Windows 10: Apps auf SD-Karte installieren, Backup auf OneDrive

Die neue Windows 10 Build 9901 enthält eine Vielzahl von Neuerungen, darunter auch die Möglichkeit, Apps künftig auf einer SD-Karte zu installieren. Ebenfalls neu ist, dass man die Inhalte auf dem jeweiligen System auf Wunsch über Microsofts mehr... Windows 10 Build 9901, Windows 10 Technical Preview for Consumers, Apps auf Speicherkarte Windows 10 Build 9901, Windows 10 Technical Preview for Consumers, Apps auf Speicherkarte Windows 10 Build 9901, Windows 10 Technical Preview for Consumers, Apps auf Speicherkarte

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
"Vermutlich gilt dabei allerdings die Einschränkung, dass man nur jene Apps auf eine Speicherkarte verfrachten lassen kann, die zuvor aus dem Windows Store heruntergeladen wurden."

Das sie ja auch die Apps, für die ich die Funktion brauche! Desktop-Programme (ich weigere mich hier standhaft, von Apps zu sprechen) haben normalerweise einen Installer, bei dem ich den Installationspfad selbst wählen und somit von Hause aus auf einer SD-Karte, einer USB-Festplatte oder einem Netzlaufwerk installieren kann.
 
@Der Lord: App war schon immer die Abkürzung von Application, nur weil der Name jetzt für Miniprogramme mißbraucht wird bedeutet das noch lange nicht daß herkömmliche Applications nicht auch Apps sind.
 
@Johnny Cache: Die Bedeutung des "Wortes" App ist mir bekannt. Doch ist dies Wort ein Hype besonders in Bezug auf "Miniprogramme", was ja so auch nicht stimmt. Man sollte doch (gerade im journalistischen Bereich) abwechslungsreicherweise von Applikationen, Anwendungen, Programmen... schreiben und reden können und nicht jedes verdammte Stück Software zu einer App reduzieren.

Und gerade unter Windows mache ich bewusst den Unterschied, um ModernUI-Software von Desktop-Programmen abzugrenzen. Wie auch immer: Mit dieser Diskussion verfehlen wir hier wohl das Thema.
 
@Der Lord: Es geht vielleicht darum dass nur bereits heruntergeladene Apps auf die SD Karte verschoben werden können. Wenn man sich neue Apps installiert wandern diese dann möglicherweise zuerst auf den internen Speicher und müssen manuell auf die SD Karte verschoben werden.
 
@CrazyWolf: Das würde im Zweifelsfall auch reichen. Nimm ein (x86-)Tablet mit sagenhaften 16GByte Flashspeicher. Du kannst den Speicher mit einer SD-Karte erweitern. Ein Desktop-Programm kannst Du auf der Karte installieren. Nur die ModernUI-Apps wollen derzeit partout auf c:

Wenn man sie verschieben kann, reicht das aus, um den internen Speicher zu entlasten.

Aber die Bilder lassen vermuten, dass man den Installationsort vorab wählen kann. Es steht im Screenshot "Save new Apps and Games to" gefolgt von einer Dropdown-Box.
 
@CrazyWolf: Ich denke es geht darum, dass die vorinstallierten Apps, wie Fotos, OneDrive und Co, die tief im System verwurzelt sind und die sich nicht deinstallieren lassen, nicht verschoben werden können. Die werden ja auch nicht wirklich aus dem Store installiert.
 
Backup in die Cloud, tolle Sache, bei meinem upload beginnt das nächste Backup bevor es fertig ist.
Und wenn ich die Bilder von meiner Tochter sichere bekomme ich Besuch vom Staatsanwalt.
 
@Jens002: Also dafür, dass der Breitbandausbau in Deutschland im Merkeltempo voranschreitet, kann Microsoft ja nun wirklich nichts. Das sollte doch wohl kein Grund sein, in einem global vertriebenen Betriebssystem so eine Funktion nicht einzubauen, oder meinst du, Deutschland wäre der Nabel der Welt?
 
Schade, fehlen tut natürlich irgendwie ne FTP und webdav funktion.
 
Soweit so gut, aber bitte zusätzlich noch irgendwie eine Funktion bringen, mit der SD-Karten auf denen sich schon Apps befinden einfacher ausgetauscht werden können. Bei WP8, muss man danach nämlich ALLE SD Apps löschen und neu installieren. Es gibt leider keine Option "erneut herunterladen". Bei Handy Apps noch ok, aber der Windows PC Store bietet auch anspruchsvollere Apps welche größer sind. Wenn man an den Speicher des Surface denkt, welcher ein vollwertiger PC ist und große SD Karten oft eingesetzt werden, ist hier eine Lösung nötig!
 
Schon zu Windows 3.11 zeiten konnte man bei der Instalation eine Programmes den Instalationsort auswählen. Mit der Einführung von Win8 und Apps war das bei den Store Apps nicht möglich. Jeder, wirklich jeder der einigermaßen was von Computern und Datensicherung versteht kennt diesen Satz: Keine Programme und deren Daten auf Laufwerk c speichern, wenn Widows nichtmehr startet und nur eine Neuinstalation hilft, sind die Daten und Einstellungen weg! Der Windows user darf beim Windows setup auswählen ob die fensterrahmen Grün oder Blau sein dürfen, sinnvoller wäre die Auswahl auf welcher HDD Programme und Nutzerdaten gespeichert werden sollen. Die Neuerung jetzt, ist keine tolle Sache, sondern zumindest ein kleines Erwachen der MS Programierer.
 
"Jeder, wirklich jeder der einigermaßen was von Computern und Datensicherung versteht kennt diesen Satz: Keine Programme und deren Daten auf Laufwerk c speichern, wenn Widows nichtmehr startet und nur eine Neuinstalation hilft, sind die Daten und Einstellungen weg!"

Mit dieser Aussage stellt man höchstens seine eigene Ahnungslosigkeit unter Beweis, aber keinesfalls Kenntnisse von Computern oder gar Datensicherung.
 
@Garbage Collector: Und dann, nach Neuinstallation startet man komplexe Programme, die tief ins System eingreifen, per doppelklick vom Laufwerk D im jungfreulichen Windows von Platte C. Problem, Sci-Fags? *trollscience*
 
@Garbage Collector: Dann sei doch bitte so nett und laß uns an deiner Weisheit teilhaben.
 
@Johnny Cache: Mit der von Butterbrot beschriebenen Methode trennt man Maximal Private Daten vom Rest des Systems. Aber was willst du mit Programmdaten auf diese Weiße erreichen?

Garbage hat schon recht, diese Aussage zeugt nicht von viel Kenntnis. Nicht, dass Butterbrots Wunsch nach Einfachheit was schlechtes wäre.
 
@daaaani: Daß nach dem Tausch der Systemplatte oder nach einer Neuinstallation Programme ohne viel Gefummel wieder funktionieren. Es gab Zeiten da ging sowas noch, allerdings haben damals noch viele hier voller Begeisterung in die Windeln gemacht.

Und warum zeugt das nicht von viel Kenntnis? Es gibt immer noch Apps mit denen sowas möglich ist und alle anderen muß man dank der Beschränkungen der Registry z.B. mit ThinApps erst mal soweit bringen.
 
"Es gab Zeiten da ging sowas noch" hört sich ja äußerst vielversprechend an. ;)
 
@Johnny Cache: Das geht auch heute noch, ohne Probleme. Es steht jedem Programmierer frei, seine Anwendungen so zu schreiben, daß diese weder WinSXS, System32, SysWOW64, C:\Windows, Profileinträge C:\Users\<Username>\Appdata) oder die Registry brauchen. Alles ins gleiche Verzeichnis entpacken, alles benötigte wird von dort gestartet, es gibt kein Setup, keinen Installer, keine vom Windows-System mitbenutzten Bibliotheken. Ja, solche Software gibt es noch (auch ganz aktuelle). Und es ist, wie gesagt, jedem Programmierer selbst überlassen, das so zu machen. Warum das immer seltener wird, weiß ich jedoch nicht. Ich weiß nicht, ob Microsoft hierauf einen entscheidenden Einfluß hat. Das hängt von der jeweiligen Programmierung ab.
 
@Johnny Cache: Wenn man die Realität, die Tatsache so ist es und nicht so hätte ich es gern, wenn man diese FAKTEN verkennt, dann würden diese Aussagen durch aus Sinn ergeben.

Da es aber in der Reellen Praxis ganz anders aussieht, und diese Aussage keinerlei Nutzen und Sinn ergibt, ist sie an Dummheit für denjenigen der in der Tat so handelt nicht mehr zu übertreffen. Und ihm ist jegliche Kenntnis in Bezug auf dieser Tatsache ab zu sprechen.

Dass, es durchaus Programme gibt/gab, die meinetwegen alles in einer *.ini etc. Abspeichern und nix weiter außer das eigene Programm Verzeichnis zum Ausführen benötigen, hat nie einer auch nur Ansatzweiße bezweifelt noch hat es was mit dem Sachverhalt und der daraus folgenden Diskussion zu tun.

Es ist schlicht unmöglich Programme auf eine Separate Partition zu installieren und im Falle einer Windows Neu Installation, diese so vor zu finden als sei nie etwas vor gefallen. Geschweige denn, dass Windows Kenntnis davon hat was installiert ist und was nicht.

Das was Butterbrot da beschreibt war in der Praxis noch niemals möglich!
 
@Johnny Cache: Es handelt sich hierbei um keine gut gehütete "Weisheit", sondern um grundlegendes Verständnis.
Ordentlich durchgeführte Datensicherung findet ausschließlich auf externen Speichermedien statt, also macht es überhaupt keinen Unterschied ob du nun den Pfad "D:\", "C:\Daten" oder auch %userprofile% als Teil des regelmäßig durchgeführten Backups sichern lässt. Zugriff auf die Daten der Systempartition kann man sich selbstverständlich auch noch verschaffen wenn das System nicht mehr bootet, ganz abgesehen davon dass eine Windows-Neuinstallation die Daten ohnehin nicht löscht sondern in "\windows.old" verfrachtet.
 
@Garbage Collector: Man sollte generell in der Lage sein, sein System immer wieder so her zu richten wie man es Ursprünglich hatte. Jedes Programm jede Einstellung (wenn man denn, die hier beschriebene Erfahrung und Kenntnis hat). Alles mit Programmen erzeugte oder verwendete ist ohnehin vom System unabhängig und sollte Generell getrennt gespeichert werden, andere Partition etc. Und darüber hinaus natürlich noch mindestens einmal Physikalisch getrennt vom Gesamten Computersystem als Kopie aufbewahrt werden. Wobei jeder der sich auch nur Ansatzweise mit Backups beschäftigt oder Erfahrung hat weiß, dass dies bei weitem nicht genug ist.
 
Apps..... Früher (jaja war eh alles besser) hieß das Programme und man konnte schon imemr Auswählen wo die hininstalliert werden sollen.
Was für ein Rückschritt...
 
@Fritzler: Mit klassischen Desktopanwendungen geht das nach wie vor, auch bis Windows 8.1, und auch bei Windows 10 wird das gehen, da hat sich überhaupt nichts geändert. Nur bei den Modern-UI-Apps ging das unter Windows 8/8.1 nicht, und das soll jetzt wohl bei Windows 10 eben auch für diese Apps kommen. Also kein Rückschritt, sondern eine Verbesserung zu jetzt.
 
@departure: Ist doch egal... Hauptsache sich echauffieren können.... hätten sich die Leute damals echauffiert, als Newton die Schwerkraft erfunden hatte, könnten wir heute mit reiner Körperkraft zum Mond fliegen.
 
@Fritzler: Ich empfinde das Hier und Jetzt durchaus als Fortschritt. Wenn du allerdings die Heutigen Möglichkeiten auch schon damals hattest, dann sollte ich wohl meinen Glauben noch einmal überdenken.
 
In Windows 7 gab es noch ein halbwegs brauchbare Backupmöglichkeit, die aber dummerweise in Windows 8 wieder entfernt wurde. Jetzt gibt es zwar diesen Dateiversionsverlauf aber ein richtiges Backup ist das leider nicht. Es gibt zwar noch diese Systemabbildsicherung, die muss aber manuell angestoßen werden und erzeugt bei Vielen nicht mehr als eine Fehlermeldung. (Schattenkopie, zuwenig Platz auf Ziellaufwerk) Von daher, ich hoffe dass dieses Backup dann auch funktioniert.
 
"Äpps" auf SD-Karte. Ja, das überzeugt mich jetzt natürlich, auf meiner Desktop-Maschine von Win7 zu wechseln... omfg.
 
@Jas0nK: Verdammt, jetzt haben die extra für dich eine Extramöglichkeit ins OS eingebaut, und genau DU willst die nicht. Da können die ja direkt dichtmachen.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!