Google startet nach Beschwerden Rückzahlung von In-App-Käufen

Google startet in den USA mit der Rückzahlung von mindestens 19 Millionen US-Dollar an Kunden des Play Stores. Der Internetriese hatte sich genauso wie Apple mit der Handelskommission FTC auf eine Rückerstattung von In-App-Käufen geeinigt. mehr... Play Store, Google Play Store, Google Play Play Store, Google Play Store, Google Play Play Store, Google Play Store, Google Play

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InApp-Käufe sollte man komplett verbieten.
Es ist schon grotesk dass man Software als kostenlos bezeichnen und die effektiven Kosten schön verstecken darf.
Andererseits: unkontrollierten Einkauf kann man auch durch Gutscheinkarten regulieren. Ist das Guthaben verbraucht, kann man auch nichts mehr einkaufen. Das shützt zwar nicht vor InApp-Käufen, hält aber den Schaden in Grenzen.
 
@LastFrontier: Nicht ganz. Ich kaufe gerne mal was in einer App dazu. Z.B. optionales Kartenmaterial / Karten mit Höhenlinien usw. Musik-Kauf in einer App zählt auch als "In-App-Kauf"
 
Also, was hier steht stimmt so nicht. Man muss das Passwort bei jedem Kauf eingeben, sofern man beim Kauf und der Passworteingabe nicht explizit festlegt, dass man das nächste Mal kein Passwort mehr eingeben muss. Wer das halt so einstellt, ist selbst schuld, wenn dann die Kiddies mit dem Handy spielen und irgendwas kaufen.
 
Soweit es "kostenlose" Apps betrifft, bei denen "zusätzliche" oder verbesserte Funktionen gegen Bezahlung freigeschaltet werden, erinnert das Modell sehr an Shareware ... Wohingegen andere ihre Apps in verschiedenen Versionen (kostenlos und kostenpflichtige "Pro"-Versionen) anbieten ... finde ich beides ok. Schließlich ist es ja nicht so, das man erst nach der Nutzung einer Funktion davon erfährt, das dies kostenpflichtig war ... das wäre dann nicht ok.
Da bleibt halt die Frage offen, wie genau: "Der laxe Umgang mit den Bestätigungen für einen In-App-Kauf hatte Verbraucherschützer auf den Plan gerufen." zu verstehen ist? Wenn es da um kostenpflichtige Klicks geht, ohne das diese vor dem Klick unmissverständlich - analog zum "kostenpflichtig Bestellen -Button" - klar als solche gekennzeichnet wurden, dann wäre die Forderung der FTC sehr wohl berechtigt! Ich denke mal nicht, das die allein darauf Abzielen, das Einkäufe ohne Passwort technisch möglich waren ... soweit dies von den persönlichen Einstellungen abhängig ist, wäre das wohl lächerlich und auch mal wieder eine Bevormundung wie der Anwender seine Geräte zu nutzen hat ... das muss schließlich jeder für sich Entscheiden. Aber in einem Rahmen wo Kosten nicht unbemerkt entstehen können, dazu zähle ich aber nicht, das ungesicherte Tab den Kindern in die Hände zu drücken und sich danach zu beschweren, das ist schlicht Blödheit!
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