Uber-Manager wollte "Schmutzwäsche" gegen Journalisten suchen

Der Mitfahrdienst Uber, um den es auch in Deutschland zahlreiche Diskussionen gibt, hat in den USA seinen nächsten Skandal: Ein hochrangiger Manager von Uber hat vorgeschlagen, dass das Unternehmen nach "Schmutz graben" sollte, um Kritiker ... mehr... Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Bildquelle: Uber Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Uber

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Die scheinen ja zu viel Geld über zu haben, wenn dafür Kapital frei ist. Zwar fand ich die Idee der TAXI-Alternative ursprünglich recht nett, doch inzwischen macht sich Uber selber "Uberflüssig".
 
@Kobold-HH: Uber wird von Google und Goldman Sachs finanziert. Noch Fragen?
 
@LastFrontier: ja, wieso sollte das schlecht sein? Das ist der Job einer Bank, investieren. Natürlich werden auf beiden Seiten mit Tricks gearbeitet, das ist immer so wenn sich eine Industrie gegen etwas zu wehren versucht. Gilt auch für Politik und Wirtschaft. Soll nicht heissen das ich das gut heisse, aber realistisch sollte man da schon sein.
 
Wird denn nicht auch gegen Uber mit Monopol und Kartlell der Taxi Unternehmen vorgegangen? Es wird für mich zunehmend schwieriger wer bei dem Streit im Recht ist bzw. wer hier der Gute und wer der Böse ist.
 
@paul1508: Nicht die Taxi-Unternehmen haben ein Monopol sondern Bund, Länder und Gemeinden.
Bundesweit gilt das Personenbeförderungsgesetz mit seinen entsprechenden Auflagen.
Den Gemeinden obliegt jedoch der öffentliche Nahverkehr (dazu gehören auch Taxi).
Wieviele Unternehmen in einer Kommune Taxi fahren dürfen, entscheiden ausschliesslich die Kommunen. Dafür zahlen die Unternehmer auch Lizenzen und Abgaben. Die Kommunen legen auch den Fahrpreis fest.
Es kann also durchaus sein, dass Uber in einer Stadt fahren darf und in einer anderen nicht.

Uber ignoriert diese Gesetze und versucht Fakten zu schaffen.
Würde das jeder so machen, hätten wir überall Sodom und Gomorra.
Uber ist ein Unternehmen welches sich rücksichtslos auf Kosten anderer bereichert ohne die Beteiligten entsprechend zu entlohnen und diese obendrein zur Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung animiert.

Uber ist einfach nur asozial.
 
@LastFrontier: Vielleicht sollte man aber auch einfach mal das alte System überdenken damit die bisherigen Betriebe Konkurrenzfähig bleiben. Die ganze Branche könnte mal von ein paar Innovationen profitieren. Wovor fürchten die sich denn?
 
@hundefutter: Ich bin nicht gegen neue Systeme oder Änderungen.
Wenn das aber in Ausbeutung ausartet, muss man sich mit allem Mitteln dagegen wehren.
Freiheiten, Selbstbestimmung und Selbsverwirklichung dürfen nicht dazu führen dass andere massiv darunter leiden.

Der Personenkreis der Taxi-fahrer ist eh schon im Niedriglohnsegment.
Durch solche Machenschaften wie Uber werden diese dann auch noch hier verdrängt und noch ärmer bzw. mittelloser.
Wartet mal ab was passiert, wenn TTIP sich durchsetzt. Dann werden hunderttausende Arbeitnehmer in Beschäftigungsverhältnisse gedrückt die sich am Existenzminimum orientieren.
Uber ist nur ein Vorgeschmack dessen, was aus USA zu uns kommt - nämlich eine Anpassung an rigorose und eigennützige amerikanische Geschäftsmodelle.
Und da die BRD-GmbH schon jetzt Niedriglohnland No1 in Europa ist, bieten wir die besten Voraussetzungen für den US-Raubtierkapitalismus.
 
@LastFrontier: deshalb bin ich ja der Meinung das man Innovationen zulassen sollte. Eine Industrie künstlich zu beatmen nur um den Leuten darin ein Einkommen zu garantieren ist nicht logisch. Es hilft den Menschen auch nicht die im aktuellen System gefangen sind. Uber ist nur eine Möglichkeit der Industrie und den Leuten darin auf die Beine zu helfen. Wenn man da keine Konkurrenz zulässt wird sich so schnell nichts ändern.
 
@LastFrontier: Ich finde was Taxis angeht könnte sich durchaus bei uns (Österreich) was tun. Wenn sie billiger wären würd ich sicher öfter eines nehmen. Ich hab das Gefühl die stehen die meiste Zeit einfach herum und warten auf Fahrgäste... Günstigere Preise könnten mehr Auslastung und somit mehr Gewinne für die Taxifahrer bringen.

Ich gebe Uber sicher nicht recht, da es unfair gegenüber den anderen Unternehmen die Lizenzen zahlen ist. Aber das System an sich könnte einen neuen Anstrich vertragen.
 
@hundefutter: Das sehe ich anders. Uber ist nur eine weitere Möglichkeit des sozialen Abstieges.
Wenn Uber etwas erreichen will, dann sollen sie gegen Gesetze klagen. Oder sich den gegebenen Bedingungen unterwerfen und zu gleichen Bedingungen arbeiten wie die anderen auch; nur dann ist Uber nicht mehr wettbewerbsfähig.
Sollen wir uns auch noch dafür bedanken dass wir ausgebeutet, kurz gehalten und zum Spielball der Industrie werden?
Keiner fährt bei Uber weil er keinen Gewinn machen will. Diese Annahme ist einfach nur grotesk und unrealistisch.
Denn Uber verlangt ja selbst für jeden Kilometer Geld. Der Fahrer wird aber gerade mal mit seinen Selbstkosten abgespeist.
 
@LastFrontier: Du bist offensichtlich einer der intelligenteren Zeitgenossen, die es noch merken wenn sie über'n Tisch gezogen werden (sollen) ... und sich eben nicht auch noch darauf freuen immer mehr für immer weniger zu Arbeiten oder sonst wie übervorteilt zu werden, wie eben vom ganzen System insgesamt, von wegen Rechts- und Sozialstaat, von wegen soziale Marktwitschaft... doch wirst Du - leider leider - Deine Erkenntnisse den Massen nicht näher bringen können. Die Leute glauben was sie glauben wollen und sind dabei häufig auch völlig resistent gegenüber Fakten. Im Laufe der Zeit habe ich gelernt, das dennoch die Dummen das glücklichere Leben führen, weil sie eben nicht merken wenn sie Ausgebeutet und verarscht werden ... manche finden es toll, in dieser "Freiheit" leben zu dürfen *lach* so gesehen sollte man da vlt. gar nicht Eingreifen, lass sie einfach in ihrer schönen heilen Welt keulen bis zur Rente die sie nie erleben werden ... nach TTIP dann eh nicht mehr! Spätestens dann kann Uber die BRD auch endlich erfolgreich vor einem Kapitalismus-Scheingerichtshof verklagen ... den Entscheidungsträgern unter unseren Politikern ist das garantiert so was von sch... egal, Hauptsache die haben ihr gut bezahltes Pöstchen "für danach" sicher ...
 
Warum mal der Spieß nicht umgedreht? Überlegt mal, wieviel Journalisten das Leben vieler Prominente kaputt macht. Wie viel Lügen werden da erzählt, um nur Ihre Auflagen gut zu verkaufen. Es gibt auch ehrliche Journalisten, aber Profitgierige eben auch. Also nicht drüber diskutieren. Jeder hat irgendwo Dreck stecken.
 
@emrah: So siehts aus! Sehr sehr viele Journalisten machen genau den Job, von dem oben gesprochen wird. Nur einige wenige halten einer Moral die treue. Das lustige ist, dass genau das was angeprangert wird (Schmutzkampagne ) genau hier passiert...
 
Und?
Ist das jetzt nur eine "Meldung" weil es mit Uber verknüpft ist, oder gabs nichts Alltäglicheres?
Sowas wie, "Android-User brach sich beim Daddeln den kleinen Zeh", oder "sah UFO"?

Das mit der "Schmutzigen Wäsche" ist Gesellschaftliches / Politisches / Wirtschaftliches Allgemeingut, 100.000.000³³ fach praktiziert, ob von Journalisten (siehe oben) Politikern und oder Unternehmern.

So nebenbei zu "Schlechter Uber-Ruf":
"Ist der Ruf erst Ruiniert, lebt es sich recht ungeniert!"
 
Man prangert eine "Schmutzkampagne" an und behilft sich mit Mitteln einer Schmutzkampagne...
 
@Ex!Li: Nun - wie man in den Wald hineinruft.......
 
@LastFrontier: Naja ich sag mal so Unrecht mit Unrecht zu bekämpfen ist halt so ne Sache. Da begibt man sich aufs gleiche Niveau und ist im Endeffekt nicht besser.
 
Diese Uber -Idee basiert auf einem System, das mich doch sehr an diese Briefpost-Unternehmungen erinnert, die ihre Kuriere auch mit deren eigenen Fahrzeugen los geschickt hatten, ohne feste, begrenzte Arbeitszeiten ... für'n paar Cent je Brief, statt Stundenlohn oder Monatsgehalt. Oder auch diese findigen Firmen die ihre eigene Gewerkschaft gründeten um absolute Niedrigstlöhne zu erzwingen ... aber wem's gefällt mit dem eigenen Auto, ohne Unfallschutzdeckung, auf eigenes Risiko fremde Personen für'n paar Euro zu befördern ... immerhin lernt man dabei eine Menge Leute kennen und kann bei regelmäßigem Angebot sicher auch einige "Abenteuer" erleben.
 
Man lernt von den Großen (NSA)! So wie es manchmal gerade bei den Handlungen unserer Politiker hier ausschaut, wurde da sicher auch schon Schmutzwäsche über den großen Teich "getragen".
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