Steve Wozniak: Das iPhone 6 ist drei Jahre zu spät gekommen

Apple-Mitbegründer Steve Wozniak sieht es als klares Versäumnis des heutigen Manager-Stabes des Computer-Konzerns an, nicht schon früher größere Smartphones in Angebot aufgenommen zu haben. Die aktuelle Generation komme im Grunde drei Jahre zu spät. mehr... Apple, Steve Wozniak, Mitbegründer Bildquelle: Ed Schipul / Flickr Apple, Steve Wozniak, Mitbegründer Apple, Steve Wozniak, Mitbegründer Ed Schipul / Flickr

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"Die aktuelle Generation komme im Grunde drei Jahre zu spät."
Wieso dann nicht zumindest die Hardware angepasst ?(Gut selbst nen 500MHz Single Core wär genug für nen Ausverkauf..Wieso tun wenn man nicht braucht und den Gewinn so nochmal 10% steigern kann)
 
@Wumps: Vielleicht weil ein optimiertes Betriebssystem keine Hexacore Prozessoren mit 8 GB RAM benötigt? Klar, auf dem Papier sieht sowas ganz toll aus und die Fanboys stehen auf sowas, schließlich kann man damit wieder Apple haten, wenns dann aber um die Benchmarkleistung geht sehen trotzdem wieder alle Android-Konkurrenten alt aus, da hilft nichtmal die Fakerei der Hersteller. (http://www.anandtech.com/show/7384/state-of-cheating-in-android-benchmarks)
 
@theBlizz: Keinen Hexacore, aber doch mehr als lächerliche 1GB Ram. Denn das haben schon einige Nutzer bemerkt dass das nunmal nicht mehr wirklich reicht.
 
@t-master: Da werden wenigstens die Entwickler dazu gezwungen ihre Apps sauber zu programmieren. :D Aber ne da hast du schon recht 1GB ist sehr knapp bemessen.
 
@theBlizz: Wenn ne App RAM braucht, braucht sie halt RAM. Je mehr RAM desto mehr Anwendungen können parallel laufen. Das ist einfach so, auch bei Apple. Mein S3 hat auch 1 GB , und um wirklich zu merken, dass ich zwischen Apps warten muss, weil aufgrund der startenden App RAM freigeschaufelt werden muss, muss ich ne ganze Menge Apps hintereinander starten. Aber irgendwann merkt man es halt. Auch bei Apple.
 
@theBlizz: Und? Kostet das iPhone aufgrund der schwächeren Hardware weniger? Hält der Akku deswegen länger durch? Mag ja sein, dass Apple ein System, welches auf einer handvoll Geräten läuft, besser optimiert hat, als Google ein System, welches auf tausenden Geräten läuft. Es ist jedoch nicht erkennbar, dass Apple-Nutzer deshalb irgendwelche Vorteile haben. Apple-Geräte sind die teuersten, der Akku hält nicht länger, und die bessere Performance spürt man vorrangig in Benchmarks, aber nicht im Alltag.
 
@TiKu: Man muss aber die Softwareentwicklungskosten und die ganzen restlichen Services wie die manuelle Überprüfung jeder App dazurechnen, die Hersteller wie Samsung und HTC nicht haben und wie hoch diese ausfallen ist schwer abzuschätzen. Dazu kommt, dass iPhones ihren Wert länger halten und man diese auch länger nutzen kann. Der Vorteil liegt wohl darin, dass der Preis nicht noch höher als ohnehin schon ist, dafür aber stabile Software (iOS 8 mal ausgenommen). Außerdem finde ichs einfach ehrlicher dem Kunden gegenüber nicht durchgehend mit Daten zu werben, die im Endeffekt rein gar nichts bringen, gleich wie der Megapixelkrieg bei Kameras oder die Displayauflösungen, die sowieso kein Mensch mehr mit freiem Auge unterscheiden kann.
Klar sind Benchmarkergebnisse nicht bei Normalgebrauch spürbar, aber zumindest aussagekräftiger als Hardwaredaten.
 
sicherlich kommt das neue iphone in dieser größe etwas spät. immerhin haben alle anderen anbieter längst diese größen im angebot. dennoch ists egal weil sich das iphone 6 & plus scheinbar super verkauft. apple schadest scheinbar nicht den trend verschlafen zu haben auch wenn sie jetzt etwas später auf den zug aufspringen.
 
Ich mag ihn zwar grundsätzlich aber so einen Kommentar würde er wohl auch ablassen wenn apple ein preiswertes gerät bringt das sich gut verkauft
 
Schön das der werte Herr nal wieder alles besser weiß.
Wielange ist er nochmal bei Apple raus?
 
@Bruba: Wenn es den guten Herren nicht gegeben hätte, dann würde es Apple überhaupt nicht geben...
 
@andi1983: "Wenn es den guten Herren nicht gegeben hätte, dann würde es Apple überhaupt nicht geben..."

Er war es aber nicht, der sich als treibende Kraft engagierte und voller Energie danach strebte, eine Firma namens "Apple" zu begründen! ;) Insofern ist Deine Behauptung doch ziemlich fragwürdig, was die Gründung der Firma "Apple" betrifft. Steve Jobs war der, der sehr darauf aus war, eine eigene Firma mit eigenen Produkten zu haben. :)
 
@KoA:
Kausalität?

Es ist schwierig eine eigene Firma mit "eigenen" Produkten zu haben, wenn man keine "eigenen" Produkte hat, oder?
 
@OPKosh: "Es ist schwierig eine eigene Firma mit "eigenen" Produkten zu haben, wenn man keine "eigenen" Produkte hat, oder?"

Um die Computer-Firma "Apple" zu gründen, war Wozniaks Rechner sicher einer der Auslöser, der zum damaligen Handeln seitens Jobs geführt hatte, jedoch war er keine zwingende Voraussetzung für die Gründung einer Firma. Darum lässt sich auch nicht wirklich sicher behaupten, dass ohne Wozniak nicht trotzdem früher oder später von Jobs eine Computer-Firma namens "Apple" gegründet worden wäre. Wozniak war sogar eher der, der damals nicht so recht daran glaubte, dass sich sein Rechner erfolgreich vermarkten ließ. Er bestätigte der Öffentlichkeit gegenüber letztendlich sogar selbst, dass maßgeblich Steve Jobs die treibende Kraft hinter der Apple-Idee war.
 
@KoA:
SEIN Rechner war sicher keine "zwingend" Voraussetzung, nein.
Aber EIN Rechner schon?!
Und eine solche Erfolgsgeschichte hat auch immer etwas mit "Zufall" zu tun.
Dem "Zufall" zur richtigen Zeit den richtigen Leuten zu begegnen.
Denn ob es Jobs mit einem anderen Erfinder und einem anderen Produkt so gelungen wäre weiß niemand?!

Dass Jobs das Ganze maßgeblich zum Erfolg geführt hat, mit seinem Verkaufstalent, hab ich gar nicht bestritten!

Bevor man aber etwas erfolgreich verkaufen kann muß aber ersteinmal "zwingend" etwas haben was sich auch erfolgreich verkaufen läßt!?

Und das war nun mal, in dem Fall, Woz' Rechner.
Ob dieser dabei an den Erfolg glaubte oder nicht spielt da keine wirkliche Rolle.
 
@OPKosh: "Denn ob es Jobs mit einem anderen Erfinder und einem anderen Produkt so gelungen wäre weiß niemand?!"

Es ging nicht ums Gelingen, sondern allein um die Gründung und Existenz einer Firma namens Apple. Und da bleibe ich dabei, dass es eine Firma "Apple" u.U. auch ohne Wozniak hätte geben können, ganz entgegen der Behauptung von "andi1983".

"Bevor man aber etwas erfolgreich verkaufen kann muß aber ersteinmal "zwingend" etwas haben was sich auch erfolgreich verkaufen läßt!?"

Für die bloße Gründung einer Firma, ist lediglich eine Geschäftsidee notwendig.
Erfolgreiche Produkte sichern lediglich das Fortbestehen eines zuvor gegründeten Unternehmens, spielen aber für die eigentliche Gründung der Firma keine wesentliche Rolle.

Wäre es nicht der Apple1 gewesen, hätte es auch durchaus ein anderes Gerät in der Computersparte sein können, für das Jobs eine Firma namens "Apple" gegründet hätte. Es gab schließlich im Laufe der Jahre noch reichlich andere Gelegenheiten und entsprechende Produkte, die nicht von Wozniak entwickelt wurden und trotzdem einer eigenen Firma bedurften, um unter Steve Jobs Einflussnahme und auf Basis seiner Ideen, Vorstellungen und Wünsche entsprechend vermarktet zu werden.
 
@Bruba: "Wielange ist er nochmal bei Apple raus?". gestern so gegen 13:40 ist er gegangen ;-)
 
Ich kann den Trend zu großen Geräten nicht wirklich nachvollziehen. Mit Geräten bis 4 Zoll bin ich noch ganz gut klar gekommen. Aber mit dem Lumia 1020 habe ich echt meine Probleme was die "Ein-Hand-Bedienung" angeht. Das Teil ist für meine Hände zu groß und ich würde mir definitiv nicht ein noch größeres Gerät kaufen wollen.
 
@karstenschilder: Kann man nicht pauschalisieren... hängt von der Ergonomie ab...
hatte das Sony Xperia Z mit 5"... fand ich teilweise auch problematisch/unpraktisch..
Jetzt beim Z3 mit 5,2" liegt es WESENTLICH besser in der Hand wie der kleinere Vorgänger.
 
Was geht mir dieser Typ auf´n Sack. 1-2x im Jahr, springt er aus dem Gebüsch um irgendwelche ganz schlauen Sachen vom Stapel zu lassen, die allerdings entweder kompletter Blödsinn sind, oder bereits auch ohne Ihn jedem klar waren.

"Da er schon zuvor seinen iPod Nano häufig am Handgelenk getragen hat"
Nerdiger gehts dann wohl nicht :D
Ich schätze mal, bei Apple verdreht man schon die Augen, wenn nur sein Name irgendwo auftaucht :D
 
Der Typ wird aber auch immer mehr zum Klugscheißer was?
 
@Memfis: Naja, ein Klugscheisser, der was erreicht hat. Hier bei Winfuture wimmelt es nur so von Klugscheissern, welche aber im Gegensatz zu ihm nur wenig oder gar nichts erreicht haben - mich eingenommen. :)

Wenn er danach gefragt wird, warum sollte er nicht antworten? Denkst du, er schreibt von sich aus irgend einen Journalisten an und textet ihn zu mit seiner Meinung?

Auch er hat sein Recht, seine Meinung zu äussern. Aufregen würde mich nur, wenn er auf jede Frage über ein Apple Produkt mit "Awesome!" oder "Amazing!" antworten würde.
 
@Memfis: Die Aussagen, die von Woz kommen, decken sich meist mit der Meinung von vielen Konsumenten und er gibt eben auch bei Apple mal kritische Töne raus. Ich finde es eigentlich interessant was er sagt, weil es im Grunde immer neutral gefärbt ist. Von daher ist mir sowas viel lieber, als dämliches Gemecker oder in den Himmel gelobt. Und hier ... hat er einfach recht.
 
er hat recht.

iphone ist einfach 2011. :)
 
Zitat:"Apple könnte einen deutlich größeren Anteil am Smartphone-Markt haben, wenn es schon seit drei Jahren ein iPhone mit größerem Display geben würde", sagte Wozniak [...]"

Wieso ist denn Wozniak jetzt so sehr darauf aus, dass Apples Smartphones einen sehr viel größeren Marktanteil einnehmen und versucht als stützendes Argument dann auch noch die diesbezügliche Marktverbreitung von Samsung anzuführen? Mittlerweile sollte sich doch eigentlich herumgesprochen haben, dass diese ach so erstrebenswerte Stückzahlen-Dominanz am Markt leider trotzdem nichts daran ändern konnte, dass nicht Samsung, sondern weiterhin Apple die deutlich besseren Einkünfte am Markt erzielt und darum als letztendlich siegreicher Pro­fi­teur aus diesem Match hervorgeht. :)

Und nur weil Wozniak Mitbegründer von Apple war, heißt das noch lange nicht, dass er auch stets die richtigen Entscheidungen getroffen hätte, wenn er hätte entscheiden dürfen. Denn eines fällt hierbei besonders auf! Als Jobs noch lebte, hat er sich in der Öffentlichkeit merklich seltener bis gar nicht mit seinen "guten Ratschlägen" zu Wort gemeldet, ganz im Gegensatz zu der Zeit direkt nach Jobs Ableben. Und trotzdem ist Apple unter der Führung von Jobs und Cook stets außerordentlich erfolgreich gewesen, auch ohne Einflussnahme seitens Wozniak.
 
@KoA: Jobs hat aka Ratschläge gegeben, wie man sein Handy richtig halten sollte, damit es funktioniert....... nur mal so.... *hust*. Oder warum kein Flash unterstützt wird.........
Der Siegreiche Profiteur sind beide, weil auch Samsung einen großen Teil seiner Gewinne aus dem Smartphone Bereich erzielt. Der eigentliche Gewinner aber ist eben "Android" aka Google.
 
Süß wie die Apple-Gemeinde Wozniak mal vergöttert und mal aus dem Apple-Universum verbannt - je nachdem ob er gerade etwas für oder gegen Apple gesagt hat.
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