eBay-Auktion: Nutzer bekommt Auto für 1 € von Gericht zugesprochen

Der Anbieter eines Autos auf der Handelsplattform eBay muss einem Bieter einen hohen Schadensersatz zahlen. Denn dieser hat quasi ein Auto zum Preis von lediglich einem Euro erworben. Das geht aus einer nun getroffenen Entscheidung des ... mehr... Smartphone, Ebay, Windows Phone 7 Marketplace Bildquelle: Microsoft Smartphone, Ebay, Windows Phone 7 Marketplace Smartphone, Ebay, Windows Phone 7 Marketplace Microsoft

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War die Auktion beendet oder wurde sie abgebrochen? Da ist ein riesen Unterschied. Bei ersterem, ist es absolut rechtens, bei letzterem frage ich mich ehrlich, warum.
 
@Knerd: "Der Verkäufer brach die Auktion allerdings nach einigen Stunden wieder ab. "

Finde das Vorgehen des Bieters völlig rechtens. Da hätte der Verkäufer gleich zu Mobile gehen können bzw. es verschenken können, weil jetzt zahlt er auch noch drauf und andere Bieter haben sogar noch ein BGH-Urteil. Was ein Samariter :D.
 
@Knerd: Er hat abgebrochen. Ist aber meiner Meinung nach selbst Schuld, wenn er keinen Mindestpreis verlangt hat, sondern sich lediglich auf den Startpreis von 1 Euro berufen wollte und dies eben sein Mindestpreis war. Wenn man dann auch noch so blöd ehrlich ist zu sagen dass man es anderweitig verkaufen will, ist man selbst Schuld. Hät doch dem interessenten schreiben können, er habe den Wagen zu klump gefahren...dann wär der sicher nicht mehr heiß drauf gewesen.
 
@KlausM: Bei dem Preis hätte ich mir dann aber auch in diesem Fall von offizieller Seite den Schaden bestätigen lassen. Und das wäre bei einem Unfall oder einen Diebstahl ja kein Problem wenn dieser tatsächlich stattgefunden hat.
 
wenn man eine Aktion abbricht, muss man doch vorher die Gebote entfernen lassen. Oder kann man Auktionen einfach so spontan enden lassen und der aktuelle Bieter bekommt den Artikel
 
@JasonLA: Technisch ist das Abbrechen bei eBay ohne Entfernung der Gebote problemlos möglich. Rechtlich ist das dann aber eine ganz andere Geschichte.
 
@remark: Ist eigentlich ein Unding. Klar die wollen vermeiden, dass wenn einem das Gebot nicht hoch genug ist, nicht einfach abbricht - das könnte man vermeiden, idem man den Abbruch nur in den ersten 24h nach Einstellung möglich macht und ansonsten darauf KLAR hinweist, dass nach 24h ein Kaufvertrag zustande kommt, wenn man die Gebote nicht entfernen lässt.
 
@blisss: Oder man bietet ein Kontingent an Abbrüchen an. Oder man informiert ganz einfach deutlicher über die Rechtslage. Als mir das einmal passiert ist, hat sich meine Einstellung zu eBay stark verändert. Mir als jemand, der mit Recht nichts am Hut hat, ist die Plattform zu unsicher. Wer weiß, was ich persönlich noch alles nicht weiß oder nicht verstehe, worüber man nur in irgendwelchen juristisch sicheren Texten erfährt.
 
@blisss: Es gibt einen sehr einfachen Workaround. Man bittet einen Kollegen, den Preis zu ueberbieten, und bricht danach die Auktion ab. (Alle Cops, die meinen dass das verboten ist, lesen bitte die eBay AGB wortgenau.)
 
@JanKrohn: was verboten ist und was nicht legt allerdings ausschließlich der Gesetzgeber, also der deutsche Staat, fest. Klar kann innerhalb dieser Gesetzgebung sich eBay eigene Regeln aufstellen, das sind dann juristisch betrachtet keine Verbote.
 
@JanKrohn: Dumm nur, dass unsere Gesetzt eindeutig und unmissverständlich ÜBER allenAGBs stehen und du dich so des Betrugs strafbar machst. Da ist es scheissegal was eBay in die AGB schreibt.
 
@Asghan: Betrug waere es, wenn ich die Gebote hochtreiben wuerde, um einen hoeheren Erloes zu bekommen. Wenn ich jedoch die Auktion abbreche, liegt das nicht vor, Das ist ein voellig anderes Motiv, und sowohl nach eBay AGB als auch gesetzlich nicht verboten.
 
Er hat das Auto woanders verkauft. Demnach ist er nicht den AGB von Ebay gefolgt. Es darf nur auf ebay angeboten werden solange die Auktion läuft und der Verkauf hat auch über die Platform stattzufinden.
Hätte der Verkäufer gesagt: das Auto ist totalschaden und weg, wäre nichts passiert. So hat er aber einen anderen das auto für 1 € Angeboten und es dann jemand anderen verkauft. Nicht nur Gebote sind bindend. Auch die Angebote sind es!
 
@kemo159: Ja, der Verkäufer hat jetzt gehofft wenn er dem Bieter erzählt er würde ausserhalb 4200€ bekommen, dass der Bieter jetzt sagt: Ich nehms für 4300€. Aber man kann sich damit offensichtlich auch anscheissen :D.
 
@kemo159: Ich hätte auch gesagt, dass das Auto einen Totalschaden hat. So nach dem Motto: stand auf der straße und nen Bagger is rein gefahren. Auktion muss abgebrochen werden.
Wenn der andere Bieter immer noch mitgegangen wäre, einfach einen kumpel anschreiben, dass es auf 5.000 Bietet, so wird es kein anderer mehr haben wollen.
 
@kemo159: alternativ, hätte es auch ein "Freund" auf eBay kaufen können und der hätte einen Rücktritt eingewilligt... (auch wenn das sicher ne "Grauzone" ist).
 
@baeri: Ja das funktioniert sehr gut. Man braucht nur noch die Einstellgebühr zahlen und bekommt die Provision zurück.
 
@baeri: Ich habe neulich im Test gelesen, dass dieses "mein Freund bietet mit" nicht nur eine Grauzone ist, sondern ganz klar Betrug und damit strafbar. Kann sogar mit Gefängnis bestraft werden...
Habe den Artikel gefunden, den letzten Satz habe ich erfunden, sorry. Der Rest stimmt aber. (Oberlandesgericht Frankfurt/Main, Az. 12 U 51/13)
 
@mostie: ich versteh ja das es nicht erwünscht ist (und ich weiß auch das es "betrug" ist) aber ich verstehe nicht ganz, das es nicht "legetim" ist!

es ist doch "meine" Sache... bei nen richtigen Auktionshaus kann auch "JEDER" mitbieten... und Schaden tu ich theoretisch niemanden...
Praktisch gesehen entscheidet derjenige der bietet wie viel er bietet!
 
@baeri: Nope. Der Preis wird künstlich in die Höhe getrieben, und das ist Betrug. Habe da letzte Woche auch einen Artikel zu gelesen. Der Verkäufer musste Schadensersatz an einen Bieter zahlen. Nach Abschluss der Zivil Sache steht ihm und seinem Freund jetzt noch ein Strafverfahren ins Haus. Da sind bis zu 5 Jahre Knast drin.
 
@baeri: Die Einstellung des Objekts bei Ebay bedeutet die Bereitschaft, einen (Ver)Kaufvertrag eingehen zu wollen. Das ganze nach bzw. in Rahmenbedingungen von Ebay, denen man zugestimmt hat und nur durch die ebenfalls abgegebene Zustimmung von Ebay, die Möglichkeit eingeräumt bekommt, sich dort im Rahmen der Vorgaben auszutoben. Letzten Endes glaubt dir also Ebay, das du zusagst, dich korrekt / den akzeptierten Regeln entsprechend verhalten zu wollen. Sie glauben dir, das du ernsthafte Verkaufsabsichten hast.
Änderst du einseitig was daran, meinst das zu dürfen, vor allem per Ebay nicht erneut um Akzeptanz dieser deiner neuen Vertragsbedingungen zu bitten, ist das nichtmehr legitim. Du entziehst im Grunde deiner Ebaymitgliedschaft den rechtlichen Boden, sowie deinem Verkaufsangebot die Bestandsberechtigung oder eben den Teppich unter den Füßen, wenn du umschwenkst auf: Ich fake nurnoch (m)eine Bereitschaft der Akzeptanz eines Geld gegen Ware Austausches, in Wahrheit bin ich nurnoch am genauen Gegenteil interessiert.
Das wäre schließlich der Fall, bei einer: Kumpel wills ansich garnicht haben, aber bietet dir zuliebe den höchsten Preis .. Konstellation.

Man könnte auch sagen: wer sich freiwillig in Vertragsbruchgefahr begibt, kommt eben manchmal finanziell darin um... bzw. wird vom Gericht an den NUR bei und mit Ebay bzw. dort aktiven Kunden geltenden Vertrag "erinnert".
Das da viele, sehr viele Leute oft genug deftige Erinnerungslücken haben bzw. plötzlich kriegen, beim sich dran erinnern (sollen), was sie eigentlich laut geschlossenem Vertrag NUR dürfen und das der Rest Wunschdenken und (Fehl)Interpretation bzw. illegal hinzugefügte Vertragsbestandteile sind, passiert sicher jeden Tag hunderte wenn nicht tausende Male.
Welche Wege es gibt, nicht von diesem Wunschdenken, das dieser "neue" Vertrag gefälligst gültig sei, lassen zu müssen, wie sehr daran festgehalten werden möchte, sieht man hier auch an den div. "Tips", wie man sich durch und vorbei mogeln kann / könnte.

Und nicht zuletzt: wer Ebaygebühren sparen möchte, oder sogar meint, sowas wie seine Chancen zu vergrößern, per mit nem popligen 1 oder 2 oder 3 Euro Angebot startend und das ganze, obwohl es was wirklich wertvolles ist, was da verkauft werden soll..
Wer sich das ganze also schönredet per: ach das wird sicher hochgehen im Preis....tja..der erlebt eben auch mal, das vorher, auf ne gewisse Art, 13 grade sein lassen wollen, hintennach bitterbös schief gehen kann.

Ich hab noch nie was verkauft bei Ebay und der letzte Kauf ist Jahre her.
 
@baeri: In einem richtigen Auktionshaus dürfen sicher nicht Leute mitbieten, die mit dem Verkäufer in Verbindung stehen, wenn sie nicht die ernste Absicht haben, das Angebotene wirklich zu kaufen. Das ist doch genauso Betrug. Mal abgesehen davon ist eBay ein richtiges Auktionshaus, nur eben im Internet. Und wie in jedem Auktionshaus kann der Anbieter nicht einfach das Angebot zurückziehen, wenn ihm die Gebote nicht gefallen oder er muss eben einen Mindestpreis festsetzen.
 
@DerTigga: Ich musste deinen Post mehrmals lesen um irgendwas zu verstehen.
 
@DerTigga: ich fände es sogar Fair selbst mitbieten zu dürfen!

klar wäre es, für den Käufer "schöner", wenn man von Anfang an einen "startpreis" hat... aber wieso darf ich nicht das was das teil mir wert ist dazubieten?

=> ich treibe den Preis nicht in die höhe, das macht immer noch der der das Teil kauft...

... aber bevor ihr jetzt wieder über mich Urteilt, ich halte nicht viel von solchen Auktionen, ich selbst meide Steigerungen und selbst etwas Versteigern tu ich auch nicht,... ich habe lediglich etwas in Frage gestellt (um auch mal eine andere Meinung zu hören / ohne diese zu verurteilen) <- evtl. auch deshalb um nen vernünftigen blick dafür zu bekommen...
noch hab ich nicht begriffen, warum ich mir nicht theoretisch sogar selbst ersteigern darf -> hab schon n auto verkauft... und ich hab z.B. zum einen Käufer gesagt "für 3000€ behalt ichs lieber!"
 
@baeri: Deine Argumente sind Fail. Mit einer Auktion will man seine Sachen verkaufen. Worin soll der Sinn bestehen, mitzubieten??? Den Startpreis kann jeder selber einstellen. DerTigga hat es gut erklärt. Die Leute spielen gerne auf Risiko, also für 1 Euro rein, und nebenbei dann auch noch Gebühren sparen. Dein Argument von weiter unten bezüglich Gebühren senken: Niemand ist Verpflichtet, über eBay zu verkaufen. Gerade für Autos gibt es so viele andere Plattformen. Selbiges gillt auch für viele andere Artikel. Aber die Leute sind einfach zu bequem sich mal umzuschauen, plus die Raffgier weil man bei eBay angeblich den grössten Gewinn erzielt. Stimmt aber nicht. Ich verkaufe meine PC Hardware z.b. in Foren und erziele dabei die gleichen Preise wie die Sachen auch bei Auktionen weggehen, nur mit dem Unterschied, dass ich keine Gebühren zahle und somit letztlich mehr verdiene. Und ein schöner Nebeneffekt dabei ist, das ich da noch nie Trouble hatte weil sich in den Foren nur Leute vom Fach rum treiben, während sich bei Ebay eine menge Amatuere tummeln. Da wird dann bei mir eine Sockel A CPU gekauft und versucht, sie in einen Sockel 775 zustecken. Pins treffen auf Pins, der Tod der CPU, vor allem, wenn man dann noch mit einem Gummi Hammer nach hilft. Dank PayPal Käuferschutz hat der Käufer auch noch sein Geld zurück bekommen.
 
@Akkon31/41: wann hab ich was von "Gebühren" senken erzählt?

okay der ausdruck "Mitbieten" ist komisch... aber vom Prinzip mach ich das ja mit meinen "Startpreis"...
In so viele Läden bekommst du -> wenn wir schon beim Autokauf sind, ein Auto für 157€ angeboten... und wenn du beim Händler bist, Zahlt sogar noch für dinge die man garnicht nicht haben kann (z.B. Auslieferungsgebühr) <- somit steht der Aktionist dem normalen Wettbewerb gegenüber...

aber wenn du schon so "Provokativ" mit "Gebühren" anfängst -> Das was eBay und PayPal an gebühren dazuverdient (ohne jetzt den Startpreis zu berücksichtigen, weil mir das egal ist) ist obendrein eine "Frechheit"...

wie gesagt => ich bin kein "Gegner" dem ganzen, ich stell nur so manches in Frage... Gerne lass ich mich überzeugen <- aber Billige Gegenargumente von Argumenten die ich nie gebracht hab (z.B. Gebühreneinsparung) Zeigt nur das hier "getrollt" wird (so sagt man das jetzt im 21. Jahrhundert)!!!
 
@baeri: Das mit den Gebühren: Sorry. Habe dich verwechselt. Aber letztlich kritisierst du die Gebühren jetzt doch und daher noch einmal: Niemand wird dazu gezwungen, bei eBay zuverkaufen. Es gibt genug andere Plattformen. Zur Not tut es auch die gute alte Anzeige in der Tageszeitung.

Wenn mein Auto min. 6000 Euro Wert ist, dann stellt man es eben für 6000 rein und kann hoffen, dass hoch geboten wird. Dieses ein Euro eingestelle ist nur Glücksspiel und geht oft nach hinten los. Dann über andere Acounts den Preis künstlich nach oben treiben ist Betrug.
 
@Akkon31/41: Ich geb dir ja recht...

Aber wie gesagt, bei Aktuellen vergleich gibt es ja schon neue Autos für (sagen wir mal) 8000€ ... wenn ich jetzt mein Auto für 8000€ einstelle (weil das mein "Mindestbetrag" ist) verliert das Auto an Beachtung... Wenn ich jetzt mein Auto aber für 5000€ (ich sag ja nich, das 1€ sinnvoll ist) einstelle, das bekomme ich Interessenten... und da mein Auto von Ausstattung und Qualität überzeugen kann erreiche ich meine 8000€ "locker"... stell ichs aber gleich so ein, ist es unwahrscheinlicher (bzw. der Effektiv erzielte Betrag geringer)...
-> ob man da selbst hoch pushen muss ist Fraglich, aber es gibt ja "momente" bei denen es ungünstig ist, und man evtl. ja dann doch nicht verkaufen möchte! <- ich versteh ja (schon von Anfang an, das es für den Käufer nicht "ideal" ist aber wenn es um x1000€ geht)

ein anderes Beispiel wäre, man will sein Auto verkaufen und bekommt es nicht los... dann stellt man es auf Ebay ein (sagen wir 5000€) und Plötzlich kommt ein bekannter und sagt, hey ich hab dein Auto auf eBay gesehen,... du machst da nen Fehler,... das ist viel mehr wert (mit der Beschreibung läuft das aber nich)...
 
@kemo159: also dies hab ich im fernsehen gesehen: eine familie hat ein 2familienhaus auf ebay für 2,50€ ersteigert. die frau des bieters sagte noch höhnisch: "tja, da hat er (der verkäufer) halt zu hoch gepokert". daß dem anbieter ein schaden entstanden ist, der sein leben ruinieren kann, kümmerte die beiden bieter nicht. leider weiß ich nicht, wie der fall ausgegangen ist.

ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber ein auto für 1€ und ein haus für 2,50€ halte ich für widrig, da die geldsumme keinesfalls dem wert entspricht. hätte das gericht gesagt, die zu bietende geldmenge müßte mind. 50% vom wert betragen, würde ich nix sagen. aber durch das neue urteil des bgh wird anbietern, die vergessen, den wert des objekts dementsprechend einzustellen auf onlineplattformen, das recht verwehrt, sich auf einen irrtum zu berufen. und jeder klar denkende mensch wird mir zusprechen, daß man ein auto nicht für 1€ ersteigern kann! ich finde das nicht richtig.

jetzt wurde naturlich ein präzedenzfall geschaffen, der solche ungeheuerlichkeiten erst erlauben. ich finde es unerhört!
 
@stereodolby: Das ist doch absolut falsch. Kemo159 hat es doch geschrieben: Der Verkäufer hat die Auktion beendet weil er das Auto bereits anderweitig verkauft hat. Das verstösst aber gegen die AGBs von eBay. Und diesen hat der Verkäufer nun einmal zugestimmt. Er kann froh sein, dass er kein Strafverfahren an den Hals bekommt. Denn wenn der Verkauf an den anderen schon komplett abgewickelt war bevor er die Auktion abgebrochen hat, dann hat er etwas zum Verkauf angeboten, in dessen Besitz er gar nicht mehr ist. Und sowas ist Betrug. Was das von dir aufgezählte anbelangt: Irrtumer werden schon von Gerichte berücksichtigt. Da gab es kürzlich einen Fall um einen Porsche wo der Verkäufer beim Einstellen Mist gemacht hat. Der Käufer klagte und verlor.
 
@Akkon31/41: Die Sache hat nichts mit den AGB zu tun. Nach deutschem BGB ist ein Kaufvertrag zustande gekommen. Diesen hat der Anbieter zu erfüllen. Da er das Auto mittlerweile anderweitig verkauft hat, ist er zu Schadensersatz verpflichtet. Also Wert des Autos abzüglich des 1 Euros. Wann ein Kaufvertrag stattfindet und wann nicht, darauf hat eBay keinen Einfluss, dass regelt unsere deutsche Gesetzgebung.
 
@Akkon31/41: Wie bereits gesagt, die eBay AGBs sind hier scheissegal! Das deutsche Recht steht über den AGBs, und nach diesem ist der Käufer absolut im Recht.
 
@stereodolby: der Anbieter wollte nur Geld sparen, deswegen ab 1€ hätte er ab 1000 oder 2000€ angesetzt, hätte er viel mehr gebühren bezahlen müssen ,-)
 
@Sir @ndy: ich finde, genau hier sollte man ansetzen, da nicht garantiert ist, daß man sein produkt bei ebay auch verkauft bekommt. ergo: gebühren senken.
 
@stereodolby: Ich denke, in diesem Fall wäre es aber sittenwidrig, da jeder weiß, dass ein Haus in gutem Zustand niemals so wenig kosten kann. Bei dem Auto war dem Gericht das nicht klar genug.
 
@trixn86: dem Gericht war durchaus klar, wie viel so ein Auto ungefähr kosten sollte, daraus ergibt sich auch der Schadenersatz.
 
@stereodolby: wenn jemand ein Haus für 1€ einstellt, muss er auch mit der Möglichkeit rechnen, dass es eben für diesen einen Euro verkauft wird. Warum es den Käufer interessieren muss, ob dem Verkäufer ein Schaden entstanden ist, versteh ich nicht, der Minimalpreis wurde doch vom Verkäufer selbst festgelegt.
Ich habe auch schon Sachen über eBay verkauft und wenn ich nicht wollte, dass die für 1€ weggehen, hab ich das Mindestgebot entsprechend höher gesetzt (und das waren keine Häuser oder Autos). Wer das so nicht macht, kann eben Pech haben, wie das beim Pockern eben auch passieren kann, da ist der Vergleich durchaus passend.

EDIT: "durch das neue urteil des bgh wird anbietern, die vergessen, den wert des objekts dementsprechend einzustellen auf onlineplattformen, das recht verwehrt, sich auf einen irrtum zu berufen" Wie kann man, wenn man 1,00€ eintippt etwas vergessen? Der 1€ ist kein voreingestellter Standardwert, den muss man selbst eintippen. Und wenn man mit dem Erstellen des Angebots fertig ist, wird noch mal der Preis für den Artikel sowie soweit anfallenden Gebühren noch mal in einer kurzen Übersicht angezeigt. Da kann man nichts "vergessen".
 
@Link: für mich klingt das so, als würdest du dich ebenfalls skrupellos bereichern, wenn sich dir mal ne möglichkeit, wie in diesem fall bietet. dein text liest sich so.

ich bleib dabei, ich halte es für nicht richtig.
 
@stereodolby: wäre ja auch schön dämmlich ein Haus+Grundstück für 2,50€ oder ein (noch fahrendes) Auto für 1€ nicht zu nehmen. Warum sollte ich mir selbst schaden?
 
Das ist kein gutes Urteil. Und sehr schlecht für Verkäufer in Zukunft, die sich nach Beginn des Angebotes oder Auktion anders entscheiden.
 
@Cyberschlumpf: Wieso? So lange keiner geboten hat, kann man die Auktion gefahrlos stoppen.
 
@Cyberschlumpf: 'Er schickte dem Bieter sogar noch eine Nachricht. In dieser führte er aus, dass er außerhalb eBay einen Käufer gefunden habe, der ihm 4.200 Euro zahlen wolle.' Sowas ist schlecht! Tja die Verkäufer sollten mal denken!
 
@Cyberschlumpf: Ist mir auch schon passiert, Ware ersteigert und bezahlt, aber nicht geliefert bekommen, da hat sich der Verkäufer wohl auch anderweitig entschieden was ;)
 
@Cyberschlumpf: Die Richter haben doch Recht. Es war das Risiko des Verkäufers erstens den Wagen für 1 Euro reinzustellen, zweitens keinen versteckten Mindestpreis (http://pages.ebay.de/help/sell/reserve.html) festzulegen (kostet 19,99), unter der der Wagen trotz 555,55€ Gebot nicht verkauft werden kann. Dann hätte der Bieter auch keinen Beweis gehabt, dass sein Gebot ausreichend gewesen wäre. So hat der Verkäufer eben an der falschen Stelle gespart und hat dafür jetzt die Rechnung serviert bekommen.
 
@Cyberschlumpf: Wer was bei ebay reinstellt muss sich bewusst sein, dass es damit bindend ist, sobald geboten wurde. Selbst Schuld vom VK also
 
@Cyberschlumpf: ein gutes Urteil, wenn ich mich recht entsinne, gabs sogar schon mal so einen ähnlichen. Sonst wurden sich viele Verkäufer öfters anders entscheiden, wenn die Gebote nicht hoch genug sind.
 
@Cyberschlumpf: ich finde das urteil sehr gut

Wer was auf ebay einstellt muss sich mit der Konsequenzen bewusst sein, genauso wie es bei abgabe eines gebots ist.
 
Wurde sie abgebrochen oder frühzeitig beendet? Wenn abgebrochen ist dieses urteil ein unding, somit wäre jedes Geschäft trotz Abbruch rechtend (z.B. Preisfehler in Onlineshops - Bestellung dürfte nicht mehr stroniert werden) - Wenn frühzeitig beendet: tja selber schuld - das bedeutet man ist mit dem aktuellen gebot zufrieden und geht mit dem Höchstbieter einen Kaufvertrag ein...
 
@blisss: Die Auktion wurde abgebrochen weil der Verkäufer seine Ware wo anders verkauft hat. Da es hier um eine Auktion geht, hat es absolut nichts mit Preisfehlern oder ähnliches zu tun. Auch können Auktionen weiterhin ohne große Gefahr für den Verkäufer abgebrochen werden z. B. wenn die Ware im Verlauf der Auktion geklaut, beschädigt oder ähnliches wird. Natürlich auch solange noch keiner ein Gebot abgegeben hat. Was aber weiterhin gilt: als Verkäufer kann ich die Auktion nicht einfach so abbrechen wenn mir der erreichte Preis nicht passt oder ich die Ware einfach wo anders verkauft habe.
 
@terminated: Das ist doch Unsinn. Warum darf ein Händler einen Kaufvertrag aus nicht genannten Gründen stornieren, ein Privatmann jedoch nicht?
 
@blisss: Hast du auch ein Beispiel wo ein !RECHTSGÜLTIG! geschlossener Vertrag ohne Angaben von Gründen storniert wurde?
 
@terminated: Habe es schon erlebt dass ich was beim Händler bei ebay gekauft habe. Auktion beendet, geld überwiesen, eine Woche später sagte er, sein Zulieferer kann nicht liefern. Auktion wurde Rückabgewickelt, habe mein Geld wieder bekommen und das wars. Hätte ich ihn auch verklagen sollen oder was?
 
@blisss: Sollen nicht unbedingt, aber du hättest sicherlich auf die Erfüllung des Vertrags bestehen können. In wie weit das im einzelnen Fall sinnvoll ist steht natürlich auf einem anderen Blatt.
 
@blisss: Wenn du darauf eingehst den Vertrag zu kündigen ist das doch dein Problem. Du hättest drauf bestehen können das er den Vertrag erfüllt oder Schadensersatz leistet.
 
@terminated: rechtlich wird es aber noch nicht richtig geklärt sein, ich biete für eine Ware. Selbst wenn sie vor Auslieferung gestohlen wird weil ich Ersatz haben.
 
"Entsprechend hoch war nach Ansicht des eBay-Nutzers der Schaden, der ihm durch das Verhalten des Anbieters entstanden sei." kann mir einer erklären wie so etwas funktioniert? Ich sehe da keinen Schaden. Fall da doch einer wäre schuldet meiner Meinung nach der Geschädigte dem Schädiger einen Schaden.
 
@BadMax: Dem Käufer steht für 1€ das Auto zu. Kann der Verkaufer das Auto nicht liefern, hat er einen Ausgleich zu zahlen, damit der Käufer für 1€ woanders das Auto erwerben kann.

Der Schaden ist das nicht vorhandene Auto.
 
@BadMax: Er war Höchstbietender. Er hat aber keine Ware erhalten, also Schaden = Wert des (nicht erhaltenen) Autos.
 
@BadMax: Der Verkäufer hat ein Produkt eingestellt und als Mindestpreis dafür einen Euro angegeben. Der Käufer ist auf das Angebot eingegangen und hat gesagt: "ich zahle den Mindestpreis" -> Vertragsabschluss. Dem Käufer steht also das Auto zu, der Verkäufer kann aber nicht liefern und hat scheinbar auch sämtliche Klauseln wie "zwischenzeitlicher Verkauf vorbehalten usw." vergessen (falls die überhaupt Gültigkeit hätten -> der Schaden ist also der Preis den der Käufer nun aufbringen muss um doch noch an das Auto zu kommen (aber bei einem anderen Händler).
 
@BadMax: Ganz einfach. Er hätte theoretisch das Auto für 1Ero bekommen können im günstigsten Fall. Hat er aber nicht da der Anbieter das AUto anderweitig veräußert hat. Somit geht das Gericht nach der Schwakkeliste wieviel das Auto noch wert gewesen währe, eben halt besagte 5250 Euro. Ein Euro hätte er gezahlt und ein AUto im Wert von 5250 Euro bekommen, also schuldet der Verkäufer im Theoretisch, und nach dem Urteil auch Theopraktisch, 5249 Euro.
 
@BadMax: Tja, Du siehst keinen Schade, der gesunde Menschenverstand auch nicht..... doch ein Jurist schon ;)
 
@tomsan: bist du sicher, dass dieser Menschenverstand gesund ist? Dem Käufer entsteht eindeutig ein Schaden, da er jetzt für ein gleichwertiges Auto 5249€ mehr zahlen muss. Da muss man kein Jurist sein um das zu sehen.
 
@Link: Naja, also der Käufer hat ein Schnäppchen gemacht... und dafür hat er nun wirklich einen Schaden? Warum nun genau "muss" er ein Auto für 5300 kaufen? Egal... hat ja nun Recht bekommen.
 
@tomsan: siehe meine Antwort an BadMax.
 
@Link: Er hatte das Auto davor nicht und danach auch nicht. Alles was der verloren hat ist Zeit!
 
@BadMax: nein, nach dem Kauf wäre sein gesamter Besitz 5249€ mehr wert. Kommt der Kauf nicht zustande, ist das eben nicht der Fall und damit ist das für ihn ein Schaden.
 
Sicher Super für Käufer. Man kann es jetzt sogar als Strategie nutzen. 1€ bei vielen Auktionen Bieten, und auf Abbruch hoffen und verklagen. Eine Spaßbieter Bestrafung würde ich mir mal von seitens Ebay Wünschen (musste letztens ein Handy 4x Versteigern).
 
@MR.SAMY: Naja gewinnt der Spaßbieter die Auktion, kommt somit ein gültiger Vertrag zustande, den er auch nicht wegen des Scherzes anfechten kann. Habe keine Probleme mit solchen Leuten
 
@wertzuiop123: Wegen 10€ zum Anwalt laufen bringt nicht viel. Aber wenn jemand überhaut nicht Reagiert (Nichtmal Kaufabwicklung...), finde ich sollte man eine schlechte Bewertung Beantragen können. Wenn ein Käufer mal falsch gekauft hat und es gleich nach Auktionsende mitteilt, habe ich kein Problem es zu Stornieren. Aber keine Reaktion finde ich frech und sollte bestraft werden.
 
@MR.SAMY: genau, selbiges problem hab ich auch grad wieder ...
wenn jemand sich verklickt oder was-weiss-ich hat, sollte er wenigstens dazu stehen
 
@MR.SAMY: Kann ich zustimmen, hab mal ne ps3 versteigert. 1. Auktion: "hab woanders mitgeboten und kann nicht zahlen", 2. Auktion: keine reaktion des Käufers, 3. Auktion verkauft, aber Terror gemacht weil kein HDMI Kabel dabei war (welches auch nicht zum Lieferumfang gehört). Seit dem nutze ich ebay nicht mehr zum Verkauf das ist mir einfach zu doof geworden....
 
@blisss: ebay ist nur dafür gut, wenn man Ersatzteile kaufen oder verkaufen will. Oft geht bei ebay immer etwas schief. Deshalb kaufe ich da auch nicht viel.
 
@blisss: Hatte ebay auch gefragt was mit dem passiert der jetzt nicht zahlt. Die sagen dazu nicht viel, erwähnen aber, das sie was machen. Gab wohl ne Ermahnung. Fand ich aber zu wenig.
 
@mulatte: dann musst du(!) selbst tätig werden, ebay interessiert das einen feuchten dreck...warum auch?
 
@0711: Der hat sich nicht an ebay-Regeln gehalten. ZB Account sperren. Ist ebays Aufgabe.
 
@mulatte: wenn sie ein Interesse daran haben den account zu sperren, haben sie aber nicht solange der negative einfluss nicht die für ebay positiven Eigenschaften übertrifft...und wegen sowas kann ich seitens ebay kein gesteigertes Interesse sehen das zu machen.

Dass da aber für dich dein recht gewahrt bleibt, da musste selbst aktiv werden
 
Finde das total ungerechtfertigt und überzogen. Immerhin hat ein Bieter auf eBay auch die Möglichkeit sein Gebot zurück zu ziehen...in dem Fall zwingt auch niemand den Bieter den Artikel zu kaufen, weil er evtl. der Höchstbietende geblieben wäre bei Auktionsende!
 
@bigspid: bitte mal die Bedienungen für das zurückziehen eines Gebotes durchlesen...nur weil es nicht geahndet wird,heißt es nicht,dass es rehtens ist - anders gesagt: wo kein Kläger,da kein richter....
 
@slashi: Ja das stimmt natürlich, mein Fehler^^
eBay-AGB ist nicht gleich das Gesetz.

Theoretisch kann man also rechtlich einen Bieter belangen, wenn er sein Gebot zurück gezogen hat.
 
Da war der verkäufer wohl an der falschen stelle zu ehrlich oder zu gierig-warum hat der Depp gesagt,für wie viel er es verkauft hat-hat er gehofft mehr zu bekommen?...verständlich,dass der Verkäufer dann so reagiert-find es aber über trieben davon zu sprechen,dass ihm ein schaden entstanden ist..aber nun gut
 
Abbruch, beendet oder was auch immer. Setze ich was für 1€ rein muss ich damit rechnen das es auch zu diesem Preis weg geht weil nur einer bietet. Für was gibts Startgebote!

Die Einführung des "Mindestpreis nicht erreicht" finde ich auch ein Unding. Man bietet auf was und dann war das ganze umsonst.
Da hat einer Wochenlang nen DVD Player drin gehabt und jedes mal "Mindestpreis nicht erreicht" obwohl das Teil bis 160 hoch ging.
Andere bekamen immer so 160-180 und ich hatte das Glück ihn für 100 bei Kleinanzeigen zu bekommen.
Versteh nicht was manche für Vorstellungen haben.
 
@Paradise: Ja, "Mindestpreis nicht erreicht" ist eine ziemliche Sauerei und sollte komplett durch ein entsprechendes Startgebot ersetzt werden. Ansonsten verschwendet man nur unnötig die Zeit der Bieter.
 
Zählt das auch, wenn der Bieter das Gebot streicht UND DANN abbricht?
 
@iFroyo: dann besteht von beiden seiten kein Interesse mehr, also nein (sofern keine anderen gebote existieren)

Einseitig das Angebot abbrechen oder das gebot zurückziehen ist rechtlich immer ein Risiko
 
@0711: Nein, ich meine damit, dass bei mir oft wenn der Preis zu niedrig war einfach vom Verkäufer das Gebot gestrichen und anschließend beendet wurde.
Sollte man da trotzdem Anspruch auf das Teil haben, werde ich in Zukunft darauf achten
 
@iFroyo: Achso, ja in dem fall hättest du Anspruch darauf...allerdings dürfte in vielen fällen ein Rechtsstreit nicht auszuschließen sein.
 
@iFroyo: Nach deutschen Recht kam mit deinem Gebot (wie ja nun bestätugt wurde) bereits ein Kaufvetrag zu Stande, der nicht einseitig (druch Streichung und dann Abbruch durch den Verkäufer) aufgehoben werden kann.

Das Urteil das hier bestätigt wurde wird einige Verkäufer auf eBay in den Ruin treiben, und das vollkommen zu Recht :)
 
Und genau deswegen sollte man immer einen Bekannten (über)bieten lassen, bevor Auktionen abgebrochen werden.
 
Das ist doch eine Verkaufsplattform. Wenn die anbietet die Auktion abzubrechen dann geht man doch normalerweise davon aus, das man danach keine Probleme bekommt. Warum muß sich der Verkäufer der abbricht mit Gerichten rumschlagen. Das hätte ebay machen müssen, weil die diese Möglichkeit einräumen und damit auch mit solchen Konsequenzen leben müssen.
Man nutzt ein System mit seinen Möglichkeiten, zahlt dafür Geld an den Systembetreiber und bekommt als Belohnung ein Urteil zum zahlen von Schadensersatz. Ist unlogisch und nicht nachvollziehbar.
 
@mulatte: eBay hat das Ganze auch schön dokumentiert und wenn man sich daran hält kann einen auch nichts passieren. Wenn man deren Regeln aber ignoriert kann man es auch mal mit Juristen zu tun bekommen.
http://pages.ebay.de/help/sell/end_early.html#reasons
 
@Johnny Cache: nein, das sind nur die Fälle, bei denen eBay es als OK ansieht, dass man die Auktion vorzeitig beendet. Das muss nicht mit den gesetzlichen Bestimmungen für Auktionen übereinstimmen.
 
@Link: Und was wäre dem Guten passiert wenn er sich dran gehalten hätte? Genau, nichts.
 
@Johnny Cache: in dem Fall ja, ich meine nur dass es auch Fälle geben kann, in denen eBay meint, es wäre OK die Auktion abzubrechen, der Gesetzgeber aber nicht bzw. zumindest Schadenersatz für den Käufer immer noch drin ist.
 
@Link: Gut möglich daß sich so ein Fall konstruieren läßt, aber die Richtlinien von eBay decken sicher schon mal 99% aller möglichen und vor allem üblichen Fälle ab.
 
@Johnny Cache: ich wollte es nur mal anmerken, dass AGB nicht zwingend identisch mit Gesetzen sein müssen. Mehr nicht.
 
@mulatte: Das ganze Problem des Verkäufers war die Nachricht das er das Auto woanders verkauft hat. Man kann Auktionen, auch mit Geboten, problemlos abbrechen wenn Gründe vorliegen. Das Prüft keiner wenn man angibt das die angebotene Ware kaputt gegangen ist.
 
@picasso22: je nach bieter und wert kann es schon zu einer Prüfung kommen....
 
Er war ehrlich und wurde dafür bestraft. Also nächstes mal lügen/betrügen. Prima.
 
@Freudian: Du hast eine interessante Ansicht von Ehrlichkeit wenn das schon die Grundregeln des Handeln ausschließt. Wäre er ehrlich gewesen hätte er das Fahrzeug gar nicht erst anderweitig veräußert und den Kunden bei eBay einen Schaden zugefügt.
 
@Johnny Cache:
Kann ich nur zurück geben.
Er war ehrlich bei der Angabe des Grundes, wenn er insgesamt unehrlich gewesen wäre, hätte er da gelogen. Dass er ein paar Stunden nach dem Einstellen der Auktion das Auto doch noch so verkaufen konnte, kann jedem mal passieren, deswegen kann man Auktionen auch nicht mehr am letzten Tag abbrechen um Missbrauch vorzubeugen. Wenn es Tage gewesen wären, wäre das was anderes gewesen, aber Stunden? Alles klar... Also ist Lügen besser.
Aber danke dass du mich nochmal bestätigt hast. Kein Wunder dass unsere Gesellschaft so verlogen ist.
 
@Freudian: ´die gründe waren aber nicht legitim, genauso wie vorgeschobenen gründe/lügen rechtlich natürlich genausowenig bestand hätten.

Die leute sollten sich halt mal bewusst sein was sie tun....sind sie aber eben oft nicht (wie hier ebay Auktion mit geboten abbrechen)
 
@0711:
Wie ich schon gesagt habe, Fehler macht jeder mal und er wäre besser dran gewesen wenn er gelogen hätte. Das ist doch das schlimme.
Das sagt doch schon alles.

Was meinst du denn was dieses Urteil nun bringt? Dass das keiner mehr macht? Oder eher dass jeder nun lügt?
Hirnlos ist das.
 
@Freudian: der Bieter hätte aber hier bestimmt das Recht gehabt Beweise zu verlangen. Sollte er keine bekommen, könnte er genauso klagen und hätte genauso Recht bekommen.
 
@Freudian: Auch bei einer entsprechenden lüge hätte der bieter die Möglichkeit gehabt dem nachzugehen und einen "Beweis" zu fordern. So oder so kann es schief gehen (und es ist ja nicht mal wirklich ersichtlich ob die aussage denn tatsächlich der Wahrheit entspricht)

Das urteil bringt vor allem eins, Sicherheit beim bieten und mehr Verpflichtung für Verkäufer (was ich gut finde). Etwaige Rechtsstreitigkeiten diesbezüglich werden auch deutlich verkürzt weil jetzt ein belastbares urteil steht
 
@0711: Was muss man denn als Grund angeben? "Der Artikel steht nicht mehr zum Verkauf". Das ist alles. Das was er gesagt hat war FREIWILLIG! Selbst wenn, Unfall hätte nicht sein müssen. Einfach nur etwas defekt, und somit muss erst neuer Wert bestimmt werden, oder das Auto wird wegen privaten Problemen doch noch benötigt, oder sonstwas. Das kann man einfach "beweisen".
Dass er wegen so einem Bullshit geklagt hat, zeigt ja sowieso, dass das jemand ist, der nicht ganz dicht ist. Seinen Einsatz hätte er maximal ersetzt bekommen sollen, und selbst das wäre schon idiotisch, weil er es nicht wirklich verloren hat. Scheißegal ob er recht bekommen hat oder nicht. Ich meine wenn er auch geklagt hätte, wenn er gesagt hätte dass das Auto doch gebraucht wird weil das Auto vom Vater plötzlich im Eimer ist und er sich kein neues leisten kann, dann sollte man ihn mal selbst überprüfen lassen. So ein Subjekt nutzt mit Sicherheit jede Lücke und Hintertür skrupellos aus. Nichtmal als Nachbarn will ich sowas haben.
 
@Link: Siehe meine Antwort an 0711.
 
@Freudian: Ja und genau eine derartige aussage löst den anbieter nicht von seinen pflichten. Private Probleme etc pp sind auch alle keine gründe...genausowenig muss sich ein potentieller bieter auf "steht nicht mehr zum verkauf" einlassen. So ist das nunmal, egal wie viele varianten du durchprobieren magst.
Einzige variante ist wenn sich der angebotene Artikel substanziell verschlechtert hat (Unfall/Kaputt) aber auch das muss der anbieter im Zweifelsfall nachweisen wenn der potentielle Käufer klagt.

Mag sein dass es unter gewissen umständen moralisch verwerflich ist was er gemacht hat, im recht ist er trotzdem und schlimm finde ich das auch nicht wies gelaufen ist. Der anbieter hat sich auf die agb`s von ebay eingelassen...einfach Pech, wer nicht vor hat das Auto bei ebay zu verkaufen soll es dort nicht anbieten.
 
@Freudian: siehe Antwort von 7011, dem gibts eigentlich nichts hinzuzufügen, außer vielleicht, dass man sich die Folgen denken kann, wenn der Verkäufer Recht bekommen hätte: dann stehen plötzlich ganz viele Artikel nicht mehr zum Verkauf, weil den Verkäufern der Preis nicht passt.
 
@0711:
Wie ich schon gesagt habe und ich hasse es mich zu wiederholen. Man muss keinen Grund angeben. Man kann die Auktion abbrechen. Das ist nunmal eine Möglichkeit. Nach ein paar Stunden abbrechen ist nicht problematisch. Kurz vor dem Ende ist problematisch, aber auch da nicht wenn ein Mindestpreis eingestellt wurde.

Er hat einen Grund angeben, den er nicht angeben musste. Er war somit ehrlich. Dafür wurde er verbrummt. Nur dafür. Es ist kein Schaden entstanden. Er hatte keine Pflicht, weil nichts erstanden wurde. Wenn hier vielleicht einer verklagt werden könnte dann wäre das eBay, weil die es falsch regeln.
Das ist scheinbar echt schwer zu verstehen.

Ich meine... Was ist los mit euch? Spielt ihr sowas überhaupt mal in eurer eigenen Birne nach? Da klagt einer jemanden an weil er sein 5000 Euro Auto nicht für 1 Euro nach einer kurz nach dem Einstellung abgebrochenen Auktion verkauft hat? Sagt mal... MEINE GÜTE! Wo lebt ihr denn? Da weiß ich echt was ich da vor mir habe...
 
@Link:
Habe ich auch schon erklärt. Warum muss ich mich so oft wiederholen? Lernt mal zu lesen!
Man kann keine Auktion am letzten Tag abbrechen! Dort finden nunmal die allermeisten Gebote statt. Außerdem verhindert ein Mindestpreis sowas zusätzlich.
 
@Freudian: "Wenn hier vielleicht einer verklagt werden könnte dann wäre das eBay, weil die es falsch regeln." Die Regeln von eBay entsprechen hier offenbar auch den gesetzlichen Bestimmungen, da sonst das Urteil anders ausgefallen wäre.
 
@Freudian: nö er wurde verbrummt für das abbrechen und weil sich der bieter auf sein recht berufen hat. Dass da ein grund angegeben wurde oder nicht ist rechtlich soweit ich das überblicke völlig irrelevant.

Ich lebe in unserem Rechtssystem nach dem sich der Anbieter u.a. beim einstellen bei eBay zu gewissen dingen verpflichtet...durch einen Abbruch der Auktion kommt er da im Zweifelsfall nicht einfach so raus und genau das ist hier passiert.

Ich bin da z.B. auch mal ins Fettnäpchen getreten und habe vermeintlich ein Snowboard weit unter Wert verkaufen (müssen) weil ich kein Bock auf einen Rechtsstreit hatte bei dem ich wohl verloren hätte wie der Anbieter hier. Hier ist es jetzt zwar ein extremerer Fall (ich hab wenigstens 1/3 des Wertes bekommen) aber im Grunde dasselbe...Lehrgeld gezahlt, so ist das im Leben.
 
@Freudian: Ich beglückwünsche die Gerichte, vor allem die unteren Ebenen, für den genialen Zug die Revision zuzulassen. Somit hat es sich erübrigt das man sochen Komikern auch noch Strafe wegen Dummdreistigkeit aufbrummen müsste. Der Weg durch alle Instanzen war bestimmt nicht kostenlos und sollte dann Strafe genug sein.
 
Der Schaden beträgt genau 555.55€. Mehr hätte der Bieter ja nicht zahlen wollen. Von der Sache her ein richtiges Urteil, was den zugesprochenen Schadensersatz angeht absolutes Fehlurteil, zumal der "anderweitige Verkauf" nur 4.200€ einbrachte. Woraus sich nun die 5.249€ rrgeben erschließt sich mir nicht schlüssig und würde ich als Fantasiebetrag abstempeln.
 
@Memfis: Das Auto, was dem Bieter zusteht, da er es für einen 1€ ersteigert hat, hat einen Zeitwert von 5250€. D.h. der Verkäufer muss ihm das Auto übereignen oder einen gleichwertigen Ersatz ("Bargeld") bieten. Und der Käufer muss natürlich seinen Euro zahlen, deshalb nur 5249 und nicht 5250€. ;)
 
@Klaus-Bärbel: Das ist doch völliger Bullshit. Woraus wird der Zeitwert berechnet? Der Zeitwert müsste eigentlich (zumindest für die Parteien) der Wert sein, dem beide Parteien zugestimmt haben. In dem Fall ist der Wert für den Käufer 1€. 1€ = Auto. Wenn er nun aber 5250€ bekommt, hätte er gewinn gemacht und könnte sich nach seinen Wert Vorstellungen davon 5000 Autos kaufen.

Es ergibt einfach keinen Sinn. 5250€ SIND KEIN Ersatz für ein Auto, das für 1€ verkauft wurde. Entweder Auto oder 1€ Schadensersatz. Beide Parteien haben durch den zustande gekommenen Kaufvertrag bereits zugestimmt, dass der Wert von 1€ und dem Auto der selbe ist. Schließlich würde der Käufer, wenn der Verkäufer ein Rückgaberecht einrichtet auch nur 1€ zurückbekommen, wen der Käufer das Auto zurückgeben würde/möchte.

Na ja, ich weis schon, warum ich solche Plattformen meide....
 
@Laggy: Falsch. Beide Parteien haben keinen Vertrag über den Zeitwert geschlossen bzw. sich auf einen solchen geeinigt, sondern nur über einen Verkauf. Dieser Vertrag wurde, soweit das oben nachzulesen ist: zwangslos \ freiwillig miteinander geschlossen, ist also insich (wegen hinter sich lassens eines legalen Veränderungszeitraums nichtmehr anfechtbar) gültig.
Die beiderseitige Zustimmung zu diesem Vertrag umfasst nur das: Herausgabe der angebotenen und im weiteren rechtsgültig verkauften Ware gegen Lieferung des Betrages von einem einzigen Euro.
Die Zeitwertermittlung selber, laut News mithilfe von gängigen Listen (vermutlich der sog. Schwacke-Liste) erfolgte erst bzw. wurde erst nötig, als sich ein Vertragspartner nicht an seine vertraglich vereinbarten Zusagen halten wollte. Kann der Verkäufer nichtmehr liefern und basiert das auf eigenem Verschulden bzw. darauf, das er eben meinte auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen zu dürfen, enthebt ihn das nicht von seiner Lieferverpflichtung. Ob nun im Original oder in geldwertem Ersatz (aus)geliefert wird, ist dann seine Sache. Er hat seinen Part des Vertrags zu erfüllen.
 
Meines Erachtens kann der Bieter nicht darauf spekulieren, dass er das Auto - wenn die Auktion nicht vorzeitig abgebrochen wurde - für diesen einen Euro erhalten hätte. Wir wissen doch alle, dass die Bieterei erst gegen ende der Auktion wirklich losgeht. Es wäre auch höchst unwahrscheinlich, das ein Fahrzeug (in diesem Zustand) am Ende für 1 Euro unter dem virtuellen Hammer landet.
Zur Kalkulation des entstanden Schadens, sollte m.E. das vom Bieter eingegebene Höchstgebot vom Fahrzeugwert abgezogen werden, denn er war ja bereit diesen Preis zu Zahlen.
Das er bei diesem Höchstgebot das Auto am ende mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht erhalten hätte, sei mal dahingestellt. Er war halt der erste Bieter. Es hat halt niemand anderes ein Gebot abgegeben, weil die Auktion zu früh abgebrochen wurde.
 
@GreatOni:
so ist es, das ganze ist derart spekultativ. die karre wäre nie für ein eu rausgegangen.
der depp hätte aber auch schreiben können, er hat ein plötzlichen kapitalen mororschaden. der bieter hätte nie geforscht ob es nicht stimmt...
 
@GreatOni: als die Auktion vom Verkäufer vorzeitig beendet wurde lag das Höchstgebot aber nun mal bei einem Euro. Was wäre wenn interessiert niemanden.
 
@Link: Unsere Gesellschaft hat viele Beispiele, die zeigen, dass "was wäre wenn" sehr wohl jemanden interessiert. Es gibt nicht umsonst Millionen Lottospieler, oder sowas wie Unfallverhütungsvorschriften. Grundsätzlich kann man viele Regeln diesen drei Worten zuordnen.
Beispielsweise hat sich jemand Gedanken gemacht: "Was wäre wenn" .. der Verkäufer den Artikel außerhalb Ebays verkauft ...
 
@GreatOni: es war die Entscheidung des Verkäufers die Auktion vorzeitig zu beenden als der Preis bei einem Euro lag, da muss man nicht über den möglichen Endpreis bei einer normalen Angebotsdauer spekulieren. In dem Moment war er der Höchstbietende und der Wagen gehörte parktisch ihm für 1€.
 
Solche Auktionen findet man zur Zeit aber öfter, wenn man z.B. gerade bei Fahrzeugen schaut.

Da schreibt der Verkäufer, dass er es sich vorenthält, dass er die Auktion abbricht, weil er das Fahrzeug auch bei Mobile anbietet.

Da frage ich mich, ob es dann rechtens ist, wenn er es im Text schreibt.

Aber auch bei anderen Auktionen häuft es sich, dass Verkäufer plötzlich abbrechen, wenn es nicht mehr als 1-2 euro wird...
 
@andi1983: Eine solche Ansage widerspricht schon mal den AGB von eBay und was passiert wenn man es trotzdem versucht haben wir ja in genau diesem Fall erlebt.
Natürlich kann man etwas auch an mehrere Leute gleichzeitig verkaufen, aber alle die leer ausgehen haben dann einen Anspruch auf Schadenersatz.
 
das urteil ist ein skandal was bitte für ein kaufvertrag soll da zustande gekommen sein? die auktion wurde vorher seitens des verkäufers abgebrochen ein vertrag kam also mit nichten zustande erst wenn die auktion bis zum schluss gelaufen wäre, das ist sie aber nicht wäre ein vertrag zustande gekommen ergo ist dem bieter auch kein schaden endstanden denn wenn man null hat und einem null genommen wird ist der schaden richtig null darüber hinaus, ist eine vorzeitige beendigung des gebotes bei ebay agb konform sonst gäbe es diese option nicht und wieso schreiben hier viele, er hätte das auto ausserhalb ebay für 4.200 Euro verkauft??? denn ich zitiere, Er schickte dem Bieter sogar noch eine Nachricht. In dieser führte er aus, dass er außerhalb eBay einen Käufer gefunden habe, der ihm 4.200 Euro zahlen wolle. aha zahlen wolle wolle heisst nicht hat oder? wenn ich mir so einige beiträge zu diesem thema hier durchlese wird mir angst und bange was manche leute hier für ein rechtsempfinden haben.
 
@antiglobal: Offensichtlich sind drei Gerichte und eine nicht unerheblicher Teil der Leute hier der Meinung daß man aus geschlossenen Verträgen nicht einfach so aussteigen kann. Wirklich verrückt, ich weiß...
 
@antiglobal: nicht nur das Gesetz und viele hier sind dieser Meinung, auch in den AGB von eBay ist festgelegt, dass man nicht berechtigt ist die Auktion zu beenden nur weil man den Artikel woanders verkaufen möchte: http://pages.ebay.de/help/sell/end_early.html#reasons
 
Es ist zwar schon ~zwei Jahre her seitdem ich etwas über eBay verkauft habe, aber damals konnte ich nach einem abgegebenen Gebot meine Auktion nicht mehr beenden. Hat sich das etwa mittlerweile geändert?
 
@Shadow27374: Ein "Minus" für eine gestellte Frage, kann mir das bitte jemand erklären?^^
 
falsch der punkt ist der, das es eben nicht zu einem geschlossenen vertrag gekommen ist dazu hätte die auktion bis zum ende gehen müssen und ob das auto anderwertig verkauft wurde, ist dem artikel nicht zu entnehmen darüber hinaus, hat der anbieter sehr wohl das recht solange die auktion noch läuft sich es anders zu überlegen sonst würde es die option bei ebay nicht geben und deswegen ist dieses urteil für mein rechtsempfinden ein skandal.
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