Steve Jobs wird dieser Tage noch einmal vor Gericht aussagen

Der vor drei Jahren verstorbene Apple-Mitbegründer Steve Jobs wird noch einmal als Zeuge vor Gericht aussagen. Eine Stellungnahme zu den verhandelten Vorwürfen wurde einige Zeit vor seinem Tod aufgenommen. Der Rechtsstreit selbst dauert in diesem Fall ... mehr... Apple, Ceo, Steve Jobs, Wwdc, 2007 Bildquelle: Ben Stanfield / Flickr Apple, Steve Jobs, Manager Apple, Steve Jobs, Manager Apple

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Äußerst überholt das Ganze, oder?
 
@iPeople: Wieso? Die Klage ist doch immer noch in vollem Gange. Jetzt gehts an die Beweisaufnahme.
 
@LastFrontier: Und was von den "Vorwürfen" ist heute noch aktuell? Darum gings mir. Und mir stellt sich auch folgende Frage: Welcher Schaden von 350 Mio ist den Käufern von iPods damals eigentlich dadurch entstanden?
 
@iPeople: Vielleicht der Schaden, dass sie mangels Konkurrenz zu viel für ihre Downloads bezahlen mussten *spekulier* Aber verlange jetzt nicht, dass ein Europäer das amerikanische Rechtssystem verstehen muss ;-)

350 Mio haben oder nicht haben ist durchaus noch von aktuellem Interesse, zumal die Forderungen anscheinend noch nicht verjährt sind.
 
@rallef: Apple hat gestern 40.000.000.000.000$ verloren, was sind da 350.000.000$?

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/apple-milliarden-dollar-einfach-weg-1.2248044
 
@wieselding: Unsinn. Lies mal genauer. Und der Aktienwert siegelt nicht das Vermögen des Unternehmens wieder.
 
@wieselding: Die Zahl die du da schreibst sind aber 40 Billionen$ ;)
 
@iPeople: Wie aktuell das Ganze in Wirklichkeit, jetzt, heute noch ist, ist egal, solange das Gerichtsverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Microsoft hat doch z. B. erst dieses Jahr einen Prozeß gegen Novell gewonnen, dessen Inhalt auf das Jahr 1995 zurückgeht, also fast 20 Jahre her ist! Wenn Steve Jobs in schriftlichen Äußerungen Dinge gesagt hat, die rechtliche Auswirkungen haben (könnten), und dabei im Namen der Firma gesprochen hat, und ein Gericht dies als relevant beurteilt, dann kann es scheinbar tatsächlich zu der kuriosen Situation kommen, daß ein Verstorbener vor Gericht quasi eine "Aussage" macht.
 
@departure: Das ist mir doch klar, ich wollte doch lediglich aussagen, dass diese Vorwürfe überholt sind. Und diese Mail sagt doch allein gar nichts aus, wenn sie aus dem Kontext gerissen ist. Den Rest des Mailverkehrs kennen wir doch gar nicht.
 
@iPeople: Ja, genau. Stecken wir einfach den Kopf in den Sand und vergessen.
 
@M4dr1cks: Mir ist tatsächlich wurst, was 2003 war.
 
Ist denn schon wieder Ostern? ;)
 
Apple war schon immer darauf bedacht andere auszusperren.
Da das aber jeder wusste muss man sich Fragen: warum kauft man sich von denen dann so ein Gerät und motzt hinterher über ihre geschlossenen Sachen rum?
Wenn ich ein Gerät mit USB-Anschluss will, dieses aber keinen hat, weil der Hersteller das nicht für nötig hält, dann kaufe ich nun mal kein iPad.
So what.
 
@LastFrontier: Ich finde die Zeiten ändern sich: heute lässt Apple auf seinen eigenen Geräten alle möglichen Fremd-Dienste zu, zwar ohne sie tief ins System zu integrieren, aber es wird auch nicht verhindert. Andersherum laufen viele Apple Dienste und Services nur sinnvoll mit Apple Hardware. Also ist das eigentlich eher kein "Abschotten" mehr, sondern ein "exclusiv halten" der eigenen Dienste.
 
@Givarus: Sehe ich eigentlich genauso.
Schlisslich wird niemand dazu gezwungen ein Gerät zu verwenden, dass gewisse Dienste nicht anbietet oder bestimmte Dateiformate nicht nutzt.
Hinzu kommt, dass es zu DRM-Zeiten gar nicht so einfach war fremden kontent zu nutzen, wegen der oft unterschiedlichen DRM-Funktionen.
Eigenartigerweise führt sich niemand darüber auf, dass der Kontent für Amazons Kindle und Fire nur auf diesen Geräten genutzt werden kann; ausser man hebelt den DRM aus.
Wenn es nach den Herstellern ginge, würde der gesamte Kontent ausschliesslich ihnen unterliegen und am liebsten würden sie alle Geräte mit einem Hardware-Kopierschutz ausrüsten um fleissig Lizenzgebühren abzuzocken.
 
@LastFrontier: Du hast aber schon mitbekommen, dass der Verkauf von Musik per iTunes nur möglich war, weil die Labels als Bedingung setzten, dass die Musik nicht frei kopierbar war?
 
@iPeople: Ja natürlich ist das der Hauptgrund. Und in diesem Zusammenhang muss man das auch sehen.
Eigentlich müsste man die Labels verklagen die diesen Bockmist erst verursacht haben (war ja bei CD / DVD genauso die von einigen handelsüblichen Geräten verweigert wurden).
 
@LastFrontier: Die Labels haben sich mit diesem Schritt erstmalig auf breiterer Spur ins digitale zeitalter gewagt. Sowas nennt sich auch "Verträge". Was hat Sony und Co davon abgehalten, ähnliche Verträge zu machen? Das mit den (Un-)CD`s hat sich ja von alleine erledigt. Ohne DRM in den Anfängen damals hätten die Labels das nie und nimmer mitgemacht.
 
@iPeople: Hat niemand etwas anderes behauptet.
 
@LastFrontier: Klang mit "Apple war schon immer darauf bedacht andere auszusperren." aber irgendwie anders.
 
@iPeople: In gewisser weise tun sie das schon.
iTunes kann nur mp4, m4v Dateien abspielen. Alle anderen Formate bleiben aussen vor.
Weder iPad, iPhone noch Apple-TV können ohne Drittanbieter-Software auf Platten im Netzwerk zugreifen (nicht mal dann, wenn alle Geräte von Apple sind).
Apple ist darauf aus, dass sämtlicher Kontent über ihre Stores vertrieben wird und tut möglichst viel um Mitbewerber auszubremsen oder deren Dienste zu erschweren. Zeigt sich auch daran dass Apple OpenSource-Software auf seinen iOS-Devices regelrecht abwürgt. Firefox, VLC, XBMC, Open (Libre) Office nur mal als Highlights.
Mag das unter OSX noch ganz gut zu umgehen sein, so ist man bei den iOS-Devices regelrecht angschi$$en.
Aber auch bei der Hardware gibt es einiges zu bemängeln. z.B. aufgelötete RAM. Dass machen die nicht wegen dem Design oder aus baulichen Gründen, sondern um zu verdienen. Bei Apple kosten 8 GB RAM 200.-€ (und das nicht erst seit die Chips gelötet werden). Die vorletzet iMac-Generation hatte 3 mögliche Festplattenhersteller. Und jeder braucht einen anderen Adapter. Also mal einfach eine Seagate rausnehmen und eine WD dafür rein ist nicht. Willst du in einem iMac statt der 1 TB HD eine 250er SSD drin haben - 200.-€ Aufpreis. Eine 250er Marken-SSD kostet gerade mal 90.-€.
Nehmen wir mal an die 1 TB HD kostet 50.-€, dann schnappt sich Apple mal auf die schnelle mindestens 150.-€ for nothing.
Zu Motorola-Zeiten war das noch viel krasser.
Also von offen kannst du bei WIN, Android reden - aber nicht bei Apple. Da sind schon einige Fallstricke dabei.
Hat nichts damit zu tun dass Apples Gesamtökosystem grösstenteils wunderbar funktioniert.
 
@LastFrontier: Tja, deshalb sollte man solche Konzerne nicht unterstützen.
 
@M4dr1cks: Also bei uns steht definitiv fest dass als Ersatz für die Ipad Surface Pro kommen oder vergleichbare Geräte.
Apple hätte sein OSX auf die Portable devices portieren sollen - und nicht OSX Stück für Stück an iOS anpassen.
MS geht da langfristig den meines erachtens richtigen Weg - ein OS für alle Devices.
 
@LastFrontier: Langfristig zahlt sich vielleicht die Strategie von Microsoft aus. Wobei ich nicht glaube, dass Apple irgendwann vor die Hunde gehen wird.
 
@LastFrontier: Warum Mozilla Firefox aus dem Store genommen hat, weiß ich nicht. Würgt Apple wirklich ab, oder wollen die Anbieter ihren Kram einfach nicht über den Store anbieten? VLC auf dem iPad ist eine Katastrophe, nicht wirklich nutzbar. Openoffice gibts für Android? Auf OSX setze ich es ein, genau wie VLC also wo wird es abgewürgt? In Teilen hast Du natürlich vollkommen Recht, aber das muss jeder für sich selber entscheiden, es gibt ja genügend Alternativen. Das gilt auch für die Bastelei an der Hardware. ich persönlich habe keine Veranlassung, emin iMac zu zerlegen, genau wie ich vorher meine Windowskisten selten bis gar nicht zerlegt habe.
Kein Ahnung, wo Win nun offener ist als iOS. Für Android gilt das natürlich ... daher ist es für diejenigen, die ihr Zeit gerne mit "Individualiseren und zurechtbasteln" verbringen wollen, natürlich eine Oase des Glücks.
 
Was will man an so einer Aussage noch beschönigen? War aber alles nicht so gemeint, aus einer Laune heraus, blabla? Der gleiche Mist wie er schon seit Jahren die IT-Branche gängelt. Möglichst viel Inkompatibilität schaffen. Nur sind die wenigsten leider so blöd das offen zuzugeben.
 
@Memfis: Die Aussage alleine aus dem Kontext gerissen, sieht tatsächlich scheisse aus.
 
@iPeople: Stimmt: Mit dem Argument, dass man selbst Kohle verdienen will sieht die Sache schon wieder anders aus, oder welchen Grund könntest du dir vorstellen, dass eine solche Aussage noch ins positive Licht gerückt wird?
 
@Memfis: ...und der eine Ring um sie alle zu knechten....

Apple ist nicht das wertvollste Unternehmen weil sie am meisten Verkaufen, sondern ihre wenigen Sachen möglichst teuer unter die Leute bringen.
 
@Memfis: Positiv/Negativ sind subjektive Schlagworte. Fakt ist aber, dass dieser Schritt seitens Apple notwendig war, um den Deal mit den Labels zu bekommen. Und natürlich will Apple Geld verdienen, genau wie Amazon mit Kindl und Firephone, welche ebenfalls verdongelt sind. Wer es nicht mag, kauft es eben nicht.
 
@iPeople: Der Schritt mit dem Kopierschutz, ja. Der Schritt mit der bewussten Inkompatibilität aber nicht, schließlich haben die Musikfritzen Music Match auch das OK gegeben.
 
@Memfis: Welche Inkompatibilität? Du kannst per iTunes gekaufte Musik einfach auf anderen Player nutzen, wo ist das Problem?
 
@iPeople: Offenbar war das aber nicht immer so. So verstehe ich zumindest den Artikel.
 
@Memfis: Richtig, war mal ... und es war Bestandteil des Vertrages zwischen Apple und den Labels.
 
@iPeople: Der Kopierschutz ja, die Inkompatibilität aber nicht.
 
@Memfis: Sicher?
 
@iPeople: So ließt sich der Artikel.
 
@Memfis: Soviel dazu ;)
 
Am besten finde ich ja das maulen darum, dass iTunes nur iDevices unterstützt... was ist denn in der anderen Richtung? Was unterstützt denn bspw. Microsofts Zune in vollständiger Verwaltung? oder wie kann man denn sonst - ohne irgendwelche JBs oder Rootings ein WindowsPhone von einem Rechner aus organisieren? Achgottchen... ja... "damals" konnte der iPod "nur" Apples Format handhaben... ja und? Es gibt Dinge im Leben über die man sich mal vorher informieren sollte anstatt blindlinks zu kaufen und sich im Nachhinein zu beschweren.
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