Absender: "Mama" - Verstörende Werbe-SMS an Festival-Besucher

Der Veranstalter eines Musikfestivals hat zehntausenden Mobilfunk-Nutzern Werbe-SMS geschickt, bei denen der Anschein erweckt wurde, dass sie von den Müttern der Empfänger kämen. Die zuständige Behörde reagierte darauf mit der Verhängung einer ... mehr... Nokia, Handy, Linux Bildquelle: Nokia Handy, Mobiltelefon, Telefonieren Handy, Mobiltelefon, Telefonieren Nokia

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Spam kann niemand leiden, aber wer noch Jahre nach dem Tod eines Angehörigen Probleme mit sowas hat sollte wirklich professionelle Hilfe suchen.
Davon mal ganz abgesehen verstehe ich nicht ganz wie sie den Absender vorgetäuscht haben. Man kann vielleicht die Nummer faken, aber dann müßte ja auf den Geräten ein entsprechender Eintrag vorliegen der "Mum" heißt.
 
@Johnny Cache: Du kannst recht einfach einen Absendenamen definieren als Sender.

Bspw. konnte man im alten o2 Web SMS Center, auch anstatt einer Nummer einen beliebigen Namen eintragen, der dann auch als Absender angezeigt wurde ( ohne deine Nummer)

gehört vmtl. zum SMS Standard
 
@MarkusSx: Das war mir noch gar nicht bewußt daß sowas möglich ist. Man sollte denken daß sowas dann auch bei Telefongesprächen möglich sein sollte, schließlich läuft es ja auf der selben Plattform.
 
@Johnny Cache: doch doch, geht bei E-Mail auch.. müsste nur den Header ändern.. gibt es verschiedene Tools für.. ob das bei SMS auch so einfach ist, weis ich allerdings nicht
 
@Johnny Cache: Weil man den Tod eines Elternteils auch so leicht verarbeitet. Aber sonst gehts dir noch ganz gut? Das ist wohl das schlimmste was einem Menschen passieren kann.
 
@picasso22: Ich fürchte, der Verlust eines Kindes ist noch schlimmer...auch wenn ich nicht aus Erfahrung davon berichten kann.
 
@adrianghc: das seh ich wohl genau so das die eltern vor einem sterben ist ja an sich normal wenn auch wenn das hier wohl nicht altersschwäche war. aber ein kind ist denke ich wirklich schlimmer.
 
@picasso22: Oh gut, dann habe ich das schlimmste ja schon hinter mir.
Und was war jetzt noch mal deine Kritik? Doch wohl hoffentlich nicht der Rat daß man professionelle Hilfe suchen sollte wenn man es selber nicht vernünfitg verarbeiten kann?
 
@Johnny Cache: Ist ja gut, Du bist ein Held, weil Du den Tod Deiner Eltern weggesteckt hast. So wie Millionen andere auch. Und, hey, die paar Lappen, denen das näher geht als Dir, das sind bestimmt alles nur kranke Weicheier. Das macht Dich zu einem NOCH geileren Helden!

Also manchmal ... ehrlich ... -_-
 
@BurnedSkin: Wenn jemand den Tod eines geliebeten Menschen nicht (leicht) wegsteckt, dann gibt es Hilfe. Und diese sollte man dann auch in Anspruch nehmen. Nichts anderes war seine Aussage, und er hat recht damit. Posttraumatische Belastung kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. UNd Jahre nach dem Ableben eines geliebten Menschen sollte man im Normalfall damit umgehen können. Wenn nicht, ist man schwer traumatisiert und sollte Hilfe suchen. Ich verstehe nicht, warum Du ihn deswegen angiftest, er hat Recht.
 
@picasso22: Ich verstehe nicht, was Dich wurmt. Er hat doch Recht. Wenn jemand Jahre nach einem solchen, unbestritten schlimmen, Ereigniss noch dermaßen darauf reagiert, ist schwerst traumatisiert und sollte tatsächlich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
 
@Johnny Cache: Gibt's auch professionelle Hilfe bei unzureichender Empathie?
 
@JanKrohn: Das möchte ich schwer für euch hoffen.
Nur um das mal klarzustellen... ich bin der Meinung daß Leute, die über den Verlust einer Person über Jahre nicht hinweg kommen, professionelle Hilfe suchen sollten, während hier die Mehrheit offensichtlich der Meinung ist daß sie auch weiter alleine vor sich hin leiden sollen.
Und jetzt bin ICH das Arschloch?!
 
och gottchen. sie sind nun traumatisiert. klar sowas wirkt komisch aber wenn man den inhalt liest wird einem jahr wohl klar das es nicht die mutter ist. so ein schwachsinn. riecht für mich eher nach "ich bin traumatisiert ihr müsst jetzt für meine lebensunterhalt aufkommen" im ernst jetzt jeder kennt jemanden der gestorben ist. was würdet ihr machen wenn da als absender der name steht und gleich dahinter. "heute noch super party machen im xyz eintritt 8€ bier 4 free" oder waren das alles 12 jährige kinder?
 
Die News lässt uns ja im unklaren darüber, deshalb meine Frage: Gehe ich recht in der Annahme. dass es kein Death Metal-Konzert war?
 
@noComment: Zusammenhang? Oder doch eher der verzweifelte Versuch, witzig zu sein?
 
@RayStorm: Ganz einfach: Es interessiert mich ob die betroffenen Personen ein Festival besucht haben, auf dem es um Friede, Freude, Eierkuchen oder, um Ritter, Tod und Teufel ging. Bei letzteren würde mich die Reaktion der Besucher etwas wundern. Wundern darüber, dass sie geschockt sind, wenn ihre musikalisch untermalten Fantasien von der Wirklichkeit tangiert werden. Deshalb meine Frage. Und nochwas: Konzertbesucher in England verstehen sehr wohl die Texte (und natürlich auch den Sinn und nicht nur Wortfragmente davon) und schütteln nicht nur zum Rhythmus der Musik ihren Kopf wie viele hier in Deutschland.
 
@noComment: Einfaches Googlen nach "Parklife Festival" hilft, anstatt Klischees über Death Metal zu bedienen. Scheint ein ziemliches Mainstream-Festival zu sein, definitiv aber kein Death Metal.
 
@RayStorm: Danke, damit ist meine Frage ja beantwortet.
 
@noComment: Bei Death Metal versteht man auch als "Native Speaker" nicht unbedingt die gesungenen Texte. Gibt ja auch Bands, die das auf Deutsch machen, kannste ja mal versuchen... Ist dann allerdings bei Grindcore noch mal ne andere Stufe. ^^
 
@DON666: Schon. Ich hör ja selber alles was aus der Richtung Metal/Punk/Hardcore kommt und am Computer/Smartphone etc. kann man ja heutzutage die Liedtexte mitlaufen lassen. Brauche ich aber nicht wirklich. :-)
 
Klingt mir ein bißchen zu sehr nach SJW, um ehrlich zu sein. Ich mein, die haben das im Namen von "Mama" verschickt - was hätten sie denn draufschreiben sollen? *Jeder* "Absender" hat ein gewisses Triggerpotential. Hätten sie "Ex-Freundin" hinschreiben sollen? Oder "Notarzt", "Polizeidienststelle" oder "Leitstelle der Feuerwehr"? Selbst wenn sie "Bester Kumpel" hingeschrieben hätten, wäre mindestens *ein* Empfänger dabeigewesen, bei dem die Wendung "bester Kumpel" etwas "ausgelöst" hätte, und sei es nur wegen einem handfesten Streit.

Ich habe auch ein Problem damit, wenn mir... bestimmte... Dinge... über den Weg laufen, oder ich drauf aufmerksam gemacht werde, oder ich einfach nur etwas 'Ähnliches' bemerke. Damit muß ich dann aber selber klarkommen, oder mir selber Hilfe suchen, denn es ist im Endeffekt *mein* Problem, wenn ich mit etwas nicht umgehen kann.

Jemanden zu 'verklagen', weil er "Mama" in den Absender einer SMS geschrieben hat? Ehrlich? Mir fehlen die Worte.
 
@RalphS: Ich weiß, komplett abwegige Idee, aber, wie wäre es mit dem echten Absender "Parklife Manchester" gewesen?
 
@chrissy1988: Sicher eine Option, aber eben nur *eine* Option und nicht die einzige.
 
@RalphS: Aber die einzig legale.
 
@RalphS: Ääy, pass' auf! "Verklagen" ist mein Trigger, mein Anwalt ist vor ein paar Jahren verstorben.

Das wirkliche Problem hier ist aber die Tatsache, dass die Nachrichten mit dem falschen Namen versendet wurden. Ob das jetzt "Mutter", "Angela Merkel" oder "Chef" ist, ist irrelevant, egal wie "traumatisiert" die Spezis durch die Namenswahl sind, auch wenn das im Artikel dargestellt wurde, als ob es dadurch jetzt schlimmer ist weil so ein paar Ottos meinen, sich seelisch geschädigt geben zu müssen, damit sie extra viel Aufmerksamkeit bekommen.
 
Wäre doch was für X-Factor. Hat sich wirklich bei tausenden gleichzeitig die Mutter aus dem jenseits gemeldet. Wenn ja, wie ist das möglich. Wahrheit oder Fiktion.
Ihr Jonathan Frakes.
 
@Paradise: Galileo ist bestimmt schon dran am Thema
 
@scar1: ja aber bei denen kommt wieder raus, dass es die Illuminaten waren
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