Google Contributor: Werbefreie Seiten für eine Handvoll Dollar

Online-Werbung und Webseiten-Anzeigen sind immer wieder Thema heftig geführter Diskussionen: Google, das sein Geld auf diese Weise verdient, weiß das auch und hat sich nun ein neues Finanzierungsmodell einfallen lassen: Contributor soll Nutzer dazu ... mehr... Google, Werbung, Werbeanzeigen, Contributor, Google Contributor Bildquelle: Google Google, Werbung, Werbeanzeigen, Contributor, Google Contributor Google, Werbung, Werbeanzeigen, Contributor, Google Contributor Google

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Tja, jede Website hätte das selbst per Abo-Modell machen und dabei 100% der Gewinne einstreichen können. Jetzt geht eben ein grosser Teil davon an Google.
 
@gutenmorgen1: Du als Nutzer dürftest in dem Fall aber auch für jede Seite einzeln bezahlen.
 
@Friedrich Nietzsche: Dafür habe ich die Seite aber komplett Werbefrei und nicht nur etwas weniger Werbeverseucht.
 
@Friedrich Nietzsche: Mal die Umständlichkeit außen vor, finde ich deine Interpretation gar nicht so schlecht!
Ich mag keinen "Sozial-Topf" der an alle verteilt (Gießkannenprinzip), ich würde gern dabei mitbestimmen an wen wie fiel Fließt, nur wie man dies Umsetzt weiß ich nicht so richtig.
 
@Kribs: Natürlich per tracking. Wer besucht wird bekommt auch Kohle. Eigentlich ganz einfach.
 
@Johnny Cache: Ja und nein, es wird immer welsche geben die den Hals nicht voll kriegen oder schlicht sich das Geld ergaunern dafür wäre die Technik ausgereift vorhanden.
Wie will man das verhindern, und wie begrenzt man den Salär für eine Seite, was ist mir der Besuch wert bzw. erfahre ich was er kostet?
Besuche ich lieber ausgesuchte Seiten mit Werbung, will ich ja nicht auch noch dafür bezahlen.
 
@Kribs: Das Problem ist schlicht und ergreifend daß man eine einzige Anlaufstelle dafür braucht, denn niemand wird so irre sein gleich bei mehreren Seiten einen monatlichen Betrag abzudrücken. Sowas kaum finanzierbar und die Verwaltung wäre auch enorm.
Daß ein Mißbrauch möglich ist stimmt schon, allerdings könnte sowas auch schnell auffliegen und eine Sperrung beim womöglich einzigen Dienstleister der sowas ermöglicht wäre dann wohl auch oft der finanzieller Ruin. Aber das ist eher ein technisches Problem.
Generell würde ich sagen daß die Beträge anteilig verteilt werden sollten. Wenn ich heute auf Winfuture und Golem zugreife, sollten beide einen entsprechenden Anteil erhalten, auch wenn ich mehr Zeit auf der einen Seite verbringe.
 
@gutenmorgen1: Ach komm schon. Gibt es irgendwo z.B. eine freie und unabhängig Portalseite o.Ä. für deutsche Online-Presseerzeugnisse? pressekompass.net ist zwar schon ganz nett, ist aber nicht das was ich meine. Gut, die meiste Online-Presse ist (noch) frei zugänglich, und da gibt es wenig Werbung, aber vom Prinzip her wäre sowas auch vorstellbar, geben wird es sowas aber wohl auch nie. Vom Prinzip her, wäre sowas durchaus mit dieser Idee von Google vergleichbar.
 
Klasse Idee will ich auch in D. bitte Google mach es Möglich, sonst kommen hier noch mehr verweise auf US-Western (oder war es ein Italo-Western?).
 
Finde vorbildlich dass die Werbeschleuder Google uns vor Werbung schützen will ^^
 
Wenn ich jetzt für jede Seite die ich gerne besuche monatlich 1€ zahlen müsste, wäre ich wohl am Ende des Monats pleite. Ich habe nichts gegen Werbung solange sie mich nicht trackt und es unauffällig platziert ist. Das Internet verkommt immer mehr zum E-Begging Schauplatz. Auf Youtube wird man mit Patreon-Bettelei zugeheult, dann noch flattr hier, Paywall dort... JA GEBT MIR LIEBER WERBUNG! Aber tolerierbare!
 
@Peter Griffin: Bei dem System sollst du aber nicht für jede Seite einzeln zahlen, sondern 1-3$ pro Monat an Google, um auf allen beteiligten Seiten keine Werbung mehr zu sehen - wobei sich das dann wohl auch nur auf Google-(Adsense)-Werbung bezieht. Wenn der Webseitenbetreiber noch andere Werbung zeigt, sieht man die wohl trotzdem. ^^
 
@Peter Griffin: Und andere Leute besuchen nur höchstens 10 verschiedene Webseiten regelmässig.
 
@Peter Griffin: "unauffällig platziert"

Dir ist schon klar, dass Werbung, die du nicht bemerkst, keinen Sinn ergibt? Dann könnten sich die Werbenden sich die Nummer gleich schenken und das Geld für Werbung an andere Stelle ausgeben. Mir ist klar, das es bei effektiver Werbung auch unterschiedlich Grade an Penetranz gibt, aber "unauffällige Werbung" ist absolut fürn Koffer.

Oder aber du meinst mit "unauffälliger Werbung", dass Werbung so plaziert werden soll, dass du sie nur unterbewusst wahrnimmst, nicht aber bewusst. Also mehr Richtung Gehirnwäsche.
Dass du das ernsthaft willst, bezweifel ich allerdings.
 
Finde ich super. Die Werbeflut wird immer grösser. Schliesslich verwenden immer wie mehr User auch Adblock, dadurch muss man als Betreiber einer Webseite halt noch mehr auf Werbung setzen. Dieses alternative Modell werde ich ganz bestimmt ausprobieren.
 
Hoffentlich kommt das auch mal für Youtube, ich hasse es auf Feten eine Youtube Chromecast Playlist laufen zu lassen und alle paar Minuten eine Werbung zu hören
 
@freach: kommt und nennt sich google all access ;) Videos werden dadurch werbefrei und lassen sich auf dem smartphone im hintergrund abspielen.
 
@hundefutter: löst dann hoffentlich auch das GEMA problem ?!
wenn schon in Deutschland Live gespielte Musik(DJ Set vom DJ selbst hochgeladen) auf Youtube gesperrt wird obwohl ja offensichtlich schon GEMA Gebühren gezahlt wurden...was wär das INet ohne Adblocker und Proxys
 
@freach: Ich hab in meiner Youtube-Playlist keine Werbung über Chromecast. Wenn du sonst anderweitig kostenlos über Youtube Musik hören willst, musst du damit leben. Oder einen Streamingdienst bezahlen.
 
Google geht es sicher nicht um Journalismus. Denen geht es darum, auch noch die Nicht-Werbeklicker zu monetarisieren. Gleichzeitig will man sich bei den Adsense-Publishern (egal ob die Journalismus bieten oder Browsergames) möglichst fest eingraben, um gewappnet zu sein, wenn Facebook ein Adsense-Konkurrenzprodukt bringt. Die Strategie wir gut auf http://crowdstreet.de/2014/11/21/google-contributor/ dargestellt.
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