Limux-Ende rückt näher: 20.000 Angestellte für Tage ohne E-Mail

Münchens IT-Projekt "Limux" ist wohl noch ein gutes Stück näher an sein Ende gekommen. Mehrere Tage fiel die E-Mail-Infrastruktur der Stadtverwaltung aus und war wohl nicht so einfach wieder in Gang zu bekommen. Die Nerven liegen bei den ... mehr... Linux, München, limux Bildquelle: LiMux Project Linux, München, limux Linux, München, limux LiMux Project

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Oh dieses dahergeredete ende, klar ist der ausfallgrund peinlich, die dauer hängt aber vermutlich maßgeblich damit zusammen dass niemand für abend/wochenendschichten bezahlt wird und man sich so halt erst am montag gekümmert hat

"Da kann ich mit der zweitbesten Lösung nicht zufrieden sein"
dann kauft nicht (wie zuvor schon) so einen müll wie uceprotect
bezahlt leute damit diese auch am we/abends erreichbar sind
Sucht euch einen Dienstleister der nicht nur 80% seiner stellen besetzt hat
 
@0711: Verwaltungsangestellte haben Tarifverträge und werden nach diesen auch bezahlt. Selbst am Wochenende und für Überstunden. Was bei IT-lern nicht immer der fall ist.

Im übrigen ist es ein Unsinn zu glauben dass Linux und der Service drumherum für gewerbliche oder den öffentlichen Dienst kostenlos ist.

Hinzu kommt dass MS grössere Linux-Projekte schon immer torpediert hat. Denn wenn es um MS Gewinn und Umsatz geht ist schluss mit Open Source.

Limux ist nicht gescheitert weil Linux schlecht wäre oder die Programmierer unfähig. Sondern einmal weil Wasserköpfe in der Verwaltung ohne Sachkenntnis Entscheidungen treffen und Linuxer definitiv mit solchen Projekten mangels Fachkenntnissen in der öffentlichen Verwaltung überfordert sind.
 
@LastFrontier: Die IT wird in München - meines wissens - weitgehend von einem externen Dienstleister betrieben....dem kann man - oder auch nicht, immer Geld hinwerfen damit er eben ein we oder sonst ein notfalldienst bereitstellt. Ist man nicht bereit dieses Geld zu investieren, muss man halt warten

" Denn wenn es um MS Gewinn und Umsatz geht ist schluss mit Open Source."
wie bei jedem unternehmen
 
@0711: Ich wäre schon mal gar nicht so verrückt ein System einzusetzen, welches so gut wie von niemand anders genutz wird und mach mich damit auch noch inkompatibel.
 
@LastFrontier: welches nutzen sie denn? (ernsthaft)

oder meinst du limux im allgemeinen?

*sollte denn wirklich uceprotect an dem Dilemma schuld sein würde ich mal ein wenig rundmailen an die herren uceprotect nutzer :X
 
@0711: BeOS natürlich .. oder nen Mac.
 
So ein unglücklicher Zufall aber auch. Endlich wieder ein Grund, das abzuschießen.

Wäre das ganze mit Exchange gelaufen, es hätte einen Crash gegeben und die unfähigen IT'ler dort hätten es für 2 Tage nicht mehr zum Laufen bekommen, wäre das denn dann ein Grund von MS zu wechseln? Heuchler...
 
@dodnet: Würde Winfuture mal ordentlich recherchieren, würde hier stehen warum es so gekommen ist...
 
@blume666: kannst ja die Allgemeinheit erhellen
 
@0711: Der Grund war eine Einzige-Mail mit einem übergroßen Header (c.a. 7MB). Ich sehe da eher ein Konfigurationsproblem bspw. in Form eines Filters. Aber, dass soetwas Betriebssystem-spezifisch ist wage ich zu bezweifeln.
 
@blume666: wieso sollte man etwas rfc konformes filtern müssen?
 
@0711: Ein RFC an sich sagt erst einmal gar nichts, davon kann ich auch viele erstellen und keinen interessiert es, der Großteil hat keine Relevanz.
Zudem wird ein bestehender RFC meines Wissens nach nicht aktualisiert.
Im konkreten Fall scheint aber folgendes RFC großflächig zu gelten, was anscheinend nicht 'ersetzt' wurde: https://www.ietf.org/rfc/rfc2822.txt
 
@orioon: Dann setz mal ein rfc auf das es bei der ietf zum standard schafft, hf. Wir reden hier nicht von irgendeiner rfc defintion

Der aktuell gültige rfc wäre übrigens https://www.ietf.org/rfc/rfc5322.txt
Dieser ist aber beim entscheidenden punkt (2.2.3.) technisch identisch zum 2822
Dieser RFC verbleibt bei der ietf auch im Status "Standard draft", solange es nicht ersetzt wird ist das auch die höchste "anerkennungsstufe" die das ietf dafür hat

Man kann sich natürlich vom rest der welt abkoppeln und sagen "gilt für mich nicht", dann versteht dich halt keiner....nur ist das der weltweit anerkannte Standard für den aufbau einer mail - und wenn man schon den Header nach rfc (offenbar) verarbeitet sollte man damit auch umgehen können.
 
@0711: Ich wollte damit nur klarstellen, dass ein RFC noch lange kein Standard ist, wenn er nicht in einem 'Standard draft' vorgeschrieben/empfohlen wird. Davon gehen leider fälschlicherweise sehr viele Leute aus. Der Name 'Request for Comments' sagt das ja zu Genüge aus.
Interessante Entdeckung: Wenn man die IETF seite mit den Tools aufruft, kann man sehen durch welchen RFC es ersetzt wurde. Im Konkreten Fall gibt es noch 2 RFCs welche den von dir genannten 5322 aktualisiert haben. https://tools.ietf.org/html/rfc5322
 
@orioon: request for comments verschwindet nie, da die ietf weiß dass es immer was zu verbessern gibt ist das einer der Leitsätze dass selbst Standards nie komplett abgeschlossen sind

Alles was 5322 beerben könnte sind bisher nur im "vorschlagsstadium" und würde ich deshalb auch nicht als bindend sehen
 
@0711: laut heise: "Die damit aufgetretene Schwachstelle des verwendeten Mail-Programms werde "umgehend beseitigt", versicherte Ranft. Er betonte, dass klar sei, dass der am Montag behobene Ausfall "mit LiMux nicht die Bohne zu tun hat"."
..
"Eine OB-Sprecherin betonte dagegen, dass es keinen Zusammenhang zwischen LiMux und den Servern gebe und ihr Chef dies auch wisse."

Quelle: http://goo.gl/2yKS6Q
 
@0711: http://www.golem.de/news/e-mail-ausfall-in-muenchen-und-wieder-wars-nicht-limux-1412-111129.html
 
@Ninos: Hui, ich lese gerade, dass München offenbar rot regiert wird (Was ist den da passiert, im tief schwarzen Bayern?) Na jedenfalls wundert mich jetzt gar nichts mehr.
 
@Memfis: München hatte seit 1948 nur einen CSU Bürgermeister ('78-'84), sonst immer SPD.
 
@dodnet: also der grund für den ausfall ist für ein softwareprodukt schon SEHR peinlich.
Wenn 2 tage praktisch das komplette Mailsystem steht ist das meiner Ansicht nach definitiv ein Grund das Produkt welches man nutzt zur Disposition zu stellen - oder den Dienstleister...wobei in diesem fall hier wohl eher das Produkt. Dass man hier jetzt die Frage der Clients aufwirft halte ich aber für verfehlt.
 
@dodnet: Bürgermeister Dieter Reiter hätte unverzüglich gleich am Montag alles in München auf Microsoft Produkte umstellen sollen. Ausfall am ohnehin arbeitsfreien Wochenende in der Verwaltung, also das geht ja schon mal gar nicht !!!111 Am Dienstag Abend hätte es im Rahmen des monatlichen Patchdays dann die Microsoft Apokalypse gegeben. Microsoft Windows und Exchange kap0tt! München brennt! Der Bürgermeister hätte sich Kaiser Nero zum Vorbild nehmen und zufrieden ein Liedchen zum Desaster trällern können: https://www.youtube.com/watch?v=_EVZwTMmk8c
 
@dodnet: Anscheinend hat es jemand getestet:
http://www.heise.de/open/news/foren/S-Re-Was-macht-eigentlich-der-gute-professionelle-TM-Exchange-Server/forum-289543/msg-26213527/read/
 
Der Bericht des externen Gutachters dürfte interessant sein. Sicherlich aber auch - und vor allem! - die Umfrage unter den Bediensteten. Denn die müssen schließlich damit arbeiten. Und da spielt es keine Rolle, ob ihnen gebetsmühlenartig erzählt wird, daß Linux viel besser sei, viel günstiger und Open Source generell eine tolle Sache ist. Als Werkzeug für seine Arbeit nimmt man das, was einem persönlich am hilfreichsten erscheint. Nicht, was einem der Admin aus persönlicher Überzeugung und Liebhaberei empfiehlt.
 
@Alter Sack: du wirst nach jeder größeren Umstellung eine zeit lang eher negative rückmeldungen bekommen. Nicht weil irgendwas schlechter ist sondern weils anders ist
 
@0711: eine Zeit lang ist das verständlich. Das Projekt ist 2006 gestartet und vor einem Jahr wurde es abgeschlossen, insofern müsste die "weils anders ist" Phase überwunden sein...
 
@0711: eine Zeit lang = 10 Jahre oder wie?
 
@mh0001: der start des projekts ist sicher nicht mal im Ansatz damit zu vergleichen dass bei den leuten was ankommt
Der abschluss des projekts bzw der komplettrollout ist wann fertig geworden? vor nem jahr rum?
 
@Alter Sack: Als Werkzeug für seine Arbeit nimmt man das, was einem der Admin vorgibt. Gerade in einer Behörde ist das so.
 
@Luxo: So, so - der Admin kennt sich also so gut aus, daß er aus seinem Kabuff mit den Netzwerk-Racks heraus beurteilen kann, was der Sachbearbeiter im Grünflächenamt an Software benötigt. Sehr lustig.
 
@Alter Sack: Diese Entscheidung kommt zwar bei größeren Umgebungen eher von der it Architektur, die sitzt aber in der regel nicht so weit ab vom admin ;)
 
@0711: wäre mir neu dass der Admin so etwas machen bzw. verwalten muss.... ;)
 
@M. Rhein: er macht nicht, ist in der regel im technischen Gremium aber nicht ungehört
 
@Alter Sack: Ja, ich bin auch dafür, dass der Sachbearbeiter seinen Rechner selbst administriert, kann er sowieso viel besser weil er genau weiss welche Browserleiste für die ebay-Schnäppchenjagd am besten geeignet ist. Das wird sicher lustig.
 
> So, so - der Admin kennt sich also so gut aus, daß er aus seinem Kabuff mit den Netzwerk-Racks heraus beurteilen kann, was der Sachbearbeiter im Grünflächenamt an Software benötigt.

@Alter Sack: Ja, leider maßen sich das manche Admins an, ich kenne auch so einen, der damit immer wieder Arbeitsabläufe torpediert, da werden einfach Sachen deinstalliert oder gesperrt, die man für die tägliche Arbeit benötigt. Dafür wird dann irgendein Workaround installiert, mit dem man nicht vernünftig arbeiten kann, entweder weil Funktionen fehlen oder man nur noch unnötig umständlich und zeitaufwändig an die Sachen rankommt - aber dafür ist es ja einfacher zu warten...
 
@JaKi: "da werden einfach Sachen deinstalliert oder gesperrt,"

Hast du da mal konkrete Beispiele?
 
@Luxo: so ein Unsinn, der Admin hat die Vorgabe umzusetzen! Vielleicht lasse ich mir von nem Admin sagen wie und womit ich meine Arbeit zu machen habe.
Schon öfters hier solche Aussagen gelesen....
Die IT ist untergeordnet, sie kann Vorschläge machen und hat auf Einhaltung rechtlicher Vorgaben zu achten. Ansonsten hat sie ihre Aufgaben zu erfüllen und dazu gehört eben nicht software und Geräte nach ihrer Passion zu kaufen.
 
@Yepyep: Es gibt eben solche und solche. Es gibt auch Chefs, die einfach nur die Vorgaben der IT umsetzen bzw. denen freie Hand lassen...
 
@Alter Sack: Unabhängig davon ob jetzt Linux oder MS besser ist, und ich weiß auch nicht wie Linux da eingeführt wurde. Aber das vermeintliche Scheitern von Linux, könnte zu nicht unerheblichen Teilen ein rein psychologische Problem sein.
Wer kennt sowas nicht? In der Firma wird irgendeine Sache immer nach dem Schema F gemacht. Irgendeiner der tollen Chefs hat eine Idee das anders zu machen und ordnet dieses, ohne irgendwelche weiteren Erklärungen, so an. Selbst wenn das neue Verfahren wirklich um Längen besser und einfacher ist als dieses Schema F, es reichen 1 oder 2 Querulanten und das war es dann mit dem neuen Verfahren.
 
Das LiMux war ansich nicht Schuld an dem Ausfall der Mail-Dienste. Es gab wohl eine Mail in der die Betreffzeile eine Größe von mehr als 7.5 MByte hatte.
 
@Cykes: was definitiv zu keinen Problemen führen darf
 
@0711: schon mal getestet?
 
@Cykes: nein aber da es rfc konform ist darf es hier schlicht zu keinen Problemen kommen, bei keinem Produkt.
 
@0711: Laut RFC darf eine Betreffzeile max. 1000 Zeichen haben, abzüglich 2 Zeichen für das Zeilenende. Im Normalfall kommt man mit 998 Zeichen nicht mal ansatzweise an die 7.5 MB Größe heran
 
@Cykes: deine Angabe gilt für eine Zeile, ich kann aber beliebig viele neue zeilen machen weshalb es nach meinem Verständnis kein Limit gibt
https://tools.ietf.org/html/rfc2822#section-2.2.3
 
@Cykes: so etwas muss gefiltert werden und darf kein Systemausfall zufolge haben....
 
@0711: Du kannst in einer normalen Mail sicherlich mehrere Zeilen schreiben, aber bei einer Betreffzeile geht nur 1 Zeile. Outlook bietet nicht mal die möglichen 998 Zeichen an
 
@Cykes: Bei dem Beispiel im RFC gehen sie doch sogar explizit auf den betreff ein und nicht nur Header im allgemeinen.
Ja die Clients bietens nicht an und stellen es in der regel nicht dar aber laut rfc kann ich ohne weiteres x beliebig viele zeilen als betreff schicken und bin damit auch in der größe praktisch nicht eingeschränkt. Exchange scheint so bei einem simplen test aber erst mal einfach die restlichen zeilen wegzuwerfen, der lump
 
@Cykes: Bei dem Beispiel im RFC gehen sie sogar explizit auf den betreff ein und nicht nur Header im allgemeinen.
Ja die Clients bietens nicht an und stellen es in der regel nicht dar aber laut rfc kann ich ohne weiteres x beliebig viele zeilen als betreff schicken und bin damit auch in der größe praktisch nicht eingeschränkt.
 
@Cykes: Ich glaube, das war mal so, ist aber offiziell nicht mehr limitiert.
Dennoch muss das Subject in einzelne Lines gebrochen werden, sonst gibt es Probleme. Mehrere MB an Subject wird kaum ein MUA durchgehen lassen. Wenn man es doch schafft, dann sehe ich es einerseits als Schwachstelle des MUA- und andererseits als "okay" an, dass der MTA "etwas" überfordert wird. Besonders, wenn noch Header-Checks mit komplizierter RegEx drüberlaufen. Dann gute Nacht...
 
@Cykes: hmm, geht es hier um die "Subject" (Betreff) zeile oder um den Header in dem die gesamte "Kopfinformation" angegeben ist=
http://de.wikipedia.org/wiki/Header_(E-Mail)
 
@Cykes: golem hat selbst ein bisschen tiefer gegraben: http://www.golem.de/news/e-mail-ausfall-in-muenchen-und-wieder-wars-nicht-limux-1412-111129.html - verwenden wohl postfix als mta, und der semmelt deswegen definitiv nicht ab. Sieht eher aus als ob da ein etwas zweifelhafter antispam-Filter am Start ist. Und ab da darf wieder herrlich spekuliert werden, wer für dessen Einsatz verantwortlich ist. Schrott-Software gibt es leider für jede Plattform.
 
@wunidso: das mit dem spamfilter halte ich für unwarscheinlich, wieso sollte es zugriffsprobleme für die Anwender geben wenn der Probleme macht?
 
@0711: Wenn sie das Ding als plugin in den import-stream eingebaut haben, kann das schon sein. Hier etwas Info dazu: http://www.postfix.org/MILTER_README.html - Wenn das aber die Ursache wäre, wäre das echt bitter, wer da keinen timer zur Zeitbegrenzung der Verarbeitung einsetzt, kann sich der Schadenfreude sicher sein.
 
@wunidso: die Gerüchteküche sagt ja deren spamfilter ist von uceprotect und das ist ne büchse vor dem mailsystem.
Dass die spott abbekommen wäre für mich aber nur Balsam für die seele, das arbeitet nämlich wie scam, ein widerlicher verein
 
@0711: Oh, das hab ich übersehen. Naja, dann ist es aber letztlich auch nicht besser, wenn schon der Filter davor nichts mehr durchlässt, kann der postfix auch nichts dafür. Aber auch da, warum hat das Ding keinen timeout, wenn er eine Mail nicht parsen kann? Fail by design.
 
@0711: OMG, deren Website - http://www.uceprotect.net/de/index.php - haha, sag ich da nur. Und die appliance: http://www.uceprotect.com/index.php?m=6&s=0 - Wie kann sowas eine Produktevaluation überstehen?
 
@wunidso: siehste nicht "Enterprise"?
 
> das mit dem spamfilter halte ich für unwarscheinlich, wieso sollte es zugriffsprobleme für die Anwender geben wenn der Probleme macht?

@0711: Keine Ahnung wieso, aber das passiert bei uns im Büro auch schonmal, dann hängt eben das ganze System und nichts geht mehr raus oder rein... übrigens unter Windows Server...
 
@JaKi: Vielleicht mal den Dienstleister wechseln? Dass wenn das mailgateway/spamfilter spinnt man nicht mit extern kommunizieren kann, joar aber dafür macht man - wenn wichtig - ja min 2 derartige Systeme...von dem abgesehen, wenn es "auch schon mal" passiert ist das ein System das weg gehört.

Könnte da mich vermitteln :P
 
@0711: @wunidso: Herrlich mal Beiträge von Postern zu lesen, die etwas Ahnung vom eigentlichen Problem haben. Ich hab auch ziemlich geschmunzelt bei diesem hingefrickelten Admin-Fail ;)
 
@0711: Ach komm. Microsoft hat es auch schon geschafft mit Updates ganze Unternehmen lahm zu legen und in letzter Zeit müssen auch auffallend häufig Updates zurück gezogen werden. Eigentlich warte ich da auch nur noch auf den großen Knall. Darf auch nicht sein, ist aber so und bei Microsoft ist auch nicht alles super.

München hat die Vorreiterrolle übernommen und dem IT-Giganten aus NSA-Land die Stirn geboten. Niemand sagte, dass es einfach wird. Sie sollten es aber durchziehen und auf Dauer werden dann mehr und mehr Verwaltungen und Ämter unabhängig von Microsoft und wenn man sich so anließt welche Abhörschnittstellen Microsoft ganz selbstverständlich in seine Produkte einbaut und mit welcher Selbstverständlichkeit die US-Behörden darauf den Zugriff fordern umso mehr müsste der Tenor eigentlich lauten: "Je eher man von Microsoft weg kommt, umso besser". Diese Abhängigkeit ist auch politisch sehr gefährlich.
 
@Memfis: sicher ist das eine mitschuld von MS aber wer ohne rudimentäre tests zumindest updates ausrollt ist einfach nur behämmert.

ich sehe ehrlichgesagt kaum einen Vorteil mich nicht von einem Softwareanbieter abhängig zu machen, kaum eine firma kann die resourcen aufbringen ihre eigenen systeme komplett selbst bereitzustellen...und das was mit den (auch großen) Dienstleistern rund um limux abläuft ist auch eher abschreckend als ermutigend. Auch haben us Behörden ja in allerhand krypto Bibliotheken und auch in vielen Grundfunktionen schon ihre finger drin gehabt. Streng genommen kenne ich kein marktübliches os dem ich diesbezüglich vertrauen entgegen bringen kann

Welche "Abhörschnittstellen" bauen sie denn ein? Wer seine Daten in die cloud lädt ist meiner Ansicht nach selbst schuld...als man irgendwo auf der welt von ausgehen könnte dass einem Daten in der cloud selbst gehören, das ist auch bei uns nicht der fall. Solange da nichts in den "offlinewelt" ankommt ist mir das ziemlich wumpe
 
@Memfis: das ist kein produktivsystem sondern ein reines testsystem das genau diese daten liefern soll um die entwicklung voranzutreiben - ja die nutzer spielen hier kostenlose betatester.
MS sagt auch u.a. aufgrund derartiger funktionen explizit dass es nicht produktiv genutzt werden soll und z.B. nicht mal zum testen für privatanwender gedacht ist.

Dieses Thema sehe ich deshalb sehr entspannt - übrigens gab es auch die aussage dass diese datensammelwut nicht in die final schaffen wird ;)
 
@0711: Ja und? Glaubst diese Schnüffelschnittstellen werden am Ende wieder komplett entfernt? Microsoft deaktiviert sie vielleicht, was aber nicht bedeutet, dass beispielsweise Ermittlungsbehörden weiterhin darauf Zugriff haben.
 
@Memfis: das was du da anprangerst sendet und ist von außen nicht erreichbar oder aktivierbar. Deshalb gibt es hier auch keine "backdoor" im eigentlichen sinne, zumindest nicht bei dem angesprochenen - wenngleich aber die datensammelei sicher Aufmerksam beobachtet werden will ;)

Und ja ich glaube dass so sein wird wie unter Windows 8 bei dem man gewisse dinge senden kann oder eben abwählen kann...aber beim senden eher nie die ausmaße erreicht wie bei der preview (was bei der win 8 preview nicht so viel anders war)
 
@Cykes: Ich will ja den Teufel nicht an die Wand malen, aber die betreffende E-Mail war nicht zufällig eine "Glückwunsch E-Mail von Microsoft" für das "gelungene" LiMux Projekt? Ich glaube hier wird viel Wind um nichts gemacht, es war ein Programmierfehler welcher überall vorkommen kann, auch bei Microsoft, und der wissentlich oder unwissentlich durch den Versender der betreffenden E-Mail ausgelöst wurde. An der Reaktion des neuen Bürgermeisters kann man sofort sehen, das der von tuten ****** keine Ahnung hat. Durch den Gutachter und den möglichen Wechsel zurück auf Windows wird nur viel Geld verbrannt was den Bürgern gehört. Die sollen lieber sehen das die ihr Projekt zuende bringen. Es ist wie mit Aktien und Fonds "Hin und her macht Kasse leer"......
 
Komisch, auf Heise und Golem ließt es sich ganz anders. Zumal der Ausfall nichts mit Limux an sich zu tun hatte. Die IT-Abteilung ist um 20% unterbesetzt und keiner fürs Wochenende verfügbar gewesen. Aber Winfuture kann als Schoßhund von Microsoft nicht neutral bleiben und verschweigt lieber Fakten.
 
@Peter Griffin: Finden sich keine Qualifizierten IT Leute für Linux Systeme? Dann sollte man wohl wieder umsteigen. Für MS gibt es vielleicht mehr Personal.
 
@Edelasos: Das liegt bei Behörden meistens an der chronischen Unterbesetzung und der Bezahlung. Da man bei der Bezahlung aber auch eben nicht auf ein Wochenendpersonal hoffen darf, ist das eben so. Ist bei uns nicht anders, bei uns kräht kein Hahn danach, weil jeder weiss, das wir mehr personal bräuchten. Selbst externe Gutachter haben uns 35 neue Stellen zugesprochen, nur um die aktuelle Arbeit zu bewältigen. Wenn die nicht kommen muss eben was warten. Behördenalltag! Das es trotz der chronischen Unterbesetzung in allen Bereichen in Deutschland noch einigermaßen läuft sollte jeder mal statt über Behörden zu meckern mal einigen Personen im stillen Kämmerlein danke sagen. Die viele Freizeit und das schlafen, diesen Luxus haben nämlich nur die alteingesessenen alt68er Beamten. Die jüngeren dürfen Malochen.
 
@LivingLegend: Also in der Schweiz ist es so, das Staatsangestellte generell mehr verdienen als Personen in der Privatwirtschaft. Kenne einige, welche beim Staat angestellt sind und mehr verdienen. Aber in der Schweiz Arbeitet man auch mehr als in Deutschland was die wöchentliche normalarbeitszeit angeht.
 
Edelasos: In Deutschland verdient man grundsätzlich weniger. Und zwar teils deutlich, egal in welchen Stellen. Im Gegenzug hat man dafür eine relativ sichere Stelle (In D schon lange kein Standard mehr), und hat etwas weniger Stress als in der freien Wirtschaft. (auch nicht immer).
Aber auch hier gehören 1-2 Jahres Verträge, die immer wieder verlängert werden zum Alltag.
Problem ist hier aber wirklich eine zwei Klassen Gesellschaft. Mitarbeiter älteren Datums bekommen für die gleichen Aufgaben und Arbeiten teils deutlich bessere Gehälter, und auch bessere Rentenverträge.
Das wird hier auf Dauer zum sozialen Ungerechtigkeitsproblem. Ich weigere mich nämlich irgendwann mal, den (a)sozialen 68er Pfeifen, die immer ihre eigenen Pfründe und Renten sichern, meinen Teil zu zahlen an der Rente. Und wenn ich meinen Anteil mitm Knüppel verteidige.

@Arbeitszeit: Ich hab ne 39h Woche und 103 Überstunden in den letzen 6 Monaten gesammelt, wo ich nicht weiß wie ich se loswerden soll. Zum Thema wöchentliche Arbeitszeit. Ich kenne keinen Deutschen, der seine Arbeitszeit nicht deutlich überschreitet. Aber Hauptsache die offiziellen Zahlen.....
 
@Edelasos: Oh ja bestimmt.. wenn Windows wieder zum Einsatz kommen sollte, kann Herr Reiter die ganze IT-Abteilung feuern und die IT ganz alleine administrieren, ist voll easy und DAU-Sicher. Zuhause klappt es schließlich auch! :D
 
@Peter Griffin: Noch weniger angestellte? Dann frage ich mich, wozu denn dieser 3-stellige Millionenbetrag gebraucht wird? Ich dachte immer, das Linux günstiger ist? Zitat: "Reiter selbst erklärte dem Boulevardblatt, dass die Stadt jedes Jahr einen dreistelligen Millionenbetrag in die IT investiere: " :D
 
@Edelasos: Lizenzen für die vielen MS VMs :D
 
@Edelasos: Und bessere Service Level Agreements.
 
@Peter Griffin: Natürlich hat es was mit LiMux zu tun. Denn LiMux heisst das Gesamtprojekt.
 
@LastFrontier: Von welchem Gesamtprojekt sprichst du? Das "Gesamtprojekt" zur Migration der Desktopsysteme zu Linux, das Projekt nennt sich LiMux und hat nichts mit dem Backend oder Mailservern zu tun. Meinst du vielleicht das "Gesamtprojekt" Migration Mail- und Kalender-System auf Kolab, das sich Migmak nennt und das unabhängig von der Frage welches Betriebsystem verwendet wird, ist. Wieso soll jetzt ein Problem beim Migmak, das genauso unter Windows auftreten würde, mit dem LiMux-Projekt etwas zu tun haben oder gar dieses Projekt in Frage stellen?
 
Trollfuture... Wir berichten bevor wir recherchieren.
 
@OttONormalUser: OttoNormalUser ist trotzdem noch hier :D
 
@Chiron84: Ist ja auch nach dem Postillion meine wichtigste news Quelle. ;-)
 
@OttONormalUser: Das geht mir ähnlich ;) Es gibt hier aber tatsächlich noch Leute, die sich wundern dass auf einer Seite die "Winfuture" heißt die Berichterstattung leicht tendentiös ist ^^
 
Nicht überrachend das hier ein befremdender Eindruck entsteht das sich die Stadt München, über das Ende weitgehend Einig ist?
Das der Herr Reiter/ Schmid dagegen ist war von Anfang an klar, besonders als er/sie sich über den doch Umzug einen Bekannten Unternehmens nach München und seine Engagement dafür rühmen konnte, was keine Unterstellung sein soll.
Noch befremdlicher ist das der Serverausfall (Server mit Linux) nichts mit der Stadt eigenen LiMux Infrastruktur zu tun hatte, oder durch eine andere abgewendet hätte werden können.
Und dann die Mähr das die Mitarbeiter unzufrieden mit LiMux sind aber man (Federführend Reiter/ Schmid) partout weigert eine Mitarbeiterbefragung durchzuführen.

Quelle: Heise
 
Wenns den Mailserver schrottet, hat das doch nichts mit "Linux auf dem Desktop" zu tun.

Ich glaube viel eher, dass die Mitarbeiter Solitaire vermissen...
 
@ Winfuture: Lest die News wenigstens ganz, wenn ihr schon von Heise und Golem abschreibt.
 
@Friedrich Nietzsche: Muss ich leider zustimmen. Das ganze hat nach den anderen Meldungen absolut garnichts mit Linux zu tun. Nagios ist ein Standardtool!
 
@Friedrich Nietzsche: Das Problem ist, sie berufen sich garnicht auf Heise oder Golem^^ sondern auf eine Münchener Boulevard-Zeitung...
 
@Peter Griffin: Trotzdem haben sie die News meist von Heise oder Golem. Von da aus wird sich halt zur Quelle durchgehangelt.
 
prüft ihr auch was ihr schreibt? .. der ausfall des mailsystems hat nix mit limux an sich zu tun sondern mit einem problem von postfix. da wurde der header von emails auf 7mb angehoben was dann als spam deklariert war. postfix server sind oftmals vorgeschaltet vor dem eigentlichen mailsystemes und funktionieren autark (http://www.golem.de/news/e-mail-ausfall-in-muenchen-und-wieder-wars-nicht-limux-1412-111129.html).

davon abgesehen ist der neue oberbürgermeister sehr einseitig und oberflächig was das thema angeht denn einerseits wurde gesagt das die it sch.. ist weil sie 2 tage benötigt um smartphones in das system zu integrieren .. das doofe ist das es zuvor keine iphones gab und man hierfür eine infrastruktur bereitstellen wollte/musste bzw. erst eine offizielle freigabe hierfür erteilt werden konnte (https://netzpolitik.org/2014/oberbuergermeister-muss-zurueckrudern-muenchen-bleibt-bei-freier-software/)
 
@Balu2004: Spassbremse. WF geht es nicht um Fakten oder warum es wirklich zu dem Ausfall kam. Linux bashen macht doch spass ;)
 
@Peter Griffin: nee .. es geht um klicks = werbeeinnahmen ..
 
@Balu2004: Ja, das auch.
 
@Balu2004: Ne eher nicht Postfix. Aus dem Artikel von Golem schlussfolgere ich eigentlich, dass dieser ominöse Spamfilter Schuld ist.
Man schaue sich nur die Webseite von dem Verein an
http://www.uceprotect.net/de/

Gruselig
 
@main: danke für den hinweis du hast natürlich recht (+)
 
@main: Unverständlich was Du damit aussagen willst. Der UCEPROTECT Spamfilter hat doch funktioniert, der 7,5 MB Headerspam ist nicht durchgekommen. :-)
 
Danke für die gute Recherche WINfuture...
 
@ouzo: Hehe habe ich mir auch gedacht :)
 
@winfuture der Artikel ist einfach nur unterirdisch peinlich.
 
Ich finde den Titel nicht glücklich. Er suggeriert, dass die Angestellten dafür sind, ab und zu den Emailverkehr abzuschalten, wie etwa die "Stille Stunde" und nicht tagelang ohne auskommen mussten. Ich musste an Daimlers Urlaubsregelung mit der Maillöschung denken. Ich fühle mich manipuliert :/
 
Hm... ich dachte LiMux wäre ein Desktop-System. Die Mailinfrastruktur so wie die gesamte Netzinfrastruktor läft doch fast überall auf Lunux/BSD/anderen Unix-Kisten. Was hat das eine jetzt mit dem anderen zu tun? Hat LiMux etwa einen "Alles Runterfahren"-Knopf für alle Mitarbeiter?
 
So viel Blödsinn in einen Artikel zu packen ist schon auch eine Kunst...

Punkt 1: "Limux-Ende rückt näher"
>> Es wird kein Limux-Ende geben. Herr OB wünscht es sich vielleicht, aber die Stadträte wissen es besser. Und diese entscheiden.
Punkt 2: "20.000 Angestellte für Tage ohne E-Mail"
>> Das war über das Wochenende - die Verwaltung arbeitet nicht am Wochenende, insofern ist es den 20.000 Angestellten egal... Dazu ist dann der Satz "Etwa 20.000 der 33.000 Angestellten bei der Stadt konnten währenddessen nicht oder nur sehr eingeschränkt E-Mails senden oder empfangen. " Sack Reis in China... Tatsachen verdreht?
Punkt 3: Limux vs. E-Mail-Server
>> Limux ist ein Desktop-Betriebssystem, es ist der E-Mail-Server abgeschmiert. Soweit ich weiß war der schon damals unter Windows auf Linux-Basis und sofern man zu Windows wechselt werden diese vermutlich nicht wechseln. Somit verstehe ich den Zusammenhang nicht?
Punkt 4: "Der Vorfall dient nun als Anlass, einen externen Gutachter einzuschalten, der das IT-System der Stadt noch einmal überprüfen soll."
>> Falsch. Es steht schon seit Wochen / Monaten fest, dass ein externes Beratungsunternehmen dies überprüfen wird. Dabei wird mit höchster Wahrscheinlichkeit raus kommen, dass man etwas ändern muss (die Berater wollen ja auch Geld verdienen mit Folgeprojekten...), aber das ist ein anderes Thema. Das ganze steht also nicht im Zusammenhang mit dem Vorfall.

Und die genannte Umfrage ist eine Folge von dem Gutachten, da diese vom Personalrat gefordert wurde.

All diese Informationen sind auf Heise, Golem, usw. nachzulesen, gerne auch mit Link bei Bedarf. WinFuture: In den Keller und schämen!
 
@Zeussi: Danke! Leider findet man hier wenig gute Artikel von Herr Kahle. Nicht jeder kann halt Journalismus. Schlimm wenn inhaltliche Fehler so herausstechen und nicht mal nachträglich korrigiert werden, da muss man tatsächlich erst in den Kommentarbereich um brauchbare Informationen zu bekommen.

Zu Punkt 2: laut Golem die interne Kommunikation weiterhin funktioniert hat, nur die externe funktionierte aufgrund des fehlerhaften Spamfilters von folgender Firma http://www.uceprotect.net/de/ (Blick auf deren Webseite sagt schon alles ;)) nicht mehr.
 
@klarso: korrekt .. Nur die Mails von extern werden durch den spam Filter gejagt.. Interne Kommunikation war nicht betroffen
 
Wenn Winfuture richtig recherchiert hatte, wäre raus gekommen, dass der Spammfilter wegen EINER etwas ungewöhnlich großen Email die volle Kapazitäten gebraucht hat.
Alle Systeme haben einwandfrei funktioniert, daher keine Fehlermeldungen. Weiterhin ist die IT um 20% unterbesetzt und um Kosten zu sparen am WE und in der Nacht nicht besetzt!

Hat also alles nichts mit Linux zu tun!
 
Offensichtlicher als das was derzeit hier in München abgeht, können Lobbyismus und Korruption kaum noch sein. Microsoft verlagert gerade seine Deutschlandzentrale von Unterschleißheim nach München. Das hat garantiert nichts mit dem FUD zu tun, das seit kurzem gegen Limux veranstaltet wird. Jaja...
Mit Windows wären die Server eben aufgrund eines mal wieder verpatzten Microsoft-Patchdays offline gewesen.
 
@TiKu: nuja...politiker in deutschland sind eh angestellte der großen firmen...nicht der bürger ;)
 
Hätte man mit der News nicht warten können, bis Limux begraben wurde?

Ein Leser weniger!
 
Eine heiße Debatte hier, mir stellt sich die Frage wer so eine entartete eMail versendet und warum? Sabotage?
 
@Hobbyperte: ein mailclient der nicht ganz so zimperlich ist (und praktisch auch nichts falsch gemacht hat), denn er agierte vollkommen richtig und die mail war ansich auch absolut i.O. vom aufbau, ungewöhnlich aber i.O. (zumindest von dem was man weiss = 7mb Header/subject)
 
Bildfuture Journalismus pur. Warum fällt es euch bei Winfuture so schwer zu erst zu recherchieren bevor ihr einen Artikel veröffentlicht. Schaut doch mal bei euren etwas besser ausgebildeten Kollegen auf Heise und Golem vorbei, nur so als Tipp.
 
@klarso: also man sollte schon fair bleiben.wenn ich mich nicht irre sind die winfuture Redakteure ehrenamtlich hier tätig .. Bei golem, Heise und Co arbeiten Redakteure die hierfür hauptberuflich arbeiten und bezahlt werden .. Was aber nicht schlechte Recherche entschuldigt .

Es wäre gut wenn winfuture endlich mal ein Bewertungssystem für Artikeln integrieren würde.
 
@Balu2004: ehrenamtlich und dann sone werbeflut? ich muß laut lachen!!!
 
@anon_anonymous: winfuture benötigt auch eine Infrastruktur damit man die Seiten aufrufen kann, die Seite verfügbar ist und Bandbreite was auch etwas kostet oder denkst du die haben einen ausgemusterten unten Core 2 duo mit 2gb ram Zuhause im Keller stehen und sind mit 6000dsl im Internet?
 
Ausfälle können mit jedem System passieren. Was LiMux unbrauchbar macht ist, daß es unzuverlässig ist und die OS-Ersatzsoftware fürvorherige Windowsprogramme nicht sehr Benutzerfreundlich. Ich verlasse mich bei dem Urteil auf untershciedliche Personen, die damit arbeiten müssen und keine ITler sind und sich größtenteils untereinander nicht kennen (Faktor Gruppendynamik ausgeschlossen).
 
@Chris Sedlmair: Chris Sedlmaier kann nicht zwischen dem LiMux-Projekt (Migration der Desktop-Clients auf Linux) und dem Migmak-Projekt (Migration Mail- und Kalender-System auf Kolab) unterscheiden. Solche Leser wie dich bräuchte Winfuture mehr, dann fällt die schlechte Recherche zu de Artikeln auch nicht so auf :)

Hat dieser Fehler was mit dem LiMux-Projekt zu tun?
Nein, bei LiMux wurden Desktop-Clients auf Linux migriert. Mit dem Backend oder Mailservern hat das nichts zu tun.

Wäre der Fehler unter Windows 8 auch aufgetreten?
Ja, das Betriebsystem, das auf dem Client eingesetzt wird, hat nichts mit dem Backend zu tun! Der Fehler wäre auch mit einem Windows Desktop aufgetreten.

Wäre der Fehler auch unter einem Windows-Server aufgetreten?
Ja, das Betriebsystem stellt auch auf Servern nur die Betriebsmittel für Anwendungen zur Verfügung. Das gleiche Mailsystem wäre auch auf einem Windows-Server abgestürzt.

Übrigens am besten schaust du mal nach auf welchem System Winfuture oder Microsoft ihre Seite hosten, kleiner Tipp es ist das von dir als so unbrauchbar bezeichnete System.
 
@klarso: Ich habe zwar den Ausfall des Mailservers explizit ausgeklammert. Aber schön, daß du auch was gesagt hast. Mir ist es übrigens egal, was auf was läuft, so lange die Leute, die demit arbeiten müssen, damit auch arbeiten können. Und ich habe außerdem explizit erwähnt, daß ich mich auf das Urteil von normalen Verwaltungsfuzzis stütze, den ndie sind als Leute, die damit arbeiten müssen, die für mich einzig relevante Gruppe. Und wie du nachlesen kannst, bezog sich das explizit auf LiMux und nicht auf den Mailserver. Darum habe ich auch LiMux geschrieben. WEil, wenn etwas in München ist, sofort eine LiMux-Diksussion kommt, wie Du schön im Kommentarberich nachlesen kannst.
 
Ich glaube wirklich, dass es am Spamfilter UCE*PROTECT liegen könnte. Schaut euch das mal an:
http://www.uceprotect.net/de/index.php?m=8&s=0
http://www.uceprotect.net/de/index.php?m=7&s=6
http://www.uceprotect.net/de/index.php?m=7&s=8
https://www.antispam-ev.de/forum/showthread.php?17067-Offtopic-ASSP-uceprotect
http://www.uceprotect.org/

Seriös klingt das alles nicht.

EDIT: Stellungnahme von denen:
http://www.uceprotect.com/aktuell.html

Einfach herrlich:D
 
Tja, hier werden mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen.
Wer die Berichte dazu verfolgt hat, wird bemerkt haben, dass der E-Mail-Server wegen einer übergroßen Bemerkung im E-Mail-Header überlasstet war.
Das hat aber nichts damit zu tun, ob die Arbeitsplätze unter dem Betriebssystem Linux oder Windows laufen!
Wenn die Arbeistplätze mit Windows ausgestattet wären, dann hätte es auch keinen Unterschied gemacht.
Diesen Vorfall als Argument anzuführen, um Linux in die Kritik zu bringen, zeugt nur von Unverstand.
 
hä...seit wann haben mailserver und betriebsysteme was miteinander zu tun? mailserver sind einfach programme...die es für alle systeme gibt...und meist basieren alle auf dem gleichen system/programmcode....also somit sind fast alle mailserver programme gleich..egal auf welchem system.
 
@anon_anonymous: Ich hoffe du hast nichts mit IT zutun ...... selten hier so ein Blödsinn gelesen.
 
@Ruderix2007: Du solltest dann vielleicht mal deine eigenen Kommentare lesen.
 
Als ob ein Windows-System nicht ausfallen könnte.
Das ist doch mit Absicht verzögert worden, die Wiederherstellung ... auf das ein neues Argument dagegen da ist ...
 
Geil, es hat nicht lange gedauert biss Herr Kahle wiedermal beweist zu welchen Glanzstücken des Journalismus er in der Lage ist.
Kann man nicht einmal das tun was man als Autor tun sollte? Recherchieren?

Ich werde nicht weiter auf die Details eingehen, dies haben andere Kommentatoren schon zu genüge getan, ich wollte mich dem aber zumindest anschließen.

Dieser "Artikel" tut einfach nur weh. :(
 
Wenn der E-Mail Server streikt muss man NATÜRLICH sofort den Desktop umstellen. Err... ja.
 
Was jetzt auch immer Linux Desktop mit nicht funktionierendem Mailserver zu tun hat, die Möchtegern Experten werden schon genug Gründe finden um wieder unnötig Geld auszugeben. Es ist immer wieder zu beobachten, dass sich Politiker in Entscheidungen einmischen, bei Themen von denen sie selbst überhaupt keine Ahnung haben. Im übrigen ist es ja nicht so, dass Linux im Servermarkt ein Nieschenprodukt ist. Der Marktanteil wird auf 55% geschätzt, ich würde mal behaupten dass als MTA Sendmail oder Postfix auch nicht gerade selten ist. Dass man da keine Experten hat, die ein Problem schnell erkennen, halte ich für sehr fragwürdig. Entweder wurde auf den falschen Dienstleister gesetzt, oder aber man hat bewusst eine nötige Investition blockiert/verschlafen.
 
Ich habe mich zwar jetzt nicht darüber informiert, welches Linux Betriebssystem die betreffende Verwaltung jetzt genau benutzt, aber wenn ein IT-Unternehmen Probleme mit einem Linux System hat, so das die Verwaltung dieses System nicht mehr haben möchte, dann müssen dort wirklich nur Anfänger arbeiten! Denn es gibt ja wohl nichts zuverlässiges als ein Linux System! Stellt euch mal das Internet Z.b. ohne Apache Server vor, dann würde im Internet gar nichts mehr zuverlässig funktionieren. Natürlich ist ein Apache Server nicht gleich mit einem Linux System zu vergleichen, aber die Vorteile liegen auf der Hand! Mir ist schon klar, was dort in der Verwaltung das Hauptproblem zu sein scheint. Nämlich die Betreffende Arbeitssoftware, also die Art der Datenbanksoftware. Höchstwahrscheinlich war dort kein Mensch der Welt in der Lage, die Microsoft Software, mit der die Datenbanken bearbeitet wurden, im neuen Linux Betriebssystem vernünftig zu ersetzen, so das höchstwahrscheinlich ein Virtualisierungsprogramm dazwischen geschaltet werden musste! Das kenne ich aus der Praxis zur Genüge, da will sich dann niemand mit einer anderen oder sogar besseren Software auseinandersetzen, das kostet ja Geld und bei einigen Menschen (die sich übrigens meistens für sehr, sehr schlau halten) sehr, sehr viel Energie im Gehirn (falls überhaupt jemals richtig vorhanden!)! Flexibilität am Deutschen Behörden Arbeitsplatz = absolute Fehlanzeige! Wichtiger ist der Fingernageltermin bei den Weiblichen Angestellten und das Abendliche Fußballschauen und Bier saufen der Männlichen Angestellten! Und natürlich wissen das die Microsoft Firmen und Verkäufer, diese brauchen dann nur noch einen alten guten Freund in der Behörde zu haben, denen man ein paar schöne E-Mails sowie auch Geschenke nach Hause versendet und schon ist Onkel Sam mit seinen CIA, NSA, USA-Produkten wieder im altem Büro/Verwaltungsgebäude! Bei Geld hört Open Source eben auf, wie viele schon erkannt haben! Und vor allem haben es die Sicherheitsbehörden (CIA, NSA und auch der BND) dann auch viel leichter, die ach so fleißigen Mitarbeiter zu "beschützen"! Die MS-Produkte sind in dieser Hinsicht eben viel Anwender freundlich!
 
@vogelmann25709: "wenn ein IT-Unternehmen Probleme mit einem Linux System hat, so das die Verwaltung dieses System nicht mehr haben möchte, dann müssen dort wirklich nur Anfänger arbeiten!" - von welchem IT-Unternehmen sprichst Du? Die Stadt hat seine eigene IT (Eigenbetrieb) und keinen externen Dienstleister. "Natürlich ist ein Apache Server nicht gleich mit einem Linux System zu vergleichen, aber die Vorteile liegen auf der Hand!" Was kritisierst Du? LiMux (Desktop-System) oder den eingesetzten E-Mail-Server? Beide haben nichts miteinander zu tun und haben jeweils ein anderes Einsatzgebiet. Sehr verwirrende Sätze... "Nämlich die Betreffende Arbeitssoftware, also die Art der Datenbanksoftware." Datenbanksoftware? Was hat der Crash des E-Mail-Servers (nur externe Nachrichten betroffen) mit der Datenbank zu tun? Soweit ich weiß, wird dort auf Oracle Datenbanken weitestgehend gesetzt. Dazu gibt es sowohl für Linux als auch für Windows GUI-Anwendungen und muss auch nichts virtualisiert werden. Und die restliche Hass-Triade erspare ich mir zu kommentieren...
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