mag oder nicht, er bleibt bei der Realität und hat mit seiner Aussage dazu noch mehr als recht...

http://computer-pc-shop.de/shop/details.php?art=156613&artname=iPhone+6+plus+APPLE+128GB+gold
 
@GATEKEEPER: Das ist aber nicht das, was Apple für das iPhone verlangt. @frilalo nannte die falschen Preise und machte im Anschluss einen Bezug darauf, dass Apple offenbar nicht noch mehr für die Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben macht und machte auch eine Anspielung auf den Reingewinn, den Apple durch die Veräufe erzielt.

Fakt ist aber, dass kein iPhone bei Apple 1200€ kostet und somit der Reingewinn bei Apple auch nicht 200€ höher ist, wenn irgend ein Dritthändler(!) das Teil teurer Anbietet als Apple selbst.

Nicht mehr, nicht weniger habe ich in meinem Kommentar angeprangert.
 
@GATEKEEPER: So ein Blödsinn! Bei Release hat das iPhone exakt genausoviel gekostet wie es jetzt kostet.
 
@GATEKEEPER: Wenn du dein iPhone natürlich bei irgendeiner Rumpelkammer kaufst bist du selber schuld.

Das teuerste iPhone kostet nach wie vor 999.- €.

Und das seit es im AppleStore verfügbar ist. Und nein - die iPhones fallen eben nicht im Preis; und schon gar nicht schnell.
 
@frilalo: Was ist das denn für eine Argumentation. Solange du von der Sklavenarbeit und den Arbeitsbedingungen profitierst und sparst ist das O.K., solange ein Unternehmen davon profitiert nicht mehr? Wie wäre es wenn beides unnachvollziehbar und verachtenswert ist?
 
@ger_brian: Er sagte "(auch wenn ich es nicht gutheisse)" ... Seine Argumentation besagt eher, dass es bei einem günstigen Smartphone plausibler ist, dass die Arbeitskräfte schlecht behandelt werden, da das Gerät auch weniger Gewinn bringt und daher an allen Ecken und Enden gespart wird.
Teure Smartphones hingegen haben hohe Gewinnmargen, weshalb man auch denken könnte, dass die Arbeiter dahinter besseres Geld verdienen und besser behandelt werden (könnten).
 
@kritisch_user: Warum sollten die Fertiger am Ende mehr Geld an die Arbeiter zahlen? Die großen Firmen (Pegatron, Foxconn) etc. werden ganz genau wissen, dass Firmen wie Apple keine andere Wahl haben als bei ihnen zu fertigen, also werden sie den Arbeitern so wenig wie möglich zahlen und sich selbst so viel Gewinn wie möglich einstecken. Die werden bei billigen Smartphones sicher nicht auf ihren eigenen Gewinn verzichten.
 
@ger_brian: Das ist deine realistische Einschätzung. Es ging aber hier frilalo aber eher um eine grundsätzliche Idee, bzw. Ideale. Was er sagt, ist halt eher ein Wunsch.
Die Realität ist leider anders. Das ist aber nicht nur bei Smartphones so. Das betrifft eigentlich alle Bereiche. Die meisten teuren Jeans bspw. sind wahrscheinlich unter genauso schlimmen Umständen entstanden wie die, die du im H & M kaufst.
"Ethisch" nachvollziehbar ist das aber meiner Meinung nach nicht.
 
@kritisch_user: leider wahr... Ich zahle gerne mehr für ein Smartphone, wenn der Hersteller auch nachweisen kann, dass die Arbeitsbedingungen besser sind. Ist aber leider bei keinem Hersteller der Fall...

Wie gesagt, bei "günstigen" Smartphones sehe ich noch eher, wie schlecht die Arbeitsbedingungen sein müssen... Bei teuren (Apple)Geräten sollte es anders sein. Ist es aber leider wohl nicht...
 
@kritisch_user: Also verstehe ich das richtig?: Smartphonepreis 999 bis 700,- Gute Arbeitsbedingungen, Deutscher Tariflohn; SM Preis:699-400,- Schlechte bedingungen sind OK, Arbeiter aber nicht schlagen; SM Preis 399-150,-, Klimanalage muß nicht sein, 70 Stundenwoche ist OK, leichte Schläge wenn Pausen gemacht werden; SM preis unter 150,-, 2-3 Folterungen pro Tag ist OK, Einfordern von Arbeitnehmerrechten darf mit Baseballschlägern beantwortet werden.
 
@Butterbrot: Also ich finde, grundsätzlich sollte man davon ausgehen können, dass wenn ein Unternehmen viel Geld mit den Produkten verdient, die Arbeiter auch gut behandelt werden.

Ein Unternehmen, das nichts verdient, wird das wenige Geld, was es zur Verfügung hat, nicht noch in "Luxus" wie gute Arbeitsbedingungen stecken.
Das ist zwar schade, aber eventuell nicht vermeidbar.

Es ist halt eine unerfüllte Hoffnung, dass man als Kunde mit einem höheren Preis auch faire Produkte kaufen könnte. Dann hätte der Kunde es in der Hand den Markt in Richtung Fairness zu regeln. Dann könnte ich mit jedem Produkt, das ich kaufe die Welt ein Stück besser machen.
 
@kritisch_user: Sehr richtig. Und wie ist jetzt noch mal das chinesische Wort für "Streik"? Die Arbeitnehmer müssen sich nichts gefallen lassen, keine miese Behandlung, keine schlechte Bezahlung. Aber sie müssen sich sehr wohl gefallen lassen wenn gefragt wird: "Und warum hast du da mitgemacht?"
 
@frilalo: Wenn ich diese Bedingungen ablehne, dann muß ich auch konsequent die Finger von diesen Produkten aus China u. co lassen, und zwar überall! Wenn ich diese Konsequenz nicht habe, sollte ich die Klappe halten und nicht den Moralisten spielen, ansonsten könnte man mich für einen verlogenen Heuchler halten. Das ist wie die Leute hier bei uns, die sich über die schlechten Milchpreise aufregen, aber trotzdem ihre Milch im Tetrapack kaufen weil die armen Bauern sonst ja ganz Pleite gehen.
 
@Butterbrot: Natürlich sollte man darauf achten. Und jeder von uns kann einen Teil dazu beitragen. Es ist nicht möglich, alles im Leben zu hinterfragen und bei jedem Produkt nachzuprüfen, wie die Bedingungen für die Arbeiter sind. Aber dort, wo man es kann, und wenn man es will, sollte man es tun.

Ich sage übrigens mit keinem Wort, dass ich dies überall in meinem Leben anwende oder anwenden kann. Aber gerade wenn ein Produkt so teuer ist, sollten auch die Arbeitsbedingungen für deren Herstellung besser sein.
 
@Butterbrot: Wenn ich das lese, was du hier schreibst, fällt mir nur eins dazu ein: Kranke Verteidigungsstrategie von wahrscheinlich einem Apple-Fanboy oder mehr. Unrecht mit Unrecht verteidigen .. einfach nur peinlich ...
 
@karacho: Also vermeidest Du den Kauf von Produkten die in China, Taiwan, usw hergestellt wurden und kaufst auch deine Lebensmittel in Hofläden statt bei den Supermärkten??.... Nein?? also alles nur Heuchelei von dir! Ach Ja, stimmt, einen TV von Metz oder Loewe kannst Du dir ja nicht leisten, Du MUSST ja Chinaprodukte kaufen weil die so schön billig sind.... das hat nichts mit Fanboy zu tun, oder glaubst Du die Lumias wachsen an Amerikanischen Bäumen?
 
@Butterbrot: Du merkst es nicht mal ... und weiter ... und weiter .... und immer mit dem Kopf gegen die Wand ...
 
@Butterbrot: Loewe fertigt doch auch in China :D
 
@Butterbrot:
"... Du MUSST ja Chinaprodukte kaufen weil die so schön billig sind...."

Dümmstes Argument, in diesem Zusammenhang, überhaupt!

Denn das ist ja hier gerade der Punkt!
Bei Apple bezahlst nen "Haufen Geld" und TROTZDEM herschen diese Bedingungen!
 
@frilalo: Was ich nicht verstehe ist, wieso hier ein Hersteller bzw. ein Produkt hervorgerufen wird. Diese Betriebe gehören nicht dem Hersteller XYZ und für diesen werden keine Extrasüppchen gekocht. Jeder - ich wiederhole: JEDER - große Hersteller lässt dort seine Produkte produzieren!
 
@Stefan_der_held: soweit ich das im Bericht verstanden habe, geht es zwar primär um Apple, da es nicht nur um die Herstellung, sondern um den gesamten Prozess geht. Aber es wird auch erwähnt, dass andere Hersteller auch so produzieren.
 
@frilalo: wobei sie nicht "produzieren". die Hersteller - die sich noch so schimpfen - entwickeln... Produzieren übernehmen die Auftragsfertiger. Technik wäre um ein vielfaches teurer wenn die Hersteller selbst die Produktion "ihrer" Produkte übernehmen würden.
 
@frilalo: "Kostet ein Smartphone zwischen 70 und 100 Euro, kann ich (auch wenn ich es nicht gutheisse) nachvollziehen, dass die Bedingungen für Arbeiter schlecht sind. Kostet ein Iphone aber (ohne Vertrag) zwischen 800 und 1200 Euro, verstehe ich es nicht."

Aha! Und wenn das Gerät jetzt für sagen wir mal 4000,- € verkauft werden würde, müssten die Arbeiter extrem paradiesische Arbeitsbedingungen mit allen nur erdenklichen Komfort vorfinden. Und bei einem Verkaufspreis ab 8000,- € wären dann mindestens täglich noch 2 Stunden Wellness-Anwendungen während der Arbeitszeit enthalten. ;)
Wie kommt man nur auf die Idee, die Arbeitsbedingungen ernsthaft an die Höhe des jeweiligen Geräte-Verkaufspreis bzw. des erzielten Gewinns koppeln zu wollen? Das funktioniert doch wohl vorne und hinten nicht.

"Wer den Reingewinn bei Apple sieht, erkennt auch, dass da noch viel Luft ist"

Ich gehe mal davon aus, dass beispielsweise bei Deinem Monatlichen Einkommen auch noch genug Luft ist, so dass es doch z.B. bei Deinen zukünftigen Einkäufen locker drin sein sollte, u.a. der unterbezahlten Kassiererin an der Kasse einfach mal zwanglos 30,- oder 50,- € mehr pro Einkauf bezahlst. An ihren Arbeitsbedingungen würde das wahrscheinlich so gut wie gar nichts verbessern und von dem Geld würde sie sicher auch nicht wirklich etwas sehen, aber was soll's. Du hättest wenigstens das Gefühl, etwas bewegt zu haben, auch wenn zugunsten der Kassiererin eigentlich gar nichts passiert ist. :)
 
Mit dem Finger auf Apple zeigen ist die einfachste und dümmste Methode. Ich glaube Tim das Sie versuchen die Bedingungen zu verbessern nur das ist nicht so einfach. Zahlt Apple den Fertigern mehr Geld, wer bekommt den zuschlag? Richtig die Bosse die eh genug haben. Wie kann also geschaut werden das es dem einfachen Arbeiter besser geht? Schwierige Thematik...
 
@psyabit: das mag sein, dass es schwierig ist. Aber Apple könnte auch die Fertigung in eigenen Fabriken in den USA vorantreiben. Und wenn nicht heute, dann spätestens in 1-2 Jahren. Es gibt immer Möglichkeiten.

Die Firmen, die ihre Arbeiter so ausbeuten machen dies vermutlich auch nur, weil sie den Zuschlag und das liebe Geld von den Firmen ohnehin haben. Würden sie grosse Firmen wie Apple oder Microsoft nicht mehr als Kunden haben, würden sie umdenken müssen.
 
@frilalo: DIr ist bewusst das in der Fertigung für das iPhone wahrscheinlich mehr als 100.000 Menschen arbeiten. Ich bezweifle sehr, dass es möglich ist, soetwas hier im Westen in kürzester Zeit aufzuziehen.
 
@ger_brian: das Iphone gibt es seit wann? 2007? Ich denke, seit damals wäre es möglich. Ich sage zudem nicht, dass man das Ganze über Nacht aufziehen kann. Aber irgendwann sollte man damit anfangen....
 
@ger_brian: Ausreden, wenn man wirklich will, dann schaft man es.

Als China zu teuer wurde, hatte Foxconn recht schnell eine iPad-Fabrik in Brasilien aufgebaut.
Man könnte ja zB. auch nur bestimmte Modelle in der "Heimat"-Fabrik fertigen lassen und man muss nicht die volle Kapazität dort bereitstellen. Diese Vermarktet man dann zusätzlich als Patriot-Edition (50-100$ Aufpreis). Motorola hat diese Idee mit dem Moto X auch ins US-Marketing mit eingebaut.
Mit dem Niedergang der Automobilproduktion in Detroit gibt es doch vermutlich viele potentielle Arbeitskräfte dort.
 
Jeder weiss unter welchen Bedingungen in Asien gefertigt wird, wie wäre es also, wenn die BBC mal zeigt wie die Bedingungen in den Fabriken von Adifas und Nike sind, wo die Trikots für Manchester, C.London und die Englische Nationalmannschft hergestellt werden? Zumal man sich mit Apple nun ausgerechnet den Anbieter ausgesucht hat, der aktiv versucht etwas zu verbessern. Aber wenn man über Smartphones von Huawai, LG oder Xiaomi berichtet hätte, wäre die Quote wohl niedriger gewesen.
 
@Butterbrot: Was andere nicht besser machen, entschuldigt nicht das Verhalten eines einzelnen.
 
@Butterbrot: Xiamoi kennt wohl kein Schwein und nein, diese Marken sind eher weniger interessant ;) Eher Samsung ;)
 
@Butterbrot: Die Berichterstattung geht doch gerade darauf ein, dass Apple angeblich etwas gegen die Arbeitsbedingungen macht. Da hat die BBC einfach kontrolliert, ob sie es wirklich umsetzen oder es nur Marketing-Blabla ist. Diese Diskrepanz zwischen der Behauptung von Apple und der Realität wird hier aufgedeckt und deshalb ist es so ein großes Thema.
 
@floerido: "Da hat die BBC einfach kontrolliert, ob sie es wirklich umsetzen oder es nur Marketing-Blabla ist. Diese Diskrepanz zwischen der Behauptung von Apple und der Realität wird hier aufgedeckt und deshalb ist es so ein großes Thema."

Dein Beitrag impliziert, dass die Medien (hier stellvertretend die BBC) stets die reine Wahrheit und alle Fakten offen und unverfälscht verkünden. Insofern ist Deine obige Aussage doch wohl etwas sehr blauäugig verfasst.
 
@Butterbrot: Man kann auch selbst unter Herstellern aus China differenzieren. Als Kriterium z.B. ob der Hersteller selbst produziert, oder nur Auftragsfertiger ist. Lenovo hat einige Firmen geschluckt, die noch Auftragsfertiger haben, strebt aber 100% Produktion im eigenen Haus für die Zukunft an. Das heißt auf den ersten Blick zwar noch garnichts, aber wenn etwas falsch läuft bei den Arbeitsbedingung, weiß man, an wen man sich wenden muß und wer verantwortlich zu machen ist. Die Mißstände bei Apple's Auftragsfertigern sind seit JAhren bekannt. Und seit JAhren schiebt Apple die Verantwortung ab und verspricht mehr auf die Arbeitsbedingungen zu achten.

Im übrigen ist die Heuchelei bei Apple eine Doppelte. Immer auf Öko-Tucken-Schickimicki machen, dann bewußt Sklavenarbeit einkaufen und das ganze dann zu einem Preis als hätte man es mit einem Hochlohnprodukt zu tun. Während unter Bruch chinesischer (!!!) Arbeitsgesetzgebung die Produzenten der moralisch so einwandfreien Apple-Devices zu Tode gearbeitet werden, stellt sich Apple als Saubermann hin und macht Kampagnen gegen das (nicht vorhandene) Mobbing von Homosexuellen im eigenen Haus. Betroffen sind hiervon natürlich vor allem Erst-Welt-Angestellte der mittleren und höheren Gehaltsstufen, die optisch gut in die Apple-Kirche passen. Alles schick.

Aber ich sehe kaum potential, für Druck von Konsumentenseite auf Apple. Apple hat keine Kunden, Apple hat Gläubige, das beweißt die Reaktion der Apple-Fanboys hier im Strang ganz deutlich. Ob der achso alternative Bono hierüber auch ein Lied macht? Man darf es bezweifeln
 
@Butterbrot: Die Sache worum es hier geht ist doch, dass Apple nach außen hin das als Argumente für eigene Produkte aufführt, dass deren Produktion angeblich besser sein soll. Und wie der Bericht zeigt, scheint sich da nicht wirklich viel getan zu haben. Ja die haben Richtlinien veröffentlicht, aber diese werden nicht umgesetzt. Das ist genau wie unsere Politiker, versprechen das Eine, aber am Ende kriegt man trotzdem die selbe Grütze serviert.

Betroffen ist nicht nur Apple von der Problematik, aber das ist deren Segen und Fluch. Man wird immer mit dem Finger auf die zeigen, egal ob es um was positives, oder negatives geht. Im Endeffekt ist es auch für die Mitarbeiter besser, denn Apple hat durchaus die Macht was zu verändern und die Leute hören da eher hin, als wenn die von einem Hersteller hören, den sie kaum kennen.

Hinzu kommt, dass Apple schon heftige Gewinne damit einfährt und man vielleicht nicht mehr Geld in die Fertigung, aber in die Kontrollen investieren könnte. Und was am wichtigsten ist, nicht damit werben, dass man bessere Arbeitsbedingungen als der Rest der Welt hat.
 
@Arhey: "Die Sache worum es hier geht ist doch, dass Apple nach außen hin das als Argumente für eigene Produkte aufführt, dass deren Produktion angeblich besser sein soll.
[...]
Und was am wichtigsten ist, nicht damit werben, dass man bessere Arbeitsbedingungen als der Rest der Welt hat."

Hinter Deiner Behauptung steckt offenbar mehr Wunsch, anstatt Wahrheit! ;) Tatsächlich hat Apple in der von Dir dargestellten Form nie geworben. Wenn, dann hat Apple lediglich besondere Fertigungsverfahren bzw. -Techniken und das eigene Engagement in Sachen Umweltschutz bei Apples Produkten beworben. Aber nie hat Apple damit geworben, dass ihre Zulieferer bessere Arbeitsbedingungen hätten.

"Ja die haben Richtlinien veröffentlicht, aber diese werden nicht umgesetzt."

Für die Umsetzung der Vorgaben ist ja auch nicht Apple zuständig, sondern deren Zulieferer! Apple ist hier genau genommen lediglich Kunde, ganz egal, über wie viel Geld Apple verfügt und woran Apple wie viel Gewinn macht! Sowieso ist höchst fraglich, wieso die Mehrzahl der Leute zu glauben scheint, dass die Probleme der Arbeitsbedingungen bei den betroffenen Zulieferfirmen hauptsächlich durch mehr Geld seitens Apple zu lösen wären. All diejenigen, die dies ernsthaft glauben, sollten sich mal mit den bestehenden Strukturen in den jeweiligen Ländern der Zulieferbetriebe vertraut machen, bevor sie weiter versuchen über Dinge zu reden, deren komplexe Zusammenhänge
sie augenscheinlich nicht ansatzweise erfasst haben.
 
@KoA: Für die Umsetzung vielleicht nicht, aber für die Überprüfung schon.
Denn was würden die Gesetze bringen, wenn der Staat diese nicht durch die Polizei/Gerichte kontrollieren lässt. In der selben Lage ist hier auch Apple. Die bringen Richtlinien raus und sind auch für die Kontrolle zuständig und müssen Sanktionen anordnen, wenn diese nicht eingehalten werden.
 
@Arhey: Das ist ja richtig. Nur kann man Apple in dieser Angelegenheit eben nicht einfach mal so die alleinige oder hauptsächliche Verantwortung, oder gar Untätigkeit unterschieben, so wie es die BBC in ihrer aktuellen Doku versucht hat.
 
Das Problem, das ich mit solchen "Skandal-Berichten" habe ist, daß zwar die Arbeitsbedingungen fortlaufend kritisiert werden, aber niemand Alternativen benennt. Oder zumindest hinterfragt, warum die Arbeitsbedingungen so hart sind und offenbar dennoch kaum ein Arbeiter "aussteigt", etwas anderes versucht oder sich dort Gewerkschaften bilden, die gegensteuern. Warum ist das so?
 
@Alter Sack: Ein bisschen tiefere Margen? Da würden schon 5-10$ extrem viel ausmachen. Und wir wissen beide, was für Margen Apple auf den iPhones hat. Generell bei Teuren Smartphones sind die Margen teils bei 30-40%
 
@Edelasos: Und wie viel von den 5-10$ würden dann letztendlich bei den Arbeitern ankommen? Würde da überhaupt was ankommen? Solange die Firmen 10 neue Arbeiter parat stehen haben, wenn einer die Folter nicht mehr mitmacht, wohl eher nicht...
 
@Overflow: Hätten die Auftraggeber und Politik ein ernsthaftes Interesse an den Arbeitsbedingungen etwas zu ändern, müssten wir meiner Meinung nach längst nicht mehr über das Thema reden. Solange das einzigste Ziel Gewinnmaximiering ist und ethische sowie Moralische Aspekte keine Rolle spielen, wird sich nix ändern.
 
@Alter Sack: Was ich bei diesen Skandal-Berichten eher kritisiere, ist dass hier immer nur eine Firma angeprangert wird. In diesem Fall mal wieder Apple. Dass Foxconn und Pegatron aber die halbe Technik-Welt beliefern mit allen Unternehmen mit Rang und Namen wird hübsch unter den Teppich gekehrt.

Und ja, da muss ich dann - ganz neutral betrachtet - schon sagen, dass ich Apple zustimme wenn sie sagen "das ist nichts anderes als Hetze gegen unser Unternehmen". Klar könnte Apple (noch) mehr tun. Könnten alle anderen, die in China fertigen lassen, aber auch. Nur über die wird nichts gesagt. Und davon mal ab interessiert es doch den Großteil der Konsumenten nicht, unter welchen Bedingungen ein Produkt gefertigt wird. Hauptsache billig soll es sein. Und dabei ist es völlig egal, ob es sich um Smartphones, TVs, Kleidung oder sonst was handelt.
 
@RebelSoldier: Apple behauptet aber sie würden etwas gegen die Arbeitsbedingungen tun, diese Doku vergleicht die Behauptung mit der Realität. Wenn man so großkotzig eine Unwahrheit behauptet, dann muss man damit rechnen das die Lüge aufgedeckt wird. Deshalb auch der Titel "Apple’s Broken Promises". Ist es jetzt Hetze wenn man Marketingbehauptungen kritisch hinterfragt?
 
@floerido: Ach und die anderen Firmen stehen alle dazu, dass sie bei ihrer Produktion ständig gegen irgendwelche Menschenrechte verstoßen? Jeder wird behaupten sein Bestes dagegen zu tun, sonst gäbe es doch erst recht einen Aufstand von den Kunden, die wollen nunmal angelogen werden, so kaufsts sich doch viel leichter.
 
@Alter Sack: Die Antwort ist ganz einfach - hinter jedem chinesischen Arbeiter stehen 20.000 die dessen Job sofort übernehmen wenn der gefeuert wird.
Ein Mensch zählt in China nichts - die haben genug davon. Und das ist seit über 2000 Jahren so.
 
Bei Samsung, etc sieht es natürlich ganz anders aus...
 
@hämmi: Die Galaxy xy wurden auf dem Fliessband daneben gefertigt, das hatten die reporter vor Tränen in den Augen nicht gesehen.
 
@hämmi: Weil andere es auch so machen, darf Apple lügen und behaupten sie würden etwas gegen die schlechten Arbeitsbedingungen machen?
 
Ich verstehe Apple. Die müssen eben schauen das Sie über die Runden kommen. 150 Mrd. sind eben schnell weg. Da bleibt ende jahr fast nix übrig :(
 
@Edelasos: ja. Die pfeiffen defintiv aus dem letzten Loch. Ich glaube ich spende in diesem Jahr für Apple ^^ *ironie off*
 
Es ist ja jetzt nicht so, das ein Xperia, FirePhone , Lumina und wie die Dinger alle heißen anders hergestellt werden, aber wenn man sich eine sehr bekannte US Firma mit Geräten im ehr hochpreisigen Segment, als Stellvertreter für alle anderen aussucht, ist das zwar jetzt blöde gelaufen für Apple, aber Apple könnte die Bedingungen ja ändern bzw. noch mehr verbessern und wenn BBC u.A. am Ball bleiben, wird das auch Mitmacheffekte bei anderen auslösen, z.B. bei MS/Nokia.
Oder eventuell gibt es dann auch mal eine vernünftige Konkurrenz. Gut, über Milch vom Bauernhof um die Ecke, Fairtrade-Schokolade oder Kaffee u.Ä. lässt sich streiten; und die anderen Probleme von Elektroprodukten, wie z.B. Rohstoffe und Verschrottung sind auch nicht sehr Medienpräsent; aber Fairtrade-Handys gibt es auch so gut wie nicht, selbst sowas wie Aufkleber bezüglich Kinderarbeit bei Teppichen nicht. Gut zugegeben, ob diese ganzen Zertifikate und Produkte die es da so gibt, immer stimmen, ist eine berechtigte Frage, aber im Bereich Consumer-Elektronik gibt es sowas ja so gut wie gar nicht.
 
@Lastwebpage: Adidas wollte in China die löhne in seinen Fabriken um rund 50% erhöhen, das wurde von der Regierung verboten, damit würde man die Anderen Fabriken zwingen es auch zu tun und der Chinesische Markt würde unaktraktiv werden, ausserdem würden damit Handwerksberufe und Landwirtschaft die Mitarbeiter verlieren. Man kann nicht einfach mal so die Löhne nach oben knüppeln. Was glaubst Du, warum es in Deutschland kaum noch Bauernhöfe gibt? Weil man in der Industrie in 38,5 Stunden ein vielfaches verdient als in der 72 Stundenwoche auf dem eigenen Hof. Soll man den Fehler auch nach China exportieren?
 
keinem aufgefallen das der ton total asyncron ist bei dem video ? hier im stream oder auch wenn man das mp4 direkt downloaded... braucht einen delay von -13000ms
 
#Klugscheißmodus aktiviert# Es die heißt die BBC, nicht der BBC. #Klugscheißmodus dekativiert#
 
@lufkin: Der British Broadcasting Coorperation oder Die British Broadcasting Cooperation ??? Die Der Das Engländer hat haben das Problem nicht.
 
Das Problem hier ist das auch mit einen Boykott von IPhone und Konsorten sich nichts ändern wird, Bei diesen Preisen (Verkauf) könnte es man auch in Europa oder USA herstellen, wichtig ist das eine Gewerkschaft den fuss da rein kriegt, dann erst werden sich die Arbeitsbedingungen ändern, wenn die Leute mehr rechte am Arbeitsplatz kriegen, das ist nun mal nicht in Korea oder China,man sieht doch aber auch hier wie desinteressiert die Politik ist, siehe Lufthansa bzw Amazon, arbeitplätze schaffen ja, ab zum Hungerlohn
 
@HugoMaxx: "Bei diesen Preisen (Verkauf) könnte es man auch in Europa oder USA herstellen" USA ja, Europa eher weniger ;)
 
@HugoMaxx: USA wäre möglich, das ist ein art 3. Welt Land mit niedrigen Löhnen, niedrigen Standards und laschen Gesetzen + einen massiven Überangebot an unqualifizierten Kräften.
 
"Pegatron selbst reagierte bereits auf die Vorwürfe, die BBC erhebt und verspricht Aufklärung." Was für ein arroganter Spinner!
Hier muss nichts aufgeklärt werden, dass hat der BBC bereits getan. Pegatron sollte lieber dafür sorgen, dass sich die Arbeitsbedingungen bessern.
 
Die BBC sollte mal eine Doku drehen warum und auf wessen Kosten das British Empire so mächtig wurde und inwieweit das heute noch auf ganze Kontinente Auswirkungen hat.
Bestimmt nicht wegen ihres super sozialen Engagements.
 
@LastFrontier: Das British Empire ist doch heute nur noch Symbolik. Das Vereinige Königreich muss selber zusehen vereint zu bleiben und Endland am Rande der Existenz.
 
Ich hab das Gefühl, dass sich viele den chinesischen Arbeitsmarkt sehr einfach vorstellen. Es ist nunmal nicht so, dass die Arbeiter ein schöneres Leben haben, wenn man ihnen von oben mehr Geld reinwirft. Da hängt enorm viel dran, darunter der chinesische Staat, andere Kunden von foxconn/pegatron, und auch die Zulieferer von Apple. Diese Dinge sind nicht unabhängig voneinander und man kann nicht einfach an einem Regler hochdrehen ohne zu schauen was mit dem Rest der Maschinerie passiert. Herstellen in der USA ist auch leicht gesagt und schwer gemacht, siehe Mac Pro.
 
erst in den letzten Monaten wurde was verbessert?
 
Man sollte sich stets selbst fragen ob man unter solchen Bedingungen arbeiten möchte. Niemand möchte das. Das ist doch auch nur die Spitze des Eisberges. Wie von Sinnen rennen wir in die Läden und kaufen. Es spielt keine Rolle woher es stammt und es ist uns egal wie die Arbeitsbedingungen sind. Das ganze System ist krank! Alle halten an diesem System fest, als wäre es eine Religion. Am schlimmsten ist es doch, das so etwas mittlerweile für "normal" gahalten wird. Wir sind so dumm, egoistisch und wir denken tatsächlich immer noch wir würden auf einem anderen Planeten kommen. Wir denken es wäre normal, dass Millionen Arbeitssklaven aus üblen Diktaturen für uns die Gewinne einfahren. Wir hätten nicht so viele Millionäre mit Blut an den Fingern, wenn die Welt ein bisschen gerechter Wäre. Wenn wirklich jeder mal eine Minute darüber nachdenken würde, was soziale Gerechtigkeit ist und ob wirklich alles kaputt gehen würde, wenn wir uns mal ein paar Gedanken machen. Die Menschen werden wahrscheinlich nie entschädigt. von wem denn auch? Von Apple? Von der chinesichen Regierung? Da wird niemand eine Invalidenrente oder ähnliches bekommen. Wenn du da nicht mehr arbeiten kannst, kannst du dich und deine Familie nicht mehr ernähren. Ich meine, die schlafen teilweise an ihren Fließbändern ein, die pennen zu 12 in einem Raum. Wenn Du hier deine Pause nicht bekommst, gehst du vors Arbeitsgericht. Welche Möglichkeiten haben die denn. Wenn du da nicht willst, dann kannst du gehen und um ein Studium musst du dich nicht mehr sorgen, weil, du bekommst einfach keins mehr, du bist dann nichts mehr. Hier redet man doch gerne alles kleine, dass muss sein, dass ist normal, wenn nicht da, dann woanders. Leute, so armseelig sind wir mittlerweile geworden. Ist ja nicht schlimm wenn man ignorant und arrogant denkt... aber das ist doch eher das Gefühl, man könne eh nichts machen. Ich hoffe das dieses System irgendwann so am Ende ist und die Leute auf die Straßen gehen, in China, Bangladesh in Korea und überall dort wo für unsere Gier gestorben wird. Frohe Weihnachten.
 
@PCLinuxOS: Wir haben hier in Deutschland ganz guten Luxus, schau mal rüber in die USA, da ist es nicht viel besser als in China. So traurig es ist. China ist ein Schwellenland, da entwickelt sich die Industrie, die Wirtschaft etc. Von daher, das kommt noch :)
 
das die immer den Beleidigten raus hängen lassen, wenn sie wieder mal erwischt worden sind.
Dazu auch noch der Meinung sind das man nur gegen sie hetzen will.
Dieses heucheln ist schon nervend und unglaubwürdig. Es zählt doch eh nur der Profit auf Teufel komm raus
 
Ich hab mir die Doku angesehen, gerade eben. Apple scheint sich einen Dreck um die Arbeitsbedingungen in China zu kümmern.
 
1. Die Differenz ist kein "Gewinn".
Manche hören es ungern aber, wenn ein iPhone ca. 220-240€ in der Herstellung kostet, dann ist die Differenz von 500-800€ sicher kein Gewinn.
Da kommen Nebenkosten wie z.B.: Forschung, Entwicklung, Strom, Marketing ect....

Wie groß der reine Gewinn ist würd ich allzu gern genau wissen? Aber wie wir Wissen ist der Groß genug, denn nicht "immer" werden Steuern gezahlt oder Apple erhält auch Geschenke vom Statt (in jeder erdenklichen Form) damit Apple bei ihnen Arbeitsplätze schafft, auch wenn leider mit beschi... Arbeitsbedingungen.

Ich hasse diesen Satzt: "Hauptsache Arbeit", aber leider die Wahrheit!
 
Der Konsumzombie im Westen interessiert sich doch nicht dafür, unter welchen Bedingungen ein elektronisches Gerät hersgestellt wurde. Es muss nur günstig sein. Und dann muss ein neues Produkt jedes Jahr kommen, damit man das "alte" Gerät entsorgen kann in der Schublade. Und ja, ich gehöre auch dazu. Ich bin also ein Heuchler. Und das trifft auf über 90% der Leute im Westen zu (eine grobe Einschätzung meinerseits).
 
@Seth6699: Seit wan ist das iPhone "günstig" ?
Es gibt definitiv günstige Smartphones, aber das iPhone zähle ich nicht dazu!
 
@IliT1: Viele fühlen sich in der Apple-Welt zu Hause. Somit kommt für solche Leute ein Android überhaupt nicht in Frage. Somit existiert für diese Leute auch keine Alternative. Eine große Markenbindung besteht heutzutage immer noch für viele Leute. Und der Begriff "günstig" liegt immer im Auge das Betrachters. Was für den einen teuer ist, ist für den anderen angemessen oder günstig.
 
ist doch klar das sich apple aufregt, sind das nicht eigendlich die guten???
 
Ich finde es gut das der BBC ermittelt und das aufgedeckt hat. Fragwürdig ist nur das wie. Nur Apple steht im Fadenkreuz soller Berichte. So traurig es ist, nur wenn Apple in einer News "Kinderarbeit" steht interessiert es die Allgemeinheit. Nur mit Applenews werden Schlagzeilen, Zeitungen, Klicks und Werbung verkauft. Alle anderen Firmen die bei den gleichen Fertigern fertigen lassen verstecken sich hinter Apple.
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