Blizzard erwägt, den Geld-gegen-Gold-Handel in WoW zu legalisieren

Der MMORPG-Dauerbrenner World of Warcraft, der vor gut zehn Jahren gestartet ist, war auch der Beginn einer Schattenwirtschaft: dem Gold-Handel. Der wird vor allem mit China in Zusammenhang gebracht und dagegen hat bisher kaum ein Entwickler ... mehr... Blizzard, Mmorpg, World of Warcraft, Wow, Warlords of Draenor Bildquelle: Blizzard Blizzard, Mmorpg, World of Warcraft, Wow, Warlords of Draenor Blizzard, Mmorpg, World of Warcraft, Wow, Warlords of Draenor Blizzard

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Macht die Platten Reparatur günstiger^^ Bei jedem Raid verpulvere ich an die 300g... Ja ich weiss, erste Welt Probleme :P
 
@wwj: Deinstalliert das Spiel: Für jeden Raid den du nicht machst, sparst du dir 300g.
 
Ach sooo geht das^^ na dann ;)
 
@wwj: Weniger oft sterben wäre ne möglichkeit ;)
FÜR DIE HORDE!!!!!!!!!!!!
 
@Sam Fisher: Ja sag das unseren Heilern :P
 
@wwj: Hahaha, ja ich kenne das. Ich bin Tank, da sind auch immer die Heiler schuld. ;)
 
@Sam Fisher: Naja meistens sind es dann aber doch die Jäger die schuld sind ;) hehe
 
@wwj: Yeah, AGGRO-Pets FTW ;)
 
@wwj: Oh man. Ich musste deine. Kommentar schon zweimal lesen. Dachte mir. Hä? Wieso brauchst du 300 Gigabyte auf deiner Festplatte für einen raid? Habe es dann aber doch noch verstanden ;]
 
Hörrt die News nur bei mir mitten im Satz auf?

"Allerdings hat sich Blizzard schon einmal an einer Lösung für dieses Problem versucht: Und wie das"
 
@Blubbsert: Ja, sorry, ist mir beim Kopieren passiert... Ich schreib in Word vor und gelegentlich passiert das beim Kopieren ins CMS. Vielen Dank! Vor allem auch für den Hinweis per Mail!
 
@mjolnir: Jo, glücklicherweise speichere ich jeden Beitrag extra...
 
äh ist der artikel nicht falsch. es wird überlegt das die spieler mit überzaehligen gold sich spielzeit kaufen dürfen. nicht den gold handel euro gegen gold ist weiterhin verboten da das steuertechnisch für blizz zu teuer und zu aufwendig. wird das auch nicht in betracht gezogen, da jedes land anderes steuersystem hat.
 
@Prismatech: Es wird darüber nachgedacht im Shop Items gegen Echtgeld anzubieten die man ingame gegen Gold verkaufen kann, und die dann beim benutzen die Spielzeit verlängern.
 
@Minty_Insurrect: also da bin ich wie bei diablo gegen .
 
@Prismatech: Naja, mit Diablo kann man das nicht mal ansatzweise vergleichen. Bei Diablo gabs kein Goldcap, bei WoW gibts eins.
 
@Prismatech: Der Diablo Vergleich passt da irgendwie nicht. Der Eve Online Vergleich umso besser, denn da gibt es dieses System schon ziemlich lange und das sehr erfolgreich.

Allerdings mit einem Unterschied, der Markt in Eve ist deutlich freier als der in WoW.
Praktisch jedes Ingame-Item unterliegt dem Handel durch Spieler und CCP (der Entwickler/Publisher von Eve) hält sich komplett raus.

Zudem gibt es in Eve nur einen Server und nicht dutzende, die alle ihre eigene Wirtschaft haben.

Diese Dinge machen die Euro -> Spielzeit und Spielzeit -> Ingame Währung deutlich schwerer und unvorhersehbarer als in Eve.

Ich bin mal gespannt. Den Gold-Sellern die Grundlage nehmen ist aber immer positiv zu sehen.
 
Das Problem hier ist, dass dann Spieler die Preise selbst in der hand haben... Aufgrund von ein paar Russen die mit Plex spekulieren, ist der Preis dieses jahr um fast 25% gestiegen.... aber schön das WOW sowas auch anbieten möchte, denn da sieht man es geht auch ohne P2W
 
Das System funktioniert gut in Wildstar. Aber das wäre der Todesstoß für WoW.
 
@Hektik: Magst du mir kurz das System in Wildstar erklären? (Gerne auch mit Vergleich zum System in Eve Online, denn das kenne ich gut) Und vielleicht begründen wieso das für WoW der Todesstoß wäre?

Ich hätte lediglich bedenken beim nicht ganz so freien Markt (im vgl. zu Eve)
Ansonsten halte ich Geld gegen Spielzeit und Spielzeit gegen Ingame-Währung für eine super Variante, die sowohl die Gold-Seller trocken legt, als auch das Bedürfnis von "Gelegenheitsspielern" mit genug Geld, besser im Spiel klar zu kommen, ohne die Zeit von "Hardcore"-Spielern. Und letztere sparen sich halt die Monatsgebühren.

In Eve läuft so ein System seit vielen Jahren sehr erfolgreich. (Auch wenns immer mal wieder Diskussionen gibt, von Leuten, die das System nicht richtig verstanden haben und dahinter Pay2Win vermuten)
 
@Draco2007: Im offiziellen Forum halten das viele für den Todesstoß, weil sie befürchten das damit eine 2te Währung ins Spiel kommt. Es wird nicht mehr gegen Gold gehandelt, sondern gegen Game-Time-Token. Woraus dann gefolgert wird das exzessiv mehr Gold gefarmt wird um das Spiel damit zu zahlen -> Inflation -> Token im AH werden teurer -> mehr Gold farmen -> Inflation -> und so weiter, bis es schneller geht X€ für ein Token zu zahlen um irgend etwas zu kaufen und man sich für Gold gar nichts mehr leisten kann.
 
@Minty_Insurrect: Stimmt, damit könntest du sogar Recht haben. Das Wirtschaftssystem von WoW hat pratisch keine Gold-Sinks (also Stellen an denen Gold endgültig aus dem Spiel genommen wird) und dafür jede Menge Quellen, was ohnehin schon immer zu einer starken Inflation in dieser Art Spielen führt. (Eine gewisse ist nötig, aber meistens ist es zuviel)

In Eve hält sich das recht gut die Waage, weil es echt starke ISK (die Ingame Wähung) Sinks gibt, die wirklich nötig sind.

Theoretisch müsste Blizzard dann mit Dingen wie den Reperatur-Kosten gegen die Inflation ankämpfen, was für Gelegenheitsspieler auch wieder sehr frustierend wird.

Ich kann nur hoffen Blizzard durchdenkt da mal die Geschichte bis ins letzte Detail, machen sie ja sonst nicht wirklich ^^
 
@Draco2007: Meine Meinung ists nicht unbedingt... Es gibt zwar ein paar reiche, aber ich glaube den Aufwand genug Gold zu farmen um ein Token zu zahlen, wohlmöglich regelmässig, werden die wenigsten. Vor allem wenn der Markt dann noch umkämpfter wird als jetzt.

Gleichzeitig hat man auch eine "Messlatte". Kostet ein Token im AH 100.000 Gold, dann haben diese 100.000 Gold einen Euro-Gegenwert. Die meisten werden dann wohl, vielleicht unbewusst, bei preisen über 100.000 Gold entscheiden ob ihnen das entsprechende Item mehr als X€ wert ist (je nachdem was das Token kostet).

Davon abgesehen, wenn es keine Gold-Sinks gibt, dann brauch ich auch kein Gold. Hier und da mal ein 100.000 Mount, aber warum sollte ich sonst Gold kaufen. Das wird vermutlich eher ein Nischenmarkt.
 
@Minty_Insurrect: Man glaubt es kaum, aber die Wirtschaft eines MMOs ist nichts triviales. CCP (Entwickler von Eve Online) hat sehr lange Zeit (afaik immer noch) einen Wirtschafts-Professor beschäftigt, der jedes Quartal einen Bericht veröffentlicht mit einigen Kennzahlen über die Ingame-Wirtschaft.

Hochinteressant das ganze.

Ich würde aus meiner Erfahrung in Eve sagen, dass wenn die Spieler die alleinige Kontrolle über den Preis des Spielzeit-Items haben, dass es sich bei einem Preis einpendelt, der für "Hardcore" spieler locker 3-4 mal im Monat zu erfarmen ist.

Das schien in Eve so die Grenze zu sein, an der der Preis immer relativ stabil blieb (mit saisonalen Schwankungen).
Das heißt der Wert an Ingame-Währung ist gering genug, dass der Markt nicht mit diesen Tokens überschwemmt wird, aber hoch genug, dass es einige Spieler gibt, die damit ihr Gold-Einkommen etwas aufbessern wollen.

Die Zielgruppe dafür sind auch eher die Spieler, die eben nicht soviel Zeit haben sich die Sachen Ingame zu erfarmen, weil sie durch Job oder Familie zu sehr eingespannt sind.
Und ich sagte ja nicht keine Gold-Sinks, sondern meiner Erfahrung nach eben lange nicht so effektive wie Eve sie hat. Ein Mount gibts einmal und dann nie wieder.
Wenn man in Eve ein Schiff kauft und es hochgeht, braucht man ein neues. Und das passiert da ständig ^^
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