Zu viele Menschen haben noch immer keine Ahnung von Computern

Obwohl die Digitalisierung der Gesellschaft mit großen Schritten vorangeht, wissen immer noch viele Menschen nichts mit Computern anzufangen. Etwa jeder fünfte Deutsche verfügt über keinerlei Kenntnisse im Umgang mit den Geräten, die eigentlich als ... mehr... Internet, Nutzer, User, Internet-Café Bildquelle: Rupert Ganzer / Flickr Internet, Nutzer, User, Internet-Café Internet, Nutzer, User, Internet-Café Rupert Ganzer / Flickr

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Lehrer und Politiker haben keine Ahnung von Computern.
 
@jediknight: fast keine Verallgemeinerung!

jo, es gibt tatsächlich Lehrer und Politiker mit mangelnder Ahnung... aber so wie sich das so mancher WF Leser vorstellt muss man leider sagen -> die Welt könnte noch schlimmer dran sein!
 
@baeri: Der Herr hier hat so viel Ahnung von Lehrern und Politik wie manche bekannte Politiker von PCs.
 
@jediknight: noe
 
@-adrian-: Internet ist Neuland.
 
@jediknight: Unterstelle immer böse Absicht im gleichen Atemzug wie Inkompetenz. Von aussen kann das sehr sehr ähnlich aussehen :)
 
"Mittelmäßiges Wissen", "hohe oder sehr hohe Computerkenntnisse"... das sind doch eindeutige Angaben, welche man sich wünscht. Wo hört mittelmäßig auf und wo fängt hoch an? Hab ich mittelmäßiges Wissen wenn ich Office bedienen kann oder ein Programm installieren? Oder bin ich so weit wenn weiß was eine ALU ist und wie sie arbeitet?
 
@Fallen][Angel: über diese statistik kann man echt nur lachen. das ganze gebiet ist so komplex, wer kann da überhaupt von sich selbst behaupten ein mittelmäßiges wissen zu haben?
 
@DataLohr: naja da giebt es viele, die sich als profi, admin, hacker ausgeben :-) ist wie bei den extrem DJ's die im netz sind.
 
@Sir @ndy: Das Beste zu diesem Thema ist ein Satz ganz am Anfang im Entwickler Handbuch der Unreal Engine. Dort steht (sinngemäß) "Kein Entwickler kann über alle Bereich bescheid wissen, jeder soll sich auf seinen Bereich konzentrieren".
 
@Fallen][Angel: Hilft dir das Wissen über die Funktionsweise einer ALU den PC im Alltag besser oder überhaupt zu nutzen? Nein? Da schau her, daraus lässt sich schon was ableiten.

Ein bisschen Nachdenken hilft dir aber, keine solchen sinnentleerten, pseudo-intelligenten Mutmaßungen und Anprangerungen zu posten.
 
@Friedrich Nietzsche: Okay, dann hilf mir doch bitte mal und definiere mir "Mittelmäßiges Wissen", "hohe Computerkenntnisse" und "sehr hohe Computerkenntnisse".
 
@Fallen][Angel: Nenn' mir die konkrete Definition von mittelmäßigem, gutem und sehr gutem fahrerisches Können. Kannst du nicht? Klar, denn diese Unterteilung gibt es nicht als Definition. Genauso wie bei der IT. Aber trotzdem konnte man sich auf ein Programm einigen, das ein typischer Autofahrer zum Führen eines Autos beherrschen muss und das in den Fahrschulen übermittelt wird. Genau das verlangt die Bitkom in Form des Informatikunterrichtes.
 
@Friedrich Nietzsche: Wie kann die Bitkom mir dann sagen, dass so und so viel Prozent unter "Mittelmäßiges Wissen" fallen? Verstehste mein Problem? Du sagst selbst, dass diese Aussage als Unterteilung nicht sinnvoll ist weil nicht definiert. Was will mir die Bitkom damit dann sagen? X % haben nur mittelmäßiges Wissen, mittelmäßiges Wissen ist aber nicht genau definiert. Die Auswertung von der Bitkom ist Bullshit... darum gehts.
 
@Fallen][Angel: Also kannst du auch Personen unterscheiden, die gut, schlecht und mittelmäßig fahren können? Ja, es gibt einige Punkte an Wissen, wo man streiten könnte, ob sie ein Profi oder Durchschnittler beherrschen muss. Aber ebenso klar kann man feststellen, dass ein Mittelmaß-Nutzer in der Lage sein sollte, ein Programm zu installieren, während die Bedienung der Eingabeaufforderung wohl nur für einen Profi möglich ist. Wenn man sich an solchen konkreten Szenarien hält, kann man Profis von Anfängern unterscheiden. Ansonsten empfehle ich dir einfach mal die Lektüre der Studie. Da findest du bestimmt Angaben zur Methodik, die du hier runtermachst, ohne sie überhaupt zu kennen.
 
@Fallen][Angel: "hohe oder sehr hohe Computerkenntnisse" = PC einschalten, hoffen das Windows ohne Fehler startet, Browser starten und hoffen das das scheiss Netzwerk funktioniert und man im Internet surfen kann.
 
@Fallen][Angel: Wenn man bei manchen Anwendungen im Installationsassistenten die "Erweiterte Installation" wählte, die mit dem Warnhinweis "Achtung: Nur für Experten" versehen ist problemlos bewältigt, ist man eindeutig experte - wenn man die ganzen Toolbars und Blowware nicht mit installiert.
 
@Fallen][Angel:
Da würde mich mal interessieren wie sehr der "Dunning–Kruger"-Effekt da mit reinspielt. Bei den Sachen die ich richtig gut kann tendiere ich dazu etwas zu niedrig bei der Bewertung der eigenen Skills anzusetzen und bei den Sachen die ich nur so am Rande mal gemacht habe bewerte ich etwas zu hoch.
 
@Fallen][Angel: Wenn man mittelmäßige Kenntnisse so definiert die "Toolbar installieren" Checkbox im Rahmen einer Installation deaktivieren zu können, müsste ich fernab der Altersdifferenzierung leider mutmaßen, dass 80 % durchfallen würden.
 
Problem ist einfach, viele jüngere Nutzer interessiert sich absolut null für Computer, Hauptsache das Teil funktioniert. Wenn Fehler auftauchen, dann wissen viele einfach immer noch nicht, dass man auch gerne Google befragen kann. Viele wissen aber noch nicht mal wie man Google benutzt. In einer Vorlesung saß eine mit einem Notebook neben uns, die wusste nicht mal, wie man nach einer Norm sucht. Eigentlich sollte ein gewisses Maß an Grundwissen in der Schule vermittelt werden. Alles wird digitalisiert und ist mit Computern verbunden, mehr oder weniger. Da sollte zumindest die aktuelle Generation wissen wie man damit umgehen kann und sollte.
Meine Mutter hat sich auch Jahre dagegen gesträubt. Bis sie dann irgendwann langsam gelernt hat wie man Google benutzt und bestimmte Sachen raussuchen kann.
Man muss ja nicht alles direkt verstehen und im Kopf behalten können.
 
@bmngoc: Es ist völlig unerheblich, dass es ein MacBook war. Es lässt sich bei allen Betriebssystemen, die standardmäßig vorinstalliert werden, Anwender unterschiedlicher Niveaus finden. Andere kompilieren auf ihrem MacBook UNIX-Software für ihre Seminare.
 
@remark: Sorry, war keine Absicht, ist natürlich wie du sagst, unerheblich. Gibt bei allen Systemen erfahrene und unerfahrene Nutzer.
 
@bmngoc: Kein Thema. Ich wollte es nur kurz erwähnen. Bevor hier ein Glaubensstreit ausbricht ... :-)
 
@bmngoc: Jo, das freut uns aus der IT-Branche ungemein das die erhöhte Benutzerfreundlichkeit der Alltag Gadgets dazu geführt hat das die Leute kaum noch Wissen auf Systemebene anhäufen :P
Was das Googlen angeht: Finde ich besonders seltsam in Online-Communities. Seltsam finde ich im gleichen Atemzug aber auch im Reallife Googlen dann noch stigmatisiert wird. Wenn Wissen über das Internet herausgesucht wird dann gilt das oft als zu simple Methode aber ohne ein gewisses Verständnis der Materie tut man sich sehr schwer gute Quellen zu finden.
 
@hezekiah: Viele werden vermutlich angesichts dessen, das sich sicherlich ein "persönlicher Kontakt" findet, der das kostenlos gerade biegt für zu faul befinden, überhaupt eine Suchanfrage zu stellen.
 
Naja, für einen älteren Menschen ists jetzt nicht so wichtig mit einem computer umgehen zu können! Da gibts andere Probleme in der Gesellschaft anzugehen!
"In Deutschland waren 2011 nach einer Studie der Universität Hamburg ca. 4 % bzw. 2 Millionen der Erwachsenen totale sowie mehr als 14 % bzw. 7,5 Millionen funktionale Analphabeten." Quelle: Wiki.
Wer nicht lesen und schreiben kann, kann auch kaum einen Computer bedienen!
 
@FatEric: Bin auch der Meinung, dass ältere es nicht unbedingt nötig haben, sich damit auszukennen. Es wäre vom Vorteil.
Schlimmer ist es, dass jüngere Nutzer sich nicht damit auskennen, aber jeder ein Smartphone und höchstwahrscheinlich auch einen PC zu Hause stehen hat, aber grundlegende Dinge nicht versteht oder weiß
 
@bmngoc: Was sind denn Grundlegende Dinge für dich?
Ich sehe das mal so. Ein Maschinenbauingenieur der ein CAD Programm super bedienen kann, weil man es ihm beigebracht hat, kann über absolut miese Computerkenntnisse verfügen. Ist das jetzt schlimm? Eher nicht. Wie viele Leute fahren denn täglich Auto und das auch gut und können beim kleinsten Problem nichts selber wieder in Gang bringen, zum Beispiel Öl selber nachfüllen? Ziemlich viele! Wer ein Smartphone hat und Whatsapp bedienen kann und ein PC Spiel auf seinem Rechner installieren kann, hat meiner Meinung nach gute Kenntnisse über PCs. Wir hier lachen da drüber, aber das ist was anderes.
 
@FatEric: Nur weil er CAD Programme bedienen kann, hat er nicht unbedingt ein grundlegendes Wissen, es ist spezifisches Wissen. Aber wenn er das Gerät bedient und irgendwelche Fehler auftauchen, mit denen er nichts anfangen kann, sollte er vielleicht in der Lage sein, diese selbst ausfindig machen zu können anstatt direkt zum IT Service zu rennen. Wenn es banale Fehler sind, die durch eine schnelle Google Suche zu beheben sind, spart es die Zeit, in der ein Techniker erst dort ankommt und sich das anschaut. Das wäre in einer Firma. Wenn ein selbstständiger sowas hat, hat er nicht eine IT Abteilung, die ihm helfen kann. Da wäre die Fähigkeit selbst Fehler zu finden schon hilfreich.
Dass Problem mit dem Auto ist eigentlich fast das gleiche Problem. Vieles könnten Autofahrer selbst beheben. Das meiste mittlerweile nicht mehr, da vieles einfach so vernetzt ist, dass das reine Wissen über die Funktionsweise eines Autos nicht mehr ausreicht, weil es mit einem Bordcomputer verbunden ist und dort vieles um einiges komplexer ist als bei einem Auto vor 20 Jahren.
Wer WhatsApp und ein PC Spiel installieren kann hat gute Kenntnisse? Entschuldige, ein PC Spiel konnten wir damals in der Grundschule installieren ohne überhaupt zu wissen, was da steht. Das sind keine guten Kenntnisse. WhatsApp wird über den PlayStore installiert. Ein PC Spiel installieren besteht aus "OK" und "Weiter" klicken. Was meinst du warum so viel Müll mitinstalliert wird, wenn Nutzer Programme aus dem Internet installieren. Mit guten Kenntnissen wäre sowas nicht passiert.
Grundlegende Kenntnisse sind solche, mit denen man eigenständig kleine Probleme erkennen und auch beheben kann, sich ein wenig mit der Systemsteuerung auskennt, dass man nicht willkürlich irgendwelche Dateien im Windows Ordner und sonst wo löscht, weil man denk 'Oh diese Dateien und Ordner nehmen Platz ein'. DAS sind Dinge, die größere Probleme verursachen.
 
@bmngoc: Im Freundeskreis ist erst letztens eine Freudnin wegen dem Wechsel von Scheibenwischern in die Werkstatt... trotzdem kann sie Autofahren!
Es stimmt, dass man nicht willkürlich Dateien verschieben und löschen darf, das gehört dazu. Aber sobald Probleme auftauchen die nicht "normal" sind muss man diese für ausreichende Computerkenntnisse nicht unbedingt selbst beheben können. Das ist meine Meinung! Man muss es so sehen, dass wir hier fast alle Vollprofis sind und einen komplett verschobenen Anspruch haben.
 
@FatEric: Ich würde mich nicht als Vollprofi bezeichnen. Eher als einer mit einem Basiswissen, wobei Freunde halt noch weniger darüber wissen.
Aber wenn das Internet plötzlich nicht mehr funktioniert, dann muss man nicht gleich den PC Service anrufen, der dann für viel Geld vorbeikommen muss. Da reicht es schon mal den Router zu überprüfen oder die Netzwerkeinstellungen. Die beiden Dinge nehmen vielleicht 10 min in Anspruch und da weiß man schon, okay liegt das an den Geräten oder doch am Provider. Zur Not fragt man halt dort nach, ob die Probleme haben. Da spart man sich die Rechnung vom Profi, der ähnliches sagen wird. Sowas sollte als Basiswissen PC & Co angesehen werden. In der heutigen Zeit unerlässlich.
Und zum Thema Scheibenwischer wechseln. Bin da auch kein Vollprofi, aber sowas kann man doch sehr schnell im Internet mal nachlesen, YouTube Video finden oder einfach die Gebrauchsanweisung lesen. Dort steht das auch drin.
Meiner Meinung nach kommt diese "Unfähigkeit" in manchen Dingen einfach daher zustande, dass Menschen bequem geworden sind und sich darauf verlassen, dass andere ihre Arbeit für Bezahlung erledigen. Man kann gerne andere die Arbeit machen lassen, aber man sollte sich nicht darauf verlassen können, dass dieser es richtig macht oder man nicht irgendwann an dem Punkt angekommen ist, dass grad keiner da ist, der das erledigen kann. Dann muss man selbst anlegen.
 
"In absoluten Zahlen haben also etwa 13 Millionen Menschen hierzulande keine Ahnung, wie mit einem Rechner umzugehen ist". Ich weiß zwar was gemeint ist....aber ich bin sicher mit einem Rechner können deutlich mehr Leute umgehen als mit einem PC.
 
@Hinweis: Die 13 Millionen sind wohl auch die alten Leute über 70, die bisher noch keinen Computer hatten und ihn auch wahrscheinlich nie mehr brauchen werden.
 
Diese Untersuchen bestätigt meine eigene Wahrnehmung, aber ich sehe bei dieser Studie ein Problem, wenn ich das richtig verstanden habe, beruhen die Angaben auf „Selbsteinschätzungen“. Naja, denn ich würde mal behaupten aus meinen eigenen Beobachtungen, dass weniger als 38% Prozent der Jugendlichen über hohe oder sehr hohe Computerkenntnisse verfügen.
 
@alexbotes: @Selbsteinschätzungen = Gerne Überschätzung, aus meiner Erfahrung ,-)
 
n freund von mir is 47 und hat ka von pcs und is das jetzt sooooo wichtig sich dammit auszukennen? n bekannter von mir hat auch ka von und is 29 und nun? solang er weiß wie man am pc schreibt druckt internet geht alles klar ok er muss nur aufpassen wo er klickt im netz rest latte
 
@BonnerTeddy: Wenn er weiß wie man schreibt, kann er sich ja gelegentlich mal die ein oder andere Stunde Zeit nehmen und es dir beibringen - als Freundschaftsdienst quasi.
 
Muss man denn immer über alles Bescheid wissen? ich wette, die Macher der Studie können ihren Kühlschrank genauso wenig selbst reparieren wie den Motor ihres fahrbaren Untersatzes, geschweige denn kaputte Schuhe wieder benutzbar machen. Dass man aber Gelder rauswirft, die quasi zum Ziel haben, immer eine gewisse Volksgruppe zu diskreditieren, weil sie nicht so ist wie die anderen, ist doch äußerst bescheuert. ein bäcker muss sicher auch nicht so gut mit computern arbeiten können... wobei mich schon eher interessiert, wieviele Leute die laut studie sich gut mit computern auskennen, verlernt haben im Kopf oder gar schriftlich zu rechnen... oder auch orthografisch richtig schreiben - diese Studienerkenntnisse dürften weitaus niederschmetternder sein als das da oben... gucke ich mir die Kinder von heute an, wird mir schlagartig klar, wieso man die umlagefinanzierte Rente kaputtgeredet hat - die Kinder von heute sind eh unfähig meine Rente zu erwirtschaften, wenn die nicht mal ihr Kleingeld an der Kasse zusammengerechnet kriegen...
 
@Rikibu: ich glaube nicht das Leute mit hohen Computerkenntnissen schlechter im Kopf rechnen können oder nicht mehr schriftlich rechnen können. Orthographie dürften sie sogar besser beherrschen.
Menschen die ihren PC viel benutzen schreiben normalerweise auch recht viel damit, sei es für die Arbeit, für Chats, Onlinespiele, Forenbeiträge und so weiter. Damit haben sie oft mehr "Schreiberfahrung" pro Tag als Menschen die dies eben nicht tun.
Was das Kopfrechnen angeht: da sehe ich nicht mal eine Korrelation. Weil es "calc" gibt? Genauso gut könnte man argumentieren das diese Leute besser kopfrechnen können weil "mehr Wissen" in diesem Bereich oft mit einem generell höheren IQ korreliert (korreliert wohlgemerkt - kein kausaler Zusammenhang).
Die Kinder von heute sind nicht besser oder schlechter als die Kinder "unserer" Generation. Es wurde seit jeher über die jeweils neuste Generation gewettert aber es gibt kein belastbares Material das zeigt das diese Kinder wirklich schlechter sind als unsere Generation (1982 geboren, also meinetwegen die Kinder die zwischen 1988 und 2000 in der Schule waren).
 
Der Grund für die Entwicklung des Raspberry: http://www.elv.de/Raspberry-Pi-%E2%80%93-Mikrorechner-f%C3%BCr-die-Massen/x.aspx/cid_726/detail_47614
 
Ist auch gut so, ansonsten würden einige teure IT-Berater doch ihren Job verlieren ;)
 
@citrix no.4: Das Schlimme dabei ist, dass die sogenannten "IT-Berater" häufig auch recht wenig Ahnung von der Materie haben...
 
@Themis: Das können aber die, die gar keine Ahnung davon haben, natürlich nur unzureichend beurteilen :P
 
@citrix no.4: Ja kann von Vorteil sein :)

Traurig ist aber, dass es gerade im IT-Bereich Firmen gibt die nur nach diesem Prinzip arbeiten...
 
Seit wann gibt es Windows 95? 20 Jahre? Kann man die Studie also so deuten, das man es auch nach 20 Jahren noch nicht geschafft hat, Computer zu bauen, die man ohne erweiterte Kenntnisse nicht bedienen kann? Bei einem Auto reicht es, neben Kenntnissen der Verkehrsregeln, ja auch zu wissen wo der Tankdeckel ist und welcher Sprit da rein kommt, also "geringe Kenntnisse". Den Ölstand oder Kühlwasser kontrollieren erfordert auch schon "erweiterte Kenntnisse", und das ist doch auch gut so.
 
@Lastwebpage: Eher wird genau das Gegenteil ausgesagt. Durch die erhöhte Benutzerfreundlichkeit braucht man weniger Kenntnisse um die Systeme zu bedienen. Wenn es so weitergeht werden die neueren Generationen noch schlechter bestellt sein was die PC-Kenntnisse anbelangt.
 
@hezekiah: wohl weniger, zumindest für den Bitcom Verband, siehe den letzten Absatz. "Gewisses Niveau", dass ist für mich eben doch etwas mehr als ein Auto zu tanken oder es einfach nur zu fahren.
 
Man muss nicht wissen, wie der Rechner genau funktioniert - manche interessiert es einfach gar nicht und das ist ja gar nicht schlimm. Man sollte aber schon ein Minimum an Bedienung wissen. Die Analogie, man müsse doch auch nicht wissen, wie man ein Auto oder Kühlschrank repariert und deswegen müsse man auch kein PC-Experte sein, ist falsch, denn darum geht es hier gar nicht. Man weiß ja, wie man das Auto bedient, und genau darum geht es hier - das sollte man beim Computer auch können. Man weiß auch, wie man das Auto zu pflegen hat (Ölstand, Reifendruck etc.). Wenn was kaputtgeht, muss man es nicht unbedingt selber reparieren können, aber man sollte das System so weit wie möglich pflegen können. Wichtige Updates einspielen, zumindest grundlegende Einstellungen in der Systemsteuerung kennen und vornehmen können, mit Explorer (bzw Finder usw) und Suche umgehen können, Installationen und Deinstallationen vornehmen können, ohne sich Crapware einzufangen, auch wissen, was für Software und wo man sich downloaden sollte und was nicht und auch wissen, wie man sich im Internet zurechtfindet, ohne dass einem der Rechner um die Ohren fliegt - all das sollte Grundwissen sein. Man sollte sich einfach so weit zurechtfinden können, dass man für einige Standardprobleme, die auftreten könnten, weiß, wie man sie beheben könnte (Reifen wechseln und Öl füllen kann man ja auch ohne Werkstatt), bei tieferen Problemen sollte man wissen, wen man ansprechen kann (und nicht auf "Optimierungssoftware" und vermeintliche Experten hereinfallen). Prävention ist auch unbedingt notwendig - jeder weiß, dass man nicht mit 100 km/h über eine Pflasterstraße brettern sollte, weil es das Auto beschädigt - dann sollte auch jeder wissen, dass man sich nicht jeden Mist runterladen sollte und dass man seinen Computer nicht vermüllen sollte. Alles in allem ist das hier nur eine von unzähligen Baustellen im Bildungssystem. Computer sind essenziell geworden für Alltag und Berufsleben und in Zukunft werden sie es umso mehr. Ich persönlich erachte es für wichtiger, zu wissen, wie man einen Rechner bedient als eine Wettervorhersage schreiben zu können (das war in Erdkunde tatsächlich mal eine Klassenarbeit).

Auf der anderen Seite sollte aber vielleicht auch daran gearbeitet werden, dass Computer einfacher und intuitiver zu bedienen werden, ohne den Funktionsumfang einzuschränken. Vielleicht unternimmt MS mit Windows 10 ja Schritte in diese Richtung - z.B. mit der neuen Systemsteuerung.
 
@adrianghc: kommt doch ganz drauf an. gerade weil der pc so vielfältig einsetzbar ist, deckt er sowohl Anfänger-anforderungen als auch Profi Anforderungen ab, was nicht heißt, dass ich nur als Profi meine aufgaben in den Augen der Studienfächer "professionell" erledige. es sollte im allgemeinen begriffen werden, dass der computer ein Hilfsmittel ist, das in vielerlei Hinsicht unterstützend wirken, Abläufe vereinfachen und Prozesse verkürzen kann - keine frage. es aber als unumstößliches muss zu deklarieren, zu wissen wie ein pro user zu agieren, nur um sagen zu dürfen "ich kann mit dem computer arbeiten" ist schon sehr überheblich - was aber durchaus zu unserer "ich scheiß alles ins internet"-kultur unserer digital natives passt...die frage ist doch, brauch ich für jeden scheiß nen computer? irgendwann brauchen wir vielleicht keine menschen mehr weil computer ihr dasein allein dadurch rechtfertigen, dass es sie selbst gibt durch die wiederum viel bessere computer geschaffen werden - also rein hypothetischer Gedanke... und die frage wer definiert ab wann ein kenntnisniveau dem pro, amateur oder superdupermegahyper freak status angehört? ist doch genau das selbe Getue mit Schubladendenke wie bei Zensuren. und? einer kann prima auswendig lernen und holt eine eins nach der anderen - aber dabei hat er den Stoff noch längst nicht begriffen... andere die eher praktisch eingestellt sind, sind vielleicht in der Theorie schlecht - aber in der praxis begabter... die Wahrheit liegt wie so oft dazwischen.
 
@Rikibu: Erstens kann ich weder die Überheblichkeit in meinen Argumenten erkennen, noch was meine Ausführungen mit irgendeiner "Ich scheiß alles ins Internet"-Kultur zu tun haben sollen (falls du gerade meine Ausführungen gerade als "Scheiß" bezeichnet hast, ich kann dir und jedem das alles gerne auch in der Realität erzählen, hab kein Problem damit, aber wir kommunzieren nun mal gerade über Internet). Ich hab nicht gesagt, dass man wie ein Pro-User agieren muss und schon gar nicht, nur um sagen zu können, dass man es kann, das ist doch absurd und ich frage mich, wie du das in meine Worte reininterpretiert hast. Einen Computer richtig bedienen zu können, ist im Allgemeinen kein Selbstzweck, sondern ein Mittel zum Zweck, mit seinem Hilfsmittel, in dem Fall dem Computer, so effizient wie möglich arbeiten zu können und so wenige Probleme wie möglich zu haben und wenn solche mal auftreten sollte, nicht völlig ratlos da zu stehen. Man sollte halt mit seinen Hilfsmitteln umgehen können und zwar umso mehr, je mehr man von ihnen Gebrauch macht oder sogar abhängig ist. Das ist doch völlig klar. Und ich finde, der Standard sollte höher liegen, als es der Durchschnitt momentan ist. Ich seh nicht ein, dass man einen Zustand fördern sollte, in dem viele Menschen einfach hilflos mit ihrem Computer sind, weil man es ihnen nicht beigebracht hat - wozu? Wo liegt der Sinn daran, zu sagen "Man muss einen Computer nicht wie ein Profi bedienen können, also ist es nicht schlimm, wenn viele Leute einfach keine Ahnung haben". Das seh ich nicht ein. Es geht immer besser und ein Computer ist mittlerweile für viele Sachen einfach notwendig. Wer nicht richtig damit umgehen kann, ist einfach im Nachteil und da muss man ansetzen, um diese Nachteile zu beseitigen - es sei denn, man legt aus irgendeinem Grund wert darauf, diesen Zustand beizubehalten. Der Computer ist nicht irgendein beliebiges Werkzeug, es ist sehr universell und zunehmen für gewisse Dinge notwendig.
 
@adrianghc: Einfacher und intuitiver? Nö andersherum - es ist zu einfach und man muss selbst nicht mehr denken.
Das ganze sollte man natürlich nicht zu ernst nehmen, aber Wahrheit steckt trotzdem drin: youtube.com/watch?v=0wDtxYeJdzg
 
Unter wieviel Prozent fällt den "nur Playstation spielen"? auch unter die 22% ?
 
Die Dunkelziffer derjenigen die tatsächlich kaum bis wenig Ahnung von Computern haben ist vermutlich noch viel höher. Während ich das bei älteren Generationen noch nachvollziehen kann ist es mir ein Rätsel, warum Jugendliche sich nur für das Oberflächliche interessieren, Programme und Apps installieren können aber fleißig auf irgendwelche dubiosen Links klicken und sich eine "Erkältung" einfangen. Das positive daran: Die Zukunft der meisten User hier scheint gesichert zu sein.
 
Ein schöner Kommentar von einem Post auf Webfail:

"Schon richtig, ist aber wie mit dem Auto: um es fahren zu können, muss ich zwar wissen, wie man es bedient, ich muss es aber weder bauen noch reparieren können... dementsprechend muss ich auch nicht sämtliche Teile kennen."

Daher, wie ist da die Definition, ab wann habe ich denn welche Kenntnis?

http://de.webfail.com/a05da26e3a1
 
@Knerd: Es drängt sich der Eindruck auf das die Studie absichtlich schwammig gehalten wurde weil im Vorfeld ein gewisses Ziel gewünscht war. Die Aussage der Studie überrascht hier im Forum ja vermutlich niemanden. Die Frage ist jetzt natürlich mit welcher Motivation die Studie gemacht wurde und wer damit beeindruckt werden soll (z.B. Politiker).
 
Nach meiner Einschätzung als Admin gibt es einen erheblichen Unterschied zwischen dem etwas zu bedienen und etwas zu verstehen.
Demnach liegt die Quote derer die auch mal einfache Fehler beheben können bei unter 10%.
Und dank Verbreitung von Smartphone, Tablet und Co. sinkt dieser Wert von Jahr zu Jahr.
 
Das Ziel eines Computer (in welcher Variante auch immer) sowie der Software ist es -war es und wird es IMMER sein-, dass der Anwender sich möglichst nicht damit auskennen muss um es zu bedienen (KISS).

Die steigende Zahl an Jugendlicher, die ohne oder unzureichender Schulbildung ins Leben starten empfinde ich als wesentlich beunruhigender.
 
@erso: "Die steigende Zahl an Jugendlicher, die ohne oder unzureichender Schulbildung ins Leben starten empfinde ich als wesentlich beunruhigender." Das ist eventuell dein subjektiver Eindruck. Mein ebenfalls völlig subjektiver Eindruck sagt genau das Gegenteil aus. Die Statistiken hingegen sagen dass das Niveau sehr langsam steigt (mag daran liegen das die Ganztagsschule stark gefördert wird, Fremdsprachen mittlerweile schon ab dem Kindergarten unterrichtet werden (und ab der ersten Klasse schon eine zweite Fremdsprache wenn gewünscht) und wesentlich mehr zusätzliche Wahlkurse angeboten werden als zu dem Zeitraum in dem ich die Schule besucht habe).
 
Unser EDV-Ticketsystem in der Arbeit bestätigt die Schlagzeile...
 
So wie sich alle auf grafische Bedienoberflächen stürzen und simplen anstatt effektiven und funktionsreichen Betriebssystemen den Vorzug geben, würde ich mal behaupten es haben noch wesentlich weniger Menschen Ahnung von Computern.

Die Leute selber beurteilen zu lassen, wo sie sich mit ihren Kenntnissen einordnen ist ausserdem ziemlich lächerlich. Viele halten sich für Computercracks, können aber nicht einmal auf Windows mit Bordmitteln ein Verzeichnis mit schlappen tausend Bilddateien nach Datum/Aufnahmezeitpunkt sortieren und aufsteigend durchnummeriert umbenennen. Ein selbsternannter Experte in meinem Bekanntenkreis wollte da am Ende einer Feier mal die zusammenkopierten Bilder aller Leute die fotografiert hatten völlig ungeordnet auf DVDs brennen und den Leuten mitgeben, weil er kein Programm installiert hätte um diese Aufgabe zu erledigen. Wenn man schon ausschliesslich Windows benutzt, sollte man sich wenigstens da auskennen. Ich benutze hauptsächlich Linux und habe das trotzdem in der Windows-Kommandozeile in 10 Minuten hinbekommen, so dass sich die Leute zu Hause am DVD-Player die Bilder nicht völlig unsortiert angucken mussten.

Die meisten halten sich offenbar schon für Experten, wenn sie Windows, MS Office und ein paar Spiele installiert bekommen. Was soll da so eine Statistik aussagen, bei der die Leute ihren Kenntnisstand selbst beurteilen dürfen? Ich selber würde meine IT-Kenntnisse nicht einmal als gut einstufen, weil ich kaum abschätzen kann, was ich alles noch nicht weiss, weil ich noch keine Zeit und Gelegenheit gefunden habe es zu lernen. Ich habe gerade mal wieder angefangen eine neue Programmiersprache zu lernen, nachdem ich schon diverse Programmiersprachen und Markup-Languages für Projektarbeiten gelernt habe und da sind immer noch genug über, die ich noch nie benutzt habe. Da fehlt also noch einiges an Wissen.
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