WoW-Addon-Start: DDoS-Attacke auf Server sorgte für Probleme

Seit kurzem ist das neueste Addon "Warlords of Draenor" für den MMORPG-Dauerbrenner World of Warcraft (WoW) verfügbar und der unmittelbare nächtliche Start lief zunächst auch ohne große Probleme über die Bühne. Doch schnell gab es ein für Launch-erfahrene Spieler ... mehr... Mmorpg, World of Warcraft, Wow, Warlords of Draenor Bildquelle: Blizzard Mmorpg, World of Warcraft, Wow, Warlords of Draenor Mmorpg, World of Warcraft, Wow, Warlords of Draenor Blizzard

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hm ein schelm wer da jetzt was böses denkt ;-) - - mal wieder zu wenig serverlast gehabt
 
blizzard hat für wow so und soviele millionen abbonenten, also müssen sie server für so und soviele spieler bereitstellen. ist doch ganz einfach.

verstehe ich nicht, daß sie das nicht gebacken bekommen?
 
@stereodolby: Und was wenn die Kapazität nicht das Problem ist?
 
@stereodolby: Würde man so rechnen, also dass alle Abonnenten gleichzeitig 24/7 problemlos spielen können, wär die Monatsgebühr bei Weitem nicht hoch genug, um die Betriebskosten zu decken. Für den normalen Betrieb reicht ein Bruchteil der Kapazitäten, normalerweise spielen wahrscheinlich weit weniger als die Hälfte aller Abonnenten gleichzeitig. Es ist unvernünftig, die Kapazitäten auf vielleicht einmal im Jahr vorkommende Stoßzeiten auszulegen. Wer soll das bezahlen? Und den Rest vom Jahr steht dann die Hälfte der Infrastruktur ungenutzt rum.
Ich finde die haben schon einen guten Job gemacht, dass gestern und vorgestern überhaupt so ein großer Teil spielen konnte. Bei ner 0815-Serverinfrastruktur sähe es bei so nem Ansturm am Ende so aus, dass es bei gar keinem mehr funktioniert weil der Server nichts mehr liefern kann.
 
@mh0001: Wozu gibts skalierbare Systeme?
 
@Ludacris: Du meinst sowas wie z.B. die Amazon S3 Cloud? Vielleicht kostet das ja einfach zu viel.
 
@mh0001: Oder ist technisch nicht umsetzbar. Hier geht es nicht um irgendwelche Daten die irgendwo rumgammeln und irgendwann irgendwo in eine Berechnung fließen.

Nicht alles lässt sich einfach in eine VM-Cloud stopfen und damit beliebig skalieren.

Und dann wäre noch die Frage was bringt es. Will man zu solchen Zeiten einfach 2 mal mehr Realms zur Verfügung stellen? Und dann? Verteilt man die Benutzer später wieder um oder was?
Und einem Realm einfach mehr Power geben funktioniert in Online-Spielen auch nicht so simpel, da die Last die erzeugt wird nicht einfach nur linear ansteigt. Also kann man nicht doppelt soviel Hardware hinstellen und hat auf einmal doppelt soviele mögliche Nutzer.

Ludacris macht sich das jedenfalls viel zu einfach.
 
@mh0001: Richtig genau sowas.
 
@Draco2007: Ich würde die realms komplett virtualisieren - wenn ich das richtig verstehe ist ein Realm ja nur ein topf in den die Spieler geworfen werden. In der theorie kann ich so ein teil ja auch mit entsprechender Kommunikation über mehrere Server verteilen.
 
@Ludacris: Ich sags nochmal: du machst es dir zu einfach. Einfach nur das Wort "Virtualisierung" in den Raum werfen bringt gar nichts.

Meinst du, wenn es so einfach wäre, würde es Blizzard (und viele andere Online-Gamining Firmen) es nicht machen?

Wie ich schon sagte, es gibt Probleme die lassen sich nicht so einfach virtualisieren und in "Echtzeit" skalieren...
Ich arbeite in einem artverwandten Bereich, glaub mir einfach ^^
 
@Draco2007: klar gibts genug dinge die ich nicht einfach virtualisieren und skalieren kann, aber einen Loginservice kann ich sehr wohl skalieren und wie gesagt, ich weiß nicht genau wie die architektur bei wow aufgebaut ist aber ich bin mir sicher, dass sich auch das skalieren lassen würde.
 
@Ludacris: Login ist nicht das Problem....

Das Problem sind die Spielserver...
Und ich sags nochmal: Bei Online-Spielen steigt die Last NICHT linear mit der Anzahl der Spieler, sondern viel eher exponentiell.
Zudem gibt es in den üblichen MMOs IMMER Dinge, die ALLE Spieler teilen, die sich also nicht instanziieren lassen. Und das sind dann die limitierenden Faktoren.

Ich sags ein letztes mal. Du machst es dir zu einfach. WENN es so simpel WÄRE, nenn mir bitte EINEN Grund wieso es nicht gemacht wird. (Kosten mal außen vor, bessere Virtualisierung würde langfristig eher Kosten sparen)
 
@Draco2007: Ich rede doch nur von der Theorie. Ich hab bisher nur relativ komplexe webapplikationen und datenbanken skalieren müssen ;) Ich hab keinen plan wie viel aufwand es wirklich ist, ein spiel in der größenordnung zu skalieren.
 
@Draco2007: Es ist vielleicht nicht simpel, allerdings scheint es möglich. Immerhin hat Blizzard höchstselbst verlautbart dieses Wochenende die Serverhardware aufzurüsten um diesen Teil der Gleichung zu lösen. Dass sie wohl noch softwareprobleme hatten, müssen sie anderweitig lösen. Blizzard muss sich zwei Dinge ankreiden lassen: zum einen ihr System in der langen Beta keinem echten Stresstest unterzogen zu haben (einfach mal ein freeforall-Wochenende durchführen, da bekommt der Server was zu tun) und dass sie hinterher die Server aufrüsten zeigt dass es möglich ist und sie müssen sich fragen lassen, warum sie das nicht VOR dem launch gemacht haben. Wenn das Spiel am Ende der Erweiterung wieder vor sich hin stirbt, kann man ja wieder Kapazitäten freiräumen.
Davon abgesehen zeigt Blizzards extensives Phasing und Crossrealmgedöns dass der Begriff "Realm" (oder Server) mittlerweile nicht unbedingt an Hardware gebunden zu sein scheint. Und wenn man einzelne Questgebiete etc per phasing auf andere Server "auslagert" anstatt früher alles auf "dem" Server zu haben, bedeutet das immer noch dass man damit Serverlasten steuern kann. Anstatt Gebiete älterer Erweiterungen für dutzende Server zu öffnen da nur noch wenige Spieler pro Server dort unterwegs sind, könnten sie im Extremfall einzelne Questgebiete derart auf einzelne Server phasen.
 
@Stamfy: Versteh mich nicht falsch, ich bin der letzte Mensch auf Erden, der Blizzard in Schutz nehmen will.

Nur wird mir immer viel zu schnell mit "Ach dann virtualisiert es doch einfach" oder "Alles in die Cloud, gibt doch Anbieter dafür" gekommen.

Natürlich kann man eine ganze Menge machen, nur gibt es einige Dinge die eben nicht immer gehen, oder sich eben nicht bis ins unendliche skalieren lassen.

Nur um mal dein Beispiel aufzugreifen. Klar könnte man JEDES Gebiet komplett instanziieren und auf einem eigenen Server laufen lassen. ABER der Chat und der Markt muss global funktionieren. Der Chat ließe sich dabei noch am einfachsten skalieren, beim Markt bin ich mir nicht mehr so sicher.

Wenn du also "unendlich" viele Menschen auf ein Realm mit einem Markt lässt, wird die Anzahl der Suchanfragen an diesen Markt linear ansteigen. Wenn man diesen Markt nicht perfekt linear skalieren kann (was man vermutlich nicht kann), hat man irgendwann ein Problem.

Es gibt sicher noch einige andere Dinge in einer so komplexen Software wie einem MMO, was sich eben nicht einfach linear skalieren lässt, aber dafür habe ich zu wenig Ahnung von MMO-Architektur.

Spontan fällt mir aber noch die Spielerdatenbank ein, Ausrüstung und sowas, auch hier muss jederzeit ein sehr schneller Zugriff auf einzelne Datensätze erfolgen, sowohl lesend als auch schreibend. Wartezeiten von mehreren Sekunden sind da nicht erwünscht.
Bei kleinen Realms lässt sich das mit relationalen Datenbanken lösen, aber die haben eine sehr klare Grenze.
 
@Draco2007: Ich kenn mich zwar nicht aus in dem Gebiet, aber offenbar hat Blizzard exakt das gemacht worüer ich geredet habe: "12:00 p.m. PST
As previously posted, both Europe and the Americas/Oceanic realms went into an off-peak maintenance to upgrade realm hardware, and implement a new Draenor-wide instancing tech to improve game performance. Both regions’ maintenances concluded successfully, and so far we’ve seen very positive results, allowing us to dramatically raise the realm population caps for all realms. We’re going to continue optimizing the in-game experience, focus on the new instancing tech, and hotfix gameplay issues as they come up."
Scheint also doch zu gehen.

Und dann muss sich die Firma den Vorwurf gefallen lassen, warum sie so wenig voraussichtig gehandelt haben und derlei erst machen wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.
 
ich frage mich welchen sinn die DDoS-Attacke auf die Server hat? mal abgesehen das man nicht spielen kann...?
 
@stf: Seit ein paar Jahren ist DDOS einfach ein Marketing-Begriff dafür, wenn eine Firma ihre Server nicht im Griff hat. WOW wird defakto nie angefriggen, auser bei Addon-Releases .... ;)
 
@Sam Fisher: Das glaubst aber auch nur du :)
 
@Forcas73: Hm, nö.
 
gar keinen ... den Sinn solcher Aktionen wirst du, genau wie viele viele andere, bis ans Ende
unserer Lebzeit vergeblich suchen und der Versuch den Grund zu verstehen ist absolute Zeitverschwendung.
 
Ob es nun einen DDoS gab oder nicht naja. Ich vermute es lag an dem stetigen Abbau ungenutzter Serverkapazität. Und plötzlich wollten dann doch einige mal wieder WoW spielen.
 
Zusammenlegung von Realmpools,"Cross-Realms", Abbau von Blades zum "Sparen" und um andere Sachen drüber zu laufen lassen und vor allem: Den UNWILLEN aus 9 Jahren zu lernen und 4 Addons zu lernen das es immer Spitzenteiten gibt...das sind die Gründe. Ddos-Attacke ? Pure Ausrede !
 
@Daghiron: Du glaubst doch nicht, dass Blizzard nicht WEISS, dass bei einem Release die Server über 100% belastet werden?
Das wissen sie aber sowas von sicher...nur ist es eine ganz einfache Rechnung. Was kostet es genügend Server zur Verfügung zu stellen und was kostet es, wenn die Last nicht mehr da ist.

Kurz um, es ist einfach nicht wirtschaftlich Infrastruktur für absolute Spitzenzeiten auszulegen, die 90% der Zeit nicht benötigt werden. Und die Infrastruktur nur kurzfristig aufzubauen ist nicht immer möglich.
 
@Draco2007: Wieso soll das nicht gehen? Nicht umsonst gibt es zahlreiche Cloudanbieter, genau zu dem Zweck.
 
@unbound.gene: Aha...Cloudanbieter für MASSIVE Multiplayer Online Games, nenn mir bitte EINEN?

Du weißt schon, dass ein CRM System und ein MMO zwei VÖLLIG verschiedene Dinge sind?
Man kann einfach nicht alles mal eben so auf VMs virtuallisieren und damit praktisch beliebig skalieren. Es gibt Probleme bei denen das nicht geht. Und Online Gaming gehört dazu.
 
@Draco2007: Ist doch Quark. Natürlich werden die WoW Server visualisiert und skaliert. Das ist auch kein Problem... Allerdings hat Blizzard die Gesamtkapazität der Rechenzentren deutlich reduziert, wie schon gesagt aus Kostengründen. Etwas mehr Kapazität hätte es dann doch sein dürfen, momentan haben die vollen Server Warteschlangen von 3000+ (ca. 3 Stunden Wartezeit). Das ist dann doch etwas viel...
 
@TechChabo: WENN dem so wäre, wäre so ein Engpass innerhalb von 24h (eher weniger) gelöst, weil man DYNAMISCH mehr Leistung zukaufen könnte, OHNE das eigene Rechenzentrum zu erweitern.
Da man das aber NICHT kann, ist es eben nicht so simpel "virtualisiert", wie sich das hier einige vorstellen.

Und NATÜRLICH wird ein gewisser Teil eines WoW-Realms verteilt laufen, sonst wäre das ganze phasing und instanziieren ja sinnfrei. Aber das hat GRENZEN. Vor allem wird die Architektur wohl eben nicht dazu in der Lage sein, solch eine Skalierung dynamisch zur Laufzeit zulassen. Sonst gäbe es diese News nicht.

Wäre es alles so einfach, wie du, unbound.gene und Dahiron es euch vorstellt, hätte eine Firma wie Activison Blizzard eine eigene Serverfarm NUR für Release-Stoßzeiten. Mit der man dann dynamisch, wenn irgendwo ein Release ansteht, die ganze Last super perfekt verteilen kann und es praktisch nicht zu Lags, Warteschlangen oder ähnlichen Problemen kommt.
Und da in einer so großen Firma praktisch immer etwas released wird, wären die Server auch dauernd belastet. Wenn nicht, kann man es ja an andere Firmen vermieten, weil die Virtualisierung macht es ja problemlos möglich.

Es gibt Probleme bei denen funktioniert sowas super (Netflix nutzt zum Beispiel Amazon S3 für ihre gesamte Infrastruktur und bezahlt nur die Rechenleistung und den Speicherplatz, den sie brauchen), aber MMOs gehören NICHT zu diesen Problemen.

Ich glaube langsam das Problem liegt darin, dass ihr nicht wisst, was Virtualisierung eigentlich bedeutet.
 
Bei mir ging es gestern auch nicht, was mir aber dann auch egal war. Ich bin nicht wie viele das ich sofort alles neue haben/spielen muss und kann auch noch paar Tage warten bis alles bestens läuft. :)
 
Es ging von Anfang an nichts. Die veröffentlichen News mit alles Roger, dann, nachdem alle merken was da für ein Mist erzählt wird ists auf einmal DDOS. Ich glaub da kein Wort mehr von. Sorry. Ich hab von Anfang an nichts anderes erwartet, ich hab auch keine Probleme damit. Aber mit Blödsinn erzählen reichts einfach.
 
@LivingLegend:
Unabhängige Netzwerkbetreiber haben den Angriff bestätigt. Sogar Grafiken haben sie geliefert, die sehr aussagekräftig waren.
http://i.imgur.com/lwFmvZV.jpg
 
So ein Schwachsinn. WoWs Weltenserver kann man nicht via DDoS attacken lahmlegen, da alle Kommunikationsteilnehmer erst durch den Loginserver müssen.

U.S. Login Server / battle.net services und deren Website können und wurden von DDoS attacken betroffen. EU jedoch nicht und wir haben ingame die selben Probleme.

Die eigentlich störenden bugs und lags haben aber allein mit der Spielerzahl zutun die offenbar deren phasingsysteme überlastet und dafür sorgt das Charaktere stundenlang im "garrison limbo" landen.
 
Ich zock seit der ersten Std. WoW, aber so schlimm war es noch bei keinem Addon. Und da sich auch nichts geändert hat in den letzten Tagen, habe ich alle Accounts gekündigt und mein Geld zurück verlangt. Wie auch bei EA sind alle Käufer Beta Tester und ich zahle nichts dafür. Es ist einfach unspielbar und Lächerlich!
 
@swat88: Du hast deswegen deinen kompletten Account gekündigt (mit all deinen Chars) ?... lol... könnten uns heut' Mittag ohne grosse Warteschlange (wie in den letzten Tagen) einloggen. draenor inkl. garnison liefen auch ganz fluffing... DANKE :)
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