Apple unter Verdacht: Kanada ermittelt wegen Kartellvorwürfen

Der US-Computerkonzern Apple steht im Verdacht, illegale Absprachen mit kanadischen Mobilfunkanbietern getroffen zu haben. Die Verträge zwischen Apple und den Netzbetreibern sollen nun auf mögliche Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht untersucht ... mehr... Apple, Iphone, iPhone 6, iPhone 6 Plus Bildquelle: Apple Apple, Iphone, iPhone 6, iPhone 6 Plus Apple, Iphone, iPhone 6, iPhone 6 Plus Apple

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"Diese Klauseln wurden von den Mobilfunkanbietern bereits häufig bemängelt. " ... dann unterschreibe ich den Vertrag nicht, so einfach ist das.
 
@iPeople: dann verkauft man keine iPhones, die Kunden gehen woanders hin, man macht Umsatzeinbußen. Man ist da leider manchmal drauf angeiwesen - und das weiß Apple natürlich, deswegen können sie solche Verträge auch aufdrücken.
 
@Slurp: Wenn das die 3 Großen gemeinsam machen, muss Apple in den sauren Apfel beißen. Aber wenn alle 3 die Verträge unterschreiben, sind sie mit den Bedingungen einverstanden.
 
@iPeople: Erstmal gibt es in Kanada 7 "große" Anbieter; und die wollen den anderen bestimmt nicht einen einzigen Vorteil überlassen. Bliebe noch die Möglichkeit der gemeinsamen Absprache - und damit wären dann sie Ziel des Kartellamts. Zumal es dann auch wieder nur n herumdoktorn an den Symptomen ist, nicht der Ursache.
 
@Slurp: Ich bezog mich auf "Der kanadische Mobilfunkmarkt wird von den Firmen Telus, Rogers und BCE dominiert, die allesamt Apples iPhones im Sortiment haben." Nein, wenn die Mobilfunkanbieter VOR der Vertragsschließung in einen offenen Dialog treten und diese bemängelten Klauseln zur Sprache bringen, ist es kein kartellrechtliches Vergehen. Stattdessen unterschreiben sie fein den Vetrag mit Apple und rennen dann wie Kleinkinder zu Mama und Papa.
 
@iPeople: Richtig. Wer mit Aple zusammenarbeitet bekommt von denen rigoros vorgeschrieben wie er was, wann und wo zu verkaufen hat. Selbst die Präsentation von Geräten ist strikt reguliert und richtet sich erstlinig nach Apple.
Da weiss man aber seit über dreissig Jahren. Und wer sich auf solche Verträge einlässt (und die macht Apple für alle gleich) ist selbst schuld.
Von der Entwicklung über Produktion, Marketing und Vertrieb hat Apple alles selbst zu 100% unter Kontrolle.
Liegt wohl auch am Image von Apple - unsere Produkte müsst ihr nicht verkaufen - ihr dürft sie verkaufen.
Und genau dass denken jene die solche Verträge unterschreiben - wir DÜRFEN Apple verkaufen.
 
@iPeople: Ein offener Dialog nützt nichts, solange Apple die Konditionen nicht ändert. Apple weiss genau, dass irgendjemand den Vertrag trotzdem eingehen wird - auch wenn er öffentlich, dh vor den andereren, behauptet, er tue dies nicht. Dies führt dazu, dass trotzdem alle den Vertrag unterschreiben - trotz der schlechteren Konditionen.

Einzige Möglichkeit, dass alle den Vertrag ablehnen - und Apple in die Knie zu ziehen - ist ein Vertrag unter den Anbieter. Dies wäre natürlich eben nicht erlaubt.

Dies kann als Gefangenendilemma der Spieltheorie dargestellt werden, und erklärt dann auch, weshalb alle Parteien den Vertrag trotzdem unterschreiben.
 
@darior: Nette Theorie. Und wenn Realität, dann zeigt es doch die Inkonsequenz jener. Auch dann gilt: Vertrag unterschrieben, mit den Bedingungen einverstanden.
 
@LastFrontier: Das ist wie mit Franchise. Man ist scheinbar selsbtständig, aber im Prinzip kontrolliert der Franchisegeber alles.
 
@iPeople: Wenn alle 3 sich absprechen ist das auch kartellrechtlich bedenklich. In Deutschland hatten die Netzbetreiber auch nein gesagt, bis die Telekom eingeknickt ist und das iPhone exklusiv hatte. Erst später gab es das dann bei den anderen Anbietern, weil diese es ihren Kunden natürlich auch anbieten wollten.
 
@Spacerat: "In Deutschland hatten die Netzbetreiber auch nein gesagt, bis die Telekom eingeknickt ist und das iPhone exklusiv hatte."

>:D Wahr es nicht eher so, dass eigentlich alle Netzbetreiber liebend gerne das iPhone von Anfang an selbst vertrieben hätten, Apple aber damals lediglich der Telekom das vorübergehende exklusive Verkaufsrecht einräumte? Es wäre mir jedenfalls neu, dass sich damals irgend ein Netzbetreiber in Sachen iPhon-Verkauf tatsächlich zurückgehalten und Deiner Behauptung nach entsprechend "Nein!" gesagt hätte. ;)
 
@KoA: Die von Apple angebotenen Konditionen (z.B. Umsatzbeteiligung) wollte erst keiner akzeptieren. Dann haben sich die Telekom und Apple geeinigt -> Exklusiv-Vertrag. Zu Standard-Konditionen wie bei anderen Herstellern, hätten das alle natürlich sofort genommen.
 
@Spacerat: Wer redet von absprechen?
 
@Spacerat: "Die von Apple angebotenen Konditionen (z.B. Umsatzbeteiligung) wollte erst keiner akzeptieren. Dann haben sich die Telekom und Apple geeinigt -> Exklusiv-Vertrag."

Wo bitte steht das denn? ;) Apple strebte für die Markteinführungsphase des iPhones grundsätzlich nur Exklusivverträge in den jeweiligen Ländern des Erstverkaufs an. In den USA viel die damalige Wahl auf AT&T und in Deutschland eben auf die Telekom, als damals stärkster Mobilfunkanbieter in Deutschland. Es gab seitens Apple damals überhaupt keine Bestrebungen, das iPhone in den jeweiligen Startländern von mehreren Anbietern gleichzeitig vertreiben zu lassen. Die Exklusivität war volle Absicht und zählte zu Apples strategischem Vorgehen bei der Markteinführung des iPhones und lag keineswegs an angeblicher Zurückhaltung der übrigen Mobilfunkanbieter, wie Du oben darzustellen versuchst.
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