Netflix will künftig alle zwei Wochen neue Eigenproduktion starten

Das Streaming-Portal Netflix, das seit Herbst auch bei uns verfügbar ist, hat die Fernsehwelt schon jetzt maßgeblich verändert, auch dank hochwertiger Eigenproduktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the New Black". Das US-Unternehmen hat aber weit mehr ... mehr... Netflix, TV-Serie, House of Cards Bildquelle: Netflix Netflix, TV-Serie, House of Cards Netflix, TV-Serie, House of Cards Netflix

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Alle 2 Wochen was starten? Egal ob wer ne Idee hat oder nicht. Klasse, da sieht man mal wie wichtig denen das Unterhalten des Publikums ist.
 
@Sam Fisher: Trash TV halt.
 
@LastFrontier: Haste keinen Plan, ne?
 
@LastFrontier: Hier gehts nicht um RTL/SAT1/ARD Trash, sondern um Kaliber wie "House of Cards", "Orange Is the New Black", "Arrested Development", "The Killing" und "Star Wars: The Clone Wars".
Hoffe du rennst grad so schnell du kannst gegen eine Wand um deinen "kleinen" Fehler zu würdigen.
 
@erso: Sag ich doch - lauter Trash. Bei dem durchschnittlichen Bildungsniveau in D aber kein Wunder.
 
@LastFrontier: Arroganzanfall, oder wie darf man diese Aussagen einordnen?
 
@erso: Muss LastFrontier zum Teil zustimmen, HoC hat mich nicht so vom Hocker gehauen. Besser als Hartz4TV ist es alle Mal. Aber zum Glück gibt es ARTE & Co.
 
@Sam Fisher: Es geht nicht nur um völlig neue Shows, sondern auch Staffeln. Und nebenbei: 20 Neustarts sind bei US-Networks schon jetzt ganz normal, und da muss man nicht einmal neue Staffeln dazurechnen, bloß konzentriert sich das auf Herbst und auch etwas weniger das Frühjahr. Zur Qualität: Da muss man sich keine Sorgen machen, Netflix muss imho nicht mehr beweisen, dass man eben nicht den üblichen Network-Trash bieten will.
 
@Sam Fisher: Das klingt nach einer qualitativ hochwertigen Sache^^
 
Alle 2 Wochen? Na super, ich komme ja jetzt schon mit dem gucken nicht mehr hinterher! :-D
 
Wenn Streamingangebote zum Trashformat werden wie freies Fernsehen, ist das schneller weg vom Fenster als es erschien.
 
@knirps: Was bisher so veröffentlich wurde, mache ich mir da aber weniger Sorgen. Bisher sind die allermeisten Serien beim Anspruch sehr weit oben angesiedelt. Ansich darf auch gerne was Trashiges produziert werden für eine andere Zielgruppe. Für mich ist derzeit genug Anspruchsvolles im Angebot. So viel, dass ich mit schauen nicht hinterher komme.
 
@FatEric: Bosher war es auch noch keine Massenproduktion.
 
@knirps: Ich sehe bei der Vielzahl der Serien aber kein Problem. Es arbeiten ja weiterhin eigenständige Teams an einer einzelnen Serie. Ob da jetzt noch 19 andere Serien von anderen Teams produziert werden, ändert an der Qualität der einzelnen Serie nichts. Wenn man sich ansieht, welches Budget Netflix für die Serie Marco Polo rausgehauen hat, ist das schon beachtlich.
Es gibt auch ganz klar einen Trend, Weg vom Film, hin zu hochqualitativen Serien. Serien haben viel mehr Zeit eine Geschichte zu erzählen und Charaktäre entwickeln zu lassen. Gute Beispiel hier sind Breaking Bad, House of Cards oder The Walking Dead. Früher waren Serien oft wenig zusammenhängend. Heute gibt es Serien, da darf man keine Folge verpassen, wenn man am Ball bleiben möchte. Und erst mit Streaming funktioniert das auch, weil man eben immer dann schauen kann, wenn man Zeit hat und an keinen festen Sendetermin gebunden ist.
Das ist ein Grund, warum ich damals LOST nicht weiter angeschaut habe. Ich habe im TV einfach ein paar Folgen verpasst und somit einiges von der Story. Jetzt schau ich mir die Serie in Ruhe bei Amazon Instant zu Ende.
 
@FatEric: Das ist beim richtigen Fernsehen auch so. Dennoch kommt Trash bei raus.
 
@knirps: Beim TV kommt halt einheitsbrei heraus um möglichst hohe Einschaltquoten zu erzielen um damit mehr Geld durch Werbung zu verdienen. Man versucht halt eine Vielzahl von Zuschauen anzusprechen und dabei kann immer nur ein Kompromis bei rauskommen, der die wenigsten vollständig zufrieden stellt. Und das sehen wir eben oft als Trash an. Beim Streaming versucht Netflix aber wirklich maßgeschneiderte Serien zu entwickeln, die den Geschmack eines kleineren Publikums ziemlich genau trifft. Es geht eben nicht darum, möglichst viele Leute mit einer einzelnen Serie vor die Glotze zu bringen, was eher selten gelingt. Sondern mit vielen Serien kleinere Gruppen von Leuten zu begeistern.
 
@FatEric: Und ich sehe kein Gund warum sich das bei NetFlix nicht auch so entwickeln sollte. Was kein Erfolg hat, wird rausfliegen und wenn sich Trash Formate durchsetzen wird es bei Netflix un Zukunft keine bessere Qualität an Inhalten geben wir im normalem TV auch.
 
Einschaltquoten, wie sie das klassische Fernsehen kennt, sind dem Netflix-Manager egal, man plane nicht, derartige Zahlen zu veröffentlichen: "Das ist eine für uns nicht relevante Maßeinheit, da Einschaltquoten für die Kreativität von Fernsehen schlecht sind", sagte Sarandos. Diese seien zwar "vielleicht" für die wirtschaftliche Seite des TV-Geschäfts wichtig, aus schöpferischer Sicht hingegen "schrecklich." - OK, ich mag Netflix aber diese Aussage ist ne Unverschämtheit. Der muss uns als Zuschauer ja für total doof halten wenn er meint das würden wir ihm abnehmen :)
 
@Matico: Nein, ich nehm ihm das sogar ab... Ich glaub, da muss man mal das ganze schauen. Fernsehsender müssen Einschaltquoten berechnen, damit sie den Wert der verkaufbaren Werbung bestimmen können. Für Pro7 ist es ein Problem, wenn das, was am Samstag Abend um 20:15 läuft, Betrag X kostet, aber nur sowenig Zuschauer bringt dass es das bei weitem nicht einspielt. Für Netflix ist das nicht relevant. Es ist mal grundsätzlich egal wann und wo geschaut wird. Und für Netflix ist in Wirklichkeit nur eines relevant. Wer ein Abo hat, zahlt. Mehr kann man von einem Kunden in Wirklichkeit nicht mehr verlangen. Netflix verdient nichts daran wenn die Leute sich auch etwas anschauen. Deshalb ist es für Netflix VIEL relevanter, dass sie ein breites Angebot anbieten, dass möglichst viele Menschen dazu bringt ein Abo zu kaufen. Ob das eine Serie mit 200 Mio Sehern jeden Tag, oder 2000 Serien mit je 100.000 Sehern (denen die Serie aber soviel Wert ist dass sie ein Netflix Abo haben), ist Netflix grundsätzlich relativ egal. Deshalb würd ich auch sagen: Als Netflix muss man viele Menschen ansprechen, und damit brauch ich eine möglichst schöpferische Vielfalt.
 
@Tintifax: Genau so ist es. Das ist ja der Vorteil am Streaming, der Zuschauer kann die Sendung schauen wann er will und ist nicht an eine Uhrzeit gebunden.
 
@Matico: Ich sehe das etwas anders als Tintifax, obwohl Tintifax auch irgendwie Recht hat ;)
Genau so wie die jeweils aktuelle Musik, gibt es auch sowas wie ein aktuelles Fernsehen. Es gibt vielleicht mal Ausnahmen, wie z.B. die Simpsons oder von mir aus in Deutschland auch die Lindenstraße, also Uralt-Serien die eben so sind wie sie sind, irgendwann mal neu waren, ein großes Publikum hatten und dann eben so geblieben sind, aber wenn man die aktuellen Serien im TV, oder eben auch auf Netflix, in ein paar wenige Sparten unterteilt, werden eben auch nur Serien dieser wenigen Sparten produziert. (Mit Sparten meine ich hier nicht "Krankenhausserien" oder so, sondern eher sowas wie Stil und Art plus Inhalt)
Wenn man sich auf http://www.netflix.com/ mal die Serien anschaut (oder eben auch von mir aus die Musik auf iTunes), kann man die durchaus irgendwie kategorisieren, Serien außerhalb einer solchen Kategorie gibt es da aber kaum oder gar nicht. Das hat auch wenig mit direkten Einschaltquoten zu tun, eher mit sowas wie der aktuellen Fernseh-Serien-Kultur oder wie man das nennen mag, die sich aber weitestgehend aus sich selber heraus definiert.
Ich kann es nicht besser beschreiben was ich meine, aber vielleicht versteht jemand was ich meine. ;)
 
@Lastwebpage: Da hast Du sicher Recht (wenn ichs richtig versteh ;) ), aber vergleichmal das US Netflix mit dem bei uns in Deutschland oder Österreich: In US hat (glaub ich) ungefähr jeder dritte Haushalt Netflix. Die Zielgruppe, die Du mit How I met your mother, Big bang theory, und Konsorten erreichen kannst, ist vermutlich ausgeschöpft. Das heisst: Du brauchst Eigenproduktionen, die Du mit diesen Serien nicht erreichst. Bei uns in Europa ist die erste (am schnellsten erreichbare) Zielgruppe noch lang nicht ausgeschöpft, da kann man noch (nicht abwertend gemeint) breitenwirksamen Kommerz bringen.
 
Ich schaue aktuell Fringe. Ist schon sehr praktisch wenn man sich 3-4 Folgen reinziehen kann ohne mühsam downloaden oder suchen und ohne Werbung und dazu bisschen Mais checken am Rechner. Die sollen mal ein paar coole alte Serien bringen .....Colt für alle Fälle, 6 Millionen Dollar Man etc das wär cool.
 
@Tomato_DeluXe: Das fände ich auch gut, wenn zumindest mal ein paar Genres mehr bedient würden. Als Ur-Videodienst der Staaten ist nicht mal das Western-Genre vertreten. Persönlich komme ich mit Netflix nicht wirklich klar. Das fängt schon mit der oft chaotischen Seite an und der Content ist in vielen Fällen gar nicht meins. Jeder hat nun einen anderen Geschmack. Mit nem VPN Tool habe ich mich mal auf die verschiedenen Länderseiten von Netflix begeben und z.B. ist der britische Content, sogar der US Content bei weitem besser als der hier in Deutschland. Das hat Lizenzrechtliche Gründe (warum auch immer, scheinbar ist unser Geld weniger wert lol), aber für den momentanen deutschen Inhalt zahle ich keine 9 €.
 
@Zwerg7: Also Western sind schon vorhanden, aber Klassiker sind leider nicht viele dabei.
 
@Tomato_DeluXe: They'll never make me president but I've got the best first ladies.
'Cause I'm the unknown stuntman
That makes Redford such a star

:D
 
@Paradise: Das war wenigstens noch ein genialer Titelsong! :D
 
@Dr. Alcome: Männermusik :D
 
Mir wäre es wichtiger, dass begonnene Geschichten auch zu Ende erzählt werden und zwar in jeder Sprache in der die Geschichte begonnen wurde zu erwählen. Ich bin heute noch stinksauer auf RTL, weil sie Hinter Gittern (und viele weitere Serien) einfach abgesetzt haben oder die Neuauflage von Nikita nur auf englisch zu sehen ist, weil man ab Staffel 2 nicht mehr synchronisiert hat.

Mittlerweile gucke ich gar keine Serien mehr von diesem Sender - keine Lust auf halbe Sachen. Mal sehen, ob Netflix es besser macht, dann bin ich vielleicht auch zu einem Abo bereit.
 
@Memfis: Kannst es ja 30 Tage für Lau testen
 
@Dr. Alcome: Hat Netflix den bislang überhaupt mal eine Serie zu Ende gebracht - ich meine ein richtiges Ende, dass man auch als solches bezeichnen kann.
 
@Memfis: Die ersten Eigenproduktionen laufen ja noch nciht so lange, dass man sie schon enden lassen muss. Versteh die Frage nicht ganz...
 
@iamthief79: Man kann es dennoch beantworten. The Killing (sehr zu empfehlen btw.) ist inzwischen zu ende "ausgestrahlt", auch in deutscher Sync.
 
@germericanish: Ah, guter Hinweis, The Killing hatte ich tatsächlich peinlicherweise vergessen. Steht auch noch ganz oben auf meiner Liste. Taugt die deutsche Synchronisation?
 
Netflix wird mit Sicherheit ganz genau auswerten, was ihnen welche Serie einbringt.
Der Vorteil ist, dass sie es auch viel genauer berechnen können, als ein Pay TV Sender.
Die reine Einschaltquote bzw. Downloadzahl ist natürlich nur noch ein Teil dieser Berechnung.
Hier ein Beispiel:
Wenn es z.B. eine Gruppe 100.000 User gibt, die immer die drei selben Serien A, B und C schauen und eine andere Gruppe mit 50.000 Usern, die immer nur die Serie D schaut, dann haben die ersten Serien eine höhere Downloadzahl.
Aber Serie D einzustellen wäre wahrscheinlich schlimmer.

z.B. könnte es bei Serie B sein, dass nur 10% von 100.000 kündigen, weil diese ja noch Serie A und C haben.
Bei Serie D würde aber vielleicht 75% von 50.000 kündigen, weil die ja keine andere Serie mehr haben.
 
Jetzt fehlt nur noch, dass Netflix auch im vollen Umfang in Deutschland verfügbar ist :/
 
Mir fehlt jetzt nur noch eines: Zeit :D
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