Nutzer-Überwachung für Vodafone-Tochter wohl ein Millionen-Geschäft

Der Telekommunikationskonzern Vodafone ist offenbar stärker in die Überwachungsmaßnahmen der Geheimdienste verstrickt, als bisher bekannt war. Für eine Tochter des Unternehmens war es wohl ein gutes Geschäft, die Daten von Nutzern an den britischen ... mehr... Geheimdienst, Großbritannien, GCHQ, Hauptquartier Geheimdienst, Großbritannien, GCHQ, Hauptquartier Geheimdienst, Großbritannien, GCHQ, Hauptquartier

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"...man verstehe nicht, wie das BSI zu solch einer Einschätzung komme..." wenn die Verantwortlichen bei Vodafone nicht einmal solch einfache Dinge verstehen sollte man sie mal auf ihren Geistezustand hin untersuchen lassen...
 
@LuckyDuke: Welcher Geist sollte da untersucht werden ?? Der Heilige Geist ? Es wahren doch immer die anderen oder eben Übernatürliches oder zur Not auch Aliens ! Ausserdem ist ja alles gelogen und von den Medien gefälscht worden.
Ist bei denen noch Niemand auf die " Idee " gekommen das diese Sachen der Snowden nicht von der NSA hat sondern sich ausgedacht und aufgeschrieben hat ?
Vielleicht sollte ich diesen vereinen mal einige andere Ausreden fertig machen und zum Kauf anbieten.
 
@Eisman0190: Ich schätze mal, der Herr Snowden dürfte wohl noch etwas zu jung sein, um diesen ganzen Haufen an Dokumenten mit entsprechenden Logos, Unterschriften, passendem Layout etc. von zig völlig unterschiedlichen "Organisationen" mal eben so selbst zusammengebastelt zu haben. Wer jetzt mit so was kommt, hat wohl wirklich ein wenig den Blick für die Realität verloren.
 
@LuckyDuke: Du gehst davon aus es entspräche der Wahrheit, dass man das bei Vodafone nicht verstehe...

Hältst Du es für realistisch, sie würden "ja klar haben sie diese Einschätzung, unsere heutige Tochter hat ja fleissig Daten an den GHCQ geliefert, und wir haben auch nicht überzeugend dargelegt, dass dies heute anders sei..." sagen? Wäre ihr Geisteszustand dann Deinen Anforderungen genügend?
 
Insbesondere die britischen Konzerne entpuppen sich immer mehr als staatliche Überwachungsinstrumente-klar gibt es diese tendenzen auch bei anderen Anbietern aber ist doch erstaunlich wie desinteressiert die masse der Kunden ist und trotzdem bei diesen Providern Verträge abschliesst.Da werden offensichtlich die Grundrechte und Demokratie abgeschafft und nur eine Minderheit reagiert nach dem Motto"Wehret den Anfängen"darauf.Wie verblendet ist die Menschheit schon das sie sich alles wehrlos gefallen lässt?Man kann nur staunen und das schlimmste für die Zukunft befürchten.
 
@LaBeliby: Was man nicht mitkriegt interessiert einen auch nicht ist wohl die Devise vieler Tipper. Mir persönlich ist auch relativ egal wer das sieht was ich bei Whatsapp oder via SMS schreibe. Ich habe auch prinzipiell nichts zu verbergen. Aber das ist ein Trugschluss: Denn damit wird der Ausbau der Überwachung und´die Einverständnis zu Grundgesetzbrüchen geleistet und ehe man es bemerkt, wird die freie Meinungäußerung zunächst unterbewusst und dann ggf. sogar einmal aktiv unterbunden.
 
@LaBeliby: Das Problem ist, dass es ja nicht nur ein einzelner Provider tut (Kommunikationsdaten an Geheimdienste weiterleiten), offiziell wird es zwar jeder abstreiten (wer gibt sowas schon der überwachten Öffentlichkeit zu), aber hinter den Kulissen herrscht Einigkeit. Willst du von einem Überwacher zum anderen wechseln? Letztlich bleibt dir nicht mehr übrig, als es a) hinzunehmen wie es ist oder b) alle elektronischen Kommunikationsmittel zur Seite zu legen. Ich denke, man kann es nicht mehr ändern - jedenfalls nicht mehr zum positiven für die Nutzer/Kunden hin.
Schaut man sich die Entwicklung des Internets an, von seiner Entstehung über die bisherige Entwicklung zum aktuellen Stand, dann wird einem klar, dass dieses Medium und alle daran angeschlossene Peripherie früher oder später als Massenüberwachungsmittel verwendet wird. Und wer hat´s erfunden? Mehr oder weniger das amerikanische Militär. Und was die Amis für Intentionen haben sollte doch in den letzten circa 60 Jahren nur allzu offensichtlich geworden sein.
 
@MaikEF_: Könnte man unterschreiben
 
@MaikEF_: Man muss aber fairerweise auch eingestehen, dass selbst das US-Militär NICHT über eine funktionierende Kristallkugel verfügt (zumindest in den 50er/60er Jahren noch nicht), so dass die Jungs selbst überhaupt nicht ahnen konnten, was die Zukunft in puncto globaler Vernetzung so bringen würde. Mal ganz abgesehen davon, dass zu der Zeit niemand auch nur ansatzweise darüber nachgedacht hat, übers ARPANet irgendwann mal das WWW drüberzustülpen und es für jedermann verfügbar zu machen.
 
@DON666: Ja, das stimmt. Aber da es nun einmal seine Anfänge bei Militär hat, muss(te) doch klar sein, dass sich das Militär und die (amerikanische Militär-)Regierung sich das Internet in der Form zur Massenüberwachung zu Eigen machen. Das es zum Zeitpunkt seiner Entstehung primär einen anderen Zweck hatte, ist ja undiskutabel.
 
Ich jedenfalls würde mich nicht darauf verlassen wollen, dass deutsche Netzbetreiber nicht die Nutzerdaten abgreifen und an den BND weitergeben. Herr Snoden wird schon authentische Daten haben, denn sonst würde wohl kaum soviel politisches Theater darum gemacht werden.
Das ARPANet wurde durch den Web-Service auch für Dummies nutzbar und das ist schon eine beeindruckende Menge Nutzer die durch die Netzwerkstruktur nur schwer kontrollierbar geworden ist. Das war ja auch eines der Entwicklungsziele des ARPANet. Das Internet hat sich rasant verselbständigt und das hatte wohl wirklich niemand auf dem Radar, sonst gäb es noch einige Millionäre mehr. Das diese Entwicklung in eine platzende "Dot.Com" Blase mündete, kamen viele Menschen wieder zur Besinnung. Dies war jedoch nur von kurzer Dauer - neue Triebfeder kam aus dem Hause "Apple" und nannte sich iPod. Das berühmte Öl dass ins Feuer gekippt wurde nannte sich "iPhone" und kam aus gleichem Haus. Worin der ausgelöste Hype münden wird kann man kaum erahnen. Die Nebenwirkungen lassen sich schon jetzt ansatzweise erkennen und sind sozialer Natur. Ich hoffe dass die "Dauernutzer" oder sogar "Abhängigen" wieder zur Vernunft kommen werden, sonst wird es sicherlich nicht in Reichtum münden. Verdienen tun eh immer Andere. Ich jedenfalls will niemandem Helfen, dass er seine Klo-Schüssel vergolden kann, daher verzichte ich auf den ganzen Internet-Smartphone Kram.
Ich benutze auch eines dieser Geräte, jedoch nutze ich die Internet-Dienste nicht. Mir ist das eh alles zu klein und das Geschreibsel vieler langweilt mich.
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