Signature Edition: Microsoft verkauft nun Bloatware-freie Hardware

So genannte Bloatware, also vorinstallierte Dritthersteller-Programme, ist nicht nur bei Smartphones ein Ärgernis. Auch bei Windows-Rechnern sind solche Draufgaben seit langem üblich. Microsoft verkauft nun über seinen eigenen Online-Store PCs ... mehr... Tablet, Hp, Hewlett-Packard, Stream 7 Tablet, Hp, Hewlett-Packard, Stream 7 Tablet, Hp, Hewlett-Packard, Stream 7

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Gegen Dreingaben vom Kaliber Office 365 für ein Jahr haben vermutlich auch nur die wenigsten etwas einzuwenden, das ist ja wirklich etwas wert. :)
Aber so einen Schwachsinn wie von 10 Programmen die funktionsbeschränkte 14-Tage-Trial vorzuinstallieren in der Hoffnung, dass sich ein paar Deppen finden die den Kram dann wirklich kaufen, will keiner.
Das krasseste war neulich ein teures neues Ultrabook, dass sich ein Freund von mir gekauft hat. Aktueller Core i5, schnelle Samsung SSD, alles vom feinsten, aber wenn man den Arbeitsplatz aufmachen wollte hat es vom Doppelklick bis zum Erscheinen sage und schreibe 3 Sekunden gedauert nur zum Öffnen des Windows Explorers. Die Softwareübersicht wies über 20 (!) vorinstallierte Tools und Programme auf, ein Großteil davon irgendein Bullsh*t den man sich nie freiwillig installieren würde.
Nachdem er das Ultrabook dann komplett plattgemacht und neu installiert hat, war es wie erwartet schnell und ist es auch nachdem er jetzt seinen Kram installiert hat immer noch.
Fragt man sich doch, erstens was für einen Schrott muss man vorinstallieren, damit ein schneller PC so lahm wird, und zweitens, probieren die ihre eigenen Geräte denn gar nicht mehr aus, nachdem sie den Kram vorinstalliert haben?
 
@mh0001: Mir fällt da das Kaspersky ein, das die Benutzung des Windows Stores und damit das Update von Windows 8 auf 8.1 verhindert hat.
 
@mh0001: nunja...aber office ist doch eigentlich die bloatware schlechthin...und haben tut man davo auch nicht wirklich was, weil die damit erstellten dokumente nach einem jahr ja datenmüll sind...
 
@Rulf: Office läuft weder ständig im Hintergrund, noch sind die Dokumente nach einem Jahr Müll. Wenn man das Abo nicht weiter führen will, kann man die Dokumente halt nur noch lesen.
 
@der_ingo: Man kann sie aber auch - wenn man denn das Abo nicht verlängern will - mit der Gratis-Online-Version weiterhin prima bearbeiten. Rulf schreibt einfach nur Blödsinn.
 
Jetzt noch auf die ätzenden Intel-Inside, nVidia und Schießmichtot Aufkleber verzichten, dann hat man endlich ein sauberes Gerät, wie es bei Apple seit je her üblich ist. Das soll kein gebashe sein, sondern ein aufrichtiger Wunsch, denn ich bin es sowas von leid, ständig den Müll auf der Außenseite abzukratzen und auf der "Innenseite" zu deinstallieren, weil das kein Kunde sehen will!
 
@ZappoB: Ich verstehe die Hersteller da auch nicht, wieso die so sau dämlich im Kopf sind. Seit Jahren heulen sie rum, dass ihnen der Umsatz einbricht und ständig suchen sie irgendeinen Schuldigen, haben aber bis heute nicht verstanden, dass sie zu 100% selbst daran Schuld haben, weil sie seit 20 Jahren nichts anders machen. Folgendes ist die Ursache (und nicht Windows 8) für den Umsatzrückgang:
- Keine Innovationen, seit zig Jahren sind die Laptops bis auf einzelne Ausnahmen gleich. Da die heutige Hardware (CPU, GPU) kaum noch ausgenutzt wird und kaum an ihre Grenzen kommt, besteht gar kein Bedarf mehr für den Konsumenten, sich alle paar Jahre einen neuen Laptop zu kaufen, nur um neue Hardware zu haben. Hier muss man also mit anderen Dingen punkten/ködern
- Display-Auflösungen wie vor 20 Jahren
- schlechte Materialqualität, meist nur billiges, unstabiles Plastik. Hochwertigere Modelle sind dann gleich nur wieder im überteuerten High-End-Bereich zu finden
- Technisch überhaupt nicht auf dem neuesten Stand (siehe Display-Auflösung, nur sehr selten ist eine SSD verbaut und wenn dann nur eine sehr kleine, oder der Aufpreis ist völlig krank, WLAN-AC ist ebenfalls noch eine Seltenheit, stets katastrophale WebCam, Lautsprecher, usw. usf.)
- bei immer mehr 17"er kann man nicht mal mehr eine 2. Festplatte verbauen
- häufig unnötige und irrsinnige Anordnung von Anschlüssen oder eine viel zu kleine, eingeschränkte Tastatur, obwohl genug Platz drumherum noch frei wäre
- vorinstallierter Müll
- hunderte Aufkleber, die nicht mehr so leicht abgehen
- Treiber/Software gibt es nur zum Release-Tag, danach kümmert sich der Hersteller um nichts mehr und man muss mühselig neue Treiber finden, die man zum Teil dann nicht installieren kann (weil man den OEM-Treiber brauch)
- teilweise Schutzfunktionen, dass nur überteuertes Original-Netzteil nutzbar ist
- Schlechter Support in Indien oder sonstwo
- Dämliche Lüftersteuerungen
- Keine Recovery-CDs (teilweise auch MS geschuldet), sodass der Otto-Normal-Verbraucher bei Festplatten-Defekt oder Upgrade auf SSD völlig hilflos ist

usw.usf.
 
@DerKritiker: schön zusammengefasst. Zum Glück gibts ja seit neuestem wenigstens Windows ISOs offiziell zum Download. Da hat Microsoft dann wohl ein Einsehen gehabt, wenn sich schon die PC Hersteller die Wiederherstellungsmedien sparen...
 
@der_ingo: Man könnte aber auch einen Net-Install einrichten - so wie es ein anderer Hersteller mittlerweile auch macht.
 
@LastFrontier: das würde zuerst aber mal bedeuten, dass die Hardware-Hersteller ins UEFI eine Funktion einbauen müssten, die so etwas ermöglicht.

Und das wird dann wieder problematisch, denn warum sollte so etwas dann nur für Windows möglich sein? Da würde vermutlich eine kleine Randgruppe schreien und fordern, dass man dann auch andere Systeme so installieren können müsste.

Und wenn ich mir eh wieder ein Netzwerk-Bootmedium runterladen muss, dann kann ich mir auch gleich das Installationsmedium runterladen. Das Konzept der Installation von Windows ist ja eh nicht, dass nur benötigte Dateien geladen werden, sondern es wird vom Installationsmedium ein komplettes Image entpackt. Man würde also durch so eine Netzinstallation wenig gewinnen.
 
@der_ingo:
Ein Apple Rechner lässt sich auch ohne System über das Internet komplett installieren.
Ein Image hat den Nachteil dass es immer nur das installiert was drauf ist. Updates fehlen also.
Beim Net-Install gehen die aber gleich mit rüber.
Klar muss das auch die Hardware können (Macs können das seit 2008).
Bei WIN wird das auch kommen bzw. wäre ab WIN 8 möglich. Denn WIN 8 kann entweder BIOS- opder UEFI-basiert installiert werden.
 
@LastFrontier: du verstehst mich falsch, ich kenn die Funktion von Apple.

Das UEFI in der Hardware müsste diese Funktion bereitstellen, Windows kann schon ewig per lokalem Netzboot installiert werden. Wenn eine UEFI Firmware da jetzt einen Internet-Boot anbinden würde, würde man Windows davon installieren können. Warum auch nicht? Nur was hätte das konkret für Vorteile, wenn eh die gleiche Menge an Daten über die Leitung muss wie wenn man ein Installationsmedium runterlädt?

Die Installation von Windows seit Vista läuft aber nun einmal über ein Image. Auf der DVD ist ein Image, dieses wird auf die HDD entpackt und angepasst. Und das wird Microsoft hoffentlich so schnell nicht umbauen.
 
@der_ingo: Der Installationsvorgang bleibt doch der gleiche - nur der Übertragungsweg ändert sich.
Auch beim iNet-Install wird es das Image runtergeladen.
Der unterschied liegt darin, dass du eben nicht erst einen Rechner mit laufenden System zum Download brauchst.

Für den Massenmarkt ist das im zuge von Clouddiensten und Appstores eigentlich eine logische Konsequenz.
Es gibt immer noch mehr als genügend Anwender die ohne Backups arbeiten und nicht mal wissen, dass eine Recovery-Partition vorhanden ist.
Und die Hinweise der Hersteller dass man von einem neuen Rechner erst mal eine Sicherung anlegt wird geflissentlich übersehen oder nicht für wichtig genommen. Man spart einerseits an Laufwerken und legt alles in die Verantwortung des Kunden; um im endeffekt nur billiger produzieren zu können.

Hier geht es also erst mal um den Massenmarkt.
Für Firmen und einige Freaks ist das ja nichts neues.
 
@LastFrontier: ich habe kein Problem mit solch einer Funktion. Ich bezweifle nur die Umsetzbarkeit. Nicht die technische.

Die Leute haben sich schon wegen UEFI aufgeregt, dann wegen Secure Boot. Und jetzt soll noch eine Windows Installationsroutine im UEFI dazukommen?

Wie gesagt, da wird die Linux Community meckern, da wird die EU meckern, da werden alle möglichen Leute meckern.
 
@LastFrontier: Oder aber alternativ so wie bei den meisten Linux-Distributionen direkt bei der Installation des Betriebssystems die Updates mitziehen. und mitinstallieren.

Aber naja, die Anzahl der Neustarts bei den neueren Windows-Versionen hat sich ja etwas reduziert, von daher ist es nicht mehr so tragisch. Bis ich bei meiner letzten Neuinstallation (aufgrund Upgrade durch SSD vor einer Woche) 8.1 mit allen Updates hatte, musste ich insgesamt nur drei mal Neustarten. (1x für die 8.0er Updates, 1x für die 8.1 Installation und 1x für die 8.1er Updates)
 
@metty2410: Ja noch - mit zunehenden Updates wird aber auch WIN 8 von dieser Krankeit befallen und zig Neustarts über mehrere Stunden erfordern.
 
Was mir nicht so ganz zusagt bei dem Gerät:
Micro-USB-Buchse an der Geräteoberseite. Da kann ich den Sinn aus ergonomischer Sicht nicht so ganz nachvollziehen. Bei der Kopfhörerbuchse kann ich den Sinn jedoch nachvollziehen diese an die Geräteoberseite zu bauen.

Mit 2 GB RAM und eingebautem Mobilfunkmodem fände ich das Teil interessanter, wäre bereit dafür bis zu 250 € zu zahlen falls sich an der weiteren Aussattung nichts ändert.
 
@Winnie2: Ist doch vollkommen egal wo der Anschluss sitzt. Kannst das Tablet doch eh drehen wie du willst.
Wenn ich ein Tablet am Ladekabel habe und mache etwas darauf, drehe ich es automatisch so, dass der Anschluss oben ist.
Dort stört er nämlich am allerwenigsten.
 
@LastFrontier:
Das Tablet um 180 Grad gedreht, also auf dem Kopf stehend, zu betreiben hat zumindest den Nachteil dass die Tasten nicht mehr ergonomisch zu bedienen sind.
Windows Taste oben in der Mitte. Die Wippe für die Lautstärke (u. Aus-Einschalter) ist links unten ebenfalls nicht sonderlich gut zu bedienen.
 
@Winnie2: Dann ist das Bedienkonzept falsch.
Siehe iPad. Hat auch ein paar Tasten - wird aber komplett über das Display bedient. Also ich brauche dort die physischen tasten am allerwenigsten.
Und wer mit externer Tatsatur arbeitet hat sowieso alle Funktionen auch auf der Tatstatur.
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