Amazon Kindle Voyage im Test: Ein Reader, sie alle zu knechten

Mit dem neuesten E-Reader, dem Kindle Voyage, verlässt Amazon seine bisherige Niedrigpreisstrategie: Das E-Book-Lesegerät kostet mit 189 Euro fast doppelt so viel wie der Kindle Paperwhite der zweiten Generation. Das ist ein stolzer Preis. mehr... Amazon, Kindle, Kindle Voyage, Voyage, Amazon Kindle Voyage Amazon, Kindle, Kindle Voyage, Voyage, Amazon Kindle Voyage Amazon, Kindle, Kindle Voyage, Voyage, Amazon Kindle Voyage

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schöner bericht, auf jeden fall kritischer als das was ich bisher dazu gelesen habe. und die überschrift passt ja hervorragend, schliesslich betritt man mit jedem kindle ein geschlossenes ökosystem aus dem es kein entkommen gibt, zumindest nicht ohne technisches grundwissen :)
 
@Matico: Danke, aber für mich persönlich ist auch das immer wieder kritisierte "geschlossene" Ökosystem bzw. Amazon selbst ein Segen. Das liegt daran, dass ich praktisch ausschließlich auf Englisch lese und da gibt es nicht ansatzweise eine Konkurrenz. Englische Bücher sind zudem meist wesentlich günstiger und auf Features wie Whispersync will auch nicht verzichten, für das nahtlose Lesen am Smartphone, wenn der Kindle einmal nicht dabei ist. Und, auch wenn ich es dir keinesfalls unterstellen will, die Argumentation gegen den Kindle kommt halt auch immer wieder von Usern, die sich E-Books aus anderen "Quellen" holen. Ich aber will, dass die Autoren, die ich lese, so reich werden wie nur möglich, damit sie mich auch weiterhin mit Lesestoff versorgen...
 
@witek: manchmal glaub ich, amazons bester kunde zu sein. ich kaufe dort so gut wie alles für den täglichen bedarf. ich bin prime kunde, ich nutze audible, den kindle usw., ich wollte auch gar nicht kritisieren - nur feststellen. amazon macht es dem kunden um jeden preis recht. das geniesse ich auch. doch wir alle wissen doch sehr wohl, das das langfristig zu nichts gutem führt wenn ein anbieter einen markt (egal welchen jetzt, bleiben wir mal bei den büchern) dominiert? deswegen werden reflexartig die vorteile aufgezählt, das mache ich auch so wenn meine freunde meine amazon bindung kritisieren ;)
 
@Matico: ich weiß gar nicht, was immer über das "geschlossene" system gemault wird. Es gibt schließlich software wie calibre. Damit lässt sich die eigene ebook sammlung (gibt schließlich auch einige drm freie werke) nicht nur komfortabel verwalten, sonder auch problemlos von quasi allen formaten in kindle-formate konvertieren. Ich zumindest hab noch alles auf meinen kindle bekommen, was ich wollte^^
 
@Sebaer: Ja, mache ich auch so. Und ich kaufe meine Bücher z.B. bei ebook.de und entf**** mit Calibre das DRM. Der Autor bekommt sein Geld und ich kann mein gekauftes Buch auf dem Gerät meiner Wahl lesen (auch kindle). Ich für mich kann es moralisch vertreten, da ich finanziell niemanden schädige.
 
@Matico: Ich sehe die Sache so. Ich glaube, auch bei den anderen Kindles nicht, dass ein Käufer nach dem Kauf meckert. Vielleicht in Ausnahmefällen, wenn man merkt das z.B. die Onleihe der Stadtbibliotheken nicht funktioniert, aber so generell würde ich schon sagen, dass ein Kindle Käufer das weiß. Und selbst wenn nicht, bezahlen muss man bei anderen eBook Shops ja auch und es fehlen einem bei Amazon ja auch kaum Bücher, wirklich verärgerte Kunden, die sich eh nicht vorab informiert haben, dürfte es da nicht geben, denke ich mal so. Wenn man es aber schon vorher weiß und sich damit überhaupt nicht anfreunden kann, es gibt ja glücklicherweise doch ein paar Alternativen, auch im etwas gehobeneren Bereich, z.B. Kobo H2O
 
@Matico: auch auf dieses gerät bekommt man ganz normale ebooks oder pdf's drauf. ohne probleme.
 
Würde sich gut fürs Studium machen. Habe allerdings sehr viele gescannte Unterlagen und Folien und habe da noch etwas bedenken. (Müsste alle schiefen Scans erstmal gerade rücken usw.) Bei "richtigen" PDFs geht das markieren usw. eh problemlos.
 
@wertzuiop123: PDF aufm nem Reader sind die Hölle, finde ich. Die Darstellung ist nicht so das Wahre.
 
@iPeople: Das kommt noch dazu. Bis man mit Calibre die Formatierung hinbekommt...

Andernfalls gibt's meine Dokumente ja nur als Scan und ich müsste erstmal Texterkennung machen, wenn ich die Darstellung verändern möchte...
 
@wertzuiop123: Aus diesem Grund, weil ich z.B. Zeitschriften lese und auch bebilderte Literatur als PDF habe, bin ich auf Tablet umgestiegen. Im Gegensatz zum guten Reader (hatte vorher nen Sony) natürlich weniger Strom sparend und Augenschonend ist es auch nicht wirklich ;) Aber man geht halt Kompromisse ein. Mehr als ne Stunde am Stück lese ich eh nie.
 
Ich bin Paperwhite-2-Besitzer und werde neidvoll auf die Voyager-Besitzer schielen. Ein wechsel kommt aber nicht in Frage, das ist mir einfach zu viel Geld. Am interessantesten ist für mich das geringere Gewicht. Als Vielleser ist jedes Gramm entscheidend!
 
lol 189 eier um bücher zu lesen. man könnte auch sagen "eine anleitung wie man geld raus schmeißt" ich hab n kobo touch ohne beleuchtung schon vor über einem jahr für 40€ neu gekauft. das ding läuft und man kann ganz normal lesen. beleuchtung wäre nett ist aber eher sinnlos. n normales buch lese ich ja auch nich im dunkeln. also 189 € für ein lichtsensor. das is echt.... gut. ich frag mich wann apple mal ein e reader raus bringt. der dann schön hochfertig im alu unibody kommt mit 550g ;D
 
@Tea-Shirt: Beleuchtung wäre nett, aber sinnlos? Seltsame Logik. Achja, der Akku ist auch sinnlos, ein normales Buch liest man auch ohne Akku :D
 
@iPeople: Naja, dafür ist aber das Betriebssystem essentiell. Wenn das Ding doch nur unter ubuntu laufen würde :D
 
@RalphS: Kubuntu wäre besser :D
 
@iPeople: lieber Xubuntu ;) ... für die KDE-Effekte ist eInk eh zu lahm ^^
 
@Tea-Shirt: Möglicherweise, ließt du deshalb nicht im dunkeln, weil es eben nicht geht ;)
Ich finde es toll im dunkeln zu lesen. Im Bett z.B. Solltest du mal probieren. Ach ne, geht ja nicht :P
 
@Tea-Shirt: Woa wies mich aufreget, dass bei diesem Medium alle von Büchern sprechen. Das was man damit konsumiert , wie auch immer mans nennen will, ist mehr als definitiv kein Buch.
Klar ists vom Wortstamm Buch zum "E-"Buch nicht viel Unterschied, von den Empfindungen allein so ein Medium in Händen zu halten oder gar ein ein gepflegtes Buch zu riechen aber schon. Ein richtiges Buch wird für mich immer was anderes sein als diese elektronische Sparausgabe.

Aber zurück zum Thema. Rund 200Euro? Dafür? WTF?! Ist da nen Apfel unterm Amazon Logo versteckt?
 
@Tea-Shirt: Auch wenn es nun dein Weltbild zerstört, ich lese NUR im dunkeln. Nämlich abends im Bett... Und ich habe den Paperwhite 2 und bin so happy damit, dass ich nun im dunkeln ohne zusätzliche Aufklemmleuchte lesen kann.
 
finde es schade, dass in Sachen farbigem eInk scheinbar nicht viel vorwärts geht.
 
Was ich viel wichtiger fände: ein AUSSCHALTEN der Beleuchtung. Das ists was mich beim Paperwhite (1) stört. Wenn die Sonne scheint (oder überhaupt an normalen Tagen) brauch ich keine Beleuchtung. Nur im dunkeln. Ansonsten geht dieses Feature sehr auf den Akku.
Die Auflösung ist - solange man keine mini-Schriftart benutzt, auch nebensächlich.
 
Noch einmal ordentlich Werbung machen? Oder warum ist der "Artikel" heute wieder in den News?
 
@hhgs: +
Ich Bitte Dich, wie kannst du nur solche Zusammenhänge annehmen? ;-)
 
Wer sich die Demokratiefeindliche Entwicklung der USA seit 2001 angesehen hat, sollte sich mal die Frage setllen wie lange es wohl noch dauert, bis die USA Druck auf ihre Online Händler ausüben das Regierungskritische E-Books nichtmehr im Sortiment sein dürfen. Und dann zeigt sich der große Vorteil des Amazon Systems, dann werden diese Bücher nämlich ferngelöscht. Die letzten jahre wurde der starke Marsch in Richtung Diktatur durch Obama einigermaßen eingedämmt, aber der nächste Präsident kommt wieder von den Republikanern. Und wer hier auf Hillary setzt, die Amis würden lieber verrecken als eine Frau zum Oberbefehlshaber zu machen.
 
@Butterbrot: Du meinst also so was wie eine "Online-Bücherverbrennung"? Mhm ich hab meine Bücher alle auch aufm USB Stick gespeichert. Nachdem ich aber Bücher wie "The End" gelesen habe, wird mir das auch nicht viel bringen. Wobei wenn wir so weit sind, lese ich eh nicht mehr, sondern kämpfe ums nackte überleben
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