Elektroschrott-Recycling: Roboter zerlegt Geräte in Minuten

Der Weg in die digitale Gesellschaft bringt es als unangenehme Folge mit sich, dass mit immer größer werdenden Mengen an Elektroschrott umzugehen ist. Das Recycling von Geräten ist ein Problem, da diese immer komplexer werden und die Bandbreite an ... mehr... Roboter, Robot, Elektroschrott, Gelb, Elektronikschrott Bildquelle: Fotopedia Roboter, Elektronik, Recycling, Elektroschrott Roboter, Elektronik, Recycling, Elektroschrott UNSW

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Hm ein Afrikanisches Kind macht das unter einer Minute @ironie
 
@das_xnu: Egal wie gut oder schlecht ein Witz eigentlich ist, mit "Ironie-Tags" ist er auf jeden Fall nicht lustig.
 
Den Roboter würde ich zunächst mal in die erdnahe Umlaufbahn schießen. Da kann er dann in aller Ruhe den ganzen Weltraumschrott zerlegen... Solang er sich nicht an der ISS vergreift... ;-)
 
Und wer zerlegt am Ende den Roboter?
 
@happy_dogshit: Wall-E
 
@happy_dogshit: Herstellung, Wartung, Betrieb( Energie, Verschleißteile ), Recycling alles Gott natürlich.
 
habt ihr auch nach dem Video so ein Rauschen in den Ohren?
 
@nap: Wirklich furchtbarer Ton...
 
Das ding ist ja voll blöd, ich hatte gedacht das der Roboter verschiedene Werkzeuge zur Verfügung hat und per Bilderkennung Schrauben lösen bzw. Gehäuseteile ohne zersägen von einander trennen kann. So wie der Roboter das jetzt macht, da könnte man den Monitor auch gleich durch einen Schredder jagen und die Teile danach sortieren. Die sollen einen Roboter bauen der von einem Menschen geführt wird und der sich die Arbeitsschritte dann für ein spezifisches Modell merkt. (wie bei Schweißrobotern) Es genügt dann wenn der Roboter selbstständig erkennt wenn sich Schraubenköpfe an einer andereren Position befinden, bzw wenn irgendwelche Probleme auftreten, die nicht so einfach gelöst werden können.
 
@X2-3800: der Ansatz, dass der Roboter selbstständig lernt, ist schon mal richtig. Nur sollte der wie du schon sagst mehr Werkzeuge haben, insbesondere wenn man bedenkt, dass vieles heute verklebt ist, da wird nichts runterfallen, nur weil man etwas daran rumsägt. Aber das ist halt der erste, das wird sicherlich noch weiterentwickelt.
 
@X2-3800: Hätte ich auch erwartet. Ich hab schon viele Geräte zerlegt und viele sind davon super zu recyceln, nur leider teilweise sehr schlecht zu öffnen (Bildschirme insbesondere). Rand absägen ist schon eine Coole Idee. Für alles weitere sollte der Roboter aber mit Werkzeug ausgestattet werden.
 
Das Teil auf dem Video ist doch ein Witz oder? Ich meine über 7 Minuten, und dann auch noch gekürzt. Mal abgesehen dass das Teil nichtmal wirklich trennt, nur Schicht für Schicht trennt.

Da kann ich aber einen Roboter bauen der wesentlich schneller ist. Würde dazu allerdings auch nicht ne Säge anbauen sondern eher einen Vorschlaghammer. Wesentlich schneller und kommt auch mit jedem Modell klar das es so gibt.
 
@Tomarr: dir ist schon klar, dass das der erste Roboter dieser Art ist? Da sollte es doch eigentlich nicht verwunderlich sein, dass da noch Verbesserungspotential gibt.
 
@Link: Wenn es nur Verbesserungsbedarf wäre dann würde ich ja gar nichts sagen. Das Teil ist ja nichteinmal Grundlagenforschung.

Ich kenne Roboter die wesentlich besser als das Teil an Linien und Kanten entlang schneiden können. Nichtmal das kann dieses Teil wirklich.

Entwicklung schön und gut, aber das Ding aus dem Video hätte ich niemals in irgend einer Form schon der Öffentlichkeit gezeigt. Eigentlich ist es nur eine Ankündigung dass die mal sowas bauen wollen und schon einen Roboterarm besitzen um damit zu spielen. Mehr ist es nicht.
 
@Tomarr: Die frage ist. Schneidet dein Roboter die Kanten eines bestimmten Geraets oder kannst du deinen Robotor mit irgendeinem Tablet versorgen welches auseinander genommen werden kann
 
@-adrian-: Kanten und Linienerkennung ist ja so neu in der Robotik nicht. Ein paar Algorythmen um zu erkennen wo er am besten schneidet sollte kein Problem sein. Ich habe früher, na so vor 12-15 Jahren halt, Roboter gebaut die einer Linie folgen. Einfachste Sache der Welt. Ich weiß von einigen Schnittmusterzuschneidrobotern, da brauchen nur schlechte Stellen im Leder im Kreide eingekreist werden und er erechnet das optimale Schnittmuster ohne die schlechten Stellen zu verwenden usw. Und da muss doch mit der heutigen Technik wesentlich mehr möglich sein.

Und wenn du mein Modell mit dem Vorschlaghammer meinst, der zieht sich seine Kannten einfach neu :D.
 
@Tomarr: Vllt solltest du in der Robotik arbeiten und Milliarden verdienen. Du konntest schliesslich mit 20 schon Roboter bauen die hier von Teams in Jahrelanger Arbeit zusammen gebaut wurden.
 
@-adrian-: Wäre mein Leben anders verlaufen, nicht so frühe Schwangerschaft meiner Freundin, entsprechendes Studium usw. wäre das durchaus im Bereich des Möglichen gewesen.
 
@-adrian-: Du, es gibt ganz sicher Leute auf der Welt, wenn du die zusammen setzt, dann basteln die dir so ein Teil in 2 Wochen, das wesetnlich bessere Ergebnisse herausbringt.

Um noch ein Beispiel anzubringen, arbeite momentan als HiWi Stelle an einer Hochschule. Betreue ein Projekt, wo wir eine neue Reinigungsmethode für Boing 737 Triebwerke entwickeln. Als ich dort ankam (wohgemerkt, ich bin Student) und gesehen habe, was die in 4 Jahren so fabriziert haben, standen mir die Haare zu Berge. Da arbeiten Proffessoren, Ingenieure usw dran und ich kam an und musste den erklären wie man vergleichbare Fotos erstellt und wissenschaftlich arbeitet. Und das auch noch alles unter dem Aspekt sie nicht zu beleidigen.

Und genau das gleiche Gefühl hab ich hier auch... sowas zu präsentieren....
 
@Tomarr: Sehe ich genau so. Das würde ja erfordern, dass alle Geräte des Typs A zum Hersteller B zurückgeschickt werden. Ein Roboter der Apple-Zentral-Recycling-Fabrik iPhones 5 zerlegen kann (btw. wie sollen die dahin kommen?), wird mit einem iPad wenig anfangen können, geschweige denn mit einem Nokia Smartphone. In Einzelfällen, wenn dass Ausgangsprodukt sehr hochwertige und teure Einzelmaterialien enthält vielleicht, industriell aber kaum Nutzbar, selbst bei dem täglich anfallenden Elektro-Schrott einer mittelgroßen Stadt dürfte sowas, alleine schon von der Menge her, versagen.
 
@Lastwebpage: Recht Sinnvoll währe vielleicht auch eine Lösung wo ein Hersteller quasi ein Recyclingprotokoll bereit stellen muss. Also Quasi eine Ablaufdatei in der für einen Recyclingroboter festgehalten wird welches Werkzeug er in welcher Reihenfolge wo ansetzen muss damit das Gerät optimal getrennt und recaycled werden kann. Sowas könnte ich mir recht gut vorstellen. Nicht all zu schwer umsetzbar, es fällt viel Sensoric und auch KI-Programmierung am Roboter weg usw. Man müsste dann nur eine gemeinsame Schnittstelle für solche Roboter entwickeln damit diese auch alle gleich funktionieren.
 
@Tomarr: "Ein erstes Modell einer Baureihe nimmt er Schritt für Schritt auseinander. Das dauert zwar seine Zeit, doch das System merkt sich die Architektur. Baugleiche Modelle können nachfolgend dann gleich von Beginn an deutlich schneller zerlegt werden. "
 
@wischi: Na trotzdem. Über sieben Minuten geküzt wohlbemerkt und eigentlich macht er nichts anderes als Schichten absägen.
 
Das beste Recycling ist der Notwendigkeit vorzubeugen Recyceln zu müssen.
 
Schreddern und durch die Sortieranlage jagen, das geht deutlich schneller, günstiger und in wesentlich größeren Materialmengen, selten so einen Unsinnsroboter gesehen. Der Kleinstkam wird in beiden Lösungswegen eh chemisch oder pysikalisch getrennt werden müssen. Hilfreich wäre er wohl nur beim Entnehmen von Akkus, Batterien oder ähnlichem "Sondermüll".
 
@unbound.gene: Wird ja so auch in den ganzen Recycling Anlagen praktiziert...
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