Private Drohnen: Beinahe-Kollisionen mit Flugzeugen nehmen zu

Die US-amerikanische Flugsicherheitsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) warnt, dass man zuletzt im Zusammenhang mit Drohnen einen signifikanten Anstieg an Beschwerden von Piloten und Fluglotsen zu verzeichnen hat. Das betrifft gefährliche Situationen ... mehr... Drohne, Quadrocopter, phandroid Bildquelle: DJI Drohne, Quadrocopter, phandroid Drohne, Quadrocopter, phandroid DJI

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Was wiegt so ein Ding? 300g? Sollte einem Flugzeug nicht viel ausmachen (zumindest nicht mehr als ein Vogel, und da passiert ja auch nix).
 
@borbor: Die kleinen Spielzeuge vielleicht, aber ich kenne jemanden der betreibt das ganze Professionell. Die Drohne hat ein paar andere Dimensionen, und ich schätze mal das sie ein paar Kilo auf die Waage bringt.
 
@patty1971: dann braucht das Ding aber eine Genehmigung. Wenn nicht vorhanden kann sogar Haft drohen.
 
@TurboV6: Die hat er. Er betreibt damit seinen Lebensunterhalt. Darum schrieb ich, er macht das Professionell.
 
@patty1971: na wenn er die hat wird er auch wissen was er macht. Macht er damit trotzdem quatsch sitzt er trotzdem. Hier geht es ja um Amateure....
 
@borbor: Na, ich weiß ja nicht. Wenn so eine Drohne ins Treibwerk gerät, dann geht das bestimmt nicht gut. Vögel in Treibwerken haben da schon so manches Flugzeug zur Notlandug gebracht.

Am Besten mal die Bildersuche bei Google bemühen und nach 'birdstrike' suchen. Die Bilder sind zwar teilweise ein wenig eklig, aber da sieht man dann mal, welchen Schaden so ein Vogel an einem Flugzeug anrichten kann. Und dann mal überlegen, was in Gegenzug so eine Drohne anrichten könnte.
 
@DK2000: Wie willst du denn bitte mit einer Drohne in das Triebwerk eines Verkehrsflugzeuges kommen? Die Dinger fliegen mit ein paar hundert km/h.
 
@NSA-Stasi: Frei nach Murphy: Was schief gehen kann, geht schief. Auch Vögel schaffen das.
 
@FensterPinguin: Kurz gesagt: Du weißt es also nicht.
 
@NSA-Stasi: Kurz gesagt: Mit dem Schlimmsten Rechnen.

Lang gesagt: Wenn die Drohne an der richtigen Stelle in der Luft ist und in diesem Moment das Flugzeug genau diese Stelle erreicht, dann ist es nicht unwahrscheinlicher, dass die Drohne ein Triebwerk trifft als ein anderen Teil des Flugzeugs (gemessen an der relativen Größe der Triebwerksvorderseite zur gesamten Fläche, wenn du senkrecht auf das Flugzeug schaust).
Dazu kommt, dass das Triebwerk Luft ansaugt, so dass eine Drohne die sich nur ungefähr davor befindet, selbst wenn sie noch "fliehen" will, eingesaugt wird.

Ich wüsste nicht, warum das unwahrscheinlicher sein sollte, wenn der Flieger schneller fliegt. Im Gegenteil: Wenn der Flieger mit 0 km/h fliegt (also steht) ist die Wahrscheinlichkeit einer Kollision fast 0
 
@NSA-Stasi: Du weißt schon, das die Turbinen einen ungeheuren Sog haben...
 
@NSA-Stasi: Und? Selbst wenn die mit Überlichtgeschwindigkeit unterwegs wären, könnte sich ihr Pfad mit einer Drohne kreuzen... Außerdem kommt dazu, dass es hier um geringe Höhen, also die Start-/Landephase, geht, und da sind die Jets auch nicht besonders schnell.
 
@NSA-Stasi: Bei einem Propeller-Flugzeug z.B. wie bei einer Cessna geht das ganz schnell. Außerdem haben die Flugzeuge eine hohe Geschwindigkeit drauf, was die Drohnen noch um einiges gefährlicher machen. Sehen kann man die Drohnen auch erst recht spät, wenn die z.B. von West/Ost aus angeflogen kommen, da die relativ klein sind. Bei einem Triebwerk ist die Wahrscheinlichkeit einer Kollision natürlich um einiges geringer, weil Flugzeuge mit Triebwerken generell in höheren Flughöhen sich befinden.
Beim Approach bzw. vor der Landung selbst, kann das denn noch durch aus passieren, wenn man mit der Drohne höher als 1.000 Fuß geht. Sofern es kommerzielle Drohnen gibt, die diese Höhe bewältigen können, dann kann diese recht gut vom Triebwerk angezogen werden, wenn diese in der Höhe der Tragflächen fliegt. Und das kann durchaus zu Schäden führen, da wir hier auch von robusten Material sprechen, was hier mit hoher Geschwindigkeit auf das Triebwerk trifft.
Abgesehen davon... auch wenn die Drohne nur die Oberfläche des Flugzeug Gerüsts treffen sollte, was auch zu Beeinträchtigungen der Flugdynamik führen kann, dann ist das immer noch ein beträchtlicher Schaden der danach behoben werden muss. Mit solch welchen Drohnen-Flugeinlagen entstehen also auch potentielle zusätzliche Kosten für Reparaturen, abgesehen davon, dass man damit das Leben anderer Menschen gefährdet.
 
@NSA-Stasi: Drohne in Luft, Flugzeug kommt an ... rums, ins Triebwerk ... also das war jetzt einfach.
 
@NSA-Stasi: Weil die Drohne ja auch von hinten in die Turbine reinfliegen muss...
 
@NSA-Stasi: Überlege doch mal, wie Vögel in die Triebwerke kommen. Die fliegen ja bestimmt nicht den Flugzeugen nach und springen dann ins Triebwerk.
 
@NSA-Stasi: Wie kommt denn ein Vogel ins Triebwerk der auch nicht schneller fliegt als eine Drohne? Ganz einfach, Vogel vorne, Flugzeug hinten und die Ansaugluft der Turbine macht den Rest.
 
@NSA-Stasi: Wie soll den ein Vogel bzw. wie kommt immer wieder ein Vogel in die Triebwerke wenn die Dinger mit ein paar hundert km/h fliegen ?! Erklär mal! Das passiert ja nun tatsächlich und ist auch reale Gefahr. Und nicht umsonst werden Vogelzüge auch von Flugsicherungsdiensten / Fluglosten usw. beobachtet und davor gewarnt. Und wieso werden auf Flugplätzen fortgesetzt Vögel mit diversen Methoden vertrieben, insbesondere Vogelschwärme? Erklär das mal!
 
@borbor: Sorry, vollkommen falsche Einschätzung. Bei uns im Verein sind auch einige unterwegs, die solche Drohnen via FPV fliegen. Da wiegt der Akku schon mehr als 300 Gramm. Ich denke so 1,5 bis 2Kg sind keine Seltenheit. Außerdem wird bei Drohnen oft CFK verbaut. Und die Stabilität des Werkstoffes kennt man ja aus der Formel 1 ;-).
 
@borbor: Vogelschlag ist eins der größeren Probleme der Luftfahrt. Und selbst wenn es mit Kamera und anderer Ausstattung sagen wir mal 1kg wiegt und der Flieger (vorsichtig geschätzt) 100 km/h fliegt, kommt das einem freien Fall einer 1l-Flasche aus 40 Metern auf z.B. ein stehendes Auto gleich. Ich weiß ja nicht, wie du das siehst, aber ich habe ungern solche Schäden am Auto, noch dazu, weil das u.U. die Flugtechnik (teilweise) außer Gefecht setzt und dass kann schlimme Dinge nach sich ziehen.
 
@borbor: Wenn so ein Jumbojet mit einigen hundert Stundenkilometern angedüst kommt, machen die 300 Gramm schon was aus. Und im Gegensatz zu einem Vogel sind die nicht weich und nachgiebig.
 
@borbor: Klar, ein kleines Steinchen kann auch einem Auto nicht gefährlich werden. Und plötzlich hast du einen Riss in der Windschutzscheibe! ;) Lass so ein Ding mal in einen Hubschrauber Rotor kommen...
 
@borbor: Mal abgesehen vom reinen Gewicht einer Drohne das bestimmt mehr ist als 300 Gramm so besteht ein Vogel auch nur selten aus Metallteilen. Zumindest Motor, Akku, vielleicht auch die Platine usw. dürfte den Turbienenblättern sehr schnell sehr viel Schaden zufügen. Und es sind nicht nur die Turbienenblätter die damit Schwierigkeiten haben könnten, im inneren einer solchen Turbiene wird die Luft erhitzt, Kompriniert usw. sprich sie wird total misshandelt. Da möchte man einfach keine Plastik und Metallteile zwischen haben.
 
@borbor: wie gut, das so ne Drohne genauso "weich" wie ein Vogel ist..
 
Leider gibt es überall diese Idioten, die sich an die einfachsten Regeln nicht halten können, egal ob zu Land, zu Wasser oder in der Luft. Es gibt genügend Webseiten, wo die maximale Aufstiegshöhe zu jeden Standort genau deklariert ist. Solche Leute vermiesen den "ordenlichen" Leuten einfach nur Ihr Hobby.
Zu den 300g von oben: 300g wieger nur die Spielzeuge für den Innenraum oder ganz wenige ausnahmen. Copter die sich stabil in solchen höhen halten können, wiegen meister über 1Kg. Mein großer Copter wiegt z.B. 4,5Kg (Vollausbau mit DSLR und objektiv).
 
Moment, man kann aus so einem Airliner kaum eine Cessna früh genug erkennen, Vögel erkennt man, wenn überhaupt, nur Sekunden vor dem Aufprall und nun sollen angeblich kleine Spielzeugmodelle Kilometerweit genaustens identifiezierbar sein, inlusive Hersteller, Typ und Muster?
 
junge junge, was hier für ein Minus klicker unter uns ist. der kann wohl garnix begreifen. All dass was hier oben steht ist schon richtig mit den Vogelschlag. Schon allein der Gedanke weil n Flieger schneller ist als ein Vogel. Es spielt doch die Geschwindigkeit der Objekte gar keine Rolle. Die Gefahr ist nun mal vorhanden und nicht zu unterschätzen. Egal ob Turboprop oder Fan Triebwerk.
 
Als Oldschool Modellflieger kenne ich die Problematik mit den Mittragenden Fluggeräten nur zu gut.
Dem LSC ist unser Modellflugplatz schon seit Jahrzehnten ein Dorn im Augen weil die dem Berg auf dem unser Platz ist als Wendepunkt zum Landen benutzen.
Da man sich selber das Leben schwer machen möchte (generelles Modellflug Verbot in dem Gebiet) gibt es doch einen einfachen Weg. einfach einen großen Bogen um Flugzeuge machen und nicht dort fliegen wo man es nicht soll.
Nebenbei gibt es eine Auflage die die Coperflieger gerne ignorieren. 1,5km Abstand zur nächsten Siedlung.
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