Schuss ins Knie: Spanische Seiten leiden nach Google-News-Aus

Die Abschaltung von Google News hat für spanische Nachrichtenseiten negative Folgen: Der aufgrund des Leistungsschutzrechts von Google freiwillig eingestellte News-Dienst hat zur Folge, dass die externen Zugriffe nun eingebrochen sind. mehr... Google, Logo, Suchmaschine Bildquelle: Google Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine Google

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Soll ich mal nen fefe pullen? "Also DAMIT..........." ;)
 
@Slurp: no te entiendo
 
Schade - hätte mich gefreut wenn der Schaden immens gewesen wäre. Wer nicht denken kann, muss eben fühlen.
 
@divStar: Schaden ist wie Last ( Gleichmäßig verteilt ) 99,99% auf die "Kleinen" der Rest ;) denk es dir. Wäre oder ist eine Möglichkeit die kleinen zu beseitigen.
 
@BadMax: Die klennen können Google und andere NEWS Aggregatoren ja von der Zahlungspflicht entbinden. Google News nur mit den "Kleinen"...wäre sicher lustig.
 
@divStar: Vor allem weil ja alle, vor allem die kleinen Verlage dass so wollten.
Nur weil die Lobby etwas durchsetzt, heißt das nicht dass kleine Verlage es auch so wollten..
 
@elox: Das ist leider wahr. Allerdings ist es schön daß es nicht nur die falschen, sondern unter anderem auch genau die richtigen tifft. Die haben es sich schließlich redlich verdient, immerhin haben sie für das blödsinnige Gesetz ja viel bezahlt.
 
@elox: dann sollten diejenigen, die zu Unrecht davon betroffen sind, sich massivst dagegen wehren.
 
@divStar: ich denke mal, der schaden IST immens. spanische verleger haben jetzt eine ordentliche mehrarbeit und die kleinen sind die leidtragenden. mich freut es aber auch. so eine geldgier muß bestraft werden. ich nehme google nicht in schutz, aber so ein verhalten muß sich keine firma gefallen lassen.

die spanische regierung sollte google "zwingen", die angebote im netz zu lassen? hahaha sagt mal, wo leben die spanier denn? ist das noch erde, oder ist das der mond?
 
Schönes Beispiel, für falsche Lobbyarbeit! Geld regiert die Welt und die dummen Politiker lassen sich bei der Gesetzgebung von den großen Verlegern kaufen, ohne Ahnung davon zu haben, um was es wirklich geht.
 
@Kobold-HH: Ich bin mir ehrlichgesagt gar nicht so sicher, ob es für die Verlage dumm war das so zu machen. Es sind ja gerade die großen Verlage, die das durchgedrückt haben. Google News hat eben Nachrichten von x-beliebigen Seiten angeboten und das ist jetzt verschwunden. Jetzt wird der Spanier halt die bekannten Seiten direkt ansteuern und das sind nunmal die großen. Deswegen werden diese langfristig vermutlich sogar mehr klicks generieren, weil diese bei den kleinen verloren gehen. Das Gesetz in Spanien ist eben anders als das Leistungsschutzrecht in Deutschland. Google kann / konnte hierzulande ja einzelne Seiten mit Zustimmung der Betreiber weiterhin kostenlos anzeigen. Wenn da nur einzelne Newsseiten rausfliegen ist das nur dramatisch für die Seiten, die dort rausfliegen, weil ja Google News weiter genutzt wird. Erst wenn Google News komplett dicht macht muss man Newsseiten wieder direkt ansteuern.
 
@FatEric: Lass mich kurz nachdenken... Der Spanier weiß, dass er bei Google keine News mehr von jenen großen Zeitungen findet und sucht also gar nicht erst. So verpasst er die weniger reißerische kleine Seite, die besser informiert aber nicht so bekannt ist.

Hab noch nie so darüber nachgedacht! Aber es stimmt.
 
@Der Lord: Wenn ich deinen Text jetzt richtig verstanden habe, meinst du, dass in Spanien auf Google News zu kleinen Zeitungen die Links noch vorhanden wären?! Das ist aber eben nicht der Fall. Spanien zwingt per Gesetz ALLE Links zu Newsseiten zu bezahlen. Newsportale haben gar nicht die Möglichkeit nein zu sagen.
 
@FatEric: Die Betrachtung ließ ich außen vor. Ich übertrug die Situation mal pauschalisiert auf D.

Wie wäre es hier, wenn Google die Große aus dem Index schmisse? Die Menschen würden gar nicht suchen sondern direkt zur WELT, ZEIT oder BILD (in diesem Fall ohne es zuzugeben) surfen. Folglich hätte die kleine Lokalzeitungsseite keine Chance, gefunden zu werden, weil ja keiner mehr sucht. Etwas übertrieben dargestellt, aber es geht ums Prinzip.

So gut ich also Googles Reaktion auf den ersten Blick finde, sind doch die Snippets eigentlich Werbung für den jeweiligen Webauftritt und wer nicht will, der hat schon, schadet es am Ende wohl wieder eher dem Kleinen. Den Großen Verlag interessiert nicht, ob der Besucher von einer Suchmaschine kommt, solange der Besucher nur kommt und durch Werbung (oder BILD+) Geld in die Kassen spühlt.
 
@Der Lord:
Oder es würde einfach nur die normale Googlesuche bemüht, um Infos zu bestimmten Headlines zu bekommen...
 
@GRADY: Dürfen die Snippets DORT auftauchen, ohne dass Google zahlen muss?
 
Richtige Entschiedung von Google. Konsequent gehandelt. Wünsche mir auch in Deutschland eine solche Reaktion, obwohl ich drunter leiden würde, da ich Nachrichten nur über Google News beziehe.
 
@knirps: Ganz so einfach ist es nicht und Google ist garantiert kein Sozialwerk. Hier geht es nur um eines Geld und Macht.
 
@Rumulus: Jo klar, warum soll Google auch einen Dienst anbieten (was mit Kosten verbunden ist) und noch zusätzlich für die Inhalte zahlen, auf die jeder sonst kostenlos zugreifen kann (noch viiel mehr Kosten). Das passt wohl nicht in die Gewinnkalkulation von Google mit rein, also lieber den Dienst abschalten und keine unkalkulierbaren Mehrausgaben riskieren.
 
@Rumulus: Nicht wirklich. Nicht in diesem Fall. Google News brachte Google kein Gewinn, da Google News ohne Gegenleistung und ohne Werbeeinnahmen auskommt. Dieser Dienst wird zu 100% Quersubventioniert. 100% profitiert haben die Verlage die eine kostenlose Plattform bekommen haben und nun die Hals nicht voll bekamen.
 
@knirps: interessant ist, dass es den grossen verlagen kaum schmerzt, die kleineren unbekannten aber quasi die neuen leser wegreisst. man kann fast munkeln, dass das ganze genau so von den grossen verlagen und der regierung geplant war. die kleineren unabhaengigen nachrichtenportale sterben aus und es bleiben nur die grossen gleichgeschalteten linientreuen verlage ueber...
 
@laforma: I wiefern das langfristig so bleibt, bleibt abzuwarten.
 
"Insgesamt sind die Zugriffe auf die Angebote spanischer Verleger allerdings nicht signifikant gesunken" oder "Schuss ins Knie". Entscheidet euch mal!
Es sieht wohl eher so aus, dass die Verleger, die das Gesetzt mitgetragen haben, die großen also, ganz gut damit leben können. Der spanische Nutzer wird sich halt umstellen müssen und geht in Zukunft halt wieder direkt auf die Webseiten der großen Agenturen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die großen davon langfristig profitieren und die kleinen untergehen. Der Unterschied zum deutschen Leistungsschutzrecht ist halt, dass es in Spanien keine Ausnahme gibt, so wie es in Deutschland der Fall war / ist. In Spanien muss gezahlt werden, so oder so. In Deutschland konnte Google mit den Verlagen ja eine kostenlose Nutzung aushandeln.
 
@FatEric: Naja, es gibt ja nun von anderen größen ähnliche News Portale. Sei es Bing, Yahoo oder eventuelle spanische Pendants.
 
@knirps: Die müssen jetzt aber halt Geld abdrücken. Die Frage ist halt, ob sich das für Yahoo, Bing etc rechnet. Google schaltet auf der Newsseite selber keine Werbung. Viel Geld wurde damit seitens Google nicht verdient.
 
@FatEric: Im Umkehrschluss werden diese Seiten dann auch mit Werbung bestückt werden. Vll. werden diese Dienste auch teilweise Kostenpflichtig.
 
@knirps: was heißt auch teilweis kostenpflichtig? Welche Dienste sind denn für Endkunden kostenpflichtig? Jede Dienstleistung im Internet die auch nur einen Cent kostet, wird doch von 90% der User gemieden, wie das Weihwasser vom Teufel.
 
@FatEric: Das wird auch der tiefere Sinn dieses Schrittes sein. Die Abstellung.
 
@knirps: das ist ein machtkampf der großen verlage, um die kleineren verlage aus zu trocknen...

meine exfrau's vater hatte nen verlag...der war ein ekelhafter geizkragen und dachte nur an eins: wie komme ich an das geld der anderen (auch meines). das führte sogar zu scheidung mit meiner frau.

dieses keifen um macht und geld der verlage ist genauso ekelerregend wie das handeln der musik, film und software branche...
bei medien wie verlagen (zeitungen) geht es NICHT mehr darum seriöse informationen zu verbreiten, sondern um manipulation der menschen.
ich kenne keine zeitung mehr, die seriös reine informationen bietet, immer klingt deren meinung mit (selbst bei zeit, siegel(sowieso) usw).
 
@FatEric: ohne dass ich den Artikel gelesen habe, aber logischerweise werden die Verleger einen Zuwachs erwartet haben, der ist aber ausgeblieben, somit ist es ein Schuss ins Knie. Ein Rückgang erwartet ja keiner, wenn ein Dienst eingestellt wird.
 
@mschatz: Natürlich haben die keinen Zuwachs erwartet, das steht auch nirgends. Wenn von heute auf morgen etwas wegfällt, muss man sich ja erstmal umgewöhnen. Im Artikel steht aber auch ganz klar, dass die Verweildauer auf den Seiten länger ist. Weil man eben nicht zurück zu Google News springt, sondern innerhalb der Newsseite klickt.
Versteht mich nicht falsch. Ich finde das Gesetz bescheuert, aber ein Schuss ins Knie sieht zumindest für die verantwortlichen anders aus. Die kleinen werden allerdings extrem leiden bzw verschwinden. Aber die sind eben nicht verantwortlich für das Gesetz.
 
@FatEric: Es steht ja nicht explizit wessen Knie das ist... ;)
 
"Wir verlangen mal Geld für etwas, wovon wir profitieren und wundern uns, warum es uns schlecht geht". Was für Drogen sind in Spaien legal?
 
@Kirill: Bei Tabak-, Glücksspiel- und Benzinsteuer funktioniert es ja auch. ^^
 
@Runaway-Fan: da funktioniert es NUR, weil man die "sachen" nicht anders "besorgen" kann...bei informationen, wird es auf lange sicht ehr einen rückgang geben, da die leute grade bei den großen, für regionale informationen bezahlen sollen.
 
@Kirill: Die nehmen die gleichen Drogen wie Deutschland - die kommen auch auf Klasse Ideen wie das Leistungsschutzrecht - Machen sich dann in die Hosen - und stellen Google einen Freifahrschein aus. War ja vorher auch nicht abzusehen ;-)
 
Tja, manchmal wird Dummheit tatsächlich sofort bestraft. ^^
 
Die Überschrift und teils auch der Newstext sind ziemlich irreführend. Fakt ist, auch wenn das viele hier nicht gerne wahrhaben möchten, dass es den großen, spanischen Verlagen (wie auch am Ende des Artikels festgestellt) überhaupt nicht schadet oder wehtut, sogar ganz im Gegenteil: Denn Nachrichten wollen die Menschen so oder so lesen - mit Google News sind viele vielleicht immer darüber gegangen, ohne Google News werden die Leute umerzogen und die Direkt-Type-Ins auf die großen Verlagsdomains steigen dadurch definitiv. Die großen Verlage profitieren also definitiv davon, weil sie den kleineren Seiten / aufstrebender Konkurrenz die Möglichkeit nehmen, dass sie überhaupt erst bekannt werden. ;)
 
@die_andere_Meinung: den großen schadet es NOCH nicht...auf lange sicht aber... da diegroßen meist geld kosten.
 
@die_andere_Meinung: die direkten zugriffe steigen aber bei weitem nicht so schnell, wie sie durch die abschaltung abnehmen...betroffen ist ja nicht nur google sondern auch viele blogs und kleine news-seiten...die müssen auch alle abschalten...und dadurch sinkt automatisch die relevanz, was praktisch die allerletzten plätze in der suchmaschine und somit auch so gut wie keine neuen/zufälligen besucher mehr bedeutet...somit ist das gesetz nicht nur ein schuss ins knie sondern gleich durch beide...
 
@die_andere_Meinung: Noch irreführender finde ich die beiden Grafiken.
 
@die_andere_Meinung: Ist vielleicht auch sehr individuell. Wo ihr so nach Nachrichten sucht, weiß ich nicht, aber ich selber suche eigentlich gar nicht. Ich habe die RSS News von Spiegel-Online und TAZ abonniert, dazu noch auf Facebook die Tagesschau und Phoenix Seiten. Sollte wirklich mal was dabei sein, was irgendwie interessant ist und wo Spiegel und Taz nicht ausreichen, verwende ich die normale Google-Suche. Ich bin also gar nicht von irgendwelchen news.google Änderungen betroffen. Von daher, sollte nicht gerade auf z.B. WF oder Facebook auf einen der kleineren Newsanbieter verlinkt werden, werde ich diese sowieso normalerweise nicht aufrufen, ob mit News.google oder ohne.
Was in diesem Zusammenhang vielleicht auch noch erwähnenswert ist, sucht euch ein aktuelles Thema aus, geht auf News.Google und klickt euch mal durch ein paar Nachrichten, was seht ihr da normalerweise? Text, Text, Text (Quelle: Reuters, DPA,...) die News an sich ähneln sich in der Regel sowieso meistens alle. Nutzer von News.google werden vielleicht den obersten Link nehmen, aber ansonsten bevorzugt man vielleicht eine Newsseite mit irgendwelchen Sonderfunktionen, wie z.B. einem Kommentarteil, oder wo die Auswahl der News der Presseangenturen anders ist als auf anderen.
Wie auch immer, es wäre vielleicht mal eine interessante Frage, wer überhaupt News.google nutzt und warum.
 
die zugriffe werden zwangsläufig weiter sinken, weil auch die/das relevanz/rating der artikel/stichworte in der suchmaschine sinkt...und je mehr kleine seiten abschalten(müssen), umso schneller geht dieser prozess...spon hatte dadurch zuletzt über 70% einbrüche, mit weiter sinkender tendenz...bei weiteren gesetzesverschärfungen gegen google würde ich an googles stelle für die erbrachte leistung eine gebühr verlangen...so ähnlich wie die standgebühr auf flohmärkten oder füer die zur verfügungstellung von werbefläche, denn um nicht viel anderes handelt es sich hier ja...
 
Dieser Fall bestätigt mal wieder: Schadenfreude ist die schönste Freude. Herrlich wie blind die Verleger alle sind.
 
So wie ich das lese hält sich der "Schaden" für die großen Verlage stark in Grenzen und dürfte sich mit der Zeit wieder normalisieren. Schade, hatte gehofft, dass der Traffic um wenigstens 50% in den Keller rutscht.
 
Ein Diagramm ohne Zahlen an den Achsen - das nimmt ja schon Umfänge wie in der Alpecin Werbung an!
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