Steve Ballmer: Wettbewerb im Internet ist besser als Netzneutralität

Ex-Microsoft-CEO Steve Ballmer, der mittlerweile Besitzer eines Basketball-Teams ist, hat sich zu einem aktuell vieldiskutierten IT-Thema zu Wort gemeldet: Netzneutralität. Nach Ballmers Meinung ist eine verstärkte Regulierung des Internets nicht ... mehr... Steve Ballmer, Microsoft Build, build 2013 Bildquelle: Microsoft BUILD 2013 (Roland) Microsoft, Ceo, Steve Ballmer Microsoft, Ceo, Steve Ballmer microsoft

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Wegen solchen Aussagen bin ich froh das Nadella jetzt Microsoft-Chef ist.
 
Was mich etwas wundert ist das es Leute gibt die Netzneutralität als Regulierung betrachten. Das will mir nicht in den Kopf. Wenn alles gleich ist, wird nicht reguliert. Die Natur von Information ist ja dass sie gleich ist. Wenn man daran schraubt, was er ja befürwortet, dann wird künstlich reguliert.
 
@hundefutter: Wer in das "freie Spiel der Marktkräfte" per Gesetz eingreift, zwingt die Akteure zu einem Verhalten, dass sie vielleicht gar nicht wollen. Genau das nennt sich Regulierung.
 
@rallef: Die Definition ist in diesem Fall zweischneidig. Hier geht es um die Definition von Informationen und den Zugang zu diesen. Ein ISP besitzt die Informationen nicht, er überträgt sie, stellt einen Zugang zur Verfügung. Der Unterhalt dieses Zugangs und dessen Infrastruktur ist seine "Aufgabe". Informationen ungleich zu behandeln um mehr Geld abzuzwacken geht da gar nicht. Stell dir vor die Bahn würde Direktverbindungen nur noch für Leute anbieten die rote Mützen tragen. Alle anderen müssten sich entweder bei einem Partner der Bahn eine rote Mütze kaufen oder diese direkt beziehen zusammen mit grünen Socken. Für dieses Angebot soll man dann aber Jährlich einen Betrag zahlen. Wer das nicht mach kommt trotzdem zu seinem Ziel, muss aber 3 mal umsteigen.

Ich sollte vielleicht hier aufhören zu schreiben, sonst kommen die noch auf schlechte Ideen.
 
@hundefutter: Das war doch beim Fliegen schon immer so! Eine Direkt-Verbindung kostet viel mehr als mal eben über 3 Umwege 16 mal den Flieger zu wechseln und einen vollen Tag an die Reisezeit dranzuhängen. :)
 
@Tumultus: Das ist aber ein anderes System. Infrastruktur wird einmal gebaut, dann erweitert und natürlich gewartet. Dieses System hast du bei Airlines nicht in dieser Art. Was es bei Bahn und auch Airlines gibt ist das Klassensystem. Sowas darf es bei Informationen nicht geben.
 
@hundefutter: Das liegt, würde ich sagen, an der Mentalität in den USA ;) Alles was die Regierung regeln will ist per se schlecht.
 
@Knerd: Der böse böse Obama will uns Krankenversichern und zu allem übel noch die Waffen weg nehmen...
 
@Paradise: Naja, die KV ist doch nutzlos ohne Waffen :D
 
@Knerd: Vielleicht wären die Amis ja von einer KV für angeschossene angetan :-)

Pro eingefangene Kugel gibts Rabat *lol
 
Die Republikaner haben momentan wieder ne Sau gefunden, die sie durchs Democrates-Dorf jagen können (sieht auch: "Netzneutrlität ist wie Obamacare" - wobei Obamacare natürlich Teufelswerk ist)... Das hat weder was mit Sinn und Verstand zu tun, sondern ist grad einfach nur fürs allseits beliebte Demo-Bashing gedacht...

Und natürlich springen die Geldvernichter-Reps (wie hier Ballmer) direkt auf den Zug auf
 
Internet : Netzneutralität im Netz ist besser als Steve Ballmer.
 
Diese unbedingte Marktgläubigkeit finde ich ätzend. Sicherlich ist es richtig, dass man möglichst viel dem Markt überlassen sollte, meistens funktioniert das ja auch ganz gut. Aber manchmal eben auch nicht, der Markt braucht linke und rechte Grenzen.
 
@Chiron84: der markt braucht keine grenzen. der markt reguliert sich selbst über angebot, nachfrage und preis. wenn der staat reguliert dann im interesse der großen konzerne und nicht im interesse der bevölkerung. dann ist es besser wenn er sich ganz raus hält.
selbst wenn der staat es gut meint dennoch kann er nicht vernünftig regulieren. es geht aus der natur der sache einfach nicht. man kann nicht angebot, nachfrage und preis für milliarden von menschen sekunden genau regulieren.
 
@QUAD4: Das behauptet auch keiner. Aber man kann Grenzen vorgeben was erlaubt ist und was nicht. Ein freier Markt kann zum Beispiel zu Kartellen führen, oder zu Monopolen. Es ist sinnvoll, diese aufzubrechen. Denn ein wirklich freier Markt ist aus dem gleichen Grund eine Utopie wie der real existierende Sozialismus. Menschen werden immer versuchen ihren Vorteil aus dem System zu ziehen. Und solange sie das tun, muss in den Markt regulierend eingegriffen werden.
 
@Chiron84: rofl "Ein freier Markt kann zum Beispiel zu Kartellen führen, oder zu Monopolen." rofl
grade das macht ja grade der staat. wenn die staatsgewalt in den markt eingreift dann ist das reeler sozialismus und somit keine utopie mehr.
 
@QUAD4: Ich hab besseres zu tun als jemandem, der scheinbar gar nicht verstehen will, auch noch lange zu antworten.
 
@Chiron84: genau das selbe kann ich auch zu dir sagen wenn ich mich mit dem thema nicht ausseinander setzen will.
 
@QUAD4: Seit Adam Smith hat die Wirtschaftswissenschaft enorme Fortschritte gemacht. Solltest vielleicht mal zur Bildung nutzen. ;)
 
@Chris Sedlmair: dein sogenannter "fortschritt" sind mehr monopole, dank dem eingreifen des staates in den markt. toller fortschritt.
 
Gut, dass der endlich weg ist. Solche Aussagen, oh jemine
 
@Gordon Stens: Der ist nicht wirklich weg - man hört ihn doch noch reden ;-)
 
@rallef: Solange er bei Microsoft nicht mehr redet (= das Sagen hat), ist alles gut. ;)
 
Ich mag Ballmer eigentlich sehr, aber diese Aussage ist echt schei**, ich meine spinnt der? Und vorallem, was hat Netzneutralität mit Regulierungen zu tun?
 
@Knerd: Netzneutralität ansich ist keine Regulierung, aber noch striktere Regeln seitens der FCC, wäre eine Regulierung. Und genau das, so meint Ballmer, sei eine unnötige Regulierung.

Ballmer glaubt daran, dass sich der Markt selbst genug regulieren würde. Ob man die Ansicht teilt sei mal dahingestellt, aber deswegen spinnt der doch nicht.

Ob Ballmer alle Latten am Zaun hat, war schon früher bei manchen Auftritten fraglich. Aber diesem Tweet sieht man eher den Geschäftsmann in Ballmer an.
 
@crmsnrzl: Ja der Markt und wem es nutzt..

Regulieren tut sich irgendwie alles, siehe Lehmann..

Warum wurde denn dann damals nach Obama und staatlicher Hilfe gerufen?

Wäre Ballmer ein Lehmann statt ein MS "Brother" gewesen? Wäre er still gewesen?

Ausserdem ist das Internet kein Eigentum.. schon garnicht von Ballmer..
Manche glauben immer noch an eine Automatik-Kausalkette zwischen Kontostand und Informationshoheit... oder warum erfahren 'gute' Kunden der Banken gewisse Sachen wesentlich früher ? (ist das Marktregulierung?)

Am Ende steht für alle: Von der Erde bist du genommen und zu ihr wirst du zurückkehren...

Der Markt regelt garnichts.... Menschen tun es und die sind bestechlich
 
@tommit: die meschen die miteinander handeln sind der markt. politiker/gesetzgeber/ der staat IST bestechlich und wenn er reguliert dann sicher nicht zu deinen gunsten.
 
Er hat eben den Durchblick
https://www.youtube.com/watch?v=eywi0h_Y5_U
 
Typisch Ballmer. Der Mann hat das Internet nie kapiert und wird es nie verstehen. Für den ist es nichts, was das Leben der Menschen verbessert, sondern nur eine Gelddruckmaschine. Schade.

Microsoft hat aber scheinbar verstanden, daß Daten gleichrangig behandelt werden sollten, weil sonst eben kein Wettbewerb mehr stattfindet, sondern die großen Anbieter die kleinen aus dem Markt drängen und halten. Gut für Microsoft, daß sie Ballmer los sind.
 
Der Mann zeigt noch einmal sein wahres Gesicht.
 
barack obama sollte nach china, nordkorea, cuba und russland deportiert werden.
durch regulierung werden jobs vernichtet und ihr findet euch wieder in der udssr wieder.
obama sollte aus seiner tasche vieleicht die "grundversorgung" internet finanzieren. oh aber nein, er lebt ja von steuerzahlerkosten, wie ein parasit.
internet ist ein dienstleistung die menschen in anspruch nehmen. andere menschn arbeiten dafür und bekommen einen lohn und können sich so andere produkte und dienstleistungen leisten.
für dumme sozialisten:
unregulierte marktwirtschaft bzw. wettbewerb erzeugt bessere produkte und günstigere preise. eine regulierte marktwirtschaft erzeugt schlechte produkte und teuere preise bis gar keine leistung - siehe hierzu renten, krankenkassen usw.
 
@QUAD4: moment, bei gänzlich nicht regulierten märkten können sich monopole am leichtesten behaupten und auch erst entstehen.. monopole erzeugen bessere Produkte und günstigere preise?! - ein weiser mann sprach...

die Sache ist wohl nicht so einfach in einem schwarz/weiß Bild zu betrachten! du musst differenzieren! Sozialismus, starke Regulierungen etc. funktionieren definitiv nicht! gar keine Regulierungen jedoch ebenso wenig! ich weiß ja nicht, welche Informationen du zu regulierten und nicht-regulierten märkten gelesen hast und worauf du dir dann deine Meinung gebildet hast, aber diese Thematik ist nicht so einfach und undifferenziert anzugehen, wie du hier eine polemische, eindimensionale und (ich sags wieder) undifferenzierte und zu einfache Lösung anbieten willst!!...
 
@larusso: scheinst es nicht verstanden zu haben. ich zitier mich mal selbst: "unregulierte marktwirtschaft bzw. wettbewerb erzeugt bessere produkte und günstigere preise. eine regulierte marktwirtschaft erzeugt schlechte produkte und teuere preise bis gar keine leistung - siehe hierzu renten, krankenkassen usw."
 
@QUAD4: ohh du hast recht. ich hab da wohl was durcheinander gebracht! :D sorry dafür! ;)
 
Das Internet ist immernoch Neuland für Ballmer.Gut, dass er nichts mehr anrichten kann.
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