Android: Nutzer fallen seltener auf Malware-Apps rein - mit Folgen

Der russische Sicherheits-Dienstleister Kaspersky Labs sieht die Risiken für Android-Geräte durch Malware in immer neue Höhen steigen. Die Zahl der Schädlinge nimmt dabei zwar rasant zu, im Detail gibt es jedoch weiterhin eine hohe Dynamik und die ... mehr... Google, Android, Malware, Schadsoftware Bildquelle: Google Google, Android, Malware, Schadsoftware Google, Android, Malware, Schadsoftware Google

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Woohoo, 10 mal Schlangenöl.
 
"Darunter versteht man bei dem Unternehmen Anwendungen, die bei falscher Verwendung finanzielle Schäden verursachen können" - das wären dann alle Spiele mit Micropayments (die oft gar nicht so "Micro" sind) für eine Ingame-Währung?
 
@FenFire: der finanzielle schaden entsteht ohne gegenwert...man kann sich natürlich darüber streiten inwieweit die micropayments gerechtfertigt sind aber nein sowas ist damit nicht gemeint
 
@FenFire: passend dazu: http://www.southpark.de/alle-episoden/s18e06-freemium-isnt-free
 
@BartVCD: Gibts die Folge auch auf deutsch?
 
@Memfis: leider noch nicht, denke mal in 6-9 Monaten erst.
 
Wegen solchen Leuten ballern sich alle Virenscanner auf Handy, ohne das es einen Sinn hat....aber irgendwie muss man ja was verkaufen.
 
@shriker: Nicht nur auf dem Handy.
 
@Lex23: Wie kommst du den auf so einen Unsinn?
 
@L_M_A_O: Virenscanner sind nicht notwendig solange man nichts Blödes macht. Die Virenscanner erkennen sowieso nur offensichtliche Viren.

Das heißt nicht dass manche Menschen, die auf alles klicken, nicht einen AV brauchen.

Ich hatte nur einmal einen Wurm in 2003 eingefangen. Dieser nutzte eine Windowslücke aus, um Rechner automatisch über das Netzwerk zu infizieren.
https://de.wikipedia.org/wiki/W32.Blaster
 
@DOSv2.0: Schon einmal was von infizierter Werbung oder von gehackten Webseiten gehört?
 
@L_M_A_O: Ich weiß ja nicht auf welchen Webseiten du unterwegs bist... Wenn infizierte Werbung aus der Browser Sandbox ausbrechen kann, dann hilft auch kein 0815 AV.
Deswegen NoScript und AdBlocker auf unbekannten Seiten. Das bring mehr als AV und kostet auch nichts.
 
@DOSv2.0: Ich habe bei mir Qihoo 360 auf dem PC sowie auf meinem Smartphone installiert und bin zufrieden. Wenn du meinst, dass du das nicht brauchst, ist das auch okay.
 
@DOSv2.0: Zitat "Ich hatte nur einmal einen Wurm in 2003 eingefangen. Dieser nutzte eine Windowslücke aus, um Rechner automatisch über das Netzwerk zu infizieren.
https://de.wikipedia.org/wiki/W32.Blaster"
1.Wenn das nicht Grund genug ist!
2. Und wie gehst Du mit Dateien von Kollegen oder Bekannten um? Man kann ja nicht jedem ein sicheres System zutrauen.
3.Du schreibst meiner Auffassung nach voll Humbug.
 
@L_M_A_O: Ich rede Virenscanner nicht generell schlecht, aber einen auf dem zu schützenden System zu installieren ist und bleibt Unsinn sowie paradox. Egal ob unter Windows oder einem mobilen OS (derzeit wird ja Android als florierender Virenscannermarkt angesehen, wo man die Nutzer schön abzocken kann).
 
@seaman: Warum ist das Paradox, für eine Privatperson geht es doch eigentlich gar nicht anders, als auf dem PC . Ich kenne keinen der einen Server und z.B. einen Router mit guter Firewall Zuhause stehen hat um das Problem leicht zu handhaben. Deshalb ist es ja wichtig das man seinen Privaten PC schützt.
 
Ich sehe keinerlei Bezug zwischen Überschrift und Text - es wird nirgendwo erwähnt in welchem Verhältnis das "fallen seltener auf Malware-Apps rein" steht. Und was genau sind die Folgen?
Dass Kasperski sinnfreie Software herstellt?
(Auch wenn ich meinen Kommentar als sinnvoll ansehe möchte ich nicht in die Verlosung)
 
@Sarion: "Hier dürfte sich zunehmend niederschlagen, dass aufgrund der Malware-Aktivitäten immer weniger Anwender bereit sind, sich Anwendungen aus unsicheren Quellen herunterzuladen"

Das bezieht sich vermutlich auf die Überschrift ... man hätte es aber wirklich anders Umschreiben können^^

PS: ich will auch nicht in die Verlosung
 
@mjolnir: Dazu bräuchte man dann allerdings eine zusätzliche Statistik die besagt warum weniger Apps (aus unsicheren Quellen?) heruntergeladen werden. Evtl. ist dies einfach nur der "Sättigung" von Apps allgemein verschuldet und nicht unbedingt das jetzt jeder genau weiß was er da installiert oder nicht installiert?
 
@Sarion: Die Folge ist, dass es weniger von den klassischen SMS-Trojanern gibt, sondern verstärkt Malware gebaut wird, die nicht erst eine App-Installation voraussetzt, sondern sich eben auch auf Wegen ins System schleust, wie man sie vom PC auch kennt.
 
@ckahle: Was bitte ist dieses "SMS"? Gibt es darüber ein Buch?
 
@Sarion: zu winfuture verlosungen fällt mir nur die Surface aktion ein von der man nie wieder etwas gehört hat...
 
Interessant das Kasparsky in seinem Heimatland die meisten Infektionsversuche registreirt, Deutschland scheint ja auf Platz 2 mit Indien zu sein.
In welchen Ländern wird deren Virenscanner am meisten genutzt?
 
@mjolnir: Weiß nicht obs dafür Statistiken gibt. Wär interessant
Man sieht nur die "most infected" auf dieser etwas übertriebenen Karte ^^ https://cybermap.kaspersky.com/
 
Ja, seltsame Überschrift: Was sind denn die Folgen? Bzw. wo im Text wird denn was dazu gesagt, dass Android-Nutzer weniger auf Malware reinfallen?
 
Finger weg von der Kaspersky App. Bei mir wurde dank der Premium Variante das Handy spontan gesperrt und der tolle "Geheim Key" von der Website zum Freischalten funktionierte auch nicht. Also HardReset und das Smartphone Neu einrichten! Danke aber ... NEIN Danke!
 
@paxxx: Vielleicht war das gar nicht Kaspersky sondern einer der berüchtigt gefährlichen meuchelmordenden Viren für Android ;-)

Ich will ja keinem auf den Schlips treten, aber man muss schon ein gewisses Talent aufweisen, um sich auf dem Android mit Viren zu infizieren.
Wer Angst hat der soll dann eben unbekannte Quellen deaktivieren und aus dem Playstore nur laden, was schon sehr viele vorher geladen haben.
Überflüssige Software m.M.n.
 
@d1ps3t: Wobei ich bei einem (für mich) interessanten Spiel in den Kommentaren beim Playstore gelesen habe, dass es einen eingebauten Virus beinhalten würde.
Bewusst "würde", ich habe dann Abstand genommen.

Selber habe ich eine Software zur Standortbestimmung und Sperrung von der Ferne, falls nötig, installiert.
Immer in der Hoffnung, es nie zu brauchen.

Virenscanner hatte ich bisher nicht nötig, überlege aber auch eine Installation.
Besser installiert, als Hardware neu aufgesetzt. :)
 
@MichaW: Ehrlich gesagt brauchst du keinen Virenscanner. In einigen Custom ROMs erkennen einige Virenscanner auf Android vermeintliche Viren - nur um bei etwas Nachforschung herauszustellen, dass der Alarm kompletter Unfug war.
 
Wird irgendwo erwähnt, welche Folgen es hat, dass weniger Nutzer reinfallen? Mehr Malware?
Wird das mit der Verlosung ähnlich was, wie mit dem Surface 3 Gewinnspiel?
 
Hey, ich will auch KAspersky Virenschutz für mein Windows Phone... achso... brauch ich ja nicht. ;) Kein Wunder, daß die Gerätehersteller Android lieben. Handy infiziert? Egal... ich wollte mir eh das neue XY Z kaufen, mein ABC 3 ist schon 3 Monate alt. Mit 16 Kernen und 8GB Arbeitsspeicher kann ich die neuen Spiele-Apps nicht mehr flüssig spielen. Außerdem hat es kein 64K Display wie das XY Z.
 
@Chris Sedlmair: Du überzeichnest das schon ein wenig. Ich will ja nicht leugnen, dass es Leute gibt, die genau so denken. Aber geh doch einfach mal davon aus, dass ein Großteil der Leute fähig ist, rational zu denken.
 
Android ist ein LINUX-Derivat, richtig?!

Möchte jetzt immer noch jemand darüber streiten, dass die Verbreitung von Schädlingen von der Verbreitung des OS abhängt und nicht vom System? ;-)
 
@OPKosh: Linux und OS X sind sicher :-p
 
@OPKosh: Exakt. Siehe auch Windows vs. Windows Phone. Apple profitiert da auch nur von der geringen Verbreitung. Beim diesjährigen Pwn2Own-Wettbewerb waren die Lücken in iOS mal wieder die gravierendsten. http://www.heise.de/newsticker/meldung/Android-und-iPhone-beim-Mobile-Pwn2Own-gefaellt-2457183.html
 
@OPKosh: Jein, Linux-Server gibts zu haufe, aber kaum Schädlinge dafür. Android hat mit Linux, sehr wenig zu tun, wenn es gerootet ist ein bisschen mehr. Android hat viele Sicherheitskonzepte von den meisten Linux-Distributionen nicht, da Linux eigentlich nur verwendet wird um eine Java-VM auszuführen.
 
@OPKosh: Noch nicht lange her, da kam die meiste Mailware per Post (physikalisch ..näher bekannt als: Brief). Nun ist dem nicht mehr so.
Offenbar ist das Papier-Derivat nun deutlich weniger anfällig obwohl das OS identisch geblieben ist. Naja vlt hat sich auch nur das System angepasst/geändert.
 
Dank des mTAN Verfahrens hat sich der Hauptangriffspunkt für Banking-Malware eben auf mobile Devices verlagert, denn hier gibt es meist alles an einer Stelle. Bei entsprechender Nutzung einer Banking-App auf dem Gerät auf welches auch die TAN SMS geschickt werden ist aus Malware-Sicht alles gesammelt vorhanden um Überweisungen zu tätigen.

In 'Pre'-App Zeiten war das natürlich weniger ein Problem wie heute, wo bald mal jemand um 1-2€ zu sparen dubioses Zeug sideloaded (was unter Android am einfachsten funktioniert). Solche Leute sind dann aber auch irgendwie selbst schuld.

Abhilfe werden hier nur neue Verfahren zur Korrektheitsprüfung von Überweisungen schaffen (z.B. externe OTP Tokens).
 
Ganz schön beängstigend, was hier der Grundtenor gegenüber "Anti-Schadsoftware auf Android" ist.

Völlig unabhängig davon, wie "schlangenöl"ig (aktuelle) Antivirensoftware für mobile Geräte momentan(!) sein mag, ist es komplett verfehlt, sich in *irgendeiner* Betriebsumgebung - egal welcher! - in der man etwas nachladen kann und eben NICHT auf das Vorinstallierte beschränkt wird -- darauf zu verlassen, daß "andere" schon für Sicherheit sorgen werden.

Dann stellt man als "Anbieter" seinen "Virus" eben in den PlayStore, und selbst wenn man bereits nach ein paar Tagen wieder rausgeworfen wird, konnte man aber trotzdem bereits jemanden erreichen.

Oder man ist so clever und manipuliert - auf welchem Weg auch immer - die Kommunikation zwischen den Google-Servern und den Android-Geräten (sagen wir über DNS-Manipulation, das wäre das technisch Einfachste).

Anti-Malware-Anwendungen (und Vergleichbare) waren und sind immer eher eine Art "Versicherungs"software gewesen: man möchte sie gar nicht brauchen, und man braucht sie in der Tat in 99% der Fälle auch tatsächlich nicht, ebensowenig wie (beispielsweise) eine Feuerversicherung.

Aber es genügt ja schon dieser *eine* Fall, um für Schaden zu sorgen, und rein statistisch tritt dieser eine Fall auch garantiert irgendwann(!) ein. Dann ist man froh, seine Feuerversicherung gehabt zu haben, und ist auch froh, dafür regelmäßig was bezahlt zu haben.

Klar kann man sich das Geld genausogut sparen. Aber wenn halt was passiert, ärgert man sich im Schadensfall (best case)... oder steht plötzlich mittellos da, weil der nicht existent geglaubte Virus mal eben das Firmenkonto, das einem zwar nicht gehört, man aber Ausgaben darüber tätigen durfte, leergeräumt hatte (worst case).

Dann doch lieber eine Tüte Schlangenöl. Das verhindert zwar nicht das Feuer und vermutlich auch nicht den Befall... aber wenn man die Versicherung hatte (oder eben die Anti-Malware-Software), dann kann man sagen: ja, ich HATTE da was vorsorglich unternommen, und dann wird man hoffentlich nicht auf Schadenersatz wegen grober Fahrlässigkeit verklagt.
 
@RalphS: Mit DNS-Spoofing wirst du nicht weit kommen, (System-)Anfragen an Google Server werden verschlüsselt übertragen (gerade so heikle wie App-Installationen etc.).
 
@Omegavirus: *lach* Irgendwie hab ich mit dieser Art Fahrradschuppenreaktion gerechnet. :o)

Es ist komplett egal, WIE der Angreifer reinkommt, SOLANGE er reinkommt. Und die SSL-Zertifikate nützen re: DNS-Spoofing überhaupt nichts, wenn deren Fingerprint nicht vom System geprüft wird (bereits mehrfach vorgekommen, auch im mobilen Bereich). Dann generier ich mir eben mit openssl ein Zertifikat für google.de und verwende das - wen kümmert's?
 
@RalphS: Was ist eine Fahrradschuppenreaktion?

Egal, jedenfalls bin ich etwas verwirrt: Einerseits dürftest du wissen was es mit SSL-Zertifikaten auf sich hat - zumindestens ein grundlegendes Verständnis dürfte vorhanden sein - andererseits schreibst du einen Kommentar, dass man sich auf den Kopf greifen muss.

Der einzige logische Schluss der sich für mich daraus ableiten lässt ist: Du bist scharf auf diese Kaspersky Lizenz, hast dir deshalb voll die Mühe gegeben einen extra langen (sinnvollen) Kommentar zu verfassen und wegen meiner (berechtigten) Kritik daran nun den Drang verspürt, zu untermauern, dass das was du geschrieben hast, nicht falsch war. Für diesen Fall: Ich wollte dir nicht unterstellen du würdest Schwachsinn schreiben. Fakt ist jedoch, so einfach wie du das mit dem DNS-Spoofing dargestellt hast ist es nicht.

An welche Fälle dachtest du denn wo nicht geprüft wurde?
 
@Omegavirus: *blink* Mich interessiert K herzlich gar nicht. Ich bin mit deren Konkurrenz zufriedener, und abgesehen davon kosten die Mobillizenzen nun wirklich nicht die Welt, dafür schmeiß ich mich ganz sicher nicht weg.

Ich frag mich allerdings grad ganz besorgt, ob Du wirklich und allen Ernstes meinst, daß SSL gegen DNS-Spoofing hilft... oder ob wir aneinander vorbeireden und an verschiedene Dinge denken. Fakt bleibt, daß SSL gegen "man-in-the-Middle" hilft und ansonsten der Identifizier- und Authentifizierbarkeit dient; nicht mehr, nicht weniger. Gegen DNS-Spoofing ist es machtlos. Dagegen kann man bestenfalls mit DNSSEC was tun.

Aber darum geht es nicht. Denn, und hier kommen wir zum zweiten Teil:

"Bikeshedding" ist eine Anwendung der Parkinson'schen Gesetze... es geht, mit einem Wort, darum, daß aus einem Argument ein nebensächlicher Teil herausgenommen wird und dieser dann aus ausdiskutiert wird (statt des ursprünglichen Themas). Will sagen: Es geht nicht um DNS-Spoofing, sondern darum, daß es Mittel und Wege gibt, *jede* Absicherung auszuhebeln. Es war ein einfaches *Beispiel*, um ein potentielles "Wie könnte es..." anzudeuten, hatte aber mit dem Argument selber eher... gar nichts zu tun.
 
@RalphS: Woraus konstruierst du den angeblichen Zusammenhang zwischen DNS-Spoofing und SSL-Zertifikaten in meinen Beiträgen?

Gegen DNS-Spoofing direkt helfen SSL-Zertifikate natürlich nicht, dafür ist DNSSEC da, wie du schon völlig korrekt geschrieben hast. Gegen die weitere, von dir implizierte Handlung, nämlich das Tauschen normaler Apps gegen Malware beim Download eben jener aus dem Play Store jedoch schon.

Bikeshedding kannte ich nicht, sehr interessant, danke dafür.
Jedenfalls habe ich die Diskussion nicht begonnen, lediglich deinen ersten Kommentar erweitert um eine - in meinen Augen - falsche Darstellung zu korrigieren.

Ansonsten stimme ich mit deinem restlichen (ersten) Kommentar so überein. Beim letzten Absatz jedoch - aber das ist defintiv eine persönliche Einstellungssache - sehe ich das etwas anders: Zur bloßen Gewissensberuhigung oder als 'Ausrede' würde ich mir keinen 'Antivirus' fürs Smartphone holen. Auch so nicht, aber das zu diskutieren würde wohl den Rahmen hier sprengen (können wir gern anderswo).

Dann 'shedde' ich jetzt wirklich mal und sage: Du dachtest auch mal so wie ich (wegen des sehr spezifischen Beispiels mit der Firmenkreditkarte), bis was passiert ist.
 
@RalphS: Ich stimme Dir voll und ganz zu. Heutzutage gibt es Schädlinge für alle Systeme und jeder der sagt, dass sein System keinen Schutz braucht, dem fehlt es offensichtlich an grundlegenden IT-Kenntnissen. Ob die Schutzprogramme etwas taugen, steht auf einem anderen Blatt. Und gegen welche Angriffsvektoren die überhaupt schützen, ist auch nicht immer offensichtlich. Bei Handys waren bisher hauptsächlich Trojaner verbreitet, aber da moderne Handys immer mehr können, wird es auch andere Wege geben - und dann nützt der vermeintlich sichere Playstore auch nichts mehr. Ich kann mir vorstellen, dass zum Beispiel Angriffe über Bluetooth oder direkt per USB recht erfolgreich sein können. Und da wäre kein Google zwischen Angreifer und Opfer.
 
@Nunk-Junge: Ja, genau - WLAN, Bluetooth, NFC - die kabellose Liste ist lang und wird vermutlich nur noch länger, mit allen Sicherheitslöchern und Scheunentoren, die da nun mal dazugehören.

Wobei da natürlich tatsächlich zu fragen ist, ob da die eine App der anderen App tatsächlich auf die virtuellen Finger schauen *kann*; aber wie Du ja schon sagtest, steht das wieder auf einem anderen Blatt.
 
Ein Virenscanner für Handy ist gut und recht, aber das Problem das ich hatte bei den Freeware Scannern war das entweder das Handy (HTC One mini) extrem langsam wurde oder der Akku nur ½ Tag durchgehalten hat. Das gleiche bei meinem alten S3 von Samsung. Mit leichtem Einbruch der Leistung und des Akkus wäre es kein Problem und vor allem zu empfehlen wie bei einem PC. Wegen Appel und Microsoft Handys, die beiden sind so wie ich weiss geschlossene System vor allem bei Appel. Da ist es recht schwer das man sich dort ein Virus oder Malware einzufangen.
Am besten ist immer noch unsichere Links beim Surfen zu vermeiden und auf MMS und SMS die man den Absender nicht kennt nicht zu antworten. Vor allem Ketten SMS.
Am PC macht Kaspersky was es soll ohne grossen Verlust der Ressourcen, ob das bei der Android Version auch so ist?
 
@Patrik84: Hatte es testweise früher auf dem Samsung Note. Konnte keine Einschränkung feststellen. Die Bildschrimsperre war aber nicht die schnellste
 
@wertzuiop123: ok. Naja hab es vor hin mit AVL 2.3 und danach mit 360Mobile Sec. probiert. Bei beiden liefen Youtube stockend und auch mp3 Player stockte komischer weise. naja da kann man nichts machen
 
Gibt es eigentlich Kaspersky für iOS?
 
@FileMakerDE: Laut Wikipedia gibt es Kaspersky Mobile für Android, BlackBerry OS, Symbian und Windows Mobile.

Edit: Scheint es doch für iOS zu geben: http://www.kaspersky.com/product-updates/mobile-device-security
 
@info: Womöglich nur für Geräte mit Jailbreak (da macht es wohl auch am meisten Sinn), im AppStore ist das nicht zu finden.
 
@Islander: Das wird das hier sein: https://itunes.apple.com/at/app/kaspersky-safe-browser/id723879672. Ein Browser mit Auto-Upload deiner History ins Kaspersky HQ.
 
@info: Aber wieso finde ich dann keine ähnliche Statistik für iOS? Und sagt jetzt bitte nicht dass es ja für iOS keine Viren/Trojaner/Würmer o.ä. gibt. Denn auch hier gibt es bestimmt welche. Vor allem dann bei Jailbreak-Devices. Außerdem wird bei jedem Jailbreak doch eine Sicherheitslücke ausgenutzt um sein Gerät zu Jailbreaken.
 
@FileMakerDE: Kanns es sein, dass du nur verzweifelt versuchst, iOS als überlegen darzustellen? Es wirkt nämlich leicht wie ein krampfhafter Versuch dessen.

Man sollte da zwei Dinge nicht verwechseln. Bei iOS sind es meist Exploits die gefunden werden (und es sind auch eben diese die zum Jailbreaken verwendet werden). Heißt ja nicht grundlos Jailbreak. Man muss unter iOS erst aus der beschränkten Apple Welt ausbrechen um Apps sideloaden zu können.

Selbst aber wenn das gelungen ist, ist es auf Grund der OS-Architektur 'schwierig' für Malware Daten zu klauen. Meist resultieren daraus dann so lächerliche Datenklau-Versuche wie eine iTunes Store Account Passwort Abfrage beim angeblich 'gecrackten' Spotify.
 
@Omegavirus: iOS ist nicht überlegen, sondern die Art und weise wie Software auf die Geräte kommt ist im normalfall wesentlich sicherer.
FileMakerDE muss da gar nichts konstruieren, weil das einfach ein fakt ist.
Probleme mit Schadsoftware haben in erster Linie Leute mit Jailbreak.
 
@Omegavirus: Eigentlich versuche ich iOS immer als gleichwertig mit Android zu sehen. Egal ob in positiver oder negativer hinsicht. Beide Systeme haben sicherheitsrelevante Schwachstellen. Wenn es Kaspersky für iOS gibt, muss es ja auch böse Software für iOS geben. Sonst wäre ja ein Virenscanner irgendwie kontraproduktiv, nicht wahr? Außerdem wird regelmäßig ein Bericht über Android-Devices von Kaspersky veröffentlicht. Dieser ist dann meistens doch eher negativ zu bewerten. Ich habe allerdings keine ähnlichen statistischen Veröffentlichungen für iOS gefunden. Was soll ich nun davon halten?
 
@FileMakerDE: Das ist es ja gerade. Schau dir mal an, was Kaspersky unter iOS für Funktionalität bietet (siehe Link weiter oben den ich gepostet habe).
Es geht hier nur um Phishing-Schutz etc. und alle diese (ob sinnvoll oder nicht, das sei mal dahingestellt) 'Zusatzfunktionalitäten' die Virenscanner heutzutage anbieten. Nicht um Virenschutz an sich (Scan nach Signaturen bekannter Malware, heuristische Analyse etc. wie klassische Desktop Virenscanner das tun).

Unter iOS braucht es keinen Virenscanner (wäre auch alleine vom OS-Aufbau her garnicht umzusetzen - Apps können quasi 'nichts' tun, außer was von Apple erlaubt wird), weil nur über einen Weg (ohne Jailbreak natürlich) Apps auf das Device gelangen können. Dieser wird von Apple kontrolliert.

Android ist offener, jeder kann programmieren was er möchte und auf sein Android-Device installieren. Simpel und einfach. Ebenso sind Veröffentlichungen von Apps im Play Store viel simpler und weniger 'kontrolliert' wie unter iOS.

Die Offenheit von Android hat eben ihren Preis. Was ich persönlich besser finde, aber viele kennen und brauchen das mehr an Offenheit garnicht.

Es ist eben immer gefährlich, wenn Leute Dinge tun, wovon sie eigentlich keine Ahnung haben was sie wirklich tun. Zum Beispiel Download von Musik, Filmen etc. über P2P etc. Oder eben installieren von sonst kostenpflichtigen Apps gratis aus irgendwelchen Quellen.
 
@FileMakerDE: iOS ist in der Beziehung irrelevant. Die meisten User haben eben keinen Jailbreak und beziehen Software nur aus dem Appstore. Und Der Apple AppStore ist nun mal wesentlich kontrollierter als Googles-PlayStore.
Die Exploits die bisher für iOS veröffentlicht wurden setzen immer einen physikalischen Zugriff auf das Gerät voraus.
Das es zu wenig iOS Geräte gibt und damit die Plattform unattraktiv für Angriffe jeglicher Art ist kann nicht sein. Gerade im (für Viren/Trojaner) attraktiven Businessbereich stellen iOS-Geräte 70% Anteil.
 
@LastFrontier: "Die Exploits die bisher für iOS veröffentlicht wurden setzen immer einen physikalischen Zugriff auf das Gerät voraus."... Nein. Eben nicht. Quelle: http://www.borncity.com/blog/2014/11/16/mobile-pwn2own-2014-punkt-fr-windows-phone/ -> letzter Absatz, erster Satz.
 
Ich bin über die Sicherheit meines Android-Handys ebenfalls besorgt!

Das erste was ich gemacht hatte war die Drittanbietersperre zu aktivieren, dazu musste ich nur meinen Anbieter anrufen und habe der netten Frau von 1&1 gesagt dass sie diese Sperre aktivieren soll.
(ich weiß nicht wie ich es verifizieren kann ob diese Sperre wirklich aktiviert ist ... streng nach dem Motto: "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.")

Wenn man unter Android eine "App" installiert kann man den Programmen nicht einfach bestimmte Dinge verbieten, entweder man installiert sie mit allen "Permissions" die sie anfordern oder man installiert sie eben nicht.
Das ist meiner Meinung nach ungünstig.

Ich habe bei mir "DroidWall" installiert um wenigstens den Zugang zu "Wifi" oder "3G" blockieren zu können, aber die App funktioniert nicht da mein Telefon geroutet sein müsste.

Ich würde den meisten Programmen aber z.B. verbieten meinen Browser aufzurufen oder eine eMail oder SMS zu verschicken, solche Dinge sind für mich wichtig ... aber leider gibt es dort keine Einstellungen dafür.

Ich will einfach nicht dass sich manche Apps mit dem Internet verbinden.

Manche Apps können auf meine komplette SD-Karte und auf meine Telefonbucheinträge zugreifen!
Wenn ich sie starte ist leicht es möglich dass sie das Telefonbuch und irgendwelche anderen Dateien von meinem Handy aus direkt "nach Hause" schicken.

Auch den Programmen im Amazon-App-Store vertraue ich nicht wirklich, ich weiß ja nicht ob überhaupt jemand anderes als der Entwickler mal über den Quelltext schaut um zu prüfen ob das Programm nicht ein paar Unterfunktionen hat die nicht so nett sind.
Erst wenn der Quelltext kontrolliert wurde sollte genau daraus von Amazon oder Google ein Programm erstellt werden.
Das bedeutet zwar einen etwas höheren Aufwand weil sich immer jemand durch die neue Programmversion lesen muss, aber auch eine enorme Verbesserung der Sicherheit dieser Telefone und somit dem Vertrauen in diese Android-Technik.
 
baseJump hat vollkommen Recht. Mit einem Anti-Virus Programm und keine Dritt-Anbieter Apps sowie unbekannte Herkunftssperre ist man schon sicherer. Aber was nützt dieses wenn die Apps die man gerne nutzen möchten an sich schon zu viele Berechtigungen haben.

(Ein gutes Beispiel ist dafür der Google Play Service. Anhand des Links kann man ganz gut erkennen welche Reports dieser Dienst ständig hochlädt.
http://forum.xda-developers.com/oneplus-one/general/guide-google-play-services-battery-t2832525)

Mit der App "App Ops" ist es selbst bei Android 5.0 möglich den Apps bestimmte Permissions zu verbieten. Dafür ist aber der Root eine zwingende Voraussetzung.
 
Da ich gerade mein neues OnePlus One bekommen habe und noch ohne Virenschutz bin, würde ich mich sehr über einen Key freuen.
 
Kaspersky ist gut, nutze es auf PC und Smartphone schon seit Jahren, doch leider bei Updates sehr langsam:
Für Android 5.0 soll es erst eine Beta-Version Anfang nächsten Jahres geben!
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