Datenbrille Google Glass entwickelt sich faktisch zu einer Totgeburt

Der Suchmaschinenkonzern Google muss sich allem Anschein nach inzwischen nicht mehr großartig beeilen, um seine Datenbrille Google Glass endlich einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Denn es deutet einiges darauf hin, dass es kaum noch eine ... mehr... Google, Cyberbrille, Augmented Reality, Google Glass Bildquelle: Google Google, Cyberbrille, Augmented Reality, Google Glass Google, Cyberbrille, Augmented Reality, Google Glass Google

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Irgendwie verständlich. Zum einen ist mittlerweile die Gegenwehr gegen Glass recht groß und nimmt mitunter bizarre Züge an. Zum anderen ist der Zeitraum zwischen Ankündigung und Verfügbarkeit mit mehreren Jahren einfach viel zu groß. Da ist der anfängliche Hype schon wieder durch.

Wahrscheinlich hätte Glass eine große Sache werden können, wenn Google mit Nachdruck an dem Produkt drangeblieben wäre und alle Datenschutzangriffe sauber adressiert hätte. So war es wohl nur eine kleine Finanzspritze, die wahrscheinlich aufgrund der Entwicklungskosten komplett verpufft ist.
 
Eine tolle Idee über die Kundenresonanz zu spekulieren wenn das Produkt noch nicht einmal auf dem Markt ist. IMHO ist Glass jedenfalls eine deutlich sinnvollere Sache als diese ganzen Smartwatches, die komischerweise fürchterlich gehypet werden, obwohl deren Funktionsumfang auch extrem beschränkt ist.
 
@Johnny Cache: Das der Markt beobachtet und analysiert wird, bevor das Produkt am Markt ist, ist ganz normales Vorgehen und wird bei jedem Produkt gemacht.
Die Alternative ist blind am Markt vorbei entwickeln und hoffen Glück zu haben.
 
@Lex23: Und das Interesse an dem Produkt wurde damals durch den Hype nicht bestätigt?
Das klingt ungefähr so wie eine sich selbst erfüllende Prophezeihung, genau wie der PC ja schon seit Jahren tot ist und deswegen keine Spiele mehr dafür produziert werden. Und dann kam Star Citizen und oh Wunder, der PC ist doch nicht so tot wie alle behauptet haben.
 
@Johnny Cache: Einen Hype der sich nur auf eine sehr kleine Zielgruppe (Ein paar Google Techenthusiasten) bezieht, ist nicht besonders aussagekräftig. Der Hype den du beschreibst kam meines Wissens nie im Mainstream an.
 
@Lex23: Das werden wir nie erfahren solange das Zeug nicht auf dem Markt ist. Aber wenn ich die ganzen Zombies mit ihren Smartphones überall sehe vermute ich schon ein enormes Potential wenn die auf einmal immer und überall ihre "wichtigen" Nachrichten lesen können.
 
@Johnny Cache: Die können doch schon auf ihren Smartphones immer und überall ihre "wichtigen" Nachrichten lesen, sonst wären sie keine "Zombies". Google Glass bringt da keinen Mehrwert in brauchbarem Preis-/Leistungsverhältnis.
 
@FenFire: Immer nur mit einer enormen Verzögerung bis sie das Ding aus irgend einer Tasche gekramt haben und wir wissen wie wichtig es denen ist daß sie sofort Zugriff auf diese wichtigen Informationen haben.
Davon abgesehen ist das Preis/Leistungsverhältnis noch gar nicht bekannt. Angesichts der geringen Leistung würde ich in Massenproduktion wohl einen Preis von deutlich unter 300€ vermuten, welcher besonders in Verbindung mit einer Neuschaffung einer für viele notwendigen Brille kaum ins Gewicht fallen dürfte.
 
@Johnny Cache: Wer will Nachrichten lesen ohne direkt darauf antworten zu können? Ist doch letztenendes nur eine Verschiebung der Verzögerung.
 
@theBlizz: Antworten kann man mit Sprache oder einem Bluetooth Handschuh mit dem man mit einer Hand tippen kann. Fände ich wahnsinnig praktisch, müssen uns wohl aber noch ein paar Jahre drauf gedulden.
 
@Lex23: "Analysiert"...es stellt sich eher die Frage, wer genau das bei Reuters verfasst hat, und von wem diese Person, oder Personengruppe offiziell und inoffiziell bezahlt wird.

Erstens findet keine Analyse statt, zweitens wäre ich auch mit einer Analyser vorsichtig, von der ich nicht nachweisen kann, daß sie umfassend und detailliert genug ist. Als
"Seher" (Asterix und Obelix...) und Vermittler spielen sich heute viele auf, besonders da gewisse Kasten die Titel untereinander in nepotistischer Weise streuen - und die Bürger, die in ihren Jobs echte Produkte herstellen und echte Services anbieten, diesen "höheren Wesen" blind vertrauen sollen. Hat ja schon damals super geklappt in Deutschland, sich auf die Medien, die Industriellen, Politiker, Banker und Versicherer zu verlassen...werdet erwachsen.
 
@Johnny Cache: Sehe ich so nicht. Die Smart-Watches sind zwar auch noch weit weg von Alltagstauglichkeit (Akkulaufzeit < 30 Tage), aber hier sehe ich doch wesentlich interessantere Anwendungsmöglichkeiten. Eine Brille schränkt Nicht-Brillenträger einfach zu sehr ein und selbst mich als Brillenträger würde Einblendungen in mein Sichtfeld doch eher irritieren und abschrecken. Häufig möchte ich unterwegs gar nicht informiert werden und wenn, dann im Notfall gerne auch per Handy oder wenn es nicht so wichtig ist per Nachricht, die ich zukünftig ohne großes Aufsehen auf meiner Uhr ablesen könnte. Sein Handy in der Öffentlichkeit zu zücken ist für viele halt immer noch eine Art no-go und da ist eine Uhr finde ich wesentlich dezenter. Jüngere Menschen scheinen damit kein Problem mehr zu haben, aber ich würde doch irritiert schauen, wenn mein Gegenüber beim gemeinsamen Essengehen sein Smartphone zückt.
 
@ijones: Du sprichst Einblendungen im Sichtbereich an und genau das ist auch der größte Kritikpunkt von GG, nämlich daß die Einblendung eben gerade nicht dort, sondern irgendwo rechts oben geschieht. Ich für meinen Teil werde sowas erst dann kaufen wenn ich die Einblendungen genau dort erhalten wo ich auch hinsehe, schließlich ist ein HMD genau dafür da.
Über die sozialen oder asozialen Konsequenzen braucht man sich keine weiteren Gedanken zu machen. Leute mit Anstand werden auch weiterhin keine Nachrichten lesen während sie mit einem sprechen, während ein handelsübliches, freilaufendes "Arschloch" durch Glass eben zum allseits berüchtigten "Glasshole" aufgewertet wird. Wer sich nicht mit ersterem abgibt wird auch mit letztern kaum konfrontiert werden.
 
@Johnny Cache: ...ist ja nicht so, als sei dies ein unlösbares Problem.
 
@kroflin: Technisch nicht, aber man muß es eben machen. Und wenn ich sehe wie viele Dinge es heute nicht gibt, ist eine entsprechende Umsetzung leider alles andere als selbstverständlich.
 
@Johnny Cache: Dann mach´s. Deutschland ist innovationsfreundlich. Da wird dir der Staat gewiß die Gelder zuschiessen, um die Finanzierung, Entwicklung, den Einkauf, die Produktion, Werbung und Distribution zum Laufen zu bringen. Wenn du es willst, und es das nicht gibt, dann kannst du es jederzeit selbst zustande bringen. Wäre mir neu, daß man dich daran hindern würde. Immer nur meckern, und von anderen verlangen, was man selbst nicht machen will, da man zu bequem ist, ist keine Lösung. Aber offensichtlich setzen sich die heutigen Jungen gerne ins gemachte Nest der Vorgänger.
 
@kroflin: hast auch eine komische Sichtweise, ich wüsste nicht dass ein Otto-Normal-Entwickler Gelder" bekommt... is ja alles sooo einfach hier in Deutschland.

Ich setz mal weil ein Brief auf und hoffe auf "Entwicklungsgeld" vom Staat
 
Selber Schuld...man kann nicht erwarten einen Hype über Jahre hinweg halten zu können...Oculus Rift muss nur schauen, dass es nicht ähnlich ergeht.
Entweder das Produkt in einem späteren Entwicklungsstadium vorstellen, oder früher der breiten Masse zugänglich machen.
 
@bigspid: Oculus wirds schaffen, weil das Produkt einen Sinn hat. Smartwatches und auch Google Glass sind Hype- Produkte die (noch) keinen wirklichen Nutzen haben.
 
@for_sale: Oculus wird es ebenso nicht schaffen, darauf gebe ich dir mein Wort. Mal von den paar Enthusiasten abgesehen wird sich das Ding keiner kaufen. Ich z.b. will das Ding auch nicht, nichtmal geschenkt.
 
@ROMSKY: Systeme wie OR werden z.B. bei Spielen in denem man in einem Cockpit sitzt einen massiven Vorteil gegenüber herkömmlichen Systemen haben, weswegen sie sich bei all denen durchsetzten werden die wettbewerbsfähig bleiben wollen.
Ich für meinen Teil rechne OR schon fest für das System mit ein welches ich mir für Star Citizen bauen werde. Die Vorteile sind einfach viel zu groß um sie zu ignorieren.
 
@Johnny Cache: Sehe ich genauso. OR werd ich mir auf jeden Fall anschaffen, weil ich Videospielbegeistert bin. Wenn mich der Test überzeugt, werd ich nicht drauf verzichten wollen^^ Aber dass die breite Masse nicht drauf zugreifen wird, ist klar...
 
@bigspid: Das ist die Frage. Wenn sie irgendwann nur noch gegen Spieler mit HMDs abstinken weil sie nur einen Bruchteil von deren Sichtfeld haben, kann sich sowas schon recht schnell ändern.
 
@Johnny Cache: Ohne mich informiert zu haben: gibt es denn eigentlich schon eine Vermutung, in welche Preisrichtung OR gehen wird? Ich sehe diesen Vorteil auch - es gibt sicher viele Gamer, für die OR Sinn macht. Bei GG fehlt mir dieser Sinn einfach...
 
@Johnny Cache: Nerds werden sich das ggf. kaufen, aber "normale" Leute sicherlich nicht. Aber mit diesen "normalen" Leuten wird das Geld gemacht (breite Masse) und mit denen steht/fällt das Projekt. Du wirst es sehen... OR wird sich NICHT durchsetzen da einfach zu wenig Umsatz generiert werden wird.
 
@ROMSKY: Ich verstehe nicht warum immer alle meinen daß sich etwas durchsetzen müsse damit es sich rechnet. Letztendlich stecken in einem OR auch nur Standardkomponenten wie in jedem beliebigen Smartphone, von daher sollte eigentlich jeder in der Lage sein vergleichbares herzustellen. Und wenn dann auch noch Facebook hinter der Firma steckt sollte es finanziell keinerlei Probleme geben.
 
@Johnny Cache: Ganz einfach, jedes Unternehmen ist gewinnorientiert. Kein Unternehmen dieser Welt hat Interesse an einem Produkt das gerade so ein Break-Even schafft, aber dann keine Gewinne einfährt. Und sicher sind da nur Standardkomponenten drin, denkst du aber das die Entwicklung von Apps, Games usw. für OR nichts kostet? Wenn die Base der Nutzer zu klein ist wird auch kein Softwareentwickler dafür extra coden. Das sollte eigentlich einleuchten. Es gab schon viele Dinge/Geräte/Projekte welche super waren, aber dann doch eingestellt wurden weil zu wenig davon abgesetzt wurden, warum auch immer. Sei es schlechtes Marketing, fehlende Akzeptanz usw...
 
@ROMSKY: Die Brille wird sich durchsetzten wenn die Prono industrie da mit einsteigt.. gibt jetzt schon einige Demos.. hab ich gehört :D
 
@bigspid:
Eben. Witzig ist beim Oculus auch dass viele andere Hersteller jetzt mit einem ähnlichen Derivat ankommen, was sich teilweise besser anhört. Zudem kommen auch schon neue Ideen. Z. B. ein viel höher aufgelöstes Smartphone als Bildschirm zu benutzen und nur den preiswerten "Adapter" fürs Gesicht kaufen zu müssen.
 
@Freudian: Viel höher aufgelöstes Smartphone? So weit ich weiß bietet OR in der aktuellen Version auch 1080p, soll aber in der finalen Fassung 4k bieten ;)
Im besten Fall hast du mit dem Smartphone auch 1080p.
 
@bigspid:
Ich bezog mich auf die Zukunft, weil das Zeug ja auch noch nicht fertig ist und für Anfang nächsten Jahres schon 4K Smartphones angekündigt sind.

Die 4K beim Oculus Rift sind bis jetzt nur Pläne, die mal vor einem jahr nebenbei erwähnt wurden, und jetzt eher nur noch ein Wunsch sind, falls die normale Version überhaupt ankommt. Die reden jetzt eher von 2 bis 4 Jahre bis eine 4K Version kommt. Und selbst wenn, der Punkt ist ja auch der, dass man wenn man so ein Smartphone schon hat, dass man nicht noch zusätzlich viel Geld für eine Oculus Rift ausgeben müsste.
 
@Freudian: Die OR is quasi in den letzten Zügen mit der aktuellen Spezifikation. Ich erwarte einen pünktlichen Marktstart nächstes Jahr.
 
@H4ndy:
Aber ohne 4K.
 
@Freudian: Allerdings muss nicht jedes Smartphone dafür geeignet sein. Ein 4k-Gerät wird mit Sicherheit nicht unter 700€ zu haben sein und kleiner als 5" Displaygröße haben. Ich würde kein so großes Handy haben wollen. Auf der anderen Seite hätte OR das alles schon drin und wird denke ich maximal bei den 300 USD liegen (Laut Umfragen möchten die meisten maximal 200 USD dafür zahlen, das ist aber utopisch)
 
@Freudian: Ja .. und was genau für Spiele kann du dann mit deinem Smartphone spielen welches dir vorm Gesicht hängt? Richtig keine für die sich die Brille lohnen würde. Ich denke du hast die Brille noch gar nicht getestet. Ich habe schon mit der ersten Version Doom 3 und H2 gespielt in der krisel Auflösung und das war schon extrem beeindruckend.
 
@Conos:
Mit z.B. GTX 970, 980 geht 4K gut. Oder glaubst du jetzt dass das Smartphone das berechnet? lol...
Nein, es dient, wie die Oculus Rift nur als Monitor, Bewegungssensor und vielleicht noch später als Augensensor.
 
@Freudian: ajo du willst als das Spiel in 4 k Auflösung per WLAN auf das Smartphone senden? da bin ich ja mal gespannt :) von der Latenz ganz zu schweigen. Son quatsch. Natürlich berechnen derzeit die Smartphones das selber und bringen damit eben keine Leistung. Ich würde mich noch mal etwas genauer informieren...
 
@Conos:
Wer hat denn das gesagt? Ich habe gar nicht von jetzigen Smartphones geredet, es gibt nichtmal 4K Smartphones, Schlaumeier.
Aber wenn das ankommt, wird es Smartphones mit Display Input geben. Da müssen dann noch die Sensoren vom Smartphone übernommen werden mit ner App und sonst wird da nichts berechnet, oder raffst du nicht wie ein Monitor funktioniert?
 
Sehr gut und hoffentlich bleibt das auch bei Zukünftigen versuchen sowas auf den Markt zu bringen, so.
 
@spackolatius: Dies hoffe ich auch!
 
@ROMSKY: Eine grausame Vorstellung wenn das plötzlich so normal wäre wie ein Telefon.
 
naja wenns jetzt nichts wird, warte ich eben nochmal 30 jahre, aber mehr geht dann auch nimmer, also haltet euch ran^^
 
Politische Stimmungsmache auf Winfuture? Krass.

Aus "Google Glass future clouded as some early believers lose faith" wird Totgeburt.

Ich hoffe du hast dir brav deine Äpfel als Belohnung abgeholt. Tut mir leid aber die Artikel von dir sind schon lange nicht mehr objektiv.
 
@Mehrsau: geb ich dir absolut recht, fällt mir auch auf, dass das nur dieser Autor ist.
 
@mschatz: anscheinend darf hier jeder schreiben ;)
 
@habitat: Na mal Hand auf's Herz, welches Produkt hast du dir in den letzten 2 Jahren gekauft, das an deinem Kauftermin schon sozusagen 2 Jahre alt war. Ich würde tippen keins.
Das ist der Hauptfehler den man google da vorwerfen kann. Ist übrigens nix anderes als Microsoft mit dem Surface RT. Und ja Microsoft begeht mit dem Band grad den Folgefehler. Sozusagen "no lessens learned".
Wer Dinge bewirbt, Interesse weckt, der Kunde mit Auftrag droht so man es ihm erlauben würde, und man dann nicht liefern kann, der braucht's 2 Jahre später nicht brühwarm anzubieten, denn es ist dann vom Interessantheitsgrad einfach nur noch kalter Kaffee.
 
@Mehrsau: Sowas gibts hier häufiger mal. Da wird auch schonmal ein Designwunsch eines Samsung-Fans für das Galaxy S6 als interner Entwurf der Smartphone-Abteilung von Samsung dargestellt.
 
Die einzige Anwendung die die bei den Dingern sehe ist im Modellbau. (Flug)Telemetrie einblenden. Oder in der Logistik. Ansonsten würde ich Privat nie mit so einen Ding rumrennen. Ich bin doch kein Borg!
 
@DonS: "Ich bin doch kein Borg!"
NOCH nicht...
 
@AhnungslosER: Die Borg assimilieren die besten Eigenschaften... das könnte ein Problem werden. ;)
 
@Johnny Cache: Ja, für ihre Weiterentwicklung sind die besten Eigenschaften von Bedeutung.
Dennoch nehmen sie auf dem Weg alles an Bio-Masse mit...
 
@AhnungslosER: Yep, nach dem Assimilieren kann man ja immer noch schauen was davon sinnvoll ist und was nicht.
 
@DonS: Medizin, Labor und 100000 andere Berufe bei denen man die Hände frei braucht.... die Brille wird sich im Professionellen Einsatz auf jedenfall durchsetzten. Nicht umbedingt google glass aber eine Art davon sicherlich.
 
Ich habe Glass nie groß im Endanwender Bereich gesehen.
Ich kenne jede Menge Firmen, die sich das System für alle möglichen Businessbereiche angesehen haben. Soviel ich weiß warten die alle auf einen tauglichen Nachfolger, der auch etwas längere Akkulaufzeiten bieten kann. Trotzdem ist das System da alles andere als Tod. Der Bedarf ist auf jedenfall da.
 
Ich empfinde es mittlerweile als ein typisches Google Syndrom. Entwickler oder Entwicklerschmieden aufkaufen, weiterentwickeln, als Rohmaterial an die Entwickler rauswerfen, irgendwann nicht mehr weiterentwickeln, das Interesse verlieren und irgendwann bei der Google i/o die Ankündigung verbreiten, dass es eingestampft wird. Das nenne ich Produkte-Entwicklungs-Schwäche. Es fehlt ein Chef der weiss was er will und es durchzieht.
 
@AlexKeller: Ich habe manchmal ein bisschen den Eindruck die Google-Führungs-Clique versucht, allerdings mehr abseits des Medien-Hypes, Technologien einzusammeln, um "ewig" zu leben (Roboterfirmen, Firmen die an Lebensverlängerung arbeiten) (u.a. http://winfuture.de/news,77927.html).
Alle gegenwärtigen Geschäftsaktivitäten sind da möglicherweise nur Mittel zum Zweck (um Kapital anzuhäufen) und somit für die Chefs in Wirklichkeit uninteressant.
 
@AhnungslosER: kann auch sein...

PS: dein Link würde ich korrigieren, geht dort um Mobilfunker Blau.de schafft Roaming-Gebühren ab.

Ich weiss aber was du meinst! Mein Arbeitgeber ist auch im Projekt involviert was zwischen Roche und Google läuft (intelligente Linse und so)
 
@AlexKeller: Danke für den Hinweis. Habe den Zahlendreher korrigiert.
 
Es gibt einfach Sachen die die Menschheit nicht braucht oder schlicht nicht haben will. Genauso gut könnte man eine Klomuschel entwickeln mit der man Internet surfen kann und für die man Apps runterladen kann. Wenn es die Leute nicht haben wollen dann ist das so, auch wenn man ihnen den Nutzen noch so einreden möchte.
 
Soll passieren wenn man an USA only festhält. Weltweiter Verkauf zum halben Preis und die Sache läuft wieder
 
Was für eine merkwürdige Schlussfolgerung: Nur weil das derzeitige, technisch veraltete und in der Tat ziemlich nutzlose sowie auf einen überschaubaren Kreis beschränkte Modell keinen Hype mehr auslöst ist die Idee Glass also eine Totgeburt? Sorry aber das ist doch ziemlich weit hergeholt! Selbst wenn Google das Interesse verlieren sollte, früher oder später wird das Konzept so ähnlich erfolgreich für den Massenmarkt umgesetzt! Meinetwegen von jemand anderem und als Kontaktlinse (eyePhone ;)). Jedenfalls bringt so ein System doch deutlich mehr Nutzen als die derzeit gehypten, am Massenmarkt jedoch immer noch bedeutungslosen Smartwatches! EDIT: und so hoch wie der Preis angesichts der Hardware und des derzeit sehr begrenzten praktischen Nutzens für Nicht-Entwickler angesetzt war ist es nur logisch, dass man damit bei ebay keinen Schnitt machen kann
 
@nicknicknick: Das geringe Stückzahlen und ein nicht Massen-kompatibler Preis allein nicht viel über die Chancen eines Produkts aussagen, ist richtig.
Wenn sich aber INTERNE und EXTERNE Entwickler aus einer Sache zurückziehen, um sich ihre Biographie nicht mit einem (potenziellen) Flop zu versauen, wirft das für mich ein anderes Licht auf die Sache.
Edith: Schreibfehler korrigiert.
 
@AhnungslosER: Man hat irgendwie das Gefühl, als ob Google nicht so richtig hinter dem Projekt steht. Jedenfalls tut sich oberflächlich betrachtet seit Monaten nicht allzu viel. Von daher ist es natürlich verständlich, wenn Entwickler ihre Mitarbeit erstmal auf Eis legen. Daraus zu schließen, dass das Konzept selbst auch für die Zukunft gestorben ist, halte ich aber für übertrieben.
 
@nicknicknick: Wie in Beitrag [o6] bereits geschrieben wurde, ist die Überschrift tatsächlich ziemlich maßlos übertrieben.
Die Tatsache dass sich interne Entwickler aus dem Projekt zurückziehen spricht für mich allerdings dafür, dass man bei Google durchaus weiß wohin man mit dem Projekt will und dass der Kurs nicht auf Expansion gerichtet ist.
 
Ich habe Glass nie groß im Endanwender Bereich gesehen.
Ich kenne jede Menge Firmen, die sich das System für alle möglichen Businessbereiche angesehen haben. Soviel ich weiß warten die alle auf einen tauglichen Nachfolger, der auch etwas längere Akkulaufzeiten bieten kann. Trotzdem ist das System da alles andere als Tod. Der Bedarf ist auf jedenfall da.
 
@LivingLegend: Das stimmt so nicht. Wäre Bedarf da, gäbe es auch eine Nachfrage.
Zudem dürfte es den Leuten dämmern, dass Produkte wie Google Glass jegliche Privatspähre zerstören.
Ich denke mal dass man nicht will, an jedem Ort zu jeder Zeit digital beobachtet werden zu können und dann irgendwo by YouTube etc. aufzutauchen. Hinzu kommt dass durch Google Glass Begehrlichkeiten entstehen um auf diese Datenströme zuzugreifen und diese Auszuwerten.
Ich kenne genügend Örtlichkeiten wo solche Geräte schlichtweg verboten werden.
Diese digitale Prostitution mit ihrem unbegrenzten Voyeurismus muss seine Grenzen haben.
So mancher Technokrat kann oder will das aber nicht begreifen.
Nicht alles was technisch machbar ist, ist auch ein Segen.
 
Vielleicht sollte Google endlich ein 2 mm dünnnes Smartphone entwickeln mit 6 Zoll Display, auf das man sich draufsetzen kann, damit die Google-Fanboys endlich eine moralische Berechtigung haben Apple-Witze zu machen... :D
 
Mir geht es leider ähnlich. Als das Gerät das erste Mal vorgestellt wurde, wollte ich sofort die Kreditkarte zücken. Dann passierte erst nichts und dann gab es das Teil eine Weile für viel zu viel Geld und nur in den Staaten. 300 EUR und weltweit verfügbar und vor allem nicht erst Jahre später und es hätte was werden können. So wird das langsam wirklich eng, wenn Google nicht noch Überraschungen zurückhält.
 
@noneofthem: Wenn es Google nicht anbieten will, wird es jemand anders machen. Das Konzept ist ziemlich gut und innovativ und Fortschritt lässt sich nicht aufhalten! Sowieso haben die meisten Nörgler hier sowieso das eigentliche Problem mit Google und Apple statt mit Glass. Würde Microsoft draufstehen würden sie jubeln, Fanboys halt :)
 
“Fooling around with alternating current is just a waste of time. Nobody will use it, ever.” — Thomas Edison

“Television won’t last. It’s a flash in the pan.” — Mary Somerville

“The world potential market for copying machines is 5000 at most.” — IBM

“This ‘telephone’ has too many shortcomings to be seriously considered as a means of communication. The device is inherently of no value to us.” — Eine Notiz bei Western Union, 1878

“The horse is here to stay but the automobile is only a novelty – a fad.” — Horace Rackham

“There is not the slightest indication that nuclear energy will ever be obtainable." - Albert Einstein

“Flight by machines heavier than air is unpractical (sic) and insignificant, if not utterly impossible.” – Simon Newcomb

Und zu guter letzt:

“There is no reason anyone would want a computer in their home.” — Ken Olson
 
"$500, fully subsidized, with a plan! That is the most expensive phone in the world and it doesn't appeal to business customers because it doesn't have a keyboard, which makes it not a very good email machine." ~ Steve Ballmer über das iPhone
 
@klarso: Manchmal glauben Leute wie Balmer, was sie da sagen, manchmal versuchen sie, ein Produkt totzureden, da sie sich gesellschaftlich für viel zu einflußreich halten.
 
das ist auch sehr gut so, die Brille ist mir datenschutztechnisch seit langem einer der größten Dorne im Auge! (Nebst Google selbst)
 
@kamp: Oh wenn Google Glass dir schon Angst macht, dann muss ich dir leider folgendes mitteilen: Während Glass ziemliche coole Zulunftstechnologie ist und nicht wirklich zum heimlich Filmen taugt, gibt es folgendes

http://www.amazon.de/eyeCam-versteckte-Brillen-Kamera-Video-Recorder-WELTNEUHEIT/dp/B00ENMT3Q8/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1416263540&sr=8-1&keywords=spionage+brille

für einen bruchteil des Preises! Jetzt & Sofort verfügbar! Höhere Kameraauflösung! Größeren Speicherplatz! Unauffälliger!
 
@kamp: Besonders Steuersünder und Co. lieben den Datenschutz, der viel zu übertrieben ist - besonders, was die vermeintlichen Reichen und Firmen angeht. Diese sind von öffentlichem Interesse und können daher nicht dieselben Rechte geniessen, wie Normalbürger. Kennt man von den Promis, die sich vergeblich einreden, sie könnten gegen die Paparazzi was ausrichten. Wer das eine will, der muß auch das andere schlucken. Normalbürger sind weniger abgesichert, also verdienen sie auch mehr Datenschutz. Reiche und Firmen hingegen sichern sich durch krumme Geschäfte gegenüber den Normalbürgern ab - und haben somit nicht dasselbe Recht auf Datenschutz und Privatsphäre (da gerade in dieser extrem krumme Dinger gedreht werden können...wie z.B. Werte auf Verwandte überschreiben, um dem Fiskus zu entgehen...Verona Pooth und ihr Franjo als peinliches "prominentes" Beispiel).
 
vieleicht haben die reichen und mächtigen angst das das überwachungssystem gegen sie selbst angewendet wird.
 
Ich würds kaufen, wenn ich damit surfen könnte oder auch mehr... Mit Sim-Karten Slot wäre das was. Mit einer Handbewegung öffne ich die nächste Website, surfe und auf einmal ruft mich jemand an.
Mit klick auf das Foto des Angerufenen (Virtual Reality) nehme ich das Gespräch an und es startet ein Video-Gespräch.
 
Eigentlich auch besser wenn das Projekt eingeschläfert wird-könnten sonst zu viele Honks damit rumrennen die in ihrer virtuwelt gegen fahrende Autos,Züge oder ausgefahrene Fäuste rennen...
 
Nachdem das Teil eh überall verboten uder zumindest höchst ungern gesehen wird ... wundert das doch keinen.
Es ist ein nettes Spielzeug, und zumindest die Displaytechnik sollte schon irgendwie anderswo eingesetzt werden.
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