In den USA weht Patenttrollen ein neuer Wind entgegen

Die "Ultramercial-Saga" hat nun ein Ende, titelte die US-Presse im Falle der neuen Entscheidung im Patentstreit Ultramercial gegen Hulu und zahlreiche weitere Firmen. Ultramercial hatte den Streaminganbieter aufgrund eines Trivialpatents auf Zahlung ... mehr... Usa, USPTO, United States Patent and Trademark Office Bildquelle: USPTO Usa, USPTO, United States Patent and Trademark Office Usa, USPTO, United States Patent and Trademark Office USPTO

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Schwere Zeiten ziehen auf für Apple ^^
 
@klarso: und für tausende andere auch.
z.B. Microsoft von denen man noch nicht mal weiss wofür die Lizenzen wegen Android kassieren.
 
@klarso: Weder Apple noch Microsoft oder Google erziehlen 100% ihres Gewinns aus Patenten.
Gemeint sind hier Patent-Trolle, die ein Patent auf irgendeine Nichtigkeit halten und damit dann Gott und die Welt verklagen und sich die Taschen voll machen. Und das obwohl sie selber weder irgendein Produkt oder eine Marke besitzen.
 
@JK_MoTs: "Gemeint sind hier Patent-Trolle, die ein Patent auf irgendeine Nichtigkeit halten und damit dann Gott und die Welt verklagen und sich die Taschen voll machen." Das trifft auf Apple zu. Die Definition des Begriffs Patenttroll schließt den Vertrieb eigener Produkte nicht aus, sondern beschränkt sich auf die unangemessene, wettbewerbsschädigende Durchsetzung von Trivialpatenten.
 
@JK_MoTs: Ja, also Apple
 
Gesunder Menschenverstand bei den Amis ????? geht das überhaupt ??????
Solange jemand wegen der eigenen Blödheit in der Lage ist ein Unternehmen auf Schadenersatz zu verklagen ( RedBull verleiht eben doch keine Flügel ), solange Richter solche Klagen überhaupt zulassen, solange haben die Amis kein " Gesunden Menschenverstand " !
 
@Eisman0190: Bei der Klage gegen Red Bull ging es nicht darum, dass Red Bull keine Flügel verleihe und man folglich auch nicht umherflattern könne, sondern dass Red Bull dem Konsumenten eine leistungssteigernde Wirkung verspricht, die so nicht existiert (der leistungssteigernde Effekt beruhe lediglich auf dem enthaltenen Koffein, und jenes bekomme man billiger/in größeren Mengen wenn man schlichtweg Kaffee trinkt, ihr Werbehype, das Produkt sei so viel toller als beispielsweise Kaffee, sei also Mumpitz und täusche den Verbraucher über den tatsächlichen (gar nicht herausragenden) Grad an Leistungssteigerung, und somit den Wert des relativ teueren Produktes).

Aus MSN News: "Even though there is a lack of genuine scientific support for a claim that Red Bull branded energy drinks provide any more benefit to a consumer than a cup of coffee, the Red Bull defendants persistently and pervasively market their product as a superior source of 'energy' worthy of a premium price over a cup of coffee or other sources of caffeine."

Aber für die Medien ist es natürlich erheblich schlagzeilenträchtiger, zumindest in den Überschriften so zu tun als sei es um die Flügel gegangen. Aber soooo närrisch ist das amerikanische Rechtssystem dann auch wieder nicht, dass wörtlich genommene Flügel Gegenstand der Klage gewesen wären :) Man sollte eventuell beim Wiedergeben von Meldungen auch etwas mehr "gesunden Menschenverstand" walten lassen ;)
 
@FenFire: Du bist also der Meinung, dass einem Menschen mehrere Millionen € zustehen, weil die Werbung am Ende nicht das hält was sie verspricht? Dass man dafür in Deutschland in die nächste Klapse eingeliefert worden wäre, ist dir aber bekannt?
 
@BartVCD: Wo kommst Du darauf, ein Einzelner habe mehrere Millionen erhalten? Soweit ich weiss handelte es sich um eine Sammelklage, bei der sich massenhaft "Geschädigte" (ich glaube jeder, der seit Anfang 2002 Red Bull konsumiert hatte?) anschliessen konnten, es ging um 10 USD pro Person. Und letztlich kann es sein, dass jeder Betroffene am Ende real noch weniger erhält. Was der Initiator der Klage erhielt ist mir unbekannt, aber warum sollte dieser so viel mehr als alle anderen erhalten?

Und für falsche/irreführende Werbeversprechen kann eine Firma auch in Deutschland verklagt werden, die Verbraucherschutzvereine machen das ständig. Nur gibt es hier halt keine solchen Sammelklagen, daher sehen diese Klagen anders aus.

Und warum sollte jemand in die Klapse eingeliefert werden, wenn er sagt "Red Bull verspricht, ihr Drink sei toller als Kaffee, aber das Zeug ist nicht besser, nur teurer, und der Hersteller weiss das auch". Denn darum ging es eigentlich. Das Gerede von den Flügeln ist i.w. das marktschreierische Aufbauschen des Falls durch die Medien (und auch wenn der Initiator der Klage den Werbespruch als Aufhänger genommen hat, wurde nicht wirklich darüber verhandelt, ob ihm nun Flügel hätten wachsen sollen, sondern es ging schlichtweg um die von Red Bull suggerierte/behauptete vs. die reale leistungssteigernde Wirkung, nicht um Flügelwachstum).
 
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