Spaniens Verlage: Regierung soll Google News-Abschaltung stoppen

Die großen spanischen Presseverlage haben offenbar nicht damit gerechnet, dass der Suchmaschinenkonzern Google am Ende konsequent sein wird, als sie die Einführung eines Leistungsschutzrechtes durchdrückten. Jetzt rufen sie nach einem Einschreiten ... mehr... Presse, Zeitung, Papier Bildquelle: Nicholas Boos / Flickr Presse, Zeitung, Papier Presse, Zeitung, Papier Nicholas Boos / Flickr

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Unglaublich. Wollen die Google jetzt dazu zwingen A. den Dienst weiterhin auf eigene Kosten Online zu halten und B: dabei dann schön abkassieren weil sie ja den Dienst anbieten?
 
@Akkon31/41: Korrrrrrrrrrrekt. Das wichtigste ist das Abkassieren. Das drumherum ist egal.
 
@Akkon31/41: Verlage sind die A.geigen schlechthin. Sie sind nicht nur unglaublich rückständig was Internet angeht, sondern auch noch unglaublich dreist. Ich glaube kaum, dass Bürger so große negative Konsequenzen "zu tragen" hätten - bei den Verlagen bin ich mir da hingegen nicht so sicher, denn wenn es die Information nicht da gibt wo man sie sucht, holt man sie sich halt anderswo. Das hätte Google mal hier machen sollen. Ich hätte bestimmt schön gelacht wenn die Verlage - wie sonst auch immer - dumm aus der Wäsche gucken.

Das Lustigste ist aber, dass sie nun von der Politik fordern, dass sie den durch die Verlage initiierten Blödsinn wieder richten. Und von welchem Monopol ist da die Rede? Google News != Google Search - ergo sehe ich hier gar kein Problem.

In diesem Fall (wie auch beim LSR in Deutschland) sehe ich Google als Opfer und hoffe, dass sie alle möglichen Hebel in Bewegung setzen, um den Verlagen ihren Willen aufzuzwingen. Diese haben es nämlich selbst verpasst entsprechende Suchmaschinen etc. aufzusetzen und nun kommen nur Forderungen ohne Mehrwert. Wird Zeit, dass die Verlage gewaltsam reformiert werden.
 
@divStar: Google als Opfer?! Bruuuuhaaahaaabaaah! Guter Witz. Und dann auch noch Verlage GEWALTSAM !!! reformieren! Mano?! Was für ´ne merkwürdige Weltanschauung steht da denn dahinter?! Aber so einfach kann die Welt zumindest für mach einen sein: Google gut - die Anderen böse! Fertig! Bloß nicht mal differenzieren!
 
@Akkon31/41: Aber sicher doch, das gleiche haben deutsche Medienkonzerne ja auch versucht und sind gescheitert, aber scheinbar denken die verantwortlichen Spanier sie sind was besseres und versuchen es erneut.
 
Ehm...hallo? Gehts noch? Zuerst eine Steuer von Google verlangen für die News, dann entscheidet sich Google, die News abzuschalten und nun will man Google zwingen, den Dienst aufrecht zu halten und zu zahlen?!

o.O
 
@frilalo: Ja, so habe ich das auch verstanden. Echt paradox! ;-)

Tja, es war von Anfang an abzusehen, dass dieses "Leistungsschutzrecht" dazu führen wird. Habe mich von Anfang an über die Verlagsbosse amüsiert und nun werden sie für ihre Dummheit und Naivität bezahlen. Naja, selbst schuld. Habe kein Mitleid mit den Verlagen!

Denke, dass Google hier absolut richtig reagiert und hoffe, dass sie diesen Weg weitergehen, auch wenn ich mir der Gefahr des Monopols von Google(-News) absolut bewusst bin, aber letztlich hindert die Verlage niemand, einen alternativen Dienst zu etablieren. So ein alternativer Dienst müsste aber auf europäischer Ebene etabliert werden und sämtliche europäische Medien den Zugang ermöglichen, wenn es gegen Google(-News) bestehen will. Aber dazu sind die Verlage wohl zu egoistisch und zu wenig kompromissbereit!?
 
@seaman: mir stellt sich nur die Frage, ob man Google überhaupt zwingen kann? Ist ja nichtmal ein europäisches Unternehmen.... Tja, blöd gelaufen für die Spanier, würd ich sagen. Die Gier nach zu viel wird nun zum Verhängnis.

Habe morgen zwischen 14:00 Uhr und 14:01 Uhr eine Minute Mitleid...^^
 
@frilalo: Wenn sie denn einen spanischen Sitz haben, können sie sie zwingen ;)
 
@Knerd: Man kann ein Unternehmen zwingen ein Produkt zu haben? Ok .. dann will ich das real ab sofort Autos verkauft :P
 
@eRnie: Sie können Google zwingen, wenn sie in Spanien einen Sitz haben.
 
@Knerd: Du bist der Meinung .. man kann ein Unternehmen zwingen ein Produkt auf den Markt zu halten??????
Das bezweifel ich aber stark. Hast dafür irgendwo ein Beispiel?
 
@Knerd: wie wollen sie Google Spain (angenommen es heißt so) dazu zwingen ein Produkt, welches evtl. sogar aus den Staaten gemanagt wird, "aufrecht" zu erhalten, obwohl es Google keinen Mehrwert bringt? Ich glaube kaum, dass das vor irgendeinem Gericht Bestand hat - insbesondere, wenn das Google in Spanien keine direkte Kontrolle hat. Aber selbst wenn: wie sollte man ein Unternehmen zwingen für gierige andere Unternehmen in die Miesen zu gehen? Ich glaube kaum, dass das funktioniert.

Als einfacher Mensch hoffe ich schlicht, dass alle entsprechenden Verlage möglichst schnell Pleite gehen (übrigens auf die in Deutschland). Auch aus diesem Grund habe ich mir vermutlich seit 2008 keine einzige Zeitschrift gekauft.
 
@eRnie: Ja es geht, aber nur wenn es Verträge gibt. Nur wird es die nicht geben. Hat HP bei Oracle mal durchgedrückt. Und kritische Infrastruktur kann erzwungen werden, ob Google dazu zählt stelle ich mal in Frage :D
 
@divStar: Es kann funktionieren, mit Kartellrecht und co. Daher ja es geht aber auch ich halte es für absolut unwahrscheinlich.
 
@Knerd: das Produkt heißt aber Google News und nicht Google Search. Nicht nur, dass Google in Spanien möglicherweise gar keinen Einfluss darauf hat; die Suche ist etwas anderes als der Newsaggregator. Ich denke nicht, dass man jemanden dazu zwingen kann ein für das Unternehmen unrentables Produkt oder Geschäft anzubieten - weshalb auch immer.
 
@Knerd: Mit dem Kartellrecht kann man Kartelle verhindern, Monopole zerschlagen, aber niemanden zwingen das Monopol aufrecht zu halten oder ein Produkt "herzustellen". Es wird ja niemand gehindert selber einen solchen Dienst anzubieten. Die Verlage könnten natürlich dafür zahlen das Google den Dienst anbietet.
 
@divStar: Zwingen geht problemlos, kommt nur drauf an wie sehr die spanische Regierung das will, von Geldstrafen bis hin zu Haft ist alles drin, Frage ist nur, ob die Eu da mitmacht oder nicht.

Leider Gottes fehlt es einfach an Sachverstand in den meisten Regierungen was "den Internet Kram" angeht ... kein Wunder, wenn man bedenkt, dass es ein Mindestalter für die meisten Ämter gibt(Unser Bundespräsident muss zum Beispiel mindestens 40 Jahre alt sein und wir hatten ewig keinen mehr unter 50, ich glaube sogar noch nie) und viele alte Menschen tun sich halt schwer was Neues zu lernen.

Lösung: Sich von jungen Experten beraten lassen, aber das kostet halt oder einfach mal mit den Enkeln sprechen.

Davon ab, auch wenn der Axel Springer Verlag so gut wie allen Schund verlegt, wenn der Pleite geht haben wir auch Hierzulande große Probleme, überleg mal wie viele Arbeitsplätze da dran hängen.
 
@MartinaS: das mag sein. An der Kirche hängen auch einige Arbeitsplätze - und trotzdem hatte sie lange Zeit jeglicher Vernunft entbehrt und Fortschritt absichtlich aufgehalten (evtl. auch einfach aus Bequemlichkeit).

Davon ab: wenn diese Jouranlisten (bzwl. die Leute bei z.B. der Bild) so überflüssig sind oder wären, sollten sie zur Gesellschaft anderweitig beitragen (müssen). Ich glaube aber nicht, dass das so ist. Vielmehr würde Journalismus wieder an eigener Leistung und evtl. auch dem Investigativen gewinnen. Derzeit plappern viele Zeitungen doch oft nur das nach was Informationsfirmen zur Verfügung / zum Einkauf bereitstellen. Da sind die Journalisten dann überflüssig.

Ich finde einfach Verlage wie Springer sollten einfach mehr tun und leisten müssen, um ein Leistungsschutzrecht beanspruchen zu können. Stattdessen wollen sie für die Nachplapperei auch noch (zusätzliches) Geld sehen.
 
@Knerd: Google hat genug Kohle um sich komplett aus Spanien zurückzuziehen, sollten sie dort überhaupt einen Firmensitz haben. Ich hoffe die Spanische Regierung bedenkt diesen möglichen Arbeitsplatzverlust ihrer Bevölkerung und auch die ohnehin bedenkliche Wirtschaftssituation bevor sie den Verlagen irgendwo hineinkriechen. Nicht das ich für Monopole bin, aber in diesem Fall ist das dann eher Notwehr als das Ausnutzen eines Monopols.
 
@MartinaS: Da haben wir es nun wieder! Die Borniertheit Jüngerer! Die leider aber nur darauf beruht pauschales Gerede zu fabrizieren wie "viele alte Menschen tun sich halt schwer was Neues zu lernen..." . Traurig traurig! Genauso könnte man schreiben "... viele jüngere Menschen tun sich halt schwer aus Erfahrungen auch Älterer zu lernen..." Und der Spruch "... Lösung: Sich von jungen Experten beraten lassen, aber das kostet halt oder einfach mal mit den Enkeln sprechen..." Wie können denn Jüngere soooo unheimliche Experten sein wenn sie überhaupt keine Erfahrung zu Langzeitauswirkungen haben. Und der Rat einfach mal mit den Enkeln zu sprechen ist genauso gut oder verkehrt wie jener, einfach mal mit den Älteren sprechen und / oder ihnen zuzuhören. Mal darüber nachgedacht? UND mal ganz nebenbei logisch nachgedacht! Wie und was willst Du lernen wenn Dir Ältere kein Wissen vermitteln. Dann müßten Jüngere ja stets beim Nullpunkt wieder neu anfangen! Also immer noch Steinzeit dann. Mal auch darüber nachgedacht? Vermutlich wohl eher nicht!
 
Das gleiche wie in Deutschland, erst vor Gier Lobbyisten in die Spur schicken die Druck auf die Politiker in Form von Bestechungen, ähm Spenden, ausüben und dann, wenn Google zurückschlagt, das große heulen bekommen und wieder zurückrudern.
 
@marcol1979: Leider rudern sie nicht zurück, sondern kommen mit der Monopolkeule. Ich vermute da wird Google schlecht dastehen, da sie ja tatsächlich das Monopol besitzen. Aber letztenendes ist das ein Vorbild für zukünftige Praktiken: Jemanden zum Monopol werden lassen, dann von denen Geld verlangen, wenn sie das Produk abschaffen wollen mit der Monopolkeule kommen. So bekommt man alles.
 
@mala fide: Dieses Spanische Gesetz gilt für Alle Suchmaschinen und Webseiten die Kurze Inhalte von "Jemanden" verwenden, selbst private Homepage sind davon betroffen.
Da wird mit Sicherheit nicht nur Google in Spanien "Aussteigen", Bing, Yahoo etc. werden folgen!
 
@mala fide: Das wird mit Sicherheit nicht funktionieren. Auch ein Monopol kann man nicht zwingen, sein Geschäft aufrecht zu erhalten. Denn wenn ein Unternehmen sein Geschäft in einem Land aufgibt, hat es in diesem mit Sicherheit keine marktbeherrschende Stellung mehr, das liegt ja in der Natur der Sache. :)
Das wär ja vergleichbar damit, als würde Microsoft z.B. ankündigen, in Zukunft kein neues Windows mehr zu entwickeln sondern ein gänzlich anderes Betriebssystem, und als würden dann die Unternehmen, die PC-Support anbieten und auf Windows spezialisiert sind, gegen Microsoft einklagen wollen, dass sie gefälligst auch in Zukunft nur Windows produzieren, damit ihr Know-How nicht in nächster Zeit wertlos wird.
 
@mh0001: Hat doch schonmal funktioniert: http://www.golem.de/news/kehrtwende-oracle-wird-itanium-weiterhin-unterstuetzen-1209-94348.html
 
@Knerd: Ja, weil hier Oracle einen Vertrag abgeschlossen hat - um den wurde da gestritten. Ich bezweifle aber stark, dass Google einen Vertrag mit dem Land Spanien abgeschlossen hat, in dem steht, dass sie Google News mindestens x Jahre anbieten müssen ;)
 
@mh0001: Klar kann man, ob die Maßnamen die dazu nötig sind etisch vertretbar sind, ist ne ganz andere Frage. Normalerweise bringen solche Aktionen nur Staaten wie China, Nord Korea oder kleinere Diktaturen, an sich in Europa undenkbar, aber das die Spanier spinnen, haben die alten Säcke die das Land regieren schon lange bewiesen.
 
@MartinaS: das will ich sehen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man kein Unternehmen der Welt dazu zwingen kann Schulden zu machen, um andere Unternehmen glücklich machen zu können.

P.s.: für Ethik ist in Gesetzen sowieso kaum Platz und Gehirn muss man da bestimmt auch erst einmal abschalten. Das Ausmaß der Ungerechtigkeit seitens der Verlage ist erschütternd - aber nur so können die sich helfen, denn sonst wären sie das was sie ja eigentlich sind: obsolet und entbehrlich.
 
@divStar: Schau hier :) http://www.golem.de/news/kehrtwende-oracle-wird-itanium-weiterhin-unterstuetzen-1209-94348.html

Und mit Kartellrecht oder einer Marktbeherschenden Stellung kann man da sicher was drehen...
 
@Knerd: ich denke aber, dass bei Oracle/Itanium und HP eine andere Geschichte am Werk war. Notfalls sollte sich Google aus Spanien für ne Zeit zurückziehen - dann lässt man die Verlage so ordentlich auf ihren Hintern fallen.
 
@divStar: Natürlich kann man das. Sei es durch unvorteilhafte Verträge, staatliche Industrie Spionage etc. China ist da ganz gross drin und nem amerikanischen Konzern das Wasser abzugraben zugunsten der heimischen Verläge ist gar nicht mal dumm und an sich im Sinne des eigenen Volkes,

Was den Zwang angeht .. man kann Google komplett aus dem Land schmeissen, sie zu Geldstrafen verurteilen oder sogar Mitarbeiter des Konzerns inhaftieren wenn man dafür die rechtliche Grundlage schafft. In Ostdeutschland hatten "ungewollte" Firmen und Person zum Beispiel auf einmal Steuerschulden.
 
@mala fide: Monopol hin oder her, es geht nicht an, dass man sagt "Wenn du A machst, musst du Geld bezahlen" und dann wenn man A nicht mehr machen will zu sagen "Aber du musst A machen, du bist ja Monopolist"....so darf es einfach nicht funktionieren.

Entweder ist Google News so wertvoll, dass die Verlage Geld bezahlen müssten, oder die Verlage verlangen Geld, aber dann darf Google auch die News abschalten....

Beides geht nicht.
 
@mala fide: ist nen blöder vergleich jetzt aber man könnte es wie bei Amazon betrachten. Amazon bietet Jobs, Gewerkschaft streikt für mehr Lohn, Amazon lagert ins Ausland aus. Wer kann der kann. Das wird wahrscheinlich nicht nur bei google und Amazon schule machen.
 
@marcol1979: Stimmt, da war ja was... und ich dachte, ich hätte mir das nur eingeBILDet... ;)
 
Ich könnte dieses ganze Leistungsschutzrecht-Gezetere verstehen, wenn Google dafür Geld haben wollen würde und Google komplette Texte/Artikel kopieren würde. So ist es doch eigentlich nur eine Win-Win Situation. Google bekommt User die deren Newsaggregator nutzen und die Verlage bekommen die Klicks wenn der Google-News-User mehr sehen will.
Was mich am meisten dabei ankotzt ist dieses "Monopol"-Geseiere. Baut doch selber was auf oder macht Verträge mit MSN oder Yahoo um die zu pushen, aber nee, wird lieber weiter auf Google gebasht.
 
@RocketChef: Allein das Verlangen von Geld ist schon ein Witz. Googles Dienstleistung besteht darin, den Verlagen Besucher zu verschaffen, indem den Verlagen kostenlos eine Bühne für ihre News zur Verfügung gestellt wird. Ohne diese Plattform würden den Verlagen die Besucher wegbrechen und damit gehen ihnen die eigenen Werbeeinnahmen flöten. Die Verlage sollten also froh sein, dass Google für diese Dienstleistung selbst kein Geld verlangt - das Recht hätten sie durchaus.

Es käme doch auch kein loker Einzelhändler auf die Idee von den Stadtwerken oder nem Taxiunternemen Geld dafür zu verlangen, dass sie Kunden zu ihm befördern. Das ganze stellt eine Symbiose dar - beide profitieren von der Existenz des anderen.
 
Neues Geschäftsmodel...
Ich werde jetzt anfangen irgendwelchen Content wie "Die Wachstumsrate des Grases in meinem Garten" als News ins Web stellen, von Google verlangen dass sie das unter der Google News bringen und einen Haufen Kohle von ihnen dafür verlangen.
Wenn Google sich weigert, werde ich mich über ihr monopolistisches Verhalten beschweren und von meiner Regierung verlangen sie gefällifsat dazu zu zwingen. ^^
 
Dann sollte Google komplett Spanien abschalten und fertig.

EDIT: Jaja, ich weiß das ist nicht so einfach, aber News haben sie ja auch vor ;)
 
Das letzte Zucken der spanischen Verleger. Spannend zuzusehen, wie Google ihnen den Stinkefinger zeigt.
 
@Alter Sack: Ich würde lachen, wenn Google am ende auch noch die suche einstellt und sich aus Spanien ganz zurückzieht. Wenn Spanien als Exempel herhalten soll wäre das nur konsequent.
 
@Memfis: und hervorragend. Das Einzige wovor ich dann Angst hätte, ist, dass dann Steuern erhoben werden würden, um einen "Google-Pendant" für Europa zu finanzieren, obwohl die einzigen, die einen solchen brauchen, die Verlage bzw. Zensoren sind, die mir ebenso wie ihre Werke herzlich am Hintern vorbeigehen.
 
@divStar: Gibts doch schon. Nennt sich Urheberrechtsabgabe.
 
@Memfis: ne - ich bin mir sicher, dass sie eine neue Steuer erfinden würden - und es durch die Politik geschmiert bekommen. Anders hätte es das LSR auch nicht in ein Gesetz geschafft. Dann werden die Menschen pauschal für unfähige Verlage blechen müssen.
 
Unverschämtheit und an Dreistigkeit ja noch kaum zu überbieten. Ich hoffe, das geht so richtig schön in die Hose. Google sollte sich trotz Monopolstellung nicht jeden Schmarn gefallen lassen.
 
Muahahahha Pruuuussstttttt muahahaaaaaaaaa, ich kann nicht mehr. (Und das ist auch der passende Kommentar meiner Meinung nach) Pruuuuusssssttttttttttt
 
Die Geister die ich rief.....
 
Google sollte es doch einfach wie beim Shopping-Portal machen, für das Anzeigen Geld verlangen, natürlich genau so viel, wie die Verlage verlangen... Dann zahlen die Verlage ihre eigenen Links :-)
 
das leistungsschutzrecht ist eh eine total asoziale veranstaltung der verlage.

verlage die sich auf sowas berufen würde ich nicht zu den verlagen zählen die informationen für die öffendlichkeit anbieten.

nuja...medienkonzerne...eh immer eine antisoziale zielsetzung...da das geldverdienen im gegensatz zu ihrem angebot steht. und kunst und kultur wird mit urheberecht eh unmöglich..da man kunst und kultur komerzalisiert wird und deshalb die bezeichnung nicht verdient.

kapitalismus ist eine antisoziale grundstruktur...patente, urheberecht und auch das leistungsschutzrecht bestehgen aus kapitalistischen gründen und nicht aus dem grund das man kunst und kultur schützen will.

google macht es richtig..abschalten und ruhe ist. hat nix mit monopol zu tun...ebend mit logik!
 
Oh Gott hoffentlich klappt das! Bitte bitte Spanien zwingt Google Inc. ein Produkt auf dem Markt zu halten, welches den Konzern zwingt für ihr eigenes Produkt zu zahlen, damit andere Konzerne daran verdienen.
Diese mehr als berechtigte Klage vom Konzern Google Inc. vorm Europäischen Gerichtshof gegen das Land Spanien wird der Knaller des Jahres 2015 ! Ich freu mich schon :D
 
@erso: Wenn das Freihandelsabkommmen (TTIP) erstmal kommt, hätte Google ja sowieso das Recht, das Land Spanien dann auf Schadensersatz zu verklagen. Leider endet sowas seitens der Politik früher oder später mit einer Steuererhöhung (oder Steuerneuerfindung) für die Bürger, um das ganze zu finanzieren.
 
@erso: Was freut dich?

Das der marktbeherrschende amerikanische Konzern Recht bekommt, Content zu nutzen, welchen er nun wirklich nicht selber produziert hat?

Außerdem wieso wäre eine Klage gerechtfertigt? Was sollte denn Google einklagen?
 
Spanien? Was fällt mir da so ein? U.a. großflächige Gewächshäuser, die mit Milliarden von der EU subventioniert werden und damit u.A. auch indirekt auch ein Grund für Hungersnöte in Afrika sind. Ich bin zwar eigentlich strikt gegen so etwas, aber es wird ja eh an allen Stellen Geld zum Fenster rausgeworfen, teilweise zum Schaden anderer, da kommt es auf ein paar Mio, die sowas wie eine "EU Suchmaschine" kosten würde, auch nicht mehr an. Andere Länder kenne ich jetzt nicht, aber auch Deutschland und England haben ja so ihre Probleme mit Google. Auch weil länderspezifische Regelungen eh wenig sinnvoll sind, sehe ich hier die EU gefordert. Nicht bezüglich irgendwelcher windigen Rechtsverdrehungen und Monopolstrafen, sondern im schaffen eines funktionierenden und nutzbarem Ersatzangebots. Man mag darüber streiten wie die funktionieren und welcher Inhalt dort eventuell nicht erscheint, aber Baidu und Yandex haben einen Marktanteil von über 60% in den jeweiligen Ländern (China und Russland), was die Internetsuche betrifft.
 
Eine andere spannende Frage ist doch, wo hört das Zitatrecht auf und wo fängt das Leistungsschutzgesetz an? Gerade für kleine, mittlere oder auch große Blogger dürfte diese Frage interessant sein. Sonst sehe ich schon die nächsten Abmahnwellen auf uns zukommen. Rechtssicherheit gibt es im LSG jedenfalls nicht. Dazu ist dieses Gesetz viel zu schwammig formuliert. Eben der Lobbyarbeit der Verlage geschuldet. Ich kaufe auch keine Print-Medien mehr, um dieses asoziale Verhalten nicht auch noch zu fördern.
 
Genau richtig, was Google macht! Eine Sparte, die Dank der Verlage Verluste einfahren wird, wird eingestellt. Dies ist keine Rache, keine Konsequenz, sondern ganz normales wirtschaftliches Verhalten. Kein Gericht Europas kann Google zwingen, diesen Dienst aufrecht zu erhalten.
 
Ich habe schon auf diese News gewartet seit Ankuendigung des Gesetzes. Da ist sie nun. :) Tja, dumm gelaufen wuerde ich sagen, wenn man vorbeidenkt und die Gier zu hoch ist.^^
 
Auch wenn das nicht jetzt nicht die Mainstream-Meinung des Forums ist, so möchte ich doch folgendes zu bedenken geben.

Google schaltet den Dienst ab, weil Google (wie sie selber sagen) damit weniger/kein Geld verdienen/verdient, wenn sie für den Content zahlen müssten. Das sie damit kein Geld verdienen, wenn sie News anzeigen, ist aber dreist gelogen. Schließlich verdient Google mit allen Suchergebnissen, also auch mit den News! Ich würde sogar sagen durch und mit den News am meisten. Ist ja auch im Artikel gut beschrieben.

Außerdem wird mit dem Gebaren von Google auch klar, welche Marktmacht Google inzwischen hat. In Deutschland ausprobiert und Erfolg gehabt (das Zurückrudern der Verlage beim LSG), ziehen sie das Spiel mit den Androhungen jetzt überall durch und spekulieren auf Erfolg.

Ich bin wirklich enttäuscht, dass hier viele das Verhalten von Google beklatschen. Wir werden gerade Zeuge, wie ein amerikanischer Konzern seine Marktmacht ausübt. Das kann nicht gut sein!
 
@paulchen_panther: Willst du mir allen Enstes sagen, dass die Verlage keine Marktmacht ausgeübt haben? Immerhin hat der Springer Verlag das LSR in Deutschland überhaupt erst ermöglicht.

Und um eins klar zu stellen, das LSR ist von Anfang bis Ende vollkommener Schwachsinn und jeder Widerstand dagegen ist zu begüßen.

ICH finde es jedenfalls echt schlimm, wenn du gegen einen amerikanischen Konzern wetterst, aber unerwähnt lässt, dass es ein deutscher Verlag war, der Druck auf die GESETZGEBUNG ausübt um ein selbstgeschriebenes Gesetz durchzudrücken...DAS finde ich das wirklich schlimme an dem ganzen Fall.
 
@Draco2007:
"... ist von Anfang bis Ende vollkommener Schwachsinn ..."

Ich finde eher Aussagen wie diese schwachsinnig. Verlegerische Leistungen einfach zum Allgemeingut zu erklären, bzw. zum Abgreifen durch Google freizugeben, kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Man sollte dieses Thema durchaus differenzierter angehen als mit Stammtischparolen (weit verbreitet im Forum) zu belegen.

Marktmacht erkenne ich lediglich bei Google. Wenn du sie nicht siehst, kann man nur annehmen, dass du auf einem Auge blind bist.
 
@paulchen_panther: Dir fehlt eine wichtige Information...
1. es geht um Google News nicht um die Google Suche
2. Um bei Google News gelistet zu werden muss man seinen Verlag SELBST anmelden, das macht Google NICHT von alleine.

Und diese Anmeldung sagt doch schon seitens der Verlage ganz deutlich "Liebes Google, es wäre nett, wenn ihr uns mehr Kunden bringt, dafür dürft ihr auch ein paar Worte von uns 'kopieren'"

Und nochmal...ein Verlag hat sich selbst ein Gesetz gemacht...das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun, das ist reinste Korruption und DARF nicht passieren.

Hast du eigentlich mal 10 Sekunden darüber nachgedacht, was das LSR für Konsequenzen hätte, wenn es auf alle Bereiche knallhart angewendet werden würde?
Das LSR untergräbt das Zitatrecht vollständig. Theoretisch müsste JEDER Student, der in der Uni eine wissenschaftliche Arbeit schreibt, bei JEDEM Urheber seiner Referenzen in Verhandlungen gehen, wieviel er für ein Zitat bezahlen muss.
Damit wäre die Wissenschaft am Ende, denn die lebt vom Zitatrecht.

Das gleiche gilt für Blogs...und wenn man es auf die Spitze treibt, sogar für jeden Link auf eine externe Seite...

Das alles macht das LSR zu einem Gesetz das so NIEMALS hätte durch kommen dürfen, es kam aber durch weil hier massive Lobbyarbeit geleistet wurde, seitens des Springer Verlags (und einigen anderen).

Dagegen ist der Einstellung von Google News einfach nur vollkommen legitim.

Und um das nochmal zu sagen, willst du wirklich ein Unternehmen dazu zwingen ein Produkt weiterzuführen, dass mit Verlust behaftet ist?
 
@Draco2007: Mir und in dem Artikel geht es nicht speziell um das LSG. Da mag wirklich einiges im Argen sein.

Es geht speziell darum, dass Google immer mehr Macht hat. Das die spanischen Verleger nach dem Statt rufen ist lächerlich, aber zeigt wie verzweifelt (machtlos) sie gegenüber Google sind.

Also nochmal: Mir geht es um die Sorglosigkeit gegenüber Google. Diesem Konzern muss man unbedingt auf die Finger gucken und ihm seine Grenzen aufzeigen. Deine Vergleiche mit dem ach so mächtigen Springer-Verlag hinken gewaltig. Weder Springer, noch Burda und sonst wer der Verlagshäuser haben 90% Marktanteil. Google hat dies in Europa und nutzt es schamlos aus.

Ach, und welcher IT Konzern gibt noch mal die meiste Kohle für Lobbyarbeit aus?

> http://it-material.de/2013/05/google-investiert-massiv-in-lobbyarbeit/
 
@paulchen_panther: wie kann man Google eigentlich so sehr hassen o0? Verstehst du es nicht?! Die Verlage haben sich bei Google News selber angemeldet das Ihre News dort angezeigt werden. Jetzt wollen Sie dafür Geld haben, was Google nicht bereit ist zu zahlen also schalten sie den Dienst ab. Ist ihr gutes Recht. Sie können niemanden zwingen einen Dienst aufrecht zu erhalten der nicht wirtschaftlich ist.
 
@lurchie: Du verstehst nicht!
Ich sage, dass man Google auf die Finger gucken sollte und diesem Konzern nicht blind vertrauen sollte und du redest davon, dass ich den Konzern "hasse"!

Ferner behauptetest u.a. du, dass Google-News nicht wirtschaftlich wäre, wenn Google "zahlen" sollte. Das doch erst einmal nur Nachplappern von dem was Google sagt. Hast du konkrete Zahlen, die diese Behauptung unterstützen? Nein!

Also: Bleib Google-hörig und hinterfrage niemals das, was Google dir sagt!
 
@paulchen_panther: aber das tut doch nichts zur Sache ob wir nun Google mögen, hinterfragen oder was weiß ich. Fakt ist: 1. Google bietet den Dienst gratis für die Verlage an und generiert durch Werbung Geld. 2. Die Verlage müssen sich dort selber anmelden/eintragen, das tut nicht Google. 3. Jetzt will der Verlag für die Gratis Werbung aufeinmal Geld von dem der sie anbietet. Logische Schlussfolgernung : Der Dienst wird gesclossen oder Google muss nen Abomodell für die Verlage einführen um den Dienst zu nutzen. Hier ist ersteres der Fall weil sie nicht zahlen wollen und das ist ihr gutes Recht. Oder schenkst du gerne Menschen Geld wenn du nen Dienst haben und sie kommen aufeinmal um die Ecke und wollen Geld von dir das sie kostenlos auf deiner Seite gelistet werden. Hier ist es momentan egal ob da Google, yahoo oder sonst wer steht. Hier geht es ums prinzip undGeld, und dafür arbeiten solche Firmen nun mal, haufenweise Kohle scheffeln. In diesem Fall nutzt google also ganz sicher nicht seine Marktmacht aus.
 
@lurchie: Du wiederholst dich.

Tatsache ist, dass Google in Europa marktbeherrschend ist und dies ausnutzt.

Weiterhin macht Google keine Gratis Werbung - News sind für Google wie andere Suchergebnisse wichtig (siehe Artikel), damit/dadurch verdient Google auch Geld!

Und höre bitte auf solche Märchen zu erzählen, dass Google den Verlagen GRATIS etwas anbietet! Google ist nicht der Mäzen von Burda & Co ...
(nebenbei werden auch News aus anderen Quellen gelistet)
 
@paulchen_panther: du wiederholst dich auch ;) Google nutzt hier immer noch gar nichts aus, sie wollen lediglich kein Geld dafür bezahlen und können nicht gezwungen werden einen Dienst am laufen zu lassen solange es keine Verträge gibt in denen es festgeschrieben ist, vor allem wenn sie von den Verlagen kein geld für selbiges bekommen... ach komm, lassen wir das. bleib du in deiner Blümchenwelt und ich in der realen :)
 
Im FIWUS veröffentlich: http://freies-in-wort-und-schrift.info/2014/12/13/die-ware-information-und-bildung-ist-keine-ware/
 
@alterknacker: Wenn das Kredo des Autors so lautet:
"Geld und Erlös ist wirklich nicht das Non Plus Ultra auf dieser Welt"
kann man den Artikel von ihm nachvollziehen. Nur das ist seine(!) Meinung und Einstellung. Es soll tatsächlich Leute geben, die mit Artikeln ihre Brötchen verdienen. Ich glaube die sehen das _ganz_ anders!

Komisch finde ich nur, dass er am Schluss um Spenden bettelt.
 
Daß Google am Ende seine Marktmacht ausnutzen wird, lag ja wohl schon seit langem auf der Hand. Mal ehrlich, ist denn wirklich jemand ernsthaft überrascht, daß es kam wie es kommen mußte? Andererseits ist es auch sehr gewagt von den Verlagen, von der Politik ernsthaft zu erwarten, daß die einem privatwirtschaftlichen Unternehmen vorschreiben, mit wem und zu welchen Bedingungen es Geschäfte zu machen hat.

Da hilft wohl nur, für brauchbare (!) Alternativen zu Google sorgen, statt sich auf Teufel komm raus wie die Lemminge zu verhalten. Wir haben uns durch unser Nutzungsverhalten von Google abhängig gemacht, nun haben wir gefälligst die Konsequenzen zu tragen.
 
Google ist ganz sicher kein Unschuldsengel, aber was die Verlage ist mehr als nur lächerlich. Nur noch schlimmer ist, dass es Politiker gibt die den Verlagen bei so etwas zuhört. Für solche Ideen wie das Leistungsschutzrecht gehört man ausgelacht und nicht mehr.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles

Forum