Streams tausender geknackter Webcams offen ins Netz gestellt

Tausende Live-Übertragungen von Webcams, die eigentlich nicht öffentlich sein sollten, sind von Unbekannten auf einer Seite gesammelt und veröffentlicht worden. Diese bieten Einblick in private Haushalte, aber auch Geschäftsräume. mehr... HTC RE, HTC RE Cam, HTC Kamera Bildquelle: HTC HTC RE, HTC RE Cam, HTC Kamera HTC RE, HTC RE Cam, HTC Kamera HTC

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Tja, ohne Hardware-Killswitch geht es einfach nicht. Aber das wird wohl nicht kommen, das sieht ja nicht schick aus wenn man einen mechanischen Schalter am Gerät hat.
 
@Sam Fisher: Haben die Dinger nicht oftmals einen über die Linse klappbaren Deckel? Zumindest manche Modelle haben das, wenn ich nicht irre. Damit werden sie zwar nicht ausgeschaltet, ihnen wird jedoch die Sicht genommen. Erfordert natürlich physischen Zugriff auf das Gerät und kann somit nicht entfernt per Mausklick vorgenommen werden.
 
@FenFire: Ich kenne leider kaum noch ein Model welches das Bietet. Das ist ja das traurige an der ganzen Sache.
 
@Sam Fisher: Gibts für jedes Gerät: nennt sich USB Verbindung trennen.
Das mach ich jedenfalls immer.

Nur weil du nicht paranoid bist, heißt das nicht das sie nicht hinter dir her sind!

*Aluhut zurechtrück*
 
Warum steht da keine URL ?
Ist damit vielleicht die insecam punkt zeh zeh gemeint ?
 
Dafür braucht man nur die google suche - wissen wonach man suchen muss und man kann chinesische elektronikläden oder straßenkreuzugen beobachten -- gibt leider genug, die sogar komplett öffentlich ohne passwort im internet hängen - wenn tatsächlich nur die absicht bestand, aufmerksamkeit zu erzeugen, find ich die aktion sogar gut.
 
@slashi: Dafür hätte aber auch ein Teil der GPS-Daten gereicht, man kann ja zeigen das man sie hat auch ohne sie komplett zu veröffentlichen...
 
@Sam Fisher: "Hardware-Killswitch" ist ja schon die Holzhammer Methode. Ich denke es geht eher um das Hauptproblem "lasche" Software und Standard Einstellungen der Geräte. Und die ist in der heutigen Zeit wirklich unter aller Kanone bei einigen Herstellern. als Beispiel Edimax: Massive STUN und sonstige Kommunikation. Nach Update... "wir haben jetzt einen schönen Haken mit eingebaut, wo man das abstellen kann. BS... Will nach wie vor mit Mama oder vielleicht Lenin telefonieren... Selbst der Support versucht einen noch über den Tisch zu ziehen und sagt einem ins Gesicht "machen wir nichts mehr dran, alles prima"
 
"Sie wollen mit ihrem Vorgehen Aufmerksamkeit auf das Thema Sicherheit lenken" - ja ne, ist klar. Grafitti-Sprayer auf Bahngelände wollen auch nur darauf hinweisen, dass die Bahn am Werkschutz spart oder die Wägen/Mauern etc. nicht farbabweisend beschichtet sind, Bankräuber wollen auch nur mangelnde Sicherheitsvorkehrungen der Banken aufzeigen, und Handtaschendiebe würden gern das Bewusstsein dafür schärfen, dass Handtaschen besser festgehalten werden sollten.
 
@FenFire: Die betonung liegt hier auf "Aufmerksamkeit". Meist sind solche großen "Leaks" auch die einzige Möglichkeit dass man nicht ignoriert wird (/werden kann).
 
@Matti-Koopa: Vielleicht ist es so, dass die Betreiber von Diensten ohne Datendiebstahl der Sicherheit wenig Priorität einräumen. Aber gerade eben das Übel herbeizuführen - noch dazu leiden hier teils Dritte unter dem angerichteten Schaden - ist nicht der richtige Weg, um auf mangelnde Prävention hinzuweisen, es handelt sich schliesslich nicht um ein ansonsten spontan "von alleine" stattfindendes Übel, quasi eine Art Naturkatastrophe, sondern jemand führt es absichtlich herbei.

Mal auf die physische Welt übertragen:

"Wir haben eine Serie von Einbrüchen begangen und die Habe der Bewohner (Eigner wie auch Mieter, bei Einbrüche in Firmengelände auch dort befindliches Privateigentum von Mitarbeitern) auf den Rathausplatz gestellt, um die Aufmerksamkeit auf das Thema einbruchhemmende Türen zu lenken. (hier ebenfalls betroffen: Dritte. Bei einem Mieter könnte man noch argumentieren, dass die Türqualität ein Kriterium zur Auswahl des Mietgegenstandes sein könnte, aber x-beliebige Firmenmitarbeiter werden nicht unbedingt Einfluss auf die Sicherheitsmaßnahmen der Firma haben und sind somit reine Opfer, wenn ihr in den Firmenräumlichkeiten befindliches Privateigentum verschleppt wird).

Also mir zumindest kommt das nicht akzeptabel vor (eine Musterlösung, wie man einen ansonsten hinweisresistenten Dienstbetreiber motivieren kann, doch mal die Papptür durch eine verstärkte Tür zu ersetzen, habe ich aber ebenfalls nicht).
 
Sehr brisant ist das mit den GPS-Daten. Gehört ein GPS-Sender zur Standardausstattung von Überwachungskameras?
 
Die Cams wurden doch nicht geknackt. Es ist doch ein alter Hut das viele Besitzer solcher IP-Cams sich nicht mal die Arbeit machen ein Passwort zu setzten oder ein Standardpasswort, sofern überhaupt vorhanden, zu ändern. Wenn man weiß wie die URL dieser Cams aussieht und danach bei Google sucht, findet man mehr Cams als man sich ansehen kann oder möchte.
 
diese News gabs schon vor ein paar Monaten, auch mit Link, aber da war kaum was besonderes dabei.
 
Die News machte schon im Oktober ihre Kreise, und mittlerweile sind die Streams auch schon
von der Seite (aus Russland) verschwunden! (Link zur Russenseite insecam.com )
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen